Noch mehr Honig im Eimer…..

Trotz der langen Trockenheit waren unsere Bienen diesmal fleißig wie nie. Wo im letzten Jahr die zweite Honigernte ausgefallen war, haben wir nun nochmal über 20 Kilo in den Eimern!

Spannend ist, wie unterschiedlich der Honig aussieht und schmeckt (das weiße ist Schaum, ganz normal, wird nochmal abgenommen – das meiste hab ich schon abgemacht und den Bienen wieder zurückgegeben, zusammen mit den Wachs-Honigresten):

Erfreulich: besonders das Mondvolk hat sich in den letzten Wochen offenbar auf die Blattläuse gestürzt: der Honig aus diesem Volk ist dunkel, würzig, dünnflüssig (noch) – Waldhonig in Schleswig-Holstein!!!!

Die Kringelchen sind da traditioneller eingestellt mit hellem, mildem, zähflüssigem Honig mit geschmacklich festsellbarem leichten Linden-Einschlag. Und das Sonnenvolk hält sich in der goldenen Mitte: sein Honig ist ebenfalls dünnflüssig, dabei leicht dunkel eingefärbt , aber nicht so würzig wie der des Mondvolks.

Wenn man bedenkt, daß alle drei dicht nebeneinander standen und in derselben Woche diesen Honig zu sammeln begonnen haben, finde ich die Unterschiede durchaus beeindruckend!

Advertisements

Honig „satt“

Gestern wollten wir eigentlich bloß die drei oder vier Waben Honig ernten, die die Kringelchen letzte Woche noch nicht verdeckelt hatten.
Aber dann war wiedermal alles anders, wie immer….. *gg*

Die Kringelchen hatten nach wie vor nur wenig verdeckelt. Kann doch wohl nicht sein, daß der Honig noch immer nicht reif ist! Das Refraktometer geholt und den Wassergehalt des Honigs gemessen: 16,5%. Besser geht nicht, also raus damit, auch wenn er unverdeckelt ist. (Bis 20% sind okay laut Honigverordnung)
Und dann waren da noch schiefe Waben… und beim Mondvolk zusammengebaute, schon fast verdeckelt und mit 17,5%, ebenfalls reif. Und beim Sonnenvolk auch schiefe – da hatten wir beim letzten Mal den Honigraum im ganzen aufgesetzt, aber nicht kontrolliert, ob Waben verrutscht waren. Waren sie – und prompt haben Biens das ausgeglichen, durch schiefe, dicke Waben…. raus damit, 17,5%

Von „raus damit“ bis zu den Bildern unten geht das übrigens so *klick*

Das ganze endete damit, daß jetzt 12 Waben aus allen drei Völkern durchtropfen, unser Eimer war eben mal noch groß genug dafür –  also nochmal um die 10 Kilo Honig….

ein voller Eimer mit Honig-Wachsgemisch und Löchern im Boden, drunter das grob-feine Doppelsieb, drunter der Honigeimer

Tropfhonig…..

Schon anderthalb Stunden später ist der Honigeimer fast halbvoll.

Wir haben die Honigräume mit leeren Waben aufgefüllt, denn an einigen Stellen beginnt die Linde schon zu blühen. Verrückt, wie früh dies‘ Jahr alles ist!!!

Dies ist übrigens, was aus der Ernte von letzter Woche wurde: 17 kg Honig und eine Wachsplatte, aus der – wenn sie ein weiteres Mal gesäubert wurde (durch aufkochen, erst mit, später ohne Wasser, um Honigreste zu entfernen), Kerzen werden:

Insgesamt haben wir also nun 27 Kilo Honig aus der ersten Ernte! Puh! Immer zu viel Honig, zu wenig Wachs….. 🙂

 

Arbeitssonntag

Heute war ein bewölkter, deutlich kühlerer Tag als je in den letzten Wochen. Der Dicke fand das toll, er hatte gleich ordentlich Hunger, war viel draußen – schonmal ein guter Tagesanfang, wenn der Katz quengelt und reinhaut, sogar den Nachschlag eher inhaliert als frißt….

Dann ab zu den Bienen.
Gestern hatte der Herr F., während ich auffe Arbeit war, dem Sonnenvolk die Bienenflucht untergesetzt, damit wir heute in Ruhe den erwartetermaßen ordentlich verdeckelten Honig ernten könnten. 8 Waben haben wir ihnen genommen, die restlichen dringelassen, weil sie zT noch nicht ganz verdeckelt waren, aber auch, weil sie im Brutraum recht wenig Futter haben und nicht wieder Hunger leiden sollen wie im letzten Jahr.

Acht Waben Honig, das bedeutet: fast zehn Kilo Honig……..

Dann hab ich gebuddelt 🙂
Im Laufe des Tages bin ich tatsächlich fertig geworden, aber dazu eines anderen Tages….

Nachmittags kam dann die Nixofenfreundin, es hatte sich bei einem gemeinsamen Tag herausgestellt, daß sie auch mal gern bienengucken wollte. Wir haben alle Völker durchgeguckt (noch immer keinerlei Schwarmlust zu sehen) und dem Mondvolk 4 Waben Honig entnommen. So konnte sie gleich mal lernen, wie man Tropfhonig erntet 😉 Also haben wir schonmal rund 15 Kilo Honig!!!

Danach Restbuddeln, und schon ist der Tag rum.

Meine Buddel- waren des Herrn Computerzeiten.
Arbeiten kann ich mit dem Teil, aber läääääääängst ist nicht alles machbar, ganz zu schweigen von bequem machbar. Gerade jetzt zB warte ich, wann der Herr F. reinkommt, damit ich wiedermal um Hilfe rufen kann: das mühsam bei dem vorübergehend genutzten Windows10 eingestellte XNview, mein Bildbearbeitungsprogramm, ist hier, im Linux, nicht zu finden – und auch kein anderes. Es gibt nur einen Bildbetrachter. Deshalb gibt es auch heute keine neuen Fotos. Dabei hätte ich Euch schon zeigen mögen, wie der neue Totholzhaufen samt Areal davor jetzt aussieht….. übrigens werde ich, was den Farn des Grauens angeht, tatsächlich noch ordentlich „dranbleiben“ müssen: überall im Rasen und Brennesselstreifen hinter den Weiden sprießen kleine Färnchen aus ebenso kleinen Wurzelstückchen *seufz* – das wird dauern, aber ich bin zuversichtlich, daß es immerhin möglich ist, ihn loszuwerden….

Aber zurück zum Computer: das Mailprogramm ist so, wie es soll, außer in Kleinigkeiten (zB setzt es jetzt immer eine Leerzeile, wo ich bloß einen Absatz haben will. Ich finde das fürchterlich, ich möchte selbst entscheiden, ob ich bloß ne neue Zeile will oder einen getrennten Absatz mit Leerzeile. Aber nuja, irgendwann. Vielleicht. *g*) Der Drucker funktioniert überhaupt noch nicht, ebenso der Scanner, die Tableiste im Browser ist an gleitsichtbrillenunkompatibler Stelle, der Desktop Sch*** – viel Kleinkram, von dem ich nur wenig selbst richten kann, weil ich einfach nirgends irgendwelche Menüs oder Buttons finde, von denen aus ich sowas einstellen kann. Mich macht das furchtbar ungeduldig, was unverschämt ist, weil der Herr F. Stunden seiner Freizeit mit dem Kram verbringt. Ich würde es halt viel lieber selbst machen, aber nuja – ich suche XNview für Linux im Netz, ich finde es sogar – und dann gibt es unterschiedliche Varianten und ich habe nicht die Spur einer Ahnung, warum und welche davon ich nehmen sollte, und schon muß ich wieder um Hilfe rufen – so geht das die ganze Zeit, eine Liste mit Wünschen liegt linker Hand neben mir und wird immer länger…. Der Herr F. ist ein Wunder an Langmut, aber dann und wann wird es auch ihm zu viel. Ich wußte, daß es ganz genau so werden würde und habe deshalb lange gezögert, überhaupt zuzustimmen, den Computer zu wechseln – aber irgendwann ging es ja einfach nicht mehr anders. FURCHTBAR – aber, wenn ich auf den letzten Computerwechsel zurückblicke, auch vorübergehend. . Noch 10, 14 Tage, dann wird das Dingen vernünftig benutzbar sein, dem Herrn sei Dank….

Wie schafft eigentlich irgendjemand, der keinen Herrn F. hat, seinen Computer nutzbar zu machen????????????????

 

 

 

Unfreiwillige Honigernte

Pfingstsonntag war es mal wieder so weit: wir haben nachgesehen, wie es um unsere Bienen steht.

Und natürlich haben sie wieder nichts im Sinn als Blödsinn:

Alle drei haben endlich ihre Honigräume besetzt und bauen Waben. Aber Mondvolk und Kringelchen haben von unten durchs Absperrgitter bis in den Honigraum „Aufstiegshilfen“ gebaut – und Honig dort hineingetragen – eine Sauerei beim aufmachen, verschwendeter Honig und überhaupt….

Das Sonnenvolk ist das stärkste. Es brütet heftig, und es ist durchaus möglich, daß hier ein Schwarm ansteht, wenn wir nichts dagegen tun. Eines haben wir getan: eine Wabe mit Brut (allerdings hauptsächlich Drohnen, so reduzieren wir gleich die Varroen, die sich am liebsten in Drohnenbut vermehren) haben wir entnommen, eine frische Wabe eingehängt – haben sie auch unten was zu bauen….

Dem Mondvolk ist die hinterste (Futter-) wabe abgerissen. Es muß schon ein Weilchen her sein, denn oben haben sie schon neu gebaut, unten stabilisiert:

Sieht gut aus, gell? 🙂
Honig, verdeckelt, wie ein Theatervorhang, der Stalaktiten frisch gebauter Waben freigibt

Das ist natürlich nix für Imkers, die ja Waben entnehmen und hin- und herbewegen wollen, und so haben wir unsere erste kleine Honigernte eingefahren (netterweise war all der Honig, der im alten Teil der Wabe war, schon verdeckelt) Und dem Volk eine frische Wabe zum ausbauen gegeben.

Und die Kringelchen? Sie haben die Kalkbrut. Das ist eine Pilzinfektion, die dazu führt, daß die Maden sterben. Tun können wir da wenig, es wird empfohlen entweder die Bienen an einen wärmeren Standort zu bringen (der Pilz mags kühl), oder die Königin auszutauschen. Beides für uns keine Option. Oft aber gibt sich das von alleine, und da das Volk vital ist und sich sogar, was die Bienenmassen angeht, kräftiger zeigt als das Mondvolk, werden wir sie selbst damit fertig werden lassen (oder eben nicht)

Emsig sind sie, die Bienen

… und offenbar unterschätzen wir immer noch laufend ihren sprichwörtlichen Fleiß:

heute ist der 2. Tag mit über 15°C bei Sonne und ohne Wind. Da ich gestern Arbeitssamstag hatte, haben wir uns vorhin drangemacht und Biens durchgeschaut.

Der Plan:

  • überall Brut sehen
  • kontrollieren, ob alle genug Futter haben (es können noch harte Zeiten kommen, und b4rütend ist der Verbrauch hoch
  • leere Waben herausnehmen, vor allem die alten, dunklen

Und dann kamen Biens…… alle Pläne haben sie zunichte gemacht…. *g*

  • es gab schlichtweg keine leeren Waben! Einiges ist noch über an altem Futter vom einwintern. Statt eine Wabe nach der anderen zu leeren, haben sie überall schräg unten angefangen zu leeren, so daß in jeder Wabe noch oben und in einer Ecke altes Futter hatte. Bei allen Völkern. Dieses alte Futter haben sie schon wesentlich stärker als vermutet mit frischem aufgefüllt.
  • beim Mondvolk ist sogar fraglich, ob sie genug Brutplatz haben, so stark glitzert das überall. Denen haben wir – eigentlich lächerlich um diese Zeit, wo grad mal Kornelkirschen und Krokusse blühen – einen Honigraum draufgetan. Können sie sehen, ob sie den nutzen, falls sie wirklich Platznot bekommen.
  • Obwohl also keine leeren Waben zu finden waren, haben wir alte oder schiefe Waben entnommen – es war ja eh so viel Futter da….. diese Waben werden wir aufheben, falls noch Futternot kommt, solange sie „gut“ sind (einiges ist verdeckelt, aber vieles nicht, und unverdeckelter Nektar kann durchaus schlecht werden.) 7 Waben sind nun aus 3 Völkern entnommen, jeweils 1 frisches Rähmchen haben wir eingehängt, damit sie Platz zum bauen haben.
  • Leider gab es nicht allzuviel Brut anzusehen. Alle Völker wirken zufrieden und agil, aber sind nicht gerade voll mit Bienen. Und alle Völker haben nur 3 Waben mit Brut, davon nur wenig verdeckelt, und keine der Waben ist eine volle Brutwabe- immer nur 1/3 bis 1/4 ist mit Maden bestückt, der Rest mit Pollen und Nektar.

Eigentlich haben wir dieses „Problem“ jedes Jahr wieder: nie können wir so viele Waben entnehmen wie wir gern würden, immer gibt es nur kleine Brutnester. So recht haben wir keine Idee, wie dies zu ändern wäre. Andererseits haben wir seit einigen Jahren keine Verluste und nur geringe Varroabelastung, insofern ists vielleicht ja gar nicht so schlimm. Hauptsache, gesunde, zufriedene Tiere 🙂

Ach, und a propos Tiere: heute flatterten ein Tagpfauenauge und ein Zitronenfalter durch den Garten. Auch mehrere unterschiedliche Hummelköniginnen habe ich gesichtet, und ein neues Tier kann ich demnächst auch vorstellen, wenn ich’s denn sicher bestimmt habe 🙂

Bzzzzzz

Flugbetrieb bei allen drei Völkern, als ich heute meine verordneten „10 Minuten wie ’ne alte Oma“ passend zu einigen Wolkenlücken als Gartenrundgang gemacht habe. Bei den Kringelchen wurden auch eifrig Pollen eingetragen – leider NUR bei ihnen. Nuja, in den letzten acht Jahren habe ich gelernt, daß das eigentlich noch nicht viel heißen muß – wahrscheinlich bedeutet es nicht, daß die anderen beiden keine zu versorgende Brut haben sondern nur, daß sie in diesen 10 Minuten keine Pollen gesammelt haben *g* Die Gemüllschubladen zeigen bei jedem Volk 4-5 besetzte Wabengassen, fallengelassene Pollen aber wieder nur bei den Kringelchen. 2x Kondenswasser, 1x trocken; 1x frisches Bauwachs; 1 Varroa. Habe mir nicht gemerkt, was wo….

Märzenbecher und Winterlinge waren gut besucht, die Krokusse seltsamerweise garnicht.

Erste Bärlauchspitzen!

 

Summ!!

Vorgestern:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gestern

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Uuuuund:

Und die!!! Die….

entsorgen Tote und

machen erste Reinigungsflüge (die braunen Flecken, das ist Bienenkacke)