Katzen- Urlaub

Der Test ging so:

Montag früh losgefahren, heute spätnachmittags zurückgekommen. 1x täglich kam die Freundin: Katzenklos säubern, füttern, Futterautomaten fürs Frühstück befüllen.

Mein Tipp: sie bekommt keine Katze zu sehen. Wenn wir zurückkommen, ist Elsa draußen, wahrscheinlich seit Montag nachmittag.

Worst case- Befürchtung: Angst- Köttel in den Ecken, Markierungen von El Mauski.

Wunschszenario: Elsa stellt fest, daß man auch allein rein und raus kann, wenn die Türöffner fort sind.

Fakt vorhin: El Mauski kam gleich angelaufen, hat eine Schramme überm Auge, eine verkrustete am Ohr und benimmt sich, als seien wir drei Stunden weggewesen, nicht drei Tage. Elsa war nirgends zu sehen. Anruf bei der Freundin: der Kater kam und guckte, ob denn das Futter auch taugt(!), die Katze haben sie nicht ein einziges Mal gesehen.

Nach der 2. Runde rufen war Elsa dann plötzlich da, noch während ich mit der Freundin telefoniere. Und hatte HUNGER! Obwohl sie kein bißchen dünn aussah, fraß sie eine Portion, von der ich nie vermutet hätte, daß sie in die kleine Katze hineingeht.

Tatsächlich hatte sie wohl die drei Tage draußen verbracht. El Mauskis Schrammen scheinen von anderen Konflikten zu stammen, Elsa weist keine Verletzungen auf.

Hm. Eine sehr durchwachsene Bilanz dieses Kurztests. Können wir jetzt wohl jahrelang keinen gemeinsamen Urlaub machen? Ich weiß noch nicht so genau, was das nun für uns bedeuten soll.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Katz'.

9 Kommentare zu “Katzen- Urlaub

  1. Felis sagt:

    Ich sehe das ganz anders. Dieses Ergebnis IST berauschend für den allerersten Versuch. Daß die Zwei vermutlich nie dicke Freunde werden, naja, das ist dann eben so, kommt vor. In Sachen allein lassen ist mein Vorschlag: Training, Training, Training. Interventionen Stück für Stück herunterfahren (auch wenn sie notwendig sind, verschieben sie den Konflikt der Tiere lediglich, aus Katzensicht), und öfter mal ein, zwei Tage wegfahren.
    Katzen sind neophob – und manipulativ! Also auch hier: Konsequenz und Geduld, Geduld, Geduld.

    Meine Generalprobe hier ist gut gelaufen. Keine Markierungen, niemand hat Kratzer, keiner ist verhungert. Man muß sie die neue Situation üben lassen, immer wieder.

    • Fjonka sagt:

      Das dicke Ende kam übrigens gestern, als wir abends nur wenige Stunden weg waren: Uns war schon aufgefallen, daß Mauski recht feindselig war (wir vermuten, er hat die Zeit sehr genossen, in der Elsa ihm aus den Füßen gewesen war) – und als wir gestern wiederkamen, waren Fellbüschel (beider Farben) im grünen Zimmer sowie Pipiflecken durch den halben Raum – und ein bräsiger Mauski lag im Fellsessel – fast direkt neben einem dicken Haufen. Das STANK!! Elsa kam aus dem grünen Zimmer…
      Vermuteter Ablauf: Mauski scheucht Elsa aus dem Sessel und in die Sofaecke, woraufin sie vor Angst auf den Teppich sch****, dann ins grüne Zimmer flüchten kann, wo er sie erwischt – beide lassen Fell, Elsa auch Urin, kann sich dann unter die Kommode flüchten – El Mauski ist der große Sieger und legt sich fett in den eroberten Sessel…..
      Du siehst: verschoben wird da nix *seufz* Und geübt wird auch: heute abend sind wir wieder weg *grusel*
      Zum Glück scheint Elsa recht robust, wenn der Kater weg ist, nimmt sie sich sowohl Entspannung als auch Spiel und Spaß… aber derzeit ist die Angst wieder groß, sobald er reinkommt.

  2. Myriade sagt:

    Das klingt echt schwierig. Ich dachte, dass die beiden sich doch aneinander gewöhnt haben

    • Fjonka sagt:

      Geht so. Mit unserer Hilfe kommen sie eigentlich ganz gut miteinander klar, heißt: gehen sich erfolgreich aus dem Weg, und beide haben ihre entspannten Schmuse- und Alleinezeiten – doch ab und an intervenieren wir nach wie vor, wenn sie allein nicht aus einer Situation herausfinden.
      Trotzdem ists nach wie vor nicht einfach, das merkt man bei beiden:
      – El Mauski markiert ab und an,
      – ein seltenes Mal (das letzte Mal ist jetzt anderthalb Monate her) treibt er sie in eine Ecke, und sie läßt unter sich vor Angst
      – Elsa kommt nur durch die Klappen REIN, wenn wir „alles okay“ signalisiert haben.
      – Beide sind selten zusammen in einem Raum UND entspannt
      Und jetzt haben wir halt merken müssen: OHNE unsere Hilfestellungen klappt es nicht *seufz*

  3. ladypark sagt:

    Das ist ja tatsächlich kein berauschendes Ergebnis. 😦
    Ich liebäugle auch immer mal mit der Anschaffung einer Katze, insbesondere weil das Hundekind Katzen so toll findet und Nachbarkatzen das einfach nicht verstehen wollen. Aber wenn dann während des Urlaubs dauernd Sorge herrscht, ist das ja auch nicht gerade erholsam.
    Aber vermutlich wäre es anders, hätte man eine Katze von Kleinauf und könnte sie von Anfang an daran gewöhnen, dass immer mal die Dosenöffner fort sind.

    • Fjonka sagt:

      Ich hatte noch keine Katze von klein auf, trotzdem war das alleinlassen nie ein Problem. Es liegt halt dran, daß Elsa sich alleine nicht reinwagt- also an der Konstellationvder beiden Katzen *seufz*

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