Es geht voran

Was wäre ich ohne Garten? Wohl ein furchtbar unausgeglichener, unzufriedener Mensch, denn der Garten gibt so viel an Kraft, an Adrenalin- und Langeweilevertreibung, an Freude!

Dieser Samstag jedenfalls war ein wettermäßig viel schönerer Tag als angesagt, und – es ist vorhergesagt, daß es der letzte sonnig-warme (wenn man 9° als warm nimmt) Tag für die nächste Zeit bleiben soll. Wir haben ihn genutzt:

Erst haben wir stundenlang, bis die Brenntonne (die von unten noch immer etwas wenig Luft bekommt) nicht mehr mitgemacht hat, Schneebeerzweige und – wurzeln verbrannt, parallel und danach habe ich das Beet und das zukünftige Amphibienversteck weiter vorangetrieben. Das, was HINTER dem Beet und dem Rasen dahinter so erdig-dunkel ist, war richtig anstrengend umzugraben. Denn dort war der 30-Tonner mehrfach drübergewalzt mit seinen riesigen Raupen. Verdichtet ohne Ende…. Ich hoffe, jetzt kommen die ansonsten in jedem Spatenstich mehrfach, hier garnicht vertretenen Regenwürmer, um das ganze urbar zu machen …. noch vielleicht 3-4qm, dann ist es da hinten alles so, wie es soll und kann sich begrünen. Man erkennt die kleinen weißen Zettel im vorderen Beet? Ich habe Wildpflanzensaaten bestellt und jeweils halb in Töpfe, halb dort ausgesät, hoffend, daß irgendwas sich zeigt…. mit Saat hab ich ja sonst nie so viel Glück. Mal gucken.

Der Herr F. hat derweil das Schneebeerenmikado weitergespielt. Auf diesem Bild kann man die Ausmaße besser erkennen als beim letzten. Kraterlandschaft in Angeln .

Ich würde gern mitspielen, denn neben „unglaublich anstrengend“ ist es auch unglaublich befriedigend, wieder ein meterlanges Wurzelstück herausziehen zu kölnnen oder einen ganzen Wurzelstock freigegraben zu haben – aber meine Schulter sagt sehr deutlich: NÖ!! DAS nicht!, also stehe ich immer mal daneben und bejubele DEN meterlangen Ausläufer, den der Herr grad rauszieht oder DAS winzige Stück Ast, das sich schon heftig bewurzelt hat und nach oben weiße Triebe schießt, jetzt aber NICHT Urahn des nächsten Invasivneophytengebüschs wird. Der Herr F. ist ein Held!!!! 🙂

Ein schönes Abendbild mit Frühblühern noch, und jetzt ist es, wie angekündigt, wieder grau und kalt für die nächste Zeit, wir sitzen vor dem Ofen und erinnern uns an diesen wunderbaren Tag! Zum Glück ist der nächste Band „A-Gruppe“ (Arne Dahl) noch genau vor dem Kälteeinbruch angekommen!


Aussortiert, Tag 45, 4.4.: und munter weiter: eine Gebrauchsanleitung für ein Handy, das schon dem Recycling zugeführt wurde -> Altpapier

Tiere säen: Mai-Langhornbiene

Sehr gefreut hatte ich mich im Winter, als dies bei mir ankam:

Ich hatte an die anderen drei Blätter unseres „Naturgarten-Regiogruppenvorstand-Kleeblatts“ den Link zu diesem Artikel verschickt – und die eine der drei Damen hat das zur Mai-Langhornbiene passende einheimische Saatgut der Zaunwicke besorgt und mir ein Tütchen davon zusammen mit dem Ausdruck des Artikels geschickt. 😃

Jetzt ist ausgesät, dann können nächstes Jahr hoffentlich in der Nähe ansässige Mai-Langhornbienen bei uns im Garten zum essen kommen 🙂 Ich habe einige Korkenzieherweiden oder -haselzweige aus einem Kompost in der Nachbarschaft gezogen und in die Lücke im Weidenzaun hinten gesteckt (nachmittags bis abends gut sonnig), damit die Wicken sich da hoffentlich gut drumwinden können.

Danke Dir R2*!!!! 🙂

*wir haben eine A., eine M. und zwei R.s im Regio-Kleeblatt

Ich habe übrigens FÜNF Tage osterfrei! 🙂 Das ist vor allem deshalb grandios, weil ich durchaus noch nicht so richtig gesund bin. Nach wie vor brennen die Augen, die Nebenhöhlen sind zu – jetzt hab ich nach dem vorösterlichen Heftigtag mit Nachwirkungen im gesamten Körper zu tun. Es ist zum Mäusemelken! Das halbe Jahr Nichtstunkönnen legt frau nicht einfach beiseite und macht weiter wie zuvor. Muskeln haben sich abgebaut, der Arm ist nach wie vor nicht voll benutzbar und beweglich, das strahlt natürlich in das gesamte System aus. Inzwischen denke ich, ich werde ganz sicher noch dieses ganze Jahr damit zu tun haben (KG läuft und hilft), wenns überhaupt je wie zuvor wird. Sollte das doofe Corona je zuende sein, werde ich sicher tun müssen, was ich nie tun wollte: gezielt Muskelaufbau im Fitnesstudio betreiben.


Aussortiert:

Tag 42, 1.4.: Eine Jogginghose vom Flohmarkt. Ich musste feststellen, daß mir gummierte Ecken auf den Beinaußenseiten so zuwider sind (haptisch. Wenn ich mit den Händen drankomme), daß ich die deshalb immer wieder ausziehe. Fehlkauf. Sozialladen.

Tag 43, 2.4.: Eine Gebrauchsanleitung für ein Telefon, das schon lange kaputt ist.

Tag 44, 3.4.: eine weitere Gebrauchsanweisung. Für ein weiteres Telefon, das auch schon kaputt ist (wie kann es angehen, daß man alle paar Jahre ein neues Telefon kaufen muß????)

 

Zimmerreise. Mit F wie Fenster.

Momentan fällt mir bei unseren Fenstern hauptsächlich eines auf: man kann kaum rausgucken *g* Außer beim Wohnzimmer und oben im Anbau. Da hab ich nämlich schon geputzt.

So ein Fenster bietet sich natürlich geradezu an für eine gedankliche Reise – hinaus aus dem Zimmer, in die Umgebung.
Wenn es geputzt ist.
Aber ich möchte (wie es bei mir immer zu sein scheint) in die Vergangenheit reisen. Und diesmal auch ein wenig in die Zukunft. Wenn man nämlich die Villa Fjonka, so unser interner Hausname, genauer ansieht, dann fällt auf, daß es ziemlich viele unterschiedliche Fenster gibt

  • Die ältesten sind die Fenster im Wintergarten. Es sind fantastische Fenster – bei zweien von dreien kann man das Unterteil hochziehen, es sind einige ganz alte Scheiben drin, die noch den Blick nach draußen leicht verzerren, und ich mag sie sehr. Ob sie von 1920, dem Baujahr des Hauses, sind? Ich weiß es nicht, schätze aber: ja.
    Aber.
    Es sind einscheibige Fenster, durch die es zieht wie Hulle. Daran ändern auch die Zweitscheiben wenig, die wir davorgesetzt haben, so daß wir nun eigentlich Kastenfenster haben. Aber irgendwie ist das alles „halber Kram“
  • Dann sind da die Holzfenster aus den 80ern, noch vom Vorbesitzer.
    Durchaus aus gutem Holz, aber in der Isolierungswirkung eher bescheiden – es sind Kastenfenster, aber ziemlich lästige: man kann sie auseinanderklappen und muß so pro Fenster VIER Scheibenseiten putzen statt zweien. Und leider eben nicht so gut isolierend wie „vernünftige“ Kastenfenster mit ordentlich Luft zwieschen den Scheiben
    Diese Fenster gibt es, nicht, daß es langweilig wird, in zwei Varianten: mit Sprossen und ohne. Alle sind außen gestrichen (die Rahmen lichtgrau, die Flügel cremeweiß. Innen sind sie kiefernfarben, ungestrichen. Sie müssen außen regelmäßig nachgestrichen werden, gehen aber trotzdem langsam kaputt.
    Wir haben schon damit begonnen, sie zu ersetzen. Und zwar im letzten Jahr die ersten, die schon RICHTIG kaputt waren, oben, im Bienenzimmer.
    Sieht gut aus, sieht man dann eins weiter unten.
  • Ersetzt wurden die 80er-Holzfenster durch Holz-Alufenster. Innen Holz, außen Alu, farblich wie die alten Holzfenster, aber ohne Sprossen. Weil der Mieter unten auf Sicht auch solche bekommen soll, und der kann jedes My Licht brauchen. Deshalb sind sie auch innen hell gestrichen, nicht nur außen. DASS es Holz-Alufenster sind ist der Einsicht geschuldet, daß wir älter werden und die ständige Pflege, die nötig ist, um Holzfenster zu erhalten, zu aufwändig wird. Bisher erfüllen sie alle unsere Erwartungen: sehen toll aus, es ist deutlich heller im Zimmer …. aber ob sie dann auch wirklich eeeeewig halten und pflegeleicht bleiben – das kann man erst in vielen Jahren sagen…… Jedenfalls wird es von dieser Sorte Fenster in der Zukunft mehr bei uns geben, und das war auch schon der kleine Teil „Reise in die Zukunft“ in dieser Zimmerreise, denn weiter gehts von jetzt in die nähere und fernere Vergangenheit
  • Da sind die großen, dänischen „neuen“ in Wohnzimmer und grünem Zimmer, in der Küche und im Bad. Die sind 1996 eingebaut worden und ersetzten die Drehkippfenster, die schon undicht waren, aus Tropenholz und fürchterlich häßlich. Das Haus schreit geradezu mit aufgerissenen Augen nach Veränderung! Man sieht es auf der Collage (kann man anklicken und dadurch in größer ansehen).
    Das Bild zeigt auch, daß noch 1978 wunderschöne alte Sprossenfenster im Haus gewesen waren. Nuja, wären die noch drin gewesen, als ich einzog, hätte ich bis heute denselben Streß wie im Wintergarten, weil ich mich davon sicher nur sehr schwer hätte trennen können. Ich kannte, als es dran ging, die Tropenholzfenster zu ersetzen die Bilder, habe mich aber trotzdem für eine etwas weniger kleinteilige und farblich einfachere Variante entschieden – aus Putz- und Streichgründen *g* Sie sind innen wie außen aus Holz und nur lasiert (was nicht zu empfehlen ist, der Schutz des Holzes ist schlechter). „Meine dänischen“ gefallen mir bis heute, bloß würde ich jetzt drauf achten, daß das ganze Haus einheitlich wird, farblich. Denn derzeit gibts „ganz cremeweiß“, „holzfarben“ und „cremeweiß mit grauem Rahmen“. Als 10 Jahre nach diesen Fenstern der große Umbau im oberen Geschoß dran war, da sollte in des Herrn Zimmer wieder ein solches dänisches Fenster. Aber ach – die Firma hatte Profile und Beschläge geändert, so daß es NOCH eine Fenstervariante gibt:

     

    Und zwar wurde ein Uraltfenster (noch drin mit Wasserauffangrinne, die auch nötig war *g* und mit innen anzubringenden Winterfenstern) ersetzt durch die neue dänische Variante in reinem cremeweiß

    Das hier ist das besagte uralte Fenster.

    Mehrere weitere nicht so dominante Fenster gibt das noch, alle in diesem einen Haus – und zwar

  • eins im Eingang. Ein Tropenholzfenster ohne Öffnungsmöglichkeit, gut erhalten mit Thermopenscheibe immerhin, außen angepasst gestrichen
  • im Keller eines aus Glasbausteinen und
  • ein Eisenrahmenfenster, eher eigentlich ein Schuppenfenster, im Ölkeller – zum Schacht hin
  • Veluxfenster im Bad oben und in der Ankleide … hmmmm…. wars das? Ich glaube, ja.
  • NEIN! Das kleine, alte Holzfenster im Bienenzimmer! Anfangs mit gelber Scheibe, hübsch 70er, auf dem Foto sieht man es samt Folgä und seiner Elchstofftiersammlung,
  • und natürlich das ebenfalls kleine, alte im Flur, das lange mit scheußlichen 70er-Buntglasscheiben prahlte….

Ein echtes Fenstersammelsurium also, Fenstergeschichte durch zwei Jahrhunderte, von 1920 bis 2021 🙂 Und wisst Ihr was? Bis ich dies geschrieben habe war mir selbst nicht bewusst, wie viele verschiedene Arten von Fenstern hier im Haus friedlich koexistieren, ich zähle mal grad, Moment….. ELF Arten Fenster sind es aktuell!!!!

Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff……….. *gg*


Aussortiert:

Tag 39, 29.3. einzelne Holzstricknadel. Ist im Feuer gelandet.

Tag 40, 30.3. Zwei Blogs aus dem RSS-reader entfernt, die ich inzwischen eher mühsam als erbaulich zu lesen fand.

Tag 41, 31.3. Ein weiteres ungenutztes Lesezeichen. In ein weiterreisendes Buch.

 

Schneebeerenmikado

Am Samstag war es zwar kalt, aber bis auf ein paar Schauern ganz schön. Ich habe den Herrn F. angestiftet, sich wiedermal über unser Schneebeerenmikado herzumachen. Es ist wirklich heftig, was dieser Baggerfahrer wohlmeinend in 10 Minuten angerichtet hat: über 2m Tiefe und sicher 20qm Fläche verteilt liegen kreuz und quer gerodete Schneebeerbüsche, hübsch zusammengeschmissen, mit der Schaufel gestampft, nochmal geschoben und ne Schaufel Faulschlamm aus dem Teich obendrauf gepackt. Nochmal schön glattstampfen – fertig.

Und wir konnten nur hilflos danebenstehen, in seiner geschützten Kabine hoch oben im Bagger hat der Mann unser Winken nicht gesehen, das Rufen nicht gehört.

Nach des Herrn ca 2,5stündigem erneuten Gegrabe kann man ein wenig erahnen, was uns noch bevorsteht:

man stelle sich vor, auf ein am tiefsten Punkt ca hüfttiefes Loch zu blicken, gen oberen Fotorand geht es knickaufwärts. Dieses Bild zeigt den Zustand NACH 2,5 Stunden ausgraben am Samstag (wir haben ja in den Wochen zuvor schon einige Stunden gezogen und gegraben)

Die letzte Schubkarre voller ausgegrabener Strünke ist umgekippt, die Ladung steht davor. Rechts hinter ihr der restliche Haufen zu verbrennender Strünke. Schon wieder so groß und hoch, daß dringend wieder gebrannt werden müsste, um Platz zu schaffen

Aber ist das überhaupt nötig?, fragt Ihr Euch vielleicht. Es ist! Zu unserem Schrecken haben wir selbst an Zweigen weit unter der Erde Blattknospen – und WURZELN gefunden *jaul* Will heißen: es sollte jetzt auch noch schnell gehn…… sonst haben wir unser Schneebeerenproblem nur von einer Stelle zu einer anderen verlagert.


Aussortiert, Tag 36, 26.3.: Gartenbuchklassiker „Der Bio-Gärtner“, Marie-Luise Kreuter. Gemüse mach‘ ich nicht mehr, über den Rest weiß ich mehr als dort steht – offener Bücherschrank

Tag 37, 27.3.: Ein Paar Holzstricknadeln, Gr10 oder 12 Ich stricke nur noch mit dünnem Spiel oder mit Rundnadeln, mit Holz eh nicht- Sozialladen

Tag 38, 28.3.: Ein Stricknadelaufbewahrungskasten mit Schiebeöffnung, Holz – Sozialladen

PS sollte heute, letztlich oder fürderhin Jemand irgendetwas des aussortierten gern haben wollen – gebt Bescheid! Die meisten Dinge sind ja vorerst noch in Tüten, in denen sie zu den vorgesehenen Stationen transportiert werden.

Dankedankedankeundnochmaldanke!

Ich freue mich so über all die Hilfsangebote! Und tatsächlich ist einer erstmal als Rettungsleine tauglich: der Direktlink, den widerstandistzweckmäßig mir schickte, hat beim 1. testen nicht funktioniert – aber nachdem cubusregio sagte „geht doch“ hab ich ihn nochmal getestet – und es klappt! Auch diesen Beitrag schreibe ich so wieder in meinem alten, gewohnten klassischen Editor.

Mir ist bewußt, daß das sehr wahrscheinlich auch nur eine Interimslösung sein wird. Wenn WordPress nicht will, daß man es leicht hat, dann wird wordpress das und damit seinen seinen „tollen, neuen“ Guttenberg* durchsetzen. Aber erstmal ist das für mich einfacher als alles andere.

Hilfreich waren auch screenshots von unterwegsmitmir. Sie wies mich auf ein Icon im neuen Editor, „classic-Modus“, hin, einen kleinen Fotoapparat. Der ersetzt offenbar das schmerzlich vermißte „Dateien hinzufügen“ und macht den „neuen“ für mich leichter benutzbar.

Und dann noch das Hilfsangebot der Fachfrau felis – ich werde gewiß darauf zurückkommen (müssen) 🙂

Nach wie vor bin ich ziemlich angeschlagen, gesundheitlich, und habe grad null Kapazitäten, mich mit Neuerungen auseinanderzusetzen. Aber ich werde das Zeitfenster, das widerstandistzweckmäßig mir eröffnet hat, nutzen, mich mit dem „neuen“ auseinanderzusetzen. Was ich übrigens auch vorher schon versucht habe, war mir doch klar, daß alle Umwege befristet sind. Aber wenn ich scheiterte, hat mich das immer so frustriert, daß ich nicht drangeblieben bin. Jetzt sehe ich die Möglichkeit, mit dem neuen irgendwie klarzukommen, wenn auch nicht freudig (btw, nein. Ich bin NICHT prinzipiell immer und allen Neuerungen gegenüber so stur. Meist bocke ich kurz, befasse mich dann damit und komme klar, wenn ich auch sehr oft das Gefühl habe, keinerlei Verbesserung durch das neue zu haben – nur Mehrarbeit durchs befassenmüssen.)

Ganz herzlichen Dank also schonmal, und bald kommt dann auch mal wieder ein „richtiger“ Beitrag von mir!

*das überzählige t ist übrigens die Rache der kleinen Fjonka! Erinnert sich noch Jemand an den pseudo-intellektuellen, aufgeblasenen, selbstverliebten CSU-Herrn, der vor einiger Zeit darüber stolperte, daß er seine Doktorarbeit abgeschrieben hat? Dessen Name scheint mir so viel besser zum „tollen, neuen Editor“ zu passen als der ihm gegebene….

Das wars dann wohl

Die letzte Möglichkeit, mit dem normalen WP-Editor einen Beitrag zu schreiben ist verschwunden.

Hat noch Jemand eine Idee? Ansonsten, schätze ich, wars das mit mir und dem bloggen.

Ich könnt grad heulen.

Brutzeit

Hm. Also ehrlich: ich bin mir unsicher, ob ich so eine Helikopter-Vogelmama werden will. Kein Fettfutter – okay, aber der Rest? Das müssen sie doch wohl selbst hinkriegen, oder was? Ich mein, das Naturfutter ist doch auch nicht größensortiert!?

Was meint Ihr? Wie macht Ihr’s?


Aussortiert:

Tag 33, 23.3. Einiges an Schrauben. Weil ich aus gegebenem Anlaß (seht Ihr später) im Keller unterwegs, aber überflüssig war, hab ich begonnen, Gewindeschrauben und Muttern zusammenzusortieren und in drei Kästchen (Gewindeschrauebn, Muttern, Schrauben mit angeschraubten passenden Muttern) zu sortieren. Dabei kamen mir in unzähligen (um die ein Dutzend) Kästchen unter anderem auch angerostete und aus anderen Gründen untaugliche Schrauben unter. Die sind im Müll gelandet.

Tag 34, 24.3. Einen Spülschwamm. Abgeschriebenes Paket noch beim TIGER damals, aber die Dinger sind für mich unbenutzbar. Sozialladen.

Tag 35, 25.3. Diverse Medikamente, die WEIT übers Verfalldatum hinaus sind (Med.schublade durchgeguckt)

Leseempfehlung

So liest sich das gemütlich! 🙂

A propos vervirte Zeiten: da wir gestern eh kurz in FL waren und ich Halsweh, dicke Mandeln, Kopfweh, Fieber etc hatte und habe, haben wir auch gleich beide einen Schnelltest gemacht. Negativ, zum Glück. Trotzdem hab ich mich heute krankschreiben lassen. Hoffe, ab Donnerstag wieder auf dem Damm zu sein *schnief*


Aussortiert

Tag 31, 21.3.Ein selbstgemachtes Sisal- Katzenspielzeug, das von beiden Katzen als unbespielbar befunden wurde. Müll.

Tag 32, 22.3. Eine Stoffbadekappe. Seit ich nicht mehr als Erzieherin arbeite – immerhin also seit 24 Jahren jetzt – bin ich in keinem Schwimmbad mehr gewesen. Und ich habs keine Minute vermisst. Also kann die in den Sozialladen.

Zimmerreise. Mit F wie Fundstücke.

Als ich las, daß es bei den Zimmerreisen diesmal um Dinge mit den Buchstaben F oder G gehen soll, war ich erstmal ratlos, aber dann! Tretet ein und findet, was Ihr nie gesucht habt!!! 😉

Dieses Grundstück hier ist ja immer wieder für Funde gut. Wandmalereien hinter den Tapeten erzählen von Kinderstuben der 50er, Playmobilmännchen von späteren kleinen Bewohnern, dicke Knochen im Boden von den Hunden des Vorbesitzers, hinten vergrabener Müll davon, daß es lange zwar viel weniger Müll, aber auch keine funktionierende Abfuhr für den dann doch entstehenden gab.

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Die nicht vorhandenen Baupläne sorgen dafür, daß man plötzlich ein tiefes Loch findet. Wer im Teich Blätter fischt, hat vielleicht wie ich eine Emailleschale im Netz. Oder man läuft zum dreitausendsiebenundzwanzigsten Mal denselben Weg entlang, als ein merkwürdig geformter Stein auffällt –  der sich beim näheren Hinsehen als winziges Püppchen entpuppt (passt hier besonders gut, das Wort!! 🙂 )

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Aber es gibt auch ganz andere Arten von Fünden. Zum Beispiel den einen Tag, an dem ich einen Zettel auf dem Küchentisch fand und gleich wusste, was in der letzten Nacht passiert war:

Mysteriöser ist, daß uns eines Tages ein Engelchen zugeflogen war. Es hat mehrere Jahre bei uns gewohnt, aber genauso unvermutet wie es angekommen ist, hat es uns im letzten Jahr auch wieder verlassen – irgendwann im Frühjahr war mir aufgefallen: kein Engelchen mehr auf dem Hünengrab. Wir haben zu zweit gesucht – vielleicht war es ja heruntergefallen, zwischen die Steine. Aber nein! Offenbar ist es weitergeflogen.

Überhaupt – Steine! Ganze Mauern habe ich ausgegraben, die in den Blättern der Jahrzehnte versunken gewesen waren, und auch das

Hünengrab

Hünengrab war nicht von Anfang an erkennbar gewesen, so groß es auch sein mag. Als ich hier einzog, waren nur die größten beiden Steine zu sehen, alles andere war unter Laub, Erde, Giersch verborgen. Irgendwann hatte ich zu graben begonnen, um den großen, schönen Stein besser sichtbar zu machen – und hatte zum Schluß einen großen, schönen Steinhaufen vor mir. Und auch jetzt, beim buddeln wegen der Teichsanierung, bin ich ja noch auf viele neue Findlinge gestoßen. Und auf andere Steine. Die Mauer werde ich noch ergänzen können, bzw nicht so schöne Steine gegen schönere austauschen – überhaupt ist ja die ganze Mauer aus Fundstücken – Materialien, die irgendwo auf dem Grundstück noch über waren – gebaut. Und ganz nebenbei ist eine Zweitmauer entstanden, rundum das Tunu, das ja auch ein Fundstück ist *g*

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem sei verraten, daß es noch viel, viel mehr Fundstücke zu beschreiben gäbe. Man kann sie sich hier ansehen. Denn schon lange habe ich eine ganze Rubrik all den Fünden hier ums Haus gewidmet, um sie nicht zu vergessen. Der Ritter! Die Flaschen! Die Babies! Das Pferdchen!….. All das entführt aus der Enge des Hauses raus in andere Welten. Lange vergangene, die ich mir nicht einmal mehr vorstellen kann wie bei den Findlingen, versunkene, aber noch präsente wie bei den Hinterlassenschaften früherer HausbewohnerInnen oder ganz und gar unverständliche wie der des kleinen Engels. Man kann sich in Spekulationen darüber verlieren, wie es wohl dazu kam, daß Jemand in einer kleinen, engen Abseite liebevoll detaillierte Kinderzeichungen an die Wände malte oder sich einfach drüber freuen, für altes Material eine neuen Nutzung gefunden zu haben. Ich finde am schönsten den Moment, in dem ich völlig unvermutet auf eine weitere Überraschung stoße. Das ist einfach toll! Und da fällt mir auch wieder ein, daß ich schon lange von dem Abend erzählen wollte, an dem ich im Keller zwei Kühe fand …. das mach ich demnächst endlich mal 🙂


Tag 28, 18.3.: eine Schneehose. Geerbt von der Tochter einer Freundin, bin auch ich jetzt rausgewachsen. Leider nicht in die Höhe. Sozialladen. (Hoffe, bald mal dorthin zu kommen, sind schon drei Tüten voll, auch von vor meinem jetzigen Vorhaben.

Tag 29, 19.3.: zwei (Werbe-)Kulis, mit denen ich nicht schreiben mag (zu dünn). Kommen auffe Arbeit, wo stats Kulimangel herrscht.

Tag 30, 20.3. Ein Stofflesezeichen. Hübsch, Aber ich brauchs nicht. In einzu releasendes Buch, vielkeicht freut sich Jemand.

Geschützt: geimpft

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Zimmerreise. Mit G wie Gärtnerbohne.

GÄRTNERBOHNE?

Ja.

Die Gärtnerbohne war Liebe auf den ersten Blick, als ich sie im Urlaub sah (wo?? War es Lübeck? Ich weiß es nicht mehr, und der Herr F. auch nicht) Es hat ein Weilchen gedauert, bis ich sie dann wirklich erstanden habe – weil: Geld ausgeben für ein Foto, auf Preßspan aufgezogen??

Aber diese Bohne wollte einfach mit zu uns heim, und deshalb ist sie da nun auch seit einigen Jahren.

Und was soll ich sagen? Die kleine Bohne ist ein steter Garant wiederkehrenden Alltagslächelns, und damit nach wie vor höchst willkommene Mitbewohnerin, auf Augenhöhe direkt neben der Küchentür aufgehängt, damit sie auch nicht übersehen wird. Sie zeigt mir ein Lebensgefühl, das genau das mir liebste (und selten zu habende) ist: zufrieden sein mit dem, was grad im Moment ist. Für mich und die Bohne offenbar am ehesten zu erreichen im Garten.

So soll es sein 😉

Und da das grad momentan für mich ein sehr, sehr notwendiger und schöner Impuls ist, werde ich mal sofort und gleich, ohne Rücksicht auf meine „aussortiert“-Reihe dies bei den gerade gestarteten F-und G- Zimmerreisen und hier veröffentlichen. Danke Euch Initiatorinnen dafür, ich finde die Idee nach wie vor fein!

abgekartet Nr.22

…mal wieder eine der Karten, die sehr, sehr lange gehangen haben, weil ich mich einfach nicht trennen konnte. Sie stammt aus einer längst vergangenen Zeit, nämlich der, zu der ich noch oft und gern und lange direkt vor dem Bienenkasten saß, zum gucken und hören und riechen und lernen und entspannen… und das hatte wohl die Freundin vor Augen, als sie diese Karte sah und für mich kaufte. Wie oft ich lächeln musste, weil ich mir die angeguckt habe, kann ich garnicht mehr zählen! Danke dafür MrsLion! ;-).

2011

Ich würde das ja noch immer tun, aber inzwischen sind unsere Bienen dazu zu zickig. „Wilde“ Vermehrung, in Fachkreisen auch „Standbegattung“ genannt, hat auch ihre Nachteile, nämlich, daß man nie weiß, ob verteidigungsbereites Erbgut mit übertragen wird (bei gekauften Königinnen wird ja normalerweise darauf geachtet, daß sie friedfertige Nachkommen haben)

Übrigens: da steht sogar noch der Bambus, hinter mir!!! Zehn Jahre her …. Wie dieZeit vergeht….

(Was ist denn bloß „abgekartet“? – klick)


Aussortiert

Tag 23, 12.3.: eine Postkarte 😉 Ins Altpapier.

Tag 24, 13.3.: ein mittelgroße Glasflasche/-dose mit Glasstopfen. Eigentlich kann ich sowas IMMER brauchen, aber diese hat ein Surf-Motiv draufgedruckt, unabschabbar. Mog i net! Zum Sozialladen

Tag 25, 14.3. eine selbstgestrickte „Halskrause“. Einige Jahre lang hab ich die sehr gern getragen, SEIT einigen Jahren nicht mehr. Wird aufgeribbelt und neu verstrickt.

Prämiert!

Letzte Woche ist die Plakette zur offiziellen Prämierung meines Gartens als Naturgarten hier angekommen. Aus diesem Anlaß hab ich dies hier (nämlich den Bericht über den Besuch der Testerinnen) nochmal gelesen, und: Dinge ändern sich 😉 Ist ja auch schon über drei Jahre her – die Anstösse, die ich an diesem Tag bekommen habe, wirken noch immer weiter.

Inzwischen ist die Schneebeere, von der ich damals meinte, sie behalten zu wollen, fast vollständig vom Grundstück verbannt – im Zuge der Teichsanierung. Schon vorher (gleich danach eigentlich, ernsthaft dann seit 2018) habe ich mit der Challenge begonnen, die Silber-Goldnessel in den Griff zu kriegen. Und tatsächlich, Stunden über Stunden vergingen damit und werden weiter vergehen – aber es zeichnet sich ab, daß es im Bereich des möglichen liegt!! Wenn ich dranbleibe, denn es wird vom Knick aus und von Nachbars her immer wieder massenhaft Ranken geben, die sich den Platz zurückerobern wollen. Naja, dranbleiben – das bin ich ja vom Giersch schon gewöhnt 😉

Aber jetzt mal so rein optisch – findet Ihr das Schild auch so häßlich? Die ganze Werbung oben und unten (jaja, Sponsoren …. ich finde, das ist Werbung!! *g*) Naja, ich hab ja eh keinen Platz , an dem ich das anbringen könnte – jedenfalls nicht so, daß man das auch lesen könnte….


Aussortiert

Tag 20, 9.3.: braucht Jemand einen Kalligraphie-Füller? Also, mit breiter, flacher, Spitze? Ich mag gern schön schreiben, aber tu es inzwischen so selten, daß mir die Tinte drin austrocknet. Wenn hier Niemand „hier“ ruft (ich kann ihn auch gern verschicken): Sozialladen

Tag 21, 10.3.: einen kleinen Stapel mit Aufklebern. Die sind tatsächlich immer noch aus TANKE-ZEITEN!! Da waren immer mal Aufkleberchen an TV-Zeitungen, und wenn wir die retourniert haben, hab ich mir ab und an so ein Aufkleber-Blatt abgemacht. Ebenso ab und an hab ich auch so einen Aufkleber irgendwo draufgeklebt – offenbar SEHR ab und an, wenn nach sieben jahren TIGER und insgesamt fast vier Jahren Bioladen immer noch welche über sind. Müll.

Tag 22, 11.3.: einen durchaus beachtlichen Stapel Papiere (beachtlich vor allem, wenn ich die ZEIT, die ich darauf verwendet habe, die auszusortieren, betrachte. Vor allem längst Auszüge aufgelöster Konten und Gehaltsabrechnungen längst gekündigter Arbeitsverhältnisse waren es. Es bleibt noch viel zu tun….) -> auf den Druckerpapierstapel; das ist alles einseitig bedrucktes Papier ….

Oh nein!!

Uns‘ Elsa, die kleine, zarte, die noch nie was kaputtgemacht hatte….. außer ihren Spielzeugen, mit denen sie SEHR rabiat umgeht…. und jetzt hat sie mit der schönen Schurwolldecke gespielt 😥

Zum Glück hat der Herr F. seltsame Geräusche gehört und ging nachsehen. Sonst wäre das noch doller gekommen.

Wie kriegt frau sowas wieder hin, so daß mans nicht zu doll sieht??? Einige Fäden sind gerissen, Schlaufen gezogen….😟



Aussortiert: Tag19, 8.3.: die Computerbrille, die ich ja noch garnicht lang habe – leider klappt es ÜBERHAUPT nicht, von Gleitsicht zu ihr und zurück zu wechseln. – Vielleicht nur was für Leute, die Stunden am Stück am Computer sind!? Da bin ich falsch beraten worden (Brille? F***mann!) Bekommt der Optiker zurück.