kleine Lage

…warten auf bessere Zeiten….

Zusammengefaßt:

Von Hoffnung schöpfen, sogar so weit, daß ich für einige Nächte ohne das Opioid auskam bis hin zu jämmerlichen Tagen mit „mir ist speiübel, alles schmerzt unerhört, geht das je vorbei“ habe ich in der letzten Zeit alles dabeigehabt.

Jetzt bin ich wieder bei der „üblichen Dosis“ Schmerzmittel, schmerzFREI bin ich damit nicht, aber es geht. Rücken und rechte Schulter sagen „so nicht! Tu was, sonst knicken wir auch ein“, der linke Arm sagt „kommt nicht in Frage!“ und mental schwankts auch sehr.

Ich habe das deutliche Gefühl von verlorener Zeit, die Lebensqualität ist nahezu inexistent. Ich versuche, Inseln zu schaffen, doch weil ich so wenig kann, körperlich, ists schwierig. Kennt EineR noch „Ich liebe Dich“ von Clowns&Helden? Ganz oft habe ich die eine Zeile, die völlig anders gemeint ist, im Kopf

Jaja, ich weiß, das geht ja auch wieder weg!

Hilft büschen

Zwei Konzerte waren die Highlights: JinJim war wieder in Flensburg. Wir saßen zu etwa 30-40 Menschen mit Abstand draußen (da wars noch hochsommerlich)
Das war HERRLICH.
Und der nächste Tag der schlimmste der letzten Zeit.
Wars das wert?
Vielleicht.

Dann gestern abend ein kleines Orgelkonzert, eine 3/4 Stunde mit nichtmal den 30 Menschen, die erlaubt gewesen wären, in der kleinen Borener Kirche. Bach, Mendelssohn-Bartholdy und ein noch lebender norwegischer Komponist, der eine Art „Leierkastenmusik“ bot, sehr schön war das!! Mit zwei Zusatzkissen ausgerüstet (eins zur Lagerung des Arms) gings einigermaßen, aber die harte Kirchenbank merkte ich schon, und heute – nuja…… doll ist das nicht.

Wir würden eigentlich nächste Woche nach Bayern fahren, um in Familienrunde, klein, den 80. der Schwiegermama zu feiern. Das wird der Herr F. nun ohne mich tun. Mich kotzt das alles ziemlich an, inzwischen, und es ist ja auch wirklich keine Besserung abzusehen. Und wenn ich denke JETZT! JETZT kommt Phase 2, alles wird besser – dann zerschlägt sich die Hoffnung jedesmal schnell wieder.

Ich bin nun schon drei Monate lang krankgeschrieben. Schmerzen länger.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

17 Kommentare zu “kleine Lage

  1. PurpurBête sagt:

    Ich hab die Krankheit auch immer Übung in Geduld genannt (ich habe natürlicherweise gar keine Geduld). Obwohl beide Schultern noch eingeschränkt sind, kann ich schon wieder mit Armen über dem Kopf schlafen und genieße das jetzt sehr. Du kommst da auch noch hin!! Hast du die DMSO-Magnesiumöl-Kombi probiert? Ich verbrauche das alles jetzt gegen Beinkrämpfe, das wirkt dagegen auch sehr gut.

    • Fjonka sagt:

      Hachja….
      tatsächlich hab ichs noch garnicht besorgt, weil – ja, weil. Wollte ich, hatte aber immer, wenn ich ein wenig Energie über hatte, was anderes, und ich bestelle ja noch dazu nso ungern bei am*****. Habe aber die andere Quelle in den Lesezeichen. Ich möchte es nach unserem Gespräch und einigem weiterlesen im Netz als Transporter für Voltarenforte ausprobieren. Hoffend, daß das die Schmerzmittelmenge zu reduzieren hilft.

  2. Bibo59 sagt:

    Ist das Elsa, die da sitzt?
    Ich schwächel gerade beim Rad fahren. Liegt es an mir, am Rad, am Weg oder am Wetter?
    Ja, Dauerschmerz kann eine völlig zermürben. Aber da hilft wirklich nur,die Lage aussitzen.

  3. Gitta Misera sagt:

    Mir ging es genau so. Bin nachts heulend aufgewacht, habe mich etwas betrunken und dann noch Ibu genommen, damit ich schlafen kann. Der Dänemarkurlaub mit Schulterschmerz war eine Tortur. Ich war zu nichts zu gebrauchen. Opiate habe ich nicht genommen. Dann kam der Schulterbügel ( von der Schulterhilfe). Ich habe täglich damit geübt, trotz großer Schmerzen. Und langsam bin ich aus dem Loch raus. Ich bin nicht operiert, kann meine -Schulter wieder voll bewegen. Bin seitdem beidhändig und der Bügel hängt im Badezimmer und hilft, wenn mal wieder was hochkommt. Schaus die nochmal an. Für mich war der Bügel die Rettung. LG und gute Besserung Gitta

    • Fjonka sagt:

      Mir sagen die Ärzte, daß ich auf gar keinen Fall was tun darf mit der Schulter in dieser Phase. Erst in Phase zwei, wann auch immer die kommt. Und ehrlich gestanden glaube ich das wirklich, denn selbst mit Novalgin rächt sich jede kleine Anstrengung stantepede.
      Ich hab mir die Seite schon angesehen (wirkt extrem „kaffefahrtmäßig“, aber da es Du bist, die’s empfiehlt, denke ich, daß das wohl nix heißt) und müsste wohl die „akut“-Variante bestellen, aber – siehe oben

      • Gitta sagt:

        Ja natürlich solltest Du dem Rat der Ärzte folgen. Es gibt aber inzwischen Studien zum Schulterbügel, die von einer Uni durchgeführt wurde und die belegen schon, daß die Übung mit dem Bügel den Gesundungsprozess unterstütz und beschleunigt. Ich bin schon realtiv überzeugte Schulmedizinerin und falle auf keinen Fall auf irgendwelchen Kokolores herein, den ich zu Hauf empfohlen bekommen habe. Aber Ferndiagnosen sind schwierig und nicht zulässig. Nur das Gefühl und die Situation kann ich voll nachvollziehen. Gute Besserung. LG Gitta
        Wenn Du magst schick mir doch mal ne Mail übers Kontaktformular, dann könnte ich Dir meine Tel. Nr. schicken….mündlich geht sowas immer besser

  4. ladypark sagt:

    Ach, ich liebe ihn, diesen alten song! Ich muss immer an einen unserer Fans denken, die uns damals wirklich überall hin hinterhergereist sind. Es war sein Lieblingslied. Nur will mir sein Name absolut nicht mehr einfallen.

    Das mit den nicht weggehen wollenden Schmerzen, dem Auf und Ab, kann ich gut nachvollziehen, auch wenn es bei mir in den Spitzen sicherlich nicht so schlimm ist wie bei dir.

    Trotzdem finde ich es gut, wenn du dich davon nicht komplett einschränken lässt. Wäre es mit einer etwas höheren Schmerzmitteldosis nicht vielleicht doch möglich, mit nach Bayern zu fahren?

    • Fjonka sagt:

      🙂 Du liebst ihn? Man entdeckt doch immer wieder Neues auch bei Uralt-Freundinnen!!!
      Und nein, ich habe schon echte Probleme, wenn ich (ist ausgetestet) nur bis Kiel fahre, egal ob im PKW oder im Zug. Das kann ich definitiv nicht!

      • ladypark sagt:

        Es ist die Erinnerung daran, wie dieser Fan diesen song damals immer nachgesungen hat und sich selbst als altes Trottelgesicht bezeichnete. Er war so ein netter Typ, wie blöd, dass mir sein Name nicht einfällt.
        Und klar, du kannst das selbst am besten einschätzen. Schade, dass du nicht mitfahren kannst. Andererseits stehst du ja auch nicht so auf Familienfeste. *pfeif*

        • Fjonka sagt:

          Stimmt. Trotzdem wäre ich gern dabei gewesen (das werden ja keine 15 Leute…), und wir wollten einen Wanderurlaub oder Freundesbesuche anschließen *seufz*
          Immerhin: nun KOMMEN in dieser Zeit Freunde. 🙂

  5. puzzleblume sagt:

    Gute Wünsche helfen ja vielleicht doch – ich schicke mal welche.

  6. Steffi sagt:

    Ach du armes puttputt. Wie können wir dich aufheitern? Ganz liebe Grüsse.

    • Fjonka sagt:

      Na, Ihr kommt doch demnächst. Das wird das nächste Highlight (aber wundert Euch nicht, wenn ich auchmal stundenlang nach oben „abtauche“, diesmal)

Platz für Klönschnack ...

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