Es frühlingt….

Alle Tiere suchen nach Nistmöglichkeiten 😉

Scherz beiseite – ich fürchte, die Vögel werden SEHR sorgsam ihre Nistplätze aussuchen müssen. Die Blaumeisen im blauen Häuschen sind fein raus, aber für Amseln und Co sehe ich schwierige Zeiten bevorstehen!

Bisher allerdings machte El Mauski seinem Namen Ehre und musste nicht in El Vogeli umbenannt werden. Möge es so bleiben!

Billigbilligbillig!!!

So schreit es von allen Zeitungsseiten! Preisverfall bei Öl und Benzin!!!

Sachma‘, bin ich wirklich sooooo falsch, wenn ich diese spottbilligen Preise eigentlich ziemlich hoch finde?

Ich hab mal gesucht, und:

Quelle: Heizöl24.de

was jetzt grad superbillig schreit, war 2009 ziemlich teuer. Okay, 2009 ist lange her, und früher hatten wir auch noch ’n Kaiser, ja. Aber wenn man sich da weiter durchklickt, sieht man: ab 2010 steigen die Preise heftigst an (im Grunde ja schon seit Ende 2009 absehbar), und vorher waren sie durchgängig wesentlich niedriger. Wenn man dann noch weiß: nein, insgesamt gibt es schon länger einen tatsächlichen Preisverfall beim Öl, verursacht uA durch das monsterumweltschädliche Fracking-Öl der Amis, dann fragt man sich schon, warum davon fast nix ankommt beim Heizöl- oder Spritkäufer.

Ich hätte ja nicht allzuviel zu meckern, läge es an Preisaufschlägen, die zugunsten von Umweltschutz (neudeutsch: KLIMA-) projekten genutzt würden. Ist aber nicht so, und deshalb fühle ich mich durchaus verar***t, wenn ich die jetzigen Preise spottbillig finden soll….

Daß überhaupt Öl und Benzin grad günstiger sind als lange, das liegt – am Virus. Und ich finde es prinzipiell erfreulich: keine Flieger am Himmel, wesentlich weniger Autos etc. Ich fände es wirklich erfreulich, wenn mir nicht tatsächlich bange vor den mittel- bis langfristigen Folgen wäre. Ich kann so garnicht abschätzen, wie das nun wirklich ist und wird mit der Weltwirtschaft. Schön wäre, wenn sie umgebaut werden könnte, für uns alle. Weg vom „Wachstumsmantra“, hin zu Nachhaltigkeit. Dran glauben tu ich nicht, zu viele Interessen hängen dran. Und wenn ich jetzt schon höre, daß die Fluggesellschaften befürchten, durch Corona sei ja so vieles ohne Geschäftsreisen möglich geworden, vielleicht behielte man davon einiges ja nachher bei? – dann weiß ich, daß sie ziemlich viel tun werden, damit dieser umweltfreundliche Kollateralnutzen möglichst vollständig wieder abgebaut wird. Nur mal als Beispiel….

Kein Aprilscherz, nichtmal lustig. Einfach nur schön.

31.3., mittags: gerade eben ein tolles Erlebnis: beim blätterentfernen aus dem Kellerschacht eine dunkle Eidechse mit rotem Bauch, gefleckt, gefunden!
Tot???  Ich war mir nicht sicher.
Also ab in den sonnenbeschienenen Holzstapel. Schnell noch den Blättereimer ausgeleert, da saß sie noch da -, und dann los, Fotoapparat holen. Als ich zurückkam war sie weg
Lebt!!! 🙂
Dann ab ins Internet, solange ich noch ein Bild vor Augen hatte. Es war wohl keine Eidechse, sondern wiedermal ein Molch. Kammolche hatten wir schon öfter, aber deren Bäuche waren orangener. Nach einigem suchen wird klar: ich habe einen recht stark gefärbten Teichmolch gefunden!!! Ach, ich freu mich so 🙂

Das war seit errichten der Tierausstiegshilfe das erste zu rettende Tier im Kellerschacht

Teichmolche sind die häufigste Molchart Deutschlands, lernte ich, aber trotzdem eine besonders geschützte Art. „Mein“ Molch war in Landtracht und um diese Jahreszeit wohl gerade unterwegs zum Laichgewässer. Ob es wohl unser Teich ist??? Man liest, Teichmolche bevorzugen stehende, besonnte und wasserpflanzenreiche Gewässer. Paßt nicht so ganz. Mehr Sonne hat unser Teich ja seit einigen Jahren, aber allzu viele Wasserpflanzen nicht. Wenn der Lütte beim Laichgewässer ankommt, wird er (oder sie) die Wassertracht entwickeln, sich dann fortzupflanzen versuchen und dann wieder an Land gehen.

Wer sich angucken mag, wie unterschiedlich diese Tiere aussehen, wenn sie im Wasser oder aber an Land sind, der gucke hier *klick zu Wikipedia*

Jetzt bin ich ein bißchen stolz!

Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Aufruf von Lennart Bendixen (dem Insektenexperten von umme Ecke) Er ist dabei, eine Datenbank für Schlupfwespen in SH und HH anzulegen. Die wird dann in einem Fachmagazin veröffentlicht und schließlich dem LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) zur Verfügung gestellt. Und da möchte er für ein paar leicht bestimmbare Arten auch Verbreitungskarten dabeihaben. Für die fragte er nach Fotos von Schlupfwespen samt Fundort und Datum.

Nun kam die große Stunde meiner Tierliste!!! 😉

Bislang war die ein schöner, abersowasvon nutzloser Zeitvertreib gewesen! Kein Mensch außer mir interessiert sich dafür; aber ich mag sie und freue mich, wenn ich ein Tier wiedersehe, dessen Namen ich seit dem letzten Jahr längst vergessen hatte, es dort wiederfinden zu können

Aber jetzt!

Jetzt musste ich nur kurz meine kleine Wespen“sammlung“ auf der Tierliste durchgucken und konnte Lennart ein schickes Foto samt Datum schicken! Von der Vierfleck-Höhlenschlupfwespe, die ich im letzten Juli gefunden hatte. Tatsächlich bekam ich eine begeisterte Mail zurück:

das ist ja der Wahnsinn!! Die Art ersehne ich mir seit Jahren im Garten und ich hatte immer nur wenig Hoffnung, sie jemals hier anzutreffen, mangels Überwinterungsmöglichkeiten in der direkten Umgebung. Und jetzt hast du sie direkt nebenan fotografiert – super 🙂 Da kann ich ja doch hoffen

Außerdem ist diese Art wohl auch eine, die eine eigene Verbreitungskarte bekommt, eben weil sie gut zu bestimmen ist, auch für Laiinnen.

Guckend, welche Tiere ich im Beitrag über diese kleine Schlupfwespe noch erwähnt hatte und nicht bestimmen hatte können, fand ich noch eine zweite, diese hier: die Unterfamilie konnte Lennart mir „aus der Hand mal“ nennen: Cryptinae

Jetzt bin ich noch überzeugter von meiner schönen Liste!!! 🙂

Ich bin sehr gespannt, ob ich sie noch werde ergänzen können, schließlich gelangt so Jemand wie ich bei der (wenn auch nur einigermaßen sicheren) Bestimmung von Tieren sehr schnell an seine Grenzen. Zumindest die 200- Arten-Marke würde ich zu und zu gern dies‘ Jahr noch erreichen! Muß ich wohl mal an die Ameisen, Asseln und Spinnen ran 😉

Ich erzähl Dir eine Geschichte….

…liebe Lakritze mit dem unsichtbaren Buch,

nämlich die Geschichte vom Kofferzauber!

Wenn die Fjonken verreisen wollte, dann wurde zuvor der Koffer herausgeholt. So ein richtiger olivgrüner Koffer war das noch, kein Trolley, sondern mit Riemen zum drüberziehen und so. Und vor allem mit einer Innentasche im Deckel!

Aber bevor der Koffer gepackt werden konnte, kam der Papafjonk mit einem Tennisball.
Denn der Papafjonk konnte zaubern!
Und das konnte er mit einem Koffer – und einem Tennisball.
Der Tennisball kam in die Innentasche vom Koffer, die Fjonka durfte zusehen und das auch nachkontrollieren. Dann musste sie sich umdrehen und ganz fest die Augen zukneifen, denn um zu zaubern musste der Papafjonk Ruhe haben. Und vor allem durfte ja Niemand, der nicht zaubern konnte, genau sehen, wie das geht mit dem zaubern.
Aber hören konnte die Fjonka den Papafjonk.
Zaubersprüche hat er aufgesagt, ganz laut und deutlich.
Und dann – oh-ha!
Wenn die Fjonka sich wieder umdrehen durfte, dann wurde der Koffer geöffnet, und in der Innentasche war – NICHTS! Weggezaubert, der Tennisball!
Und ganz genauso konnte der Papafjonk den Ball auch wieder zurückzaubern! Da war er wieder, in der Innentasche, als wäre er nie fort gewesen.

Nun war die Fjonka ja nicht doof! Also hat sie sich ganz genau den Zauberspruch gemerkt, der Papafjonk musste sich umdrehen und die Augen zukneifen, sie hat den Zauberspruch aufgesagt, und – trrrrommmmmelwirrrrbellllll – der Tennisball war – ochnööööööö 😦  … immer noch in der Innentasche!

Nochmal der Papafjonk – weg!
Nochmal – wieder da!
Nochmal die Fjonka – nix.

Nein, das musste man schon sagen: der Papafjonk war ein großer Zauberer!!!!

So ging das Jahr um Jahr, bis eines Tages …..

Ja, Ihr könnt es Euch schon denken: die Fjonka wurde älter, und sie hatte oft genug geübt – und natürlich: eines Tages hat sie es auch geschafft.
Der Papafjonk drehte sich um, der Koffer wurde geöffnet – und weg war der Tennisball!

Und wenn Ihr jetzt wissen wollt, wie sie DAS geschafft hat – dann müsst Ihr nur lange genug bei einem richtig großen Zauberer wie dem Papafjonk zuhören, dann schafft Ihr das bestimmt auch eines Tages! 🙂

Neulich, auffe Arbeit (-62-)

Ja, es passiert doch so einiges, und jeden Tag neues…. Ehrlich gestanden bin ich ja einer der Menschen, die ihren Routine-Alltag zu schätzen wissen. Ich könnte gut mal ein paar Tage brauchen, an denen man sich mal einfach an all diese neuen Gegebenheiten gewöhnen kann. Das betrifft nicht nur die Arbeit, das meine ich ganz allgemein.

Immerhin normalisiert sich das Arbeitsaufkommen. Offenbar hat man im Ort verstanden, daß wir nicht vor der nächsten Hungersnot stehen. Es kommen deutlich weniger Leute in den Laden, die aber deutlich größere Einkäufe tätigen – nicht um zu hamstern, sondern damit sie nicht so häufig los müssen. Das ist ja durchaus vernünftig. Und so müssen wir nicht allzu häufig Wartende vor dem Laden stehen sehen (nur immer mal wieder welche, die unsicher sind, ob sie denn nun rein dürfen. Das kriegt die fürs kundenzählen Verantwortliche an der Kasse nicht immer sofort mit)

Mich persönlich stört, daß wir jetzt behandschuht arbeiten sollen. Ich halte es für unnötig (Käse und Brot fassen wir immer schon nicht mit der Hand an – da müssen jetzt dann die behandschuhten Hände natürlich noch extra bedeckt werden), und es ist ein scheußliches Gefühl, feucht und u’o’g’nähm. Nuja, isso…. Gut ist, daß die KundInnen nun das Kartenlesegerät selbst benutzen, und fürs Bargeld gibt es einen Zahlteller. Vor der Kasse ist schon länger eine Plexiglasscheibe, ich erzählte es ja schon, aber nun stehen auch Plexiglastrenner auf Brot- und Käsetheke, weil nach wie vor manche dazu neigen, sich über die Theke zu beugen, um dann auf ein bestimmtes Brötchen zu zeigen…. sprechen hülfe 😉

Die verkürzten Öffnungszeiten dienen übrigens dazu, morgens vor Kundenaufkommen die Ware einräumen zu können. Dann ists 1. nicht so eng im Laden, und 2. ist es tatsächlich schwierig, in den Ladengängen 1,5m Abstand zu halten. Abends können wir, sofern es tags keine kundenlosen Zeiten dafür gab, nochmal ordentlich nachpacken. So sind wir die meiste geöffnete Zeit hinter den schützenden Thekenaufbauten.

P.S. Nochmal empfehle ich einen Artikel, bei dem es keinen „gefällt mir“-Knopf gibt, nämlich diesen: *klick*

Bisher hatten alle Artikel, die (auch!!) positive Seiten an der Corona-Zeit suchten, für mich eher einen Beigeschmack von „wegdrängen“ oder aber von „blauäugig“. Dieser trifft mein Denken ganz gut – aber, bitteschön – ich habe nicht die ganzen Links angeklickt und geguckt, ob sie mir auch taugen. Das Intewrview möchte ich mir aber noch angucken, mal sehn, wann ich mir dafür Zeit nehme.

Wölkchen – ein schönes Wort!!!! :-)

Tatsächlich haben wir, als wir in Mölln waren, die erste Fledermaus gesehen!

Es wird Zeit, nochmal drauf aufmerksam zu machen, was man tun kann, sollte man eine Fledermaus auf dem Boden finden! Für alle neuen LeserInnen hier: der unten verlinkte Beitrag wurde von mehreren FledermausexpertInnen gegengelesen, bevor er hier und später ähnlich in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde. Die Infos stimmen also: *klick*

Es drückt der Alb des Nachts…. und tags dann lacht die Sonne.

Seit „Ende Tanke“, also auch schon bummelig einem Dutzend Jahren immer wieder in Variationen derselbe Streßtraum:

Ich bin an der Kasse, und dann erscheinen statt des Kassendisplays plötzlich nur noch Spiele und/ oder Werbefilmchen und ich komm da nicht mehr raus!
Entweder sind zwar „schließen“-Kreuzchen oben rechts, aber ich schließe, schließe und schließe, aber dahinter sind nur immer weitere SPAM-Bilder, oder aber es gibt erst gar keine Kreuzchen, ESC hilft nicht und auch sonst nix.
Derweil wird die Schlange immer länger, Niemand der KollegInnen ist in Sicht, keine Hotline-Nummer nirgends – und irgendwann werde ich gestreßt wach. Oder merke schlafend, daß das wieder der Traum ist und kämpfe mich ins wachwerden.

Neulich dann eine neue Variante: ich erzähle der inzwischen schon gefühlte Stunden wartenden Kundin, daß ich genau das seit vielen Jahren als Streß-Albtraum habe – und jetzt ist dieser Albtraum also wahr geworden …..

*grusel*

das liest sich jetzt wahrscheinlich eher lustig (und ist auch tatsächlich meinen „richtigen“ Albträumen vorzuziehen!!), aber wach werde ich mit heftigstem Streß, und den abzuschütteln dauert oft Stunden.
Momentan schlafe ich auch sonst nicht gut, aber das wird wohl vielen Leuten jetzt so gehen, schätze ich.

„Das wird eine zähe, sorgenvolle und unwirkliche Zeit“, schreibt Herr Ackerbau – für mich trifft diese Beschreibung bisher am besten, wie ich das ganze empfinde.
Blöd ist, daß mir schlechter Schlaf sofort auf den Kreislauf schlägt, ebenso wie mir diffuse Sorgen auf den Kreislauf schlagen. Manchmal kippe zB ich fast um (und manchmal tatsächlich), wenn ich Leute von Krankheiten oder großen Sorgen berichten höre. Es ist mir unangenehm, aber es ist so. Auch im Arzt-Wartezimmer schlagen mir die diffusen Stimmungen von Angst und warten sowie der Anblich vor allem von verwundeten Menschen ab und an auf den Kreislauf durch. (Und das hat nichts mit meinem eigenen Befinden zu tun, das geht mir auch so, wenn ich völlig gesund bin und nur ein Rezept abholen soll oder so. Es sind die Schwingungen, die die Anderen aussenden, oder es ist meine Einbildung dieser Schwingungen. Keine Ahnung….) Ich lese dann und versuche das auszublenden, aber wenn ich länger dort sitze, wirds immer doller. Ich muß dann die Beine hoch- oder gar mich auf den Boden legen. Seit Jahren wird dies eher schlechter als besser, und momentan macht es mir zusätzlich zu schaffen, denn diffuse schlechte Schwingungen gibts derzeit genug.

Symbolbild 😉

Die Arbeit, auch wenn ich ab und an streß-träume, tut mir gut. Es macht gute Laune, was „ganz normales“ zu tun, auch wenn wir inzwischen wie so viele andere KassiererInnen hinter einer Plexiglasscheibe stehen, das Wechselgeld über einen Zahlteller geben und nehmen und die Leut‘ das Kartenlesegerät selbst bedienen dürfen. Ich habe keine „Panik-Kolleginnen“, sondern ganz normale, und auch die KundInnen sind weitgehend besonnen und halten Abstand, sind aber nicht im Panik-Modus. Außerdem merkt man, daß sich die Lage zumindest an der „Einkaufs-Front“ langsam etwas normalisiert. Die Umsätze sind nicht mehr soooooo wahnwitzig hoch, die ersten fehlenden Waren können aufgefüllt werden. Allerdings fehlen jetzt andere *g* Würden die Leute nicht zB bei fehlenden Nudeln „vorsichtshalber“ mal ein paar Pakete Reis mitnehmen, könnte das vermieden werden, aber nuja – die Leut’….

Für mich tut das Wetter ein übriges: herrlicher Sonnenschein, einigermaßen erträgliche Temperaturen – RAUS!!
Nein, keine Sorge, nicht an den Strand oder in die Stadt, bloß in den Garten. Der Kompost ist umgesetzt, die ersten Frühjahrs-Pelzbienen wurden gesichtet, einige Stauden versetzt – sowas. Und zwischendurch gibts einen Draußen-Kaffee!

 

 

Reinigungsflug

19. März, 15 Uhr, 8°, Sonne, wenig Wind

Vor den Bienenkästen seit einer Stunde Massenflugbetrieb! Zum ersten Mal in diesem Jahr ist richtig was los – und aus Mangel an frisch aufgehängter Wäsche suchen sich unsere Bienen – die Narzissen aus, um nach einem halben Jahr eingesperrtsein endlich mal zu kacken.

Reinigungsflug nennt man das, und warum sie so gern helle Dinge bekacken, das weiß ich nicht, aber es ist wirklich so.

Man muß sich das mal vorstellen: die meisten Bienen waren wirklich seit Oktober oder November nicht mehr draußen! Irgendwann ist die Kotblase voll, und wenn dann das Wetter paßt….


P.S. ich habe vor, nicht weiter für jedes Bienenjahr eine neue Kategorie aufzumachen. Das meiste hab ich schon erzählt, was für Nicht-ImkerInnen interessant sein könnte, und wenn ich jetzt was zu berichten habe, dann kommts, wie dies hier, unter den tag „Imkerlatein“, wenn es eine Begriffserklärung oÄ beinhaltet. Oder es kommt einfach in einer anderen Kategorie unter. Jedes Jahr neu zu berichten, was man jedes Jahr wieder tut hab ich keine Lust (und Ihr mögt das sicher auch nicht immer wieder lesen)

Still sitzen.
Nichts tun.
Der Frühling kommt.
Das Gras wächst.

Aus dem Zen-Buddhismus

 

 

 


Also, nicht daß ich das mit dem stillsitzen und nichtstun hinkriegen würde. Aber der Gedanke ist ein schöner, und es täglich mal für ein paar Minuten zu versuchen – das kann nicht schaden.

Neulich, auffe Arbeit (-61-)

Vor anderthalb Wochen, als das fehlende Toilettenpapier noch nicht in aller Munde (iiiiih *g*) und überhaupt alles noch ziemlich anders war:

Kundin, die tags zuvor sanft über die Hamsterkäufe gespottet hatte, kommt mit einigen Bechern Quark zur Kasse.

Ich, im Scherzmodus:“Na, nun fangen Sie also auch an zu hamstern!?“
Kundin, lachend: „Nein, das nicht, die brauche ich eh! Aber ich muß zugeben, vorhin eine Packung Klopapier gekauft zu haben, die ich eigentlich noch garnicht brauche. Die anderen Sorten waren alle leer, und ich wollte nicht ohne dastehen…“
Ich: „Naja, da gibts ja auch noch Wasser – zumindest fürs kleine Geschäft kann man da doch schnell ziemlich viel Papier einsparen, sollte es wirklich knapp werden (und berichte von der Bekannten mit der PET-Flasche*) ….“
Kundin: „Das ist ja eigentlich auch ne gute Idee – und stimmt, Wasser…. da denkt man garnicht dran ….“

Schon verrückt, oder? Daß ausgerechnet die Klopapierregale überall leer sind/ waren, wo es doch SO UNGLAUBLICH EINFACH ist, ohne Klopapier auszukommen.

Und jetzt, aktuell?

Freitag und Samstag haben sie uns wohl die Bude eingerannt. Heute war auch ordentlich was los, aber nachmittags nicht soooo heftig. Wir hoffen, daß unser Laden.nicht geschlossen wird. Die Rede ist immer nur von „Supermarkt“. Abwarten.


* die Bekannte wollte die WC-Dusche mal testen, ob sie damit klarkommt, und hat erstmal einfach so eine Spritz-PET-Flasche (wo diese modernen Zuckergetränke drin sind, die die Jugendlichen ohne Mundeberührung trinken) genommen. Nachdem sich das als prima erwiesen hatte, hat sie dann „für Komfort“ eine richtige WC-Dusche angebracht.
Btw wären „Wasser und Läppchen“ oder gar „Wasser und Hand“ ja auch noch möglich …..

Abendliches Beingewirr und andere Katzendingse

🙂

Tatsächlich hat sich in den Tagen vor und während unserer Abwesenheit einiges zurechtgeruckelt. Elsa geht selbstbewußter durch die Klappe (wenn sie auch lieber auf geöffnete Türen oder Fenster wartet), rein fällt ihr leichter als raus. Und untereinander ists meist recht ruhig. Auch da wird Elsa selbstbewußter, nun haut sie ab und an ohne vorheriges knurren oder fauchen nach El Mauski. Das läßt er sich allerdings nicht gefallen – das endet dann doch mit einer Elsa unterm Buffet und einem Mauski davor. Da aber selbst das nicht wirklich „ernst“ wirkt, habe ich beschlossen, zu versuchen, mich nicht mehr einzumischen. Mal sehen, ob ich das 1. hinkriege und 2. welche Folgen es hat. Mein Gefühl ist, daß sie das jetzt alleine geregelt kriegen.

Mauski hat ein lustiges Spiel neuentdeckt: Maus rein- und damit die Menschen auf Trab bringen. Nachdem ich zweimal mit Mauski (hocherhobenen Schwanzes, der fand das wirklich lustig!!) sowie derselben Maus die Runde grünes Zimmer- Flur- raus gemacht hatte, hab ich meine Taktik geändert: nun fliegt die Maus raus, aber der Mauski bleibt drin. Das findet er weniger lustig, und ich hoffe, daß das bedeutet, daß er sich früher oder später dieses Spiel wieder abgewöhnt….

Löppt…

Fazit unserer 2 Urlaubstage in Mölln:

  • beide Naturgarten-Veranstaltungen, wegen derer wir dorthin gefahren waren, wurden abgesagt
  • aber Mölln ist ne nette, kleine Stadt mit viel schönem drin und drum
  • unsere Pension war erlebenswert – eine alte Villa, modernisierte, feine Zimmer, aber noch mit dem alten Charme, leicht morbide, überall – toll! Und direkt am See, samt Garten, fußläufig zur Altstadt zum moderaten Preis. Hierhin wollen wir sommers nochmal, es gibt umsonst StandupPaddel und Tretboote zu leihen. Und das Frühstück bot müllfreies Essen samt Bio-Anteilen!

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  • die Karikaturenausstellung, über die wir freitags im Stadtmuseum gestolpert waren und die wirklich sehenswert war, sollte, so erfuhren wir Samstagmorgen, eigentlich sonntags erst eröffnet werden – aber ab Samstag waren ja alle Museen dicht – Glück gehabt, die konnten wir also SEHR exklusiv ansehen *gg*
  • Freitags trafen wir zufällig eine Naturgartenvereinsbekannte, von der wir nicht gewußt hatten, daß sie sich in derselben Pension ebenfalls für die Veranstaltungen einen Tag zeitversetzt eingemietet hatte – so konnten wir Samstag gemeinsam frühstücken, was sehr schön war
  • und mit einer anderen hatten wir uns kurzfristig freitags verabredet – auch das hat Spaß gemacht, noch nie hatten wir so viel Zeit zum schnacken (das war eine aus dem Regio-Vorstand, den wir ja seit über einem Jahr zu 4. übernommen haben)
  • abends bekamen wir beruhigende SMS der Katzensitterin: beide Katzen waren jeden Abend da, fraßen, waren nicht sonderlich verschreckt – alles gut also
  • und als wir heim kamen, konnten wir anhand des Abgleichs der SMS mit den Kamerabildern feststellen: uns‘ Elsa war mindestens einmal rein und raus und ein 2. Mal raus gegangen (sie kam nämlich angeschossen, als wir mit Rollkoffer zur Tür rein wollten und ging mit uns rein….)

der Beweis! Nachmittags – und abends zum füttern war sie drin.

haben wir nicht einen schönen Kater!?

🙂

Frau und

Herr Amsel

NIEDLICH!!!

Wahrscheinlich wird ja in der nächsten Zeit nicht mehr viel sein mit Ausflügen und Co., da bin ich froh, daß wir das noch hatten…

Von gestern auf heute dann eine unruhige Nacht: erst El Mauski bei uns, dann schoß er mitten in der Nacht hoch – Getrappel, Geknurre: Elsa war gekommen. Nach einer Weile ging Mauski runter und raus, Elsa blieb und schlief – bis er wieder hoch kam. Dann gings rund. Geknurre, Gefauche, Geschreie, Generve – Experiment gescheitert. Wir haben nun die Wahl, nachts beide auszusperren oder einer Gewohnheitsroutine eine Chance zu geben, was aber schlechten Schlaf für die nächste Zeit bedeutet. *seufz*