Mähfreier Mai – ein Fazit

  • An allen Orten mit relativ magerem Boden und/ oder Schatten werde ich tatsächlich noch seltener mähen als zuvor, weil ich doch allerhand blühendes im Gras finden konnte, das es mit weniger Zeit nicht geschafft hätte. Einmal monatlich reicht hier aus, evtl zwischendurch mal die Wegesränder, zumindest in der Gierschwuchszeit. Damit man zeckenfrei durchlaufen kann und der Giersch ein wenig zurückgedrängt wird. Aber ansonsten dürfen Frühstücksplatz, Windschutz und die Wege darum herum von nun an gerne länger vor sich hin wachsen.
  • Hinten, frisch gemäht

    Definitiv gescheitert ist das Experiment hinten, gen Acker. Fett (sehr nährstoffreich), dazu feucht und ab mittags sonnig – all die Gräser, die extrem wüchsig sind, schießen dort. Das ist kontraproduktiv, wenn frau erstens diese Fläche nutzen und zweitens Blütenvielfalt fördern möchte. Die Gräser ersticken alles andere- war mein Eindruck und wurde hier von Fachleuten im Grunde bestätigt. Auf solchen Flächen ist häufigeres mähen, natürlich mit Abtransport des Mahdgutes, absolut sinnvoll.  Beim mähen am 28.5. musste ich auch rings um die Fläche wuchernde Gras-Ausläufer händisch aus den Beeten entfernen, das spare ich mir auch gern ab jetzt…

  • Irgendwas ist ja immer: leider habe ich in den fiesen Horsten (wahrscheinlich) des wolligen Honiggrases, die ich am Rande ausgerupft habe, auch fette Käfer(?)larven gefunden. Und beim mähen habe ich nur knapp mehrere Ölkäfer und sogar ein kleines Fröschlein umfahren können – manche mögen’s feucht….. Ich hoffe, sie Alle an Orte umgesetzt zu haben, die ihnen taugen und nicht allzu viele Andere übersehen zu haben. Trotzdem: es wird hinten häufiger gemäht
  • Weniger mähen werden wir aber auch die Fläche zwischen „hinten“ und Acker, im Foto gut zu sehen. Dort bildet sich gerade ein hoher Saum oder sowas in der Art: Karden, Storchschnäbel, Braunwurz ragen zwischen den fetten Gräsern auf. Wir werden „Freischneider 2-3x jährlich“ ausprobieren, fraglich ist noch, wie wir das Mahdgut von der Fläche kriegen werden, aber wenns trocken ist, geht das evtl sogar mit höchster Stufe Rasenmäher. Oder – wenn mein Arm irgendwann wieder mitmacht – es gibt ja auch noch den guten alten Fächerbesen.
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2 Kommentare zu “Mähfreier Mai – ein Fazit

  1. Bibo59 sagt:

    Ich habe Anfang Juni auch den Rest des vorderen Rasens gemäht, aber nicht das Viereck, das ich vor dem Grilltag schon gemäht hatte, und einen Weg zum Kompost durch die Wiese und ein Stück vom wiesenrand, nur damit ich da zur Hängematte komme. Der Rasen ist übrigens wegen der höheren Sonneneinstrahlung kein Moosen mehr. Moos gibt es noch, aber die Gräser haben schnell übernommen. Es sind aber kleine, feine, dünne Gräser. Mähen bei Bedarf wird also vorn beibehalten.

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