Uaaah.

Wie man sieht: das Uaaah fällt heute schon etwas kürzer aus: die Situation hat sich leicht entspannt:

  • offenbar gibt es keine Drittmaus im Haus – weder angespannt irgendwo hockende Katzen noch Köttel oder Angenagtes weisen in eine andere Richtung
  • das Internet ist zurück, ebenso das Telefon. Eine der schlechtesten Entscheidungen ever war, das Telefon auf Internet umzustellen. Irgendwann wäre es wohl eh nicht anders gegangen, sagt der Herr F., weil die Leitungen alle umgestellt werden. Aber es ist schon Sch***, doppelt abgeschnitten zu sein, bloß weil die olle Telekom es nicht fertigbringt, uns einen längerfristig funktionierenden Router zur Verfügung zu stellen. Ich sehe schwarz für die Umstellung auf Glasfaser, die ja auch droht
  • beide Katzen haben die Entwurmung offenbar gut weggesteckt. Es kann Durchfall als Nebenwirkung geben, und das dann mit einer Elsa, die nicht wann immer gewünscht aufs Klo kann…. et hätt jootjejange! 🙂

Das also sind die guten Nachrichten. Dazu kommt, daß ich nach viel Telefoniererei und noch mehr Falschinfos herausgefunden habe, daß es DOCH möglich ist, ein kostenfreies Girokonto bei meiner Bank zu führen UND Telefonbanking zu machen. Man zahlt halt 2,50 Euro im Vierteljahr zusätzlich – aber nicht, wie zuvor, über 8,- monatlich. Dann wieder viel Telefoniererei: das mit PIN und Key und PINänderung klappte einfach nicht – und dann war ja das Internet kaputt. Aber jetzt hab ichs endlich hingekriegt! Man lagert das drucken der Kontoauszüge nun an mich aus (wobei ich fürs schicken zuvor schon Extrageld bezahlen musste), aber ansonsten hab ich jetzt ein günstiges Konto MIT Telefonbanking (und damit ohne die umständliche TAN-Eingeberei mit Computer UND Handy. Das ist mir einfach nix!)

Inzwischen stehen den Katzen wieder zwei Klos zur Verfügung, obwohl ich keine Idee habe, was das ändern könnte. Der Problempunkt ist ja, daß Mauski Elsa zeitweise(!) keine Bewegungsfreiheit zugesteht und daß sie deshalb eigentlich allermeistens nur sehr zögerlich irgendwohin geht. Das ändert sich ja nicht, wenn an mehreren Stellen Klos stehen. Es gibt nach wie vor keine Lösung für dieses Problem – und es IST eines, es betrifft ja auch das raus- und reingehen Elsas. Und in einigen Wochen fahren wir für einige Tage weg…. das wird dann entweder bedeuten, daß Elsa sich gerade macht oder, daß sie drei Tage nur drin oder irgendwann (falls sie raus- aber nicht wieder rein geht) nur draußen ist. Gestern jedenfalls ist sie, nachdem ich sie um halb eins rausgelassen hatte und zur Arbeit gefahren war, immer wieder um die Katzenklappe herumgeschlichen (Wildkamera!!), aber nicht reingegangen – erst als gegen halb sechs der Herr F. heimgekommen war und sie gelockt hat ist sie durchgegangen. Nach einigen friedlicheren Tagen war gestern auch mal wieder Großalarm samt Prügelei. Feliway scheint auch nicht die Lösung zu sein. Heute morgen dann wieder freundliche Nasenstüber… auch Elsa geht inzwischen mal einen Schritt auf Mauski zu, um ihn zu beschnüffeln. Entspannen klappt prima: Elsa hat tiefenentspannte Zeiten im Sessel, auf dem Schoß, auf der Ofenbank oder ihrem Stuhl, auch wenn Mauski auf dem Sofa liegt (er ist in den letzten Tagen meist dort, also nahebei) – aber bewegen halt nicht … und schon sind wir wieder beim Kloproblem …..

 

 

4 Kommentare zu “Uaaah.

  1. Felis sagt:

    Es ist drastisch, mag sein. Hier hatte aber alles andere einfach nicht geklappt – und seit ich so drastisch wurde, spielen sich die Dinge langsam ein. Heute war mal kurz alles schrecklich unübersichtlich und die kreischende Jagd am Gange, alle Drei! Da habe ich affektiv mit 120 Phon losgebrüllt, ohne auch nur aufzustehen. War selbst verblüfft wie unmittelbar dann Ruhe war – und Friede blieb, auch noch Stunden später unter allerseits entspannter Lage. Versteh‘ einer die Viechsen … 🙂

    • Fjonka sagt:

      Richtig losgebrüllt ohne groß zu überlegen hab ich auch schon. Hilft in dem Moment auch hier….
      Überhaupt scheint allwin derGedanke an die Wasserspritze schon zu helfen *gg*: in den letzten zwei Tagen hätte es keine Gelegenheit gegeben, sie einzusetzen. Drin beobachtet er sie derzeit bloẞ, wenn sie herumläuft, läßt sie aber in Ruhe. Das heißt aber nicht, daß Elsas Bewegungsfreiheit steigt. Sie tut’s nämlich nur, wenn sie nicht mitkriegt, daß er da ist. Sobald sie ihn sieht, erstarrt sie und geht, sobald sie sich traut, in Deckung.
      Naja, wenn er so friedlich bleibt, wird sie irgendwann Zutrauen fassen und sich das ganze weiter entspannen können….
      Gut, daß es bei Euch schneller geht!

  2. Felis sagt:

    Die Kampfbesenlage – wie bei dir! – habe ich hier mit Merlin und Shari. Mir blieb nichts anderes übrig als die Wasserspritze zum Einsatz zu bringen sobald Merlin die Katze bedrängt. So langsam zeichnet sich ein Lerneffekt ab – und daß ohne daß Merlin nun Angst vor mir hätte. Scheint also ein gangbarer Weg. Vorschlag: Nutze ein Wochenende, mach ihn jedesmal nass, wenn er Angriffe reitet (ich weiß, das stresst. Man kann nicht wirklich nebenbei etwas anderes machen; aber danach dürfte die Sache klar sein.)

    • Fjonka sagt:

      Ziemlich drastisch… ich hatte aber tatsächlich auch schon überlegt, ob drastischeres abgebracht ist. Aber es heißt ja immer, sie müssen das allein klären…. muß mich mal mit dem Herrn F. besprechen.
      Oft passiert einen Tag lang garnix (Elsa fährt ja Vermeidungsstrategie, wo sie kann) und dann gehts ganz plötzlich im Flur los – und keiner von uns wusste, daß ein Katz im Flur ist…. und wenn, wären wir viel zu langsam, um eingreifen zu können. Na, Versuch macht kluch….

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