… werd‘ ich wohl nicht mehr los

Tatsächlich hatte ich geahnt, daß es schwierig werden würde, des Farns Herrin zu werden. Aber…..

als ich mal wieder einen schönen Tag frei hatte (sprich: einige Tage nach der ersten Spontan-Aktion) hab ich den verbliebenen Rest Totholzhaufen abgetragen und nach Farnwurzeln gesucht. Außerdem das hoffentlich farnwurzelfeie Gelände weiter nach hinten ausgedehnt, denn inzwischen gibt es einen Plan, wenn auch keinen, von dem ich wüsste, ob er auch funktioniert. Nochmal das Gelände:

links Steinmauer mit Teufelsfarn, mittig noch Totholzhaufen-Reste, rechts sieht man die Weide, rechts vor der Weide (ca 2-3m sind dazwischen) das Bärlauch-Beet

Der Plan:

  • das Gartengelände wird bis zur Weide gezogen, die ja von alleine einen schönen Abschluß gebildet hat, indem sie sich seitlich gen Licht streckt
  • vom Ende der Steinmauer links im Bogen bis zum Bärlauch-Beet wird aus noch daliegender nie benutzter alter Teichfolie eine Wurzelsperre angelegt
  • dann kommt vor die Wurzelsperre der neue Totholzhaufen, fertig.

Das liest sich jetzt alles nicht so schlimm, gell? Aber.

Die Wirklichkeit:

Der restliche Totholzhaufen war „schnell“ beseitigt, aber ich wollte auch den Farn zwischen den Findlingen weghaben,. mit möglichst vielen Wurzeln, damit der nicht wieder neue Ausläufer losschickt. Und dazu mußten die Findlinge, zwischen denen er sich eingenistet hatte, weg. Okay…. einfach anfangen….

allerdings stellte sich ziemlich schnell heraus, daß unter den eh schon schweren Findlingen alte Betonplatten-Bruchstücke im Boden versenkt lagen – die müssen da schon mindestens vom Vorbesitzer liegen, ich kannte die nicht…. aber sie sind 10-15cm dick und groß …. mit anderen Worten: SCHWER. Und mussten alle weg. Und dann wieder hin, nachdem der Farn und seine Wurzeln entfernt waren.

hier liegt eine der Betonplatten schon wieder

Ich wusste schon vorher, daß ich die Brocken, zwischen denen der Farn steht, nicht wegkriegen werde, da die nur mit Bagger oÄ bewegbar sind. Aber bis dahin wollte ich kommen.

so weit, so gut.

Also ausgebuddelt so weit es ging, zwischen den Felsen Wurzeln gepult so weit möglich – und jetzt heißt es für die nächsten Jahre „dranbleiben“, dann sollte das machbar sein.

Von vor der Koppel aus gesehen der IST-Stand am Ende von „Tag 2“. Rechts von der Schaufel beginnen die nicht wegräumbaren Felsbrocken und schon wieder gibt es einen kleinen Haufen „Farn und Wurzeln“

Ich bin sehr gespannt, was morgen früh mein Rücken sagt…. weiter geht’s erst, wenn wir mal zu 2. Zeit haben, denn die Sache mit der Teichfolie benötigt MINDESTENS 4 Hände. Ob sie dann funktioniert, steht in den Sternen, denn Folie wabbelt nunmal, und mit wabbeligem eine vernünftige Wurzelsperre hinzukriegen ist schwierig.

Ich werde berichten….. *g*

EDIT heute, Pfingstsamstag: Auch 4 Tage später, jetzt, merke ich diese Aktion noch im ganzen Körper. Und gleich gehts weiter, denn am heutigen recht kühl-wolkigen Tag steht der Versuch mit der Wurzelsperre auf dem Programm, und das heißt: Gräben graben…. wünscht mir einen stabilen Rücken 😉

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Garten.

3 Kommentare zu “… werd‘ ich wohl nicht mehr los

  1. ladypark sagt:

    Da kann ich ja froh sein, dass sich der Farn, den du mir mal netterweise mitgebracht hast, hier offensichtlich nicht wohlfühlt. Eine solche aufwendige Aktion würde ich wohl nie und nimmer starten.
    Alles Gute deinem geschundenen Körper!

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