Weihnachten beim Bien

Für die Bienen ist Weihnachten nichts schönes: um diese Zeit ist es ziemlich sicher, daß es keine Brut gibt, und deshalb werden sie noch einmal gegen Varroen behandelt- mit Oxalsäure. Die wirkt nicht bis in die verdeckelten Brutzellen, so daß man auf die brutfreie Zeit wartet, um alle diese Mistviecher zu erwischen.

Wir haben, da danach erst Schnee und dann zu hohe Temperaturen angesagt waren, am 22. 12. behandelt.

Normalerweise tröpfelt man die Säure direkt auf die in der Wintertraube sitzenden Bienen. Das aber ging bei uns nicht- wir hatten ja mit abgerissenen Waben zu kämpfen. Diese Waben haben die Bienen natürlich repariert- und deshalb aneinander und am Bienenkasten seitlich befestigt. Dadurch können wir die TB- Zwischenleisten jetzt nicht rausnehmen (wir würden alles kaputtmachen und ihnen ihr Winterfutter-Reservoir zerstören). Also mussten wir uns etwas anderes überlegen, und unsere Lösung sieht aus, wie einer frühen StarWars-Folge entsprungen:

P1040211

Verdampfer mit sämtlichem Zubehör: Atemschutzmaske, Oxalsäuretabletten usw.

Das Prozedere geht so:

  • Das Metallrohr ins Flugloch stecken, nachdem man sich eine höhenpassende Unterlage zuirechtgebaut hat
  • Gemüllschublade säubern
  • sämtliche anderen Fluglöcher zumachen, das Loch, das benutzt wird, rundherum zustopfen
  • Atemschutz und Schutzbrille aufstezen
  • Gas zünden und warten, bis das Metallrohr bis vorn warm ist. Diese Phase sieht man hier:
  • P1040216man erkennt gut die Flamme. Wenns warm ist,
  • Ventilator anmachen (roter Schalter)
  • die kleine Klappe oben über der Flamme öffnen, eine Oxalsäuretablette reinfallenlassen
  • Klappe zu. Schnell.
  • Warten, bis die Tablette vollständig verdampft ist (das ist auf dem Video zum Gerät gut zu hören und geht dort auch schnell)
  • Gerät ausmachen, entfernen, letztes Flugloch verstopfen
  • Bienen 10 Minuten lang schmoren lassen
  • Alles wieder auf „Anfang“ zurückbringen.

Nun war es am 22. zwar passend kalt, aber auch windig – also hat der Herr (ich musste arbeiten und war garnicht dabei) ganz schön lange zittern müssen, bis das blöde Rohr endlich warm war. Dann rein mit der Tablette- und nichts zischte…. nach einiger Zeit hat er mal reingeguckt- Resttablette war zu sehen. Noch weiter gewartet- immer noch. Nochmal gewartet, gedacht, das geht aber jetzt so nicht weiter, entfernt, zugestopft, ausgemacht, im helleren genauer geguckt- da lag da noch so ’ne Kruste, viel weniger, als er gedacht hatte.

Wiedermal war unsicher: war’s das jetzt gewesen? Und hat es gewirkt???

Drei Tage später haben wir geguckt: sie leben noch, das ist ja schonmal schön. Und sie sitzen noch auf 5 Wabengassen, das ist auch ganz ok, denken wir. Bei uns sieht man von unten nichts von den Bienen- aber unsere Waben sind auch wesentlich länger als die DNM-Waben, wo man von unten immer ganz viele Bienen sehen kann. Und so hoffen wir, daß 5 Gassen auf etwa 3/4 Breite der Waben ausreicht für den Rest-Winter. Da es aber auch regnete und so auf die Schublade tropfte, hat der Herr nur grob geguckt- und 2 Varroen gesichtet. Es bleibt offen, ob da noch was nachkkommt, ob das nun bedeutet, daß es funktioniert hat und eben nicht so viele Varroen da sind, oder ob’s nicht geklappt hat, warum auch immer. 2 Varroen sind deutlich mehr als die Wochen zuvor in 3 Tagen zu sehen war, und doch…. wieder etwas, wo nur Jahre mit Erfahrungswerten uns einige Sicherheit bringen werden….

Keine Nachricht ist gute Nachricht

 

Zweimal Mausi (von wegen, die sehen alle gleich aus!!) verabschiedet sich in den Winter.

Wenn ich könnte, würd‘ ich Euch persönlich und per Hand jede einzeln täglich füttern und hegen, damit Ihr den Winter gut übersteht! Aber ich kann nicht. Wir haben getan, was wir meinten zu können- jetzt müsst Ihr’s selbst hinkriegen….

Maaat et joooot!!!

Gib ihnen Saures!!!

Wir hatten gezählt. Immer wieder mal, seit Wochen. „Schlimmstes“ Ergebnis: 3 Tote in 3 Tagen. Das ist guuuuut, verglichen mit letztem Jahr, aber klar war auch: irgenwann müssen wir ran. An die Bienen und die ollen Plagegeister, die Varroen. Um die geht’s hier nämlich.

Letztes Wochenende stimmten dann die Voraussetzungen:

  1. Die Temperaturen im richtigen Bereich (zwischen 12 und 24°)
  2. Die Luftfeuchte nicht zu hoch
  3. Die Fjonka mit ihrer Bangbüxigkeit außer Haus (*seufz*)

Und so konnte es also losgehen, der Herr gab den Bienen Saures: 30 ml Ameisensäure 60%, gegeben auf einem Schwammtuch von unten.

Und da gleich zu Anfang wieder Einige panikartig den Stock verließen, hat er schnell noch was gebastelt:

Ok, ok, man muß WISSEN, was das ist, um’s zu erkennen. Es ist eine Kühlung! Unter den Boden der Beute (in dessen Schublade das Schwammtuch mit der Säure liegt) steht jetzt ein Gartenstuhl. Auf dem Gartenstuhl sind ein paar Holzleisten, damit’s hoch genug ist- denn auf den Holzleisten liegt ein Kühlakku, abgedeckt von einem feuchten Schwammtuch zur besseren Verteilung des kühlen Hauchs.

Und offenbar hat’s geholfen: Die Bienen haben sich beruhigt, die Säure hat gewirkt: am nächsten Abend lagen 86 tote Milben auf dem Boden. Und das sind noch nicht alle, in den nächsten Tagen (bis 12 Tage) wird’s noch weiterpurzeln, weil auch Varroen in den noch verdeckelten Brutzellen getötet worden sind. Die fallen dann erst, wenn die befallene Biene dazu schlüpft.

Eigentlich heißt es: natürlicher Totenfall mal 100 = Befall. Dann müssten wir ca 300 tote Milben finden, um ihrer gut Herr geworden zu sein. Warten wir’s ab. In 5-7 Tagen wird aber auch nochmal nachgelegt, eine weitere Behandlung wird stattfinden. Wir werden sehen, was unsere Bienen davon halten…

Andere haben Bienenbärte- WIR haben Bienenpyramiden!

Letztlich, Anfang August, wars schwülwarm, und so richtig was zu holen ist auch nicht mehr in der Natur- da langweilen sich gestandene Flugbienen schonmal. Aber drinhocken und den anderen, die Brut pflegen, Waben bauen, säubern oder andere wichtige Dinge tun müssen, im Weg rumstehen, das will so eine Brumsel auch nicht. Und so trifft man sich draußen auf ein gepflegtes sit-in.

Normalerweise tun die Bienen das, indem sie im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Flugloch rumhängen. Das nennt sich dann „Bienenbart“, und genauso siehts auch aus: als hätte der Kasten einen Bart aus Bienen.

Unsere aber sind Individualisten- sie bauen eine Bienenpyramide!

Und da die Brumseln halt auf „abhängen“ eingestimmt sind, kann man sie da auch ganz einfach gemeinsam ab-hängen, um besser gucken zu können:

Übrigens war das ganze durchaus noch steigerungsfähig- wir hatten Stunden, wo kein Flugloch zu sehen war vor lauter vorgelagerten Bienen- man hat sich gefragt, ob vielleicht wirklich nicht alle Bienen in die Beute passen, zumal auch innen im Futterraum Wände, Decken…. vollhingen. Und dann, mit kühlwerdendem Wetter, war von einem Tag auf den anderen der ganze Spuk vorbei. Offenbar paßt man doch gut ins Haus hinein, wenn man sich behaglich zusammen warm kuschelt.

 

P.S.: Jetzt, am 13. 8. ist dieses Phänomen übrigens trotz warmem Wetters nicht mehr zu sehen. In den letzten Tagen war auch die Drohnenschlacht, und ich nehme an, daß nun wieder jede Biene, die noch lebt, gebraucht wird- denn es sollte das Brutnest um diese Zeit auch kleiner und daher auch die „Bevölkerungsdichte“ geringer werden. Jetzt, im August, schlüpfen auch die Bienen, die ganz wichtig sind, weil sie den Winter mit der Königin zusammen überstehen sollen. Eine Varroa-Windelprobe über die letzten 3 Tage hat wieder NULL ergeben. Ok, also immer noch keine Behandlung. Wir werden das regelmäßig wiederholen und auch nochmal „zuckern“.

Nichts ausgerichtet, aber immerhin was gelernt

Ich hatte es ja geschrieben: wir hatten Wabenabrisse.

Gestern dann sind wir morgens recht früh aufgestanden. Wir wollten schauen, was wir tun können. Optimal wäre gewesen, die abgerissenen Waben aus dem Nest zu holen und den Bienen zum recyceln des Nektars in den Futterraum zu legen.

Das wurde nichts.

Die Waben waren so an den anderen drumherum festgebaut, daß wir viel zu viel weitere, schöne, volle, verdeckelte Futterwaben zerstört hätten. Wir haben also das ganze mit möglichst wenig Schaden wieder geschlossen, noch einen Pott Zuckerwasser gegeben- und sind frühstücken gegangen.

Was hat das also gebracht?

– Für die Bienen garnichts. Etwas mehr kaputt als zuvor- aber sie kommen mit dem Wirrbau ebenso gut zurecht wie mit ordentlich hängenden, geraden Waben

– Für uns ein paar Erkenntnisse:

1. Früh aufstehn lohnt sich. Die Bienen waren tiefenentspannt, es gab kaum Aufregung und es war extrem ruhig um uns herum. (Früh bedeutet: um halb 9 waren wir wieder im Haus und beim Frühstück) Wie weit das auch mit am Wetter gelegen hat, kann ich nicht sagen. An schöneren, wärmeren Tagen ist um diese Zeit schon sehr viel mehr Flugbetrieb- heute war kaum was los.

2. Nächstes Jahr werden wir nach der Honigernte nur einmal einen „Futterstoß“ geben und dann erstmal gegen Varroa behandeln, bevor die Bienen mehr Futter bekommen. In der Hoffnung, damit etwaigen Wabenabrissen sozusagen zuvorzukommen. Die passieren ja nur, wenn die Waben schwer und voll sind.

3. Wir hatten überlegt, ob unsere Oberträger Grund für die Abrisse sind (manche Imker meinen, daß die Sorte, die wir haben (Dreiecksleisten als Anbauhilfe) toll sind, andere halten nichts davon und schwören auf „gefräste Nut mit Mittelwand-Anfangsstreifen“. Wir haben gesehen, daß beide Waben ein ganzes Stück weiter unten gerissen sind, mit unseren Oberträgern hat’s also überhaupt nichts zu tun. Etwa 5 cm unterhalb der OT war die ganze Pracht abgerissen, bei beiden Waben.

Wenn die blöde Varroa nicht wäre, könnten wir eigentlich entspannt sein- aber wir wollten ja den Nassenheider Verdunster einhängen, und das können wir jetzt nicht mehr. Denn der muß kurz hinterm Brutnest hängen, und da kommen wir jetzt nicht mehr ran 😦  Nun müssen wir also wieder mit dem Schwammtuch unser Glück versuchen- mal sehn, wie’s in diesem Jahr klappt.

Schade ist auch, daß wir nicht zum Brutnest vorgedrungen sind. Mich hätte es sehr beruhigt, wenn wir Arbeiterinnenbrut hätten sehen können, aber leider werden wir das wohl nichts mehr machen können in diesem Jahr- nur hoffen, daß das hohe Drohnenaufkommen wirklich nichts schlimmes zu bedeuten hat.

Bienen halten kann ganz schön frustrierend sein- und sehr, sehr nervenzermürbend. Ich kriege es einfach nicht hin, solange nichts anderes klar ist, vom besten auszugehen und habe ständig nur Katastrophenszenarien im Kopf. Klar, das liegt nicht an den Bienen sondern an mir- aber das zu wissen macht’s nicht besser und ändert leider auch nichts.

Tja.

Im Tal der Ahnungslosen

Wiedermal stehen wir tief im Tal der Ahnungslosen und hätten dringendst eine Bienen-hotline nötig:

Gestern nachmittag gegen 14 Uhr war auf einmal nicht nur „Herrentag“ (wie gestern beschrieben), sondern Drohnen über Drohnen quollen aus den Fluglöchern, sirrten hektisch umher – und quollen 2 Stunden später wieder zurück in die Beute- aus der Spuk.

Was zum Teufel war da los? Und wieso sind da überhaupt noch so viele Drohnen? Es müsste doch schon längst bei Biens klar sein, daß man jetzt nicht mehr so viele unnütze Esser durchfüttern sollte!? Nicht daß wir keine Königin mehr haben und unser Volk deshalb drohnenbrütig geworden ist (d.h. eine Arbeiterin hätte begonnen, Eier zu legen- natürlich nur unbefruchtete, weil sie ja nie befruchtet wurde- aus denen eben nur Drohnen schlüpfen könnten)

Aber das war nicht das einzige: zu unserem Schrecken mussten wir feststellen, daß auch noch 2 Waben gerissen waren und nun auf dem Gitterboden aufstanden. Trotz unserer TBH-Kürzungs-Maßnahme! F***!!!!

Abends wollten wir diese Waben rausholen, den Bienen hinten im Futterraum zum umtragen anbieten und hoffen, daß es dabei bliebe und sie noch genügend Platz für Futter und Brutnest hätten- aber das ging leider ü-ber-haupt gar nicht: Als wir nur im Futterraum (!) die erste TB hochnahmen, sind schon Massen von Bienen angriffsbereit hervorgequollen- wir haben schleunigst gesehen, daß wir wieder zumachen!

Aber so recht sagen „na und, die reparieren das schon, es bleibt so“ (wie im letzten Jahr) können und wollen wir auch nicht, denn schließlich müssen wir ja aller Wahrscheinlichkeit nach noch gegen die Varroa behandeln, und das wollten wir mit dem Nassenheider Verdunster tun, was aber nicht geht, wenn wir keine TB ziehen können, was wir nicht können, wenn wir wegen der abgerissenen Waben keinen Platz dafür schaffen können. Nochmal F****!!!!

Vorgestern hatte der Herr noch aufgemacht, um weiter einzufüttern, da waren die Bienen ganz friedlich gewesen…. ob’s an dem schwülwarmen Wetter heute liegt oder woran auch immer- das ist alles gar nicht gut!

Das ist wieder so eine Situation, in der wir wirklich dringend guten Rat und Hilfe (am besten direkt vor Ort) nötig hätten- aber weit und breit gibt’s die nicht.

Nachtrag, am späten Abend:

Zumindest zur „Drohnenfrage“ habe ich am Abend noch eine wie ich finde plausibel klingende und bzgl. Drohnenbrütigkeit ermutigende Antwort bekommen: im „landlive“-Imkerforum hat waldundwiese geantwortet: „…die Drohnen hatten sich „eingeflogen“…. das Wetter war gut, sie haben das Alter zum Begatten und da sind sie unterwegs……
Meine Völker haben auch alle noch sehr viele Drohnen. Allerdings stehen die Völker sehr gut im Futter …. Noch nix von Drohnenschlacht zu sehen.“

Geschüttelt und gerührt

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NICHTS heißt nicht, daß wirklich KEINE Varroamilben in der Beute sind. Aber daß es so wenige sind, daß die 52 g Bienen, die durchgeschüttelt wurden, keine hatten. Und das wiederum bedeutet, daß noch nicht so viele Varroen da sind, daß wir schon akuten Behandlungsdruck hätten.

Eingeglast

So viele Gläser für den Schluck Honig??

Ja, das ist mehr als gedacht!

1,5 Kilo eigener Honig.

Vom Gewicht her ist das allerdings WENIGER als gedacht, ich hatte mit 2- 3 Kilo gerechnet (errechneter Wert bei voll ausgebauten Waben), aber nuja, sie waren halt nicht ganz voll ausgebaut… Dafür hat der Honig aber nun doch seine Feuchte im Refraktometer angezeigt: perfekte 18% (mehr darf er nicht haben laut Honigverordnung, damit er nicht zu gären beginnen kann)

Schön, gell?? Wir sind richtig stolz auf unsere Brumseln!

Ergänzung, 2 Tage später:
die Wachsausbeute des ganzen Jahres (Reste des ersten selbstgegossenen Stumpens plus „abbe“ Wabenstücke plus Wachs des geernteten Honigs) ergab: genau eine neue Stumpenkerze! 🙂 Gegossen nach mehrmaligem klären und zum Schluß einmaligem Guß durch ein Fliegengitter. Wir werden sehen, ob das langt an Säuberei oder ob wir beim abbrennen Probleme mit zischeln, spritzen, ausgehen haben werden

Unsere erste Ernte!

Heute oder nie – mit dieser Einstellung sind wir gleich morgens in aller Herrgottsfrühe (um kurz vor 8) rausgegangen zu unseren Bienen. Die Damen waren schon voll in Gange, ich weiß wirklich nicht, wann echte Imker Honig ernten: vor dem Flugbetrieb, aber wenn’s nicht mehr/ noch nicht dunkel wird- das würde bedeuten morgens um 5 oder nachts um 9- neeeee, das geht garnicht 😉

Also den ganzen Zinnober von vor ein paar Tagen wiederholt (Smoker an, Brett zum abfegen vors Flugloch, Wassereimer fürs Gekleckerte, Honigeimer….) und ran an den Honig. Wir hatten uns überlegt, die 2 Waben, die so krumm sind, heute auf jeden Fall rauszuholen- Schiet auf verdeckelt und so- bei uns wird der wenige Honig eh nicht so alt, daß er umkippen würde, und es ist Zeit einzufüttern, wir wollten nicht länger warten.

Und siehe da: ganz ruhig und ohne viel Ärger mit den Damen konnten wir das ganze erledigen

So sieht es aus, wenn zwei Waben Honig im Eimer liegen

Inzwischen sind die Waben gestampft und das kostbare Naß tropft in den unteren Eimer. Zuvor habe ich aber noch unsere kleine Ernte vom Sonntag eingefahren:

Die ersten 3 winzigen Gläschen eigenen Lindenblütenhonigs!!!! 🙂

Immerhin- 3 der kleinstmöglichen Gläschen, nur aus dem kleinen Wabenstück! Und es hat auch noch für zwei Honigbrote zum verkosten gereicht, aus den Resten im Glas zusammengekratzt! Köstlich, so ein eigener Honig (auch wenn ich Lindenhonig ja eigentlich gar nicht so furchtbar gern mag…. *g*)

 

Die Bienen haben gleich eine große Portion Zuckersirup als Ersatz bekommen. Mal sehn, ob sie Platz dafür finden (schließlich haben wir auch den Platz von den 2 Waben weggenommen) aber eigentlich müsste Frau Königin jetzt eh mal langsam weniger Eier legen, so daß vor allem die Drohnenbrutzellen doch prima zum Honig-einlagern benutzt werden können….

Vorher haben wir aber auch noch Bienen abgenommen und mit Puderzucker auf Varroen geprüft- davon ein anderes mal.

Jetzt muß ich erstmal das Chaos in der Küche beseitigen und dann noch etwas ganz, ganz wichtiges tun: das tolle Wetter genießen!!! 🙂

Abends dann:

Nicht viel, aber köstlich (ich hab genascht!!)

Und da geht noch was, wenn’s die nächsten Tage, wie vorhergesagt, warm wird. Denn oben glitzert’s noch:

Honigernte- Praxistest

Also, mal zuallererst: Alles kam anders als gedacht.

Und nicht besser.

Aber von Anfang an: Der Herr und ich, listenbewehrt und dadurch mit allem nötigen versehen, öffnen unseren Bienenkasten. Diesmal in Schutzkleidung, denn unsere Bienen sind biestig, das merkten wir schon beim hingehen. Das Wetter ist bei 20° und Sonne gut, aber allzu viel ist ja nicht mehr los in der Natur- und die Bienen sollen in dieser Jahreszeit auch ruhig biestig sein: schließlich gehts um die Verteidigung der Wintervorräte.

Wir also los. TBs lupfen, gucken. Außen Honig. Unverdeckelt. Naja, Randwaben sind eh feuchter, das wird schon. Weiter innen der doofe Krummbau mit aneinander befestigten Waben. Die wollen wir ernten, um da mal büschen klar Schiff zu machen. Aber bei der ersten dieser Waben ist auf der Außenseite viel zu viel noch unverdeckelt, die nächste sieht gut aus- bis der Herr sie rausholt und ich mit dem abfegen beginne- da sehe ich: och nöööööö: auf der Rückseite beginnt schon das Brutnest, das ist also auch keine zu erntende Wabe… Ok, also doch (noch) kein Honig.

Beim zumachen fällt mir auf: oh, da ist unten was abgerissen vom Krummbau, und das hol‘ ich raus!- Verdeckelter Honig. Ok, also doch ein bißchen Ernte. Jetzt runter mit den Bienen…. während der Herr fegt, merke ich: es krabbelt was in meinem Jackenärmel. Ich sag Bescheid, und die restlichen Bienen werden mitsamt Wabenstück im Honigeimer versenkt. Dann versuche ich, den Jackenärmel abzustreifen, ohne die drinsitzende Dame zu ärgern- aber wieso geht das denn nicht??? Ach, Kacke, der Schutzhut hat ja Gummis, die man unter die Achseln klemmt- diese Gummis müssen erst runter- „Herr F.!! Zuhülf!!!“

Tatsächlich geht’s ohne Stich, die Jacke ist aus. Jetzt schnell den vorbereiteten Sirup rein und die Beute zumachen! Ein bißchen Geklecker entfernen, und dann zusehen, daß wir die an der Honigwabe klebenden Bienen aus dem Eimer rauskriegen. Auch keine tolle Aktion: das zieht gleich eine Hummel und andere Bienen an: Räubereigefahr!!!

Schließlich aber ist auch das geschafft, rein mit der „Ernte“ ins Haus!

Bei dem bißchen sind unsere 12-l-Eimer der totale overkill, also basteln wir uns ein Kleinernte- Gefäß.

Und stellen, als alles steht, fest: Näääääh! Das Auffanggefäß brauchen wir doch für unsere Puderzuckerdiagnose! (Das war übrigens auch noch so’n Ding: wollten wir auch heute machen- bis wir feststellten, daß wir zwar alle 2 davon überzeugt waren, daß da noch ein Pack Puderzucker steht. Aber es steht keins da. Nirgends. Verschoben…..)
Schnell runter in den Keller, ein großes Glas geholt- und nun steht er und tropft.

Erste, kostbare Tropfen des flüssigen Goldes

Der Herr wollte noch sein Refraktometer ausprobieren (das ist ein Gerät zum messen der Honigfeuchte)- es geht wunderbar mit destilliertem Wasser. Mit Honig allerdings geht’s nicht. Man sieht keine klare Linie, an der die Feuchte erkennbar wäre…. Keine Ahnung, was er da falsch gemacht hat, oder ob’s am Gerät liegt….

Naja, als wir mit der ganzen Aktion durch waren, haben wir dagestanden, uns angeschaut, gelacht und festgestellt: das war ja jetzt echt der totale Schuß in den Ofen….

Wir werden nächste Woche nochmal schauen, ob wir die eine Wabe, die noch nicht genügend verdeckelt war, eventuell doch noch ernten können (die ist ja voll und zT schon verdeckelt, da denken und hoffen wir, daß das, was wir nun zufüttern, da nicht reinkommt).
Dann werden wir auch die Puderzuckerprobe machen- denn auch das suchen nach Varroen in der Windel klappt in diesem Jahr nicht so dolle: wenn wir die Schublade ganz schließen, ist sie am anderen Tag pitschenaß. Das liegt sicher dran, daß die Bienen nach diesem heftigen Wetter noch so damit beschäftigt sind, die Feuchte aus dem Honig zu ventilieren, wie sie’s sonst um diese Jahreszeit längst nicht mehr sind . Und die Linde hat ja auch extrem spät geblüht, aber gut gehonigt- wir haben ja heute gesehen, daß noch viel Honig unverdeckelt ist, also noch viel Feuchtigkeit vorhanden.

Wir würden gern BEIDES machen- Puderzucker UND Windel, um zu gucken, ob Beides dasselbe Ergebnis bringt. Auch hier heißt es: abwarten….

Linda

Als Teenie hatte ich eine Freundin. Wann immer ich konnte- und das war immer dann, wenn ich bei einer (anderen) Freundin mit ins Wochenendhaus im Bergischen fahren durfte- haben wir sie besucht. Es war eine alte Dame, groß, stämmig und aufrecht, tief im Bergischen verwurzelt und sie strahlte eine große Gelassenheit aus, die wir deutlich spüren konnten und die uns immer wieder zu ihr hinzog.

Sie hieß Linda.

Das war auch naheliegend, denn ihr Nachname war höchstwahrscheinlich Tilia- sie war eine große, alte, schöne Linde, an der wir uns gern anlehnten, sie anschauten, ihre Ruhe aufnahmen.

Was wir damals nicht wussten: Die Linde Linda und ihre Artgenossen sind nicht nur hübsch anzusehen und duften während der Blüte toll, sondern sie sind auch die letzte Chance für Bienen in unserer Gegend, noch einmal richtig Nektar zu sammeln, bevor es gen Winter geht. Das Bienenjahr ist etwas verschoben zu unserem Menschenjahr- nach der Linde kommt nicht mehr viel.

Wie auch immer- in den letzten Tagen habe ich schon gewartet und gehofft- denn daß die Linde blüht, das heißt ja noch nicht unbedingt auch, daß sie honigt!

Gestern dann war schon recht viel los bei Biens. Ich hab so für mich überlegt: von den 500g Zuckerwasser, das ich ihnen vorgestern abend gegeben habe, ist sicher nichts mehr über- wieso also ist so ein Alarm?- Heute, 18°, bewölkt und hohe Luftfeuchte- also nicht unbedingt dolles Bienenflugwetter, dieses Bild:

– großes Getümmel um’s Flugloch, Gedränge, weil garnicht alle, die wollen, gleichzeitig rein und raus kommen, außerdem zickeln die Brumseln wieder so komisch. Zickeln- das ist ein Ausdruck, der in der Fachliteratur bisher noch fehlt 😉 Unsere zeigen dadurch Aufregung an: in Bewegung wirkt das Ganze irgendwie so, als ob jede einzelne Biene die ganze Zeit winzigen Zickzackkurs liefe statt geradeaus wie sonst. Genau betrachtet, tut sie’s aber nicht! Und doch: das Gezickel ist deutlich sichtbar und war jedesmal bei starker Tracht, Futtergabe oder auch Räuberei zu sehen- also wenn Aufregung im Volk herrscht.

Wir haben dann einen Kurzspaziergang unternommen- denn etwa 4 Häuser die Straße runter steht ein von großen, sonnig stehenden Linden umgebenes Haus. Und siehe da:

schon von weitem sah man, daß diese Linden deutlich heller wirkten als sonst- und von Nahem hat man schon gehört, was man dann auch sah: die Blüten hatten sich geöffnet- und offensichtlich gibt’s auch was zu holen, denn die Linden summten nur so.

Ob es nun Sommer- oder Winterlinden sind, weiß ich nicht. Ich hoffe auf „Sommer“, denn dann gibt’s danach noch die Winterlinden als Futterquelle für Familie Bien.

Jedenfalls freu ich mich sehr, daß es jetzt doch noch was zu holen gibt für unsere Bienchen – danke an die Linde Linda und ihre Verwandten!!!

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P.S.: Fakten:

–  Sommerlinde: gute Bienenweide aufgrund des sehr hohen Zuckergehalts ihres Nektars (bis zu 94 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 7,7 mg Zucker/Tag je Blüte). Honigerträge von rund 0,8 kg pro Blühsaison und Baum sind möglich

Winterlinde: gute Bienenweide aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars (30–74 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 3,57 mg Zucker/Tag je Blüte)  Honigerträge bis etwa 2,5 kg je Baum und Blühsaison sind möglich

EIN Volk

Große Aufregung:

Endlich war das Wetter mal wieder nach „wir gucken Bienen“, und es war auch nötig. Denn erstens sollten wir wieder Drohnenbrut schneiden, und zweitens wurde überall im Netz und bei den Rundbriefen der Bieneninstitute (die haben wir abonniert, ein toller Service, das!) gewarnt, daß in diesem Jahr witterungsbedingt die Bienen eventuell hungern könnten. Die Pflanzen honigen einfach nicht: lange war Trockenheit, verbunden mit Wind, dafür verantwortlich – und seit es regnet, ist es auch eiskalt (für Juni) gewesen- und auch dauernd heftig windig.

Ich dachte, bei uns kann’s so schlimm nicht sein: beide Völker hatten von Anfang an Futterteig und vor unserem Urlaub zusätzlich Flüssigfutter in ihren TBH stehen und brauchten sich bloß zu bedienen. Aber bei beiden war das Futter unangetastet.

Nun also 17° und relativ windstill- also nix wie hin zu Biens.

Und ein echter Schock hat uns erwartet: im Haus2,wo der starke Schwarm saß, gab es überhaupt keine Nektarvorräte mehr! Nicht einmal der obligatorische verdeckelte Futterkranz über den Brutwaben. NICHTS! Die Bienen fliegen emsig und tragen auch richtig viel Pollen ein (Nektar kann man ja nunmal nicht sehen), und null Vorrat!

Es heißt, ein Volk braucht mindestens 2 volle Futterwaben als stetigen Vorrat, um kurze Futternöte zu überbrücken, und bei unserer letzten Durchsicht hat’s mehr als die gehabt. Bei jeder angeguckten Wabe sank mir der Mut mehr!

Was nun??? Wie können wir die Bienen dazu bringen, das angebotene Futter anzunehmen?

Erstmal zuende durchgeschaut. Etwas Drohnenbrut geschnitten, Maden und viel, viel verdeckelte Brut gesehen. Dann Bienen von den letzten, unbebauten TB ins Futter geschüttelt. Im letzten Jahr war die Reaktion immer gleich: Bienen reingeschubst, Bienen stutzen kurz- und sitzen und saugen eifrig das gute Futter auf. Jetzt, wie auch die Male vorher: nichts! Bienen sitzen da und laufen oder fliegen so schnell wie möglich raus da. Der Herr hat dann noch ein Stöckchen genommen und einige Brumseln von oben mit dem klebrigen Zuckerwasser beträufelt, damit sie sich gegenseitig sauberputzen und dabei dann vielleicht auf den Geschmack kommen. War aber kein Erfolg sichtbar.

Da wir in dieser Situation die Varroabehandlung, die wir uns überlegt hatten (weil wir in den letzten Tagen doch täglich eine kleine handvoll toter, nicht ausentwickelter Bienen aus dem Haus2 gefegt hatten und dachten: da müssen wir was tun!) eh nicht machen konnten, haben wir in die Villa Brumselia geschaut, um zu sehen, was das Schwärmchen macht.

Nichts. Offenbar hatten sie sich sogar aus den gegebenen wenigen Zellen eine Weisel rangezogen, es gab eine (kleine) Weiselzelle, aus der wohl auch Jemand geschlüpft war. Aber da nach wie vor weder gebaut noch Pollen gesammelt wurde und wir auch keine Königin sahen- bei DER Übersichtlichkeit trauen sogar wir uns zu, sie zu sehen- haben wir kurzerhand beschlossen, dieses Völkchen aufzugeben.

Das bedeutet: man fegt die verbliebenen Bienen vor dem Flugloch der anderen TBH ab und wünscht ihnen alles Gute. Vorher haben wir aber mal versucht, ob diese Bienen auch das Futter verweigern (das noch unangebrochen bei ihnen stand) wenn wir sie jetzt, wo auch bei ihnen NICHTS an Vorräten war, reinschubsen. Und siehe da: sie schlürften gierig!

Also haben wir den Futterpott der Villa samt etwa 30 Bienen, die nichts merkten vor lauter HUNGER! ESSEN! neben den anderen ins Haus2 gestellt, in der Hoffnung, daß sie ihren Schwestern vormachen, wie’s geht. Dann die 2 Waben samt Bienen raus und vor dem Flugloch abgekehrt, schnell zur Villa, diese umgekippt und ausgefegt und dann fix in den Schuppen gebracht. Und nun hoffen, daß die Bienen es schaffen, sich im Haus2 einzubetteln.

Natürlich haben sie sich zunächst an der am nächsten zur alten Heimat liegenden Seite gesammelt, aber nach 2 Stunden waren schon Viele Richtung Haus2-Flugloch unterwegs. Dort wurde gekämpft, unser starkes Volk wollte sich nicht so einfach noch mehr verstärken lassen- kann ich verstehen, wo doch eh Futtermangel herrscht, und sie können ja nicht wissen, daß es keine Räuber sind, sondern Heimatlose.

Jetzt- 3 Stunden nach der ganzen Aktion- ist auch Betrieb am Futter! Von unten können wir leider nicht sehen, WAS genau dort passiert. Aber die Hoffnung ist da, daß die Beschmierten und die Eifrigen den anderen Bescheid gegeben haben, und nun – endlich- die Hungersnot beendet werden kann. Ich hab schon Kamillentee aufgesetzt in der Hoffnung, daß morgen Nachschub nötig sein wird.

Leute, ich sage Euch, so ganz langsam sehe ich ein bißchen Licht am Horizont, aber vorhin war mir wirklich zum weinen elend zumute- diese Hungersnot und dann noch die Aufregung, ob die Villa-Bienen den Umzug schaffen!

Ich werde morgen berichten, ob es nun WIRKLICH gute Nachrichten gibt, oder ob sich die Hoffnung wieder zerstreut hat.

Freitag.

Tummelum ohne Ende am Futter und draußen. Offenbar haben diese Bienen wirklich das Futter nicht gefunden, obwohl wir ja mehrfach welche reingeschubst hatten. Des Herrn Zwangsmaßnahme mit „drin duschen“, so daß sie sich gegenseitig sauberschlecken mussten, hat dann wohl gewirkt. Gut. (Oder schlecht) Jedenfalls haben wir wieder was gelernt…. Außerdem: Vereinzelte Kämpfe. Ich hoffe, es sind noch Reste des Umzugstrubels und keine Räuber von außerhalb. Wir waren mit den geschnittenen Waben und dem Futter gestern beim durchsehen sehr vorsichtig, da ging nix daneben. An uns liegt’s also diesmal nicht.

Rückruf Sabine Imkerin: daß kein Futter mehr da ist- klar. Wenn sie’s nicht nehmen, kann man’s versuchen, sie mit Honig zu locken. Fällt für uns allerdings flach, denn niemals sollte man fremden Honig füttern: Krankheitsübertragungsgefahr!

Abends, 17 Uhr: das ganze Kilo Zuckersirup ist schon leer, viele Bienen am Futterteig. Nochmal 1 Kilo Sirup nachgelegt. Was bin ich froh!!! Hoffentlich gibts keine Folgeschäden!

Schwärmchen

Dienstag: In der Villa Brumselia tut sich irgendwie gar nichts.

EIGENTLICH sollte es so sein: die Königin sollte begattet worden sein, und nun sollten sie aber in die Puschen kommen und bauen. Wenn aber die Königin umgekommen ist, dann sollten sie beim öffnen unruhig und agressv sein.

Beides ist nicht der Fall. Wir sind ratlos.

Nun haben wir ja von Anne Bien den Tipp bekommen, eine Brutwabe mit Stiften zuzuhängen, damit sich das Schwärmchen im Falle des Falles eine neue Königin „basteln“ kann. Aber 1. sehen wir ja immer die Stifte nicht und 2. wollen wir auch unserem einen starken, guten Volk nicht eine ganze große Wabe wegnehmen- und die kleinen Waben zu Anfang und Ende des Nestes haben definitiv nur Honig drin (so wie es ja in einem guten Bienennest auch sein sollte: das Brutnest gut geschützt und warm in der Mitte)

Als wir aber mit dem Drohnenbrut ausschneiden fertig waren, haben wir gesehen, daß in einem der Wabenstückchen, das wir abgemacht hatten, weil es an der Wand angebaut war, Maden und- STIFTE- mengenweise Stifte! waren.

Der Herr hatte die Idee, dieses Wabenstück oben an eine TB zu heften (per Feuerzeug und flüssigmachen des oberen Wachsstreifchens unter Opferung von 2 Maden (*schauder*), und jetzt, 2 Stunden später, sind die Bienen innen – ich habe durchs Bodengitter gelugt- fast alle um dieses Wabenstückchen versammelt. Vielleicht ja ein gutes Zeichen, wer weiß?

FALLS sie wirklich weisellos waren, müssten sie nun aber ganz fix beginnen, 1. eine der Zellen mit frischen Stiften als Weiselzelle auszubauen und sich daraus eine neue Königin zu ziehen und 2. Pollen zu sammeln, um die paar noch lebenden Maden und die aus den restlichen Stiften schlüpfenden Winzlinge großzuziehen.

Flüssigfutter hab ich ihnen auch noch gegeben, damit sie sich aufs großziehen deer „Kinder“ konzentrieren können.

Wenn nicht- dann können wir ihnen wohl wirklich nicht mehr helfen.

Freitag: Futter wird nicht angerührt, gebaut wird nicht, fliegen tun sie, Pollen tragen sie weiterhin nicht ein, alle konzentrieren sich ums Wäbchen herum. Ich sehe da keine Entwicklung. Der Herr aber möchte noch abwarten, zumindest bis nach unserem Urlaub. Ok- es gibt nichts zu tun- warten wirs ab….