Wie doof!!!

Da scheint die Sonne, aber es gibt null Chance zum draußensein abseits von harter Arbeit, und die mach‘ ich vor der Erwerbsarbeit man besser nicht….. Weil: es stürmt heftig.

Nicht nur doof für mich, überhaupt ists in den letzten 14 Tagen nicht mehr so dolle für Alle:

uns Menschen fehlt die Sonne, und der Wind nervt – den Pflanzen fehlt das Wasser, denn trotz tagelanger Wolkendüsternis gibt es keinen Regen.
Bzw KAUM Regen: als wir am Wochenende mitten in einem riesigen offenen Garten waren, da kam ein Sturzregen samt Gewitter. Und als wir dann aufs Erdbeerfeld wollten, da hatte es sich richtig eingeregnet…. erst als wir wieder daheim waren – da hört es wieder zu regnen auf…. aber sowas ist ein Tropfen auf den heißen Stein – und wenn es dann schon dunkle 17° hat, dann kanns doch bitte auch gleich regnen, oder?

Die Linden stehen in voller Blüte- einen ganzen Monat früher als normalerweise!!!! Biens sind in eiliger Emsigkeit unterwegs, unter den Linden summt es heftig – aber viel Nektar kommt offenbar trotzdem nicht zusammen, denn eben hab ich mal reingelugt: die äußeren Honigwaben sind nach wie vor nichtmal ausgebaut. Man muß aber in der Flugschneise ordentlich aufpassen, sonst knallen einem die Bienen an den Kopf, die in einem Wahnsinnstempo unterwegs und dort keine Hindernisse gewöhnt sind. Ich brauche so ein Warnschild!!!! *ggg*

Ein Zwetschgenbaum scheint zu sterben- er hatte ordentlich geblüht, auch Früchte angesetzt – und seit einer Woche wurden erst alle Blätter schlapp, jetzt auch gelb, die Früchte schrumpeln – das sieht nicht gut aus! Der zweite steht wie eine Eins. Wühlmäuse? Die Trockenheit? Ich weiß es nicht.

Advertisements

17 Kommentare zu “Wie doof!!!

  1. pflanzwas sagt:

    Wenn es zu trocken ist, werden die Lindenblüten nicht genug Nektar haben, würde ich denken. Du wohnst weiter nördlich vermute ich. Bei uns in Hannover blühen die Linden immer zu dieser Zeit. Leider blüht viel vom Unkraut nicht, was sich hier sonst breit macht. Erst wurde es mal wieder zu radikal abgemäht, dann ist es wegen der Trockenheit nicht nachgewachsen. Das wird den Insekten fehlen, wenn die Sträucher ringsum abgeblüht sind. Doof. Auch hier nur Minischauer…warten auf den großen Regen….(und wenn er kommt, paßt es bestimmt nicht 😉

    • Fjonka sagt:

      Ja, wir sind fast schon in DK.
      Ich würde ja auch vermuten, daß die Linden nicht doll honigen – aber wäre das so, würden die Bienen erst garnicht so heftig fliegen. Tja. Rätselhaft….
      Bei uns ist sonst immer Hungerzeit zwischen Raps/ Obst und Linde, diesmal wird es erst nach der Linde soweit sein.

      • pflanzwas sagt:

        Ich meine mal gelesen zu haben, daß die Linden eigentlich viel Wasser brauchen und bei Trockenheit weniger Nektar produzieren, wie viele andere Pflanzen vermutlich auch. Aber sie bieten ja trotzdem noch Nektar, der sehr süß sein muß und die Summer anzieht. Sie sind bestimmt derzeit mit einer der größten Magneten, weil sie so stark duften. So gesehen fände ich es nicht überraschend. Hier in der Stadt werden überwiegend Linden gepflanzt, was ich beim Klimawandel und zunehmender Trockenheit seltsam finde. Aber sie kommen ja anscheinend klar. Ansonsten ist es hier auch so: nach der Lindenblüte kommt nicht mehr viel, daß Nahrungsangebot bricht drastisch ein….

        • Fjonka sagt:

          Wir haben bisher die Erfahrung gemacht, daß das mit der Linde sehr unterschiedlich ist. Du hast recht, sie braucht Wasser, um zu honigen – aber in den Jahren, in denen sie NICHT honigt, gibt es halt auch nicht diese hektische Betriebsamkeit bei Biens. Die dosieren da nach Angebot: wenig Nektar, weniger hektisch. Ist ja dann nicht nötig…. insofern deutet die Hektik durchaus auf gute Tracht hin.

          Viele Städte/ Gemeinden pflanzen wenig Linden, weil die im Alter öfter mal ausbrechen -> potentielle Gefahr/ mehr Arbeitsaufwand.
          Und weil sie unten gern Büsche bilden -> unordentlich/ mehr Arbeitsaufwand.
          Und weil sie „tropfen“, wenn sie honigen -> verklebte Autos…
          Und weil sie groß werden -> Platz, mehr Arbeitsaufwand.

          Insofern: daß bei Euch Linden gepflanzt werden ist doch klasse! – es ist ja auch nicht so, daß die Linden nicht mit wenig Wasser klarkommen. Sie bieten dann halt bloß kaum Nektar an, nehmen aber keinen großen Schaden, soweit ich weiß!

          Hier werden derzeit viele große Bäume, auch vergreiste Linden, gefällt und durch Nichtsnutze (Exoten, kleinbleibende Bodendecker oder Büschlein, Ahorne…) ersetzt oder gleich garnicht 😦

          • pflanzwas sagt:

            Das ist interessant zu wissen, danke! – Auch das mit den Linden, daß die zum Ausbrechen neigen. Das sollte die Städte ja eher abhalten, aber irgendein Argument wird wohl für die Pflanzung sprechen und sei es, daß sie auch ohne viel Wasser auskommen.

            Hier in Hannover achten sie sehr streng darauf, welche Bäume gepflanzt werden. Exoten kommen gar nicht in die Tüte! Am liebsten heimische Arten. Selbst in deinem eigenen Garten darfst du nicht unbedingt einen alten abgesägten Baum durch einen Exoten ersetzen, was ich schon fast grenzwertig finde. Im eigenen Garten möchte man gerne noch selber entscheiden. Aber im Prinzip finde ich es gut, daß sie darauf achten.

            Wie unterschiedlich das gehandhabt wird!! Schade, daß das Positive nicht flächendeckend Anwendung findet…

            • Fjonka sagt:

              Alles nur Laienwissen, btw – also ohne Gewähr!!! *gg*
              In Zeiten von Kiesschüttungen und Insektensterben finde ich wirklich gut, daß auch in Privatgärten Grenzen des erlaubten gesetzt werden.
              Oft gibt es allerdings in den Baugebieten Einschränkungen, die aber später niemals kontrolliert werden – heißt: nach 10 Jahren ist nichts mehr übrig von vorgeschriebenen Nicht-Versiegelungen, Dachbegrünungen oÄ. Weiß ich von einer Freundin, die grad ehrenamtlich für einen Naturschutzverband Baugebiete abgeht und mit den gesetzten Vorschriften vergleicht. Ich finde es gut, wenn sowas dann auch nachgeguckt wird. Es betrifft ja nicht nur „unser Mutter ihr klein‘ Häuschen“, sondern auch die Grünflächen zwischen Wohnblocks, in denen dann nur noch Rasen ist wo Großbäume sein sollten, oder Exoten wo Obstbäume im Plan stehen oder…..

              • pflanzwas sagt:

                Das ist sicherlich wahr und im Grunde finde ich es auch gut, solange nicht komplett vorgeschrieben wird, was gepflanzt werden darf. Obwohl mir die Tage ähnliches durch den Kopf ging: es wird hier gerade so viel zugebaut und hinterher gibts statt wilder blühender Brachen nur noch Rasen mit ein paar Bäumen und schlimmstenfalls Kirschlorbeerhecken….ich dachte so bei mir, denen würde ich nur zu gerne vorschreiben, was sie hinterher zu pflanzen haben 😉 Es zu kontrollieren, wenn was vorgeschrieben ist, so wie bei Baugenehmigungen, ist sicher gut. Sonst ist es überflüssig. Wobei ich noch nicht wußte, daß es solche Vorgaben gibt. Aber ich wohne in einer Mietswohnung. Von solchen Sachen bekomme ich nichts mit. Nur daß mit dem Baum bei einer Freundin im Garten, wo ihr die Stadt am liebsten noch den Baum ausgesucht hätte 🙂 – Hinzu kommt ja noch die Unwissenheit vieler Gartenbesitzer, die sich Bäume in einen Handtuchgroßen Garten setzen und nicht wissen, wie riesig die werden.
                Fehlt jetzt nur noch eine Verordnung, daß jeder Gartenbesitzer wenigstens 1 bis 2 qm blühender, nektar- und pollenreicher Pflanzen setzen muß 🙂 DAS würde mir gefallen, hihi!!

                • Fjonka sagt:

                  Ohja. DAS wäre was 🙂
                  B-Pläne nennt man das, Bebauungspläne. In denen ist manchmal sinnloses festgelegt wie zB erlaubte Dachfarben oder so, manchmal aber auch sinnvolles, zB daß nur x% des Grundes außerhalb des Hauses versiegelt sein darf
                  Leider zählt Folie plus Kies nicht als versiegelt, weil es wasserdurchlässige Folien gibt….
                  Oder daß x% der Dachflächen begrünt sein müssen oÄ

                  • pflanzwas sagt:

                    Na toll, daß mit den durchlässigen Folien! Das sind wieder Ausnahmen, die kontraproduktiv sind, seufz…. Tja, hoffentlich bleiben sie dran und achten mehr auf die Einhaltung!

          • Bibo59 sagt:

            Hier haben sie nach dem Krieg als Stadtbegrünung auf Platanen gesetzt. Zur großen Freude der Alexandersittiche, die darin nisten. Anscheinend sind sie neben alten Weiden optimal für den Höhlenbau.

  2. Bibo59 sagt:

    Hier ist ein Duftschneeball eingegangen. Früh hat er noch geblüht und dann war er weg. Aber ich lasse hier die Natur so machen. Heute war ich die neue Knipse einschießen, traditionell im Zoo und es war so brülleheiß, dass ich fast froh war, als endlich die Batterie leer war.

  3. wattundmeer sagt:

    Keine rote Ameisen?

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s