Vier Tage später ist Frühling :-)

Schnee nur noch an superschattigen Stellen, die Eisdecke auf dem Teich schmilzt stündlich – es sonnt bei zweistelligen Temperaturen, wo vor vier Tagen noch stiefelhoch der Schnee lag. Wow!

Ich hab gearbeitet, bis die Muskeln zu zittern begannen. Hört sich aber mehr an als es ist, denn die tun das recht schnell, derzeit. Ein Dreivierteljahr ohne was tun zu können – da muß jetzt Aufbau betrieben werden. Habe auch üblen Muskelkater nach der Arbeit 🙂
Dicke Laublagen hat der Herr F. von den Beeten entfernt, er musste aufpassen, daß er keinen Winterlingen die Köpfchen abharkte. Ich hab derweil am Schneebeermikado weitergespielt *seufz* Immerhin: eine hoch volle Schubkarre Äste und – deshalb machen wir das – Wurzeln hab ich rausgezogen, indem ich von unten und oben her (die liegen ja alle am Hang zum Acker) Matsch, Lehm, Blätter abgetragen habe, gebuddelt und gezogen. Mühsam, aber befriedigend!!
Dann haben wir noch gemeinsam zwei weitere Findlinge an ihren neuen Platz am Teichrand verfrachtet – was immer auch weiteres Schneebeerwurzelbuddeln mit sich bringt – und schon waren zwei Stunden rum und zwei ungeübte Menschen k.o.
Schön war das, und wir haben was geschafft.
Der Zaunkönig ist immer dabei, keinen Meter entfernt meckert er, egal, wo man grad ist (ich schätze, es sind zwei Reviere im Garten, aber leider konnte ich nichts zur Reviergröße von Zaunkönigen finden) Und auch Elsa ließ sich immer wieder blicken, si ist sogar ganz allein rausgekommen zu uns! *freu*
Und einige Zeit haben wir auch vor den Bienenkästen verbracht – man summt laut, fliegt und sonnt sich 🙂


Aussortieren Tag 2 von 365: mein Schultaschenrechner. Ich brauche keinen Sinus- und Cosinusrechner und Co mehr, und nur weil der lütte Solarrechner mit den Grundfunktionen VIELLEICHT IRGENDWANN doch mal kaputtgehn könnte, werde ich den alten jetzt keine weiteren 30 Jahre mehr aufbewahren. Sozialladen.

Tag 3 von 365, heute: eine Schachtel voller Normalmagnete. Ich benutze eh nur noch die Neodyms, die normalen sind einfach nicht magnetisch genug für Magnetfarbenwände. Sozialladen.

Spontanentschluẞ, Donnerstag, 18.Februar, 21:41 Uhr

Ab heute wird wieder aussortiert. Und zwar täglich ein Ding aus meinem Besitz, ein Jahr lang.

Wenn Frau Winnemuth das kann, kann ich das auch! Ich lese nämlich grad „Das große Los“ von ihr. SEHR empfehlenswert, SEHR motivierend (und das mit dem aussortieren war nur ein Nebensatz.)

Tag eins, jetzt: das Kirschkernkissen. Ist zwar hübsch, aber angenehmer wärmen tun die Körner- bzw Spelzenkissen von ParadizeApple.

Lädiert

Ja. Ich weiß. Es ist Winter. Draußen ist alles weiß.

Eben drum!!!! Wir machen eine Reise in den Sommer, mit Fotos, die ich aufgenommen habe, als ich nicht viel anderes tun konnte, als mich in den Giersch zu setzen und zu gucken, as denn wohl grad los ist:

Das ist – unschwer zu erkennen – eine Honigbiene.
Aber vielleicht fällt auf, daß sie seltsam aussieht. Fast wie naß, so dunkel. Und:

Ja. Der Hinterkörper ist glatt, es fehlt fast ganz die Behaarung. Außerdem sind die Flügel ganz ausgefranst.

Zum Vergleich: helle Binden am Hinterleib, heile Flügel…. eine andere Biene:

Ja, was ist ihr denn wohl passiert, der Biene eins?

Wahrscheinlich ist sie eine alte Dame. Also, für eine Sommerbiene alt. Die werden ja eh nicht älter als etwa vier Wochen. Aber nur in der letzten Lebensphase gehen sie auf Tour draußen. Denn dann ists für das Volk nicht so schlimm, wenn sie dort umkommen: Freßfeinde, Kälte, ertrinken beim wasserholen – draußen ists gefährlich! Und diese Bienen sind eh bald am Ende ihres Lebens angekommen…. sehr pragmatisch. Natur halt.

Na, und alte Bienen können schonmal so Einiges erlebt haben. Sie haben Larven versorgt, geputzt, Futter verarbeitet, das Ältere eingetragen haben, Waben gebaut – und im Laufe des Lebens sind sie gealtert. Sie waren aber auch schon Wächterinnen, und wenn es da Kämpfe mit stockfremden Bienen gegeben hat, verliert man Behaarung, wenn man sich ineinander verbeißt. Oder ein Stück Flügel. Deshalb sehen, zB, wenn ein Bienenstock von fremden Bienen angegriffen wird, auch jüngere Bienen schonmal reichlich lädiert aus.

Okay.

Zurück in die Realität, zurück in den Winter.

Die Au fließt noch, ist aber vor dem Rohrzufluß total zugeweht. Schade, man erkennt nicht so recht, daß da ein fettes Schneebrett hängt

Momentan sitzen die langlebigen Winterbienen hoffentlich zuhaus auf den Nahrungsvorräten und halten sich durch das vibrieren der Brustmuskeln bei ausgehakten Flügeln schön warm…. die Kringelchen, unser stärkstes Bienenvolk, haben leider sehr, sehr viele Tote zu verzeichnen. Mal sehn, ob wir dieses Jahr wieder ohne Verluste ins Frühjahr starten – ich habe Bedenken, denn die anderen beiden Völker waren ja eh nicht die stärksten, und dem stärksten gehts nicht grad gut, derzeit.

Abwarten

Sonntagsspaziergänge

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Spaziergang zwei ohne Katze, aber mit dem besten aller Ehemänner nach Brodersby

Oh! Schlittschuhläuferin auf der Schlei!

Bis übermorgen solls noch dauerfrosten, morgen nochmal ordentlich schneien – und dann? Dann solls Plusgrade geben! Heureka!!

Genervt

Boah, ej!

Nachdem’s ein Weilchen lang recht gut lief, ist der Kater seit drei Tagen wieder zum Vollspacken mutiert. Wahrscheinlich hat er draußen Streß oder kann die klirrendkalte Wetterlage nicht ab – jedenfalls findet er – auch mit „Entspannbetreuung“ einfach keine Ruhe, tigert rum und NERVT:

Er erschreckt sich bei jedem Geräusch, zuckt zusammen, fährt sogar auf. Das Futter schmeckt nicht recht, alles ist nicht gut genug (letztlich frißt er doch, aber ein hungriger Mauski ist eh ein großer Streßfaktor, und da er immer was anderes oder besseres haben will, frißt er sich nicht satt genug – vielleicht hat er leichten Schnupfen, denn er niest 4-5 Mal am Tag) Er geht raus, kommt wieder rein, lauert hier oder da oder dort, sieht voll gestresst aus, und wenn er dann doch ruhig daliegt, dann reicht es, wenn ein seltsames Geräusch kommt (das er eigentlich kennt, zB bin ich aufgestanden, und der Stuhl scharrte) – schon schießt er hoch, ist 2m weiter, Bürste auf dem Rücken.

Wir kennen das schon, immer mal wieder hat er solche Zeiten, meist stressen ihn dann Revierstreitigkeiten – was wir daraus schließen, daß er oft genau dann mit Schrammen nach Hause kommt. SEIN Problem, wird sich auch wieder legen. Aber:

Sobald Elsa sich rührt, ist er da, starrt, geht hinterher, jagt sie auch richtig (inclusive dickem Schwanz, heißt: ernstlich böse)

Und DAS ist echt kacke!

Immerhin: allzu schlimm scheint Elsa die Attacken nicht zu finden. Sie verkrümelt sich unters Buffet, und die Zeiten, als sie entspannt liegenblieb, wenn El Mauski auftauchte, sind wieder vorbei – jetzt zuckt sie wieder in fluchtbereite Position, sobald sie die Katzenklappe hört. Aber man sieht die beiden auch immer noch ab und an freundlich aufeinander zu gehen. Ja, AUFEINANDER ZU – auch Elsa geht einige Schritte zu Mauski hin, um ihn dann zu beschnuppern. Und diese netten Situationen schaffen sie meist inzwischen auch freundlich aufzulösen – beide im Rückwärtsgang, langsam und vorsichtig. Und doch: wieder hat Elsa Probleme, in Ruhe aufs Klo zu gehen, wieder hat sie wenig Spiel-Zeit, wieder wenig Entspannungs-Raum.

Und das, wo ich doch grad freudig melden wollte, daß sie erstmals ganz allein durch beide Klappen raus – und wieder rein(!!!!!!!!!) gegangen war. Das blieb nun ein einmaliges Ereignis….


Aktuelle Lage, 13:30: Elsa wollte raus (El Mauski war im Keller verschwunden), ging aber nur mit bis zur Mauer, von da stracks auf Nachbars Schuppen. Da saß sie und drehte mir, die ich mich extra dick angezogen hatte und nun allein spazierengehn musste, eine lange Nase.

Als ich zurückkam, kam auch grad der Nachbar auf seiner Einfahrt an, in der er seitdem Holz spaltet. Elsa verschwand unter Nachbars Dachüberstand (ja, verschwand. Keine Ahnung, ob es da einen richtigen Unterschlupf gibt, jedenfalls ist sie vollständig weg, wenn sie da reingeht) und seither, seit immerhin über einer Stunde,  verschwunden. Muß schweinekalt sein! In den letzten Tagen war sie immer nur höchstens 10 Minuten draußen, aber jetzt wagt sie sich wohl nicht vor. Hoffentlich wird sie nicht krank….😟

El Mauski liegt jetzt natürlich endlich ruhig und warm in des Herrn Zimmer…..

Wie et is, is et vekäät…..


Grrrrrr! In DEM Moment, wo der Herr F. am Fenster klopfte, um mir mitzuteilen, daß Elsa jetzt im Wiga ist, klappert die Katzenklappe zur Küche: El Mauski, der gewittert hat, daß er jetzt Elsa scheuchen kann. Nix! Den hab ich ins grüne Zimmer gesperrt, bis die Elsa in der Küche war. DANN durften sie sich zanken. Haben sie auch, Mauski zackzack hin…. aber Elsa hatte Hunger! DAS sollte ein Kater nicht unterschätzen! Also ist sie einfach sitzengeblieben – und wenn sie DAS tut, ist es unserem Mimöschenkater unheimlich. Quiiiiietsch, bremst er ab, und während ich Futter zurechtmache stehen die Katzen da und näseln freundlich.

Ob DAS jetzt wohl endlich MIR eine Lehre ist, einzusehen, daß es inzwischen eher eine Formalie ist, wenn der Kater die Katze jagt?

Es wirkt halt bloß nie so, wenn sie mit riesigen Pupillen vor ihm flüchtet …..

Zimmerreise. Mit A wie Angelschnur. Oder Abschied.

Mein Blick schweift durchs Arbeitszimmer. Ich habe Kopfweh, draußen ist es fies weißgrau und kalt, der

ganz oben ganz links….

Kater sitzt auf der Arbeitsplatte neben mir – ich muß noch ein wenig am Computer bleiben, denn wenn ich jetzt weggehe, findet das sensible Katz‘ wieder keine Ruhe, und wenn das sensible Katz‘ morgens keine Ruhe findet, wird es unleidlich, und wenn das sensible Katz unleidlich wird, gibt das einen nervigen Tag mit fauchen, knurren und irgendwann auch unleidlichen Menschen. Es ist Samstag, ich will einen entspannten Tag – also sitze ich im Arbeitszimmer herum, damit der Kater schlafen kann *augenroll*

Als ich da so sitze und gucke, fällt mein Blick auf eine fast aufgebrauchte Rolle Angelschnur ganz oben im Büroregälchen.

Angelschnur im Büroregälchen? ….. Zeitreise ……

1997. Mein bester Freund Volker ist vor einigen Monaten gestorben, ich bin noch unter Schock (sage ich aus heutiger Sicht) und inzwischen krankgeschrieben, weil nichts mehr ging, so ohne ihn. Unsere WG-Zeiten hier im Haus liegen zwar schon länger hinter uns, aber immer wieder gibt es einen Schlag mit dem Vorschlaghammer, wenn ich hier eine Schublade öffne oder dort in ein selten genutztes Schrankfach blicke. So auch, als ich im Keller etwas suche und eine Schachtel öffne: Angelhaken, Angelschnur – ein vergessenes Überbleibsel von Volker…… Ich tu, was ich mit solchen Fünden zu dieser Zeit immer tue: nachdem ich den Vorschlaghammerschlag verkraftet und ein paar Minütchen geweint habe, bringe ich sie in die inzwischen eingerichtete „Folgä-Schublade“

2017. Mein Kommodenschrank muß dringend umstrukturiert werden, es braucht Platz für dies und das. Ich ziehe wieder einmal die Schublade links ganz oben auf. Ein Pieks im Bauch- da sind sie, die Sachen vom Volker, immer noch in der Folgä-Schublade: seine blaue Mütze, ein“Scheckheft“ der Flensburger Bücherei, ein uraltes, rostbröckelndes Hufeisen, ein Döschen mit Angelhaken, die Angelschnur… ich stehe lange da und fühle in mich hinein. Ja, ich täusche mich nicht – nur ein Pieks, eine leise Melancholie …. diese Schublade kann für andere Dinge genutzt werden. Die Angelhaken bekommt ein Freund, aber die Schnur behalte ich, die kann ich benutzen, um Bilder aufzuhängen, zum Beispiel. Und so findet sie ihren neuen Platz im Büroregälchen. So ganz verabschieden kann ich mich aber nach wie vor nicht. Das Scheckheft und ein, zwei andere Dinge bleiben dort, in die Schublade kommen noch andere „Zeitdokumente“ wie eine Liste mit Telefoneinheiten für die Abrechnung am Monatesende.

2021. Viel ist nicht mehr über. Die Mütze war ab und an im Garten in Gebrauch, aber eigentlich ist sie mir zu groß – also kam sie in den Sozialladen. Und auch die Angelschnur ist fast schon leer….. kleine Abschiede. Aber immer noch bröckelt das Hufeisen vor sich hin (ist es so feucht bei uns im Schlafzimmer????), und beim Anblick der Telefonliste muß ich lächeln – meine Güte, bin ich wirklich so alt???? Viel älter sogar, eigentlich, denn ich kenne noch die Zeiten, wo wir Minuten plus „F“ für Ferngespräch oder „O“ für Ortsgespräch aufgeschrieben haben, um das dann am Ende kompliziert auszurechnen, weil es noch keinen Einheitenzähler gab….

Der Kater hat sich zusammengerollt. Auch von ihm verabschiede ich mich jetzt. Er kann nun alleine schlafen. Der Tag wartet, versehen mit einer kleinen Traurigkeit, die mit der Erinnerung an alte WG-Zeiten schon fast verflogen ist


Fast 40 Zimmerreisen mit A, B, C: klick

Wind von Osten bringt nix gutes

5-10cm Pulverschnee über Nacht…. das ist okay, trotzdem werden wir mehrfach schippen müssen, denn es tost ein Oststurm – und der weht zwar den Acker fast frei, aber überall, wo Erhebungen sind, gibt es Verwehungen, so auch im Hof oder auf dem Bürgersteig. Am Acker weht es den Schnee zT haushoch, es ist ein echtes Schauspiel, dem aus dem Fenster zuzusehen.
Die Flensburger Freundin hat gestern angerufen und unser Treffen heute abgesagt, weil sie sich auf der spiegelglatten Straße nicht halten konnte und im fallen den Arm gebrochen hat! Hoffentlich schmerzt es nicht mehr so, Liebe – und fest gedrückte Daumen, daß keine OP sein muß!! Daraufhin hab ich mir meine unterschnallbaren Spikes wieder rausgesucht. Denn auch bei uns sind ungeräumte Bürgersteige und die nicht geräumten Nebenstraßen spiegelglatt, und sogar die Fahrspuren im Hof sind nicht ohne.

Aber offenbar wird hier nur noch wenig von oben nachkommen. Puh.

Für alle hier mitlesenden hoffe ich, daß Ihr glimpflicher durch diese Winterperiode kommt als die Freundin. Vielleicht sogar ebenso glimpflich wie wir hier bisher.

DAMALS, als die Welt noch bunt war

… da konnten wir noch was im Garten tun, es gab FARBEN und DINGE. Seit Tagen ist das nun Vergangenheit. Sie fühlen sich an wie Monate. Schnee ist grausam, ich hasse diesen weißgrauen Himmel, die Sorgen, weil man ja fahren muß, das schippenmüssen – ach, ich finde ALLES an Schnee blöd, solange wie er fällt (wenn er nur liegt, dann gehts. Aber er fällt und fällt und ….) – deshalb Schlußausende, ich berichte von letztem Wochenende:

Freunde schenkten uns die großen Tannenstämme

Jetzt haben sie einen neuen Platz – der große Findling, der schräg dort lag, wurde ja zur Bank in der Sonne:

…und dort ist nun eine windfangender Durchgangsblockade aus zwei Reihen dicker Stämme entstanden (hier von hinten).

Wir hatten nämlich im letzten Jahr gemerkt, daß diese Ecke ein schöner Schattenplatz an heißen Tagen sein könnte – wenn bloß der Wind nicht so durch den Durchgang pfiffe. Mal gucken, ob’s langt. Und wenn nicht – stehendes Totholz ist immer gut, wenn auch Laubholz besser ist als Nadelholz:

  • Stehend wertvoller als liegend
  • dick (Stämme) wertvoller als dünn (Äste)
  • Besonnt wertvoller als schattig
  • Laubholz wertvoller als Nadelholz
  • Hartholz wertvoller als Weichholz

sind die Merksätze, also wäre ein Windfang aus dicken, stehenden Hartholzstämmen in der Sonne das beste, was man für Insekten totholzmäßig tun kann – aber es gibt natürlich auch Käfer, die lieber im schattigfeuchten Mulm liegender Asthaufen wohnen, die auf Nadelholz spezialisiert sind oder nur in Weichholz glücklich werden. Bloß eben in kleinerer Zahl 🙂 Insgesamt ist jedes bis zum Mulm und darüber hinaus an derselben Stelle bleibende Totholz ein Gewinn für die Tierwelt!
Was den Viechern wenig nützt ist zB der immer gern stolz angeführte Brennholzhaufen. Die drei Jahre, die das Brennholz im besten Fall draußen lagert, führen dazu, daß sich eine Tierwelt installiert – die dann größtenteils im Ofen landet 😦
So ein Käfer wohnt ja gern mal bis zu sieben Jahre als Ei und Larve im Totholz, bevor er für einige Wochen bis Monate sein erwachsenes Käferleben führt – und kann auch nicht flüchten, wenn „sein“ Stamm/ Scheit in den Ofen geworfen wird. Der Brennholzhaufen dient als Nistplatz für Vögel, auch Igel verkriechen sich mal drunter oder drin, im Winter Wespenköniginnen, Zitronenfalter oder Mäuse – aber er kann nur ein Unterschlupf sein, kein „richtiger“ Lebensraum.
„Unsere“ Stämme sind nun nach dem fällen schon 2x umgezogen – auch das kann durchaus heißen, daß Jemand „eingezogen“ war, der mit den neuen Verhältnissen nicht klarkommt. Vielleicht ists jetzt trockener, oder schattiger, oder…. aber wer von jetzt an einzieht, der darf bleiben! 🙂

Teich-Archäologie ;-)

Wenn man den Bagger „in der Bude“ hat, und das auf einem Grundstück mit Geschichte, dann findet sich manches.

Genauer gesagt – bisher:

  • zwei Flaschen- eine hübsche, braune, für die ich sogar einen passenden Korken gefunden habe und eine mit Tropfverschluß. Ob’s wohl mal eine Medizinflasche war? Oder was tropft man sonst?? Der Schraubdeckel war leider nicht mehr dabei.

  • ein Boot!! 🙂 Samt Kiel und Luke für den verschwundenen Motor! (Bevor Du fragst, Maenade: es ist so 5-7cm lang. Und ja, zweifarbig. Grün und blau)

In des Baggers Schaufel hatten wir auch noch eine Art Schilderstange (oder wie nennt man sowas – so eine Metallstange, an der oben ein Schild befestigt werden kann!?) samt Betonfuß gesehen, aber obwohl die lang war ist sie bisher noch nicht wieder aufgetaucht Ist wohl irgendwo in den Schlammschichten oder zwischen den Schneebeeren gelandet. Wird schon wieder auftauchen *g*

Mal gucken, was sich sonst noch so findet…. 🙂

A, B, C …..

…die Katze lief im Schnee

Wer lief denn da so dicht mit dran?

Ach, das war wohl mein lieber Mann!?

A, B, C…

… die Katze piescht im Schnee!

….. und danach ist sie so schnell wieder drin gewesen, so schnell könnt Ihr garnicht gucken! Geölter Blitz! Trotz des Sonnenscheins, und sie war auch nicht zu bewegen, wieder mit rauszukommen! Die Spuren sind denn auch von El Mauski, der war morgens mit dem Herrn draußen.

Feine Katze!!!!!

Gerade eben eine weitere Premiere, die Grund zur Freude ist:

Elsa wartete wiedermal am Fenster. Gewöhnliches Ritual: ich zeige gen Wiga, gehe in diesen, rufe. Erst, wenn ich mehrere Male die Türklinke auf- und abbewegt habe, kommt Elsa (durch die Klappe) rein.

Vorhin hab ich hingezeigt, bin dann aber in der Tür Wohnzimmer >Wiga stehengeblieben und hab gerufen. Und tatsächlich: erstmals klapperte die Klappe, Elsa kam!😃 Wir kriegen sie noch dazu, alleine reinzukommen – noch läppische drei, vier Jahre oder so… *ggg*

Auch sonst sind wir in einer Phase, in der sich viel gutes tut:

El Mauski bleibt oft relativ entspannt liegen, wenn Elsa zum Futter, auf einen anderen Platz oÄ geht. Elsa bleibt manchmal ganz entspannt liegen, wenn er reinkommt. Er ignoriert sie dann häufiger mal.  El Mauski hält sich vermehrt im Wohnzimmer auf. Elsa kommt hin und wieder auf Zuruf auf den Schoß.

Was den Rest des Lebens angeht, läufts auch mehr und mehr in normalen Bahnen. Ab nächste Woche werde ich testweise meine normale Stundenzahl (24 auf 4 Tage verteilt) arbeiten. Es läuft, nicht schnerzfrei, aber aushaltbar. Und die Armbeweglichkeit ist auch im werden. Die Hand ist schon knapp über Schulterhöhe hebbar.

Jetzt fehlt nur noch ein ebenso merklicher Fortschritt bei Wärme und Sonne….. aber frau kann ja nicht alles haben….😉

 

Zimmerreise, das nächste B *g*

Diesmal können wir wirklich verreisen. Und zwar nach Kopenhagen, Dänemark!

Der „Autoren-ABC-„Teil meiner Bücher

Denn ich habe ein Buch aus meinem Regal gezogen….

aber ich muß etwas ausholen: mit meiner Leserei, das ist so eine Sache: ich lese ausgesprochen gerne Bücher, die mir gefallen, ein mehrfach. Also stelle ich nach dem lesen ein Buch, von dem ich mir gut vorstellen kann, daß ich es ein weiteres Mal lesen möchte, in das passende meiner Wintergarten-Regale. Die sind nach Autoren-ABC geordnet.

Da ich über BookCrossing gewöhnlich viel Lesematerial bekomme, kann es gut sein, daß so ein Buch laaaaaange steht. Aber im Moment ist ja das doofe C, da gibt es keine BookCrossing-Treffen, und der zu lesen-Berg schmolz dahin. Ich beschloß, mal wieder eine „Zweitlese“ durchzuführen, und habe mir seit Monaten immer mal wieder zwischendurch eine Handvoll Bücher gegriffen und auf mein Zu-Lesen-Regal gestellt. Und so geschah es, daß ich vorgestern aus diesem Regalbrett einen Krimi griff. Ich blättere also auf, und ich sehe dies

Das mache ich immer mal – bevor ich ein Buch zur Zweitlese ins Regal stelle, notiere ich kurz das Lesedatum und irgendetwas, was zur Lesezeit obenan war – und so katapultierte ich mich im Nullkommanix ins Jahr 2006. Damals hatten die Tanja und ich festgestellt, daß wir beide schon immer mal nach Kopenhagen wollten, und zack – haben wir ein billiges Hotel nahe dem Zentrum gebucht und waren unterwegs. Ich erinnere mich noch genau an unsere Blicke, als wir das Hotel sahen – uralte, kaputte Fenster…. eine Türe, die aussah wie seit mindestens 120 Jahren nicht mehr gestrichen und repariert – ohje! Okay, wir waren nicht im Ritz gelandet… auf den Flurteppichen wäre ich barfuß nicht EINEN Schritt gelaufen; den Kopf hab ich mal lieber ans Fußende des Betts gelegt, denn das stoffbezogene Kopfende hat verdächtig dunkel-fettig geglänzt, und die in Plastik eingeschweißten Frühstücksdonuts waren auch nicht so der Hit *g* – aber der Rest von unseren Kopenhagentagen ist mir in sehr, sehr guter Erinnerung!

momentan gut bestückt: die beiden „zu lesen“-Regalböden

Wir trugen die Unterkunft mit Humor („guckmal, dieses Hotel hatte ich auch im Netz gesehen, gut daß wir das nicht gebucht haben“ – Trauben nicht vertrauenserweckender Muskelprotze vor dem Eingang und dröhnende Discomusik aus dem Club im Erdgeschoß, direkt unterm Hotel, als wir nachts zu unserer Herberge zurückgingen….), beguckten uns Kristiania und das Tivoli, latschten uns bei bestem Wetter die Füße in der Stadt platt und hatten es gut miteinander …

*********

Diese Art des Bücherbeschriftens kann ich nur empfehlen – es geschieht nicht oft, daß ich tatsächlich ORTE eintrage – ich bin ja meist zuhause – aber immer geht das Kopfkino an, ich erinnere mich an Situationen, Zeiten, Lebenslagen, an die ich oft schon lange nicht mehr gedacht habe …. ich mache das bis heute so oft ich daran denke, WENN ich ein Buch zur Zweitlese ins Regal stelle. Manche Bücher lese ich 5, 6, 7x, die bieten dann eine ganz besondere Zeitreise über mehrere Stationen. Aber das gibts nur bei L wie Lieblingsbüchern 😉


Die Zimmerreisen sind eine Idee von puzzleblume und pflanzwas. In den Kommentaren hier sind alle Beiträge der  „A,B oder C“-Staffel verlinkt, und es gibt eine Erklärung der Idee. JedeR darf gern mitmachen.

Mecker!!

Ich warn Euch schonmal vor, das hier ist ein Nörgelbeitrag!!! Wer da keinen Bock drauf hat, möge einfach auf den nächsten, morgen, warten 🙂 Oder zum Schupfenblog wechseln, da gibts sehr schöne Bilder vom Schleispaziergang

Gestern hieß es in den Nachrichten, eine neue Umfrage habe ergeben, daß erheblich weniger Menschen mit den Coronamaßnahmen einverstanden seien als noch vor einem Monat.

Toll, ich bin mal voll Mainstream!!! *grummel*

Denn ich hab mir Samstag eine FFP2-Maske besorgt und sie heute zum ersten Mal getragen. Ehrlich? Wenn ich DIE anhabe, kann ich ebensogut KEINE anhaben: sämtliche Atemluft bekomme ich durch die riesengroßen Spalte rechts und links oberhalb seitlich von der Nase, die sich auch nach viertelstündigen Anpassungsversuchen mit und ohne Herrn F. nicht wegkriegen lassen, Metallbügel zum Trotze. Die FFP2 sind für mein kleines Gesicht schlichtwegs zu groß. Es gibt sie wohl auch in Kindergröße, aber das ist sicher auch keine Lösung, die werden wiederum zu klein sein.

Das war bei den Stoffmasken anders. Die sind lästig, aber man kann sie immerhin eng anliegend tragen.

Was nun?

Nun werde ich meine FFP2s dem Herrn F. überlassen (der sie auch nicht sinnvoll tragen kann: er hat nen Bart – und selbst, wenn er den abrasieren würde: Stoppeln lassen die Dinger auch nicht richtig anliegen – und Stoppeln hat der Herr F. nach 3 Stunden „unrasiert“ spätestens) und mit OP-Masken laufen, was mich richtig wütend macht. Denn die werde ich wohl anpassen können, dafür zwingt man mich aber zur Produktion von Müll, den ich für völlig sinnlos halte, weil OP-Masken kaum besser sind als die wiederverwendbaren Stoffmasken, die ich nun wohl auch – tadaaaa – in den Müll schmeißen kann. Denn ständig Maske zu wechseln (Stoff auf der Straße – in den Bäcker: Stoff ab, OP auf, aus dem Bäcker – OP ab, Stoff auf usw) – DAS scheint mir auch – na? Sinnlos, genau!!

Ich hab kein Problem, mich an Anweisungen zu halten, deren Begründung ich nachvollziehen kann. Ich HABE ein Problem damit, Anweisungen zu folgen, die ich für reinen Symbolismus halte:-(

So. Das musste raus. Ich hab richtig Bauchweh vor lauter ärgern! Hab ich zwar immer noch, aber trotzdem, rausschreiben ist immer gut….. *weitergrummel*

Ich bin gespannt, wie es ab heute auffe Arbeit läuft …. mein Tipp: Vollzeit OP, kein freies atmen hinterm Plexiglas mehr, Stoffmasken wech. Mal sehn

Nach eineinviertel Jahren….

…. lag El Mauski am Abend des 10.Januar erstmals freiwillig auf meinem Schoß!!!

Das einzige Mal zuvor war, als er so krank gewesen war. Das ist er momentan zum Glück nicht, er hatte „nur“ zwei Wunden am Schwanz, die er so doll leckte, daß sie nicht recht heilen wollten (inzwischen sind nur zwei kahle Stellen über- das Fell wächst aber nach…). Gehen wir also mal davon aus, daß er sich EINFACH SO auf meinen Schoß gelegt hat – und dort blieb er auch für bestimmt ne halbe Stunde, lag nachher auch auf der Seite und ließ sich durchkraulen!!!

Juchu! 🙂

Elsa darf sich inzwischen auch (ein wenig) bewegen, wenn El Mauski im Wohnzimmer ist. Sie springt von der Ofenbank und läuft zum Futter oder zu ihrem Küchenstuhl. Verhalten und sichernd, unter steter aufmerksamer Beobachtung – aber der Kater bleibt sitzen oder liegen. Auch das ein großer Fortschritt. Und gestern lag die Madam auf des Herrn(!) Schoß und hat sich NICHT wie sonst immer hinters sichere Bein (Sichtschutz) verzogen, als sie am klappern der Klappe hörte, daß El Mauski ins Zimmer kam. Obwohl er sie gesehen hat, hat sie sich sogar dort entspannt – und der Kater auf dem Teppich davor. Beide schliefen friedlich.

Und gestern abend hatten wir eine superniedliche Begrüßungsszene, mit einem geduldig-freundlichen, blinzelnden Mauski und einer Elsa, die sogar einige Schritte auf ihn zu ging, um ihm seinen zarten Nasenstups verpassen zu können. So niedlich, die zwei, wenn sie so drauf sind!

Dafür tun sich andere, neue Baustellen auf: Elsa macht einen Affentanz um jedes(!) rausgehen. Auch bei gutem Wetter. Ist schon seltsam…. heute hab ich überlegt, sie garnicht mehr zu „fragen“, sondern abzuwarten, bis sie – vielleicht, irgendwann, oder nie – selbst anzeigt „bitte, raus“ – oder allein rausgeht. Sie KANN es ja. Blöd ist halt bloß die Klogeschichte, die ja der einzige Grund ist, warum wir überhaupt so ein Gewese darum machen, ob Madame denn nun raus geht oder nicht 😦 Ich mag mich einfach nicht mit dem Gedanken abfinden, eine „Gutwetterkatze“ zu haben, die bei Kälte, Regen, Wind …. egal…. drin bleibt. Gern benutzt sie das Klo eh nicht, das kommt dazu…. sie kneift dann ewig lange. Mal gucken, ob ich die neue Idee ausprobiere – heute haben wir das lange Bitten, die offene Tür, das Vorhergehen schon 1x hinter uns – ohne eine Draußenelsa als Erfolgserlebnis. Manchmal klappt es erst beim 3. oder 4. Versuch


PS Der Katz auf meinem Schoß – das ist inzwischen gut zehn Tage her und hat sich noch nicht wiederholt……