Knick-Katze

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Wiedermal ein Sonnenspaziergang mit Elsa, immer am Knick entlang. Diesmal war sie sehr lässig-langsam unterwegs. Trotzdem kann man gut sehen: die Aufregung ist da. Ihr sonst eher dünnes Schwänzchen ist dick aufgeplustert. Was man leider auch sieht: Elsa ist eine gute Futterverwerterin. Während Mauski mit viel gutem Willen inzwischen nicht mehr dürr, sondern sehnig zu nennen ist, wird Elsa in Kürze gut zu brauchen sein, falls ich mal wieder Ansaaten anwalzen muß ….. einfach drüberrollen…. nein, aber Scherz beiseite, sie ist ganz schön pummelig geworden, obwohl sie relativ viel draußen ist (nach den gemeinsamen Gängen bleibt sie immer draußen, allerdings hab ich keine Ahnung, ob und wie viel sie sich dann bewegt….) Nuja

Es sieht alles nach Vorfrühling aus.

Aronstab. Der ist derzeit wirklich ÜBERALL, das letzte Jahr hat ihm gefallen.

Die Schneeglöckchen läuten an manchen Stellen schon

Geißblatt

die Blütenknospen spitzen sogar schon mit Farbe aus Mirabelle und Zierjohannis

Knick hinten am Acker. Der ist schön, zweireihig und vorn mit Platz für Pflanzen, weil da eine Steinsammelstelle und ein Drainagerevisionsdings ist.

Rotes Ordensband

Größenvergleich: ein GROSSES Tier – für einen Falter

näher ran

ein ausdrucksstarkes Portrait!

Diesen Falter haben wir schon am 6.10.2019 gesehen, aber ich habe mich halb totgesucht …. der sieht doch sowas von charakteristisch aus, den MUSS ich doch alleine finden können.

Schließlich habe ich aufgegeben, mich beim lepiforum angemeldet und mit zwei Fotos gefragt. Und bekam nach 10 Minuten meine Antwort! Danke!! 🙂

Tatsächlich lag ich mit der Vermutung „Eulenfalter“ richtig – warum ich aber den Catocala nupta, das rote Ordensband nicht identifizieren konnte, das wissen nur die Götter – schließlich sieht er auf den Internetfotos zB bei der Insektenbox meinem Exemplar tatsächlich sehr ähnlich…. Übrigens kommt das „rot“ im „roten Ordensband“ daher, daß die Innenflügel, die dieser hier sorgfältig verborgen hielt, rot-schwarz sind, man sieht es auf dem Foto hier

Immerhin habe ich durch meine Anfrage gelernt, daß das rote Ordensband viel größer ist als die Gammaeule (von der ich eigentlich auch meinte, sie könne es nicht sein, aber in meiner Verzweiflung dachte, vielleicht sei ja nur bei diesem Falter das Gamma schlecht lesbar sowie überhaupt alles ganz anders, aber es trotzdem eine *gg*)

Das Rote Ordensband lebt an Weiden und Pappeln (erstere gibt es hier im Garten ja) und war 2015 Schmetterling des Jahres.

In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet der Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung auf der Roten Liste als gefährdet scheint daher nur eine Frage der Zeit zu sein.

schreibt dazu der NABU

Weihnachtsschmuck

Ihr versteht, was für Masten ich meine!?

Angesichts eines dieser Masten, um die bis in mehrere Meter Höhe Girlanden und Lichterketten gewickelt sind, sage ich gedankenverloren: „Wie machen die Leute das bloß, daß das klappt mit diesen regelmäßigen Abständen? Ist mir echt ein Rätsel!“

Darauf der Herr F. : „Das wird wohl einfach hingelegt und hochgezogen, an den Fahnenmasten sind doch so Vorrichtungen“

Achneeeee, und ich hab mir immer hohe Leitern vorgestellt, die dauernd umgestellt werden müssen, und unten steht wer: „die dritte Schlaufe von oben muẞ noch ein Stück weiter hoch! Und die fünfte ist zu dicht an der sechsten! Brauchst Du noch Kabelbinder?“ Wieder eine Illusion weniger…… der Herr jedenfalls hat ordentlich gekichert über meine naiven Vorstellungen vom anbringen des Weihnachtsschmucks….

Unser Garten schmückt sich derweil ganz von selbst weihnachtlich. Kein Wunder, daß ich mich nicht auskenne ….

Kein Weihnachtsstern drinnen? Nö. Aber eine stinkende Nieswurz draußen!!

Kein Christbaum? Die Sternmiere hat die richtige Optik, bloß mit der Größe hapert’s…. vielleicht, wenn wir noch ein, zwei Jahre warten?

Baumkugeln

en detail

Auch Kugeln züchten sich schonmal selbst heran 😉

Die kleinen Baumkugeln sind übrigens Zinnoberrote Pustelpilze

Was man leider auf keinem meiner Fotos erkennt: die sind rotorange und machen ihren Job als Weihnachtsschmuck also besser als hier erkennbar!

 

 

 

 

Still und starr kann der See auch ohne Eis liegen, und die Schneebeere ist eh jeden Winter von allein mit Kugeln übersät.

 

Wer noch mehr „weiß“ mag: das Wintergeißblatt fängt schonmal zu blühen an, schöner als Schnee ist das allemal!

und mit etwas Phantasie kann man sogar Sterne finden ;-). Die Heidenelke präsentiert sie am Boden liegend.

Wildkamera, fast katzenlos

Igel!! 🙂

 

Suchbild 😉
Na!?

 

Marder? Nerz? Iltis? Am wahrscheinlichsten: Steinmarder

 

Großwild *gg*

Luzie

El Mauski ist allein, seit er zum 2. Mal verprügelt wurde, offenbar nicht mehr rausgegangen, auch Elsa haben wir nicht mehr mit der Kamera eingefangen. An der Platzierung müssen wir noch arbeiten, offenbar sollten wir die Kamera höher aufhängen, der Blitz reflektiert im Gras bei Nahaufnahmen zu doll, man siehts beim Luzie-Bild. Nur wegen ihrer starken schwarz-weiß-Kontraste können wir sie überhaupt identifizieren. Der Marder war auch näher dran, aber da war dann nur noch „länglich, flauschig, weiß“ zu sehen. Schade, weil man sonst sicher mehr über die genaue Art hätte sagen können.

Herbstfarbe

Das hier ist der Orangerote Becherling (Aleuria aurantia), ein „Folgezersetzer“. Prächtige Farbe, auch im Kontrast zum Herbstlaub 🙂 Er wächst ein Stückchen neben der Stelle, an der zuvor der Riesenporling zu finden gewesen war. Etwas weiter weg vom Stamm der verstorbenen Buche. Also wohl auf der sich zersetzenden Wurzel. 123pilzsuche ist eine prima Seite, um auch als Laie Pilze bestimmen zu können, denn …. guckt selbst *g* Unterdessen blühen heute, am 27.10. noch bzw wieder ganz schön viele Blumen, zB mehrere Glockenblumenarten, darunter diese in meiner Mauer:

Der Kräuterrasen hat sich weiterentwickelt, allerdings musste ich noch einmal rechen, eine dicke Schicht Bucheckernhülsen liegt drauf…. wie man sieht wird es im nächsten Jahr wohl eine Buchenwiese geben, viele Eckern bleiben auch nach dem rechen – wie gut, daß man im 1. Jahr häufiger mähen soll….

wer hat eine Idee, was das ist? von meiner Saaten-Liste paßt für meine Begriffe nix, aber es ist häufig auf der eingesäten Fläche und mir unbekannt, also wird’s was vom eingesäten sein

Auch die Tierwelt ist noch nicht ganz abgetaucht. Auf den wenigen Astern, die bei mir stehen, finden sich Schwebfliegen:

und trotz erster Nachtfröste und Tagestemperaturen im einstelligen Bereich sieht man immer mal Betrieb bei den Bienen.

Die Rauke und der Schmetterling

28.8.: Rauke ist ein Kreuzblüter und damit beliebt bei Kohlweißlingsraupen. Außerdem ist Rauke zuhauf aus einer der Tütchenmischungen aufgegangen, die ich zum testen mal eingesät habe (eine derer ohne Saatliste, aber laut Beschriftung mit einheimischen Pflanzen, und das scheint auch weitgehend zu stimmen) Die ist jetzt im 2. Jahr. Und ständig flatterten Kohlweißlinge über der Rauke, als sie im August zu blühen begann

Kohlweißling

an der Rauke. Man beachte den gekrümmten Hinterleib, denn:

Kohlweißlingsei 🙂

Kohlweißlinge können bis zu dreimal im Jahr Eier ablegen. Für gewöhnlich geschieht dies im April, Juni und Oktober, und zwar grundsätzlich einzeln an die Unterseite der Blätter. Aus den Eiern entwickeln sich innerhalb eines Monats die Larven, die fressen und sich dann verpuppen. Die letzte Generation eines Jahres überwintert als Puppe und schlüpft im Frühling des Folgejahres.

Tja – dieser hier legte am 28. August….. 🙂


PS heute morgen kan dem Herrn F. eine kleine Katze im Bad besuchen! Die erste Katzenklappe ist in Betrieb … und morgen um 11 holen wir El Mauski ab *bibber*

Platsch!

Tagelang hörten wir immer wieder dieses Geräusch, wenn wir um die Ecke vom Wintergarten in den Garten bogen. Platsch! Und dann….. dann hatte man uns als ungefährlich eingestuft! Erst gaaaaaanz vorsichtig, von weitem, ein Foto

näher ran, gaaaaanz laaaangsam…. skeptischer Blick, aber keine Bewegung:

Also weiter. Noch näher hin. Hübsches Kerlchen, vielleicht möchte er ja geküßt werden!? Unser Teich ist nicht mal ganz leer in diesem Jahr, und doch hat es ihn zur Emailleschüssel gezogen….

Hier erkennt man gut die Färbung. Und ja, er lebt *g* – die ganze Zeit hielt er mich gut im Blick, und die Kehle bewegte sich beim atmen.

Wir nehmen an, wieder einen Teichfrosch vor uns zu haben, ganz sicher sind wir aber nicht.

Jungfer

Vor gaaaaanz vielen Jahren bekam ich vom Folgä mal ein Päckchen mit Saat zum Geburtstag. Jungfer im Grünen stand drauf und war drin. Weil, so eine sei ich doch, da müsse doch sowas auch in meinen Garten 🙂

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/2007-10-25Nigella_damascena_10.jpg/601px-2007-10-25Nigella_damascena_10.jpg

  Jungfer im Grünen  Bild von Wildfeuer

Lange Jahre stand sie auch dort, denn der Garten-Schwarzkümmel (der andere Name der Jungfer) sät sich gern wieder aus. Und in diesem Sommer habe ich mtr mal wieder eine Samenkapsel gemopst, in Gedenken an Folgä 🙂

Aber es gibt noch eine andere Jungfer in meinem Garten: die blaugrüne Mosaikjungfer, und von der hat bei ihrem Besuch satay-spiess ein schönes Bild machen können, das ich hier nutzen darf

(Blaugrüne Mosaik-)Jungfer im Grünen

Derzeit fliegt sie im Hof, hinten bei der Au, und eben auch um die Kirschbäume – da wir immer nur eine zur Zeit sehen, weiß ich allerdings nicht, ob wir mehrere haben oder nur dies eine Weibchen.

Luurlüttsche Deern

Vorhin saß ich im Schatten unter der Erle hinten – als mir plötzlich etwas kleines aufs Buch fiel. WIE klein seht Ihr hier im Vergleich mit den Buchstaben.

Natürlich habe ich gleich ordentlich Fotos mit meinem Zoom gemacht, und als ich mich dann an den Computer setzte, konnte ich sehen, daß ich hier etwas unglaublich niedliches gesehen hatte:

Voll das Kindchenschema! große Augen, weit auseinander stehend, dazu die runde, hohe Stirn … 🙂

 

Und schaut mal, es hat PONYFRANSEN *schmelz*

 

Ssssssso sssssüßßßßß!!!!!

Ich habe mich erstmal schlau gemacht – irgendwas hatte ich im Kopf, daß man an der Beinzahl erkennen kann, ob es sich um eine Raupe (Schmetterling) oder eine Larve (Käfer, Wespe, Fliege, Biene…) handelt. Und tatsächlich: Raupen haben nur höchstens acht Beinpaare (3 Brust-Beinpaare, 4 Bauchfußpaare und einen „Nachschieber“) Außerdem haben Larven nur EIN Segment ohne Beine zwischen Brust und Bauch, Raupen aber zwei. Also ist die seute Deern eindeutig eine Larve.

Weiteres suchen ergab, daß es sich wahrscheinlich um eine Blattwespenlarve handelt, jedenfalls um eine Pflanzenwespenlarve. Soso….. Gutes gedeihen, Du Kleine! Ich sitze die ganze Zeit mit breitestem lächeln vor dem Computer, Du hast mir einige wirklich sehr schöne Augenblicke geschenkt, indem Du Dich auf mein Buch hast fallenlassen! Dankeschön! 🙂

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Fleißiges Wespchen

Woooohooooo!

Ich weiß nicht, wen wir da von Anfang an beim anlegen ihrer Niströhre beobachten konnten, aber ich habe Filmchen und Fotos vom Bau einer Niströhre machen können! Erst sah ich sie länger suchen, und dann wurde offensichtlich, daß ein Plätzchen direkt vor meinem Gartenstuhl ihr Wohlgefallen gefunden hatte Der Beginn – sieht irgendwie so aus, als wird das nix …

Aber es wird doch, und zwar gar nicht so langsam!

 

und bloß eine Viertelstunde später sieht man Frau Wespe schon nur noch sporadisch, wenn sie Abraum aus der Grube schafft, die schon tiefer als Frau Wespe lang ist. Verrückt, wie effektiv und schnell so ein Tier graben kann!

Kann man das auf dem „am nächsten Tag“-Bild erkennen? Aus dem Abraum ist ein richtiger Hügel entstanden, auf der „Blattseite“ niedriger als zur hinteren Seite.

Nach längerer Suche und abgleichen von Fotos und Lebensweise boin ich ziemlich sicher, es mit irgendeiner Frau Grabwespe zu tun zu haben.

 

 

Seht Euch mal die Wanze an….

Ein wirklich winziges Tierchen leuchtete mir Anfang Juli entgegen (wie winzig sieht man daran, wie deutlich man die Härchen am Pflanzenstengel erkennen kann), ließ mich aber nur dieses einzige Foto machen – und mich lange im Unklaren darüber, was es wohl sei. Bis ein Durchgang mit Web-Bildersuche sämtlicher Wanzen, die bei der Insektenbox gelb-schwarz aussahen, mich auf

Grypocoros sexguttatus

aufmerksam machte, die offenbar manchmal dann doch genau die Zeichnung hat wie mein Wänzelein. Hier sieht man’s *klick* In der englischen Wikipedia fand ich, es solle sie eigentlich in ganz Europa geben, in „spruce forest edges“ – spruce wurde mit „schmuck“ oder aber „Fichte“ übersetzt. Beides ist in meinem Garten eher nicht zu finden, weder schmucke Ecken noch solche mit Fichten *gg*. Aber das Wänzelein. Tja.

Aber tanzen sah ich bisher noch keine meiner Wanzen, obwohl ich doch dieses Liedchen immer so geliebt habe als Kind – kennt Ihr’s? „Seht Euch mal die wan an, wie die Wan tan kann – auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wan  ….“

Wer erkennt’s? Jetzt mit Auflösung des Rätsels!!

Dieses Foto hat der GrafOlaf letzte Woche nah bei der Futterstelle im Garten gemacht. Ich hätte nicht gewußt, wer’s ist. Wer weiß es? 🙂

Es ist ein junges Rotkehlchen! Okay, die runden Augen und die gedrungene Gestalt sind schon da. Aber ich wäre, genau wie Ihr, die Ihr mitgeraten habt, nicht drauf gekommen. Sicherlich zeigen Mama und Papa die zuverlässige Futterstelle. Oder doch nicht?

Das Männchen füttert oft noch die Jungen der ersten Brut, während das Weibchen schon auf dem zweiten Gelege brütet. Ab dem 13. Tag singt das Männchen den Jungvögeln oft aus vier bis sechs Metern Entfernung vor, um sie auf den Gesang zu prägen. Ausgeflogene Junge betteln auch andere Vogelarten, bis zur Größe einer Amsel, um Futter an. Adulte Rotkehlchen füttern jedoch auch Junge von Amseln, Singdrosseln, Zaunkönigen, Waldlaubsängern, Fitissen, Grauschnäppern, Schwanz-, Blau- und Kohlmeisen. Ab 18. bis 22. Tag nehmen die Jungen selbständig Futter auf. Sobald sie vollkommen selbständig sind, werden sie aus dem Brutrevier der Altvögel vertrieben.

(Wikipedia)

Grüne Stinkwanze …die 2. … und die 3. …

Ein ungemein wandlungsfähiges Tierchen ist so eine Wanze… vielleicht erinnert Ihr Euch noch an letzten Oktober. Da hatte ich dies‘ Bild gemacht und berichtet, daß die grüne Stinkwanze über Winter allerdings braun sei.

Nun hab ich den Odermennig geschnitten, und plötzlich bewegte sich etwas. Dies:

und während ich noch knipste, kam das dazu:

Mensch, dachte ich, dolle Viecher – daß es Wanzen sein mussten, so viel war mir klar. Also ab an den Computer, und: es sind Wanzen. Wanzenlarven. Und zwar beide unterschiedliche Larvenstadien der grünen Stinkwanze. Die obere ist jünger als die untere.

Warumwarumwarumwarumnur?????? What the f****, evolution????? 😉

 

Gemeiner Holzbock

Jepp. Wirklich gemein. Denn beißt nicht nur und saugt Blut, sondern überträgt dabei auch noch Krankheiten!

Diese (Ixodes ricinus) hier war so schnell, daß sie nach dem Foto auch noch entkommen konnte 😦 Vorgesehen war, zum Mörder zu werden…. Sie, ja – denn das hier ist eine erwachsene Dame. Wäre es ein erwachsener Herr, würde er nicht beißen. Aber als noch-nicht-Erwachsene (als Larve und Nymphe) beißen sie beide. Ohne blutsaugen können sie nicht in ihr nächstes Lebensstadium wechseln.

Nach dem Schlüpfen aus einem von durchschnittlich 2.000 Eiern (jeweils pro Eiablage) lebt der Gemeine Holzbock zunächst in seinem ersten Stadium als sechsbeinige Larve. In diesem Stadium sucht er, wie in jedem anderen auch, einen Wirt, der ungefähr die Größe eines Nagetiers besitzt. Die Larve saugt an ihrem Wirt 4 bis 5 Tage und fällt dann ab.

Im zweiten Entwicklungsstadium lebt der Holzbock als Nymphe. Er ist nun deutlich größer und besitzt acht Beine. Nach dem Blutsaugen, was 3–5 Tage dauert, fällt die Nymphe ab. Sie entwickelt sich gleich weiter zum adulten Tier und durchläuft nicht wie bei anderen Arten mehrere Phasen als Nymphe.

In der dritten und letzten Stufe ist der Holzbock voll entwickelt. Auch das nun adulte Tier benötigt einen Wirt. Das Blutsaugen kann hier deutlich länger dauern. Nach dem Blutsaugen suchen die jeweiligen Geschlechter den dazugehörigen Partner und paaren sich mit ihm.

Das Männchen stirbt kurz nach der Paarung, das Weibchen erst nach der Eiablage. Nach dem Schlüpfen der Larven wiederholt sich der Zyklus.

Der Stadiumswechsel erfolgt immer nach einer Blutmahlzeit.

(Wikipedia)

So lebt so ein Holzbock um die drei Jahre, denn meist vergeht ein Winter, bis er sich gehäutet hat und die nächste Mahlzeit „findet“. „Finden“ heißt: lauern und warten – das kann auch schonmal länger dauern als ein Jahr.

Der gemeine Holzbock ist übrigens die häufigste Zeckenart – und Zecken sind Spinnentiere (was sie für mich auch nicht grad angenehmer macht) Überhaupt ist es seltsam: bei diesem Tierchen bedeutet „besser kennen“ nicht automatisch „sympathischer finden“ Ob es an so netten Worten wie „lauern“, „beißen“ und „blutsaugen“ liegt???? 😉