Brutzeit

Hm. Also ehrlich: ich bin mir unsicher, ob ich so eine Helikopter-Vogelmama werden will. Kein Fettfutter – okay, aber der Rest? Das müssen sie doch wohl selbst hinkriegen, oder was? Ich mein, das Naturfutter ist doch auch nicht größensortiert!?

Was meint Ihr? Wie macht Ihr’s?


Aussortiert:

Tag 33, 23.3. Einiges an Schrauben. Weil ich aus gegebenem Anlaß (seht Ihr später) im Keller unterwegs, aber überflüssig war, hab ich begonnen, Gewindeschrauben und Muttern zusammenzusortieren und in drei Kästchen (Gewindeschrauebn, Muttern, Schrauben mit angeschraubten passenden Muttern) zu sortieren. Dabei kamen mir in unzähligen (um die ein Dutzend) Kästchen unter anderem auch angerostete und aus anderen Gründen untaugliche Schrauben unter. Die sind im Müll gelandet.

Tag 34, 24.3. Einen Spülschwamm. Abgeschriebenes Paket noch beim TIGER damals, aber die Dinger sind für mich unbenutzbar. Sozialladen.

Tag 35, 25.3. Diverse Medikamente, die WEIT übers Verfalldatum hinaus sind (Med.schublade durchgeguckt)

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Fauna.

12 Kommentare zu “Brutzeit

  1. ladypark sagt:

    Woher kommt denn der Artikel? Ich fühle mich nun auch verunsichert, bisher füttere ich das ganze Jahr hindurch.

    • Fjonka sagt:

      Derier NABU- Zeitschrift. Das macht es ja so bedenkenswert…
      Weiterfüttern wäre ja „erlaubt“, aber halt mit kleinen Saaten und ohne Fett. Im Handel gibts „Sommerfutter“, das ist, wenns taugt, sowas.

  2. pflanzwas sagt:

    Ich füttere auch zur Brutzeit, da haben sie nämlich extremen Bedarf. In den trockenen Sommern hier sowieso. Was das ideale Futter ist, darüber läßt sich wohl streiten. Ich meine aber, daß der Vogelexperte Berthold Fettfutter empfiehlt:

    • Fjonka sagt:

      Das ist ja grad, was mich verunsichert: daß der Nabu damit sozusagen seine eigenen Empfehlungen über den Haufen wirft, und auch die Begründung: kann das wirklich stimmen???

      • pflanzwas sagt:

        Ich glaube, der Nabu sieht das anders, als Herr Berthold. Ich meine, mal einen Artikel gelesen zu haben, wobei ich jetzt nicht weiß, von welchen Nabu-Empfehlungen du ausgehst? Vielleicht muß man auch seine eigenen Erfahrungen machen. Du kannst ja drei Futterangebote machen und sehen, „was geht“ 🙂 Jedenfalls kommen die Meisen bei mir jetzt schon wieder öfter, wo sie mit Nestbau beschäftigt sind. Weil ich vorletztes Jahr im Winter Mäuse hier oben hatte, kann ich schlecht Futter aufhängen, was in der Gegend verteilt wird, so sind es zur Zeit Erdnüsse. Mehlwürmer werden zum Teil auch empfohlen. Noch besser wäre es, du hättest die entsprechenden Pflanzen im Garten, dann würden sie viell. auf das Zusatzfutter verzichten. Bei Insektenmangel haben sie dennoch ein Problem, weil sie mit dem Jagen nicht hinterherkommen und dann keine Kraft mehr für ihr eigenes Futter haben. Jetzt habe ich es vergessen, aber ich glaube, ich las mal von Mauerseglern, wo ein Paar an einem Tag 20.000 Insekten verfüttert = etwa 50 gr. Ach ja, steht bei Wikipedia. Noch Fragen 😉

        • Fjonka sagt:

          Tschä, der NABU war lange der Meinung „nicht durchfüttern“, weil man damit nur die 0/8/15-Arten stärkt, die zum Futter kommen. Inzwischen sehen sie das etwas differenzierter: in Zeiten des Insektensterbens entlastet, wer durchfüttert, JEDEN Vogel, weil die Konkurrenz um Insekten dadurch nachlässt. Außerdem war MEIN angelesenes Wissen: nur die Elternvögel fressen das angebotene Futter, die Küken brauchen eh Insekten. Dies hier widerspricht also allem, was ich zu wissen glaubte.
          Kleinsamiges Sommerfutter wurde zwar empfohlen, aber aus anderem Grund: damit der Kropf durch die großen Brocken nicht so voll ist und sie mehr drin unterbringen können, eben dann für die Jungen.
          Ich habe auch das Maus- und Rattenproblem, genau das ist der Grund, warum ich viel Fettfutter und Erdnüsse füttere: sie mögen es, und es gibt weniger Probleme und Reste. Habe inzwischen eine große Schale untergehängt, zum auffangen von Spelzen und aussortiertem. Dort sitzen gern Amseln und Rotkehlchen zur „Nachlese“, und es fällt nicht mehr so viel zu Boden. Trotzdem…

          • pflanzwas sagt:

            Eine Wissenschaft für sich, scheint mir. Es gibt ja auch Berichte, daß angeblich manche Elternvögel die Nüsse an die Jungen verfüttern, an Stelle von Insekten. Keine Ahnung, ob das so ist. Vielleicht junge Vogeleltern. Die Vögel haben jedenfalls großen Bedarf, weil sie hier zur Brutzeit fast öfter kommen, als im Winter (die meisten Leute füttern dann ja nicht mehr). Das mit der Schale zum Drunterhängen ist gut. Ich muß mal was basteln 🙂

  3. Bibo59 sagt:

    Ich gebe sowieso keine exotischen Erdnüsse an einheimische Vögel. Und im Sommer können die sich ihr Futter selber suchen. Z.B. Insektenlarven für die Küken.

Platz für Klönschnack ...

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