parasite

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14.7.: Stellt Euch vor, daß diese Fliege so klein ist, daß ich sie ohne das rote Vieh auf dem Rücken garnicht wahrgenommen hätte, gut getarnt auf den farblich ähnlichen, auch schon kleinen Pastinakblüten. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie klein der Parasit ist. Eine Milbe? Oder gibt es so kleine Zecken???

Und wenns ein wenig gruslig sein soll, dann stellt Euch mal vor, wie groß eine Zecke an Eurem Rücken wäre, wäre sie in einem ähnlichen Größenverhältnis zu Euch wie dieser Parasit zur Fliege ist….

*schauder*

Zum grünen Tierchen: Für eine Fliege hats zu lange Fühler. Für eine Blattlaus passt mE der Körperbau nicht. Aber eine Signalgruppe konnte helfen: es handelt sich um eine Wanze, wohl die zweipunktige Wiesenwanze (Closterotomus norwegicus)

Und weiß wer, was DAS für ein Monsterchen sein könnte:

Ich hatte nicht die winzigste Idee, wo oder wie ich suchen könnte…. aber auch da gabs Hilfe: es ist die PUPPE eines asiatischen Marienkäfers!!!

Gras-Sternmiere – oder: was macht eigentlich der Kräuterrasen?

Ein neu aufgeblühter Gast im Kräuterrasen ist diese winzige, zarte Pflanze:

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es ist die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), die in der Mischung enthalten ist. Ob sie bleiben wird, weiß ich nicht recht – vielleicht wirds ihr zu schattig sein. Abwarten. Die zarte, weiße auf zwei der drei Bilder, das ist sie.

Insgesamt ist viel, viel, viel unterschiedliches zu sehen – aber Blüten lassen auf sich warten. Momentan wirds, wie man auf dem einen Foto sehen kann, zart lila von den Braunellen. Ansonsten blühen Gänseblümchen und hier und da ein Reiherschnabel und, auf den Fotos noch nicht zu sehen, weil die einige Tage alt sind, dottergelb erste Hornkleeblüten.

Man darf also nach wie vor gespannt sein, was noch kommen mag. Im nächsten Frühjahr erwarte ich eine gelbe Schlüsselblumenfläche – eine hat dies Jahr schon geblüht, und es sind richtig viele kleine Rosetten zu sehen 🙂


Aussortiert, Tag 120: ein Fahrradsattel, gefunden beim suchen der Luftmatratze für den Teichtest *gg* -> Sozialladen (oder es meldet sich hier mal wieder Jemand, es ist ein neuer, leicht gepolstert, aber schmal (ich mochte lieber meinen alten, breiteren)

Sozial bedingtes piepsen!?

Warum reden heutzutage so viele junge – ähm, also unter 35, sag ich mal – Frauen mit Babystimme a la Giffey*?

Ich frage mich das schon länger, schließlich ist die Art wie Eine spricht nicht schicksalhaft gegeben sondern durchaus beeinflußbar. Ich kann auch babypiepsen, aber im Teeniealter prägt sich die Art zu sprechen fürs weitere Leben, und ich kann mich noch daran erinnern, damit gespielt zu haben. Warum also wollen derzeit offenbar so viele junge Frauen sich anhören wie kleine Mädchen bzw warum stören sie sich nicht daran? Ist es im Zuge der allgemeinen Infantilisierung so gekommen? Rosa, Glitzer, kinderkahle Beine und Achselhöhlen, kleiner Wortschatz, ähs nach jedem 5. Wort – dazu passt die Kinderstimme?

Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, daß es zumindest mir schwerfällt, Jemanden ernstzunehmen, die mich mit der Stimme einer Siebenjährigen anspricht. Das ist sicherlich meine eigene Einstellung betreffend kritisch zu sehen, aber es ist so.

Bin ich überempfindlich, oder ist Euch das auch schon aufgefallen? Wenn, störts Euch auch so, und habt Ihr schonmal über eventuelle Ursachen nachgedacht? Würde mich mal interessieren.

*Ich weiß, die Dame ist keine junge Frau und optisch nochmal doppelt so alt wie in Wirklichkeit. (Auch DAS hab ich mich schon gefragt: ob sie mit ihrer Ü-70-Frisur und-Kledage wohl diese Stimme zu kompensieren versucht?? Ich bekomme grad die Info, daß bei ihr die Stimmlage wohl körperliche Ursachen hat – Kehlkopfmuskelschwäche – was ich bei meiner offensichtlich ZU gnadenlosen Beurteilung piepsiger Stimmen in Zukunft hoffentlich im Kopf haben werde) Aber sie ist das wohl bekannteste Beispiel für die Art Babypiepsstimme, die ich meine. Unsere S-H-Finanzministerin Heinold ist ähnlich, aber die kennt außerhalb von S-H wieder kein Mensch…. *g*


 

 


 

Wenn der Name paßt – reloaded ;-)

Juli 2020 Dieser Kerl hat einen vielsagenden Namen

Na, wie heißt er wohl?

Richtig! Wie könnte ein schmalbrüstiger Bockkäfer mit vier Binden auf dem Rücken anders heißen als –

vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata)

*gg*? Dies hier ist ein Mädchen. Sieht man sofort, gell? Sonst hätte sie ja auch nicht die gelben Fühlerenden….

Am 15. Juli 2021 nun haben wir mehrfach HERRN Schmalbock gesehen – und wo? Auf dem Teil der gefallenen Mirabelle, der am Frühstücksplatz steht:

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Die Imagines ernähren sich von Pollen und Blütenteilen. Man findet sie ab Mitte Juni bis August auf Doldenblüten und Totholz. Die Larven entwickeln sich xylobiont in Tot- bzw. Moderholz, bevorzugt im Holz von Weiden, aber auch in anderen Laubhölzern wie Eichen, Buchen, Birken, Erlen oder Hasel.

Wikipedia

Madame hatte sich nicht auf einer Doldenblüte niedergelassen, sondern auf einem Skabiosenblatt. Und der Herr kam vielleicht just AUS der Mirabelle, denn erst krabbelte er lange dort, dann hob er ab und drehte erst mehrere weiter werdende Kreise um das Holzteil, bevor er außer Sicht flog. Das mit dem Totholz und seiner Wichtigkeit im Garten muß ich nicht schon wieder hervorheben, oder? DREI JAHRE verbringt die Larve im Holz, bevor der Käfer herauskommt!

Und jetzt zackig:

alle, die noch keinen Totholzhaufen haben, sollen aufstehn! – Und einen anlegen. Los! Ich hab die richtige Musik zum arbeiten 😉

Baden

Im 26. Sommer seit Einzug war ich heute zum allerersten Mal im eigenen Teich baden. Mit Luftmatratze, um mich beim einsinken im tiefen Grund halten zu können.

Und nun weiß ich also auch endlich, wie tief der Teich an der tiefsten Stelle ist: derzeit ist genau über Hüfte Schluß 😉

Nest

Ein echtes kleines Kunstwerk ist aus einer der Hofbuchen gefallen. Wunderschön! Es passt in meine Hand – und die ist nicht besonders groß. Und so liebevoll gemacht, mit den Flechten außen, den Halmen und dem Moos

Auf den zweiten Blick ist es leider auch noch hochmodern … innen, das gelbliche: Rockwolle. Außen, die weißen Flecken: Styropokügelchen. Und die weißlichen, langen Fasern oben am Rand: Plastik- nicht Grasfäden.

Zunächst denkt man da: vielleicht ein wenig schade, oder amüsant – aber im Grunde doch egal. Allerdings kann eine solche Konstruktion im schlimmsten Fall tödlich für die Küken werden: Plastik und Rockwolle sind zwar isolierend, stabil, warm – aber stauen auch Regen im Nest, der die Küken verklammen lassen kann.

Bei diesem Nestfragment sieht mans noch besser, jede Menge flauschiges Material – aber das könnte auch was natürliches sein, jedenfalls roch es beim ansengen nicht nach Plastik. Sieht aus wie Kapok – aber den gibts ja hier auch nicht in der Natur. Ich habe aber auch schon Nester gefunden, deren Außenaufbau zu mindestens der Hälfte aus durchsichtigem Plastik war. Da wirds dann wirklich schwierig…..

Aber wer baut denn überhaupt solche hübschen Nester?

Bei Nest eins konnte mir eine Naturgarten-Bekanntschaft in der Signal-Plaudergruppe helfen. Sie hatte nämlich in einer öffentlichen Bücherzelle (!) ein altes, aber sehr tolles Buch über Eier und Nester gefunden und schickte mir dies (ich habs recht groß gelassen, damit Ihrs anklicken und lesen könnt):


Aussortiert: da ich derzeit zeitlich eh schon überfordert mit meinem ganz normalen Leben bin, mache ich zwar weiter, die 365 Tage aber werden sich wohl weit über ein Jahr hinausziehen – ich mag mich neben Krankenhausbesuchen, Organisations-Telefon-Orgien, Fitneßstudio, Krankengymnastik und Arbeit nicht auch noch damit unter Druck setzen, Schränke und Schubladen auszuräumen, wenn draußen die Sonne lacht.

Gartenspaziergang, heute mal mit Ton :-)

Einmal hab ich mich versprochen: die allererste Ansaat ist das Saatpäckchen, das ich vom Naturgartenverein bekommen hatte, als Willkommensgeschenk beim Eintritt

An die den Garten nicht kennenden – ist so ein Filmchen aussagekräftig? Bekommt man einen besseren Eindruck als mit Fotos? Ich hab da echt einen blinden Fleck, ich kanns nicht mit Euren Augen betrachten.

Waldgeißbart

Der Waldgeißbart (Arunculus dioicus) blüht, zumindest in meinem Garten, nur für wenige Tage – aber in dieser Zeit ist an den winzigen Blütchen der großen Blütenstände viel los!

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Ein Foto der Pflanze hab ich nicht hingekriegt *g*, aber im Netz gibts ja viele, wenn Ihr nicht wisst, wie so ein Waldgeißbart aussieht….

Kammschnake!?

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9.6.21: Ganz sicher bin ich nicht, ob mir da wirklich Ctenophora pectinicornis, die Kammschnake, weiblich, vor die Linse geflattert ist. Auf den einschlägigen Insektenseiten im Netz hat sie nicht diese halbtransparenten Flecken am Flügelende und wirkt kontrastreicher gezeichnet. Andererseits: auf den nicht so sicher richtigen Fotosammlungen in der Suchmaschine sind einige, bei denen man ähnlichere Exemplare sieht. Hm.

Zeit und Ort könnten hinhauen.


Aussortiert: Tag 117: Faltpappschachteln, Set -> hat ne Freundin brauchen können

Tag 118: Plastiktrinkbecher -> Sozialladen

Tag 119, 4.7.: Streichholzschachtelbild (ein selbstgemaltes, das ich auf/ mit einer Großstreichholzschachtel mal von einer Freundin bekam. Irgendwann ist die Reibfläche auf, dann hab ich nochmal das Bild auf ne andere Schachtel geklebt, und danach lags rum…) -> Papiermüll

Die ersten Nassfüße blühen!

Die Wiesenraute (Thalictrum??) sieht wirklich hübsch aus. Ich hoffe, daß sie sich vermehrt, denn so richtig wirkt sie in der Masse… und der Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre)? Nuja, pink ist nicht so meins, aber an diesem Standort ist ja auch wichtig, daß er sich mit dem Giersch arrangieren kann…

Was sonst?

Das Mädesüß, ein Ableger aus dem Knick, blüht auch, und ich eliminiere täglich eine Handvoll Sämlinge der gelben Iris. Die wollen wir ja auf Rat der Froschlandbiologin vom Teich fernhalten- Verlandungsgefahr. Auch Schneebeeren tauchen immer wieder auf, aber nicht mehr in solchen Massen. Und Brennesselsämlinge. Die jäte ich auch.

Das Beetstück der „Arche-Mischung“ und daneben hat sich fast schon zur Wiese gemausert 🙂

andere Perspektive mit mehr Überblick. Hübsch, finde ich 🙂

Wahrscheinlich beraten die Frösche grad, was das für ein seltsames, rötliches Tier sein mag, das täglich mehrfach laut rufend am Teichrand entlang patrouilliert…. El Mauski findet die Frösche nämlich hochspannend. Nervig, weil der echt laut und ausdauernd maut, jedesmal, wenn er da längs läuft *gg*

Einige Tiere konnte ich auch im Teich entdecken und bestimmen, aber ich habe derzeit selbst zum bloggen nicht allzuviel Lust, will zwischen Arbeit, Krankenhausbesuchen und Fitneßstudio (einmal wöchentlich schaffe ich, zweimal eher selten) einfach nur meine Ruhe haben. Aber Freundesbesuch ist da und gut, und jetzt ist hier sogar eine Couchsurferin! Mit Hund! (Der aber aus Rücksicht auf die Katzen mindestens zuerst, vielleicht auch die ganzen 2 Tage über im Haus angeleint bleibt, obwohl schon älter und katzenmeidend)


Aussortiert:

Tag 114: Wok-Pfanne mit Devkel und Zubehör. Will wer? (Allerdings nur an Selbstabholys 😉

Tag 115: Frittiergitter“sieb“ für Töpfe, nie gebraucht, vom Herrn

Tag 116, 1. Juli: Napfkucheneinsatz für 20er Springform. Wir haben zwei und brauchen eigentlich keine… mal sehn, wann ich die 2. auch aussortiere 😉

Huch! Ein BÄR im Fjonk’schen Garten!

Habt Ihr gewusst, daß es eine ganze Schmetterlingsgruppe gibt, die BÄRENfalter oder -spinner heißen? Ich nicht. Ich dachte, ich hätte wieder einmal eine andere EULE gefunden, aber nix da – es ist ein

GELBER FLECKLEIBBÄR (Spilosoma lutea)

der da an der neuen Balkontüre saß und sich geduldig porträtieren ließ:

Er mag Gärten und Waldränder mit feuchter Luft, und die Raupen haben Glück, daß sie sich von solchen Pflanzen ernähren können, die auch heute noch an vielen Stellen wachsen: Brom- und Himbeeren, Brennesseln, Löwenzahn und anderen. Heikel finde ich ja, daß sie in Gespinsten auf dem Boden als Larve überwintern. Bei all den suchenden Amseln und Igeln, trampelnden Menschen und rollenden Schubkarren…. aber dieser hier hat offensichtlich auch das überstanden. Ein ausgesprochen hübsches Tier mit seinem cremefarbenen Pelzchen mit den schwarzen Applikationen 🙂


Aussortiert, Tag 111: ein halbes Küchenbuffetfach ist leer, weil ich mal sämtliche Plastikdosen rausgeräumt habe, geguckt, ob noch Deckel da sind, von jeder Größe höchstens zwei als sinnvoll zum aufbewahren erachtet habe und den Rest (je nach „recycelte Verpackung“ oder „extra irgendwann gekaufte Dose“ in den gelben Sack oder die Sozialladentüte gepackt habe. Zusätzlich zu den zuvor schon hier erwähnten waren es nochmal ein Viertel gelber Sack voll plus wenige in der Sozialladentüte.

Tag 112: Ferreroschachteln, 3 Stück, aus der Geschenkverpackungsschublade „die kann man doch nochmal bestimmt….“ ja. Sch***-Verpackungsmüll ists trotzdem, und die müssen nicht ewig hier rumstehen, weil sie vielleicht irgendwann mal….Gelber Sack

Tag 113, 28.6.: Ein Edelstahl-Schüssel-Set, 3 Stück ineinander, flach mit Anfaß“ohren“. Zu groß für Katzenfutter, zu klein und flach für Salat – für uns unnutzbar. Interessenten hier?? Sonst Sozialladen

Magnetische Worte – 153 –

🙂

Ich muß zugeben, daß ich mich momentan allerdings eher fühle wie ein Vogel Strauß. Es ist mir viel zu viel, was da auf uns zukommt, und ich will einfach nur, daß bei allen ole Lüüd wieder alles gut ist. Wird es aber nicht werden, für keineN der vier. Das, was ich persönlich tu ist gefühlt zu wenig und doch: mehr kann und kann und kann ich nicht, aus unterschiedlichsten Gründen.

Verzeiht mir die Andeutungen, i mog net ausführlicher werden, nach wie vor nicht, aber muß doch manchmal ein Stimmungsbild „loswerden“


Aussortiert, Tag 108: eine Bambusmatte. Als Wassertankverkleidung „zwischengeparkt“, solange sie hält (gilt sowas als aussortiert? Ausnahmsweise ja, weil die seit JAHREN im Schuppen dumm rumgestanden hat)

Tag 109: Lichterkette, batteriebetrieben, weiß. War ein Demoteil beim T***R, statt wegwerfen mitnehmen, dachte ich. Und mal für ein Geschenk nutzen. Aber ich kaufe keine Batterien, um sie für eine Lichterkette zu benutzen. Macht das Eine von Euch? Dann kann sie gern die kleine Lichterkette haben….. ebenso wie die

Tag 110, 25.6.: Lichterkette, batteriebetrieben, rot, mit derselben Geschichte. Besser als neue zu kaufen – wenn nicht, kommen sie trotzdem mit Jahren Verzögerung jetzt in den Elektroschrott.

Sowas außergewöhnlich aussehendes heißt „gemein“!?

15.6.21 Was ist DAS?? Da musste ich nicht lange suchen, war aber doch verwundert. Di sieht ja nun wirklich besonders aus, und ich meine noch nie zuvor so eine gesehen zu haben!

Aber was isses denn nun? Hier:

Die Gemeine Waldschwebfliege Volucella pellucens fliegt in einer Generation von Mai bis September. Die Imagines besuchen die Blüten einer breiten Palette von niedrig wachsenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Sie sitzen gern auf Blättern in der Sonne. Die Männchen sind gute Flieger, die bei Sonnenschein lange in etwa 2 m Höhe in der Luft schweben. Sie verteidigen ihr Territorium und verjagen männliche Artgenossen und andere Insekten.
Volucella-Weibchen lokalisieren die Nester ihrer Wirte anhand des Nestgeruchs mithilfe von Geruchsrezeptoren an den Fühlern. Die Weibchen legen etwa 60 Eier in die unterirdischen Nester von sozialen Faltenwespen. Bekannte Wirte sind die Deutsche Wespe Vespula germanica und die Gemeine Wespe Vespula vulgaris. Nach dem Schlüpfen leben die Larven von Volucella pellucens am Grund des Nests und ernähren sich von Abfall, toten und lebenden Wespenlarven. Zur Verpuppung verlassen die Volucella-Larven das Wespennest.

https://arthropodafotos.de

Seht Euch vor, Ihr Wespen – dies ist ein Mädchen, erkennbar an den voneinander getrennten Augen. Bald wird sie zur Tat schreiten und Eure Nester benutzen, um ihre Larven unterzubringen….. In anderen Quellen war zu lesen, daß sie auch bei Hummeln unterkommen und eher selten lebende Larven verzehren. Meist halten sie sich an Abfall und Tote.


Aussortiert:

Tag 105: Fellweste. Eine für mich angefertigte, gute und schöne in dunkelblauem Wildleder außen, innen Fell. Aber sie ist mir inzwischen zu klein. Wer hat Kinder??? So etwa Größe 34 könnte hinhauen -> Abnehmerin gefunden *freu*

Tag 106: Fellweste2, aber diesmal ne Baumarkt- Cordweste mit innen Polyesterfell, eigentlich auch zu groß und selbst geerbt. Sozialladen

Tag 107, 22.6.: „Deutschlandreise“ (Spiel). Sozialladen

Neue Pflanzen. Einheimische. Folge eins: die nasse Füße mögen

Wir haben die Chance genutzt, daß wir Urlaub hatten und somit donnerstags nachmittags in die Ex-Archegärtnerei, jetzt Blütenmeer GmbH in Klappholz fahren konnten. Mein Wunsch: Bewuchs für den Teich und seine Ufer. Wasserpflanzen haben sie nicht. Aber Sumpfpflanzen, die mit wechselnden Wasserständen bei prinzipieller Feuchtigkeit zurechtkommen. Jetzt wohnen hier:

  • Zwei geflügelte Braunwurze (Scrophularia umbrosa) Wikipedia sagt: „Bei der Geflügelten Braunwurz handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 40 und 100 cm erreicht. Die Geflügelte Braunwurz wächst in Bach- und Grabenröhrichten, in feuchten Gebüschen und auch im fließenden Wasser. Sie bevorzugt meist tonige, oft kalkreiche Schlamm- und Lehmböden.“ Sie sitzen jetzt unterhalb der Giersch-Schwelle am Steilufer des Teichs:

    geflügelte Braunwurze

  • Zwei gelbe Wiesenrauten (Thalictum flavum): „Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt feuchte, nährstoffarme Böden wie an Gräben und Flachmooren.“, sagt Wikipedia. Die Gärtnerin sagte, sie kann auch mit schwererem Boden. Abwarten.
  • Zwei Sumpfschafgarben (Achilea ptarmica): „Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, wie zum Beispiel an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf.“. Da sie, wie mir erst nach dem Kauf eingefallen ist, es schon seit Jahren sogar vorn im Staudenbeet aushält, sollte sie es auch dort hinkriegen, wo es ihr eigentlich besser gefallen müsste: am sonnigen Zeil des Flachufers.

links Wiesenrauten, rechts Sumpfschafgarben, mittig dazwischen (links im rechten Oval) der Blutweiderich

  • Ein Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre) „Als Sumpfpflanze ist der Sumpf-Storchschnabel in Ufer- und Hochstaudenfluren an Gräben, Bächen und Teichen sowie auf feuchten bis nassen Wiesen zu finden.“, heißt es. Auch ihn hab ich an die schattigere, steile Uferseite unterhalb des Gierschrandes gepflanzt.

    Sumpfstorchschnabel

  • Ein Blutweiderich (Lythrum salicaria): „Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben. Er bevorzugt die tieferen Lagen und ist etwas wärmeliebend, kommt aber auch noch in mittleren Gebirgslagen vor. Die Standorte sind vor allem nasse oder wechselfeuchte, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche, Sumpfhumusböden…“ Das sollte klappen. Im feuchten Beet hinterm Hünengrab mochte er nicht sein, war wohl noch zu heiß und trocken. Er sitzt zwischen Sumpfschafgarben und Wiesenrauten.

Ich bin sehr gespannt 🙂 Die Fotos sind Memos für mich, wenns soweit ist, gibts gute, auf denen die Pflanzen erkennbar sind 😉


Aussortiert, Tag 102: eine runde „Tupper“schale -> Sozialladen

Tag 103: mehrere längliche Ex-Keksdosen, Plastik, als „Tupper“ aufgehoben -> gelber Sack

Tag 104, 19.6.: mehrere rechteckige „Tupper“dosen -> Sozialladen. So langsam muß ich mal dorthin, „abladen“ …. *g*

Heile Welt

Lese zum vielleicht 7. Mal „Daddy Langbein“, eines meiner „Trostbücher“, wenn die Welt meint, mir unverhältnismäßig viel Streß schicken zu müssen. Tut gut. Jedes Mal aufs Neue.

Und: die letzte Trostbücherlektüre liegt viele Jahre zurück – ein gutes Zeichen!

(Ich habe immer noch keine Lust, Näheres dazu zu schreiben. Muß mich auch ohne das zu viel damit befassen)


Der Urlaub ist um. Auch der vom aussortieren. Es geht weiter mit

Tag 101: 4 winzige „Tupper“döschen mit Deckel, quadratisch. Zu klein, um je benutzt zu werden, jedenfalls von mir. Sozialladen, falls sich Niemand meldet – es kommen noch mehr „Tupper“ (also KEINE Markenware!!) in unterschiedlichen Größen nach

Update: Abnehmerin für diese Döschen ist gefunden

😃