Breit

Am Silvesterabend, mit den Freunden nach dem Fondue drinnen und dem Schalenfeuerchen draußen, haben wir uns darüber unterhalten, daß wir alle seit einiger Zeit ungebremst in die Breite gehen. Und daß wir das alle ziemlich kacke finden (bloß der Herr F. hat sich bei der Bewertung der Fakten fürnehm zurückgehalten, wie mir just noch einmal auffällt).

Auffallend ist der unterschiedliche Umgang mit den Tatsachen:

  • Die Freundin fastet seit längerem 2x wöchentlich. „Ich bin eher der ganz oder garnicht-Typ!“, sagt sie. Außerdem ist sie der tatkräftige Typ. (Sage ich *g*) „Da ist ein Problem? Dann ändere was, damit da möglichst schnell kein Problem mehr ist!!“
  • Der Herr F. nimmts hin – er hat im letzten Jahr diese angeblich Wunder wirkende Geschichte mit dem „12 Stunden oder mehr nix essen“ begonnen, von der ich ihm erzählt habe, die ich aber selbst nicht testen kann, weil ich heftige Kreislaufprobleme bekomme, wenn ich nicht regelmäßig „nachschiebe“. Ganz still und kommunikationslos hat er damit begonnen, wie es seine Art ist. Leider hats keine Wunder gewirkt. Nicht mal klitzekleine.
  • Der Freund hat sich – explizit NICHT zu Silvester – vorgenommen, schwimmen zu gehn und weniger zu essen, ich bin gespannt, ob er das tut und ob er dann tatsächlich abnimmt. Ich trau’s ihm zu, aber sicher bin ich nicht.
  • Und ich? Ich kann es nicht fassen – aber ändere auch nix. Warum? Weil ich nicht meine, etwas falsch zu machen. 50 Jahre lang habe ich gegessen, wenn ich Hunger oder Appetit hatte – und mal zu, mal abgenommen, Schluß. Alles gut. Und jetzt soll, was 50 Jahre lang funktioniert hat, plötzlich falsch sein? Also fühle ich mich unwohl mit den klemmenden oder schon nicht mehr anziehbaren Hosen – und tue trotzig nix, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Meine Handlungsoptionen scheinen mir allerdings auch äußerst begrenzt. Weniger essen? Ich habe HUNGER!! Und wie erwähnt, Kreislaufprobleme wenn ich dem nicht nachgebe. Andere, sinnvollere Eßzeiten? Geht nicht. Wegen meiner Arbeitszeiten. Sport? Schweinehund. Wolkenkratzergroß!

Ich schätze, ich sollte mir als Vorsatz für nächstes Silvester vornehmen, meine Handlungsstrategien zu überdenken. Trotzig zu sein ist nicht immer zielführend ;-|  Und vielleicht sind bis dahin ja die Wechseljahre rum, und das ganze pendelt sich von ganz alleine auf hinnehmbarem Niveau wieder ein!? *seufz* Schließlich wäre es bis dahin schon 2021 durch …. Einfach mal abwarten, ob abwarten zielführend ist … und wenn nicht?

Ach, mal sehen….

 

29 Kommentare zu “Breit

  1. Komma sagt:

    Breit

    Wenn ich ehrlich bin fing es schon vorher an. Ich schob den Gedanken daran aber weg, ganz weit auf später. Ich war zu gestresst, ich war zu bequem, ich war zu… ach keine Ahnung was, ich war vielleicht auch nur ein Mensch. Ich war gut im Verdrängen und es war zu sehr Herbst, es war zu sehr Weihnachten und ich wollte nicht hinsehen, wenn der Spiegel stöhnte: „Breit!“

    Es geschah ganz leis in letzter Zeit,
    es schleicht sich langsam ein das Breit.
    Keine Ahnung wie, es tut uns leid!
    Die Hosen werden eng, statt weit.
    Ist´s auch bei dir bereits soweit?
    Schreist hier und jetzt nach Enthaltsamkeit?
    Bist für Schmalhans mehr als bereit,
    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 1. An Neujahr las ich in Mos Blog. Nein keine guten Vorsätze, aber die ungeliebte Wahrheit. Es macht sich breit das Breit. Ja ich weiß schon, dass ich mit dieser Problematik nicht die einzige auf der Welt bin, doch da schrieben viele, die ich kenne, Kommentare. Du kennst das ja, geteiltes Leid ist wie ein riesiger rosaroter Wattebausch, der einen auffängt bevor du knallhart auf dem Boden der Tatsachen aufschlägst. So entstand die Idee gemeinsam zu kämpfen gegen das Breit. Zuerst waren wir zu dritt und ein heimlicher Vierter. Mo, Chris, ich und ganz leise im Hintergrund Mos Mann Michael.

    Es geschah ganz leis in letzter Zeit,
    es schleicht sich langsam ein das Breit.
    Keine Ahnung wie, es tut uns leid!
    Die Hosen werden eng, statt weit.
    Ist´s auch bei dir bereits soweit?
    Schreist hier und jetzt nach Enthaltsamkeit?
    Bist für Schmalhans mehr als bereit,
    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 2, im Blog reihten sich Methoden dem Breit die Stirn zu bieten. „Im Alter benötigt der Körper weniger Energie“, schrieb Chris. „Deswegen müssen die Portionen kleiner sein.“ „Mehr Protein, gesunde Fette und wenig Kohlenhydrate“, war der nächste Beitrag. „Ballaststoffe sind der Clou“, tönte Susan. Intervallfasten führte ganz klar die Hitliste. Jeder hatte seinen persönlichen Plan und seine eigene Challenge. Susan, Oliver, Bene und Katta kamen so nach und nach in unser Team. Beim Thema Sport waren wir sehr unterschiedlicher Meinung. Ich finde es ultragemein, ich habe schon immer Sport gemacht, nun gut vor Weihnachten hab ich´s ein wenig schleifen lassen, aber die Sport-Neustarter haben natürlich gleich gewonnen, wenn sie dem Breit entgegentreten. Ich habe da nur die Chance noch ein bisschen zuzulegen. Hupps eindeutig falsche Wortwahl! Ich lege nicht zu, ich lege mehr los! Ab sofort eine Sporteinheit mehr pro Woche dazu täglich noch eine Minisporteinheit. Das Buch aus der örtlichen Bücherei BuddaBalance verspricht Zengymnastik für ein entspanntes Körpergefühl, einfacher als Yoga. Ist doch easy, jeden Tag eine neue Übung. Heute Goldfisch 3, morgen aufwachender Storch und übermorgen den störrischen Esel. Klingt ganz tiefenentspannt.

    Es geschah ganz leis in letzter Zeit,
    es schleicht sich langsam ein das Breit.
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    Ist´s auch bei dir bereits soweit?
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    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 4 der Breit-Challenge. Alles ist gut! Ich bin motiviert. Natürlich hatte ich tierisch Hunger, als vorgestern das Abendessen ausfiel. Heute, so ohne Frühstück, das geht besser, zumal ich ultralange im Bett geblieben bin. Das Frühstück wegschlafen das geht. Mein Sportprogramm läuft super. Ich war sogar noch eine Runde Eislaufen. Ich habe sagenhafte 200 Gramm Minus Breit. Echt der Erfolg! Mhm, ehrlich gesagt hatte ich mir mehr erhofft, aber ich fühle mich gut. So in Aufbruchstimmung! So als könnte ich die Welt verändern. Ich habe wieder Energie, außer frühmorgens, da muss ich mich aus dem Bett quälen.

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    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 9. Chris ist supereuphorisch, sie hat schon 2,4 Kilo abgenommen. Sie fühlt sich so gut wie schon seid Jahren nicht mehr und ihr Mann macht ihr plötzlich wieder Komplimente. Großer Neidfaktor, meine Waage klammert sich eisern an Minus 200 Gramm Breit, vielleicht ist sie kaputt? Doch als Frohnatur gratuliere ich Chris und gönne es ihr. Mo überlegt gerade, ob sie doch noch ein Sportprogramm in ihre Minus-Breit-Challenge einbauen soll. „Da der bisherige Effekt nur so ein Hauch sei, auch wenn der innere Schweinehund wolkenkratzergroß sei“, beteuert sie. Meine BuddaBalance für heute ist der Turm. Zu Abend koche ich mir eine leichte Erbsengemüsesuppe mit Räuchertofu und ziemlich viel Knoblauch. Mhhm, das könnte meine Lieblingssuppe werden.

    Es geschah ganz leis in letzter Zeit,
    es schleicht sich langsam ein das Breit.
    Keine Ahnung wie, es tut uns leid!
    Die Hosen werden eng, statt weit.
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    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 15. Ich sag es gleich vorneweg. Heute lief es nicht gut, das heißt zuerst schon. Frühstück und Mittag. Für den Abend war Fasten geplant. Das war der Plan. Das war der Plan. Das war der Plan! Wieso nur hat mich Jako und Ruben dazu überredet noch auszugehen? In ein Speiselokal! Hallo, hallo, es kann dir hier an diesem Ort des Schlemmertempels nichts passieren. Du kannst nur etwas zu trinken bestellen, wie ein Wasser oder einen schwarzen Kaffee oder etwas Gewagtes: Eine Weinschorle. Das es hier lecker nach Essen duftet stört überhaupt nicht. Du stehst da völlig drüber, auch wenn der Magen noch so knurrt, es ist alles in Ordnung, versuchte ich mir vorzugaukeln. Und nur so einen minikleinen Salat mit Oliven und Schafskäse und ein bisschen Baguette. Baguette. Oh welch`Baguette! Das hat noch nie sooo gut geschmeckt. Dieser Bäcker muss begnadet gewesen sein. Ich musste noch zweimal nachbestellen. Jako schaffte seine Antipasti nicht und die waren göttlich, so zum Hineinknien. Natürlich schob er mir die Platte zu. Er weiß ich liebe Antipasti, auch wenn er nicht wusste, dass das gegen das Anti-Breit-Gesetz war, aber mir war inzwischen alles egal. So gingen Gier samt schlechten Gewissen huckepack mit mir nach Hause. Derweil postete Oliver, dass alles supergut lief an der Anti-Breit-Front und er die Erfolge schon feierte, indem er wieder in die Jeans von vor 3 Jahren passte. Zwar kneift es noch ein wenig, aber es passt und juhuu, er ist völlig happy. Ja der, der war ja auch nie wirklich nah dran am Breit.

    Es geschah ganz leis in letzter Zeit,
    es schleicht sich langsam ein das Breit.
    Keine Ahnung wie, es tut uns leid!
    Die Hosen werden eng, statt weit.
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    Bist für Schmalhans mehr als bereit,
    sofern es dich schwupps vom Breit befreit.

    Tag 22. Inzwischen hatte jeder schon seine Hochs und Tiefs, außer Oliver. Für ihn geht alles easy. Mo hat ernsthafte Probleme mit dem Kreislauf und will aufgeben. Wir reden ihr zu, dass sie es schafft und feuern sie alle an. Katta hat tierisch Muskelkater und allzeit ein Loch im Bauch. Meine Baguette-Antipasti-Session ist schon wieder Vergangenheit. Die Waagschale der Anti-Breit-Sache hat sich dann doch als gnädiger erwiesen, als ich befürchtete. Ich sehe gerade einen Weg vor mir, den ich gehen kann, auch wenn er nicht immer leicht ist. Ich bin froh, dass ich euch habe, denn geteiltes Leid ist wie ein riesigroßer rosaroter Wattebausch, der einen auffängt bevor man aufschlägt auf dem Boden der knallharten Tatsachen des Breit-Seins. Breit war Gestern. Heute ist unser Motto: Mit der Zeit Anti-Breit! Das schaffen wir gemeinsam, ich bin sicher.

  2. Bibo59 sagt:

    Ich habe denn auch mit Intervallfasten 16 : 8 angefangen.
    Ging bislang ganz gut. Ich habe aber keine Waage. Bilde mir aber ein, dass an BBP (Brust, Beine Po) schon ganz schön was runter ist. Bauch leider weniger. Aber Jetzt passen die Hosen schon nicht mehr. Seit ich wieder zum Aikido gehe, muss ich aber danach was essen. Dann ist dann eben ein Tag Pause, bzw, Morgens länger „Fasten“, da ich ja sowieso ein Frühstücksmuffel bin.
    Interessant ist: es ist tatsächlich wohl gut für den Darm. Ich hatte in letzter Zeit immer mal mit Blähungen zu kämpfen, die sind jetzt weg.

    • Fjonka sagt:

      Gratuliere!
      Ich bin auch wieder etwas dünner, und zwar gab es in diesem Jahr bisher nur 2 Tüten Chips, und ich helfe mir mit Nüssen und Co über die abendliche Schokogier hinweg. Das hilft weiter 😃 Aber natürlich nur in engen Grenzen.

      • Bibo59 sagt:

        Interessant ist, dass mir momentan der Sinn so gar nicht nach Chips steht. In Vietnam wurden wir zwar gemästet, aber chips und so gab es eben nicht. Jetzt erscheinen mir die hier komplett überwürzt. Nebenbei mache ich auch noch ein Bisschen low carb, aber nicht täglich.

  3. Stefanie sagt:

    Mir etwas versagen, liegt mir leider gar nicht. (Ich reagiere innerlich schon trotzig, sobald ich nur drüber nachdenke… ) Dick bin ich aber auch nicht gern. Und so pendelt man da ewig zwischen zwei blöden Alternativen hin und her. Wäre so toll, wenn ich ein anderes Schönheitsideal hätte…

    • Fjonka sagt:

      Tja, das ist wohl von klein an aufgesogen und schwer zu ändern. Denn ich halte mich für nicht besonders eitel, aber wenn ich den breiten A**** auf Fotos sehe, dann mag ich das einfach überhaupt nicht leiden….

  4. Komma sagt:

    …denn nun versuche ich dem Breit Kontra zu geben und ich habe eine Story dazu

  5. Komma sagt:

    Du hast mich mit „Breit“ inspiriert, denn nun …

  6. Komma sagt:

    Naja im Frühling fährst du wieder Rad und da schwindet auch wieder etwas Speck. Oder du denkst dich schlank. Breit ist ja nur Ansichtssache. Wichtig ist du bist immer noch du.

  7. Bibo59 sagt:

    Wer sagt denn, dass wir alle schlank sein müssen? 65 kg Normalgewicht haben immerhin den Vorteil, dass ich nicht mehr ständig friere. Ok, ich habe trotz des Sports ne Wappen bekommen, die an mir irgendwie falsch aussieht. Neue Hosen habe ich gekauft, anstatt zu hungern, mit dem Erfolg, dass die jetzt zu weit sind.

  8. ladypark sagt:

    Hier auch so. 😦
    Irgendwann klagte ich meiner Frauenärztin mein Leid und sie meinte nur: Tja, ab einem gewissen alter sinkt der Kalorienbedarf des Körpers unweigerlich, das heißt, entweder anders essen und weniger Kalorien zuführen oder mehr bewegen, am besten beides.
    Ich fand das ungerecht. Mit Mitte dreißig konnte ich immer noch in der Kinderabteilung meine Hosen kaufen und dann? Ich wollte weiter ganz „normal“ essen.
    Aber letztlich hilft es nichts, wer nicht zunehmen will, muss etwas ändern. Habe ich dann auch gemacht, Low Carb und Intervallfasten war mein Rezept. Hat auch gut geklappt, 8 kg abgenommen. Aber dann so ganz langsam und schleichend kam der alte Schlendrian wieder durch und nun habe ich den Salat.
    Also: Kehrtwende und wieder Disziplin walten lassen.
    BTW: Das mit dem Kreislauf hatte ich anfangs auch, aber irgendwie gewöhnt sich der Körper dran, längere Essenspausen zu haben. Inzwischen kann ich das kreislaufmäßig gut aushalten.

    • Fjonka sagt:

      Ach, das hat nicht langfristig geklappt!? Schade!!
      Kreislauf: ich hab halt arbeitsmäßig nicht die Möglichkeit, mich dran zu gewöhnen. Mit wackelnden Knien und zitternden Händen läßt sich schlecht Kisten schleppen und Käse schneiden und 6 Stunden stehen und laufen….

      • ladypark sagt:

        Naja, von den 8 kg habe ich 2 wieder zugenommen. Das nervt mich und ich möchte diese zwei kg wieder loswerden. Gerne noch ein Kilo mehr, dann hätte ich mein Wunschgewicht.

        Die wackelnden Knie und zitternden Hände kenne ich auch. Aber wenn ich morgens eine Kleinigkeit esse, schaffe ich es, sechs Stunden Pause zu machen bis zum Mittagessen. Das bringt schon was. Und dann esse ich abends noch etwas, möglichst Low Carb, aber das gelingt mir nicht immer.

        Mein Fehler sind die abendlichen Chipsgelüste. Bin ich allein, kann ich es in Schach halten. Aber hier sind noch drei andere, die zu gern abends neben mir auf dem Sofa ihre Chips mümmeln…

        • Fjonka sagt:

          Oh, Chipsgelüste kenne ich auch. Aber die habe ich inzwischen ganz gut im Griff (Ausnahmen bestätigen die Regel) Wichtigster Schritt dazu: der Auftrag an den Herrn F., keine „auf Vorrat“ zu kaufen *gg* Das allerdings ist bei Euch dann wieder schwierig, bei 3:1 bist Du schnell überstimmt….

      • Bibo59 sagt:

        Das mit dem Kreislauf habe ich auch, aber Intervallfasten geht. Denn das machst du ja während du schläfst. Letzte Mahlzeit 18.00 und um 6.00 sind ja schon 12 Stunden rum. Wenn Du dann um 9.00 was isst, hast du 15 Stunden gefastet.

        • Fjonka sagt:

          Ich kann meine letzte Mahlzeit allerdings erst gegen 20 Uhr essen, weil ich vorher noch auffe Arbeit bzw dem Heimweg bin.
          So spät abends zu essen ist ja an sich schon nicht gerade abnehmfördernd (und auch nicht grad durchschlaffördernd, nebenbei bemerkt), vor allem, wenn das, wie bei mir, die Hauptmahlzeit ist. Denn „richtig Mittagessen“ klappt eh nicht, wenn Du um 12 oder 13 Uhr auffe Arbeit anfängst. Demenstsprechend hungrig ist man dann abends, und oft kriege ich ca 2 Std. nach Abendbrot nochmal Hunger… tja, das wäre ein erster Schritt, DIESEM Hunger dann nicht nachzugeben. Schwierig, weil das eigentlich das einzige echte Genußessen des Tages ist:
          Morgens esse ich aus Hunger, aber ohne Appetit, mittags, weil ich sonst den Arbeitstag nicht durchstehe, abends SEHR hungrig und eigentlich noch nicht „runtergefahren“

          • Bibo59 sagt:

            Kann ich verstehen. Als ich im unregelmäßigen Schichtdienst gearbeitet habe , habe ich auch zu den unmöglichsten Zeiten gegessen. Als ich für meine Mutter gekocht habe, immer zu viel, und jetzt kann ich vor dem Training nichts essen, habe aber danach noch Hunger und esse gegen 22.00.

  9. Moin

    Sofern meine Waage nicht schon im Frühjahr das Münchhausensyndrom hat (Freitag, 20/12/ mit 66 kg gefahren, Sonntag 22/12/ bei Muttern 79,5 kg), habe ich durch eine Ernährungsumstellung seit April 13,5 kg zugenommen, YEAH!
    Dummerweise ist das meiste am Bauch gelandet 😦 so das mir u.a. mein Anzug nicht mehr richtig passt….

    Also, Vorsatz fürs neue Jahr: Sport um Volumen umzulagern!

    Es grüßt
    Der Drachenkater

    • Fjonka sagt:

      Ui, stimmt – bei Dir war’s ja immer das gegenteilige Problem. Warte, bis die Wechseljahre kommen…. dann mußt Du rückumstellen….

      • Seh gerade das ich einen Fehler drin habe, seit März sind 18,5 kg dazu gekommen und ich muss jetzt mal langsam aufpassen, sonst werd ich zur Tonne 😛

        Aber ich bin HAPPY endlich „etwas“ zugenommen zu haben 😀

  10. wattundmeer sagt:

    Moin Fjonka. Erstmal ein frohes Neues Jahr. Also, weniger Essen ist glaube ich nicht zielführend, denn irgendwann hört man damit auf und dann geht’s auch wieder aufwärts – mit dem Gewicht. Ich glaube, der Trick ist, seine Ernährung umzustellen. Obst, Gemüse, Haferflocken, Nüsse… und abends wenig bis keine Kohlehydrate. Ich habe damit 10 kg geschafft und halte sie 🙂 Hast Du nicht mal geschrieben, dass Du Dich hauptsächlich von Keksen ernährst…? Konnte ich früher auch, ohne zuzunehmen. Geht nicht mehr und kommt auch nicht wieder. Davon bin ich überzeugt.

    • Fjonka sagt:

      Das mit den Keksen stimmt – ist aber laaaaaaaaange her 😁
      Inzwischen esse ich relativ normal: morgens ein Brot mit Marmelade, Zweitfrühstück Porridge mit Nüssen und Obst, dann immer mal einen Apfel oder ein Brot, abends eine warme Mahlzeit oder Brot und Käse oder seltener Wurst (meist, wenn des Herrn Mama wieder ein Paket geschickt hat)
      Wahrscheinlich ist die Krux, daß ich Sahne im Kaffee habe, Butter auf dem Brot und gerade abends (oder auch manchmal zum Nachmittagskaffee) dann auch Süßes dazukommt. Nichtmal viel, auch durchaus bewußt reduziert seit einiger Zeit (die abendliche Tüte Chips gehört der Vergangenheit an) – aber was sonst leicht wegsteckbar war setzt jetzt an.
      Ich verneige mich vor der Konsequenz und den 10 flüchtigen Kilos! Toll!!

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