Immer für eine Überraschung gut – die Kringelchen :-)

Der Herr F. hat gestern ganz alleine alle unsere Bienen durchgeguckt, denn ich war arbeiten, und für nachmittags und heute war Regen und Gewitter angesagt – und was?

Die Kringelchen explodieren grad, sagt er – sie hatten sämtliche Waben voll mit Brut, aber die beiden Futterwaben, die wir für kalte, nasse Nofälle noch immer hinterm Trennschied geparkt hatten, waren offenbar leer geworden – aber jetzt mit glitzernd-frischem Nektar wieder aufgefüllt (die hat er ihnen dann vors Trennschied gehängt) Und, haltet die Luft an: der Honigraum ist fast vollständig ausgebaut und mit Nektar gefüllt!!!!! Er hat einen 2. obenauf gesetzt. Eigentlich packt man den neuen DRUNTER, aber da er ja noch nicht völlig „fertig“ war, hat sich der Herr gedacht, sollen sie Platz bekommen, aber erstmal den anderen vollmachen. Nächste Woche dann werden wir das umstapeln….

Da denken wir, sie finden kaum Zeit zum eintragen, und dann nutzen sie die letzten Tage so heftig! 🙂 Weiselzellen hat der Herr F. noch nicht gesehen, aber ’ne Menge Spielnäpfchen, die Vorstufen der Weiselzellen (wer mit diesen Ausdrücken nix anfangen kann, möge hier nachlesen, bitte 🙂 )

Bei den beiden anderen Völkern beginnt gerade erst der Ausbau des Honigraums, sie sind nicht so stark, legen aber endlich richtig los mit dem brüten. Auch recht…. Da wirds dann vielleicht mehr was mit dem Sommerhonig….

Ein Rundbrief der Gettorfer Imker berichtet übrigens, daß die Schreiberin dort in fast allen Völkern schon bestiftete Weiselzellen gefunden hat……

 

Sonntag in Schleswig-Holstein:

„Der Bienenfreund“ Hans Thoma, 1863

Heute im Plan:

  • wählen gehen
  • Bienen durchgucken

Daumen drücken, bitte sehr

  • daß die AFD unter 5% kommt (GANZ unrealistisch ist das nicht, die Prognosen gehen gen 6%. Aber nuja, Prognosen….)
  • daß wir zumindest nur EIN Volk auflösen müssen (die Kringelchen sind zu 98% sicher buckelbrütig) und einige Drohnenbeobachtungen beim Mondvolk nichts böses bedeuten

Tschä, das also habe ich gestern, Samstag, Mittag geschrieben. Und dann bin ich rausgegangen, wo zu meiner großen Verwunderung trotz Bewölkung und nicht gerade warmen Temperaturen knapp über 10° vor allen Völkern die Bienen in Massen unterwegs waren. Aber was für Töne musste ich hören? Es summte viel zu hoch, viel zu laut – und auch beim Mondvolk: DROHNEN! Jemine…. Also haben wir umdisponiert, nachdem der Herr F. auch dazugekommen war, und haben gleich heute geschaut, hoffend, daß wir abends noch Bienenbesitzer sein würden….

Die Bienen sind immer, aber auch immer für Überraschungen gut!
Diesmal für schöne Überraschungen: Mondvolk und Sonnenvolk hatten zwar nicht gerade üppige und lückenlose, aber doch vorhandene Brutnester mit Arbeiterinnen- und Drohnenbrut. Das war prima, denn bei diesen Witterungen ist nicht zu erwarten, daß die Königinnen sehr viel stiften. Trotz Raps- und Obstblüte haben wir Futterwaben dringelassen, denn Biens haben keine Chance, die schönen Trachten genügend zu nutzen, um auch nur ihre Brut zu versorgen, geschweige denn, Honig einzutragen. Außerdem ist es außer zu kalt auch viel zu trocken (jetzt auch bei uns), was durch den dauernden starken Wind noch verstärkt wird. Und wenn es sehr trocken ist, dann honigen die Pflanzen auch nicht gut. Aber uns ist ja alles recht, wenn es den Bienen bloß gut geht, selbst wenn wir gar keinen Honig bekommen ….

Und dann zu den Kringelchen – und: juchhu! Tatsächlich waren größere Flächen inzwischen verdeckelt – und nicht buckelbrütig, die Königin lebt also und kann befruchtete Eier legen 🙂 Alle drei Völker wohlauf!!!

Wir sind uns einig, noch nie im Mai so viele Drohnen gesehen zu haben – aber offenbar meinen die Bienen, daß sie das so haben wollen, jedenfalls liegt es nicht daran, daß die Völker ihre Königinnen verloren haben 🙂

Unsere Pläne, doch noch einen vorweggenommenen Schwarm zu machen, mit dem wir eine der TBH neubesiedeln könnten, sind damit wieder in erreichbare Nähe gerückt. Und Honig gibt’s dann vielleicht ja noch von der Linde….. oder eben nicht…..

Grob-Einblick bei Biens (und Aktualisierung)

30.4.

Auch heute ist das Wetter schlechter als angekündigt. Zwar strahlt die Sonne, aber bei Fast-Sturm und 11° ist das auch nix dolles. Bienen sind unterwegs, mit Pollen und so, aber nicht so heftig, wie man bei besserem Wetter erwarten würde. Wie auch?

Trotzdem haben wir heute mal die Beuten geöffnet, zu bänglich waren wir, daß die armen Tiere hungern könnten – und tatsächlich, die Kringelchen waren nahezu blank mit Futter, und auch die Vorratswabe hinterm Trennschied war restlos leergeräumt. Oben im Honigraum glitzerte tatsächlich ein wenig was – das bedeutet aber nicht, daß unten im Brutraum Überfluß herrscht! Nein, es gab nichtmal einen Futterkranz zu sehen. Alles saß pickepacke voll mit Bienen, und die Annahme ist, daß die Waben mit Brut voll belegt sind und deshalb das bißchen Nektar von gestern in den Honigraum gebracht wurde. Das ist ja prinzipiell auch gut so, bloß hatten die Kringelchen auch tote Larven unten liegen, was für Futtermangel spricht – dann räumen sie nämlich in ihrer Not Brutzellen aus.

Zum Glück haben wir ja Futterwaben über. Eine davon haben wir ihnen reingehängt. Es ist hoffentlich noch nicht allzuviel Schaden entstanden, und sie können sich wieder sanieren.

Sonnen- und Mondvolk dagegen hatten noch genug Futter, und nur eine Vorratswabe hinterm Trennschied war fast geleert. Die haben wir mit rausgenommen. Beide Völker sind mit mehr Bienen als beim letzten schauen ganz gut gerade vor, aber nicht pickepacke voll, und beide haben auch noch nichts im Honigraum gemacht (kein Wunder!)

Wir hoffen nun, daß nächste Woche das Wetter endlich, wie neuerdings versprochen, wärmer wird, dann werden wir bei den Kringelchen genauer hinschauen; es ist durchaus möglich, daß sie schon mit Schwarmvorbereitungen beschäftigt sind, und da wir gern eine TBH besetzen und dazu einen vorweggenommenen Schwarm nutzen würden, wäre das auch okay. Bloß soll uns ja möglichst kein Schwarm entwischen, also müssen wir auf Habacht sein 😉

Drückt Biens die Daumen, daß möglichst schnell das Wetter gut wird, so daß sie die Möglichkeiten, die Wildkirsche und Raps ihnen bieten, nutzen können – dann sieht das so schlecht nicht aus, trotz Kältewelle und ausgeräumter Larven.

2.5.

Da ich gestern Drohnenmengen bei den Kringelchen gesehen hatte und heute das Wetter besser ist als angesagt, haben wir bei Kringelchens doch nochmal genauer hingeguckt – und ohweh: Drohnen in Massen und ganz viel frische Brut, die noch nicht verdeckelt ist. Nun ist eine andere Variante als oben geschrieben wahrscheinlich geworden: daß nämlich die Kringelchen ein Drohnenmütterchen haben (Erklärung hier *Klick*) Mist!Da vor der Kältewelle noch schöne Arbeiterinnenbrut in Mengen da war ist anzunehmen, daß die Königin die Kälte nicht überstanden hat. Am Futtermangel kanns nicht gelegen haben, schließlich wurde ja auch noch eine ganze Drohnengeneration großgezogen 😦

Wir werden aber die Verdeckelung der größten Madenzellen noch abwarten, zu oft gabs schon Fehlalarm. Vielleicht stiftet ja doch die Königin jetzt nach. In einigen tagen wissen wir’s sicher.

 

Tapfere Bienchen

Keine 10° hat es, aber sobald der Regen vobei war und die Sonne auf die Kästen schien, waren/ sind alle drei Bienenvölker fleißig: Pollenträgerinnen, Totengräberinnen, Wasserholerinnen und sogar schon ein, zwei Drohnen sind unterwegs. Morgen soll es sensationelle 12° bei ganztägiger Sonne geben…. eigentlich immer noch zu kalt, und trotzdem werden wir zumindest mal gucken, ob Alle noch genügend Futter haben, denn der versprochene warme Frühling ist wiedermal verschoben worden *augenroll* (aber der menschliche Frühling, der wird kommen!)

PS wir Menschen sind nicht so tapfer: der Ofen ist an….

Langkiek

Am 28.3., letzten Dienstag, haben wir bei herrlichem Sonnenschein ohne Wind und starkem Bienenflug alle drei Völker ganz durchgeschaut. Dabei sind ganz nebenbei die Sternchen zum Sonnenvolk geworden.Sie sitzen schon seit, glaube ich, vier Jahren in der Sternchen-Beute, die ich falsch bemalt hatte, und die dadurch um 90° verdreht dasteht – deshalb sitzen die Bienen parallel zum Flugloch (Warmbau) statt wie in den anderen Beuten senkrecht dazu (Kaltbau). Wahrscheinlich ist das den Bienen ziemlich egal, aber für uns bedeutet es jedesmal ein anderes rangehen. Einfacher finden wir, seitlich zu stehen und nicht ganz über die Waben greifen zu müssen. Also sind die Sternchen umgezogen. Dabei haben wir auch gleich geschaut, wie es ihnen geht. Es wird empfohlen, bei dieser ersten Durchsicht zwei volle Futterwaben an den Rändern zu belassen und auf alle Fälle Pollenbretter zu entfernen (Waben, auf denen fast nur Pollen eingelagert sind), weil diese wie ein Trennschied mitten im Nest bei kalten Temperaturen die Bienen dran hindern, zu den anderen Waben zu krabbeln. Außerdem soll man den Bienen höchstens sieben Waben drinlassen (bei unseren großen Dadant-Waben). Das Sonnenvolk hat 4 Brutwaben mit nicht riesigen, aber großen Brutfeldern und nun also zusätzlich drei Waben, die eine mit nur wenig Futter. Hinter dem Trennschied hängen nochmal Pollen – und Honigwaben, aus denen sie Futter umtragen können, sollte es nochmal eine kalte, nasse Zeit geben, in der sie nicht rauskönnen.

Allererster, frischer Weidenhonig – zum naschen, war ans Trennschied angebaut… hmmmmm, süüüüüß!

Beim Mondvolk ists ähnlich, aber mit nur drei Brutwaben, die auch noch nur spärliche, auslaufende, verdeckelte Brut zeigen. Es fliegen viele, viele Bienen, dick bepackt mit Pollen, deshalb gehen wir davon aus, daß wir mal wieder Stifte übersehen haben. Platz für Brut ist da. Genug Bienen zum füttern auch. Auch ihnen haben wir Futter und Pollen hinters Trennschied gehängt. Leider war beim Mondvolk ein Stück Wabe abgerissen und lag quer unten über drei andere Waben, natürlich festgebaut. Aber wir konnten das ganz gut entfernen, ohne viel kaputtzumachen. Das Wachs habe ich eingeschmolzen.

Die Kringelchen hatten ja schon zum einwintern weniger Waben, und dann war auch noch eine gerissen…. dadurch hatten sie beim reparieren die hinterste Wabe krumm und dick gebaut, und zusätzlich auch noch ans Trennschied festgeklebt. Hier haben wir zwei Honigwaben zerstört. Zum Glück hatten die anderen ja so viel, daß es überhaupt kein Problem war, auch sie wieder aufs rechte Maß zu bringen. Wir haben ihnen Waben der anderen Völker als Ersatz gegeben. Sie sitzen jetzt auf vier Brut – und zwei Futterwaben, hinterm Schied hängen auch noch zwei Pollen- und Futterwaben zum umtragen.

Allen drei Völkern haben wir schonmal die Honigzargen aufgesetzt. Sie hatten tatsächlich schon viel frischen Honig von den Weiden im Umkreis gesammelt – falls es ihnen zu eng wird, können sie nun nach oben ausweichen und dort auch ihren Bautrieb befriedigen.

Nachher

Aber das wird wohl noch ein Weilchen dauern. Erstmal müssen sie sich jetzt neu sortieren, und es ist ja auch noch früh im Jahr…. aber die Mirabelle öffnet schon ihre Blüten!

Ja, und ich – ich war im Wege. Will sagen: ich hab einen Stich abgekriegt, genau zwischen den Augenbrauen. Ein Bienchen hat sich in einer Ponyfranse verfangen, wurde bange und hat sich verteidigt. Bin gleich geflitzt und habe eine von des Herrn Allergietabletten eingeworfen. Deshalb und weil das Bienchen nicht die Chance hatte, den Stachel ganz zu versenken ist er nicht allzu schlimm ausgefallen

 

Kurzkiek

Gestern bei schönem Sonnenschein waren alle drei Völker ordentlich unterwegs – Zeit für uns, zum ersten Mal reinzuschauen. Dr Plan lautete: leere Waben entfernen, gucken, ob noch genug Futter da ist.

Ja, der Plan….

tatsächlich konnten wir konstatieren: es sieht gut aus wie nie: Sternchen und Mondvolk besetzen alle Waben, und alle Waben sind auch voll – bis hinten mit Nektar! (in der Mitte sitzt die Brut, daß die vorhanden ist, sehen wir ja an den Pollitas) Wenn da 2 volle Futterwaben sind, dann ist das allemal genug (zumal erfahrungsgemäß auf der anderen Seite des Brutnests auch nochmal mindestens 1 Futterwabe sitzt) Also haben wir nicht weiters was aufgemacht, alles gut.

Kringelchen haben ja nur 5 Waben, eine davon war auch noch abgerissen, da konnten wir also nur hinten rein gucken, denn zum alles kaputtmachen (was wir müssen, um die reparierte abgerissene Wabe rauszuholen) ist es noch zu kalt. Aber auch sie hatten die dicke hinterste Wabe voll mit Futter, auch sie haben Brut.

Wunderbar soweit, es fragt sich, wann der rechte Zeitpunkt für eine richtige Durchsicht und Wabenerweiterung ist; wenn die so weitermachen, muß auch schon bald der Honigraum drauf, denn obwohl wir es fast nicht glauben können, sind wir doch Beide der Meinung: der offene Honig ist frischer. Sieht ganz so aus, so hell, glitzerig und die Deckelchen, wo welche draufsind, auch ganz neu und nicht eingesunken….

Dankeschön!!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Irgendwie hat mein gestriger Beitrag wohl den richtigen Adressaten gefunden: heute vormittag ists genau so, wie wir uns das gestern noch gewünscht haben. Und so setze ich mich auch nur eben kurz hier an den Computer, denn eigentlich wirbele ich grad draußen ein wenig:

Karrenweise entferne ich halbmeterdicke, erstickende Laubschichten aus den Ecken, in die der Winterwind sie zu festen, nassen Lagen geweht hat. Buchenlaub verrottet nur sehr langsam und erstickt in solchen Mengen tatsächlich das Leben drunter. Wenn ich also möchte, daß nicht nur Goldnessel und andere Spezialisten überleben, muß ich ran…

Natürlich war mein Blick auch immer gen Bienen gerichtet, ich wartete sehnlichst auf ihr Erscheinen, aber Niemand läßt sich blicken, und so habe ich kurz meiner Neugierde nachgegeben und alle drei Deckel gelupft.

Am besten siehts beim Mondvolk aus. Da sitzen sie auf 4-5 Gassen dick auch oben auf den Oberträgern (und schützen damit ihre Brut). Bei Sternchen und Kringelchen sind die Bienen weniger zahlreich, aber „es lebt“, und überall sind auch Futtervorräte oben zu sehen, so daß ich jetzt hoffe, daß auch die beiden kleineren Völker genug Bienenmasse haben, um Brut aufzuziehen und sich für den Frühling zu stärken.

Mit diesen erfreulichen Nachrichten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
die sonnen- und frischlufthungrige Gärtnerin*

Fjonka

*muß mich beeilen, langsam schieben sich schon die Schleier vor die Sonne, und für nachmittags ist Regen angesagt…..

PS Nach der Mittagspause: Bin grad über dies hier gestolpert: vor vier Jahren am 2.3. gab es erst einen einzigen Krokus! Jetzt ist vorn im Staudenbeet ein Krokusmeer – nicht nur die zarten Elfenkrokusse, sondern auch schon „normale“ lila und auch gelbe und weiße recken sich der Sonne entgegen, die durch den darübergelegten Schleier noch immer scheint. Und auch 3-5 Bienen lassen sich jetzt sehen (aber das ist nicht symbolisch gemeint, mehr sind’s tatsächlich nicht….. Schleiersonne mit kaltem Wind bei 7° ist halt doch noch nicht das Idealwetter)

 

Eindrücke

Leider ists hier nach wie vor grau und naß und kalt, so daß Biens keine Chance haben, erste Flüge in die Umgebung zu unternehmen und zum Beispiel die Winterlinge anzufliegen, die schon so weit wären. Aber wenn ich in die Gemüllschubladen gucke, ist überall „Leben satt“ im Sinne von Gemüll über 3-5 Wabengassen.

Gern würde ich mich überzeugen, daß noch genug Futter direkt am Brutnest ist, aber bei dem Wetter geht das nicht. Mengenmäßig könnte es eh nur bei Kringelchens kritisch werden, die ja den Wabenabriß hatten – und bei denen wir genau deshalb auch eh nicht eingreifen könnten.

Leider scheinen Kringelchens Durchfall zu haben, ab und an guckt ein Bienchen raus, um sich zu erleichtern, was man an hellbraunen Kotspuren ums Flugloch sieht. Tun können wir da nichts, nur auf ihre Selbstheilungskräfte hoffen.

Besser spät als nie

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Kurz vor Weihnachten

Nun zieht er wieder, der Erkältungshonig. Vergessen hab ich ihn – bis ich zum ersten Mal schniefen musste. Und dann war es noch etwas schwierig, an die frischen Kräuter zu kommen – aber dank a war auch dies Problem lösbar. Nun kann ich bloß hoffen, daß mich die erste Erkältung nicht vor Ende Januar erwischen will, so daß ich ihr beim ersten Anflug schon etwas entgegenzusetzen habe.


Heute: Tja, da hätte ich wohl mal lieber nichts beschreien sollen – keine Woche später ist sie da, die Erkältung. Ohrenschmerzen, Husten, Halsweh, und – das momentan schlimmste: ein Gefühl totaler Erschöpfung. Und der Honig noch nicht fertig…. heute wäre es eh zu spät, vorgestern wäre der rechte Zeitpunkt gewesen, mithilfe meiner 3 Teelöffel täglich den Kampf aufzunehmen. Hätte, könnte, wollte. Jetzt heißt es: schonen und gesunden 😦

Kerzendocht

Hier sieht man die kleinen Vs

Hier sieht man die kleinen Vs

Einige Kerzen brennen schlecht. Der Docht glüht dann sozusagen von oben aus, wird hart, zieht kein Wachs nach. Oft reicht es, wenn man das harte, oberste Stückchen immer wieder abknipst, aber jetzt hatte ich (nach langem wieder einmal) eine Kerze, bei der das so schlecht war, daß letztlich nur ein Tunnel in die Kerze brannte, sozusagen.
Nun heißt es ja immer, man solle die Dochte nur „richtigrum“ verwenden, es gäbe kleine V s zu sehen, die immer mit der Spitze nach oben? oder unten? sein sollen, damit das Wachs richtig zieht. Wir können dies aber überhaupt nicht erkennen! Wir sehen wohl die V s (siehe Bild links), aber wenn man den Docht in den Fingern dreht, ist mal die Spitze oben, mal unten, weil das ganze so geflochten ist, daß es mehrere V s gibt! Vielleicht gilt der V-Hinweis ja auch nur bei Flachdochten? Unsere sind alle Runddochte.

Viele Dochte haben übrigens, wenn man sie kauft, eine Art Marker – aber wir haben VIEL Docht – zB auch eine ganze große Spule – aber keine Marker, nirgends. Und selbst wenn – bedeutet das markierte Ende „hier ist Kerzenspitze“ oder „hier ist Kerzenboden“? Nirgends ein Hinweis…

Wer weiß da was?

(@zauberweib – kannst Du damit was anfangen? Und machst Du Bienenwachskerzen oder solche aus „normalen“ Kerzenresten oder -perlen? Das ist nämlich anders…)

Echte Wachskerzen

P1100986Ein Tipp für Diejenigen von Euch, die welche machen:

Ich las vor einiger Zeit, daß die Kerzen länger und schöner brennen, wenn man sie nach dem gießen längere Zeit lagert. Erstmals habe ich in diesem Jahr genug Kerzen gemacht, um das austesten zu können. Ja, es stimmt tatsächlich! Sehr deutlich merke ich es bei den Teelichtern, die ich schon gar nicht mehr nehmen wollte, weil fast alle so schlecht brannten. Jetzt, nach etwa einem Dreivierteljahr Lagerung, brennen sie alle richtig gut ab!

Aber auch die Blockkerzen brennen regelmäßiger, vor allem aber langsamer ab. Und das ist toll, denn sooooo viel Wachs haben wir nun auch nicht „über“. So hält’s länger vor. Und ich finde es nach wie vor viel schöner, eine Wachskerze abends betrachten zu können als eine aus Stearin oder Paraffin oder wasauchimmer. Das Licht ist schöner, isso!

Falls Irgendjemand ahnt, wieso das so sein könnte – gern hier hinterlassen, denn ich habe nicht die leisteste Idee, und auch der Herr F. mit seinem unbestritten ganz guten Chemie- und Physikwissen konnte nicht helfen.

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Woran ich nach wie vor rätsele, hier könnte ich einen Tipp brauchen:

einige Kerzen brennen schlecht. Der Docht glüht dann sozusagen von oben aus, wird hart, zieht kein Wachs nach. Oft reicht es, wenn man das harte, oberste Stückchen immer wieder abknipst, aber jetzt hatte ich (nach langem wieder einmal) eine Kerze, bei der das so schlecht war, daß letztlich nur ein Tunnel in die Kerze brannte, sozusagen. Nun heißt es ja immer, man solle die Dochte nur „richtigrum“ verwenden, es gäbe kleine V  s zu sehen, die immer mit der Spitze nach oben? oder unten? sein sollen, damit das Wachs richtig zieht. Wir können dies aber überhaupt nicht erkennen! Wir sehen wohl die V s, aber wenn man den Docht in den Fingern draht, ist mal die Spitze oben, mal unten, weil das ganze so geflochten ist, daß es mehrere V s gibt! Wer weiß da was? (Viele Dochte haben ja, wenn man sie kauft, eine Art Marker – aber wir haben VIEL Docht – zB auch eine ganze große Spule – aber keine Marker, nirgends)

Biens und ein wichtiger Gartentipp *seufz*

spielen dieser Tage bei windstillen, wolkigen 18° nochmal Sommer:

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richtig was los da!!

Die Futterzargen waren noch drauf (leer), weil noch so viele Bienen da drin sitzen. Seit vorgestern sind sie aber wech.

Wir sind durch mit unseren Bienen: gefüttert, jeweils nur einmal (!) behandelt gegen Varroen mit sagenhaften Ergebnisse von bisher dauerhaft nur 0-2 Varroen/ Tag, und alle drei Völker tragen ordentlich Pollen ein und wirken kräftig und vital 🙂

Vielleicht haben wir ja mal Glück und bringen drei kräftige Völker ins nächste Frühjahr mit!?

Die Kringelchen, die auf weniger Waben sitzen, weil sie nicht mehr bauen mochten, platzen schier aus den Nähten. Wahrscheinlich hätten sie im August, nach/ bei der ersten Futtergabe, wieder gebaut – aber da ist ja der Wabenabriss, der uns daran hindert, ein weiteres Rähmchen einzuhängen. Da müssen sie jetzt also durch. Das Mondvolk hat die wenigsten Bienen, aber ich denke/ hoffe: genügend, um durchzukommen.

P.S. noch ein Tipp von der (nun ein wenig erfahreneren) Gärtnerin: Nie, aber auch wirklich nie!!! Odermennig im Herbst umpflanzen, ohne vorher die Triebe zu kappen. Zumindest nicht, wenn man nicht eh vorhat, sich noch am selben Tag eine schicke Kurzhaarfrisur schneiden zu lassen. Die überaus klettigen, kugeligen Samen bilden nämlich heftige Klumpen in den Haaren, die nur mit viel Geduld, geopferten Haaren und Schmerzen zu entfernen sind. Weil die Triebe nämlich A lang sind und B sehr schön hin-und herpendeln und C die Samen sehr locker sitzen – alles in allem natürlich eine prima Taktik, mit der der Odermennig sich da verbreitet. Aber nuja, in der halben Stunde, die ich mit rausziepfen verbracht habe, hat sich meine Bewunderung in Grenzen gehalten……. ich habe sehr geflucht!

Freumich-Abend

Samstag Abend. Fahre nach der Arbeit in den Hof – sehe: ein Empfangskommittee! 🙂
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Allerdings rührt sich das erst nach Aufforderung, um mich zur Tür zu begleiten *g*
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Zweites Empfangskommittee im Garten 😉 Und ein Freumich dazu: wr gaaaaaaaaanz genau hinschaut kann sehen, daß die beiden Mirabellenbäumchen an der Grundstücksgrenze ordentlich beschnitten wurden. Dankeschön, Ihr BesucherInnen 🙂
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Die knotige Braunwurz wurde von vielen Raupen heimgesucht, es ist fast nichts über. Warum das unter „Freumich“ steht?
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Weil sie sie erst haben aussamen lassen, bevor sie zu fressen begannen!
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Biens gehts prima! Die Sternchen sind nicht drohnenbrütig, der Herr F. hat vormittags nachgeschaut. Warum sie wohl Drohnen gezogen haben? Eine Weiselzelle hat der Herr nicht entdeckt (um diese Jahreszeit basteln sich Biens manchmal eine neue Königin, wenn sie mit der alten aus irgendwelchen Gründen nicht zufrieden sind) Große Brutnester hat er bei ihnen gesehen, und auch beim Mondvolk (die Kringelchen haben den Verdunster drauf, aber auch sie tragen Pollen ein)

Und wer genau guckt, sieht: auch die Kirschbäume sind fachkundig beschnitten 🙂
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… und dann hab ich noch glücklicherweise ein extrem unattraktiv wirkendes Buch mit dem überaus dämlichen Namen „Spaß mit den Zaubertanten“ zu lesen begonnen. Es lohnt sich: ein wenig ists wie früher, als mein Vater mit Fips und Kasper, den beiden Handpuppen, mit mir spielte – da passierten auch immer völlig unglaubliche Dinge, Gegenstände bekamen Leben und alles war haarscharf so, daß es aber vielleicht doch stimmen könnte *g* So auch hier. Und dann in diesem netten, altmodischen Tonfall geschrieben, den es in den peppigen Kinderbüchern heutzutage nicht mehr gibt.
P1110701Als letztes Highlight dann noch die mir vertraute Büchereitechnik (keine Bange, es ist ein ausgemustertes Büchereibuch!) mit Stempelzettel und Kartenhalter. Ach, wie gern wollte ich als Kind in der Bücherei arbeiten! Und warum? Weil man da immer Bücherstapel stempeln durfte!!!! 🙂

Jetzt aber noch schnell den Wermutstropfen: in der Mittagspause hab ich den Fehler gemacht, meinen ersten Macchiato zu trinken seit ich die Brecherei hatte – und nun ist mir wieder schlecht. Also weiter warten….

Und jetzt ab, raus in die Sonne, den jetzt begonnenen Urlaub genießen, bevor tatsächlich die angekündigten Gewitter kommen!!!!

Freumich-Abend 🙂

Au weia!

Mondvolk: um die 750 Varroen von FR auf SA. Sternchen um die 600. Und die nächsten Tage ging es munter genauso weiter, mal fand ich 400, mal 800, mal 200 – pro Tag und Volk.

Okay, man sagt: wenn 30 am Tag eines natürlichen Todes sterben (das war ja die Ausgangslage gewesen) dann sind hundertmal so viele im Volk, also um 3000. Wir sollten also froh sein, daß es nun so schnell Entlastung für Biens gibt.

Aber: das ist wirklich erschreckend. Ich hoffe sehr, daß in diesem Jahr zumindest nach der Behandlung (und zwar schon nach der ersten, bittesehr!) eine merkliche Dezimierung der Varroen zu sehen (zu zählen) ist. Wir hatten ja auch schon den Fall, daß sie starben wie die Fliegen – aber trotzdem nix zu merken war.

Verdunsten tut alles jedenfalls vorschriftsmäßig – nach etwa einem Viertel der Behandlungsdauer war am Samstag auch etwa ein Viertel der Säuren-Menge verdunstet. Noch 3-4 Tage hat der Verdunster jetzt Zeit, sein Werk fortzusetzen….Ich bin froh, daß wir diese Verdunster haben und nicht mehr mit dem Schwammtuch herumhantieren, das war ja doch immer sehr unsicher in der Wirkung.