Kleinvieh

Warum ich meine Kleidung mehr und mehr auf Naturfasern umstelle

Naturfasern: weil der Wäscheabrieb von Kleidungsstücken laut Fraunhofer-Institut der zweitgrößte Produzent von Mikroplastik ist: Wäsche (Faserabrieb von synthetischer Kleidung) 21.121.058 Tonnen pro Jahr in Deutschland!!!!

Bio: Fjonka@ Mufflon (die mit der schönen Jacke aus Wollfilz, Schur- und Merinowolle)*

Hallo, als Person, die versucht, ihre Bekleidung in Richtung „natur- und umweltverträglich“ einzukaufen, habe ich mich erst vor wenigen Wochen in Unkosten gestürzt und eine Ihrer schönen und bequemen Jacken gekauft.
Nachdem ich nun von „Mulesing“ bei über 75% der derzeit auf dem Markt befindlichen Merinowolle gelesen habe, suchte ich auf Ihrer Website nach einer Aussage dazu oder dem GOTS-Siegel, wurde aber leider nicht fündig.
Allerdings fand ich:
Nahezu 100% der eingesetzten Maschinen, Materialien, Zutaten und der erbrachten Arbeit kommen aus Deutschland und der EU.“
Da Mulesing anscheinend nur in Australien praktiziert wird, nun die Frage: kommt Ihre Wolle auch aus der EU? Das wäre toll – und für mich nicht unwichtig, denn ich liebäugele fürs nächste Jahr mit einem Mantel von Mufflon …

Gruß,

Mulesing, kurz erklärt für Diejenigen, die nicht klicken mögen: um Parasitenbefall bei den Merinoschafen zu verhindern, wird Jungschafen betäubungs- und nachbehandlungslos Fell samt Haut(!) am After weggeschnitten. Dabei wäre das nicht nötig: es gibt auch Schafe, die um den After herum durch Zuchtauslese weniger Fell haben. (da ist die „Klick“-Seite offenbar nicht ganz up to date) ODER man kann die Schafe schmerzfrei behandeln. Mulesing wird nur noch in Australien betrieben, aber dort laufen die weitaus meisten Schafe, deshalb die hohe Zahl von nach wie vor 75% Mulesing-Wolle (die aktuell ist)

Mufflon@ Fjonka

Hallo,
wir freuen uns, dass sie sich für ein Modell aus unserer Kollektion entschieden haben.
Die von uns verwendete Wolle kaufen wir ausschließlich über die Firma Schoeller in Östereich ein (die Schafe laufen allerdings „weltweit“). Von dort liegt uns ein Zertifikat vor, dass die von uns eingekauften Qualitäten garantiert aus mulesingfreier Tierhaltung stammen.
Bei weiteren Fragen stehe ich gerne wieder zur Verfügung.
Herzliche Grüße
Mufflon Team
Fjonka@ Mufflon

Hallo,

dann nehme ich an, daß Sie von Schoeller GOTS- zertifiziertes Garn beziehen?
Ich habe grad nämlich mal auf deren Seite nachgelesen – sie bieten das AUCH an.
Das würde mich freuen. Ich werde gern weitergeben, was Sie mir geschrieben haben, denn ich werde immer wieder mal auf meine Jacke angesprochen 🙂

Ich danke für die Info und wünsche Ihnen einen guten Sonntag,

Mufflon@ Fjonka

Guten Morgen,

das von uns eingesetze Garn ist nicht GOTS-zertifiziert, stammt aber auf jeden Fall aus  mulesingfreier Schafhaltung.
Geben sie das gerne auch an andere Interessierte weiter.

Herzliche Grüße & einen schönen Wochenstart

Mufflon Team

Hmmmm…. es hätte so einfach sein können …. *gg*

Da Mufflon auf seiner Website Bluesign-Zertifizierung und den Woll-Lieferanten Schoeller angibt, schreibe ich diese beiden an, denn auf beiden Seiten finde ich zum Thema Mulesing keine Angaben. Andererseits bin ich inzwischen ziemlich gut über alle möglichen Siegel und Produktionsweisen etc informiert  (Klick führt zu einer relativ gut veständlichen Übersicht) – ein Kollateralnutzen, sozusagen, der mir sicher bei allen nächsten Einkäufen weiterhelfen wird (oder sie mir erschweren wird, man kann das ja immer so und so sehen. Daß zB das (mir) zuvor völlig unbekannte „IVN best Siegel“ das strengste überhaupt ist, das einzige mir bekannte „textiles Vertrauen“ aber eher lasch, das kann auch das einkaufen eher schwierig machen *seufz*)

Während ich noch lese, antwortet Bluesign:

Danke für Ihre Email und dass Sie sich auf der bluesign homepage informiert haben.

Mit unserem Standard garantieren wir das tatsächlich nicht.

Andererseits ermutigen wir unsere System Partner Verantwortung für Tierschutz zu übernehmen. bluesign hat es in den Firmenkriterien niedergeschrieben, dass die Produktion der Textilien Leben und Umwelt nicht schaden soll und wir den negativen Einfluss der Textilbranche auf Leben und Umwelt verantwortungsbewusst reduzieren müssen.

Trotzdem kann ein bluesign® approved Wollstoff aus Wolle von konventioneller Schafhaltung kommen. Der Grund ist, dass wir mit unserem System und unserer Arbeitskraft nicht explizit auf Tierschutz ausgerichtet haben und somit unsere Auditoren die Tierhaltung nicht persönlich vor Ort inspizieren.

Freundliche Grüsse,

Okay, das ist nachvollziehbar. Nicht JedeR kann Alles leisten, aber mit meiner Jacke bin ich nicht weiter als zuvor. Nicht, daß ich Mufflon nicht glaube, aber es ist ja nun doch interessant, so etwas mal genau nachzuvollziehen.

Dann, nur zwei Tage später, antwortet auch Schoeller, der Wollieferant von Mufflon:

Sehr geehrte

Die Umweltschutzidee von Bluesign legt hauptsächlich den Fokus auf den Input der „best avaivable technology“ unter Verwendung von überprüften Chemikalien/Farbstoffen und umweltfreundlichen Verfahren.

Beim Audit wird der Betrieb komplett durchleuchtet, d.h. es werden auch z.B. Energieverbräuche (Wasser, Gas, Strom usw.) kontrolliert und in den darauffolgenden Inspektionen (im Normfall alle 3 Jahre) mit den vorigen Daten verglichen.

Zusätzlich wird überprüft, ob man was in Richtung Umwelt macht und Ziele hat, z.B. durch Wechsel auf LED Energiesparlampen Strom zu sparen.

Was Bluesign beispielsweise nicht erlaubt: die Wolle konventionell durch das Chlor Hercosett Verfahren, welches weltweit angewendet wird, auszurüsten.

Bluesign Endprodukte aus Wolle, welche filzfrei ausgerüstet werden sollten, dürfen nur z.B. durch unser entwickeltes, umweltschonenderes EXP Verfahren (Chlorfrei) ausgerüstet werden.

Meines Wissens hat Bluesign keine Beschränkung auf den Wolleinsatz von unausgerüsteter Wolle auf dem Weltmarkt hinsichtlich mulesing-free, sondern eher auf Chemikalienrückstände auf der Wolle.

Schoeller Garne werden jedoch ausschließlich unter Einsatz von „mulesing free“ Wolle produziert.

Mit freundlichen Grüßen,

So. Okay. Das deckt sich ja mit den Auskünften von „Bluesign“ per Mail und Website. Ich finde das alles extrem interessant, und bin, zumal ich ja eh eher umwelt- als tierschutzinteressiert bin, erstmal zufrieden mit diesen Informationen (wobei beides eng zusammenhängt. Trotzdem: der Tierschutzansatz, bei dem es ums einzelne Tier geht, liegt mir ferner als der Umweltansatz, bei dem es eher ums größere Ganze geht)

 

P.S.: Ich hoffe, Ihr könnt von diesem Beitrag profitieren. Ich denke, trotz der ungewöhnlichen Form kann man alle Infos finden, die von Interesse sind. Er geht auch zur Einab, da paßt er wunderbar hin!


* Ich habe die Mails zT geringfügig verändert, so daß zB im Nachhinein bemerkte, von mir mißverständlich gewählte Formulierungen hier im Beitrag anders stehen. Außerdem habe ich Namen entfernt.

 

 

 

 

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kleinvieh.

21 Kommentare zu “Kleinvieh

  1. renesternke sagt:

    Liebe Fjonka,
    da Du unter den Tieren in Deinem Garten eine Fledermaus hast, wage ich es, Dir eine Petition nahezubringen, bei der ich ansonsten Angst hätte, dass Dir auch hier der Umweltansatz wichtiger wäre als der Tierschutzansatz. Hier geht es allerdings nicht nur um das einzelne Tier, sondern um ganze Arten.
    Unterschreib bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“
    Hilf mir bitte, die Petition zu verbreiten!
    Da Du eine Autorität bist, verspreche ich mir von Deiner Unterstützung viel.
    Die Petition ist auch wichtig für Fledermäuse, deren Lungen durch die von Windrädern ausgelösten Turbulenzen platzen und die in so großer Menge getötet werden, dass der Fortbestand vieler Arten bedroht ist.
    Viele Grüße
    René
    https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

    • Fjonka sagt:

      Ich muß mich da ein wenig reinlesen, tatsächlich aber liest sich die Begründung sehr fundiert, und daß ganz Grundsätzliches einfach ignoriert wird, um die Wirtschaft zu stützen – puh!
      Leider kenne ichs von hier von den Seeadler-Horsten auch, daß sie oder potentielle Nistbäume zerstört werden, um garnicht erst Schutzwürdigkeit entstehen zu lassen – die Leute sind so egoistisch und dumm 😦
      Eine Autorität bin ich allerdings in keinster Weise, mein Blog verfolgen täglich gerade mal um die 40, 50 Leute …..

      • renesternke sagt:

        Liebe Fjonka,
        das, wozu Du „puh“ sagst, Egoismus und Dummheit, ist der Herzstück und der Motor der Energiewende. Der Staat wollte keine Steuern erlassen, um den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern, sondern hat stattdessen enorme Bereicherungsmöglichkeiten (Bauprivilegierung, Absatzgarantie, Preisgarantie, Ausgleichzahlungen) geschaffen, sodass nun alles von selbst läuft. Daher vernichten die gierigen Flächenbesitzer sogar Nistbäume. Das Zerstören von Adler- und Milanhorsten ist zwar eine Straftat, aber wenn man nicht gerade persönlich erwischt wird … Nach dreijährigem Schutz des Nistortes kann man dort dann bauen. Der Staat hat für diese Straftaten hohe Anreize geschaffen und verfolgt sie kaum. Er wäscht seine Hände in Unschuld. An dieser Stelle, wo Du „puh“ sagst, konnte ich also nicht ansetzen. Daher habe ich den Minister aufgefordert, die Europäische Vogelschutzrichtlinie umzusetzen und Schutzgebiete zu schaffen, wozu er durch sein Amt verpflichtet ist.
        René

        • Fjonka sagt:

          Das hat ja leider System. Die Adlerhorste werden meist nicht für die Windkraft zerstört, sondern um landwirtschaftlich weitermachen zu können wie immer, oder weil man auf eine Umwidmung zu Bauland hofft, oder wegen Straßenbau oder….
          Meines Wissens sind allerdings für die Windkraft die meisten Subventionen, so wie für Solarenergie, schon wieder einkassiert.
          Dem Milan ists egal, wer Kasse macht 😦
          Ich kann die Energiewende nicht so negativ sehen wie Du offenbar, aber leider ist unsere Regierung in sehr vielen Dingen handwerklich unfähig und macht daher viel kaputt, selbst WENN sie mal ein gutes Ziel hat (und für ein solches halte ich die Energiewende)

  2. Marlene sagt:

    Liebe Fjonka,
    ich bewundere dich für deine Hartnäckigkeit. Ich bin auch manchmal der Meinung, dass das Wissen den Einkauf nicht leichter macht. Ich kauf kaum noch Klamotten *g*
    LG, Marlene

    • Fjonka sagt:

      Das schöne an solchen qualitativ guten Sachen ist ja auch, daß sie lange halten – im Fall von Schurwolle schon alleine dadurch, daß man sie sehr selten waschen muß! Also muß man auch selten shoppen – SEHR fein …. gerade, wenns einem so schwer gemacht wird 😉

      • Marlene sagt:

        Das ist ja auch sowas, was ich erst vor kurzem gelernt habe, dass ich meine Wollsachen nicht so oft waschen muss. Bei der Strickjacke ist das einleuchtend, andere Sachen hab ich aus Prinzip gewaschen, weil ich dachte, das muss so…

  3. realkiku sagt:

    Nur kurz: Für Wollsachen kann ich http://www.finkhof.de empfehlen, ursprünglich eine Schäfer*innen-Kommune. LG 🙂

    • Fjonka sagt:

      Naja, was die anbieten ist schön, aber auch nicht wirklich von dort – jedenfalls war ein vom Herrn bestellter Pulli ein – Mufflon *g* – obwohl das nicht dabeistand.

  4. pflanzwas sagt:

    Danke für deine mühevolle Recherche!! Das ist ein Thema, was mich manchmal in die Verzweiflung treibt. Genau, wie du es schilderst: mal hat man das eine, dann das andere. Firmen, die alles 100% berücksichtigen, findet man nur selten. Und dann nervt es mich auch wieder, wenn sich so ein paar Endverbraucherlein (irgendwer muß natürlich anfangen) zusammentun und Produkt x oder y nicht mehr kaufen. Geht das nicht anders und schneller und wirksamer? Wo ist das Problem, daß Staaten Gesetze erlassen, daß Tiere nicht gequält werden oder daß Produkte nicht chemisch verseucht sind….sorry, aber manchmal nervt es mich einfach. Ich suche noch nach einem entspannteren Umgang mit dem Thema. Bei den Lebensmitteln ist es ja dasselbe. Da kauft man Avocado, weil man lieber mal fleischlos essen möchte, um zu erfahren, daß sich Mexikaner die Avocados kaum noch leisten können, weil sie so teuer geworden sind und alle exportiert werden und in Chile wird sie in einer Trockenregion angebaut, wo Staat und Firmen den Einheimischen das Wasser abpumpen, so daß die selbst nichts mehr anbauen können. Jetzt suche ich also eine Avocado, die sozial und umweltverträglich angebaut wird und wo finde ich die???? –
    Trotz meines Genörgels: vielen Dank für deine Hartnäckigkeit und daß du uns so viele Infos zusammengestellt hast. Ich wollte deinen Enthusiasmus nicht abwürgen. Was die Kleidung angeht, möchte ich in Zukunft auch mehr auf Wolle setzen. Ein Anfang also….Und Bibo hat auch Recht: die Wolle aus Deutschland verfällt im Preis. Da hätten wir ein 1A Naturmaterial von Schafen, die ein gutes Leben haben, aber keiner kauft die Wolle (insbesondere keine verarbeitenden Firmen!! – ich meine jetzt nicht dich als Privatperson!). Schade eigentlich und immer mehr Schäfer geben auf. Wir suchen weiter nach guten Lösungen….

    • Fjonka sagt:

      Ohje!Und ohja auch gleich *g*
      Es ist wirklich schwierig, alles ist viel zu global und viel zu kleinteilig aufgedröselt, als daß es noch einfach sein könnte, einzukaufen.
      Und doch –
      wir suchen weiter nach den bestmöglichen Lösungen, gell?:-)

      • pflanzwas sagt:

        Man tut, was man kann… Geballte Verbraucherpower wäre toll, statt Kleinklein. Da fällt mir ein: ich bekam heute eine Email. Ich hatte mich an einer Online-Petition beteiligt, die jemand gestartet hatte, um dm davon zu überzeugen, das Mikroplastik aus ihren Pfegeprodukten zu entfernen. Sie waren zunächst nicht begeistert, haben dann aber doch reagiert und es umgesetzt. 200.000 Unterschriften waren zusammengekommen. Vielleicht könnte man sowas öfter mal machen 🙂

        • Fjonka sagt:

          Ach!? Da hatte ich von dm eine höhere Meinung – da siehste mal, was marketing so macht. Hatte des öfteren gelesen, daß der Typ, der dm leitet, so ökobewußt sei, daß dm gerne mal Vorreiter sei und solche Dinge mehr…. und dann brauchen sie eine Petition.
          Aber ist doch klasse: Verbraucher SIND stark, wenn sie sich zusammentun. Und sogar eine Online-Petition kann was ausrichten. Ich hatte eher gedacht, daß diese Petitionsflut eher dem guten Gewissen der UnterschreiberInnen dient als wirklich Wirkung zu zeigen – vielleicht sollte ich also doch häufiger mal so eine unterschreiben.

          • pflanzwas sagt:

            Zum Teil ist es wohl auch so. Immerhin ist die Firma damals vorangegangen, als es darum ging, keine Plastiktüten mehr anzubieten. Jeder hat andere Schwerpunkte und ne ganze Produktpalette umzustellen ist schon ein Schritt. Aber natürlich mutet es etwas merkwürdig an, wenn man sich dann so ziert. – Die geballte Kraft der Verbraucher würde ich mir öfter wünschen! Ich glaube, daß ist wesentlich effektiver, als alles andere. Ja, manchmal fragt man sich, was man da alles unterschreibt, aber man hört immer wieder davon, von Erfolgen und Reaktionen darauf. Solltest du tatsächlich öfter mal machen 🙂

    • Marlene sagt:

      Ich finde, du hast recht. Wo ist das Problem, dass es gesetzlich geregelt wird, dass was Tier, Mensch und Umwelt schadet, rausfliegt und verboten ist? Als Verbraucher blickt man ja kaum noch durch. Und Schafe sind gute Landschaftspfleger, die brauchen wir eh.
      LG, Marlene

      • Fjonka sagt:

        Das eine Problem heißt Lobbyismus.
        Kaum ein Gesetzesvorhaben zum Umweltschutz kommt unverwässert durch, weil die Lobby von Bauern, Industrie etc einfach zu stark und zu sehr mit der Politik verwoben ist.
        Und das andere Problem heißt Globalisierung:
        Vieles kann ein Land allein garnicht mehr entscheiden (EU, bilaterale und multilaterale Verträge etc). Und dann gibts Vertragsstrafen, Klagen, Verbote des hierher exportierenden Landes, wenn D (oder F oder NL, egal…) entscheidet, ein Produkt nicht mehr einführen zu wollen weil’s es hier ja auch gibt, oder weil es schädlich ist oder…..

        • Marlene sagt:

          Ja, du hast ja recht, leider ist es nicht so einfach. Bleibt doch wieder alles am Verbraucher hängen. Meine Schwiegermama macht ja alles selbst: Wolle waschen, färben, spinnen, stricken 😉 Den Schafbesitzer kennt sie natürlich auch. So ist meine Strickjacke entstanden 🙂

  5. Bibo59 sagt:

    Einfacher wäre natürlich ’nen Pulli aus der Heide zu kaufen. Die Schäfer hier können von der Wolle nicht mehr leben und für den Landschaftsschutz werden sie nicht bezahlt.

    • Fjonka sagt:

      Inwiefern einfacher? Ich bin jedenfalls bei meiner Suche nirgends über Jacken oder Pullis von dort gestolpert, und da wohnen tu ich nicht…. wenn Du einen Link hast – gern her damit!

      • Bibo59 sagt:

        Aber du warst schon in Urlaub in Lüneburg und der Göhrde, oder?
        Link kann ich auch nicht bieten. Aber an der SH-Nordseeküste gibt es ja auch Schäfer und Schafe. (Hier eher nicht.)

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