Vernissage mit Rost

Endlich kann ich mal wieder bei Frau Tonaris Rostparade mitspielen, denn ich habe ein Motiv gefunden, das ich am liebsten gleich mit heimgenommen hätte. Dieses:

Und das kam so:

Im Kultur-Newsletter Flensburgs gab es den Hinweis auf eine Vernissage zu einer Ausstellung mehrerer Töpfer. Okay, die Beispielsstücke sahen wirklich schön aus, aber was mich denken ließ „Da MUSS ich hin“ war, daß dort stand, das ganze finde in einem neuen Kunstquartier statt, in frisch renoviertem alten Gemäuer.

Da musste ich natürlich gleich nach mehr suchen, und ich fand sehr spannendes: ein Häuser-Ensemble, nach dem ich auf einem Stadtspaziergang nur wenige Wochen vorher den Hals gereckt hatte: vorn ein relativ unscheibares älteres Haus, gelegen am Hang in der Schloßstraße – dann aber, etwas weiter oben, ein altes „Nutzgebäude“ (Stall?), das ich von vorher als ziemlich baufällig in Erinnerung gehabt hatte, und das jetzt weiß und renoviert strahlte! Zwischen Stall und Haus ein Innenhof, ummauert, in den man nur wenig reinlugen konnte – aber genug, um von oben zu sehen, daß er offenbar zweistöckig ist, Und als Querriegel am Hang noch ein Haus – eine Ruine mit halb eingefallenem Dach- ob das auch dazugehört?

Also los, ab zur Vernissage!!

Fahrt mit dem Mauszeiger über die Bilder, dann kapiert Ihr die Anlage des Quartiers etwas besser

Tja, drin war auch so Einiges schönes zu sehen, von alten Türen und Balken bis zu Fliesenböden (auch alt) und Rest-Wandmalereien. Und natürlich die Kunst….. wer mehr gucken möchte, bitteschön

Es sind wirklich schöne Sachen dabeigewesen, aber fast nur Stehrümchen (bzw eher Stehrums, ganz schön groß zum Teil *g*) – Kunst aus Ton halt, und ich bin ja was das angeht, echte Banausin. Angucken, schön finden oder nicht – in einer Viertelstunde getan und gut.

Aber die Arbeit, die die Leute an den Häusern geleistet haben, die konnte ich wirklich bewundern und würdigen! Ich bin sehr gespannt, wie es dort weitergeht und sehr froh, daß sie uns zum gucken hineingelassen haben!

 

 

 

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Stadtbild.

8 Kommentare zu “Vernissage mit Rost

  1. Annette sagt:

    Moin moin,

    sehr fein sieht das dort aus. Werde ich mir demnächst sicher mal ansehen.
    Flensburg hat soviele spannende Ecken zu entdecken. 🙂

  2. Frau Tonari sagt:

    Die Kombination Holz, abblätternde Farbe und Rost ist ein Hingucker. Und am Namensschild nagt der Zahn der rostigen Zeit. Klasse.

  3. steinegarten sagt:

    Alte Türen oder alte Metalle hinterlassen oft richtig schöne „Rostbilder“ – und das Projekt hört sich auch spannend an 😉

  4. gabee sagt:

    Ob man sich bei der Namensgebung des Quartiers von einschlägigen Frisiersalons inspirieren ließ?

    • Fjonka sagt:

      Tonart? Friseur?
      Ich steh‘ auf der Leitung, habe aber jetzt einen ganzen Arbeitstag Zeit, vielleicht drauf zu kommen, was Du meinst – falls nicht, hoffe ich auf die (Er-)Lösung heute abend *g*

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