Kettenreaktion, die zweite

Also gingen wir ins grüne Zimmer.

Dort zeigte sich, daß es eine Lösung für die Holztruhe gäbe: meine Stereoanlage, die in Zeiten von Smartphone und Bluetooth eh ein Rumsteherchen ist, könnte/ müsste weg. Dann könnte dorthin die Holztruhe (Kollateralnutzen: wieder eine Drecksecke beseitigt!) und der Schreibtisch vors Fenster. Der Herr F. meinte, er wisse eigentlich nicht wirklich, ob er dann dort arbeiten könne und werde, aber ein Versuch wäre schon gut. Ich fand das auch (schon weil mir klar war: sonst bleiben die Drecksecken….)

Also habe ich das Regal mit der Stereoanlage abgebaut: Kassettendeck, das von Luc ist, aber einen sehr dumpfen Sound hat und deshalb eh nie benutzt wird:weg. Receiver, der ebenfalls eh nie benutzt wird: weg. CD-Rekorder, den man nicht braucht, wenn man inzwischen alle LP und wichtige Mixkassetten auf CD gebrannt hat und neue nicht mehr dazukommen: weg. Nun stehen da, gesäubert (IGITT!!) CD-Spieler, Verstärker, die Lautsprecherkabel und die Lautsprecher. Ganz weg will ich die nicht haben, denn immerhin hab ich ja massig CDs, die ich (noch?) nicht ganz wegräumen mag. Diese Restanlage hat noch keinen neuen Platz gefunden.

die Reste der Stereoanlage stehen schon gesäubert vorn auf dem Sessel, als ich dran denke, ein Foto zu machen…. vorher war das Regal mit den Anlagenteilen rechts unter den Fotos in der Ecke.

Dann habe ich diese Drecksecke gesäubert. Wir haben die Holztruhe umgestellt. Ich habe diese Drecksecke gesäubert (wie schmutzig eine Heizung werden kann, wenn man nicht richtig rankommt….) Wir haben des Herrn F. Schreibtisch nach unten getragen.

Ich habe diese Drecksecke gesäubert:

Und ich habe überlegt: welches Möbel haben wir, das den Scanner tragen und in die Ecke passen könnte. Ich erinnerte mich an ein altes Regal, noch vom „Deutschen Herold“, dem Arbeitgeber meines Vaters (der inzwischen „Zurich Deutschland Herold“ heißt, und der Vater ist nun auch schon seit bummelig 25 Jahren in Rente) Geguckt (es stand dumm im Bienenzimmer rum und hatte keine Aufgabe). Geputzt. Hochgetragen.

Davon gabs doch noch ein zweites, ein wenig anders aufgeteilt!? Wäre doch schön, wenn die wieder zusammenstünden? Das 2. ist im Keller. Ich ging in den Keller.

Eine fatale Entscheidung ….. es folgt „Kettenreaktion, die dritte“ …..

16 Kommentare zu “Kettenreaktion, die zweite

  1. ladypark sagt:

    Vergiss nicht, den „Vorher-Zustand“ des Kellers zu fotografieren…

  2. Das erinnert mich an einen meiner Umzüge, ja früher habe ich sowas öfter gemacht, wo einer meiner Umzugshelfer fragte, ob er den Staubsauger schon in die neue Wohnung mitnehmen könne und ich meinte „ja klar….im Keller ist ja noch einer….im KELLLER!!!!“ ich hatte den Keller vergessen, in dem NATÜRLICH noch so einiges „lagerte“.

    Bei meinem Umzug von Berlin zurück nach Braunschweig (nach 5 Jahren) gab es 2 Kartons die, so wie sie in Berlin angekommen waren, wieder nach Braunschweig zurück fuhren. Hier wurden sie dann aber grundlich untersucht und ein Großteil kam weg

    • Fjonka sagt:

      *kicher* – was mich widerum an eine Umzugshelferei erinnert: innerhalb einiger Jahre zogen die Freunde 2x um – und beim 2. Mal schleppten wir massenhaft Kisten aus dem Keller, die wir beim 1. Mal auch schon geschleppt hatten – unangerührt.
      Wir haben damals gesagt: beim nächsten mal helfen wir nur mit, wenn vorher die Kisten ausgemistet sind – sie sind bisher nicht nochmal umgezogen ….

    • Bibo59 sagt:

      Solche Kartons bzw. Stapelkästen habe ich in Hamburg auch im Keller gefunden Den Kram habe ich aber vor dem Umzug in den Umsonstladen gebracht.
      Um dann hier einen bis zum Rand vollgestopften Keller mit Kram zu finden, der gar nicht erst in HH angekommen ist.

      • Fjonka sagt:

        *lol* – garnicht so schlecht, daß hier EIGENTLICH ohne Keller gebaut wird… EIGENTLICH: Ich habe eine der Ausnahmen, ein Haus mit gleich vier Kellerräumen. Außerdem zwei Dachböden und mehrere Schuppen. Der nächste Umzug wird kein leichter sein 😉

        • Bibo59 sagt:

          Ja, vor allem, wenn ihr Euch wirklich verkleinern wollt. Die Summe meines Krams ist (von der Einbauküche abgesehen) auf eine Wohnfläche von ca. 50qm + Keller oder Abstellraum angepasst. Hat überall reingepasst, wo auch immer ich gerade hingezogen bin. Die 60 qm, die ich jetzt bewohne, ergeben sich fast allein durch die große Küche. In Hamburg, Schwerin, Saarbrücken gab es immer nur so Kochzellen in denen sich keine zwei Personen gleichzeitig aufhalten konnten.
          Eine Dachbodenbesichtigung ist auch immer spannend.

  3. mijonisreise sagt:

    😂😂😂 … eine Kettenreaktion ist schon was feines 😉
    Sieht doch aber alles gut aus und vor allem es blitzt und blinkt und du brauchst erstmal nicht mehr so intensiv ran 🙂

  4. herzwild sagt:

    Vor so einer Aktion scheue ich mich auch noch, wird aber unausweichlich sein. Wir haben jetzt die Reste von Susannes Wohnung noch in einem unserer (Außen-)Keller untergebracht, dann noch die alten Möbel, die Kilian mit in seine Wohnung nehmen wollte, aber Corona den Umzugshelfer gestoppt hatte, deshalb kommen wir nicht an die Kartons mit den Wohnzimmer-Utensilien, die zum Einen wieder ins Wohnzimmer kommen, zum Anderen aber in ein noch zu renovierendes Zimmer, das jetzt durch den Auszug von Kilian, in dessen Zimmer Julius gezogen ist, frei geworden ist (für mich als „Hobby-Raum“ (Musikzimmer). Dort lagern auch noch Dinge, die entweder weg sollen (wir hatten vor Corona den Sperrmüll bestellt, aber Kilian mit seinem Umzug hat Dinge von der Sperrmüll-Liste für seine neue Wohnung geordert, die dann nicht auf die Straße gestellt wurden, aber dann jetzt doch übrig sind, weil der Herr sich mittlerweile an seinem neuen Wohnort schon gleichwertige Teile besorgt hatte. Aber wohin damit? Die Keller sind voll, der Shuppen steht mit neuen Fenstern voll, die dann zum Teil in das zu renovierende Zimmer kommen (aber eher zum kleinen Teil) und zum auf den Wertstoffhof fahren sind die Teile dann zum Teil auch zu groß (oder unsere Transportmöglichkeiten zu klein) …

    • Fjonka sagt:

      Das hört sich auch nach größeren, noch unbekannten Kettenreaktionen an…. aber was mich grad erschreckt: wie jetzt, der Kilian ist schon ausgezogen???? Der war doch letztlich noch so klein, nichtmal ein Teenager!!! 😳
      Ohweia….
      Was die Möbel angeht, sag ich mal: nochmal Sperrmüll….!? Oder gibts da bei Euch Brschränkungen? Bei uns kann man, meine ich, 3x jährlich anmelden.

      • herzwild sagt:

        Sperrmüll: wir können zwei Abholungen pro Jahr anmelden.
        K.: Er ist mittlerweile 23 und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Brauer und Mälzer, die er bei uns am Ort gemacht hat. Mittlerweile arbeitet er in der Nähe von Miltenberg bei der größten deutschen Whisky-Distillerie in der Produktion und wohnt in Aschebersch. P. wird vermutlich nächstes Jahr ausziehen, dann bleibt uns nur noch J. …
        Das bedeutet, dass die Kettenreaktionen noch über mehrere Jahre weitergehen … 🙂

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