Alltag

Momentan überrollt mich mal wieder das alltägliche Leben – Urlaubszeit bedeutet, wie immer in Betrieben mit Öffnungszeiten und wenig Angestellten viele Überstunden. Mein Teilzeitjob entwickelt sich damit gen Vollzeit, zumal jetzt auch noch eine Kollegin krank wurde – just jetzt, als Chefin eine Wohe weg ist, die ja eh immer viele Stunden ableistet und also ein großes Loch reißt

De ole Lüüd wollen besucht sein, die Wohnung wenigstens grundreinegemacht, bevor ab WE bei uns Besuchszeit anbricht (worauf ich mich übrigens schon freue!!!), Termine gemacht und Besorgungen erledigt werden, Honigernte und Völkerdurchsicht stehen an, es muß gegessen werden und getrunken und geduscht und geschlafen – alles Zeitfresser, alles ausstehend (also außer essen, duschen und so, das mach ich schon noch *gg*) denn eigentlich möchte ich dies:

  • im Garten sein
  • lesen
  • Freunde treffen
  • Zeit zum rumpüsseln haben (und DAZU gehört dann auch saubermachen und essen und trinken und schlafen und so, aber eben dann, wenns an der Reihe ist und mit Muße, nicht, weil es halt sein muß eben schnell und eigentlich würde ich doch lieber….)

Nuja,

Das Leben kann Spuren von müssen enthalten,

sagt die Postkarte, über die ich derzeit am häufigsten schmunzele ….

und so heißt es halt zur Zeit: arbeiten, sich von der Arbeit erholen und aufs Wochenende hoffen (an dem ich eigentlich 2 Tage frei hätte, aber zumindest ein paar Stunden auffe Arbeit gehen werde. Weil eine riesengroße Schiffslieferung zuende gepackt werden muß. Gestern haben wir zu 2. über eine Stunde damit verbracht, nur die Obst-/Gemüselieferung zu packen und zu bongen. Wobei es absolut natürlich viel länger gedauert hat, etwa drei Stunden, weil das ja neben der normalen Kundenbedienung läuft.
Prinzipiell übrigens fühle ich mich nach wie vor wohl da auffe Arbeit, aber die Dosierung gehört unbedingt niedriger. 😉 Und ich hatte schon von allen drei Kolleginnen die niedrigste….. ) Merke, daß ich heilfroh bin, mir Teilzeit leisten zu können – ich könnte die Arbeit in Vollzeit nicht durchhalten, sowohl körperlich als auch sonst: an einem Arbeitstag kann ich nicht allzuviel anderes. Bin einfach zu schnell „überfüllt“, innerlich, und dann geht nix mehr. Und beim jetzigen Pensum merke ichs dann auch körperlich deutlichst, wobei es mir insgesamt körperlich viel besser geht als bei der vorigen Arbeit. Der körperliche Unterschied: die Hektik ist jetzt nicht mehr da, das macht viel aus.

Vorgestern abend war schön, da sind wir gleich nach der Arbeit zusammen mit einer Kollegin zu einem Konzert gefahren. Eine Oneman-Bluesband, viele Gitarren, Mundharmonikas, Stimme und Fuß-Percussion. Im Publikum etwa ein Dutzend Leute, echt schade – aber hat Spaß gemacht.

 

4 Kommentare zu “Alltag

  1. ladypark sagt:

    Da wünsche ich dir, dass deine Arbeitsbelastung bald deutlich weniger wird.

    Ich werde ab dem nächsten Jahr für drei Jahre Vollzeit arbeiten (bei uns sind das 46 Std. die Woche), davor graut mir auch schon, aber danach kann ich dann ein ganzes Jahr frei machen, hat auch was.

    Wenn bei dir wieder Land in Sicht ist, sollten wir uns unbedingt auch mal wieder sehen. Bis dahin: Halte durch und genieß die kleinen Lücken, die es hoffetlich immer mal zwischendurch gibt.

    • Fjonka sagt:

      Diese Woche war die heftigste. MO ist Chefin zurück und hoffentlich auch die kranke Kollegin, denn es geht die Konzertkollegin in Urlaub….

    • Fjonka sagt:

      Hast Du denn bestimmte Pläne für das erarbeitete Jahr?
      Okay, Ihr habt ja Schulferien, da ist das mit dem reinarbeiten nicht soooo heftig, aber trotzdem – 3 Jahre 46 Std gegen ein Jahr frei – das wäre mir zu doll, es sei denn, es gäbe halt konkrete tolle Pläne dafür.

      • ladypark sagt:

        Konkrete Pläne noch nicht, aber dann haben die Kinder ihr Abi und es wird sich sicherlich viel ändern. Ich möchte reisen, aber genauer weiß ich es noch nicht. Dafür ist es auch noch etwas lang hin und es kann so viel passieren.

        Aber die Aussicht auf ein freies Jahr im Sinne von frei entscheiden ohne große Rücksicht auf die Kinder nehmen zu müssen, die ist schon sehr reizvoll. Mit der Vollzeit habe ich auch so meine Probleme, aber finanziell wäre weniger arbeiten plus Sabbatjahr dann vor allem im Hinblick auf die Rente blöd.

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s