Was TUN die da??? – Jahre später – die Lösung ist gefunden!!! :-)

Erklärbär:

Auf der Blüte: Honigbiene.
Schwebend ÜBER der Blüte: Mistbiene.
Honigbiene ignoriert Mistbiene und fliegt von Blüte zu Blüte, sammelt. Mistbiene bleibt, egal wohin Honigbiene fliegt, direkt über ihr. Ich konnte das über einige Blüten hinweg verfolgen, bevor ich den Fotoapparat klargemacht habe. Aber ich habe nur das eine Foto hingekriegt. Die Mistbiene blieb immer genau obendrüber, dabei ists recht windig und die Blüten schwanken sehr….
Was hab ich da bloß gesehen? Eine Artenforscherin anderer Art bei der Arbeit? Eine ihre bevorzugten Blüten verteidigende Zickbiene? Eine verwirrte Verliebte? Ich habe nicht die geringste Ahnung und sowas auch nie zuvor gesehen, obwohl ständig Mist- und Honigbienen parallel sammeln.


Das habe ich mich und Euch im August 2012 gefragt.

Jetzt endlich habe ich die Antwort gefunden, ganz zufällig, auf einer (mir) neuen Seite

Hier balzt ein Schwebfliegenmännchen ein Weibchen an – doch es ist das Weibchen einer anderen Art: der HonigbieneMit dieser Annäherung ist das Männchen auf seinen eigenen Trick hereingefallen. Denn die meisten Schwebfliegen betreiben Mimikry – als völligungeschützte und für ihre Verfolger meist auch wohlschmeckende Insekten imitieren sie durch Farben und Körperstrukturen die bewehrten Insekten wie Hummeln, Wespen und Bienen.

Doll! Die Schwebfliegen balzen nämlich, indem sie über dem Weibchen ein paar Figuren fliegen, und sich dann in der Luft stehend über ihr postieren. Fliegt sie nicht demonstrativ weg, nimmt er das als „ja, mach man“.

„Mein“ Mistbienenkerl war wohl ziemlich doof, der hat die holde Honigbiene ja lange verfolgt – und tatsächlich hab ich das in den Jahren noch einige Male mehr beobachtet.

Die mir neue Seite ist übrigens diese hier: *klick*

Verlinkt habe ich den Beginn der Schwebfliegengeschichte. Es gibt aber viele sehr interessante Geschichten über unterschiedlichste Insekten dort, alle mit sehr guten Fotos! Man findet eine Übersicht oben auf der Seite unter „Geschichten“. Ich bin grad dabei, mich durchzuklicken und habe schon ziemlich viel gelernt, auf sehr unterhaltsame Weise. Und habe da, wo es Tierchen betrifft, die ich hier im Blog bereits vorgestellt hatte, Links ergänzt.

 

Skandal!! Tierquäler sperren arme, kleine Katze ein!

Elsa ist so energisch wie wir es nie zuvor erlebt haben. Kratzt an der Klappe, versucht, sie aufzutüddeln, maunzt sogar laut!
Was ist los? Seit gestern schon ist Elsa fit genug, um

unbedingt

raus zu wollen. Wir aber haben Bange, daß sie sich wieder irgendwohin zurückzieht und bleiben stur.

gequältes Tierchen

Okay, diese Angst werden wir natürlich jetzt zunächst immer haben, wenn wir sie wieder rauslassen. Wir wollten aber, daß sie dann zumindest wieder wirklich gesund ist und keine Medikamente mehr braucht. Sollte sie dann wirklich wegbleiben, ist sie wenigstens fit! Ich versuchte, sie über das Fummelbrett, Jagdspiele etc zu beschäftigen, aber Klein-Elsa weiß sehr genau: „neeee, Gute, DAS ist nicht, was ich will. Ich will raus!!!!“

Gestern mussten wir abends nochmal zur TÄ, wegen des einen Medikaments. Elsa ließ sich übrigens auch beim 3. Mal noch ohne jede Gegenwehr in die Box setzen, und hat uns die Fahrerei und den Streß keine Minute lang übelgenommen! Von der TÄ dann die guten Nachrichten: alle Blutwerte sind top, sogar die Entzündungswerte, Fieber hatte sie auch nicht mehr. Und das für uns beste: Sie hat jetzt für ZWEI Tage Antibiose bekommen, muß dann keineTabletten mehr reingezwungen bekommen und kann auch wieder raus (*räusper* – ich HOFFE mal, daß das nachher nicht für die nächsten panischen Einträge hier sorgt….), denn uns‘ Elsa ist wieder richtig gesund 🙂

Und also hat die Tierquälerei ein Ende und wird (hoffentlich kurzfristig) durch Menschenquälerei (kommt sie????) ersetzt. 😉

1.7., 8:45 Uhr – Elsa ist draußen. Hat sich völlig normal benommen, anfangs in der Nähe, um die Beine zwischendurch, jetzt verschwunden (El Mauski nahte laut maunzend) tatsächlich ist mir ein wenig bänglich, aber vorerst nur ein wenig, immerhin *g*

Update: allet jut! Elsa geht rein und raus und rein und raus… ist wieder in der Nähe, wenn ich auch im Garten bin, kommt, wenn ich rufe …. 🙂 Und geht GANZ ALLEIN durch beide Klappen raus, einfach so (bloß REIN nicht, und dabei kommt grad ein heftiger Guß runter…..)

Wir sind froh und erleichtert, daß es der Kleinen wieder gut geht!! Und ich habe gestern abend nochmal eindringlich mit ihr gesprochen und ihr erklärt, daß sie kommen muß, auch und gerade, wenn’s ihr nicht so gut geht. Daß wir ihr sonst nicht helfen können. Und daß manchmal Hilfe einfach wichtig und nötig ist. Sie hat mich ernst angesehen und geschnurrt. Ich hoffe, sie erinnert sich daran, sollte es einmal nötig sein.

 

Garten-Raubfliege. Vielleicht. ;-)

11.6. Ob es nun eine Neomochtherus geniculatus ist, oder ob es eine andere Raubfliege ist – jedenfalls finde ich die Fotos ausnehmend schön (ja, ich weiß, Eigenlob stinkt. Aber wenns doch stimmt…. *gg*) Aber hier gibt es NOCH schönere: *klick*

Neomochtherus geniculatus – wenn’s denn stimmt

Portrait

Wäre ich so ein kleines Tierchen, wie es unter der Knospe der Färberkamille zu erahnen ist, wäre es mir bei diesem Blick Angst und Bange …

Die gute Fee

Als Kind wusste ich genau, was ich mir wünsche, wenn die gute Fee eines Tages kommt: Einmal im Monat möchte ich für einige Stunden mit einem Menschen meiner Wahl tauschen können. Wenn ich dann zurück „bei mir“ bin, soll ich mich erinnern können, was im Kopf des anderen Menschen abgeht. Er sich aber nicht. So könnte ich vielleicht endlich andere Menschen verstehen könnenwar (und ist) es mir doch immer wieder ein Rätsel, wie sie sich verhalten …..
Jahrzehntelang war und blieb das der Wunsch meiner Wahl.
Wunsch 2 und 3 (die gute Fee vergibt ja immerdrei Wünsche) waren nicht so wichtig, das variierte immer mal, meist in großen Linien („Weltfrieden“, „keine Krankheiten mehr“..)

Aber jetzt! Jetzt musste ich feststellen, daß ich einen viel dringlicheren Wunsch habe. Es ist mir offenbar gar nicht mehr so wichtig, zu verstehen, wie andere Menschen ticken. Was ich aber wirklich, wirklich immer wieder dringend brauche ist die Chance, ab und an mal die Zeit einen Tag vorandrehen zu können. Immer dann, wenn einfach nicht klar ist, wie irgendetwas sich entwickelt und es schier unaushaltbar ist, das abzuwarten, man aber auch nichts beschleunigen kann.

Genau das will ich 😉 (Aus dem leider inzwischen geschlossenen wunderbaren Bönstruper Dorfmuseum. (Schausende ist ein Ortsteil von Glücksburg, in dem eine Ziegelei war)

Zum Beispiel heute (am 27.6. schreibe ich dies) abend, da ich einfach nicht weiß, was mit Elsa los ist. Ob sie nun ernstlich krank ist und wir sie quälen, indem wir bis morgen abwarten – oder ob wir morgen aufstehen und es ihr durch die Ruhe und Sicherheit schon deutlich besser geht und sie auch wieder Appetit hat.

Bitte, gute Fee! Komm nu‘!!!!

Übrigens: Wunsch zwei und drei beträfen derzeit Natur und Umwelt. Da brauch ich dann noch gute, möglichst umfassende Formulierungen 😉 Es reicht ja nicht, z.B. eben mal Glyphosat wegzuwünschen, da wird dann schnell was anderes erfunden…. aber heute abend hab ich keinen Kopf, mir diese guten Formulierungen zu überlegen. Falls die Fee jetzt gleich die Treppe hoch kommt, wünsch ich mir einfach als 2. Wunsch, Wunsch drei erst in einem Monat zu wünschen, und dann diskutieren wir das hier aus, und dannnnnnn …. dann wird die Welt eine bessere sein – aber erstmal will ich, daß es JETZT morgen nachmittag ist. Sofort!!!


Heute: natürlich ist die gute Fee wieder nicht gekommen. Wie’s vorläufig ausging, habt Ihr wohl gelesen – doch die Betonung liegt auf „vorläufig“. Gestern abend war die Katze wieder merklich verhaltener. Sie legte sich zwar auf des Herrn F. Schoß, aber war doch seeeeehr ruhig, und gefressen hat sie auch nichts mehr. Immerhin getrunken – wichtig bei Fieber. Und das wenige, das sie gefressen hatte, blieb drin.

Die Malzpaste allerdings findet Elsa widerlich (El Mauski LIEBT sie….) Der TA meinte: dann eben auf die Pfote streichen, sie leckt sie dann ab. Wäre schon gut, wenn sie sie bekommt. Aber ich krieg das nicht recht hin, sie zuckt regelrecht weg, flieht dann auch. Das will ich ihr grad nicht antun, bespreche ich nochmal mit meiner TÄ.

Heute morgen wirkt Elsa zwar munterer, kommt an, streicht um die Beine – aber sie frißt nichts. Wahrscheinlich ist ihr übel, denn sie schnuppert interessiert an jedem Futter, wendet sich dann aber ab – und hat Durchfall. Aber die Nase ist kühl und feucht …. wirkt nicht wie Fieber.
Tja, das ist jetzt GENAU so, daß ich nicht weiß: TÄ nötig oder nicht? Ich werde gleich mal anrufen und um Rückruf bitten (morgen müssen wir ja eh nochmal hin. Reicht das? Oder ists wichtig, daß sie jetzt noch irgendein Medikament bekommt?)

Wen’s interessiert: ich werde hier updaten.

10 Uhr: Hab mit der TÄ telefoniert. Werde in Absprache mit ihr nicht gleich hinfahren, sondern gleich losziehen und nach der KG Sheba, Leberwurst und Hefeflocken einkaufen. Mal sehn, ob ich die Elsa nicht doch noch zum essen anstiften kann

14 Uhr: mühsam nährt sich die Katze…. Leberwurst, frisches Rindergulasch (das fiel mir noch ein, die STÜRZTE sich auf die Stückchen, die ich ihr mal abgegeben hatte), Hefeflocken überm Futter, warm gemacht – alles BÄH. Sheba: einige Happen um 12, weitere wenige Happen eben. Und: ich krieg das Antibiotikum nicht rein 😦 Verstecken is‘ nich‘, wenn Katz eh keinen rechten Hunger hat. Nun hat die TÄ aber eh Pause bis 16 Uhr. Bis dahin will der Herr F. hier sein, dann versuchen wir’s mit „Maul auf“ zu 2., und wenns garnicht geht, müssen wir halt deshalb doch noch zur TÄ fahren. Sonst würde ich bis morgen warten.

17:30 Keine Chance. Sie wehrt sich so vehement, daß wir das auch zu 2. nicht reinkriegen, und da sie keinen Hunger hat ist auch nix mit verstecken. Ab zur TÄ 😥

22:30 Ein richtig guter Abend: Elsa frißt wie ein Scheunendrescher, liegt auf dem Schoß, putzt sich, spielt sogar kurz einmal wieder! Aber sie hat auch erneut einen Fiebersenker bekommen müssen, wieder 39,6°. Diesmal gehts ihr aber danach deutlich besser als gestern. Ich bin zuversichtlich. Trotzdem wurde Blut abgenommen – ist uns auch lieber so, FALLS es was schlimmeres ist als ein Infekt, möchten wir das lieber wissen, wenn nicht, können wir entspannen. Gute Nacht!!!

Flöhe UND Läuse….

Wir sind zurück vom tierärztlichen Notdienst.
Kein Unfall, keine Brüche. Das ist die gute Nachricht.

Mein Hausarzt sagt immer:

Man kann auch Flöhe UND Läuse haben

also zwei voneinander unabhängige Probleme. Und so ist es wohl bei Elsa.
DieSymptone: Fieber, heftige Verspannungen im Rücken, Erbrechen, frißt nicht

  • Es kann ein bakterieller Infekt sein oder ein viraler. Oder ein Haarballen, den sie nicht rauskriegt.  Und daß fiebrige Katzen nicht fressen ist wohl normal. Das sind die Flöhe
  • Die Läuse: das verhaltene laufen, die kleinen Schritte kommen vom Rücken. Da könnte El Mauski Schuld sein, denn der hat sie ja auf der Treppe übel erwischt, da kann sie sich verdreht haben, oder sie ist eine Stufe runtergeplumpst

Elsa bekam drei Spritzen: Fiebersenker, Antibiotikum, Immunaufbau. Dazu Antibiotika für 7 Tage, Malzpaste gegen den eventuellen Haarballen.

Zuhause angekommen war das erste was sie tat: fressen und trinken. 😃 Bis jetzt ists dringeblieben. Das zweite war: Schwänzchen hoch, und mir um dieBeine streichen.

Toll!! Inzwischen hat sie sich auch geputzt und läuft etwas mehr herum, ist auch zum 1. Mal in ihren geliebten Fellsessel gegangen.
Es kann aber sein, daß sie wieder Fieber bekommt, dann muß ich morgen gleich wieder zum Tierarzt. Wenns ihr besser geht, erst am DI zur Kontrolle und für eine weitere Spritze.

Vorerst aber setzt gerade Erleichterung ein!

Elsa.

Kurz nach dem ersten Regen hat der Herr F. Elsa gefunden. Sie saß am Wassertank. Als ich dazukam, saß sie UNTER dem Wassertank und war sehr verhalten.

Es hat dann vielleicht eine halbe Stunde gedauert – mit hinter ihr hergehen, zureden, blinzeln – bis sie einmal GANZ kurz zu mir kam, um meine Beine strich, maunzte und wieder wegging. In der ganzen Zeit blieb sie sonst immer auf über einer Armlänge Abstand

Dann nochmal etwa eine halbe Stunde, bis ich sie in der Auffahrt zu Nachbars nah genug herankam, sie kurzerhand hochgehoben und ohne daß sie sich irgendwie gesträubt hätte ins Haus getragen habe.

Trotz aller Erleichterung – nein. Es ist NICHT gut. Wir vermuten inzwischen, daß Elsa eventuell in der Nacht zu gestern einen Unfall gehabt haben könnte. Sie läuft irgendwie komisch hinten und ist sehr verhalten. Ist aber auf „ihren“ Stuhl gehüpft (und grad eben wieder runter) und zeigte auch keinen Schmerz, als ich sie hochnahm. Mag aber nicht fressen – bisher nur zwei Trockenfutterklümpchen, als ich sie ihr vor die Nase legte. Und das dritte schon nicht mehr.

Die Theorie von der Entscheidung, nicht mehr hier wohnen zu wollen, ist obsolet. Sie wirkt traumatisiert, sicher ist sie deshalb nicht gekommen. In der ersten Nacht muß etwas passiert sein, denken wir jetzt. Gut, daß der Herr F. sie gesehen hat!

Im besten Fall hat sie einen Schock und eine üble Prellung oÄ . Wir haben ja schon öfter gesagt. „hoffentlich tut sie sich nicht mal irgendwann was“, wenn sie draußen so wild herumspringt (halben Meter aus dem Stand hoch, dabei drehen, landen irgendwo, wo sie nicht sehen kann, ob da ein Loch, ein aufrechter Stecken oder wasauchimmer ist, und so manches Mal ist sie auch schon auf dem Rücken gelandet…..) Im schlechteren hatte sie einen „echten“ Unfall und es ist ernstlich etwas kaputt

Wir gucken mal, wie es ihr morgen geht, und haben schonmal nachgesehen, wer Notdienst hat. Erstmal soll sie wieder hier ankommen und in sicherem Raum schlafen…. wir hoffen, es war die richtige Entscheidung, nicht sofort loszudüsen.

Elsa!?

Was ist sonst los an der „Katzenfront“? Ein Alltag ist da – El Mauski weiterhin viel draußen, tags aber zurückgezogen viele Stunden lang schlafend an unterschiedlichen Orten. Diese Zeiten nimmt sich Elsa, um vorsichtig, aber gern draußen unterwegs zu sein. Am liebsten mit menschlicher „Vorhut“, begleitet aus den gefährlichen Gefilden des Winter- und vorderen Gartens bis hinten. Gern auch in Begleitung über die Kuhwiese. Aber auch alleine, auch GANZ alleine, wenn Niemand Zeit findet. Rein kommt sie fast nie allein, aber sie paßt gut auf und schießt heran, wenn wir rufen.

Abends liegt sie gern auf den Beinen eingerollt, schmust und schnurrt. Manchmal kommt sie mit ins Schlafzimmer und übernachtet dort, immer an meinem Fußende eingekringelt – da ist Mauski ja dann ausgesperrt durch die „nur raus“-Klappe.

Eigentlich ist El Mauski sehr nett zu ihr. Selbst wenn die beiden im Wintergarten aufeinandertreffen (sie zögert beim raus, er kommt rein), huscht sie schnell weg, aber er rast nicht mehr hinterher, sondern guckt nur. Auch sonst ist das dollste, was er mal macht, nach ihr zu tatzen, wenn sie ihn von unterm Buffet (unter dem sie aber auch nicht mehr so oft Zuflucht sucht) anfaucht. Und meist geht er sehr freundlich auf sie zu, stupst auch, wenn sie ihn läßt – aber oft kommt eine unbekrallte, aber warnende Elsapfote gaaaanz langsam nach oben in seine Richtung – und das akzeptiert er dann auch und geht. Könnte Elsa entspannen, eine Freundschaft könnte entstehen.Das wäre auch deshalb schön, weil El Mauski durchaus von Elsa verunsichert ist. Er meidet – was aber auch bedeutet, daß er sich nach wie vor im Wohnzimmer nicht wirklich entspannen kann, und das ist natürlich sehr schade, denn dort sind wir ja oft gemütlich beisammen. Das wären wir auch gern zu viert.

Letztens gab es aber EINEN Abend, da kam El Mauski, obwohl Elsa in der Küche und ich neben meinem Gatten saß einfach auf des Herrn F. Schoß, hat es sich so richtig gemütlich gemacht, sich durchkraulen und gründlich bürsten lassen – auch von mir. Toll!!!! Als er dann irgendwann genug hatte, dauerte es keine fünf Minuten, bis Elsa seinen Platz einnahm *g*

Übrigens mögen beide Katzen sehr, gebürstet zu werden – das ist für uns ganz neu, bis jetzt hatten wir Bürstenhasser. Ich freue mich darüber, denn so kann man doch ziemlich viele Haare auf Klamotten, Sofa, Boden etc vermeiden, und für mich ist es sehr befriedigend, immer wieder ein großes Haarbüschel aus der Bürste zu zupfen, ich bin ja große „Grooming“-Liebhaberin *g*

Ich hoffe, das mit dem „zu 4.“ kommt auch noch irgendwann. Jedenfalls habe ich insgesamt das Gefühl, daß beide Tiere es inzwischen gut haben bei uns und sich zuhause und wohl fühlen – wenn auch nicht immer, aber das geht uns ja auch nicht anders 😉

Dieser lange Bericht war für übermorgen geplant und Stand der Dinge – bis vorgestern.

Vorgestern morgen dann ein fellfetzentreibender Streit zwischen Elsa und El Mauski (Haare, nicht Haut!!) Und am Abend mochte Elsa nichts fressen. Da es 27° warm war und sie nachmittags einen kleinen „Snack“ verputzt hatte, dachten wir uns nicht viel. Aber daß sie so garnicht aufstehen mochte von ihrem Stuhl, das fanden wir schon seltsam. Kurz bevor wir zu Bett gingen, wollte Elsa dann aber nicht mit hoch, sondern unbedingt raus. Okay…..
Morgens dann: keine Elsa. Rufen in Abständen: nichts. Bis halb elf hatten wir sie nicht zu Gesicht bekommen, und wir waren ernstlich beunruhigt – das gabs noch nie!!! Dann aber kam sie einfach so umme Ecke gelatscht, als wäre garnichts. Wollte aber nicht rein, nichts fressen, nicht gestreichelt werden …. hat uns gepflegt ignoriert (nein, nicht ganz – die Ohren gingen zu uns, und der Schwanz ein My nach oben) – und ab über die Au zur Kuhkoppel. Und danach wieder: keine Elsa, nirgends. Normalerweise sieht man sie immer mal hier, mal da – nix. Nachmittags gings weg, wir kamen abends zurück, riefen – keine Elsa, schon wieder!

Heute morgen dasselbe. Keine Elsa, nirgends. Die Stimmung ist gedrückt. Immerhin: Ich bin heilfroh, sie kurz gesehen zu haben. So wissen wir zumindest: sie liegt in keinem Graben, ist in keinem Schuppen eingesperrt….. es ist ihre eigene Entscheidung, uns zu meiden.
Aber was ist da bloß los???? Hat sie beschlossen, auszuziehen? Wenn ja – warum? Wegen dieses einen Mauski-Streits? War es der eine zu viel nach der entspannten Zeit zuvor!?
Oder liegts an der Hitze – kein Hunger, anfassen ist eher unangenehm – also sucht sie sich draußen ein kühles Plätzchen und gut is‘?
Wir sind wirklich ratlos und auch ein wenig traurig – und hoffen, daß der für den Abend angekündigte Regen unsere Elsa zurück in die trockene, warme Stube treibt.

Wegwespe, unterwegs mit Spinne

23.6. Ein Tier war plötzlich auf des Herrn F. Arm und hat sich dann zu Fuß in großer Eile auf den beschwerlichen Weg über den Rasen und dann die Wand hinauf zum Insektenhotel an der Schuppenwand gemacht. Es schleppte etwas hinter sich her – eine große Ameise, die ein Tier irgendwohin schleppt? Nein, es hat Flügel. Was ist das???

Zwischendurch gab es eine Pause in einer Bretterfuge, jetzt konnte man gut sehen: eine Spinne ist es, die das Tier hinter sich her zieht.

Im Film sieht man dann, was wir bald erkannten: nein, das ist keinesfalls eine Ameise! Vielleicht eine Wildbiene????

Erst auf den Fotos und im Filmchen, das ich machen konnte, sah ich, daß der Körper ganz schwarz ist. Die deutlich sichtbaren Flecken sind auf den Flügeln!!

 

Leider habe ich die Madame dann aus den Augen verloren. Als ich sie wieder sah, war sie ohne Spinne dabei, unterschiedliche Bambusröhrchen zu „testen“ (meine Interpretation dessen, daß sie unermüdlich herumlief und in Löcher hinein- und wieder herausschlüpfte.) Sie lief aber auch in Nischen hinterm Insektenhotel oder zwischen den Röhrchen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich kann dieses Exemplar auch ein anderes gewesen sein als das bespinnte …


Letztlich habe ich eine Bestimmung vom Experten bekommen (danke, Lennart!!) – es ist die Wegwespe Dipogon(Deuteragenia)subintermedius. Ein häufiges Tier (schreibt Lennart), ungefährdet, über das ich trotzdem nirgends etwas erhellendes finden konnte. Lennart schickte mir diese Verbreitungskarte mit *klick*


Ursprünglicher Verdacht, den ich nicht lösche, weil sich Kommentare unten darauf beziehen: Eigentlich war ich nach einigem suchen ziemlich sicher, die gescheckte Wegwespe, Deuteragenia variegata, vor mir zu haben – es paßt so prima, von der Lebensweise bis hin zur Optik, was Wikipedia schreibt:

Die Art (…) besitzt einen deutlichen Verbreitungsschwerpunkt in den vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften wie in aufgelassenen Weinbergen oder Streuobstwiesen. Dort ist sie vorwiegend an Trockenmauern zu finden, sie besiedelt aber auch Waldränder oder Halbtrockenrasen mit Felsen und Steinen.

Die Art kommt meist in geringer Individuendichte vor. Als Beute dienen ihnen vor allem Krabbenspinnen der Gattungen Thomisus und Xysticus, sowie Eigentliche Sackspinnen (Clubiona). Diese werden in verschiedenartigen, bereits vorhandenen Hohlräumen eingelagert, so zum Beispiel in Löchern von Steinmauern oder Felsen. In Totholz wurden noch keine Nester der Gescheckten Wegwespe gefunden, obwohl sie sich dort manchmal zum Sonnen oder auf der Jagd nach Spinnen aufhält. Manchmal werden auch die verlassenen Nester der Tönnchenwegwespe und ihrer Verwandten der Gattung Auplopus in Schneckenhäusern oder unter Felsen wiederverwendet oder bestehende aufgebrochen. In einem Hohlraum können ein bis drei Brutzellen mit je einer Spinne angelegt werden, die dann mit Erde und Spinnweben verschlossen werden. Zum Zusammenfegen der Spinnweben besitzen die Weibchen gattungstypische Fegeborsten am Unterkiefer.

Bis ich diesen einen Satz las:

Sie ist nahezu in ganz Deutschland verbreitet, nördlich von Berlin wurden jedoch noch keine Exemplare gefunden.

Allerdings ist der Beitrag von 2010, seither sind viele Insektenarten weiter in den Norden vorgedrungen. Ich behaupte mal einfach, sie ist es, zumal ich nirgends ein Insekt fand, das diesem Tier ebenso ähnlich sieht. Ich lasse mich aber gern eines besseren belehren, nur zu!!!!! 😉

Draußen

Ein Eichhörnchen ist aufgetaucht! Mehrfach haben wir um den Birkenstamm „guckguck“ gespielt. Ein rotes ist es, sehr wuschelig und ordentlich dick.


Unterm Pfaffenhütchen sind Wespen im Boden. Ich hatte dort einen Storchschnabel ausgezupft, hörte lautes summen, war aber zu dämlich, wegzugehen. Die Tiere waren sehr gnädig, ich habe nur einen Stich abgekriegt, und keine hat mich verfolgt. Es herrscht reger Betrieb, trotzdem ist es mir nicht gelungen, ein Foto zu machen, auf dem eine Wespe zu sehen ist…. verdammte Auslöserverzögerung!!


Eine Goldwespe hab ich aber „erwischt“. Die sind normalerweise ununterbrochen in Bewegung, aber diese hat es mir gestattet, Fotos zu machen:

Gemeine Goldwespe (Chrysis ignita)

Später dann noch eine weitere Art, leider nicht so geduldig, daher nur ein nicht so gutes Bild:

Blaue Goldwespe (Trichrysis cyanea)

Über die blaue Goldwespe gibt es eine Geschichte mit Bildern aus einer Niströhre hier zu sehen und zu lesen


Die Sonne strahlt. Es soll in dieser Woche bis 28° warm werden. Ich versuche das zu würdigen, statt an die armen KollegInnen zu denken, die nun schon die 5. Woche meine Arbeit mit tun müssen


Das Steinhummelnest scheint sich gut zu entwickeln. Ich schaue täglich vorbei, und hätte ich kein Stöckchen hingesteckt, würde ichs täglich nicht wiederfinden. Oder ich würde lauschen. Immer etwa 5 Sekunden kann ich jede Hummel hören, bevor sie sichtbar wird und losfliegt. SSSSSSSSSSSS …. vielleicht machen sie sich warm!? Das Nest liegt in völligem Schatten im mittleren Wiesenabschnitt, der Eingang noch dazu verborgen unter einem Grasbüschel


Vielleicht sollte man mal an den Strand fahren!?


Elsa genießt es sehr, daß sie so viel Gesellschaft hat. Der Boden bebt, wenn sie an mir vorbeirast. Am liebsten würde sie nur gemeinsam unterwegs sein, aber ich bin oft nur in der Waagrechten zu finden….


Mittsommer ist schon vorbei, und noch erst einmal haben wir bis zum Dunkel draußen gesessen. Vorher. Zu k.o. bin ich seither von den schlechten Nächten, zu lange dauert es, bis es Abend wird. Gestern abend sollte das anders werden, der Vorsatz war gefaßt, überhaupt erst gegen acht die Grillkohle anzuzünden. Bis wir dann mit essen fertig sind, ist die Sonne hinter der Kuhkoppel versunken, und es wird klamm – eine gute Zeit, ein Feuer zu machen. Es ist ja ein Verbrechen, solche Abende nicht zu nutzen!


Während ich versucht bin, einen Balkenmäher zu kaufen oder doch 2x jährlich zu leihen (Stichwort „Mietgeräteservice“) wächst der Herr F. über sich hinaus. Er, der jetzt seit Wochen klaglos Alles allein macht und – was den Garten angeht – ebenso klaglos meine Anweisungen Vorschläge ausführt, stellt sich mit der Sense hin und schafft es, den ersten Wiesenteil zu sensen – etwas, an dem ich scheitere. Ich kann nur Giersch und Brennesseln sensen.


Freunde bringen „übrige“ Nadelholzstämme. Vorerst geparkt haben sie sie – aber jetzt finde ich, daß das eigentlich richtig gut aussieht, und stehendes Totholz ist ja eh nicht so viel bei uns … ich suche nach einer besseren Ecke, eine Idee hab ich schon. Wenn ich dann erst wieder tragen kann….


Wenn der Wind schwach ist und die Sonne scheint, dann duften die Bienen herrlich! Das Gemisch aus Wachs, Nektar, Propolis und – Biene eben *g* ist ein ganz besonderer Duft. Und nicht nur Biens aromatisieren die Lüfte: weiter hinten schicken die Weiden blumige Geruchswolken los, manchmal auch der Holunder. Zwischendurch immer mal ein Hauch „Draußen-Kuh“. Jeden einzelnen dieser Düfte mag ich sehr, zusammen bilden sie das Geruchsportrait unseres Gartens.

Zwei weitere Wochen…

… wurde ich gestern krankgeschrieben 😦

Seit vorgestern bin ich allerdings trotz allem wieder etwas optimistischer, denn ich merke immerhin, daß diese seltsamen undefinierten Zustände, die ich kaum beschreiben kann, die zwar mit Schmerzen verbunden, aber als Schmerz nicht klar zu definieren sind, weniger werden. Einige Tage in den letzten Wochen sind ja, obwohl ich nicht geschlafen habe, ganz seltsam schnell an mir vorbeigezogen, und des öfteren sagte der Herr F. „das hab ich Dir doch vorhin erst erzählt“ und ich hatte keinerlei Erinnerung daran…. Das scheint – hoffentlich endgültig – vorbei zu sein.

Morgens ists nach wie vor richtig Sch***, aber ich weiß, das wird, wenn ich in Bewegung komme, und zwar ohne Schmerzmittel, ohne daß ich mich dafür kasteien würde. (Ein wenig aushalten muß sein) Wenn ich regelmäßig wechsle zwischen platter Rückenlage, sitzen (schlechtester Zustand), gehen, normaler Rückenlage, dann ist das gut machbar. Zum bettgehen nehme ich aber bisher täglich doch eine Ibu600, zu groß ist die Angst vor der Nacht.

Meine Hoffnung ist, daß die Veränderung hin zu „normalem“, konkret beschreibbarem Schmerz bedeutet, daß langsam eine Wendung hin zum mobilisier- und dehnbaren, also hin zum gesunden eintritt.

Mal sehn, was heute die KG dazu sagt.

Am Freitag sechs Uhr dreißig (!) gibts das HWS-MRT, mit Glück kann ich danach gleich eine Orthopäden-Einschätzung bekommen, man hat mich zu 8 Uhr dorthin bestellt, zum „zwischenschieben“. Drückt die Daumen!

Auffe Arbeit hat man sich inzwischen darauf eingestellt, daß ich eeeeewig weg bin, und der Doc meinte heute: alles, was ich erzähle, bestätigt den HWS-Verdacht – und das bedeutet erfahrungsgemäß 6-8 Wochen kranksein 😦 Mit den jetzt verschriebenen zwei Wochen hab ich die sechs Wochen dann voll…..

Eine Eule und ein Wickler

14.6. Wieder dachte ich: so auffallend, das wird leicht. Und dann hab ich mir doch einen Wolf gesucht – warum? Weil das Foto in der Insektenbox so aussieht: *klick*

Es ist Diachrysia Chrysitis, die Messing-Eule

Und weil ich nach „grün“ suchte, nicht nach „messingfarben“ … letztlich war aber klar: es MUSSTE ein Eulenfalter sein, also hab ich nochmal hier beim naturspaziergang gesucht und alles näher angeschaut, das recht gerade Farbfelder aufzuweisen hat. Und da las ich dann „messingfarbene bis grüngoldene Bänder“ – Aha!? Die Bildersuche bemüht- und juchu: hier war sie, ganz eindeutig.

Noch dazu las ich bei Wikipedia, daß sie gern an Taubnesseln frißt – und beim ausreißen einiger verblühter Taubnesseln flog die Eule denn auch auf – um sich ruhig wieder in eine weitere, noch stehende zu setzen und sich schön knipsen zu lassen. Wäre sie nicht aufgeflogen, ich hätte sie trotz der glänzenden Flügelfelder niemals gesehen, sie sah aus wie ein Pflanzenteil…..

RAAAAAH – die Fotos sind weg! Und ich hab sie nicht mehr im Foto-Ordner…. 😦 Oh Mann, dabei ist das ein so hübscher, schillernder Falter *jammer*


Und dann ein weiterer Winzling, den ich aber richtig hübsch schnell gefunden habe, erstaunlicherweise, obwohl ich nur dachte „Motte“? Es war aber ein Wickler, ganz ohne deutschen Namen: Eulia ministrana.

Wickler, weil diese Tierchen Blätter zu einer Röhre aufwickeln, in der sie auch überwintern und in der sie sich im April verpuppen. Sie leben von Laubblättern.

Winzling

9.6.: Man kann sie knapp sehen, sie sind unter 5mm groß – aber trotzdem fallen sie auf. Denn diese Winzlinge sind in ihrer Zipfelform trotz ihrer Kleinheit auffallend, und sie winden sich oft auf seltsame Art. „Kurzflügler“ sind es, und tatsächlich Käfer. Schon länger hatte ich mir vorgenommen, mal einen näher zu betrachten, aber nie war es geglückt – und nun kam mir kein schwarzer, sondern ein gestreifter vor die Linse: Allerdings bin ich ganz irritiert gewesen, als ich mir das nächste Foto ansah – hatte ich etwa doch keinen Kurzflügler erwischt? Dieser hat doch lange Flügel, un die Kurzflügler haben auf den Fotos im Netz immer GAR KEINE!?

Aber ein einziges Foto gabs dann doch, auf dem man die Flügel sehen konnte! Ich nehme an, daß sie meist unter den Oberflügeln verborgen sind, aber ich fand dazu nichts geschrieben.

Beim längeren beobachten dieses Tierchens – es ist der Stumpfe Schnellräuber (Tachyporus obtusus) – konnte ich dann auch sehen, was dieses „sich winden“ ist: der Kleine hat sehr ausgiebig seine Flügel geputzt!

Beim Naturspaziergang heißt es:

Der kleine, bunte Tachyporus obtusus lebt meist unter Moospolstern, im Falllaub am Boden aber auch unter loser Borke. Dort macht er Jagd auf noch kleinere Insekten.

 

Allerdings steht auch überall, er erscheine erst im Spätsommer. Auf kerbtier.de im Phänogramm ist er allerdings am häufigsten im Mai zu sehen…. nuja, egal, endlich mal scheint etwas EINDEUTIG, da will ich diese Diskrepanz gern mal übersehen….

Nebenwirkungen!?

Der Wurm will nicht weichen.

Das Kortison schleiche ich ja grad aus, trotzdem ist mir bis mittags schwindlig und kodderig. Im Telefonat meint der Doc, das könnte die Magentablette sein, aber auch das Kortison. Ich soll immer mal Puls fühlen – der ist immerhin im oberen Normalbereich, zeigte sich.

Außerdem pinkle und trinke ich wie wild (Zuckerpegel? Auch das eine Nebenwirkung von Kortison)

Müsste aber doch jetzt besser werden!? Schließlich gibts schon den 3. Tag nicht mehr 3x Kortison, sondern nur noch 1x, inzwischen sogar nur noch ne halbe….

Ich weiß außerdem eigentlich nicht, was Pest und was Cholera ist: Lieber Nebenwirkungen, aber dafür gute Nächte und weniger Schmerz? Oder letzteres wieder nicht mehr, dafür Schwindel und Pinkeln?

Bis Dienstag sah ich einen Aufwärtstrend, hatte auch bloß noch zur Nacht vorsichtshalber eine Schmerztablette genommen und war zuversichtlich – aber gestern war wieder richtig übel, da hatte ich beides, Schmerz UND Nebenwirkungen (wenn es denn welche sind), und die Nacht auf Mittwoch war fast so besch*** wie die 3 Tage zuvor: ständig wach, aufstehenmüssen, Schmerzen. Erst gegen 13 Uhr hatte ich das Gefühl, langsam werde ich „normal“, aber auch nachmittags gabs noch Retschwindel, Schmerzen eh. Habe dann auch wieder Ibu reingeworfen, mir ist allerdings nicht klar, ob’s überhaupt nützt. Ein wenig, wenn.

Ob bei der KG was schiefgelaufen ist? Sie war extrem vorsichtig, aber danach tat der Arm weh, und dann wurde es immer schlechter – obwohl sie am Arm selbst wie indiziert nix mobilisierendes oder dehnendes getan hatte. Da ist heute nachmittag Gesprächsbedarf….


Guten Morgen – Die heutige Nacht war etwas besser, trotzdem: offenbar werden die Schmerzen mit weniger Kortison wieder stärker 😦 War oft wach, konnte mich aber letztlich immer so posieren, daß es wieder eine Weile ging. Mal sehn, ob ich nach meiner halben Tablette dann auch wieder neben mir stehe, hoffentlich nicht – in Doc-Absprache hab ich gestern abends die Magenschutztablette genommen, mal sehn, ob das was ändert.

 

Schnellkäfer

Dieser kleine Kerl gehört zu den SCHNELLKÄFERN, die sich blitzschnell aus Rückenlage hochschnellen können.

Ein kleines Tierchern, dieser blutrote Schnellkäfer, Ampedus sanguineus, Waldrandbewohner und Liebhaber von Doldenblütern – was ihn gut in den Garten passen läßt, in dem ich ja seit einigen Jahren gezielt Doldenblüter wie Schafgarbe angepflanzt habe*, aber auch das Kälberrohr oder den Giersch einfach wachsen und blühen lasse – wenns nicht grad in den Beeten ist 😉

Die Larven brauchen Totholzmulm – auch den gibts ja bei uns zu Genüge, und es freut mich, zu sehen, daß das, was ich im Garten tu (oder besser: lasse) Früchte in Form kleiner, vormals mir unbekannter Käfer trägt 🙂

*Schafgarbe ist ein Korb- und kein Doldenblüter, unten in den Kommentaren hat Bibo mich grad drauf hingewiesen, dankeschön!