Nach eineinviertel Jahren….

…. lag El Mauski am Abend des 10.Januar erstmals freiwillig auf meinem Schoß!!!

Das einzige Mal zuvor war, als er so krank gewesen war. Das ist er momentan zum Glück nicht, er hatte „nur“ zwei Wunden am Schwanz, die er so doll leckte, daß sie nicht recht heilen wollten (inzwischen sind nur zwei kahle Stellen über- das Fell wächst aber nach…). Gehen wir also mal davon aus, daß er sich EINFACH SO auf meinen Schoß gelegt hat – und dort blieb er auch für bestimmt ne halbe Stunde, lag nachher auch auf der Seite und ließ sich durchkraulen!!!

Juchu! 🙂

Elsa darf sich inzwischen auch (ein wenig) bewegen, wenn El Mauski im Wohnzimmer ist. Sie springt von der Ofenbank und läuft zum Futter oder zu ihrem Küchenstuhl. Verhalten und sichernd, unter steter aufmerksamer Beobachtung – aber der Kater bleibt sitzen oder liegen. Auch das ein großer Fortschritt. Und gestern lag die Madam auf des Herrn(!) Schoß und hat sich NICHT wie sonst immer hinters sichere Bein (Sichtschutz) verzogen, als sie am klappern der Klappe hörte, daß El Mauski ins Zimmer kam. Obwohl er sie gesehen hat, hat sie sich sogar dort entspannt – und der Kater auf dem Teppich davor. Beide schliefen friedlich.

Und gestern abend hatten wir eine superniedliche Begrüßungsszene, mit einem geduldig-freundlichen, blinzelnden Mauski und einer Elsa, die sogar einige Schritte auf ihn zu ging, um ihm seinen zarten Nasenstups verpassen zu können. So niedlich, die zwei, wenn sie so drauf sind!

Dafür tun sich andere, neue Baustellen auf: Elsa macht einen Affentanz um jedes(!) rausgehen. Auch bei gutem Wetter. Ist schon seltsam…. heute hab ich überlegt, sie garnicht mehr zu „fragen“, sondern abzuwarten, bis sie – vielleicht, irgendwann, oder nie – selbst anzeigt „bitte, raus“ – oder allein rausgeht. Sie KANN es ja. Blöd ist halt bloß die Klogeschichte, die ja der einzige Grund ist, warum wir überhaupt so ein Gewese darum machen, ob Madame denn nun raus geht oder nicht 😦 Ich mag mich einfach nicht mit dem Gedanken abfinden, eine „Gutwetterkatze“ zu haben, die bei Kälte, Regen, Wind …. egal…. drin bleibt. Gern benutzt sie das Klo eh nicht, das kommt dazu…. sie kneift dann ewig lange. Mal gucken, ob ich die neue Idee ausprobiere – heute haben wir das lange Bitten, die offene Tür, das Vorhergehen schon 1x hinter uns – ohne eine Draußenelsa als Erfolgserlebnis. Manchmal klappt es erst beim 3. oder 4. Versuch


PS Der Katz auf meinem Schoß – das ist inzwischen gut zehn Tage her und hat sich noch nicht wiederholt……

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Katz'.

16 Kommentare zu “Nach eineinviertel Jahren….

  1. dagehtwas sagt:

    Oh, was für ein Vertrauensbeweis! Hab weiterhin Geduld! Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein…

  2. ladypark sagt:

    Die sind aber auch sowas von eigensinnig und stur. 😉
    Ich wusste gar nicht, dass Mauski bei dir nicht auf den Schuß kam bislang. Immerhin hast du die süße Elsa, die sich zu dir gesellt.
    Vielleicht könnt ihr sie draußen füttern und ihr so das Gartenleben schmackhaft machen?

    • Fjonka sagt:

      Doch doch, der Mauski ist ein Herrenkater 😉 und ich bin nicht so geduldig wie mein Süßer, das macht bei einem Kater wie dem Sensibelchen El Mauski viel aus. Wenn ich den mal angemeckert habe, hat er erstmal genug von mir – und ich werde manchmal echt unwirsch, wenn er einfach nicht aufhört, Elsa zu provozieren. Der Herr bleibt immer ruhig und erreicht damit ja auch viel, nicht nur beim Katz 😉
      Und von wegen „Elsa gesellt sich zu mir“ – das war einmal. Inzwischen hat sie auch entdeckt, daß der Schoß des Herrn weicher, größer und ruhiger (!) ist *gg* Sie liegt jetzt auch oft bei ihm, wie ja im Grunde alle Katzen *seufz*

      • ladypark sagt:

        Also nett ist das nicht von der kleinen Elsa, da hätte sie ruhig mal zu dir halten können.

        Hier ist es mit dem Hundekind andersherum: Der Platz neben mir auf dem Sofa ist heiß begehrt und manchmal tricksen sich Zwei- und Vierbeiner gegenseitig aus.

        Und beim Stöckchenwerfen bringt das Hundekind den Stock konsequent zu mir, obwohl ich wegen Bandscheibe gar nicht werfen kann. Jedes Mal muss ich dann sagen, bring’s zum Herrchen, erst dann gibt sie ihm den Stock.

        Ja, sie haben schon ihren eigenen Kopf die Fellnasen.

  3. zauberweib sagt:

    Natürlich gibts Schönwetterkatzen. Aka: Faulbärschnurgels. Wir haben zwei davon… 😉 Aber wehe, es wird wieder wärmer… dann haben wir den Schrätt zumindest gesehen. Unsere Dame is da schon etwas gemütlicher…
    Und das mit dem Anknüscheln… das kommt von selber. Der Anfang ist doch gemacht 🙂 *mitfreu*

    • Fjonka sagt:

      Tja, der laaaaange Kater braucht halt für einiges laaaaange ….
      und Madame? Die hat heute, nachdem ich sie nicht betüddelt hatte, von selbst gezeigt „ich möchte jetzt aber mal raus“. Und ist Dann auch sehr zügig vorangegangen.
      War allerdings schwer enttäuscht, daß ich /weil ich just eine Kaffee machte und sie ja auch nicht mehr so hätscheln wollte) nicht mitgekommen bin und saß nach weniger als 5 Minuten auf der Fensterbank….nachdem ich den Kaffee ausgetrunken hatte, haben wir dann zusammen ein Ründchen gedreht, aber dann ist sie auch sofort wieder mit reingekommen…. sprich: raus ja, aber zu Madames Bedingungen: wenn SIE will, und nur in Gesellschaft *gg*

  4. Das ist ja was, eine Schönwetterkatze. Ich dachte, sowas gibt’s gar nicht, die MÜSSEN ihr Revier kontrollieren, sonst fehlt ihnen was.
    Schön, dass du deine Regentonne auch voll lässt. Es friert ja auch nie wochenlang, daher ist das bis jetzt noch keine Gefahr für die Tonne.
    VG
    Elke

  5. Felis sagt:

    Vielleicht machst du dir zuviel Kopf. Kenne ich auch von mir. Mein Vorschlag: einfach laufen lassen, gar nicht mehr drauf einwirken. Die sind so dickschädelig, und die Entwicklung – immer in Sprüngen statt linear – machtt’s auch nicht leichter. Wenn man alles versucht hat, was einem nur immer einfallen konnte, stellt sich das gewünschte Wunder durch blankes Ignorieren mitunter ganz von selber ein.

    • Fjonka sagt:

      Ja, wer weiß, ich habs mir jedenfalls vorgenommen und werde berichten😃
      Gestern nachmittag sind der Herr und ich zusammen rausgegangen. Haben die Tür während des anplünnens offengelassen und eher Bescheidgesagt als gelockt. Draußen war sie…. aber das mag auch dran liegen, daß wir BEIDE raus sind. Das findet sie nämlich am besten: einen Spaziergang zu 3. *seufz*

  6. Bibo59 sagt:

    Und ich wundere mich immer, wie laaang der ist.

  7. Bibo59 sagt:

    Meine Mucki habe ich ja von der Straße aufgesammelt, als sie noch ganz klein war. Sie war immer scheu Fremden gegenüber, bei mir aber sehr anhänglich. Zweimal wurde sie vom großen Kater auf einen baum gejagt und mein Vater musste sie runter holen. Als wir dann im Sommer in Urlaub gefahren sind, ist sie meinem Opa abhanden gekommen und war dann einige Wochen weg. Zwar in der Nähe im Baggerloch wurde sie gesehen, aber wir fanden sie nicht. Irgendwann haben wir dann nochmal wie die Blöden abends Richtung Baggerloch gerufen und am nächsten Morgen saß sie dann vor der Kellertür. Danach hat sie sich 14 Jahre lang nie wieder aus dem Haus bewegt. Wenn ich sie mal rausgetragen habe, hat sie gepinkelt vor Angst und ist schnell wieder ins Haus geflüchtet.
    Du hast ja schnell bemerkt, dass die scheue, wilde Elsa sich als zufriedene Wohnungskatze entpuppte. Vielleicht verbindet sie rausgehen auch mit der Angst vor dem Verlust ihres ersten Zuhauses.

    • Fjonka sagt:

      Wer weiß? Aber im Sommer ist sie gern, viel, lange und zuletzt auch endlich allein rausgegangen, wenn auch immer sehr vorsichtig.
      Es kann aber durchaus sein, daß es nicht das Wetter, sondrn ein doofes Erlebnis ist, das ihr zu schaffen macht. Man wird sehen.
      Ähnlich wie Deiner Mucki ist es einer Katze eiber Freundin ergangen. Die war WEG, und erst Tage später hat sie sie dehydriert in einem benachbarten Keller gefunden. Weil sie dann endlich gemauzt hat, als sie das rufen hörte. Die ist danach auch nie mehr rausgegangen, die arme!

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