Über die Integrationsleistung von Arbeit

Wünsche M., Iraker und seit ca drei Jahren in Deutschland, per Telegram* ein gutes neues Jahr und frage, ob er inzwischen Arbeit hat. Hat er, schreibt er, in einer Autolackiererei in der Stadt.

Und, frage ich, ist die Arbeit gut, sind die Kollegen und der Chef nett?

Die Arbeit ist okay, antwortet er. Aber Chef und Kollegen sprechen nur polnisch.


* sowas wie WhatsApp ohne Datensammelei

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7 Kommentare zu “Über die Integrationsleistung von Arbeit

  1. Eva sagt:

    Wenigstens ist die Arbeit Okey. Das ist schon etwas.

  2. Bibo59 sagt:

    Da weiß man man ja nicht, ob man lachen, oder weinen soll.

    Ich dachte spontan an die Frau, die zwei Jahre lang Spanisch gelernt hat, weil sie nach Brasilien wollte, aber die war ja wenigstens selbst schuld.
    Naja, wenn er nebenbei polnisch lernt, kann es nicht schaden, aber um mit Deutsch voran zu kommen, muss er wieder unter Deutsche.

    • Fjonka sagt:

      Ich denke, es läuft eher drauf raus, mit Händen und Füßen zu kommunizieren. Schade, denn M. ist dr, der am dieszipliniertesten von allen, die ich kenne, deutsch gelernt hat.

  3. Oh Mann… das erinnert mch an den Herrn aus Afrika, der unseren Hausmeister unterstützen sollte. Dieser spricht zwar von Haus aus deutsch aber das so selten und dann nur das Allernötigste und so brummig, dass eh viele Angst vor ihm haben (völlig unnötig). Da war sicher auch nix mit Integrationsleistung von Arbeit. Muss nächste Woche mal nachfragen, was daraus geworden ist.

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