DAMALS, als die Welt noch bunt war

… da konnten wir noch was im Garten tun, es gab FARBEN und DINGE. Seit Tagen ist das nun Vergangenheit. Sie fühlen sich an wie Monate. Schnee ist grausam, ich hasse diesen weißgrauen Himmel, die Sorgen, weil man ja fahren muß, das schippenmüssen – ach, ich finde ALLES an Schnee blöd, solange wie er fällt (wenn er nur liegt, dann gehts. Aber er fällt und fällt und ….) – deshalb Schlußausende, ich berichte von letztem Wochenende:

Freunde schenkten uns die großen Tannenstämme

Jetzt haben sie einen neuen Platz – der große Findling, der schräg dort lag, wurde ja zur Bank in der Sonne:

…und dort ist nun eine windfangender Durchgangsblockade aus zwei Reihen dicker Stämme entstanden (hier von hinten).

Wir hatten nämlich im letzten Jahr gemerkt, daß diese Ecke ein schöner Schattenplatz an heißen Tagen sein könnte – wenn bloß der Wind nicht so durch den Durchgang pfiffe. Mal gucken, ob’s langt. Und wenn nicht – stehendes Totholz ist immer gut, wenn auch Laubholz besser ist als Nadelholz:

  • Stehend wertvoller als liegend
  • dick (Stämme) wertvoller als dünn (Äste)
  • Besonnt wertvoller als schattig
  • Laubholz wertvoller als Nadelholz
  • Hartholz wertvoller als Weichholz

sind die Merksätze, also wäre ein Windfang aus dicken, stehenden Hartholzstämmen in der Sonne das beste, was man für Insekten totholzmäßig tun kann – aber es gibt natürlich auch Käfer, die lieber im schattigfeuchten Mulm liegender Asthaufen wohnen, die auf Nadelholz spezialisiert sind oder nur in Weichholz glücklich werden. Bloß eben in kleinerer Zahl 🙂 Insgesamt ist jedes bis zum Mulm und darüber hinaus an derselben Stelle bleibende Totholz ein Gewinn für die Tierwelt!
Was den Viechern wenig nützt ist zB der immer gern stolz angeführte Brennholzhaufen. Die drei Jahre, die das Brennholz im besten Fall draußen lagert, führen dazu, daß sich eine Tierwelt installiert – die dann größtenteils im Ofen landet 😦
So ein Käfer wohnt ja gern mal bis zu sieben Jahre als Ei und Larve im Totholz, bevor er für einige Wochen bis Monate sein erwachsenes Käferleben führt – und kann auch nicht flüchten, wenn „sein“ Stamm/ Scheit in den Ofen geworfen wird. Der Brennholzhaufen dient als Nistplatz für Vögel, auch Igel verkriechen sich mal drunter oder drin, im Winter Wespenköniginnen, Zitronenfalter oder Mäuse – aber er kann nur ein Unterschlupf sein, kein „richtiger“ Lebensraum.
„Unsere“ Stämme sind nun nach dem fällen schon 2x umgezogen – auch das kann durchaus heißen, daß Jemand „eingezogen“ war, der mit den neuen Verhältnissen nicht klarkommt. Vielleicht ists jetzt trockener, oder schattiger, oder…. aber wer von jetzt an einzieht, der darf bleiben! 🙂

Teich-Archäologie ;-)

Wenn man den Bagger „in der Bude“ hat, und das auf einem Grundstück mit Geschichte, dann findet sich manches.

Genauer gesagt – bisher:

  • zwei Flaschen- eine hübsche, braune, für die ich sogar einen passenden Korken gefunden habe und eine mit Tropfverschluß. Ob’s wohl mal eine Medizinflasche war? Oder was tropft man sonst?? Der Schraubdeckel war leider nicht mehr dabei.

  • ein Boot!! 🙂 Samt Kiel und Luke für den verschwundenen Motor! (Bevor Du fragst, Maenade: es ist so 5-7cm lang. Und ja, zweifarbig. Grün und blau)

In des Baggers Schaufel hatten wir auch noch eine Art Schilderstange (oder wie nennt man sowas – so eine Metallstange, an der oben ein Schild befestigt werden kann!?) samt Betonfuß gesehen, aber obwohl die lang war ist sie bisher noch nicht wieder aufgetaucht Ist wohl irgendwo in den Schlammschichten oder zwischen den Schneebeeren gelandet. Wird schon wieder auftauchen *g*

Mal gucken, was sich sonst noch so findet…. 🙂

A, B, C …..

…die Katze lief im Schnee

Wer lief denn da so dicht mit dran?

Ach, das war wohl mein lieber Mann!?

A, B, C…

… die Katze piescht im Schnee!

….. und danach ist sie so schnell wieder drin gewesen, so schnell könnt Ihr garnicht gucken! Geölter Blitz! Trotz des Sonnenscheins, und sie war auch nicht zu bewegen, wieder mit rauszukommen! Die Spuren sind denn auch von El Mauski, der war morgens mit dem Herrn draußen.

Feine Katze!!!!!

Gerade eben eine weitere Premiere, die Grund zur Freude ist:

Elsa wartete wiedermal am Fenster. Gewöhnliches Ritual: ich zeige gen Wiga, gehe in diesen, rufe. Erst, wenn ich mehrere Male die Türklinke auf- und abbewegt habe, kommt Elsa (durch die Klappe) rein.

Vorhin hab ich hingezeigt, bin dann aber in der Tür Wohnzimmer >Wiga stehengeblieben und hab gerufen. Und tatsächlich: erstmals klapperte die Klappe, Elsa kam!😃 Wir kriegen sie noch dazu, alleine reinzukommen – noch läppische drei, vier Jahre oder so… *ggg*

Auch sonst sind wir in einer Phase, in der sich viel gutes tut:

El Mauski bleibt oft relativ entspannt liegen, wenn Elsa zum Futter, auf einen anderen Platz oÄ geht. Elsa bleibt manchmal ganz entspannt liegen, wenn er reinkommt. Er ignoriert sie dann häufiger mal.  El Mauski hält sich vermehrt im Wohnzimmer auf. Elsa kommt hin und wieder auf Zuruf auf den Schoß.

Was den Rest des Lebens angeht, läufts auch mehr und mehr in normalen Bahnen. Ab nächste Woche werde ich testweise meine normale Stundenzahl (24 auf 4 Tage verteilt) arbeiten. Es läuft, nicht schnerzfrei, aber aushaltbar. Und die Armbeweglichkeit ist auch im werden. Die Hand ist schon knapp über Schulterhöhe hebbar.

Jetzt fehlt nur noch ein ebenso merklicher Fortschritt bei Wärme und Sonne….. aber frau kann ja nicht alles haben….😉

 

Zimmerreise, das nächste B *g*

Diesmal können wir wirklich verreisen. Und zwar nach Kopenhagen, Dänemark!

Der „Autoren-ABC-„Teil meiner Bücher

Denn ich habe ein Buch aus meinem Regal gezogen….

aber ich muß etwas ausholen: mit meiner Leserei, das ist so eine Sache: ich lese ausgesprochen gerne Bücher, die mir gefallen, ein mehrfach. Also stelle ich nach dem lesen ein Buch, von dem ich mir gut vorstellen kann, daß ich es ein weiteres Mal lesen möchte, in das passende meiner Wintergarten-Regale. Die sind nach Autoren-ABC geordnet.

Da ich über BookCrossing gewöhnlich viel Lesematerial bekomme, kann es gut sein, daß so ein Buch laaaaaange steht. Aber im Moment ist ja das doofe C, da gibt es keine BookCrossing-Treffen, und der zu lesen-Berg schmolz dahin. Ich beschloß, mal wieder eine „Zweitlese“ durchzuführen, und habe mir seit Monaten immer mal wieder zwischendurch eine Handvoll Bücher gegriffen und auf mein Zu-Lesen-Regal gestellt. Und so geschah es, daß ich vorgestern aus diesem Regalbrett einen Krimi griff. Ich blättere also auf, und ich sehe dies

Das mache ich immer mal – bevor ich ein Buch zur Zweitlese ins Regal stelle, notiere ich kurz das Lesedatum und irgendetwas, was zur Lesezeit obenan war – und so katapultierte ich mich im Nullkommanix ins Jahr 2006. Damals hatten die Tanja und ich festgestellt, daß wir beide schon immer mal nach Kopenhagen wollten, und zack – haben wir ein billiges Hotel nahe dem Zentrum gebucht und waren unterwegs. Ich erinnere mich noch genau an unsere Blicke, als wir das Hotel sahen – uralte, kaputte Fenster…. eine Türe, die aussah wie seit mindestens 120 Jahren nicht mehr gestrichen und repariert – ohje! Okay, wir waren nicht im Ritz gelandet… auf den Flurteppichen wäre ich barfuß nicht EINEN Schritt gelaufen; den Kopf hab ich mal lieber ans Fußende des Betts gelegt, denn das stoffbezogene Kopfende hat verdächtig dunkel-fettig geglänzt, und die in Plastik eingeschweißten Frühstücksdonuts waren auch nicht so der Hit *g* – aber der Rest von unseren Kopenhagentagen ist mir in sehr, sehr guter Erinnerung!

momentan gut bestückt: die beiden „zu lesen“-Regalböden

Wir trugen die Unterkunft mit Humor („guckmal, dieses Hotel hatte ich auch im Netz gesehen, gut daß wir das nicht gebucht haben“ – Trauben nicht vertrauenserweckender Muskelprotze vor dem Eingang und dröhnende Discomusik aus dem Club im Erdgeschoß, direkt unterm Hotel, als wir nachts zu unserer Herberge zurückgingen….), beguckten uns Kristiania und das Tivoli, latschten uns bei bestem Wetter die Füße in der Stadt platt und hatten es gut miteinander …

*********

Diese Art des Bücherbeschriftens kann ich nur empfehlen – es geschieht nicht oft, daß ich tatsächlich ORTE eintrage – ich bin ja meist zuhause – aber immer geht das Kopfkino an, ich erinnere mich an Situationen, Zeiten, Lebenslagen, an die ich oft schon lange nicht mehr gedacht habe …. ich mache das bis heute so oft ich daran denke, WENN ich ein Buch zur Zweitlese ins Regal stelle. Manche Bücher lese ich 5, 6, 7x, die bieten dann eine ganz besondere Zeitreise über mehrere Stationen. Aber das gibts nur bei L wie Lieblingsbüchern 😉


Die Zimmerreisen sind eine Idee von puzzleblume und pflanzwas. In den Kommentaren hier sind alle Beiträge der  „A,B oder C“-Staffel verlinkt, und es gibt eine Erklärung der Idee. JedeR darf gern mitmachen.

Mecker!!

Ich warn Euch schonmal vor, das hier ist ein Nörgelbeitrag!!! Wer da keinen Bock drauf hat, möge einfach auf den nächsten, morgen, warten 🙂 Oder zum Schupfenblog wechseln, da gibts sehr schöne Bilder vom Schleispaziergang

Gestern hieß es in den Nachrichten, eine neue Umfrage habe ergeben, daß erheblich weniger Menschen mit den Coronamaßnahmen einverstanden seien als noch vor einem Monat.

Toll, ich bin mal voll Mainstream!!! *grummel*

Denn ich hab mir Samstag eine FFP2-Maske besorgt und sie heute zum ersten Mal getragen. Ehrlich? Wenn ich DIE anhabe, kann ich ebensogut KEINE anhaben: sämtliche Atemluft bekomme ich durch die riesengroßen Spalte rechts und links oberhalb seitlich von der Nase, die sich auch nach viertelstündigen Anpassungsversuchen mit und ohne Herrn F. nicht wegkriegen lassen, Metallbügel zum Trotze. Die FFP2 sind für mein kleines Gesicht schlichtwegs zu groß. Es gibt sie wohl auch in Kindergröße, aber das ist sicher auch keine Lösung, die werden wiederum zu klein sein.

Das war bei den Stoffmasken anders. Die sind lästig, aber man kann sie immerhin eng anliegend tragen.

Was nun?

Nun werde ich meine FFP2s dem Herrn F. überlassen (der sie auch nicht sinnvoll tragen kann: er hat nen Bart – und selbst, wenn er den abrasieren würde: Stoppeln lassen die Dinger auch nicht richtig anliegen – und Stoppeln hat der Herr F. nach 3 Stunden „unrasiert“ spätestens) und mit OP-Masken laufen, was mich richtig wütend macht. Denn die werde ich wohl anpassen können, dafür zwingt man mich aber zur Produktion von Müll, den ich für völlig sinnlos halte, weil OP-Masken kaum besser sind als die wiederverwendbaren Stoffmasken, die ich nun wohl auch – tadaaaa – in den Müll schmeißen kann. Denn ständig Maske zu wechseln (Stoff auf der Straße – in den Bäcker: Stoff ab, OP auf, aus dem Bäcker – OP ab, Stoff auf usw) – DAS scheint mir auch – na? Sinnlos, genau!!

Ich hab kein Problem, mich an Anweisungen zu halten, deren Begründung ich nachvollziehen kann. Ich HABE ein Problem damit, Anweisungen zu folgen, die ich für reinen Symbolismus halte:-(

So. Das musste raus. Ich hab richtig Bauchweh vor lauter ärgern! Hab ich zwar immer noch, aber trotzdem, rausschreiben ist immer gut….. *weitergrummel*

Ich bin gespannt, wie es ab heute auffe Arbeit läuft …. mein Tipp: Vollzeit OP, kein freies atmen hinterm Plexiglas mehr, Stoffmasken wech. Mal sehn

Nach eineinviertel Jahren….

…. lag El Mauski am Abend des 10.Januar erstmals freiwillig auf meinem Schoß!!!

Das einzige Mal zuvor war, als er so krank gewesen war. Das ist er momentan zum Glück nicht, er hatte „nur“ zwei Wunden am Schwanz, die er so doll leckte, daß sie nicht recht heilen wollten (inzwischen sind nur zwei kahle Stellen über- das Fell wächst aber nach…). Gehen wir also mal davon aus, daß er sich EINFACH SO auf meinen Schoß gelegt hat – und dort blieb er auch für bestimmt ne halbe Stunde, lag nachher auch auf der Seite und ließ sich durchkraulen!!!

Juchu! 🙂

Elsa darf sich inzwischen auch (ein wenig) bewegen, wenn El Mauski im Wohnzimmer ist. Sie springt von der Ofenbank und läuft zum Futter oder zu ihrem Küchenstuhl. Verhalten und sichernd, unter steter aufmerksamer Beobachtung – aber der Kater bleibt sitzen oder liegen. Auch das ein großer Fortschritt. Und gestern lag die Madam auf des Herrn(!) Schoß und hat sich NICHT wie sonst immer hinters sichere Bein (Sichtschutz) verzogen, als sie am klappern der Klappe hörte, daß El Mauski ins Zimmer kam. Obwohl er sie gesehen hat, hat sie sich sogar dort entspannt – und der Kater auf dem Teppich davor. Beide schliefen friedlich.

Und gestern abend hatten wir eine superniedliche Begrüßungsszene, mit einem geduldig-freundlichen, blinzelnden Mauski und einer Elsa, die sogar einige Schritte auf ihn zu ging, um ihm seinen zarten Nasenstups verpassen zu können. So niedlich, die zwei, wenn sie so drauf sind!

Dafür tun sich andere, neue Baustellen auf: Elsa macht einen Affentanz um jedes(!) rausgehen. Auch bei gutem Wetter. Ist schon seltsam…. heute hab ich überlegt, sie garnicht mehr zu „fragen“, sondern abzuwarten, bis sie – vielleicht, irgendwann, oder nie – selbst anzeigt „bitte, raus“ – oder allein rausgeht. Sie KANN es ja. Blöd ist halt bloß die Klogeschichte, die ja der einzige Grund ist, warum wir überhaupt so ein Gewese darum machen, ob Madame denn nun raus geht oder nicht 😦 Ich mag mich einfach nicht mit dem Gedanken abfinden, eine „Gutwetterkatze“ zu haben, die bei Kälte, Regen, Wind …. egal…. drin bleibt. Gern benutzt sie das Klo eh nicht, das kommt dazu…. sie kneift dann ewig lange. Mal gucken, ob ich die neue Idee ausprobiere – heute haben wir das lange Bitten, die offene Tür, das Vorhergehen schon 1x hinter uns – ohne eine Draußenelsa als Erfolgserlebnis. Manchmal klappt es erst beim 3. oder 4. Versuch


PS Der Katz auf meinem Schoß – das ist inzwischen gut zehn Tage her und hat sich noch nicht wiederholt……

Ernie grinst.

Die Kettenreaktion ist durchaus noch nicht beendet, oben sind wir zB überhaupt noch nicht weitergekommen. Aber im grünen Zimmer ein wenig. Unter anderem habe ich meine CD-Sammlung mal durchforstet und auch einiges aussortiert – hauptsächlich selbst gebrannte CDs, zu denen ich inzwischen das Original habe oder aber die mir beim erneuten hören eigentlich garnicht so gefielen, daß sie Platz wegnehmen müssten. Die kamen alle in das Bücherhäuschen in Ausacker, das auch ein CD-Regal hat.

Nun wurde also Platz frei, und den habe ich genutzt, um Ernie einen ihm angemessenen Platz zu verschaffen.

Hier grinst er, der Ernie

Vor ‚zig Jahren hatte ich die Ernie-Postkarte irgendwo gesehen und gekauft. Macht gute Laune, sobald man sie anguckt! 🙂 Das war noch zu den Zeiten, als es zwar schon längst CDs gab, aber die gute, alte Kassette noch nicht so weg vom Fenster war. Und da ich fast nur Kassetten hörte, hatte ich mir überlegt, daß ich mich irgendwie selbst mal an die vielen schönen CDs und LP in meinem Schrank erinnern sollte. Also habe ich begonnen, im Zufallsmodus (alle LP auf einen Haufen, Augen zu, eine ziehen) erst von jeder LP, dann auch von jeder CD einen einzigen Titel auf Kassette zu spielen. Hoffend, daß beim hören immer wieder ein „Auja, DIE Platte muß ich mal wieder auflegen“ aufpoppen würde. Als ich soweit fertig war, hab ich mir gedacht, die Kassetten will ich erkennen. Normalerweise hab ich das meist mit Bleistiftsymbolen gemacht, die ich auf die Rücken malte, aber jetzt fiel mir Ernie in die Hände – was liegt näher als sein breites Grinsen noch breiter werden zu lassen, indem er es über meine Mixkassetten ziehen „darf“?

Tipp: oberste CD-Reihe, 3. Fach von links 😉

Ernie hat einen Platz auf Augenhöhe gefunden, ich hab das CD-Regal mal wieder schön sauber geputzt …. 🙂

Übrigens war Ernies Grinsen nichtmal breit genug. Es gibt auch noch eine gleich genutzte Schweinepostkarte, denn jahrelang hab ich das „pro CD ein Lied auf Kassette“ mit neuen Kassetten weitergeführt. Die Schweine-Edition höre ich aber nicht so gern wie den Erniemix, denn es gab zeitweilig eine sehr starke „Grunge“- und „Singstimmenjazz“-Schlagseite. Und Rage against the machine nach Daves true story … das passt dann doch nicht so wirklich gut hintereinander weg….. Die Erniekassetten sind, weil sie eine jahrzehntelange Musikentwicklung bunt vermischen, viel besser hörbar. Und Ernie macht mir bis heute gute Laune, wenn er mir so entgegenstrahlt.

El Mauski hat einen Kasper gefrühstückt

Wie immer: man filmt, wenn grad nicht viel los ist – aber gegen Ende sieht man gut, was für einen Spaß der Katz am Glatteis hat, da dreht er ordentlich auf ….. guckt nur!!!! 🙂 Der Herr F. und ich haben uns so gehögt – ein wenig sieht mans, weil der Herr vor lachen wackelt – und mit ihm der Film :-)))

Ist soweit.

Mir geht jetzt auch langsam die Puste aus.

Die Tageslichtlampe leuchtet, ich habe mich sehr über eine nette Überraschung einer der Naturgartenfrauen gefreut, gestern war nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder die Sonne da, ich war heute trotz Graupel und Eisschicht auf den ungeschützen Wegabschnitten draußen, „einen Gang machen“, auffe Arbeit läufts gut – will sagen: ich versuche, was in meinen Händen liegt zu tun dafür, daß ich die guten Dinge bemerke und würdige. Und doch:

der trübe Winter zollt seinen Tribut. Die typischen Anzeichen sind: ich komme morgens ganz schlecht aus dem Bett (und es ist KEIN wohliges umdrehen sondern die altbekannte „Bettlähmung“), der Bauch schmerzt wieder mehr und die netten kleinen Dinge des Lebens sind trotz ihres Schönseins anstrengend.

Eigentlich bin ich trotzdem noch ein wenig stolz auf mich. Dafür, wie schlecht es mir lange Zeit ging und wie lang sich die Durststrecke hingezogen hat, dafür, daß Vieles von dem, was ich gern tu, „aufgrund deer besonderen Situation“, sprich des doofen C, so lang schon nicht geht, habe ich mich ganz gut gehalten, finde ich. Jetzt aber brauche ich SONNE und FARBEN!!

Ich finde, es ist Zeit, daß der Frühling kommt! Oder daß der Winter ein freundliches (NICHT WEISSES!!!!! *gg*) Gesicht zeigt. Klarer, kalter, sonniger Frost- das wäre doch auch mal was, zur Abwechslung ….

A propos C: gestern hab ich 17 Minuten ununterbrochen in Impfterminangelegenheiten in der Telefonleitung gehangen. Von „garnicht erst ein Ton“ über „besetzt“ bis „aus dem Menü geschmissen werden“ war alles dabei, bis dann, nach 17 Minuten, die Ansage kam, alle freien Termine für unser Bundesland seien vergeben. Das trägt auch nicht grad zur guten Stimmung bei – obwohl: wahrscheinlich sollte ich dankbar sein, denn da man um 7 Uhr 58 das 1. mal wählt, konnte ich gestern zumindest der Bettlähmung trotzen….

Und Ihr so?

 


 

Beitrag veröffentlicht, danach ins BC-Forum geguckt – und laut gelacht:

(Seit vier Jahren, wenige Tage nach Trumps Wahl, läuft dort ein Countdown zum Ende seiner Amtszeit)

Danke, Lire!!!! :-))))

Zimmerreise. Mit B.

Weil pflanzwas und puzzleblume dazu animieren, eine Zimmerreise zu unternehmen und dabei nach etwas zu gucken, das mit A, B oder C beginnt und als Ausgangspunkt für eine kleine Reise dienen kann, bin ich durch meine Räume gestreift und habe Ausschau gehalten. Es hat ein Weilchen gedauert, aber dann sind sie mir doch aufgefallen – meine Messing-Bilderrahmen – manche sogar mit gewölbtem Glas, alle mit hübschen Details und trotzdem schlicht-zurückgenommen,

Sie waren für ne Mark oder 50 Pfennige einfach da, wenn frau grad irgendwas hatte, was sie einrahmen wollte und auf einem Flohmarkt rumgetrödelt ist. Hübsch fand ich sie schon immer, und so habe ich in Berlin, in Bonn und werweißwonoch ein paar dieser schönen Bilderrahmen zusammengesammelt. Leider zu wenige, und jetzt suche ich seit Jahren vergeblich auf den Straßenflohmärkten, die ich mit dem Herrn F., der nach CDs fahndet, gern besuche. Auch beim Trödler mit den Haushaltsauflösungen oder in Sozialläden gucke ich danach – Fehlanzeige. Ein seltenes Mal sehe ich einen an einem dieser Profiflohmarktstände. Dann wollen sie da 15 oder 20 Euro für haben, aber obwohl ich es mir ja leisten könnte – ich mag nicht mit was nach Hause gehn, wenn ihm der Geschmack des überdenTischgezogenwordenseins anhängt.

Nun, da ich die Fotos gemacht, den Text geschrieben habe, denke ich, ich hätte auch BookCrossing nehmen können. Aber andererseits – das wäre uferlos geworden. In jedem Zimmer an unzähligen Stellen nicht nur BookCrossing-Bücher! Nein:

Mix-CDs von unterschiedlichsten CrosserInnen aus einem CD-Projekt, das wir vor zig Jahren mal gemacht haben.

Selbstgemachte Lesezeichen von Hadija, die statt im Buch im Rahmen landeten, weil sie zum benutzen zu schön sind.

Das Hochzeitsbild aus Stoffresten – immer wieder gern beguckt!

Der knuffige Häkelmaulwurf von satay-spiess

Die Bilder von ParadizeApple, gezeichnet, gemalt, fotografiert. Hier nur EIN Beispiel

Der bemalte Teller von Komma (Oedi ist mein BC-Name, das running book BC-Logo)

Undundundund -Hier ein Button, da ein Mitbringsel … nein, SHELFISH sind BookCrosserInnen wahrlich nicht!!!

Das Engelchen mit den bunten Ringelsocken in einem der Bilderrahmen – auch das ist übrigens ein BC-Ding: ich hatte Socken gestrickt und meistbietend im BC-Forum für einen guten Zweck versteigert – und dies war eine „Danke“-Karte einer Beschenkten – ja, BESCHENKT – denn der Ersteigerer hatte die Socken zum verschenken ersteigert. So sind sie, die BookCrosserInnen: bedanken sich nicht nur beim Schenker, sondern auch noch bei der Strickerin!!!

Vielen Dank, puzzleblume und pflanzwas für die schöne Idee – sie hat mir gleich beim Versuch eins eine Menge netter Erinnerungen beschert 🙂 Ich bin aus meinen Zimmern in Dörfer ringsum gereist, auf unterschiedliche BC-Treffen und in die Vergangenheit. Nur das mit dem „ausgehend von einem einzigen Gegenstand hat so nicht wirklich geklappt. Ich gelobe Besserung *g*

Anfänge wurden gemacht

Seht mal, da, am gegenüberliegenden Ufer….

Nicht gesehen? Aber jetzt….

Einige Findlinge sind in der Baggerschaufel aufgetaucht, und ein paar haben schön glatte Oberseiten – mal gucken, ob es Tritt- oder doch nur Randsteine werden, jedenfalls liegen sie da nach einigem buddeln und schuften des Herrn F. schonmal richtig gut!

Außerdem hatten wir den Plan, mit Freunden bei Punsch draußen an der Brenntonne schonmal ordentlich was an Wurzelwerk und Zweigen wegzubrennen…. das hat sich allerdings als nicht wirklich gute Idee rausgestellt: eisekalter Wind, eine Brenntonne, die in alle Richtungen qualmte …. ein wenig was ist weggebrannt, denn wir wollten schon gut angeheizt haben, bevor der Besuch kam. Aber wir haben den Freunden rechtzeitig Bescheid gegeben, daß der Plan nix war, und haben dann den Punsch drin getrunken, dem großen C zum Trotze….(das war VOR den Regelverschärfungen) Außerdem hab ich schon laaaaaaangsam Stücklein für Stücklein begonnen, die Grasnarbe des Exweges abzutragen- und damit im Matsch eine neue anzulegen. An wetter- und schultermäßig guten Tagen vielleicht 10-12 Grassoden, dann reichts dem Arm wieder, aber ja – Kleinvieh macht auch Mist, ich bin draußen und es passiert was 🙂

Uns‘ Elsa ist oft mit draußen und folgt mir auf Schritt und Tritt. Rast los, als würde ich auf sie drauftreten, flitzt zurück, um zu gucken, saust auf den Holunder und wieder runter, sprintet quer übers Gelände – und ist die allererste, wenns eeeeeendlich zurück ins warme geht. Und abends sind wir dann Alle gaaaaanz müüüüde….. 🙂

Seit das Wetter naß ist, ist der Spaß leider vorbei: Elsa geht bei Regen erst garnicht raus, sonst auch bloß fix mal pinkeln. Und auch mich zieht es momentan nicht raus, zumindest nicht in unsere Schlammwüste 😉

Das doofe C und die Impferei

Gestern vormittag war ich bei de ole Lüüd. De ole Mann berichtete, er habe versucht, einen Impftermin zu bekommen und sei gescheitert. Die hätten immer irgendwas von Psychiatern gesagt. Also hab ich angerufen und wusste schnell, warum: der Telefondialog dort ist so verwirrend, daß auch ich, die in sowas ziemlich gut bin und nicht so schlecht hören kann wie er, nachher an der falschen Stelle gelandet bin. De ole Mann kam mit den Nummern garnicht erst klar, die er drücken sollte, und wenn man ohne drücken durchlaufen lässt, heißt es, man werde mit dem psychiatrischen Notdienst oder sowas ähnlichem verbunden *gg*

Ich kam irgendwie nicht nach S-H durch, sondern landete bei einer verständlicherweise gestressten Telefonistin, um mir dann sagen zu lassen, daß in S-H eh schon längst wieder alles zu spät ist. Ich war nämlich erst um 10 Uhr am Telefon, aber abends hörte ich dann: schon nach einer halben Stunde waren alle Termine belegt. DAS zumindest könnte man dann doch direkt in der Telefonmenüschleife kommunizieren!? *augenroll*

Und ich konnte bisher auch übers Netz keinerlei Info dazu bekommen, wie die Impferei denn in S-H bei über 80jährigen läuft, die daheim gepflegt werden und nicht ins Impfzentrum können. Musste ich also mit dieser Frage auch wieder die überlasteten Rufnummern weiter überlasten 😦 Habe erfahren, daß ich trotzdem nächsten Dienstag wieder die 116117 versuchen kann (diesmal früher, um in der halben Stunde durchzukommen *augenroll* und parallel online), und dort direkt dazusagen muß: nicht mobil, daheim impfen!!

abgekartet Nr. 21

Eine schöne Karte, deren Text mich von Anfang an sehr angesprochen hat (obwohl ich ja nicht so die emsige Arbeiterin bin 😉 ) So hat es auch ziemlich lange gedauert, bis ich mich jetzt von ihr trennen konnte. Danke, holle77, dafür!!


Was ist „abgekartet“?