Ich hab ein knall-

-rotes Pedelec
mit diesem Pedelec
fahr ich jetzt aus

Ich hab ein knall-
rotes Pedelec
und nach der Arbeit spät
radle ich nach Haus!


Für die jungen LeserInnen hier (gibt es die??? *gg*): hier reinhören, ist von 1970 und der Spargeltarzan ist Ilja Richter – „Licht aus! Spot an!!„:

 

Übrigens ist radeln für mich keine echte Freude: das Radtempo ist einfach nicht mein Tempo. Zu langsam, auch mit Tretverstärkung, um effektiv von A nach B zu kommen, zu schnell, um was zu sehen. Will heißen: auch mit Unterstützung fahre ich noch doppelt so lange zur Arbeit als per Auto – und was ich interessant finde (nämlich die Pflänzchen am Wegesrand, Insekten – solche Sachen) da husche ich viel zu schnell dran vorbei, um sie betrachten zu können (auch mit nicht unterstützem Fahrrad übrigens) Für mich ist das nach wie vor eine Umweltmaßnahme.

Ich hatte übrigens einen Öko-Vergleich gefunden, bei dem nicht nur das fahren selbst, sondern auch Herstellung etc der unterschiedlichen Transportmittel einflossen, und trotz Akku etc schnitt das Pedelec deutlichST besser ab als Auto, Bahn, Bus, etc. Aber natürlich schlechter als Rad oder Zu Fuß gehn, logo. Aber blöderweise habe ich mir den betreffenden Artikel nicht abgespeichert und konnte ihn in den Weiten des Netzes nicht wiederfinden, dabei war eine so schöne, anschauliche Vergleichsgrafik dabeigewesen! 😦

Aber für den Arbeitsweg ist das Pedelec trotz der nichtgesehenen Blümchen und Tierchen eine schöne Sache: immerhin rieche ich jetzt mehr Gerüche als im Auto. Raps zum Beipiel. Und Schwein. Pferd. Sowas. Und ich habe auch schon recht nah einige (Groß-)Tiere gesehen, ein von meiner lautlosen Ankunft sehr überraschtes Reh zB, Bachstelzen und Hasen.

Jetzt, nach über drei Wochen, ist auch mein Fuß wieder einigermaßen okay – und so hat gestern der Herr F. sein Rad startklar gemacht, und wir sind zum Bio-Erdbeerfeld gefahren, haben gepflückt und danach lecker Waffeln mit Erdbeeren gegessen, dort, im Bio-Feld-Café, während über uns die Feldlerche sang. Echtes Urlaubsfeeling bei herrlichstem Wetter! 🙂 Den gepflückten Erdbeeren hat die Radtour allerdings nicht so gut getan, zu holperig sind die Radwege in Angeln *gg*, aber sowas ist toll, denn der Weg wäre zum laufen definitiv zu weit gewesen, und es gab keinen Termindruck, so daß das langsamere Tempo (verglichen mit dem Auto) egal ist.

Mein Fazit bisher: So ein Pedelec ist super zum zur-Arbeit-radeln und zum gezielte-Ausflüge-in-die-nähere-Umgebung-machen.

🙂

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

18 Kommentare zu “Ich hab ein knall-

  1. Komma sagt:

    Sieht übrigens sehr schick aus dein Rad/ Pedelec.

  2. Komma sagt:

    Wenn du wieder einmal denkst du bist mit dem Radl zu langsam-
    du hast nicht alle gefühlte 5 Meter eine rote Ampel- wie ich leider oft- da muss ich auch als Radler warten
    und du tust etwas für deine Gesundheit, hier kann ich mit Statistik dienen (laut CyclingCharity)
    Mit etwa 150 Minuten moderatem Biken pro Woche, am besten mehrere kleinere Einheiten, statt einer großen senkst du das Risiko für:
    52 % Knochenbruch
    35% Diabetes
    25% Depression
    30% Schlaganfall
    20% Demenz
    30% Herzinfarkt
    und das einfach so durch Wege fahren, ist doch genial

    • Fjonka sagt:

      Wow, ich glaub, das drucke ich mir aus und hängs an den Fahrradständer 🙂
      Nee, stimmt, Ampeln hab ich fast keine, aber das macht die Differenz der Fahrzeit zwischen Auto und Rad nur größer, ich bin dadurch mit dem Auto ja sehr schnell da.
      Aber gestern sind wir tatsächlich sogar mit den Rädern zum einkaufen gefahren. Obwohl er ebenso wenig im Training ist wie ich, ist der Herr F. ohne Motor genauso schnell wie ich mit. Außer auf längeren Steigungen, aber das holt er in der Ebene wieder auf.
      Unfair!!!!! *g*

  3. satayspiess sagt:

    Es ist auch Luxus, bei dem Radweg zur Arbeit Wiese u. ä. zu riechen. 🙂
    Ich rieche jeden Tag nur Autoabgase …

    • Fjonka sagt:

      Ohja, der Weg ist toll – dafür fahr ich aber auch den etwas längeren, der kürzere ginge auch direkt neben einer Straße längs. Und ich nehme in Kauf, sehr vorsichtig fahren zu müssen: kein Radweg und enge, gewundene Sträßchen ohne Ausweichmöglichkeit (Knicks), auf denen trotzdem ziemlich gerast wird.

  4. ladypark sagt:

    Hübsches Rad! Hast du dazu lange recherchiert bzw. dich beraten lassen? Ich wäre sicherlich erstmal überfordert mit dem riesigen Angebot, das es inzwischen auf diesem Sektor gibt.

    Ansonsten geht es mir wie dir: Fahrradfahren wird niemals mein Hobby sein, zu Fuß ist es viel schöner und entspannter.

    Für deinen Arbeitsweg scheint es mir aber eine super Idee zu sein.

    • Fjonka sagt:

      Ich habe es auf die bewährte Fjonka-Art gemacht:
      in den Laden rein, dort beraten lassen (nachdem ich von Kundinnen gehört hatte, dort werde man seriös und gut beraten), probegefahren – gekauft. Ich kann mit sowas besser um, die Infoflut, wenn man zu recherchieren beginnt, macht mich fertig!!!
      Ich habe deshalb jetzt einen Vorderradantrieb, weil bei dem die Kette nicht so belastet wird, das länger hält und leichter reparierbar ist. Und weder ein Al***-Billigrad, noch ein Luxus-Markenteil – aber die wichtigen Bauteile sind von renommierten Firmen

  5. PurpurBête sagt:

    Du klagtest in letzter Zeit über Schmerzen. Es könnte sein, dass die nach einigen Wochen besser werden. Ich hatte wegen meiner Schultern mit dem Radeln aufgehört: nicht nur, dass ich sofort fett wurde, ich hatte auch ziemliche Hüftschmerzen. Letzteres hat mich bewogen, doch wieder zu radeln (die Schultern werden ja irgendwann wieder besser). Und du gibst dein Auto ja nicht auf, bei Regen und Glätte kannst du dir ja weiterhin den Luxus gönnen (DAFÜR habe ich jetzt ein Abokarte. Wie ich las, die teuerste in ganz Deutschland … Das merke ich auf dem Konto. Vielleicht steige ich doch irgendwann wieder auf Rad plus gezielt gekaufte Tageskarten um, die Abokarte rechnet sich eigentlich nicht. Auch nur Luxus.)

    • Fjonka sagt:

      Der Fuß ist ja jetzt denn auch wieder fit genug – ich hoffe ganz insgesamt, daß sich das regelmäßige Geradle trotz Verstärkung positiv auf meinen Allgemeinzustand auswirkt, aber um dazu etwas zu sagen, brauche ich noch einige Zeit.
      Ich habe derzeit 25er BahnCard, Pedelec und Auto …. ziemlich viel Luxus; trotzdem in meiner Situation die beste Gesamtlösung. Man wird sehen, wieviele Autowege das Pedelec einsparen kann, ich habe vor, ab Urlaubsende darüber mal interessehalber Buch zu führen. Denn erfahrungsgemäßß weichen „gefühlt“ und tatasächlich bei sowas manchmal stark voneinander ab.

  6. Steffi sagt:

    Ich liebäugele ja schon länger, aber eigentlich mag ich radeln nicht. Mal abgesehen von den anderen Dingen, wie Entfernung, Bergigkeit und fehlender Radwege. Aber trotzdem Respekt.

  7. Bibo59 sagt:

    Besser ein Mofa, als gar kein Fahrrad. ☺ Auf dem RheinRadweg hatte ich den Eindruck, ich bin die letzte ohne Hilfsmotor. Aber ja, man sieht die Käfigen nicht am Wegesrand, aber doch mehr und andere Dinge als mit dem Auto. Und dass man mehr riecht, ist mir bei meinen ersten Radtouren auch aufgefallen. Fotografie und Fahrrad verträgt sich nicht so gut. Anhalten, Foto, wieder antreten ist auf längeren Touren ziemlich kraftraubend. Da ist ein gleichmäßiges Tempo sinnvoller.

Platz für Klönschnack ...

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