Ein Sommernachmittag, drei Minuten nachdem der Regen aufgehört hat. Kein Mensch weit und breit. Ein Reh schaut mit nassen Ohren aus dem Wald, erste Schmetterlinge fliegen schon wieder, die Luft schwer, naß, Vögel rufen, K. legt den Arm um mich. Das einsehen: Besser wird es nicht. All die Arbeit, das Geld, die Mühe, diese verfluchte Energie, die man aufbringt, um das alles irgendwie zu schaffen, den Alltag zu überstehen, der Welt zu widerstehen, alles irgendwie zu verstehen, all das mündet hier. Wo eigentlich gar nichts ist. Und dieses gar nichts ist so großartig, dass man es nicht zu spät begreifen sollte. Glaube ich.

Zitat vom Wieselblog.

Gerade eben gelesen. Gedacht: ganz genau so ist es. Danke, daß Sie das ganz genau so formuliert haben!

4 Kommentare zu “

  1. Drachenkater sagt:

    Und ich dachte schon das es im Flensburger Umland mal geregnet hätte…..

  2. Bibo59 sagt:

    Ja, so ist es. Ich habe auch solche Glücksmomente im Garten, vor Allem im wilden Teil.

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