Oder aber vielleicht doch. Eine Bildergeschichte von Tag 3

Des Herrn F. Aufgabe: Ein heißes Feuer unterhalten, um nach und nach den Farn samt Wurzeln wegzuheizen. Und um den Reisighaufen loszuwerden, in dem auch noch Farn sitzt.

Meine Aufgabe: einen Graben für die Wurzelsperre ausheben

Vorher muß ich aber Erde und Totholz umschichten, um dafür Platz zu haben – vorher nicht genug nachgedacht heißt doppelte Arbeit nachher….

Hier wird inspiziert. „Alles gut, Dicker?“ „Na, soooo tief muß man doch ein Katzenklo auch wieder nicht ausheben!“

Folie zurechtschneiden – 50cm müssen langen, tiefer war der Farn zum Glück nicht im Boden.

links das erste Probestück ist soweit fertig (höher wird der Haufen dann allmählich werden und erst, wenns ganz fertig ist)

Eigentlich war ich „durch“ – aber dann hab ich doch noch alle Farne hinter und neben der Weide ausgegraben

…. das ganze hat bis zum späteren Nachmittag gedauert, dann ein Spontanbesuch (hej, Ihr 2, das war eine schöne Zwangspause!! 🙂 ) und danach (und währenddessen) weiter das Feuer unterhalten. Der Reisighaufen musste weg, die ganze Wurzelei auch (inzwischen war trotz ständigen abtragens der Wurzeln seitens des Herrn F. noch eine zweite Schubkarre nötig, um all diese Wurzeln und Strünke vom Farn zu fassen). Im Reisighaufen wachsen nämlich auch noch Farne *seufz*

Am Ende des Tages, als die Sonne so weit weg war, daß es kühl wurde, blieb für Tag 4, wann immer der kommen mag (wahrscheinlich kommen eher Klein-Aktionen, dafür an mehreren Tagen):

  • Reste des Reisighaufens verfeuern
  • etwa eine gestrichen volle Karre Strünke und Wurzeln verfeuern
  • den restlichen Graben ausheben
  • die restliche Wurzelsperre einbringen und, das mühsamste des Rests:
  • das Stück zwischen Wurzelsperre und Bärlauchbeet von Giersch- und Farnwurzeln befreien. Denn dort muß nicht nur der Farn, sondern auch der Giersch weg, weil’s kein Rasenstück ist, in dem der durch mähen in Schach gehalten werden kann, sondern Beet
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Garten.

6 Kommentare zu “Oder aber vielleicht doch. Eine Bildergeschichte von Tag 3

  1. Amely sagt:

    HalloFjonka, habe gerade deine Farn-Trilogie gelesen… Da hast du ja ein aufreibendes Projekt hinter dir! Ich wusste gar nicht, dass diese harmlos aussehenden Pflänzchen so ausbreitungsfreudig sind! Gut zu wissen, denn ich habe auch einen eingepflanzt. Bisher fühlt er sich aber nicht besonders wohl. Gilt es eigentlich für alle Sorten?
    Auf jeden Fall wünsche ich dir und euch, dass euer Farn sich ab jetzt an die Spielregeln hält:)
    LG Amely

    • Fjonka sagt:

      Heihei, Amely
      zum Glück gilt das nicht für alle Arten – „meiner“ ist der Straußen- oder Trichterfarn.
      Er ist aber auch nicht überall so heftig, kommt wohl auf den Stanbdort an….
      Ich bin nach wie vor gespannt, wie viele Jahre ich noch damit zu tun haben werde, kleine Farnwurzelstückchen, aus denen sich die hübschen Köpfchen erheben, auszubuddeln – ein Ende ist noch nicht in Sicht…. 🙂

  2. wattundmeer sagt:

    Moin. Da ich ja auch gegen den Giersch kämpfe, habe ich über Eure Wurzelsperre nachgedacht. Teichfolie ist, glaube ich, eine gute Idee und man könnte sie ja auch noch um ein Brett wickeln. Dann lässt sich das Ganze viel besser in den Boden bringen. Wenn das Holz über die Zeit verrottet, macht ja nichts. Die Folie bleibt ja.:-)

    • Fjonka sagt:

      Für Giersch würden auch 30cm ausreichen.
      Und es klappt erstaunlich gut, wenn man 4 Hände zur Verfügung hat: ein Mensch sorgt dafür, aß die Folie am Grabenrand anliegt, einer schüttet Erde auf. Ich hatte noch alte Beton-Gehwegplatten, die hab ich alle paar Meter zur Befestigung genommen. Ich denke, ein Brett wird also nicht nötig sein.
      Insgesamt arbeite ich ja schon viele Jahre mit Wurzelsperren, und seien es nur alljährlich neu ausgehobene Gräben, und finde das wesentlich besser,und auch effektiver als ständiges jäten.
      An der Folie stört mich der Gedanke von „Plastik im Boden“ In meinem Fall tröste ich mich damit, daß es ja immerhin ein sonst im Müll gelandetes Reststück ist, und trotzdem….
      Achja: wichtig ist, daß die Folie ein Stück aus dem Boden herausragt. Sonst gehts zu schnell, daß die Ausläufer drüber weg kommen. Sieht erstmal Sch*** aus, aber nuja, es wächst ja was….

  3. satayspiess sagt:

    Fjonka Maulwurf … 🙂

    Ich erzähle dir demnächst mal die Geschichte von meinem Garten (als ich mal einen hatte) und der Aktion „die Mulde muss weg“. Es endete damit, dass 2/3 meiner Gartenfläche „ausgehoben“ waren … *g*

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