Schritt dreieinhalb ;-)

Anfangs hatte ich ja irgendwo schonmal geschrieben, daß noch ein „Kleinprojekt“ zu der Sache mit dem Kies/ Sand gehört. Das habe ich in einem Anfall von Arbeitswut nach einem Arbeitssamstag überraschend schnell hingekriegt:

Seit Ende 1994 wohne ich hier und ärgere mich über den Vorher-Zustand (den ich natürlich wiedermal festzuhalten vergessen habe: das Fallrohr endete weiter oben, provisorisch drangesteckt ein häßliches Plastikrohr, über das man klettern musste, wollte man den Weg am Wintergarten vorbei nutzen. Außerdem rutschte dieses Rohr regelmäßig mal ab, wenns doll regnete, und das Wasser durchnäßte die Mauer)

Jetzt hatten wir das Rohr tiefer legen lassen. Zur Vorbereitung hatte ich gebuddelt, damit wir gucken konnten, wie ein Gefälle entstehen könnte. Dabei habe ich ein Dutzend kleinere Findlinge entfernt – auch ein Grund, warum diese Aktion immer wieder verschoben worden war. Diese Vorarbeiten waren also geleistet.

Nun habe ich also einige der Findlinge als Stufenfänger quer wieder geschichtet, dahinter mit dem Kies-Sand ein abfallendes Bett für die Dachziegel gebaut, die dann hingelegt – fertig.

Naja, ganz so einfach wars wieder mal nicht: ganze vier Mal musste ich beim Test feststellen, daß irgendwo das mit dem Gefälle nicht richtig geklappt hatte und die Ziegel wieder aufnehmen und nachbessern…. Stümper at work *gg*. Regen hatten wir genug: bisher sickert das gut weg. Bloß ein echter Starkregen fehlt nooch, der Herr F. unkt, daß das Wasser dann überliefe und gen Haus flösse, ich glaube, es reicht so aus. Es ist am Ende des Gefälles eine Kuhle, da drin sind einige Lehmsteine, die sich nach und nach auflösen und im besten Fall von Tieren als Baumaterial genutzt werden können (mal sehn, ob das was wird, schließlich liegt die Kuhle in tiefem Schatten unter dem Buchsbaum, Schwalben und Wildbienen mögen es aber sonnig und einsehbar….)

Jedenfalls wird sich zeigen, ob wir das Sickerbecken noch verbessern müssen, oder ob das so langt.

Nun kann das ganze einwachsen – gut is‘. Und sowohl hübscher als auch leichter begehbar als zuvor ist es auch. Außerdem plastikfrei – mit recycelten Materialien, denn die Ziegel sind vom alten Dach, die Lehmsteine einige der geschenkten vom Frühjahr, die Findlinge aus dem eigenen Garten. Naturgartenkompatibel also 😉

Wieder was fertig! Ein mindestens 23 Jahre altes Provisorium ist beseitigt (es war ja schon so als ich einzog, also ists eigentlich älter…..)

8 Kommentare zu “Schritt dreieinhalb ;-)

  1. Felis sagt:

    Es ist doch immer wieder spannend dir von Ferne zuzusehen. So langsam macht sich der Gedanke breit, daß ich euch doch einmal besuchen sollte. (Bin total begeistert von den Dingen, die du in Haus und Garten schon geschafft hast.) Lieben Gruß aus dem dicken B.

    P.S. Katerchen hat sich gut gefangen, mag nur eher nicht einsehen, daß es nun nur noch 2x täglich Futter gibt. 🙂

    • Fjonka sagt:

      Freut mich, das vom Kater zu lesen – ich bin blogleserisch sehr im Rückstand, weil ich eine Woche lang nicht meine Feeds lesen konnte….
      Was einen Besuch angeht: gerne!! 🙂 Laß den Gedanken sich verbreitern und frag dann einfach an, ob’s paßt, wann immer Du kannst – übernachten geht auch, wir haben Platz genug.

      • Felis sagt:

        Ich werde den Gedanken fleißig gießen und melde mich dann mit Freuden (an), wenn er eine gute Größe erreicht hat. Kann dauern – viel um die Ohren – doch freue ich mich jetzt schon.
        (Wundere dich nicht über den neuen Avatar, hatte mich vorhin bei der neuen Mailadresse vertippt)

  2. Myriade sagt:

    Was gibt es langlebigeres als Provisorien 🙂

  3. Bibo59 sagt:

    Die Ecke kommt mir bekannt vor. Ist das so etwas wie ein Künstlicher Bachlauf aus Ziegeln? Ich glaube, ich muss Euch mal wieder heimsuchen.

Platz für Klönschnack ...

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