Fit. Ich. Also – hoffentlich, demnächst.

Was ich nie tun zu müssen gehofft hatte, habe ich getan:

Ich habe mich beim Fitneßstudio angemeldet, und die ersten Termine sind auch gleich gebucht.

Eigentlich wollte ich mir Rehasport verschreiben lassen. Ist immer noch nicht wieder erlaubt, aber man bot mir an zu zeigen, was auch ohne geht und ein „Rehapaket“ (billiger) zu buchen. Das hab ich getan. In den letzten Wochen, seit ich eigentlich wieder Vieles darf, auffe Arbeit auch muß und vor allem will, habe ich sehr deutlich gemerkt, wie viel Kraft mir in dem halben Jahr des erzwungenen Nichtstuns verlorengegangen ist. Auch die KG sagt:“Da muß dringend Kraft rein!“

(T-shirtmotiv von http://www.rumpfkluft.de)

Recht hat sie! Und zwar nicht nur für die Schulter, sondern auch insgesamt. Ein fünfstündiger Arbeitstag erschöpft mich so, daß der Herr F. Derjenige ist, von dem ich mit den Spruch da links dauernd anhören muß. Wenn man dann noch dazunimmt, daß ich ja vor der ganzen Schultermisere auch schon länger Probleme mit Rücken, Gelenken etc hatte, dann wird umso deutlicher, daß ich, um entspannt Arbeit, Garten und den Rest wuppen zu können, was tun muß.

Puh.

Nächsten Mittwoch gehts los, erstmal mit einem Check-Up, damit ein Trainingsplan erstellt werden kann. Bei einem Beispielsüben (Beine mit Gewicht über den Füßen hoch und runter – Zitat Herr Fitneß: „ich tu mal fast kein Gewicht drauf!“) hab ich gesehen, was mir blüht: 15x – die letzten drei hab ich kaum geschafft, war dann ganz froh, das hinter mir zu haben, und was sagt der Kerl ganz nebenher: „normalerweise machen Sie da natürlich zwei Durchgänge mit!“ WAS!? Ich werde beim Check-Up wohl erstmal ins Training für Ü-80 eingestuft werden, schätze ich …. *schnüff*

2x wöchentlich Training plus 1x wöchentlich KG steht nun auf dem Plan. Dazu natürlich „das übliche“: arbeiten, ole Lüüd. Mir kommt das terminmäßig vor wie fast schon SuperGAU. Und ich werde nur noch mit „au“ durch die Gegend laufen, zusätzlich zum normalen Schulter-Au das verstärkte für derzeit immer zwei Tage nach der KG plus Ganzkörpermuskelkater Werweißwielange.

Ich weiß nicht so recht, ob mir mehr gruselt oder die Erleichterung, zumindest den ersten Schritt getan zu haben überwiegt 🥴


Aussortiert:

Tag 56 15.4.:Ein Satz Beutelklemmen, damals von TIGER mitgenommen, weil Beutel defekt und abgeschrieben. Festgestellt: sowas ist praktisch. Ich benutze es trotzdem nicht *g*. Sozialladen

Tag 57, 16.4,: Ein Tee-Ei. Warum haben wir zwei PLUS Teesiebe, obwohl wir beide wenig Tee trinken und deshalb fast nutr Beutelchen im Vorrat haben?? – Sozialladen

Tag 58, 17.4.: Die Papiere von de ole Lüüd, die ich inzwischen zum guten Teil bei mir habe, aussortiert.

Ummöbliert

Diese beiden Katzen – es ist nicht zu glauben, was die mit uns veranstalten!

Fast anderthalb Jahre, nachdem sie eingezogen sind beginnt die Wohnung zur Katzenbleibe zu mutieren:

Elsas Grabbelkiste samt (schwarz) Mäuschen – ein Geschenk, mit dem sie alleine wild spielt.

 

Katzenklo 1

 

Katzenklo2, besonders scheußlich vor dem schönen Regal, samt Zubehör

Katzenklo drei steht, wie letztens erwähnt, im 1. Stock- für nächtliche Bedürfnisse der Madame *seufz*

Dazu muß ich sagen, daß ich mich jahrzehntelang erfolgreich geweigert habe, Kratzbäume, Klos oder sonstige Häßlichkeiten in die Wohnung zu lassen. Die Katzen sind Freigänger! Die können diese Dinge DRAUSSEN erledigen! Ein Kratzbrett in der Küche war der Kompromiß, zu dem uns schon der Dicke gebracht hatte, um das Sofa nicht völlig zerfetzen zu lassen. Aber jetzt?? Anderthalb Jahre nach Einzug noch bzw wieder DREI Katzenklos? Es ist einfach schrecklich, aber nach wie vor alternativlos, weil Elsa zwar – tadaaaaa!- in

zwischen alleine rein- und rausgeht, das aber nicht jederzeit kann/ will, wegen El Mauski. Und dann:

Kratzbaum, noch aus dem Tierheim, drüber drappiert Elsas Lieblingsspielzeug, die „Reizangel“

El Mauski übrigens spielt so gut wie nicht. Ein seltenes Mal geht er kurz hinter der Angel her, oder er jagt den LED-Lichtpunkt einer kleinen Taschenlampe. Den Kratzbaum hatten wir mitgenommen, weil Elsa sich im Tierheim in der Höhle aufgehalten hatte und wir daheim keine hatten. Sie hat sie nie benutzt – aber das Kratzbrett. Das nutzt auch El Mauski, so daß wir es nicht wagen, das Teil zu entsorgen. Schließlich sollen sie ja nicht an Möbeln zu kratzen beginnen.

Aber jetzt! Hier:

 

Anfänge sind gemacht, Ihr ahnt wohl, worauf es hinausläuft. Ein großes Upcyclingprojekt, in der Hoffnung, daß 1. die Tiere es annehmen, 2. es ihnen standhält und 3. es gefälliger aussieht als zuvor.

Punkt eins scheint schonmal zu funktionieren

Auch Elsa wurde schon auf dem fertig zugeschnittenen Teppichrest gesichtet – dieser Teppichrest wäre schon allein eine Zimmerreise wert 😉 Er stammt von den VORletzten MieterInnen des Obergeschosses. Die hatten sich die Wohnung richtig schön hergerichtet und wollten gern einen Schurwollteppich. Wir haben das dann so gelöst, daß ich einen Grundpreis für einen „mietertauglichen“ Teppich bezahlt hab und sie den Rest obendraufgelegt haben. Die Mieter danach haben den schönen Teppich so versaut, daß wir ihn nur noch entsorgen konnten, bevor 2006 renoviert wurde und der Herr F. einzog (fette Flecken, Hundepisse etc) Aber die Verschnitte lagerten nach wie vor im Keller, und den letzten davon hab ich nun rausgeholt. Die Platte drunter ist schwer und massiv, eine Tischplatte, die bei den Irakern sonst im Müll gelandet wäre und seither zur Verwendung irgendwann im Keller stand. Und der Holunder musste abgesägt werden, nachdem bei des jetzigen Mieters Kahlschlagaktion einer der gefällten Bäume ihn abgeknickt hatte. Er lag und liegt noch zur Weiterverwendung evtl am Teich auf der Wiese und ist jetzt ein Stückchen kürzer. Selbst die Beschläge zum festmachen lagen noch im Keller!

Für vieles soll man ja besser einen Heißkleber nutzen, damit sich die Katzen beim kratzen nicht die Krallen abreißen, wenn sie unter eine Krampe/ einen Nagel gerieten. Auch Heißkleber samt Pistole liegen von einer Aktion vor vielen Jahren noch unten rum. Sehr umweltfreundlich finde ich das nicht, habe aber keine bessere Idee. Mal sehn. Immer noch besser als ein gekaufter Kratzbaum.

Also los:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir finden den neuen wesentlich schöner als das alte Plüschmöbel, und El Mauski mag den Teppich als Liegeplatz und kratzt ab und an eher zaghaft (aber auch nicht woanders!! Bisher.)

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Auf dem Schränkchen steht übrigens unser neuer Fernseher. Die alte, kleine Röhre (Prämie fürs „Möchten Sie eine Kundenkarte“- bequatschen noch auffe Tanke) hat in den letzten Wochen so laut zu brummen angefangen, daß das nicht mehr ging. Anfahrtpauschale des Reparateurs höher als Ersatz bei den Kleinanzeigen: kleine gebrauchte flache gibts ab 15 Euro. So einen haben wir uns geholt. Das Bild wäre ein wenig größer als zuvor – wenn, ja wenn es den ganzen Flachbildschirm ausfüllen würde! Das aber tut es aus mir völlig unverständlichen Gründen nicht bzw nur, wenn man heruntergeladene Filme vom USB-Stick ansieht. Der Herr F. meint, die („technischen“) Gründe zu verstehen, sieht aber keine Möglichkeit, das zu ändern und hats vorher auch nicht gewusst, was bedeutet, daß wir jetzt ein noch ein bißchen KLEINERES Bild auf einem immerhin hammerheftig viel kleineren Gerät haben als vorher. SEUFZ!

Ein schönes Lehrstück zum Thema „irgendwas ist ja immer“.


Aussortiert:

Tag 52: einen alten Kratzbaum *freu* -> zT Müll, zT Schraubenvorräte, zT Feuer

Tag 53: einen alten Röhrenfernseher -> Elektroschrott

Tag 54: ein Brillenetui, hart. Nichtmal mit Markennamen drauf – keine Ahnung, wie immer wieder Brillenetuis hier landen, gefühlt hab ich schon dreißig aussortiert (im ersten Aussortierzyklus, damals….)

Tag 55, 14.4.: eine Pappmaschéeschachtel. Sie ist inzwischen, nach ichweißnichtwievielen Jahren, so ausgebleicht, daß ich sie einfach nicht mehr schön finde -> Papiermüll

 

Der Weg ist das Ziel

Kennt Ihr, den Spruch, ne?

Es ist ein paar Jahre her, da waren der Herr F. und ich mal wieder auf kultureller Landpartie. Durch die Gegend ließen wir uns treiben, und irgendwann landeten wir an einem Stand mit endlos vielen selbsgestempelten Spruch- Postkarten.

Mir fiel gleich eine ins Auge.

Diese hier:

mein schöner, perfekter, neu-gebrauchter Fotoapparat hat seit einiger Zeit Fussel auf der Linse (sichtbar als Flecken im Bild) 😦 Schon allerhand versucht, nicht weggekriegt….

Ich mag ja solche Wortspielereien. Und daß manchmal das Ziel dem, was man tut, im Weg steht, das kenne ich auch. Bloß schade, daß die Frau Standinhaberin sich verstempelt hatte. Aber mit richtiger Groẞschreibung gabs die Karte nicht, und ich fands gut, also hab ich sie mitgenommen

Lange hing sie an der Magnetwand im Bad, und latent hat mich immer das kleine w gestört.

Erst nach Jahren(!) dann beim zweitausendachtundfünfzigsten angucken (geschätzt) las ich plötzlich ganz selbstverständlich das weg mit kurzem e, stutzte, las nochmal – und begriff, daß ich die ganze Zeit lang völlig falsch gelegen hatte!

Das WAR gar kein Stempelfehler! Hier wollte Jemand eine so total andere Zielgruppe ansprechen, daß ich, die Gernzuhausebleibende, die ohne Fernweh, nicht in der Lage war, zu lesen was da stand und steht: für manche Menschen reicht wegsein als Ziel……

P.S. Dies hier war schon fertig getippt, als ich dem Herrn F. davon erzählte.

Zu meinem großen Erstaunen hatte er eine ganz andere Wahrnehmung: für ihn war immer klargewesen „Das Ziel ist im Weg“ ist gemeint: „diese Künstler haben ja oft eine kreative Art mit Groß- und Kleinbuchstaben umzugehen.“

Hmmmmmmmm…🤔


Aussortiert:

Tag 49, 8.4.: eine Neoprentasche für einen Fotoapparat. Mein jetziger hat ne Hülle, die passt besser. Sozialladen.

Tag 50, 9.4.: Papiere. Scheint ne unendliche Geschichte zu werden.

Tag 51, 10.4.: Ein – *wieheißendieDingernoch* – also, so ein Teil aus Ton, wo unten ein Teelicht reinkommt und oben Wasser mit Duftöl. Ich finde das Teil, das damals viel Geld gekostet hat, nach wie vor schön, zeitlos im Stil, habe mich aber nach JAHREN, in denen es nur rumsteht (Katzen vertragen keine Duftöle, deshalb brauch ich die nur noch im Bad, und da reciht die Heizung) und 51 Tagen des zauderns nun doch zum aussortieren entschlossen. Möchte das Teil Jemand? Es würde mich wirklich, wirklich freuen, es Jemandem schicken zu dürfen. Mit selbstgegossenem echten Bienenwachsteelicht! 🙂 Hier ein Foto:

In echt ists hübscher, ehrlich! Bin keine, die Dinge vorteilhaft fotografieren kann. Bzw nur per Zufall

Pinkelprobleme

Nein.
Ich habs nicht mit der Blase 🤭
Es geht hier um kätzische Pinkelprobleme in den letzten Wochen

Erst Elsa…. die kommt ja allabendlich mit uns hoch in den 1. Stock. Sie kann durch die Klappe raus und runter, El Mauski kann nicht hoch. So weit, so gut. Dachten wir, und hat für viele Wochen genauso gestimmt.
Dann griff ich morgens in einen nassen Wäschstapel. 😩 Elsa hatte ihn als Klo benutzt, denn oben ist ja keins…. nachdem das binnen vier Wochen zum 2. Mal passiert war, haben wir nachgegeben. Nun steht auch oben ein Klo.
Und dann?

Uns‘ Elsa beschloss eines Morgens, daß sie lieber oben aufs Klo will. Soweit ja kein Problem.
Aber.
Später ging ich hoch an den Computer, und hörte noch später El Mauski die Treppe hinaufpoltern. Da ich danach nichts mehr hörte, ging ich gucken. El Mauski im Starrmodus im Flur, Elsa mit weiten Angstpupillen unterm Sessel. Also hab ich die Türe zwischen beiden geschlossen, was El Mauski garnicht gefiel. Ganz kurze Zeit später kam der zu mir ins Arbeitszimmer,  ich begrüßte ihn freundlich – und er drehte sich rum und setzte einen Markierungsstrahl an den Schreibtisch.😠

Daß er mir damit sagen wollte „Du Spacken kannst mir nicht ungestraft die Tür vor der Nase zumachen!“ wurde für mich direkt danach klar, als er, statt vor meinem genervten Gefluche die Treppe runter zu fliehen, sich vor der Zimmertür zu Elsa aufbaute…

Na, toll.

Sowas passiert immer dann, wenn der gewohnte Tagesablauf verändert wird – diesmal dadurch, daß Elsa „zur falschen Zeit“ nach oben gegangen war.

Dabei waren die letzten Wochen im Hinblick auf die Beziehungen der beiden Els ganz erfreulich gewesen. Klar, es wird noch gefaucht und gescheucht, aber viel seltener. Alles wirkt gelassener, Elsa ist selbstbewusster, geht rein und raus, sogar – manchmal und SEHR vorsichtig – wenn El Mauski im Wohnzimmer liegt und sie einen Weg außerhalb seines Gesichtsfelds findet. Immer mal sieht man Elsa sogar ein, zwei Schritte auf den Kater zugehen, wenn er freundlich zu ihr unterwegs ist, und die beiden stupsen Nasen und beschnüffeln Stirnen.

Und jetzt wieder sowas.

Schade!

Ich hoffe, es bleibt eine einmalige Aktion!


Aussortiert:

Tag 46, 5.4.: Eine weitere Festnetztelefongebrauchsanleitung – alles Gigasets, ich sollte wohl die Marke wechseln, wenn die dauernd so schnell kaputtgehn! *merk*

Tag 47, 6.4.: Eine frisch überflüssig gewordene Gebrauchsanweisung. Für das Röhren-TV, das wegen saulauten brummens vor 14 Tagen ausgemustert wurde. Alle im Papiermüll. Warum finde ich eigentlich grad überall Gebrauchsanweisungen? *grübel* – denn die sind ALLE NICHT aus meinem Ordner „Garantien/ Gebrauchsanweisungen“. Den hatte ich letztes Jahr mal durchgeforstet.

Tag 48, 7.4.: Eine Hülle für das Rausnehmteil des Autoradios, das schon lang mit dem dazugehörigen Auto verkauft ist. Im Müll. Immerhin kein SINNLOSES Plastik, diese Hülle hab ich viele Jahre lang benutzt. Warum sie nicht im Auto war, als das verkauft wurde bleibt allerdings ein Rätsel….

Es geht voran

Was wäre ich ohne Garten? Wohl ein furchtbar unausgeglichener, unzufriedener Mensch, denn der Garten gibt so viel an Kraft, an Adrenalin- und Langeweilevertreibung, an Freude!

Dieser Samstag jedenfalls war ein wettermäßig viel schönerer Tag als angesagt, und – es ist vorhergesagt, daß es der letzte sonnig-warme (wenn man 9° als warm nimmt) Tag für die nächste Zeit bleiben soll. Wir haben ihn genutzt:

Erst haben wir stundenlang, bis die Brenntonne (die von unten noch immer etwas wenig Luft bekommt) nicht mehr mitgemacht hat, Schneebeerzweige und – wurzeln verbrannt, parallel und danach habe ich das Beet und das zukünftige Amphibienversteck weiter vorangetrieben. Das, was HINTER dem Beet und dem Rasen dahinter so erdig-dunkel ist, war richtig anstrengend umzugraben. Denn dort war der 30-Tonner mehrfach drübergewalzt mit seinen riesigen Raupen. Verdichtet ohne Ende…. Ich hoffe, jetzt kommen die ansonsten in jedem Spatenstich mehrfach, hier garnicht vertretenen Regenwürmer, um das ganze urbar zu machen …. noch vielleicht 3-4qm, dann ist es da hinten alles so, wie es soll und kann sich begrünen. Man erkennt die kleinen weißen Zettel im vorderen Beet? Ich habe Wildpflanzensaaten bestellt und jeweils halb in Töpfe, halb dort ausgesät, hoffend, daß irgendwas sich zeigt…. mit Saat hab ich ja sonst nie so viel Glück. Mal gucken.

Der Herr F. hat derweil das Schneebeerenmikado weitergespielt. Auf diesem Bild kann man die Ausmaße besser erkennen als beim letzten. Kraterlandschaft in Angeln .

Ich würde gern mitspielen, denn neben „unglaublich anstrengend“ ist es auch unglaublich befriedigend, wieder ein meterlanges Wurzelstück herausziehen zu kölnnen oder einen ganzen Wurzelstock freigegraben zu haben – aber meine Schulter sagt sehr deutlich: NÖ!! DAS nicht!, also stehe ich immer mal daneben und bejubele DEN meterlangen Ausläufer, den der Herr grad rauszieht oder DAS winzige Stück Ast, das sich schon heftig bewurzelt hat und nach oben weiße Triebe schießt, jetzt aber NICHT Urahn des nächsten Invasivneophytengebüschs wird. Der Herr F. ist ein Held!!!! 🙂

Ein schönes Abendbild mit Frühblühern noch, und jetzt ist es, wie angekündigt, wieder grau und kalt für die nächste Zeit, wir sitzen vor dem Ofen und erinnern uns an diesen wunderbaren Tag! Zum Glück ist der nächste Band „A-Gruppe“ (Arne Dahl) noch genau vor dem Kälteeinbruch angekommen!


Aussortiert, Tag 45, 4.4.: und munter weiter: eine Gebrauchsanleitung für ein Handy, das schon dem Recycling zugeführt wurde -> Altpapier

Tiere säen: Mai-Langhornbiene

Sehr gefreut hatte ich mich im Winter, als dies bei mir ankam:

Ich hatte an die anderen drei Blätter unseres „Naturgarten-Regiogruppenvorstand-Kleeblatts“ den Link zu diesem Artikel verschickt – und die eine der drei Damen hat das zur Mai-Langhornbiene passende einheimische Saatgut der Zaunwicke besorgt und mir ein Tütchen davon zusammen mit dem Ausdruck des Artikels geschickt. 😃

Jetzt ist ausgesät, dann können nächstes Jahr hoffentlich in der Nähe ansässige Mai-Langhornbienen bei uns im Garten zum essen kommen 🙂 Ich habe einige Korkenzieherweiden oder -haselzweige aus einem Kompost in der Nachbarschaft gezogen und in die Lücke im Weidenzaun hinten gesteckt (nachmittags bis abends gut sonnig), damit die Wicken sich da hoffentlich gut drumwinden können.

Danke Dir R2*!!!! 🙂

*wir haben eine A., eine M. und zwei R.s im Regio-Kleeblatt

Ich habe übrigens FÜNF Tage osterfrei! 🙂 Das ist vor allem deshalb grandios, weil ich durchaus noch nicht so richtig gesund bin. Nach wie vor brennen die Augen, die Nebenhöhlen sind zu – jetzt hab ich nach dem vorösterlichen Heftigtag mit Nachwirkungen im gesamten Körper zu tun. Es ist zum Mäusemelken! Das halbe Jahr Nichtstunkönnen legt frau nicht einfach beiseite und macht weiter wie zuvor. Muskeln haben sich abgebaut, der Arm ist nach wie vor nicht voll benutzbar und beweglich, das strahlt natürlich in das gesamte System aus. Inzwischen denke ich, ich werde ganz sicher noch dieses ganze Jahr damit zu tun haben (KG läuft und hilft), wenns überhaupt je wie zuvor wird. Sollte das doofe Corona je zuende sein, werde ich sicher tun müssen, was ich nie tun wollte: gezielt Muskelaufbau im Fitnesstudio betreiben.


Aussortiert:

Tag 42, 1.4.: Eine Jogginghose vom Flohmarkt. Ich musste feststellen, daß mir gummierte Ecken auf den Beinaußenseiten so zuwider sind (haptisch. Wenn ich mit den Händen drankomme), daß ich die deshalb immer wieder ausziehe. Fehlkauf. Sozialladen.

Tag 43, 2.4.: Eine Gebrauchsanleitung für ein Telefon, das schon lange kaputt ist.

Tag 44, 3.4.: eine weitere Gebrauchsanweisung. Für ein weiteres Telefon, das auch schon kaputt ist (wie kann es angehen, daß man alle paar Jahre ein neues Telefon kaufen muß????)

 

Zimmerreise. Mit F wie Fenster.

Momentan fällt mir bei unseren Fenstern hauptsächlich eines auf: man kann kaum rausgucken *g* Außer beim Wohnzimmer und oben im Anbau. Da hab ich nämlich schon geputzt.

So ein Fenster bietet sich natürlich geradezu an für eine gedankliche Reise – hinaus aus dem Zimmer, in die Umgebung.
Wenn es geputzt ist.
Aber ich möchte (wie es bei mir immer zu sein scheint) in die Vergangenheit reisen. Und diesmal auch ein wenig in die Zukunft. Wenn man nämlich die Villa Fjonka, so unser interner Hausname, genauer ansieht, dann fällt auf, daß es ziemlich viele unterschiedliche Fenster gibt

  • Die ältesten sind die Fenster im Wintergarten. Es sind fantastische Fenster – bei zweien von dreien kann man das Unterteil hochziehen, es sind einige ganz alte Scheiben drin, die noch den Blick nach draußen leicht verzerren, und ich mag sie sehr. Ob sie von 1920, dem Baujahr des Hauses, sind? Ich weiß es nicht, schätze aber: ja.
    Aber.
    Es sind einscheibige Fenster, durch die es zieht wie Hulle. Daran ändern auch die Zweitscheiben wenig, die wir davorgesetzt haben, so daß wir nun eigentlich Kastenfenster haben. Aber irgendwie ist das alles „halber Kram“
  • Dann sind da die Holzfenster aus den 80ern, noch vom Vorbesitzer.
    Durchaus aus gutem Holz, aber in der Isolierungswirkung eher bescheiden – es sind Kastenfenster, aber ziemlich lästige: man kann sie auseinanderklappen und muß so pro Fenster VIER Scheibenseiten putzen statt zweien. Und leider eben nicht so gut isolierend wie „vernünftige“ Kastenfenster mit ordentlich Luft zwieschen den Scheiben
    Diese Fenster gibt es, nicht, daß es langweilig wird, in zwei Varianten: mit Sprossen und ohne. Alle sind außen gestrichen (die Rahmen lichtgrau, die Flügel cremeweiß. Innen sind sie kiefernfarben, ungestrichen. Sie müssen außen regelmäßig nachgestrichen werden, gehen aber trotzdem langsam kaputt.
    Wir haben schon damit begonnen, sie zu ersetzen. Und zwar im letzten Jahr die ersten, die schon RICHTIG kaputt waren, oben, im Bienenzimmer.
    Sieht gut aus, sieht man dann eins weiter unten.
  • Ersetzt wurden die 80er-Holzfenster durch Holz-Alufenster. Innen Holz, außen Alu, farblich wie die alten Holzfenster, aber ohne Sprossen. Weil der Mieter unten auf Sicht auch solche bekommen soll, und der kann jedes My Licht brauchen. Deshalb sind sie auch innen hell gestrichen, nicht nur außen. DASS es Holz-Alufenster sind ist der Einsicht geschuldet, daß wir älter werden und die ständige Pflege, die nötig ist, um Holzfenster zu erhalten, zu aufwändig wird. Bisher erfüllen sie alle unsere Erwartungen: sehen toll aus, es ist deutlich heller im Zimmer …. aber ob sie dann auch wirklich eeeeewig halten und pflegeleicht bleiben – das kann man erst in vielen Jahren sagen…… Jedenfalls wird es von dieser Sorte Fenster in der Zukunft mehr bei uns geben, und das war auch schon der kleine Teil „Reise in die Zukunft“ in dieser Zimmerreise, denn weiter gehts von jetzt in die nähere und fernere Vergangenheit
  • Da sind die großen, dänischen „neuen“ in Wohnzimmer und grünem Zimmer, in der Küche und im Bad. Die sind 1996 eingebaut worden und ersetzten die Drehkippfenster, die schon undicht waren, aus Tropenholz und fürchterlich häßlich. Das Haus schreit geradezu mit aufgerissenen Augen nach Veränderung! Man sieht es auf der Collage (kann man anklicken und dadurch in größer ansehen).
    Das Bild zeigt auch, daß noch 1978 wunderschöne alte Sprossenfenster im Haus gewesen waren. Nuja, wären die noch drin gewesen, als ich einzog, hätte ich bis heute denselben Streß wie im Wintergarten, weil ich mich davon sicher nur sehr schwer hätte trennen können. Ich kannte, als es dran ging, die Tropenholzfenster zu ersetzen die Bilder, habe mich aber trotzdem für eine etwas weniger kleinteilige und farblich einfachere Variante entschieden – aus Putz- und Streichgründen *g* Sie sind innen wie außen aus Holz und nur lasiert (was nicht zu empfehlen ist, der Schutz des Holzes ist schlechter). „Meine dänischen“ gefallen mir bis heute, bloß würde ich jetzt drauf achten, daß das ganze Haus einheitlich wird, farblich. Denn derzeit gibts „ganz cremeweiß“, „holzfarben“ und „cremeweiß mit grauem Rahmen“. Als 10 Jahre nach diesen Fenstern der große Umbau im oberen Geschoß dran war, da sollte in des Herrn Zimmer wieder ein solches dänisches Fenster. Aber ach – die Firma hatte Profile und Beschläge geändert, so daß es NOCH eine Fenstervariante gibt:

     

    Und zwar wurde ein Uraltfenster (noch drin mit Wasserauffangrinne, die auch nötig war *g* und mit innen anzubringenden Winterfenstern) ersetzt durch die neue dänische Variante in reinem cremeweiß

    Das hier ist das besagte uralte Fenster.

    Mehrere weitere nicht so dominante Fenster gibt das noch, alle in diesem einen Haus – und zwar

  • eins im Eingang. Ein Tropenholzfenster ohne Öffnungsmöglichkeit, gut erhalten mit Thermopenscheibe immerhin, außen angepasst gestrichen
  • im Keller eines aus Glasbausteinen und
  • ein Eisenrahmenfenster, eher eigentlich ein Schuppenfenster, im Ölkeller – zum Schacht hin
  • Veluxfenster im Bad oben und in der Ankleide … hmmmm…. wars das? Ich glaube, ja.
  • NEIN! Das kleine, alte Holzfenster im Bienenzimmer! Anfangs mit gelber Scheibe, hübsch 70er, auf dem Foto sieht man es samt Folgä und seiner Elchstofftiersammlung,
  • und natürlich das ebenfalls kleine, alte im Flur, das lange mit scheußlichen 70er-Buntglasscheiben prahlte….

Ein echtes Fenstersammelsurium also, Fenstergeschichte durch zwei Jahrhunderte, von 1920 bis 2021 🙂 Und wisst Ihr was? Bis ich dies geschrieben habe war mir selbst nicht bewusst, wie viele verschiedene Arten von Fenstern hier im Haus friedlich koexistieren, ich zähle mal grad, Moment….. ELF Arten Fenster sind es aktuell!!!!

Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff……….. *gg*


Aussortiert:

Tag 39, 29.3. einzelne Holzstricknadel. Ist im Feuer gelandet.

Tag 40, 30.3. Zwei Blogs aus dem RSS-reader entfernt, die ich inzwischen eher mühsam als erbaulich zu lesen fand.

Tag 41, 31.3. Ein weiteres ungenutztes Lesezeichen. In ein weiterreisendes Buch.

 

Schneebeerenmikado

Am Samstag war es zwar kalt, aber bis auf ein paar Schauern ganz schön. Ich habe den Herrn F. angestiftet, sich wiedermal über unser Schneebeerenmikado herzumachen. Es ist wirklich heftig, was dieser Baggerfahrer wohlmeinend in 10 Minuten angerichtet hat: über 2m Tiefe und sicher 20qm Fläche verteilt liegen kreuz und quer gerodete Schneebeerbüsche, hübsch zusammengeschmissen, mit der Schaufel gestampft, nochmal geschoben und ne Schaufel Faulschlamm aus dem Teich obendrauf gepackt. Nochmal schön glattstampfen – fertig.

Und wir konnten nur hilflos danebenstehen, in seiner geschützten Kabine hoch oben im Bagger hat der Mann unser Winken nicht gesehen, das Rufen nicht gehört.

Nach des Herrn ca 2,5stündigem erneuten Gegrabe kann man ein wenig erahnen, was uns noch bevorsteht:

man stelle sich vor, auf ein am tiefsten Punkt ca hüfttiefes Loch zu blicken, gen oberen Fotorand geht es knickaufwärts. Dieses Bild zeigt den Zustand NACH 2,5 Stunden ausgraben am Samstag (wir haben ja in den Wochen zuvor schon einige Stunden gezogen und gegraben)

Die letzte Schubkarre voller ausgegrabener Strünke ist umgekippt, die Ladung steht davor. Rechts hinter ihr der restliche Haufen zu verbrennender Strünke. Schon wieder so groß und hoch, daß dringend wieder gebrannt werden müsste, um Platz zu schaffen

Aber ist das überhaupt nötig?, fragt Ihr Euch vielleicht. Es ist! Zu unserem Schrecken haben wir selbst an Zweigen weit unter der Erde Blattknospen – und WURZELN gefunden *jaul* Will heißen: es sollte jetzt auch noch schnell gehn…… sonst haben wir unser Schneebeerenproblem nur von einer Stelle zu einer anderen verlagert.


Aussortiert, Tag 36, 26.3.: Gartenbuchklassiker „Der Bio-Gärtner“, Marie-Luise Kreuter. Gemüse mach‘ ich nicht mehr, über den Rest weiß ich mehr als dort steht – offener Bücherschrank

Tag 37, 27.3.: Ein Paar Holzstricknadeln, Gr10 oder 12 Ich stricke nur noch mit dünnem Spiel oder mit Rundnadeln, mit Holz eh nicht- Sozialladen

Tag 38, 28.3.: Ein Stricknadelaufbewahrungskasten mit Schiebeöffnung, Holz – Sozialladen

PS sollte heute, letztlich oder fürderhin Jemand irgendetwas des aussortierten gern haben wollen – gebt Bescheid! Die meisten Dinge sind ja vorerst noch in Tüten, in denen sie zu den vorgesehenen Stationen transportiert werden.

Dankedankedankeundnochmaldanke!

Ich freue mich so über all die Hilfsangebote! Und tatsächlich ist einer erstmal als Rettungsleine tauglich: der Direktlink, den widerstandistzweckmäßig mir schickte, hat beim 1. testen nicht funktioniert – aber nachdem cubusregio sagte „geht doch“ hab ich ihn nochmal getestet – und es klappt! Auch diesen Beitrag schreibe ich so wieder in meinem alten, gewohnten klassischen Editor.

Mir ist bewußt, daß das sehr wahrscheinlich auch nur eine Interimslösung sein wird. Wenn WordPress nicht will, daß man es leicht hat, dann wird wordpress das und damit seinen seinen „tollen, neuen“ Guttenberg* durchsetzen. Aber erstmal ist das für mich einfacher als alles andere.

Hilfreich waren auch screenshots von unterwegsmitmir. Sie wies mich auf ein Icon im neuen Editor, „classic-Modus“, hin, einen kleinen Fotoapparat. Der ersetzt offenbar das schmerzlich vermißte „Dateien hinzufügen“ und macht den „neuen“ für mich leichter benutzbar.

Und dann noch das Hilfsangebot der Fachfrau felis – ich werde gewiß darauf zurückkommen (müssen) 🙂

Nach wie vor bin ich ziemlich angeschlagen, gesundheitlich, und habe grad null Kapazitäten, mich mit Neuerungen auseinanderzusetzen. Aber ich werde das Zeitfenster, das widerstandistzweckmäßig mir eröffnet hat, nutzen, mich mit dem „neuen“ auseinanderzusetzen. Was ich übrigens auch vorher schon versucht habe, war mir doch klar, daß alle Umwege befristet sind. Aber wenn ich scheiterte, hat mich das immer so frustriert, daß ich nicht drangeblieben bin. Jetzt sehe ich die Möglichkeit, mit dem neuen irgendwie klarzukommen, wenn auch nicht freudig (btw, nein. Ich bin NICHT prinzipiell immer und allen Neuerungen gegenüber so stur. Meist bocke ich kurz, befasse mich dann damit und komme klar, wenn ich auch sehr oft das Gefühl habe, keinerlei Verbesserung durch das neue zu haben – nur Mehrarbeit durchs befassenmüssen.)

Ganz herzlichen Dank also schonmal, und bald kommt dann auch mal wieder ein „richtiger“ Beitrag von mir!

*das überzählige t ist übrigens die Rache der kleinen Fjonka! Erinnert sich noch Jemand an den pseudo-intellektuellen, aufgeblasenen, selbstverliebten CSU-Herrn, der vor einiger Zeit darüber stolperte, daß er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat? Dessen Name scheint mir so viel besser zum „tollen, neuen Editor“ zu passen als der ihm gegebene….

Das wars dann wohl

Die letzte Möglichkeit, mit dem normalen WP-Editor einen Beitrag zu schreiben ist verschwunden.

Hat noch Jemand eine Idee? Ansonsten, schätze ich, wars das mit mir und dem bloggen.

Ich könnt grad heulen.

Brutzeit

Hm. Also ehrlich: ich bin mir unsicher, ob ich so eine Helikopter-Vogelmama werden will. Kein Fettfutter – okay, aber der Rest? Das müssen sie doch wohl selbst hinkriegen, oder was? Ich mein, das Naturfutter ist doch auch nicht größensortiert!?

Was meint Ihr? Wie macht Ihr’s?


Aussortiert:

Tag 33, 23.3. Einiges an Schrauben. Weil ich aus gegebenem Anlaß (seht Ihr später) im Keller unterwegs, aber überflüssig war, hab ich begonnen, Gewindeschrauben und Muttern zusammenzusortieren und in drei Kästchen (Gewindeschrauebn, Muttern, Schrauben mit angeschraubten passenden Muttern) zu sortieren. Dabei kamen mir in unzähligen (um die ein Dutzend) Kästchen unter anderem auch angerostete und aus anderen Gründen untaugliche Schrauben unter. Die sind im Müll gelandet.

Tag 34, 24.3. Einen Spülschwamm. Abgeschriebenes Paket noch beim TIGER damals, aber die Dinger sind für mich unbenutzbar. Sozialladen.

Tag 35, 25.3. Diverse Medikamente, die WEIT übers Verfalldatum hinaus sind (Med.schublade durchgeguckt)

Leseempfehlung

So liest sich das gemütlich! 🙂

A propos vervirte Zeiten: da wir gestern eh kurz in FL waren und ich Halsweh, dicke Mandeln, Kopfweh, Fieber etc hatte und habe, haben wir auch gleich beide einen Schnelltest gemacht. Negativ, zum Glück. Trotzdem hab ich mich heute krankschreiben lassen. Hoffe, ab Donnerstag wieder auf dem Damm zu sein *schnief*


Aussortiert

Tag 31, 21.3.Ein selbstgemachtes Sisal- Katzenspielzeug, das von beiden Katzen als unbespielbar befunden wurde. Müll.

Tag 32, 22.3. Eine Stoffbadekappe. Seit ich nicht mehr als Erzieherin arbeite – immerhin also seit 24 Jahren jetzt – bin ich in keinem Schwimmbad mehr gewesen. Und ich habs keine Minute vermisst. Also kann die in den Sozialladen.

Zimmerreise. Mit F wie Fundstücke.

Als ich las, daß es bei den Zimmerreisen diesmal um Dinge mit den Buchstaben F oder G gehen soll, war ich erstmal ratlos, aber dann! Tretet ein und findet, was Ihr nie gesucht habt!!! 😉

Dieses Grundstück hier ist ja immer wieder für Funde gut. Wandmalereien hinter den Tapeten erzählen von Kinderstuben der 50er, Playmobilmännchen von späteren kleinen Bewohnern, dicke Knochen im Boden von den Hunden des Vorbesitzers, hinten vergrabener Müll davon, daß es lange zwar viel weniger Müll, aber auch keine funktionierende Abfuhr für den dann doch entstehenden gab.

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Die nicht vorhandenen Baupläne sorgen dafür, daß man plötzlich ein tiefes Loch findet. Wer im Teich Blätter fischt, hat vielleicht wie ich eine Emailleschale im Netz. Oder man läuft zum dreitausendsiebenundzwanzigsten Mal denselben Weg entlang, als ein merkwürdig geformter Stein auffällt –  der sich beim näheren Hinsehen als winziges Püppchen entpuppt (passt hier besonders gut, das Wort!! 🙂 )

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Aber es gibt auch ganz andere Arten von Fünden. Zum Beispiel den einen Tag, an dem ich einen Zettel auf dem Küchentisch fand und gleich wusste, was in der letzten Nacht passiert war:

Mysteriöser ist, daß uns eines Tages ein Engelchen zugeflogen war. Es hat mehrere Jahre bei uns gewohnt, aber genauso unvermutet wie es angekommen ist, hat es uns im letzten Jahr auch wieder verlassen – irgendwann im Frühjahr war mir aufgefallen: kein Engelchen mehr auf dem Hünengrab. Wir haben zu zweit gesucht – vielleicht war es ja heruntergefallen, zwischen die Steine. Aber nein! Offenbar ist es weitergeflogen.

Überhaupt – Steine! Ganze Mauern habe ich ausgegraben, die in den Blättern der Jahrzehnte versunken gewesen waren, und auch das

Hünengrab

Hünengrab war nicht von Anfang an erkennbar gewesen, so groß es auch sein mag. Als ich hier einzog, waren nur die größten beiden Steine zu sehen, alles andere war unter Laub, Erde, Giersch verborgen. Irgendwann hatte ich zu graben begonnen, um den großen, schönen Stein besser sichtbar zu machen – und hatte zum Schluß einen großen, schönen Steinhaufen vor mir. Und auch jetzt, beim buddeln wegen der Teichsanierung, bin ich ja noch auf viele neue Findlinge gestoßen. Und auf andere Steine. Die Mauer werde ich noch ergänzen können, bzw nicht so schöne Steine gegen schönere austauschen – überhaupt ist ja die ganze Mauer aus Fundstücken – Materialien, die irgendwo auf dem Grundstück noch über waren – gebaut. Und ganz nebenbei ist eine Zweitmauer entstanden, rundum das Tunu, das ja auch ein Fundstück ist *g*

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei verraten, daß es noch viel, viel mehr Fundstücke zu beschreiben gäbe. Man kann sie sich hier ansehen. Denn schon lange habe ich eine ganze Rubrik all den Fünden hier ums Haus gewidmet, um sie nicht zu vergessen. Der Ritter! Die Flaschen! Die Babies! Das Pferdchen!….. All das entführt aus der Enge des Hauses raus in andere Welten. Lange vergangene, die ich mir nicht einmal mehr vorstellen kann wie bei den Findlingen, versunkene, aber noch präsente wie bei den Hinterlassenschaften früherer HausbewohnerInnen oder ganz und gar unverständliche wie der des kleinen Engels. Man kann sich in Spekulationen darüber verlieren, wie es wohl dazu kam, daß Jemand in einer kleinen, engen Abseite liebevoll detaillierte Kinderzeichungen an die Wände malte oder sich einfach drüber freuen, für altes Material eine neuen Nutzung gefunden zu haben. Ich finde am schönsten den Moment, in dem ich völlig unvermutet auf eine weitere Überraschung stoße. Das ist einfach toll! Und da fällt mir auch wieder ein, daß ich schon lange von dem Abend erzählen wollte, an dem ich im Keller zwei Kühe fand …. das mach ich demnächst endlich mal 🙂


Tag 28, 18.3.: eine Schneehose. Geerbt von der Tochter einer Freundin, bin auch ich jetzt rausgewachsen. Leider nicht in die Höhe. Sozialladen. (Hoffe, bald mal dorthin zu kommen, sind schon drei Tüten voll, auch von vor meinem jetzigen Vorhaben.

Tag 29, 19.3.: zwei (Werbe-)Kulis, mit denen ich nicht schreiben mag (zu dünn). Kommen auffe Arbeit, wo stats Kulimangel herrscht.

Tag 30, 20.3. Ein Stofflesezeichen. Hübsch, Aber ich brauchs nicht. In einzu releasendes Buch, vielkeicht freut sich Jemand.