Kettenreaktion, die fünfte

Ihr erinnert Euch an die Kleinserie „Kettenreaktion“ aus der Zeit „vor der Schulter“? Nein? Hier:

Folge1
Folge2
Folge3
Folge4

Seit April standen nun die Reste unberührt da und nervten mich. Der Wunsch war, eine funktionierende Stereoanlage samt Kassettenhörmöglichkeit sauber und ordentlich zu verstauen. Dafür brauchte es 1. ein Kassettenteil und 2. eine Art TV-Schrank, in dem man die Sachen unterbringen kann – und zwar hinter Türen.

Nachdem ein nettes Anlagen-Angebot nicht passte, hatte ich die – im Nachhinein naheliegende – Idee, die Winzanlage vom Schlafzimmer (mit Kassettenteil) nach unten zu holen und mit den Stereoanlagenresten zu kombinieren. Zuvor war ich da nicht drauf gekommen, denn: die brauch ich doch als Zweitwecker! (Wenn ich früh aufstehn MUSS, dann brauche ich zwei Wecker, um ruhig schlafen zu können. Einer könnte ja just in dieser Nacht kaputtgehn… ——— Ja. Ich weiß. Ich habe meine Macken. *g*) Allerdings habe ich inzwischen zwei mechanische Wecker, also, wo ist das Problem?
Im umdenken!!!
Aber das kriegt eine Fjonka nach Monaten dann auch noch hin! 😉

Nachdem die Überlegungen so weit gediehen waren, habe ich seit Wochen mal wieder am Sonnabend in die Kleinanzeigen geguckt.
Nachdem ich erst letzte Woche günstig eine „Bienenwabengefriertruhe*“ schießen konnte, dachte ich, ich könnte ja auch mal mein Glück versuchen, einen passenden Schrank für die Stereoanlagenreste zu finden.

Und hier isser, gleich gestern abgeholt: ein supergünstiger TV-Schrank aus Kirschholz (yeah! Auch das Bücher/CD-Regal ist aus Kirschholz!!), der auf den Zentimeter in die vorgesehene Nische paßt und nun links die Stereoanlagenreste (Verstärker, CDplayer, CDbrenner) und rechts die Minianlage beherbergt. Außerdem finden in den Schubladen auch noch Zubehörzeug wie Brenn-CDs, Ersatzcover etc Platz, die flogen immer so doof in der großen Kommode rum. Und die Fernbedienungen.

Einziger Fehler: die Minianlage kann man nicht an die guten Boxen mit anschließen, also sind hinter der rechten Tür auch die Minianlagenboxen – wenn ich Kassette höre, muß ich die rechte Tür offenstehen lassen. 4 Boxen oben drauf zu stellen, das war mir zu häßlich.

What shall’s, perfekt sollen Andere sein, ich bin richtig glücklich, daß ich jetzt wieder meine geliebten Mixkassetten hören kann UND das Chaos-Drecksproblem „Stereoanlage“ eine feine Lösung gefunden hat! 🙂

(Fragt nicht – mit Möbelhund und viel Hin und Her hat der Herr F. dieses Schränkchen allein aus dem Auto und die Stufen hoch in den Flur gekriegt. Danach wars leicht, es hat Rollen. Mannmannmann… ich will auch wieder können!!!!)


* wenn wir Brut entnehmen, frieren wir die erstmal ein, um die armen Bienenlarven schonend zu töten. In meinen kühlschrankgroßen Gefrierschrank mit Unterteilungen paßt aber nur mit Mühe und Not eine einzige Wabe. Das ist schlecht. Nun haben wir eine kleine Gefriertruhe, in die viele Waben passen. Ich will mal einen Strommesser besorgen, vielleicht braucht die eh weniger als der alte Kleine, dann bleibt sie an, sonst machen wir sie nur zur Saison an.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

11 Kommentare zu “Kettenreaktion, die fünfte

  1. Felis sagt:

    Sieht super aus! Wie und wo bist du denn dann schließlich an eine Minianlage mit Kasettendeck gekommen?

    • Fjonka sagt:

      *räusper*
      wie oben erwähnt: sie stand im eigenen Schlafzimmer …. aber die Kurven und Kanten der Überlegungen haben lange verhindet, daran auch nur zu denken. Denn 1. wollte ich ja igentlich ein zur Anlage passendes Kassettendeck. Dann kamst Du mit dem Microanlagenangebot rüber. Das ließ mich über diese Möglichkeit als ACHJA, GINGE AUCH nachdenken. Dann paßte die ja nicht – und DANN erst kam mir der Gedanke, ob ich nicht die aus dem Schlafzimmer…..
      Die hatte ich – siehe oben – als dort unentbehrlich abgespeichert und deshalb garnicht als Option im Kopf….

  2. puzzleblume sagt:

    Wie sympathisch, endlich mal zu lesen, dass jemandem seine alten Kassetten auch immernoch so lieb und wert sind, dass sie nicht im Müll landen, sondern sogar ein schönes Möbel und einen guten Platz bekommen, wo doch viele sogar schon ihre CDs wegwerfen.

    • Fjonka sagt:

      Tatsächlich hab ich ja auch eine ganze Masse Kassetten entsorgt – aber eben immer noch viele über, die für mich einen großen Wert haben. Selbst gemachte und geschenkte Mixtapes vor allem.
      CDs höre übrigens auch ich nur noch recht selten. Die sind alle aufs Handy überspielt und laufen dann per bluetooth auf dem Tivoli-Radio, das ist so schön praktisch. Wegwerfen würde ich sie aber keinesfalls wollen. Vielleicht beginne ich da auch mal ein aussortieren, aber bisher traue ich den Speićhermedien nicht über den Weg. Und es muß ja nicht sein.
      An CDs hat aber nie mein Herz gehangen.

      • puzzleblume sagt:

        Geht mir ähnlich, das Ausmisten hat immer nur die unwichtigen Exemplare betroffen, die nicht mit einem gewissen Mass an Herzblut selbst aufgenommen oder geschenkt wurden. und von denen ich die Reihenfolge der Songs schon so intus habe, dass sich ganze Erlebnisfilme beim Hören abspielen, ob von Urlaubsreisen, wo sie im Kassetenteil des Autoradios zum Soundtrack einer Landschaft wurden, oder von Erlebnissen, die von ihnen untermalt wurden. Gekaufte Kassetten waren ohnehin in der Minderzahl. Und weil ich die Willkür von Radiowecker hasste, die womöglich den Tag mit Werbung, Verkehrsnachrichten, albernem Morgenradio-Gequatsche oder doofer Musik starteten, war mir immer das Wecken mit vorher ausgewählter Kassette wichtig.

  3. PurpurBête sagt:

    Ich las mal den Ökotipp, ungenutzten Platz in Gefriertruhen mit Büchern (ggf. luftdicht verpackt oder eben alte Schinken) zu füllen. Das Energieintensivste ist wohl das Dauerkühlen der zirkulierenden Luft.

    • Fjonka sagt:

      Ja, stimmt! Das las ich auch schonmal. Im kleinen Froster jetzt ist das nicht nötig, da ist fast immer genug drin, aber falls sich die Truhe als sparsamer erweist könnte DAS sie noch sparsamer machen.

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