Wenn Einer Äpfel und Birnen hat, sei sicher, daß er sich nach Quitten sehnt

Aus Armenien.

Isso. Oft genug jedenfalls.

Mir fallen da grad meine Haare ein, nur so als Beispiel, weil ich just beim Friseur war: Ich habe viele davon – so viele, daß es bei jedem Friseurbesuch irgendwann heißt „Sie haben aber auch wirklich viele Haare!!“ Sie sind so „straßenköterblond“, daß die grauen/ weißen erst langsam aufzufallen beginnen, obwohl ich schon 53 bin. Und sie haben genug Wirbel, daß sie nie platt rumliegen, sondern sich auch ohne fönen so hinlegen, daß es meistens ganz okay aussieht.

Äpfel und Birnen zu Genüge!

2017: „lang“ Viel länger wirds nicht.

Aber ach – sie wachsen nie so lang, daß man eine wirklich hübsche Hochsteckfrisur hinkriegen kann, vorher splissen sie kaputt. Aber sie sind auch zu viele, daß eine kurze Frisur so schön fransig aussieht wie bei anderen Frauen- bei mir sieht’s immer sehr brav stufig aus. Und, das schlimmste: keine Locken! Nirgends!

Quitten, Zwetschgen und Bananen!!! *gg*

Okay. Das ist wahrlich ein Beispiel mit wenig Leidenspotential 😉  aber so ist es immer wieder in allen möglichen Bereichen. Kennt Ihr sicher auch, oder?

Mein Aprilvorsatz: Äpfel und Birnen genießen!
Im April bedeutet das wahrscheinlich vor allem: Sich nicht nach warmen Sommertagen sehnen, sondern sich über die frühlingshaften freuen, darüber, was alles schon blüht und daß es schon (hoffentlich) Tage gibt, an denen draußen zu sein Spaß macht!
Sich darauf konzentrieren, wie lang so ein Vormittag vor der Arbeit ist und was frau da alles machen kann, wenn sie um sieben schon hoch ist (heute prompt um acht, der Zeitumstellung sei Dank….) statt sich nach den Zeiten zu sehnen, zu denen ich um halb zehn erholt gemütlich aufstand (und mir wünschte, ich wäre früher wach und hätte mehr vom Tag, logo *g*. Jetzt bin ich’s, aber eben nicht erholt….)
Die klare Luft an sonnigen Tagen zu genießen, statt sich an einen wärmeren Ort zu wünschen.

Wenn das gelingt, dann gibt es demnächst ein „Motto des Monats“.
Und vielleicht macht ja die und der ein oder andere mit und läßt auch Quitten Quitten sein 🙂

 

8 Kommentare zu “

  1. Komma sagt:

    s heißt ja: Wer vergleicht verliert. Weil es immer jemand gibt, dessen Haar länger ist oder lockiger oder eine schönere Farbe hat oder besser fällt. Ich habe da auch voll geloost. Als Kind fand ich die Haare meiner Mutter das non plus ultra, lang, schwarz, glänzend und glatt, ich habe es gerne gekämmt. Meine Tante und Cousine jedoch hatten tolle Wellen oder leichte Locken. Heute weiß ich es gibt Frauen, die haben Chemo und denen fallen die Haare aus, also was bin ich doch für ein glücklicher Mensch.

    • Fjonka sagt:

      Beim Thema „Haare“ sind wir also beide schon weit fortgeschritten, was das Nichtsehenen angeht. Bei anderen Themen finde ich das durchaus noch ausbaufähig bei mir.

  2. pflanzwas sagt:

    Kann ich alles voll bestätigen, Haare, Quitten und auch sonst 😉 Zur Zeit besonders die Haare, aber irgendwas ist ja immer, haha. Ja, lieber auf was anderes gucken und es genießen. Immerhin haben wir Haare!

    • Fjonka sagt:

      Immerhin!
      Aber ich habe schon immer gedacht: bevor ich mit ganz dünnen und schütteren haaren herumlaufe werde ich Glatzenträgerin! Bloß daß mir das wahrscheinlich nicht passieren wird. Beide Omas hatten volles Haar bis sie hoch in den Neunzigern starben.

  3. PurpurBête sagt:

    Nimmst du übrigens deine Haare vom Friseur wieder mit? Das ist Nistmaterial und/oder ein toller Kalkspender für den Kompost. Mensch kann sie auch einfach so verbuddeln. Da ich manchmal selbst schneide, bleibt mir das peinliche Fragen beim Friseur erspart, ich mache vorher meinen Saugrobi leer und hab die Haare dann alle pur da drinne 😉
    (Mein Friseur wäre bestimmt mega-entspannt. ich muss zugeben, dass ich das vergesse …).
    Das mit dem Spliss wunder mich. Du ernährst dich doch gesund?! Ich weiß gar nicht genau, wie der entsteht, hatte ihn früher auch, hab nun teures Stylingzeugs mit Keratin vom Friseur (sicher keine Option für dich, da alle 3 Monate eine neue Plastikflasche gekauft wird und wie vegetarisch das ist, darüber denke ICH lieber nicht nach …) und seitdem tolle Haare.

    • Fjonka sagt:

      Nein, auf die Idee, die mitzunehmen, bin ich noch nicht gekommen – und noch ein nein, ich ernähre mich nicht sehr gesund *gg*
      Habe ja keine Lust auf Nahrungszubereitung und esse daher Fertiges (Kekse, Schoko ….) und viel Brot mit Butter und Käse und Marmelade und Honig….. alles bio, aber gesund ists trotzdem nicht. Das ist aber eine Baustelle, an die ich definitiv nicht ran will!!! Ebenso wie an teure Pflege- oder Stylingsachen Da hab ich lieber die Haare kurz 😉

      • Dat mit dem jesunden, dat is nite su schwer 😉
        Kleine Buchempfehlung zur Nährwerteinschätzung: Nährwerte von Prof. Dr. I. Elmadfa/W. Aign/D. Fritzsche (ISBN: 978-3-8338-1143-2)
        Da steht vieles für den Normalverbraucher wissenswertes drin ohne zu moralisieren und Tabellen für den Überblick gibt es auch.
        Habe mit der Hilfe jetzt eine Umstellung zum gesunden zunehmen am laufen 😉

  4. Locken habe ich zur Genüge, deswegen gibt es bei mir ja auch nur Raspelkurz oder Langhaardackel.
    Alles dazwischen sieht ungestylt nach Wischmopp aus 😛

    Draussentage habe ich im März schon jede Menge gehabt, es ist zwar noch etwas frisch ums Nässchen (speziell nach dem dat Sönnche wech is), ävver schon su richtig angenehm.
    Habe jetzt allerdings auch schon wieder die Allergietabletten zum zweiten Frühstück gepackt 😦

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s