Futterstelle, Momentaufnahme

Täglich:

  • mehrere Blaumeisen
  • mehrere Kohlmeisen
  • Dora*
  • Feldsperlinge, eine ganze Horde
  • Haussperlinge, wechselnde Menge

An frostigen Tagen zusätzlich:

  • Buchfinken, meist 2-3
  • Zwei Distelfinken 🙂
  • ein Rotkehlchen

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*Dora: die Amseldame mit Ring hat inzwischen einen Namen

Seit kürzerer oder längerer Zeit vermißt:

  • Kleiber
  • Schwanzmeisen
  • Buntspecht
  • Eichhörnchen
  • Sumpfmeisen
  • und andere Finken – auch und vor allem die Grünfinken, die bis in den Frühsommer ständige Gäste waren, hab ich schon lange nicht mehr gesehen

Dompfaffen und mehr Buchfinken sind im Hof zu finden, da muß es noch richtig Schnee geben, daß die zur Futterstelle kommen

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fauna, Winter.

17 Kommentare zu “Futterstelle, Momentaufnahme

  1. Hollergarten sagt:

    Ich bin also nicht die einzige, die so manchen Vogel vermisst. Bei uns sind es interessanterweise genau die gleichen Vögel, die sich heuer einfach nicht blicken lassen wollen. Hoffen wir mal, dass sie spätestens im nächsten Winter wieder auftauchen…

    • Fjonka sagt:

      Achach…
      gestern sprach ich auffe Arbeit mit einem Quasi-Nachbarn (ein Dorf weiter) Bei ihm sind auch keine Grünfinken mehr.
      Aber eine ganze Horde Distelfinken und sogar Goldammern, die hab ich hier noch nice gesehen!

  2. wattundmeer sagt:

    Nur eine Amsel? Das ist wenig. Dem Bestand soll’s ja nicht so gut gehen. Ich hab‘ so um die sechs, die sich ständig streiten…

    • Fjonka sagt:

      Ja, ich mache mir da auch Gedanken. Vor allem, seit letztens eine Hundespaziererin beim Schnack übern Zaun berichtete, daß sie schon so einige tote Amseln gefunden habe 😦
      Ich hoffe auf baldige Sichtung von zwei Amselherren, die sich hier immer stritten…

  3. pflanzwas sagt:

    Ganz schön was los bei dir! Hier wechseln die Gäste auch immer wieder. Allein die große Meisentruppe ist sehr treu. Naja, solange tagsüber kein Frost ist, kommen sie wohl auch anderweitig gut klar. Viele knabbern an den Knospen 🙂

    • Fjonka sagt:

      Ich habe ja im letzten Jahr auch ein paar Dinge im Garten geändert, die für mehr Vogelfutter abseits der Futterstelle sorgen sollen. Aber eher fürchte ich doch, daß zB die längere Abwrsenheit der Grünfinken bedeutet, daß sie auch hier schlicht nicht mehr leben….

      • pflanzwas sagt:

        Aber sie können wiederkommen! Heute las ich, daß sich mancherorts die Amselbestände stabilisieren, die vom Usutuvirus betroffen waren. Auch in der Menschheitsgeschichte gabs und gibts Seuchen und Krankheiten, aber es besteht immer die Möglichkeit, daß sich eine Art wieder erholt oder resistent wird. Hie und da sind Grünlinge zu sehen. Ich habe Hoffnung 🙂

        • Fjonka sagt:

          Ja, klar, und wir alle hoffen sehr, daß sie das tun. Ich denke bloß, es ist schwieriger für sie, weil die ganzen Lebensumstände ja eher schlecht sind – Amseln sind Kulturfolger, die schaffen das schon – aber die Vogelarten, die speziellere Bedürfnisse haben, werden auch ganz ohne Seuchen weniger und bleiben irgendwann vielleicht ganz auf der Strecke…
          Bei den Grünlingen zB habe ich noch nix über Krankheiten gelesen – warum sind die überall so wenige geworden? Ich weiß es nicht, aber es besorgt mich. Ganz abgesehen von all den wirklich gefährdeten, deren Verschwinden ich garnicht bemerke.

          • pflanzwas sagt:

            Gerade die Grünlinge sind doch betroffen von Trichonomaden, die sie sich vermutlich an Vogeltränken geholt haben. Ich hatte kürzlich was dazu geschrieben und es gibt auch beim Nabu Infos drüber.
            https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/krankheiten/11213.html

            Aber du hast natürlich völlig Recht, was die anderen Arten angeht oder die vielen Feldvögel, die aufgrund der extremen Landwirtschaft heute verschwinden. Ich meinte jetzt speziell nur die Arten, die durch Krankheiten dezimiert werden, daß die sich auch wieder erholen können. Ich hoffe es sehr, auch gerade bei den Amseln, die hier sehr wenig geworden sind. Allerdings weiß ich auch nicht, was der Hitzesommer mit dem Nachwuchs gemacht hat. Regenwürmer wirds keine gegeben haben….

            • Fjonka sagt:

              Das war komplett an mir vorbeigegangen, vielleicht ja auch, weil (ich hab grad den verlinkten Artikel gelesen) hier im Norden das kein größeres Problem war?? Oder unbemerkt blieb? Puh….
              Regenwürmer waren sicher zu tief im Boden für Amseln, aber zumindest hier ging es den Insekten nicht schlecht (also, jedenfalls nicht wegen der Trockenheit *seufz*: Blattläuse traten massiert auf, und auch unsere Bienen waren sehr glücklich über die warmen, trockenen Zeiten.

              • pflanzwas sagt:

                DAS ist wieder merkwürdig, denn hier gabs so gut wie keine Blattläuse und das ging in einigen Landstrichen so. Seltsam, wie unterschiedlich das ist oder?! Das Usutuvirus tauchte die ersten Jahre nur im Südwesten auf. Manchmal dauert es mit der Ausbreitung vielleicht. Im Hitzesommer soll es bis nach Norddeutschland gekommen sein. Eine Freundin aus dem Oldenburger Raum hatte so eine Amsel im Garten. Wir werden es sehen, wie es da weitergeht!

                • Fjonka sagt:

                  Vielleicht hast Du sie (die Blattläuse) auch einfach nicht bemerkt!? „Unsere“ waren weniger auf Stauden und Co als in den Bäumen, dort aber so dolle, daß unsere Bienen – für unsere Gegend sehr ungewöhnlichen – dunklen fast-schon-Waldhonig eingetragen haben, eine bekannte Imkerin aus Kiel hat gar richtigen Waldhonig, erkennbar an der dunklen Farbe UND daran, daß er flüssig bleibt.
                  Ohne Bienen wäre mir diese Blattläuse nicht aufgefallen.

                  • pflanzwas sagt:

                    Also außerhalb in den Sträuchern und Brombeeren war im Frühjahr (April / Mai) schon eine ordentliche Blattlausplage, so daß dort alles klebte. Aber nach dem Einzug des Hitzesommers habe ich so gut wie keine mehr gesehen (vielleicht noch mal an den Linden, die haben auch fast immer welche). In der Regel habe ich auch auf dem Balkon immer mal mit ihnen zu tun, aber dort waren, außer einer kleinen Gruppe am Borretsch, tatsächlich keine mehr zu finden. Weniger als sonst, definitiv. Hihi, dann haben die Bienen also auch gleich Blattlaushonig mit eingetragen? Hört sich toll an mit dem Waldhonig! War er auch süßer als sonst?? Die Bienen sind sicherlich gute Wegweiser dafür, daß ist wahr. Da ich keine Bienen habe, weiß ich natürlich nicht, wo sonst noch Blattläuse gewesen sein könnten. –

                    Mir haben die Wespen mal gezeigt, daß mein Blutweiderich Schildläuse hat. Ich wunderte mich, daß sie immer zwischen den Stengeln unterwegs waren und als ich genauer hinguckte, konnte ich sie sehen. Ja, die Insekten zeigen uns was!

                    • Fjonka sagt:

                      Waldhonig ist eher würzig-herber als der normale Blütenhonig, und da wir ihn erst im Juli geerntet haben (davor gab es als 1. Ernte „normalen“ Blütenhonig mit viel Rapsanteil, sehr hell und mild), war der definitiv aus der Dürre-Periode. Das sind meist Blattlausarten, die in Bäumen leben – Linde hast Du ja schon erwähnt, aber auch Eiche honigt manchmal, und sogar Buche 🙂
                      Das mit den Wespen und den Schildläusen ist ja auch spannend – ob sie wohl auch auf Süßes aus waren – oder eher die Läuse selbst für ihre Brut mitgenommen haben?

                    • pflanzwas sagt:

                      Ich tippe auf den süßen Honig (an die Fleischzugabe habe ich noch gar nicht gedacht). Da Wespen, jedenfalls die typischen hier am Haus, auf Süßes stehen, waren die Schildläuse sicher eine tolle „Tankstelle“ 🙂 Die abgefahrenste Entdeckung kann ich mir bis heute nicht erklären und konnte auch nichts dazu finden: ich sah, wie Wespen sich die Samen vom Borretsch aus den Blütenresten holten. Die haben die da richtig rausgedreht und sind damit weggeflogen. Mir wären bald die Augen aus dem Kopf gefallen 😉 Und ich sah es mehrfach! Verrückt!

                    • pflanzwas sagt:

                      PS war mir nicht klar, daß der Waldhonig eher würzig ist. Dann war der Dürrehonig wohl überwiegend Blattlaushonig?

                  • Fjonka sagt:

                    Ja, richtig – und reiner Waldhonig ist ausschließlich von Blattläusen. Durch die andere Zuckerzusammensetzung ist der dunkel und bleibt flüssig.
                    Heller, flüssiger Honig dagegen ist (wenn nicht wie all der „flotte Biene“ und Co, wärmebehandelt) in unseren Breiten meist in großen Anteilen oder ganz Lindenhonig. Der ist auch lecker. Ein einziges Mal hatten wir fast reinen, der war so dünn, daß er vom Brötchen floß. Aber lecker, ein ganz besonderes Aroma!
                    Hier stehen die meisten auf Rapshonig. Der wird sehr schnell sehr fest, ist fast weiß und sehr mild. Dem Herrn F. und mir fast zu süß und eher langweilig, aber das ist ja immer Geschmackssache.

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