Kettenreaktion, die vierte.

…. aber auch ohne daß ich den Pinsel schwinge bleibt noch einiges zu tun……

Ich sag mal: wer kein Kassettendeck mehr hat, der braucht auch keine Kassetten mehr …. eigentlich …. Ich hatte vor einiger Zeit, es dürften nun auch schon wieder einige Jahre sein, schon Kassetten ausgemistet. Seither stand auf dem Fensterbrett ein Karton mit aussortierten Kassetten, die ich NUR NOCH EINMAL DURCHHÖREN hatte wollen. Seit Jahren. – Ab dafür!! Außerdem die zwei Kassettenregale mit Kassetten, von denen ich mich noch nicht trennen mochte. Was ich davon höre, existiert inzwischen als CD und auf dem Smartphone – ab dafür!

Ein wehmütiges letztes Foto der fast letzten Kassetten und des fast letzten Kassettenregals „vor dem Müll“

Mein kleines, selbstgebautes Kassettenregal hängt schon seit der Aktion damals im Arbeitszimmer und beherbergt Spitzer, Stempel, Tinten und solche Dinge, war jetzt aber noch nicht gesäubert worden. Das hab ich getan, ebenso wie das von Folgä gebaute Eck-CD-Regal, das auch dort oben hängt.

Nach wie vor gibt es einen Rest Mixkassetten. Und einige wenige andere, die aus erinnerungstechnischen Gründen nicht in den Müll können. Die sind jetzt im „Designregal“ rechts neben dem Fenster.

Die letzten und das letzte, Erinnerung an eine vergangene Zeit

Das habe ich bekommen, als vor zig Jahren eine Freundin IHRE Kassetten aussortiert hatte. Ein liebevoll selbstgebautes Teil, und wirklich hübsch. Ich brauche also doch wieder einen funktionierenden Kassettenrekorder!!!! Aber es muß einer sein, bei dem das hören auch taugt, nicht einer, der qualitativ so schlecht ist, daß er doch nur rumsteht. Mal sehn….

Nun war da noch die Ecke links neben des Herrn Schreibtisch (neu). Eine Resteecke. Das Betttabletttischchen (oh, was für ein Wort!!!!) stand da, obenauf meine Strickwolle, daneben Passepartout-Karton, den man bestimmt irgendwann nochmal brauchen kann (*seufz*) und das Puzzle, das wir irgendwann mal winters legen wollen. Auch diese Ecke hab ich aufgelöst, von (immerhin in diesem Raum wenigen) Asseln und Spinnweben befreit und die Sachen gesäubert. Dorthin würde super ein Schränkchen für die Reste der Stereoanlage passen, aber es steht nix rum, das sich anböte. Muß ich mal gucken, ob sich was kaufen läßt.

Für die Sessel und den runden Tisch wird es jetzt zu eng im grünen Zimmer, aber ehrlich gestanden haben wir sie dort auch nie genutzt, außer um ganz zu Beginn dem Mauski Gesellschaft zu leisten. Da gibt es Pläne, die noch nicht umgesetzt werden können.

Und warum können die Pläne noch nicht umgesetzt werden?

Weil es vor Beginn der Kettenreaktion eine richtige, echte Renovierung gegeben hat. Mit Bestellung von Material, mit Handwerkern, mit einer richtigen Änderung des Gesichts des Hauses….. von der ich noch garnicht berichtet habe, weil sie noch nicht ganz abgeschlossen ist…….. Cliffhanger!!  *gg*

Aber die Reihe „Kettenreaktion“ betrachte ich trotzdem jetzt erstmal als abgeschlossen. PUH!! Das war anstrengend, und ich bin gespannt, wie sich die Maßnahmen gegen die Wohnungszumüllung und – verdreckung bewähren werden!

22 Kommentare zu “Kettenreaktion, die vierte.

  1. Kannst Du den Korpus des Kasettenregales nicht zur….Nisthilfe für Insekten umbauen? Oder als Setzkasten?

    • Fjonka sagt:

      Insektenniströhren sollten mindestens 10cm lang sein (meine ich), jedenfalls deutlich tiefer als der Kassettenkasten. Und ja, ich hatte tatsächlich überlegt wg. Regälchen für Kleinkram. Aber ich WILL JA GARNICHT SO VIEL KLEINKRAM – und gestern ist das Regälchen im Feuer gelandet…..

  2. Felis sagt:

    Ist das jetzt so ein Was-man-macht-wenn-man-ständig-zu-Hause-ist-Ding oder habe ich dich angesteckt? 🙂
    Hier erweist sich die Sache als drachenzahnig, eine Kettenreaktion jagt die nächste. Auch: was man so alles aufhebt, dessen man sich längst hätte entledigen sollen. Materie rausschmeißen empfinde ich als enorm befreiend. So freue ich mich auf die Abschlußrunde des Raus-damit! die ich machen werde, wenn alle anderen Dinge erledigt sind.

    Ich habe übrigens eine – vakante – Microanlage mit Kassettendeck von Panasonic – die ich dir schenken könnte, wenn du die Portokosten übernehmen magst.

    • Fjonka sagt:

      Das ist weder- noch. Das ist, was passiert, wenn es draußen wunderbar aussieht, frau aber sich da nicht aufhalten kann, weil ein eiskalter Wind weht. Dann denkt frau sich „fensterputzen wäre doch ein guter Kompromiß“ und verbringt die (WARMEN) Folgetage gleich auch drinnen….. 😸
      Ganz abseitig wirkende Frage zur Mikroanlage: mit Uhr oder ohne? („Ohne“ wäre überlegenswert😃)

      • Felis sagt:

        Uhr? Ich rätsle. Du bist herzlich eingeladen mich – vielleicht telefonisch? – aufzuschlauen.

        • Fjonka sagt:

          Viele von diesen Mikroanlagen haben ne Uhr drin. Ich möchte das Ding aber per Stecker an- und ausmachen können, und hasse Blinkendes (so wie Uhren in Mikroanlagen, die blinken, wenn sie vom Strom waren *gg*) Deshalb nur, wenn ohne Uhr …. und: ich hab die Nummer nicht….

    • Fjonka sagt:

      Achso, das mit dem aussortieren hab ich ja mal ne Zeit lang systematisch gemacht, ich empfand es auch als,sehr angenehm. Irgendwann gingen mir die Dinge aus, von denen ich mich gut trennen konnte, aber ich hatte im Zuge dieser Aktion tatsächlich überlegt, eine neue Runde zu beginnen, weil mir so einiges zwischen die Finger gekommen ist, das ich damals noch nicht aussortierwürdig gefunden hatte, jetzt aber durchaus.

  3. Beithe sagt:

    Cliffhanger….. ichweisesichweises
    viele Grüße

  4. zauberweib sagt:

    Glücklicherweise war ich als Teenie schon sehr auf ordentliche Archivierung bedacht, daher hab ich genau notiert, welche Songs auf den Kassetten drauf sind. Vor einigen Jahren habe ich mich von den Kassetten (bis auf eine kleine Hand voll, geb ich zu) getrennt und anhand der Beschriftung eine Liste erstellt. So sind die Lieder nicht vergessen und dank Internet kann ich jedes schnell mal nachhören.

    • Fjonka sagt:

      Ich hatte Lieder notiert – aber nicht LP-Namen. Was sich prinzipiell als schwierig, aber für den Herrn F. nicht unlösbar erwies, als es darum ging, Ersatz auf CD ranzuschaffen. Der Schwierigkeitsgrad erhöhte sich allerdings da, wo ich aus mehreren LP nur die Lieder zusammengestellt hatte, die ich mochte…. und das war nicht selten so…. *gg*

  5. satayspiess sagt:

    Ich bekomme langsam Angst, dass wir beim nächsten Besuch euer Haus nicht mehr finden. Oder mindestens, dass wir uns darin nicht mehr zurechtfinden!

    Apropos Cliffhanger: siehe „Die Känguru-Offenbarung“, Seite 223 – soeben gelesen. TAMM TAMM TAAAAHHM! 😀

  6. Bibo59 sagt:

    Die Sache mit den Cassetten hatte ich auch, ist aber schon beim letzen Umzug gelaufen.

  7. mijonisreise sagt:

    Jeden Tag 15 oder 30 Minuten investieren. Hilft. Ist ein Trick, um sich selbst zu überlisten 😁

    • Fjonka sagt:

      Ich mache seit einiger Zeit erfolgreich „jeden Tag eins“ im Haushalt. Aber bei über 100qm plus Keller und Schuppen reicht das einfach nicht…. zumal der Herr Gemahl leider zwar auch vieles macht, aber nicht sowas. Er kauft ein, kocht öfter als ich, wäscht – alles ebenfalls nötig, aber eher nichts, was die Bude sauberer und/ oder ordentlicher macht

      • Bibo59 sagt:

        Ich bin mit meinen 60 qm schon überfordert. Aber ok, ihr seid ja zu zweit. macht für jeden nur 50.

      • ladypark sagt:

        Hier 160 qm und zwei Pubertiere, die mehr verwüsten als sie aufräumen (gerade werden in der Küche Pancakes zubereitet). Ich komme kaum hinterher, der Liebste macht hier zwar auch vieles, aber in Sachen Haushalt haben wir doch sehr unterschiedliche Sichtweisen und Schmerzpegel. Ich mache täglich mehrere Sachen, aber ich hatte noch nie das Gefühl, fertig zu sein. 😦

      • mijonisreise sagt:

        Na ja, ist ja auch die Frage, wie sauber muss es zum wohlfühlen sein … 🤔 … Das schwankt ja zwischen Putzwahn/steril und versiffter Messi.
        Ich brauch es aufgeräumt, oberflächlich sauber und gut is. Fenster dürfen auch mal ungeputzt bleiben und Staub? Darf auch mal sein … 😎

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