Endlich frei…

….von Schmerzmitteln!!!!

Nach ziemlich genau anderthalb Jahren habe ich letzte Woche, im Urlaub also, zum 3. Mal versucht, ob es endlich auch ohne die letzte schmerz- und entzündungshemmende Tablette geht.

Und: es geht, sogar nach jetzt 5 Tagen durcharbeiten nach der Urlaubswoche kann ich das noch sagen!!!

😃

Ja, die Schulter schmerzt. Ja, der Ellbogen schmerzt (tags Manschette, nachts Voltaren). Aber: Ja, es ist sehr gut auszuhalten und ja, es fühlt sich supergut an, endlich wieder ohne Schmerzmittel durchs Leben zu laufen!

Und jetzt hab ich erstmal zwei Tage frei…🙂 Weiterlesen

Schmuck!

Man sieht es nicht, es sei denn, man kennt den Garten gut – aber ist das nicht oft so, wenn „Erhaltungsarbeiten“ erledigt wurden?

In disem Fall hat der Herr F. viele Stunden gestrichen, und es duftet wieder auf dem Grundstück: die Rückseite vom Schuppen ist frisch geteert

Und weil wir ihn jetzt auch schon über zehn Jahre da stehen haben und der Unterbau zu bröckeln begonnen hatte, haben wir den Regenwassertank vorn am Rasen gehabt, ordentlich geplanscht (Sprich: uralten Schlamm und Algen rausgespült), hinterm Tank geteert, den Unterbau neu aufgesetzt, den Tank wieder angeschlossen, samt Überlauf – und auch der Einlauf musste neu „Umbaut“ werden, weil das Regenrohr viel kleiner ist als die Öffnung im Tank. Das alte OSB-Provisorium ist mir beim abbauen zwischen den Fingern zerbröselt. Nun noch die Bambusmatte neu befestigen (mit der sieht der Tank hübscher aus und ist ein wenig dunkler – was die Algen drin hoffentlich in Schach hält) – und schon sieht Alles aus, als wäre nix passiert – nur schöner 🙂

FERTIG geworden aber isses nicht. Die Hofseite ist noch nicht gestrichen, und auch die Buchenteer-Stufen (siehe Link oben) sind noch nicht neu gestrichen. Weil ich aber auch noch immer nüscht kann, streichen ist eine der Sachen, die meinen Ellbogen in Windeseile wieder streiken lassen. Damit hats ja überhaupt im Frühling begonnen: daß ich die Balken am Wintergarten teeren wollte, bzw das auch ca ne Stunde lang begonnen hatte. Danach fing der Ellbogen an zu spinnen – und wurde immer schlimmer, bis ich irgendwann doch zur Doc gegangen bin und die Manschette bekam. Seither wirds besser – aber laaaaaaaaaaangsaaaaaaaam. Es ist zum kotzen, dabei hab ich LUST, was zu tun.

Egal.

Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr, und die Gartenseite ist fertig, sieht hübsch aus und duftet köstlich !! 🙂

 

Sprunginnovation 😉

Am Donnerstag ein großer Fortschritt bei Katzens:

Zuerst ist Elsa zum allerersten Mal durchs Wohnzimmer gestiefelt, obwohl sie sehr genau gesehen hat, daß El Mauski im Fellsessel lag und sie beobachtete: erst sprang sie zu uns aufs Sofa, später ging sie zurück und dann auf die Ofenbank. Alles wachsam, aber ohne die sonst üblichen „Erstarrungen“ beim Anblick des Katers.

Und abends dann, als der Kater aufstand und es Essen geben sollte, ist die Katze – ebenfalls erstmals – ohne Schutz von Stuhlbeinen oÄ einfach sitzengeblieben, als der Kater auf sie zu ging. Begrüßung mit Nasenkontakt – und danach: Katze sitzt weiter, Kater steht etwas ratlos da und wendet sich dann einfach ab – Katze bleibt sitzen, bis es Futter gibt!

Das ist wirklich toll, denn sonst haben sie nie allein aus dieser Situation herausgefunden. Beide wurden starr, und Elsa fauchte und/ oder floh.

Heureka!!!!😃

Ich sehe mich unsere Wette vielleicht doch noch verlieren, Felis – aber darüber freu ich mich dann (Felis hat gewettet, daß die Lage bis Ende ’23 richtig entspannt ist 🤭)

Manchmal versteht man’s nicht

Seit 1989 wohne ich im hohen Norden.

Seit 1994 nur 25km von Schleswig entfernt.

Aber erst heute habe ich zum allerersten Mal das Dannewerk samt Waldemarsmauer, Thyras Burg, Museum und Kanonenschanzen angeschaut.

Am meisten beeindruckt hat mich die schöne Landschaft – und der Gedanke, daß dieses Stück Backsteinmauer, das da freigelegt wurde, dort seit dem 12. Jahrhundert so steht – über 800 Jahre!!!! Ist das zu fassen? Nein.

Danach waren wir noch in Schleswigs Innenstadt, um uns mal anzugucken, wie denn der Dom nach mehreren Jahren Sanierung wohl aussieht.

Und?

Furchtbar!

Bild aus Wikipedia, Gnu-Lizenz

Hier – so sah das vorher aus.

Jetzt hat man die Eckstreben mit dunkelbraunen Kupferplatten verkleidet!!

Ich konnte es nicht fassen – da war doch der Denkmalschutz beteiligt!?

Feuchtigkeit, die vor allem über den Turm und die Westseite in das Kirchenschiff eindringt, bedroht den Innenraum, die Orgel und die vielen Kunstgegenstände. Besonders der Brüggemann-Altar ist gefährdet. Es gilt das Mauerwerk umfassend zu sanieren. Einige Bereiche am Turm müssen komplett ersetzt werden.

Das Erscheinungsbild des Domes wird sich im Zuge dieser Maßnahmen deutlich verändern: Die Strebepfeiler des Turmes erhalten eine Verblendung durch Kupferplatten, die für eine neue Wirkung des Domes sorgen werden. Hier treffen sich Geschichte und Moderne!

das ist von der Webseite des Doms

Sie haben recht, was „deutliche Veränderungen“ angeht: jetzt sieht der altehrwürdige Dom nach Investorenarchitektur der 70er-Jahre aus 😦 Ob das „modern“ ist sei dahingestellt.

Die Mauersteine der sanierten Wände sind dazu auch noch völlig uneinheitlich. Jeder Turmabschnitt ist anders. Die neuen Mauerteile sind von „es flimmert vor den Augen“ (eine Reihe Ziegel schwarz, eine hellgelb) bis „Bodenfliesenoptik, frühe 80er-Jahre“ (künstliche Farbübergänge von gelb bis dunkelorange) ausgewählt. Der Herr F. meint, das sieht nur so furchtbar aus, weils ganz frisch ist. In hundert Jahren ist das bestimmt wieder okay, wie zuvor. Okaaaaayyyyy……

Auch die Turmkappe ist nicht mehr in grünem Kupfer, sondern dunkelbraun. Ob das noch wird? Früher ist ja Kupfer von allein grün gealtert, aber dieses dunkelbraun ist ja keine natürliche Kupferfarbe – keine Ahnung, ob das noch wieder freundlicher aussehen wird!?

(Ich hätte Euch das ja gern gegenübergestellt, aber im Netz scheint es noch keine „nachher“-Fotos zu geben, und ich hab auch keine gemacht)

Schöner war das Kaffeetrinken: da meine „Stammkaffeebar“ aus TIGER-Zeiten heute zu hatte, sind wir in die alte Apotheke gegangen – das älteste erhaltene Profangebäude Schleswigs. Es wurde 1517 auf Geheiß des Herzogs zu Schleswig-Holstein, Friedrich I. errichtet und beherbergte über Jahrhunderte hinweg die privilegierte Hofapotheke. Das Café ist nett, das Gebäude sehenswert, der Laden in der zweiten Hälfte der alten Apotheke schön.

Trotz des Dom-Schocks hatten wir also insgesamt einen interessanten und angenehmen Herbstsonnentag heute 🙂

 

Gartenbilanz 2021

Was für ein Mistwetter, da draußen!
Zeit für eine Garten-Bilanz, finde ich, und hier ist meine:

Der (letzten Winter ausgebaggerte, an einer Seite abgeflachte und von umgebendem Schneebeergebüsch befreite) Teich ist schon eingewachsener und bewohnter als vermutet: drei Molcharten, Frösche von Frühjahr bis Herbst, viele trinkende und badende Vögel, Wasserläufer, -schnecken und -käfer, Libellen (gesehen hab ich vier unterschiedliche, zwe davon allerdings nur einmal), dazu der Bewuchs ringsum – es wird!

Die neue Wegeführung dahinter gefällt uns gut, und auch die vom Bagger plattgewalzten Bereiche sind neu ergrünt. Die Pflanzen von der Archegärtnerei sind (im Gegensatz zu sonstwo gekaufter Ware) samt und sonders super angewachsen. Ich hoffe, sie vermehren sich ebenso gut.

So viel zum Teich *gg* Hier ist noch ein Foto aus der Blütezeit der Bachbunge, Veronica beccabunga:

Erfreulich ist auch, daß die 2018 und 2019 in Angriff genommene Silbergoldnesselvertreibung besser geglückt ist als befürchtet. Da heißts von nun an „dranbleiben“ denn von allen Grundstücksgrenzen drängt die SiGoNe nach, und es gibt auch noch Orte im Garten, an denen sie weiter wächst – weil ich schlicht und einfach nach wie vor nur sehr begrenzt zupfen und ausreißen kann. (Dasselbe gilt für die Schneebeere, nur daß die von unten und nicht von den Seiten kommt)

Weniger erfreulich ist, daß drei neue Plagen den Garten heimsuchen: nach dem Bagger kam ein Gras, das nicht nur oberirdische meterlange Ausläufer bildet, sondern sich auch nach oben hin aufmacht, alles zu ersticken, das nicht schnell genug über Kniehöhe wächst (das im Teich-Film gezrigte ist dasselbe, bloß, daß es da nicht HOCH sondern WEIT geht, weil nix zum festhalten in die Höhe da ist). Da hab ich schon viel beibleiben müssen, damit auch anderes die Chance hat, zu wachsen. Zweitens breitet sich der Weißklee stark aus, und drittens möchte die Quecke hier wohnen.
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird…. ich hoffe ein wenig darauf, daß vor allem dieses Gras ein Pionier ist, dessen Zeit ich aktiv verkürzen kann, indem ich Platz für anderes freihalte, das das Gras später allein in Schach halten kann. Abwarten. Bei Weißklee und Quecke hab ich wenig Hoffnung. Da hilft nur, sie dort, wo sie erst in den Anfängen sind, konsequent zu entfernen, schätze ich. Da, wo sie schon Fuß gefasst haben bleibt nur, die Beete zu „verteidigen“

Ein Besuch im Telefon-Shop – und Dein Tag ist gerettet!

Ein Nachmittag in der Stadt, am Montag:

Ich geh für de ole Mann gen Telefon-Shop, bereits zum 2. Mal in zwei Wochen, denn ich habe ihm einen Handyvertrag besorgt, und nun will ich – das hatte der nette junge Mann dort beim ersten Mal so gesagt – das Restguthaben der Prepaid-Karte, die de ole Mann vorher hatte, auszahlen lassen.

Rein mit mir – und was? Steht da derselbe nette, junge Mann – und ich gelange an ihn, weil seine Kundin grad fertig ist.

Ich sag mein Sprüchlein auf, und tatsächlich erkennt er mich sogar wieder. Ich gebe ihm die SIM-Karte, er steckt sie in ein Testhandy und fragt das Guthaben ab, dann tippt er was ein – und stutzt.

Oh, sagt er, die Karte ist nicht auf Ihren Namen.

Nee, sag ich, das ist doch ne Prepaid-Karte, wieso Name?

Es stellt sich heraus, daß auch Prepaid-Karten auf Irgendjemandes Namen registriert sind- diese aber ist natürlich nicht von mir – aber auch nicht auf den ole-Mann-Namen.

Wie schön, daß de ole Lüüd so viele Menschen haben, die ihnen helfen, sind wir uns einig – aber jetzt ist genau das ein Problem…. Das Guthaben darf mir so nicht ausgezahlt werden….

Der junge Mann verrät mir, daß der Karteninhaber 50 Jahre alt ist, um mir einen Anhaltspunkt zu geben. Ich vermute nun, daß der Schäfer dem ole Mann das Telefon damals, 2009 war es(!), eingerichtet haben könnte. Aber ich kenne den nur unter „der Schäfer“ und weiß den Namen nicht… mir kommt die Idee, den ole Mann anzurufen und ihn zu fragen. Aber mein Telefon hat kein Netz…. der nette, junge Mann reicht mir eins von dort, und kurze Zeit später hab ich den ole Mann an der Strippe – der natürlich so schnell ÜBERHAUPT nicht kapiert, worum es geht, weil er weder weiß, was eine SIM-Karte ist noch, daß es um das ALTE Handy geht. Also andersrum:

„Sag mir einfach mal, wie der Schäfer heißt, bitte!“ Ich gebe den Namen weiter und ernte ein Kopfschütteln.

De ole Mann hat inzwischen verstanden, um was es geht und vermutet nun: „Vielleicht C?“ (Die Haushaltshilfe) – Kopfschütteln von der anderen Seite der Theke.

Inzwischen hat der ganze Laden Spaß, auch die Kollegin, deren Kunde gegangen ist, hört mit und freut sich (das Handy ist laut gestellt) an unserem munteren Personenraten.

Ich überlege weiter: „Sagmal, wer ist denn so 50?“- da fällt mir R. ein –

„Sagmal, wie heißt R mit Nachnamen?“ – und tatsächlich, R., der Sohn der ole-Mann-Schwester, war’s! Jetzt kann es weitergehen, und schließlich verabschiede ich mich mit herzlichem Dank für so viel Freundlichkeit und Verständnis aus dem Telekom-Shop, nachdem wir uns noch ein Weilchen darüber unterhalten haben, was die beiden für Erlebnisse mit alten Leuten OHNE „Hilfspersonal“ hatten (eine alte Frau frisch aus dem Krankenhaus, die kaum selbst laufen konnte, aber Niemanden hatte, zum Beispiel) und daß die Kollegin und ich uns beide schon öfter mal Gedanken gemacht hatten, wie es uns wohl mal gehen würde, die wir keine jungen Verwandten oder Freunde haben.

Draußen vor dem Shop merke ich, daß ich mich grad sehr fröhlich und zuversichtlich fühle, und eigentlich hat sich das für den Rest des Tages in einem Winkelchen des Herzens auch so gehalten.

Danke!!! 🙂

 

Mädesüß

Mein Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist ein noch kleiner Ableger der großen Pflanze an der Entwässerungsau hinterm Haus. Zur rechten Zeit hab ich kein aussagekräftiges Foto hingekriegt, und jetzt ists zu spät. Es hat winzige, weiße Blüten, an denen sich unzählige ebenso winzige Fliegen, dazu Käfer und anderes Getier tummeln. Interessant ist, was Wikipedia zum typischen Vorkommen sagt (da gibts auch ein gutes Foto!):

Pflanzensoziologisch ist das Echte Mädesüß die Verbandscharakterart des Filipendulion (Mädesüß-Fluren), kommt aber auch in anderen Molinietalia-Gesellschaften (Nasswiesen, nasse Hochstaudenfluren) vor, außerdem in Convolvuletalia-Gesellschaften (nitrophytische Uferstaudengesellschaften nasser Standorte) sowie im Alno-Ulmion (Hartholzauwälder).

Die blütenreiche Vegetation wird typischerweise aus dem namensgebenden Mädesüß und Arten wie Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Echter Baldrian (Valeriana officinalis), Sumpfziest (Stachys palustris), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), Große Brennnessel (Urtica dioica), Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) gebildet. Ferner zählen Echter Beinwell (Symphytum officinale), Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und gelegentlich die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) zur Begleitflora.

Quelle: Wikipedia

Am Teich möchten Sumpfiris und die Brennessel, dürfen aber nicht ;-), außerdem habe ich bisher ja schon Blutweiderich und Sumpfstorchschnabel in direkter Nähe, nämlich beim Wasserrohr, gepflanzt. Der Beinwell war dort (wurde mit weggebaggert, steht aber an mehreren anderen Stellen) und wird sicherlich wiederkommen. Wasserdost steht auch in der Nähe, mal abwarten, ob er von allein dazukommt.

Hier ist eine Liste weiterer passender Arten

Da werde ich mich mal umtun…. es muß doch dem Giersch beizukommen sein 😉

Zimmerreise – mit U. Vom unwegwerfbarem und unkaputtbarem zum ungutem undenkbaren

Dieses Sammelsurium auf dem Sims des kleinen Küchenbüffets verkörpert sehr schön die typischen Us im Leben…. *g*

fangen wir mal mit dem auffälligsten an: das lila Bild nicht ganz links, mit dem Drachen (oder Hund?) drauf – das gehört mir eigentlich garnicht! Es stammt aus WG-Zeiten mit Folgä, und ich habe es ihm aus Norwegen als Karte geschickt- es ist ein Leder-Druck aus einer kleinen Blaudruckerei, die ich im Urlaub, einem „Denkmal“-Schild folgend, zufällig gefunden hatte. Er stellte die Karte auf (woanders, das kleine Buffet stand damals noch bei der Oma), und inzwischen zählt sie zu „unwegwerfbar“.

Ganz rechts, das Zucker-Milch-Set ist eher der Kategorie „unkaputtbar“ zuzurechnen: ganz offensichtlich aus den 50ern, hat es irgendwann – wir kannten uns noch nicht einmal – der Herr F. in Bayern irgendwo aufgegabelt, es zog mit nach Norddeutschland und ist in steter Benutzung. Um die 70 Jahre alt sieht es noch aus wie neu. Schön, sowas!!

Dazwischen steht ein Motivationsglitter.

Ein WAS?????

Das ist ein Geschenk der Malerfreundin, goldener Glitter, der sollte mir helfen, endlich das streichen des „ichweißschongarnichtmehrwelchenZimmers“ in Angriff zu nehmen – Ich will gar nicht wissen, wie lange DAS schon wieder her ist…. ganz vielleicht – aber wahrscheinlich dann doch nicht, weil’s farblich nicht so recht passen wird – wird er nun Teil des „vielleichtwirddasArbeitszimmerjadochirgendwannwiederbenutzbar“-Projekts…. Es muß noch ganz ausgeräumt und dann zweimal gestrichen werden. Immer noch kauere ich vor dem provisorisch auf zwei Schubladenschränkchen geparkten Computer, um hier zu schreiben – und so langsam wird, unterstützt durch die Umstände, das schon seit Androhung der Umstellung auf den gräßlichen, neuen Editor immer wieder befürchtete Undenkbare wahrscheinlicher: daß sich dieses Internettagebuch hier dem Ende seiner Tage nähert. Wenn nach kurzem Tippen der Rücken schmerzt nimmt das Kommunikationsbedürfnis rapide ab – und ich stelle fest, daß es mir nicht so doll fehlt wie vermutet, nicht mal eben lostippseln zu können.

Ein ungutes Gefühl gibt mir der Gedanke aber doch, stelle ich beim tippen fest…..

was ich nur festellen konnte, weil puzzleblume eine U-Zimmerreise ausgerufen hat.

 

Schrei nach Liebe – Coverversion *g*

Bin ja alles andere als „Ärzte“-Fan, aber das ist endlich mal eine gute Cover-Version, finde ich!! Einen Tag vor der Wahl hab ich die im BookCrossing-Forum entdeckt und hier schonmal gespeichert. Ich frage mich, was ich wohl nach der Wahl dazu schreiben werde. Abwarten…

und schon ist sie vorbei, die Wahl. Und ich bin nicht schlauer. Ich hätte mir diese Geselken ja im niedrigen einstelligen Bereich gewünscht, aber nuja.. war nicht mit u rechnen.

Und der Rest bleibt noch lang unklar, schätze ich.

Totengräber samt Milben, aber….

….. nein, die Milben sind keine Parasiten! Sie sind (dem Totengräber) sogar sehr nützlich: wenn er auf einem Tierkadaver ankommt, den er als Nest für seine Larven als geeignet befindet, dann flitzen nämlich diese Milben von ihrem Taxi runter, um sich über Fliegeneier herzumachen – und Fliegenlarven sind scharfe Konkurrenz für so einen Totengräber. Sie entwickeln sich sehr schnell und könnten ihm seine Kinderwiege, den kleinen Leichnam eines Maulwurfs, einer Maus, eines Vogels…. streitigmachen. So schnell gräbt kein Käfer….

Außerdem kann ein Totengräber den Leichengeruch „seines“ Tieres verändern, so daß andere Nahrungskonkurrenten nicht so schnell aufmerksam werden!

Das kann man hier nachhören, der Link führt zu einer kurzen Folge eines Podcasts, in dem Mark Benecke allerhand spannendes über den „Duft des Todes“ berichtet, u.a. eben auch vom Totengräber. (Danke, teff!!)

Und all das wäre mir entgangen, hätte nicht der Herr F. im August diesen kleinen Käfer im Garten eingefangen, um ihn mir zu zeigen!! Daß es ein Totengräber ist, wusste ich (wieso? Keine Ahnung, aber ich wusste es *g*) Den ganzen Rest hab ich mir ergoogelt oder eben von teff „nachgeliefert“ bekommen, die beim betrachten des Kleinen grad bei uns war. Dieser hier ist übrigens ein GEMEINER Totengräber (Nicrophorus vespillo), zu erkennen ist das an den roten Fühlerenden.

Magnetische Worte -156-

Ja, Sonne – das wäre schön, obwohl der Regen notwendig ist. Aber wir bekommen beides zu wenig, derzeit…. düster, grau – aber trocken. Nur hier und da mal ein wenig Feuchte, ebenso hier und da mal ein Sonnenstrahl… tja. Herbst in Angeln – isso.

Geschützt: Nachbarn

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Neue Mitbewohnerin ;-)

Es ist ein Elend: das Haus (viel zu) groß, seit Jahren keine Putzhilfe zu finden, und nun auch noch ich seit über einem Jahr nur sehr bedingt einsatzbereit in Haus und Garten – der Herr F. kommt garnicht hinterher mit all den Aufträgen, die ich für ihn habe:

  • Hecken schneiden: „Könntest Du nicht bitte mal…?“
  • Holzteer streichen: „Ich würde ja so gern, aber – und es muß – kannst nicht Du….“
  • Arbeitszimmer wieder bewohnbar machen: „Ach, bitte – die Malerin hat keine Zeit, und ich kann doch nicht….“
  • undsoweiterundsofort

– und dann auch noch saubermachen!? Selbst das ist für mich erst unmöglich, dann schwierig gewesen mit der Schulter, letztens ging das meiste, aber nicht alles – und jetzt ists wieder nur in Etappen und bedingt machbar, wegen der Knochenhautentzündung.

Aber jetzt ist Hilfe da:

als teff und der GrafOlaf uns von ihren Saubären vorgeschwärmt haben, hab ich kurzentschlossen eine Bestellung aufgegeben – und seit drei Wochen saugt nun Ute das Haus.

Ute on tour

Ute?

Die echte Ute möge uns verzeihen, irgendwie blieb ihr Name (als Synonym für den sauberen Haushalt zu den guten Zeiten, in denen sie noch einmal wöchentlich hier wirkte) an unserer neuen Mitbewohnerin hängen *g*

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Schmodd dieses Dingen auch nach drei Wochen regelmäßiger Benutzung noch aufsaugt – und natürlich hilft das nicht nur, dem Boden eine gewisse Grundsauberkeit zukommen zu lassen: wo kein Staub am Boden ist, setzt sich auch weniger auf den Möbeln ab – und bleibt mir mehr Zeit und schmerzfreier Raum, abzustauben, Spinnweben zu entfernen, feucht zu wischen etc.

Wir mögen die Utes sehr – die echte wie die Nachfolgerin. Erstere wegen ihres netten Wesens, letztere, weil sie uns wieder das Gefühl gibt, nicht langsam im Staub zu versinken! Und selbst den Keller „schafft“ sie mit ihren kleinen rotierenden Bürsten vorn und der Saugwalze, der sie mit diesen Bürsten den Schmodd zuführt – dort ist es ja immer ein wenig feucht, es gibt Milliarden von Asseln und Spinnweben – kein einfaches Unterfangen, das sie prima wuppt! Wenn der Auffangbehälter voll ist, bleibt sie stehn, piept und schaltet sich ab, ebenso, wenn sie sich irgendwo festfährt – was nur ab und an passiert, weil sie zuvor mehrere Taktiken zur Befreiung nacheinander austestet. So verschwendet sie keinen unnötigen Strom. Prinzipiell ist sie immer angeschaltet, weil man sie auch programmieren kann, alle xy Stunden loszufahren – aber bei uns fährt sie, lädt – oder wir knipsen den Ausschalter.

Es gibt unterschiedliche Programme, die ganz nützlich sind, aber nuja – normalerweise drücke ich einfach ihren blauen Schalter – und los gehts. Da sie abwechselnd mit Stoß- oder Lichtsensor untewegs ist, mal per Zufallsmodus wendet, mal die Kanten abfährt kriegt sie erstaunlich viele Ecken und Winkel gesaugt. Dabei hilft natürlich, daß sie schön flach und rundlich ist.

Wir sind angetan – und da ich natur(garten-)gemäß was gegen Rasenmäherroboter habe, mich aber der optischen Faszination des zufallsgesteuerten fahrens trotzdem nie entziehen konnte, sitze ich auch manchmal einfach da und gucke beim fahren zu. Krieg ich bisher nicht genug von! *g*

Feine neue Mitbewohnerin, die!

Unsere Katzen sehen das allerdings anders. *g*

Elsa guckt genervt, verzieht sich nach oben (Stuhl, Sofa….) und wartet, wenn sie irgendwohin will einfach, bis Ute sich woandershin wendet, El Mauski aber hat ganz schön Bange! Inzwischen traut er sich mit laaangem Hals und gaaaaanz dünn in großem Abstand vorbei, aber geheuer ist Ute ihm noch lang nicht. Schade eigentlich – aber wir hatten schon geahnt, daß unsere Katzen nicht der Typ Unerschrockene sind, die auf Ute spazierenfahren….

Irgendwann war mal Sommer …

… und wenn es richtig warm war, im Juni schon, aber auch bis August, sah ich im Teich mehrfach eine Art dicken Wurm, vielleicht (der größte) 10, 15cm lang, sich schlängeln.

Ein Blutegel???

Leider hab ich kein besseres Foto hingekriegt, ihn aber (im Kescher) besser betrachten können.

KEIN Blutegel, sondern ein Pferdeegel (Haemopis sanguisuga)

Lebensraum des Pferdeegels sind stehende sowie langsam fließende Gewässer. Die Art kommt in ganz Europa sowie in Nordafrika vor. Sie saugt kein Blut, hierfür ist die Bezahnung des Kiefers (zwei Reihen von je 14 Zähnchen) zu schwach. Stattdessen ernährt sich der Pferdeegel von verschiedenen Wassertieren, die er verschlingt. Zum Beutespektrum zählen etwa Insektenlarven, Würmer, Fischbrut sowie Laich und Larven von Amphibien. Zwischen den Mahlzeiten können lange Phasen ohne Nahrungsaufnahme überdauert werden.

Die Tiere bewegen sich sowohl kriechend fort – unter Zuhilfenahme ihrer beiden Saugnäpfe an den Körperenden – als auch frei schwimmend mit Schlängelbewegungen. Manchmal verlassen Pferdeegel das Gewässer. In feuchter Erde in Ufernähe werden Eikokons abgelegt. Diese sind bis zu einem Zentimeter groß. (…)

Sowohl der deutschsprachige als auch der aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete wissenschaftliche Name sind irreführend. Haemopis sanguisuga bedeutet so viel wie „blutgieriger Blutsauger“, obwohl die Art nicht zu den ektoparasitischen, blutsaugenden Egeln gehört. Die Bezeichnung „Pferdeegel“ beruht auf einer Verwechslung mit dem im Mittelmeerraum beheimateten Rossegel (Limnatis nilotica). Dieser kann an Viehtränken in die Nasenhöhlen, den Rachen und die Speiseröhre von Rindern, Pferden etc. eindringen und sich dort festsetzen.

Wikipedia

Wie schafft es so ein Tier wohl von einem Gewässer in ein anderes? Als Ei?