Mulmig

Langsam wird mir mulmig, wenn der Herr F. mir die ständig eintrudelnden Meldungen vorliest.

Geschlossene Schulen, Betriebe und Grenzen, abgesagte Veranstaltungen noch und nöcher, Empfehlungen, sich einzuigeln, de ole Lüüd besser nicht zu besuchen etc.

Langsam wird mir mulmig. Aber nicht wegen des Virus, sondern wegen all dieser Maßnahmen!

17 Kommentare zu “Mulmig

  1. zauberweib sagt:

    Geht mir auch so, aber Panik bringt gar nix. Wichtig ist jetzt, Vertrauen zu haben, dass die Grundversorgung gesichert bleibt und davon dürfen wir ausgehen. Auch wenn es vielleicht keine Orangen (Spanien/Italien) zu kaufen gibt: Wir werden nicht verhungern! Wir werden die Krise meistern, davon bin ich überzeugt!

  2. Steffi sagt:

    Mir gehts genauso, ich weiß nicht was ich davon halten soll, denn das gesellschaftliche Leben liegt hier inzwischen am Boden, Schwimmbäder, Museen, Kino, Theater sind geschlossen. Selbst unsere Kulturkneipe hat alle Veranstaltungen abgesagt.
    Eigentlich ist es ja „nur“ eine Grippe, wie sie immer mal vorkommt, uneigentlich kann ich es nicht beurteilen, was da nun falsch und richtig ist. Ich denke Vorsicht ist besser als hinterher jammern, Insbesondere, wenn es um die sog. Risikogruppen geht.

    • Der monentan nicht ganz so paradiesische Apfel sagt:

      Nur um dem Ganzen mal ein Gesicht zu geben: ich gehöre zur Risikogruppe, d.h. ich darf keine Lungenerkrankung kriegen, Punkt und Ende der Diskussion (entweder das oder mögliches Ende des Paradiesapfels). Das bedeutet, wenn hier alles voll ist mit Leuten, die das Virus gut wegstecken können und vielleicht kaum Symptome haben, können wir, denen man es normalerweise nicht ansieht, dass ihr Immunsystem von Biologika geschwächt ist oder die Lunge durch Chemotherapeutika stark angegriffen, uns durch nichts mehr vor einer Ansteckung schützen. Zumal sich immer wieder Leute nicht vom Umarmen etc. abhalten lassen.
      Oder in Kürze: solange es keinen Impfstoff gibt und davon genug, ist der Maßnahmengegner der Impfgegner der Pandemie.
      Meine steile These, geboren aus einem starken Überlebenstrieb.

      • Fjonka sagt:

        Kannst Du Heimarbeit machen?

        • Der monentan nicht ganz so paradiesische Apfel sagt:

          😂Lustig! Wenn wir im 21. Jahrhundert wären und ein papierfreies Büro hätten und Lizenzen nichts kosten würden…
          Ich werde morgen mal fragen. Unsere Schulen und Kindergärten schließen ja ab Dienstag, aber ich befürchte, dass das die Verwaltung nicht betrifft. Das Gute ist, als soziale Einrichtung haben wir alle paar Meter Desinfektionsmittel bereit stehen.

          • Der monentan nicht ganz so paradiesische Apfel sagt:

            Übermorgen, heute ist ja erst Samstag.

            • Fjonka sagt:

              Übermorgen sind wir dann im 21. Jhdt *gg*
              Wünsch Ich Dir jedenfalls.
              Kann gut nachvollziehen, daß Du als Risikopatientin dem ganzen wesentlich empfindlicher gegenüberstehst als ich. Trotzdem bestätigt mich auch der gestrige Podcast von Droste wieder in meiner Ansicht, daß die Maßnahmen überzogen sind.

    • Fjonka sagt:

      Im Prinzip schon, bloß hat die Vorsicht ja auch Konsequenzen.

  3. Bibo59 sagt:

    Ich lebe ja jetzt offiziell im Krisengebiet. Habe meinen Beitrag gestern noch editiert.

  4. Xeniana sagt:

    Aber es ist absolut richtig

    • Fjonka sagt:

      Was meinst Du? Das mulmige Gefühl oder die Maßnahmen?

      • Xeniana sagt:

        Die Massnahmen.

        • Da stimme ich dir zu, und trotzdem: Mulmig mir wird….
          Hier: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html findest du übrigens einen PodCast zum Thema Corona.
          Der Autor ist Virologe an der Charite und herrlich unaufgeregt.

          • Fjonka sagt:

            Ja, Droste…Den hatte ich vor einiger Zeit hier schon verlinkt.
            Ich persönlich finde die Maßnahmen überzogen, aber da müssen wir halt jetzt durch…..

            • Felis sagt:

              Meine Liebe, da bin ich nicht bei dir. Oberstes Gebot ist die Verlangsamung der Pandemie. Das wird nur funktionieren, wenn Kontakt bzw. Übertragungsmöglichkeiten so weit wie möglich unterbunden werden. Aus diesem Blickwinkel gesehen, sind die Maßnahmen alles, nur nicht überzogen. Und Bastet sei Dank leben wir in modernen Zeiten und sind damit sozial nicht total abgeschnitten. Wir können jederzeit miteinander kommunizieren, auf vielen verschiedenen Wegen.
              Die Einschränkungen gilt es nun mit kühlem Kopf auszuhalten um unsere Schwächsten zu schützen.

              • Fjonka sagt:

                Wie bei Wissenschaftlern und Politikern, so auch hier: unterschiedliche Meinungen, was die nötigen Konsequenzen aus denselben Erkenntnisse angeht….
                ich werde mich eh nicht fernhalten können, mit meinem Job. Und freizeitmäßig haben wir ja nun keine Wahl mehr; ich halte es halt eher mit Herrn Droste, der es für besser befunden hätte, sich erstmal die Zeit zu gönnen, sich über die unterschiedlichen Konsequenzen aus den Maßnahmen klarzuwerden, bevor man aus allen Rohren feuert (dh Schulen schließt etc). Um abwägen zu können.
                Nuja, der Käs‘ ist gegessen….

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