Gegen das jammern

Nein, es geht nicht so schnell und reibungslos voran mit der Schulter wie erhofft. Nach der 1. KG gabs einen sehr schmerzhaften Tag, dann wars wieder besser. Gestern abend hab ich gedacht: „nun muß es aber doch mal gehn, das mit dem selbstschneiden vom Fleisch!“ Heute merke ich schmerzhaft: tut’s nicht. Außerdem ist mir übel heute, Kopfweh hab ich dazu, und auf den neuen Teillockdown freue ich mich auch nicht wirklich. Vor allem wegen des Essengehnotstands und der Befürchtung, daß die 20% Aluhüte jetzt wieder laut werden.

Also wars mir jammerig.

Dann hab ich den Kopf eingeschaltet:

 Grund zum lächeln 😉

  • die Badheizung sieht wieder schick aus (die war nicht mehr sauber zu kriegen, weil der Lack so hin war), ebenso wie der Küchentürrahmen und der Treppenaufgang, weil die Malerfreundin hier und fleißig ist
  • heute kam der 2. Tiefbauer. Der taugte uns beiden besser als Firma No.1. Bei der gabs Augenrollen, als ich anregte, wenn der Schacht die Black Box sei, bei der sie nicht richtig sagen können, ob sie ab der weitermachen können und wie – dann wäre es doch evtl sinnvoll, damit zu beginnen statt mit dem riesigen Graben, der im worst case letztlich nicht angeschlossen werden kann. Der heutige schlug genau diese Vorgehensweise selbst vor. Das nur als leicht zu erklärendes Beispiel, warum wir froh sind, den noch zu Rate gezogen zu haben. Es gab noch mehr Gründe zu unguten Vorahnungen bei Firma No.1. Nun solls demnächst mit der Schachterkundung losgehn. Daumendrücken, bitte, daß die Sache mit dem Schlauch funktionieren kann
  • nach den dunklen, nassen anderthalb Tagen kam grad die Sonne wieder raus
  • Elsa tobt und rast und spielt und schmust und ist überhaupt eine große Freude
  • Mauski – nuja …. *g* (gestern wieder böses Gestänker. Davor war er tagelang das reinste Herzchen gewesen)

und auch die Schulter ist BESSER. Nicht täglich, aber meist langt zusätzlich zum Entzündungshemmer EINE Dosis Schmerzmittel, und auch das schlafen geht deutlich besser als früher. Mir gehts halt nicht schnell und doll genug, aber SIE-IST-BESSER!! Den Plan mit der Wiedereingliederung ab dem 15.11. seh ich allerdings langsam unrealistisch werden 😦

Fazit: mit Karl Valentin werde ich hier und jetzt und ab sofort:

Zähne hoch und Kopf zusammenbeißen!

Es gibt schlimmeres als das, worüber ich zu jammern habe, und Vieles ist sogar regelrecht gut!!!

Ganz neutral und überhaupt kann ich übrigens noch berichten, daß seit heute vor unserem Haus Glasfaserkabel liegen. Das mit dem Hausanschluß dauert noch, aber die dollste Baustelle wird dann ab morgen erstmal rum sein.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Sonst so.

2 Kommentare zu “Gegen das jammern

  1. Steffi sagt:

    Das klingt nach 3 vor und einem Zurück. Es wird! Meine wochenendplanung ist grad zusammengebrochen, eigentlich wollten wir bei einem Freund mein „neues“ Auto holen aber es kam die Meldung, dass da noch was an der Bremse gemacht werden muss. Also nochmal 2 Wochen schieben.

    • Fjonka sagt:

      Mipft!
      Aber dann kannste ja ne schöne Herbstwaldwanderung stattdessen planen 😃
      Mein Auto ist auch los, es dröhnt hinten. Und vorhin riefen sie an: haben was gefunden, braucht aber Teile, die erst in einigen Tagen kommen, wenn sie sie bestellen, aber dafür „müssen wir erst vor Ort reden“
      hört sich nach teuer an…..

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