El Mauski

Man liest und sieht hier vergleichsweise wenig vom Mauski?
Stimmt.
Liegt dran, daß er sich rar macht…..
El Mauskis Lieblingsplatz ist im kühlen Wintergarten.Dort verbringt er seine Tage, wenn der Herr F. nicht da ist.

Ab und an kommt er mal ins Wohnzimmer, guckt, frißt vielleicht was, sagt freundlich hallo, und schon ist er wieder weg. Er mag nicht im selben Raum sein mit Elsa und mit mir. (Und wir denken, daß es eher an Elsa liegt. Er kann und kann sie einfach nicht in Ruhe lassen, ob nun im Jekyll- oder Hyde-Modus, immer ist er angespannt und hat sie im Blick. Sie ihn auch, aber sie reagiert: ist er freundlich, ist sie stille. Ist er angespannt-lauernd, knurrt und faucht sie)

Ist der Herr F. zuhause, wechselt Mauski gern in dessen Arbeitszimmer. Dort liegt er dann auf der Fensterbank oder im Sessel, ein seltenes Mal auch auf des Herrn Schoß für eine kleine Weile.

Und fotografiert werden mag er auch nicht, sofort ist er angespannt. Irgendwie erwartet er immer Ungutes von mir/ uns, scheint mir.

Des Abends kommt El Mauski auch schonmal länger zu uns, liegt auf dem Wohnzimmerteppich, rollt sich dort genüßlich hin und her, streicht um die Beine. Überhaupt ist er immer noch viel am „tigern“, wenn er nicht grad auf einem seiner Plätze liegt. Ein unruhiger Geist…. aber sein Schwanz schlägt nur noch ganz selten so hin und her wie zu Anfang ständig, und er kommt und begrüßt uns, wenn er mitkriegt, daß EineR heimkommt; es ist vieles besser geworden. Wie ein „normaler Kater“ aber wirkt unser Hasenherz nach wie vor nicht. Vielleicht braucht er ja tatsächlich NOCH mehr Zeit, noch ist ja kein Vierteljahr herum, seit El Mauski bei uns eingezogen ist. Ich hoffe für ihn, daß er nicht so nervös bleiben muß und es lernt, auch im selben Zimmer mit uns und Elsa sein zu können

Und wenn ich versuche, Kontakt aufzunehmen?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

… aber nach einer Weile kommt eine samtige Vorderpfote und schiebt entschlossen die Hand weg. Tja…. A propos Samtpfote: El Mauski ist geradezu rührend lieb! Selbst wenn er abzurutschen droht: lieber plumpst er zu Boden als eine Kralle auszufahren und sich am Bein festzuhalten. (Erzählt der Herr F.) Und sollte ich seine schiebende Pfote nicht achten (was ich tu, bloß manchmal nicht fix genug offenbar), dann kommt ein Raubtiermaul dazu – auch das gaaaaanz sanft 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Übrigens hat El Mauski immer noch/ wieder eine dicke Backe. Ganz sicher sind wir beide nicht, was stimmt, denn manchmal sieht man sie garnicht, dann wieder springt sie einen geradezu an – und da El Mauski sich so ungern genau betrachten läßt, wissen wir beide nicht, ob sie tatsächlich zwischendurch weg war oder unds nur nicht aufgefallen war (aber mir scheint wahrscheinlicher, daß sie weg war) Es sieht ausgesprochen seltsam aus (ist aber nicht knipsbar, weil der Monsieur so fotoscheu ist), schmerzt aber offenbar überhaupt nicht: man darf sanft und fest drangehn – und das darf man ab-so-lut NICHT, wenn ihm was wehtut, das hatten wir schon…. Und er knackt Trockenfutter auf der Seite und frißt ganz normal. Aber ich finde es doch immer wieder seltsam und muß täglich neu tasten und testen … man fühlt dann, daß da etwas ist. Wie eine feste Pausbacke, die es auf der anderen Seite nicht gibt.

Wäre der Kater anders drauf, würden wir ihn vorsichtshalber dem Tierarzt vorstellen, aber wir haben nicht die leiseste Idee, wie wir das ohne weitere Traumatisierung hinkriegen sollen, und das für „vorsichtshalber“ scheint uns dann auch wieder falsch. Ein täglicher Zwiespalt, mit dem es mir je nach Tagesform mal gut, mal weniger gut geht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Katz'.

10 Kommentare zu “El Mauski

  1. Bibo59 sagt:

    Viele Tiere mögen nicht fotografiert werden. Deswegen habe ich ja „das Rohr“ angeschafft. In der Lehre und im Studiun habe ich immer gut was nebenbeei verdient, weil die Mitglieder des Schäferhundvereins keine gescheiten Fotos von den eigenen Hunden hatten.

  2. ladypark sagt:

    Vielleicht ein Tierarztbesuch ohne den Mauski, um einfach mal eine fachliche Meinung einzuholen? Tierärzte verfügen ja über einen großen Erfahrungsschatz und haben sowas vielleicht schon öfter gesehen.
    Hast du den Eindruck, dass er zu dünn ist?
    Vielleicht hat er ja auch Schmerzen, die ihn so rastlos und unsicher sein lassen.
    Ich würde den Tierarzt auf jeden Fall kontaktieren.

    • Fjonka sagt:

      Nein, den Eindruck, daß er zu dünn ist habe ich nicht mehr. Anfangs war er immer so zottig und knochig, das war wohl der Streß, aber jetzt sieht er sehnig aus, aber nicht zu dünn.
      Auf die Idee mit den Schmerzen bin ich auch schon gekommen – bloß ist er ja schon immer so, nicht erst seit der dicken Backe, und insgesamt ists ja tatsächlich besser…
      ach, es ist so schwierig.
      Auch an eine „Ferndiagnose“ hatte ich schon gedacht, hatte sogar den Hörer schon in der Hand. In diesem Fall aber weiß ich einfach nicht, wie ich das beschreiben soll. Zu viel ist zu ungewiß, zu „vielleicht“, zu „ungefähr“. Und wir kriegen ihn ja nicht mal gewogen, um eine evtl Medikamentengabe dann mengenmäßig bestimmen zu können.
      Nein, wir werden ihn wohl einpacken müssen, wenns nicht bald besser wird. Dienstag ist grob anvisiert, sollte sich bis dann nichts ändern. (Dienstag haben wir beide Zeit) Mir graut davor.

      • ladypark sagt:

        Zum Wiegen Mauski auf den Arm nehmen, auf die Waage stellen, dann allein ohne Mauski und schon habt ihr mit der Differenz sein Gewicht. Oder ließe er sich dafür nicht auf den Arm nehmen? Ansonsten in den Katzenkorb und anschließend Korb ohne Mauski wiegen.
        Ferndiagnosen sind schwierig, wie sagte unser Onkologe damals so schön: Durch Telefon und Hose keine Diagnose. 😉

  3. wattundmeer sagt:

    Diesen täglichen Zwiespalt kenne ich. Ich versuche mir dann immer zu sagen, solange er frisst, ist alles gut. Dann verschiebe ich den TA auf lebensrettende Besuche oder das Beenden von schlimmen Schmerzen. Naja, und in meiner Erfahrung gab meist auch „nur“ Schmerzmittel, Kortison oder Antbiotika.

    • Fjonka sagt:

      Ja, das sage ich mir auch. Bloß ist Mauski auch da nicht allzu zuverlässig. Er frißt, aber schon immer eher etappenweise und nicht grad viel. Und wenn er merkt, daß wir drauf achten ist er gleich mißtrauisch und geht….

      • Fjonka sagt:

        …und dann weiß man ja auch nicht, ob er gemaust hat und vielleicht bloß keinen Hunger. Vorgestern hab ich wieder eine Maus gerettet, die er lebend mit reingebracht hatte.

Platz für Klönschnack ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s