Nochmal jammern…

Leider hat der 2. Besuch bei der Ostheopathin nicht ähnliche „Wunder“ bewirkt wie der erste. Vorgestern war ich dort, gestern fühlte ich mich wie mit Blei behangen am ganzen Körper und heute so, wie frau sich halt fühlt, wenn sie mit Blei behangen einen richtig anstrengenden Arbeitstag durchstand und dann der nächste Tag ist….

Auffe Arbeit scheint derweil der Notstand zum Programm zu werden; es ist, so sagen die Chefs, kein Personal zu kriegen (für zwei Kolleginnen, die vor Monaten aufgehört haben, wird erst im Oktober eine neue anfangen – derweil haben sich gleich beide neuen Schülerinnen als nicht wirklich verläßlich entpuppt. Die eine hat dann auch schon wieder aufgehört, bevor sie eingearbeitet war, eine neue ist gefunden, aber bis sie entlastend arbeiten kann – das dauert halt) Das alles in der Urlaubszeit. Nicht gerade lustig für den geschundenen Körper. Ich kann derzeit eigentlich nicht wirklich sagen, was Ursache, was Folge ist. Muß mal genau hingucken, wenn ich – ab Ende nächster Woche – zwei Wochen Urlaub habe.

So weit der Körper. Dann wirkt noch das Alter belastend – wiedermal nicht das meine, aber das des Dicken und das von de ole Lüüd. Aber ich merke schon beim schreiben: neeee, das ist jetzt nichts, worüber ich mich auslassen mag. (Nein, keine schockierenden Neuigkeiten, bloß langsames immer-mehr-abbauen) Lieber mal gucken, ob die Sonne schon wärmt und falls das so ist: nix wie raus, bis ich wieder los muß auffe Arbeit.

Ersma‘ …..

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

27 Kommentare zu “Nochmal jammern…

  1. Komma sagt:

    Klingt nicht gut.

  2. RalfH sagt:

    Wenn Du nicht selber auf Dich achtest, dann wird bei Dir dein ganz persönlicher Notstand zum Programm und das dankt Dir dann keiner. Gib auf Dich Acht!

  3. Bei mir war es umgekehrt. der erste Besuch bei der Osteopatin war nicht überwältigend, beim zweiten hatte ich ein Highlight mit dem Steiß/Kreuzbein. Schmerzen wie weggeblasen.

    • Fjonka sagt:

      Dann hoffe ich mal auf den 3.
      Manchmal können sie halt doch Wunder wirken, die Ostheopathen, Physiotherapeuten, Chiropraktiker, Masseure und Co
      Also, Rücken und Nacken, die beiden akuten Baustellen, deretwegen ich eigentlich nicht da war, sind übrigens auch bei mir weiter prima schmerzfrei. Aber die Gelenke nicht, und ich fühlte mich halt wie mit Blei behängt und heute dannsehr zerschlagen. Mal sehn, wie es morgen ausschaut.

  4. Bibo59 sagt:

    Ja, komisch ne, überall Personalnotstand, dabei brummt die Wirtschaft und die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch.
    An welcher Schraube müssen Arbeitgeber jetzt drehen?
    1. Bezahlung
    2. Arbeitszeit.
    3. Arbeitsbedingungen
    Wollen sie aber nicht. So lange die Angestellten brav Überstunden schieben, ist das wohl auch nicht notwendig.

    • Bibo59 sagt:

      Ach ja und. Hätte ich nicht jetzt hier Haus und Grundbesitz und wohnte noch in HH, Ich würde gern nach Schleswig ziehen.

    • Fjonka sagt:

      Da habt Ihr beide recht, haben wir uns hier auch schon mehrfach drüber unterhalten. Beim letzten HH-Besuch sah ich überall Arbeitersuchplakate, bei denen gleich mit U-Geld, Weihnachtsgeld etc geworben wurde – da scheint was angekommen zu sein. Hier noch nicht. Für mich wäre „mehr Geld“ nichtmal die Option der Wahl. Eher sowas wie „bessere Arbeitsbedingungen“ (da will ich hier nicht konkret werden) und, ganz dringend „mehr Urlaub“
      Außerdem: Eigen- und Fremdbild weichen manchmal ziemlich voneinander ab, auch bei Arbeitgebern 😉
      Überstunden mache zumindest ich aber bisher nicht, ein Vorteil von festen Arbeitsplänen.

      • Bei uns sieht es ähnlich aus, uns fehlen Leute und wir kriegen nicht schnell genugneue und bis die eingearbeitet sind dauert auch ne Weile

      • Bibo59 sagt:

        Feste Arbeitspläne helfen aber nicht bei zu dünner Personaldecke. Und viele Leute kommen inzwischen auch auf denTrichter, dass mehr Geld nicht unbedingt mehr Lebensqualität bedeutet.

        • Fjonka sagt:

          Tut es schon. Bei der alten Arbeit hätte ich schon längst 5- oder 6-Tage-Woche gehabt in diesen Zeiten.
          Aber beides hat Vor- und Nachteile, das Arbeitszeitkonto war insofern klasse, als ich oft – in weniger „dünnen“ Zeiten, mal 5 Tage am Stück frei hatte.

    • RalfH sagt:

      Ungeeignete Bewerber kommen noch hinzu. Dafür kann dann auch der Arbeitgeber nicht. Ich denke da an Leute, die sich bei der Stadtverwaltung bewerben und keinen Satz geradeaus schreiben können.

      Aber im Grunde hast Du recht. Die Arbeitnehmer lassen sich ausnutzen und verschwenden nicht einmal einen Gedanken daran Gewerkschaftsmitglied zu werden und gemeinsam mit Anderen für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

      • Fjonka sagt:

        Gewerkschaftlerin bin ich. Aber nicht der Typ zum kämpfen, dazu reicht mein Nervenkostüm nicht.

      • Bibo59 sagt:

        Das wiederum wird verschärft dadurch, dass Menschen zehn Bewerbungen im Monat nachweisen müssen, damit sie ihre Stütze behalten.

        • RalfH sagt:

          Besser wäre es, wenn die Leute einen festen und sicheren Job hätten.

        • Fjonka sagt:

          …was eh Blödsinn ist! Eine der schwachsinnigsten Regelungen, die mir bisher untergekommen sind.

          • RalfH sagt:

            Na ja, man will halt sehen, dass die sich bemühen. Fragt sich nur, ob dieses Bemühen wirklich sinnvoll ist, wenn man alt ist und die Knochen kaputt hat…

            • Fjonka sagt:

              Selbst wenn jung und motiviert: 10 offene Stellen, auf die es sinnvoll ist, sich zu bewerben, pro Monat?? Wo soll es das denn für wen geben?
              Die Folge: Arbeitgeber sind endgenervt von der Flut von „ichmußja“-Bewerbungen und Arbeitssuchende haben sinnlosen Streß.

              • RalfH sagt:

                Da muss man sich dann aber auch fragen, warum man dann keine Stelle kriegt, wenn man doch jung, motiviert und qualifiziert ist und die Stelle offen ist.

                • Fjonka sagt:

                  Ähm – weil die Stelle halt nicht auf den jungen, motivierten Bewerber paßt!
                  Wenn ich hier zB als junge, motivierte Gärtnerin/Gemüsebau (die ich nicht bin) eine Stelle suche und MUSS monatlich 10 Bewerbungen nachweisen, bewerbe ich mich zwangsläufig auch auf Stellen im Blumenladen/ im GaLabau, beim Laden in der Gemüseabteilung – wie soll ich sonst 10 Bewerbungen „voll“kriegen? (Ich MUSS nämlich 10 monatlich schreiben, auch wenn nur eine Stelle, die für mich paßt, offen ist)
                  Und wenn eine offene Stelle da ist, dann bekomme ich sie evtl nicht, weil sich noch 15 Andere junge, motivierte, qualifizierte Leute drauf bewerben und der Arbeitgeber sich f. Jd. anders entscheidet, obwohl ich auch jung, motiviert und qualifiziert bin)

  5. wattundmeer sagt:

    Personalnotstand – scheint ja zur Zeit überall zu herrschen – vielleicht sollten sich die „Chefs“ mal überlegen, ordentliches Geld zu zahlen – dann bekommt man vielleicht auch ordentliches Personal…

    • Fjonka sagt:

      Am Geld liegts nichtmal unbedingt, glaube ich. Mir scheinen aber die Bemühungen etwas halbgar (mag aber sein, daß ich längst nicht alles mitkriege), den Rest meiner Erwiderung liest Du bei Bibos Kommentar

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