Neulinge

Eigentlich ist er ja voll, der Garten. Voll mit Storchschnäbeln, Akeleien, Porzellanblümchen, Walderdbeeren, Japananemonen, Bergflockenblumen und was da sonst noch so an sich wohlfühlenden Pflanzen wächst (Giersch zum Beispiel, aber auch Buchen oder die bei allen Insekten hochangesehene Schneebeere….)

Trotzdem muß ich ab und an nochmal einem Lockruf folgen – diesmal habe ich den Emaillebottich, dem meine Sumpfdotterblume entwachsen war, neu bepflanzt. Nun also wohnen eine Schwanenblume und ein Froschbiss dort – wer kann solchen Namen schon widerstehen???

Außerdem hatte ich ja im letzten Jahr Platz für die Saatmischung gemacht, die ich zum Eintritt in den Naturgarten eV bekommen hatte. Dies Jahr passiert da mehr als im letzten: Der Hornklee ist wieder da, und ein Taubenkropf-Leimkraut, das ich von nun an (falls ichs mir merken kann) mit seinem viel hüscheren Zweitnamen „Knirrkohl“ ansprechen werde, blüht als Neuling und viele andere lassen noch mit geschlossenen Knospen auf ihre Identifizierung warten.

Hornklee

Knirrkohl 🙂

noch unidentifiziert….

aber geht bald auf. Und dann….. dann wird es mir seinen Namen offenbaren!

A propos Naturgarten ev: mein Garten wird demnächst

  1. Ziel einer Exkursion sein, im Juli,  und 2. Testgarten für ein Vorhaben des Vereins, nämlich aufgrund von bestimmten Kriterien Gärten (deren Besitzer dies wünschen) als Naturgarten einzustufen – oder eben nicht – so daß man anhand dieser „Zertifizierung“ sehen kann: wo stehe ich in meinem Wunsch, den Garten naturfreundlich zu gestalten und was gäbe es noch zu verbessern? Ich bin sehr gespannt, denn ich kenne die neugeschaffenen Kriterien ja nicht und habe auch bisher immer nur so ganz für mich und mit kleinen Mitteln gemacht, was ich so dachte. Mal sehn, was die Experten nun dazu zu sagen haben werden.

Auf beides bin ich sehr gespannt 🙂


Eine Woche später (12.6. hat sich die Blüte geöffnet – diese Pflanze sieht man oft am Straßenrand, „was besonderes“ ist sie nicht – trotzdem (oder gerade deshalb, es gibt viele, die ähnlich aussehen) habe ich lange gesucht und bin zum Schluß gekommen, daß es wohl das Gemeine Ferkelkraut ist, das da so sparrelig herumsteht. In meinem Pflanzenführer ists nicht zu finden, und auch das Netz hat lang gebraucht, bis es mir den Namen offenbart hat …

…und heute habe ich eine winzige, abr trotzdem am pelzigen Hinterleib weiß-schwarz gestreifte Wildbiene ausgiebig naschen sehen.

Ganz klein und sehr unscheinbar gleich daneben wächst etwas sehr niedliches, das ich zuvor noch nie gesehen habe. Das aber liegt laut Pflanzenführer wohl eher an mir als am weißen Labkraut – das ist nämlich sehr häufig, heißt es.

 

 

 

 

 

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Flora.

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