Jetzt ist er also da – der Herbst, so wie man ihn hier kennt

Sturm, Regen, einstellige Temperaturen. Alle bunten Blätter sind wech, heruntergepustet, und was noch nachkommt hat keine Zeit, bunt zu werden. Grau und windig – keine gute Kombi für Fjonkas.

Jetzt muß ich aufpassen, daß die Stimmung nicht so schnell kippt: mich erinnern, wie lange es wunderschön war und wie das war. Und die guten Seiten der jetzigen Zeit wahrnehmen: der Ofen ist an; der Dicke freut sich über Schoß-Zeit; abends ist es dunkel genug, eine selbstgegossene Kerze aus eigenem Wachs anzuzünden; drin ists kuschelig, wenns draußen unwirtlich ist; Zeit genug, das wunderbare Geburtstagsgeschenk des Herrn F., ein Gebraucht-Smartphone mit all meiner Musik drauf zum hören übers Tivoli, auszukosten; Kino ist was schönes, wenns draußen unwirtlich ist; und natürlich: sobald die Sonne rauskommt: rausgehn, und wenn es nur kurz ein Gang durch die raschelnden Blätter im Garten ist;

hmmmm, mehr fällt mir grad nicht ein …

Xirxe, „BC-Freundin“, hat mir vor 10 Tagen eine Karte geschickt . Drauf steht:

Herbst und Winter wurden für warme Decken und dicke Bücher erfunden

Tja. Dicke Bücher gehn auch im Sommer auf der Gartenliege, und auf warme Decken könnte ich gut verzichten, aber ja – beides zusammen hat schon was …

 

Advertisements

5 Kommentare zu “Jetzt ist er also da – der Herbst, so wie man ihn hier kennt

  1. wattundmeer sagt:

    Man muss sich zwar sehr überwinden, aber ist es nicht auch schön, wenn man durch Wind und Wetter spaziert ist und dann wieder in die warme Stube kommt? Ich fühle mich dann immer wie ein Held!

    • Fjonka sagt:

      Mmmmmmjjjjjaaaahmmmmweißnichhhhh …. *gg* ich will es in diesem Jahr versuchen, denn mein Verstand weiß: Sonne, Luft sind absolut nötig für ausgeglichene Laune. Aber es fällt mir verdammt schwer.

  2. Claudia Hollenhorst sagt:

    Ich freue mich über jeden Tropfen Regen der fällt, es ist sowieso viel zu wenig. Der Henne-Stausee, nur zwei Kilometer entfernt, ist nur noch zu 40 % gefüllt, andernfalls läge die Ruhr ab Schwerte trocken und „mein“ Biobauer auf dem Markt hat mir erzählt, dass im ach so regenreichen Sauerland bereits ein paar Ortschaften durch Tankwagen mit Wasser versorgt werden müssen.
    Das macht mir Sorgen und deshalb hoffe ich auf einen regenreichen Winter.

  3. Bibo59 sagt:

    Ich kann aber besser im Sommer auf der Gartenliege bei Tageslicht lesen. Und überhaupt! Jetzt ist es schon wieder Dunkel, wenn ich zum Akido fahre. Nächste Woche erst recht.

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s