Luurlüttsche Deern

28.8.: Vorhin saß ich im Schatten unter der Erle hinten – als mir plötzlich etwas kleines aufs Buch fiel. WIE klein seht Ihr hier im Vergleich mit den Buchstaben.

Natürlich habe ich gleich ordentlich Fotos mit meinem Zoom gemacht, und als ich mich dann an den Computer setzte, konnte ich sehen, daß ich hier etwas unglaublich niedliches gesehen hatte:

Voll das Kindchenschema! große Augen, weit auseinander stehend, dazu die runde, hohe Stirn … 🙂

 

Und schaut mal, es hat PONYFRANSEN *schmelz*

 

Ssssssso sssssüßßßßß!!!!!

Ich habe mich erstmal schlau gemacht – irgendwas hatte ich im Kopf, daß man an der Beinzahl erkennen kann, ob es sich um eine Raupe (Schmetterling) oder eine Larve (Käfer, Wespe, Fliege, Biene…) handelt. Und tatsächlich: Raupen haben nur höchstens acht Beinpaare (3 Brust-Beinpaare, 4 Bauchfußpaare und einen „Nachschieber“) Außerdem haben Larven nur EIN Segment ohne Beine zwischen Brust und Bauch, Raupen aber zwei. Also ist die seute Deern eindeutig eine Larve.

Weiteres suchen ergab, daß es sich wahrscheinlich um eine Blattwespenlarve handelt, jedenfalls um eine Pflanzenwespenlarve. Soso….. Gutes gedeihen, Du Kleine! Ich sitze die ganze Zeit mit breitestem lächeln vor dem Computer, Du hast mir einige wirklich sehr schöne Augenblicke geschenkt, indem Du Dich auf mein Buch hast fallenlassen! Dankeschön! 🙂

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Platsch!

Tagelang hörten wir immer wieder dieses Geräusch, wenn wir um die Ecke vom Wintergarten in den Garten bogen. Platsch! Und dann….. dann hatte man uns als ungefährlich eingestuft! Erst gaaaaaanz vorsichtig, von weitem, ein Foto

näher ran, gaaaaanz laaaangsam…. skeptischer Blick, aber keine Bewegung:

Also weiter. Noch näher hin. Hübsches Kerlchen, vielleicht möchte er ja geküßt werden!? Unser Teich ist nicht mal ganz leer in diesem Jahr, und doch hat es ihn zur Emailleschüssel gezogen….

Hier erkennt man gut die Färbung. Und ja, er lebt *g* – die ganze Zeit hielt er mich gut im Blick, und die Kehle bewegte sich beim atmen.

Wir nehmen an, wieder einen Teichfrosch vor uns zu haben, ganz sicher sind wir aber nicht.

Jungfer

Vor gaaaaanz vielen Jahren bekam ich vom Folgä mal ein Päckchen mit Saat zum Geburtstag. Jungfer im Grünen stand drauf und war drin. Weil, so eine sei ich doch, da müsse doch sowas auch in meinen Garten 🙂

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1f/2007-10-25Nigella_damascena_10.jpg/601px-2007-10-25Nigella_damascena_10.jpg

  Jungfer im Grünen  Bild von Wildfeuer

Lange Jahre stand sie auch dort, denn der Garten-Schwarzkümmel (der andere Name der Jungfer) sät sich gern wieder aus. Und in diesem Sommer habe ich mtr mal wieder eine Samenkapsel gemopst, in Gedenken an Folgä 🙂

Aber es gibt noch eine andere Jungfer in meinem Garten: die blaugrüne Mosaikjungfer, und von der hat bei ihrem Besuch satay-spiess ein schönes Bild machen können, das ich hier nutzen darf

(Blaugrüne Mosaik-)Jungfer im Grünen

Derzeit fliegt sie im Hof, hinten bei der Au, und eben auch um die Kirschbäume – da wir immer nur eine zur Zeit sehen, weiß ich allerdings nicht, ob wir mehrere haben oder nur dies eine Weibchen.

Fleißiges Wespchen

Woooohooooo!

Ich weiß nicht, wen wir da von Anfang an beim anlegen ihrer Niströhre beobachten konnten, aber ich habe Filmchen und Fotos vom Bau einer Niströhre machen können! Erst sah ich sie länger suchen, und dann wurde offensichtlich, daß ein Plätzchen direkt vor meinem Gartenstuhl ihr Wohlgefallen gefunden hatte Der Beginn – sieht irgendwie so aus, als wird das nix …

Aber es wird doch, und zwar gar nicht so langsam!

 

und bloß eine Viertelstunde später sieht man Frau Wespe schon nur noch sporadisch, wenn sie Abraum aus der Grube schafft, die schon tiefer als Frau Wespe lang ist. Verrückt, wie effektiv und schnell so ein Tier graben kann!

Kann man das auf dem „am nächsten Tag“-Bild erkennen? Aus dem Abraum ist ein richtiger Hügel entstanden, auf der „Blattseite“ niedriger als zur hinteren Seite.

Nach längerer Suche und abgleichen von Fotos und Lebensweise boin ich ziemlich sicher, es mit irgendeiner Frau Grabwespe zu tun zu haben.

 

 

Seht Euch mal die Wanze an….

Ein wirklich winziges Tierchen leuchtete mir Anfang Juli entgegen (wie winzig sieht man daran, wie deutlich man die Härchen am Pflanzenstengel erkennen kann), ließ mich aber nur dieses einzige Foto machen – und mich lange im Unklaren darüber, was es wohl sei. Bis ein Durchgang mit Web-Bildersuche sämtlicher Wanzen, die bei der Insektenbox gelb-schwarz aussahen, mich auf

Grypocoros sexguttatus

aufmerksam machte, die offenbar manchmal dann doch genau die Zeichnung hat wie mein Wänzelein. Hier sieht man’s *klick* In der englischen Wikipedia fand ich, es solle sie eigentlich in ganz Europa geben, in „spruce forest edges“ – spruce wurde mit „schmuck“ oder aber „Fichte“ übersetzt. Beides ist in meinem Garten eher nicht zu finden, weder schmucke Ecken noch solche mit Fichten *gg*. Aber das Wänzelein. Tja.

Aber tanzen sah ich bisher noch keine meiner Wanzen, obwohl ich doch dieses Liedchen immer so geliebt habe als Kind – kennt Ihr’s? „Seht Euch mal die wan an, wie die Wan tan kann – auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wan  ….“

Wer erkennt’s? Jetzt mit Auflösung des Rätsels!!

Dieses Foto hat der GrafOlaf letzte Woche nah bei der Futterstelle im Garten gemacht. Ich hätte nicht gewußt, wer’s ist. Wer weiß es? 🙂

Es ist ein junges Rotkehlchen! Okay, die runden Augen und die gedrungene Gestalt sind schon da. Aber ich wäre, genau wie Ihr, die Ihr mitgeraten habt, nicht drauf gekommen. Sicherlich zeigen Mama und Papa die zuverlässige Futterstelle. Oder doch nicht?

Das Männchen füttert oft noch die Jungen der ersten Brut, während das Weibchen schon auf dem zweiten Gelege brütet. Ab dem 13. Tag singt das Männchen den Jungvögeln oft aus vier bis sechs Metern Entfernung vor, um sie auf den Gesang zu prägen. Ausgeflogene Junge betteln auch andere Vogelarten, bis zur Größe einer Amsel, um Futter an. Adulte Rotkehlchen füttern jedoch auch Junge von Amseln, Singdrosseln, Zaunkönigen, Waldlaubsängern, Fitissen, Grauschnäppern, Schwanz-, Blau- und Kohlmeisen. Ab 18. bis 22. Tag nehmen die Jungen selbständig Futter auf. Sobald sie vollkommen selbständig sind, werden sie aus dem Brutrevier der Altvögel vertrieben.

(Wikipedia)

Grüne Stinkwanze …die 2. … und die 3. …

Ein ungemein wandlungsfähiges Tierchen ist so eine Wanze… vielleicht erinnert Ihr Euch noch an letzten Oktober. Da hatte ich dies‘ Bild gemacht und berichtet, daß die grüne Stinkwanze über Winter allerdings braun sei.

Nun hab ich den Odermennig geschnitten, und plötzlich bewegte sich etwas. Dies:

und während ich noch knipste, kam das dazu:

Mensch, dachte ich, dolle Viecher – daß es Wanzen sein mussten, so viel war mir klar. Also ab an den Computer, und: es sind Wanzen. Wanzenlarven. Und zwar beide unterschiedliche Larvenstadien der grünen Stinkwanze. Die obere ist jünger als die untere.

Warumwarumwarumwarumnur?????? What the f****, evolution????? 😉

 

Gemeiner Holzbock

Jepp. Wirklich gemein. Denn beißt nicht nur und saugt Blut, sondern überträgt dabei auch noch Krankheiten!

Diese (Ixodes ricinus) hier war so schnell, daß sie nach dem Foto auch noch entkommen konnte 😦 Vorgesehen war, zum Mörder zu werden…. Sie, ja – denn das hier ist eine erwachsene Dame. Wäre es ein erwachsener Herr, würde er nicht beißen. Aber als noch-nicht-Erwachsene (als Larve und Nymphe) beißen sie beide. Ohne blutsaugen können sie nicht in ihr nächstes Lebensstadium wechseln.

Nach dem Schlüpfen aus einem von durchschnittlich 2.000 Eiern (jeweils pro Eiablage) lebt der Gemeine Holzbock zunächst in seinem ersten Stadium als sechsbeinige Larve. In diesem Stadium sucht er, wie in jedem anderen auch, einen Wirt, der ungefähr die Größe eines Nagetiers besitzt. Die Larve saugt an ihrem Wirt 4 bis 5 Tage und fällt dann ab.

Im zweiten Entwicklungsstadium lebt der Holzbock als Nymphe. Er ist nun deutlich größer und besitzt acht Beine. Nach dem Blutsaugen, was 3–5 Tage dauert, fällt die Nymphe ab. Sie entwickelt sich gleich weiter zum adulten Tier und durchläuft nicht wie bei anderen Arten mehrere Phasen als Nymphe.

In der dritten und letzten Stufe ist der Holzbock voll entwickelt. Auch das nun adulte Tier benötigt einen Wirt. Das Blutsaugen kann hier deutlich länger dauern. Nach dem Blutsaugen suchen die jeweiligen Geschlechter den dazugehörigen Partner und paaren sich mit ihm.

Das Männchen stirbt kurz nach der Paarung, das Weibchen erst nach der Eiablage. Nach dem Schlüpfen der Larven wiederholt sich der Zyklus.

Der Stadiumswechsel erfolgt immer nach einer Blutmahlzeit.

(Wikipedia)

So lebt so ein Holzbock um die drei Jahre, denn meist vergeht ein Winter, bis er sich gehäutet hat und die nächste Mahlzeit „findet“. „Finden“ heißt: lauern und warten – das kann auch schonmal länger dauern als ein Jahr.

Der gemeine Holzbock ist übrigens die häufigste Zeckenart – und Zecken sind Spinnentiere (was sie für mich auch nicht grad angenehmer macht) Überhaupt ist es seltsam: bei diesem Tierchen bedeutet „besser kennen“ nicht automatisch „sympathischer finden“ Ob es an so netten Worten wie „lauern“, „beißen“ und „blutsaugen“ liegt???? 😉

Ampferspanner

Den hab ich auch ein Weilchen gesucht, denn meist ist nur das farbenprächtigere Männchen abgebildet, aber bei der Insektenbox dann auch das Weibchen, das sich bei uns im Giersch ausgeruht hat.

Ich freue mich, daß mein bewusstes stehenlassen diverser Ampfer (die sonst, weil sie meist mitten in der Mähfläche standen, dem Mäher zum Opfer fielen, bevor sie recht groß werden konnten) offenbar Früchte getragen hat 🙂

 

Gammaeule

Überall las ich, der häufigste Nachtfalter sei die Gammaeule (Autographa gamma). Und dazu sei sie häufig auch tags unterwegs. Trotzdem: hier bei uns im Garten sah ich niemals eine.

Und dann schmiß ich ein weiteres Elfenblumen-Wurzelgewirr auf die Schubkarre, die damit schon seit Tagen hoch voll gefüllt auf das nächste Lagerfeuer wartete – und jemand flatterte hoch. Und setzte sich nieder, gut anguckbar. Und wartete brav aufs portätiertwerden – eine Gammaeule!

Gut erkennbar das Gamma – obwohl ich persönlich ja finde, daß ihr Zweitname „Pistoleneule“ besser paßt.

Gamma-Eulen sind ausgesprochene Wanderfalter, die selbst Hochgebirge wie die Alpen überqueren. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein kann es deshalb zu Einwanderungswellen aus dem Mittelmeerraum kommen. Noch nicht erforscht ist, welchen Anteil am Gesamtvorkommen in Deutschland diese Zuwanderer haben. Auch über Art und Umfang der Rückwanderung nach Süden weiß man wenig. Die Gamma-Eule besiedelt Nordafrika, weite Teile Asiens und Europa bis zum Polarkreis. Überwinternde Populationen sollen selbst noch in küstennahen Regionen Finnlands vorkommen.

(NABU)

Ob dieser spezielle Falter schon hunderte von Kilometern hinter sich hat? Oder ob er grad tags zuvor geschlüpft war und in Angeln bleiben wird bis an sein seliges Ende?

Jedenfalls weiß ich nun: auch wenn ich sie nicht sehe: Gammaeulen sind auch in unserem Garten zu finden!

Ende August – eine stärker gezeichnete Gammaeule. Bild von satay-spiess, dankeschön

 

Endlich!

Ein Bulle auf der Koppel, den man auch so nennen kann, selbst wenn er noch sehr kindlich guckt 🙂

Schön!! Nun haben wir entweder mehrere, oder der Bauer hat den Bullen ausgetauscht. Denn 2x sahen wir zuvor einen milchkuhtypisch-spindeldürren Hänfling in schwarzweiß.

Die Kühe freuen sich, schätze ich, über die fehlende Sonne. Denn sobald die mal ein Viertelstündchen durchkommt, sieht das so aus auf einem Kuhrücken an den Stellen, an die weder Schwanz noch Kopf rankommen:

Traurig ist….

… daß es nicht geklappt hat mit den Rauchschwalben bei uns.

Das eine, kleinere Nest wurde schon bald nicht weiter gebaut, aber auf dem vorderen, größeren, hat Frau Rauchschwalbe drei Tage lang gebrütet – seither sind da nur noch Federchen zu sehen.

In diesem Jahr liegt kein Brutglück auf zumindest den Nestern, die wir bemerken. Dreimal Amsels – einmal zerbrochenes Ei als Rest, zweimal „einfach verlassen“. Zaunkönig im Kirschbaum? Weg. Und jetzt die Schwalben.

Wer räubert da so? Ist es Nachbars Katze? Seit der Dicke nicht mehr ist, ist sie mehr und mehr bei uns im Garten, und sie mag es, Vögel zu jagen. Auch, Nester auszunehmen? Ich weiß nicht. Oder ist es das Eichhörnchen? Eher wohl, denn vor einer Woche habe ich es 1. gesehen (seit laaaangem wiedermal) und 2. habe ich es deshalb gesehen, weil über ein Dutzend Spatzen, Kohl- und Blaumeisen in engem Umkreis ein Riesengeschrei veranstaltet haben und ich gucken gegangen bin. Die Vögel sind dem Eichhorn durch den ganzen Garten gefolgt, ich immer hintendran, weil mir sowohl Luftlinie als auch das schwingen durch dünnste Zweiglein nicht gegeben sind, und so konnte ich sehen, daß es unser blaues Paradiesvogelhaus inspiziert hat. Dessen Einflugloch ist definitiv zu klein für Eichhörnchen, aber Amselnester und auch das Rauchschwalbennest sind auf jeden Fall erreichbar

Vielleicht ist es aber auch immer Jemand anders, vielleicht auch mal eine Krankheit oder in des Zaunkönigs Fall die Frau Zaunkönig, die sich schlicht ein anderes der präsentierten Nester ausgesucht hatte? Oder vielleicht doch das mysteriöse Riesenvieh, das immer mal nachts im Dachboden poltert (das muß gefühlt mindestens Dachsgröße haben…. wir hatten schon Waschbärenangst, aber dann wäre das doch regelmäßig!?)

Bin ein bißchen traurig, aber hoffe doch, daß vielleicht ein weiterer Versuch im nächsten Jahr glücklicher verläuft

 

Ganz viele Käfer….

…und zwar Rotgelbe Weichkäfer, Rhagonycha fulva waren am 12. und 13.7. schwer beschäftigt hinterm Weidentor auf einem kleinen Fleck mit bisher ungemähten Gräsern. Dutzende flogen und krabbelten dort 🙂

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Wie ich zu lesen bekam, als ich diese Käfer erst einmal identifiziert hatte (hier!), sind sie sehr häufig, mögen vor allem Doldenblüter (ich hätte ja auf Gräser getippt *gg*) und leben ein Jahr lang als Larven von Schnecken und Insekten, danach kurz (vor allem Juli bis August) als Käfer von kleinen Insekten. Ich hätte ja gern mal ein Larvenbild gesehen (Schnecken? Da müssen die doch ganz schön groß sein, verglichen mit den nur bis 10mm langen Erwachsenen? Oder nur winzige Jungschnecken???). Aber nirgends konnte ich eines finden, das etwas über die Größe ausgesagt hätte.

Neuer Tag, neues Glück….!

Ist doch ganz einfach! Kaum schlägt frau eine andere Seite auf, nämlich diese hier namens „Naturraum Stux“  (Tipp: scrollen, scrollen, scrollen), weil es ihr einfach keine Ruhe läßt, so gar kein Tierchen gefunden zu haben und außerdem Regen, Regen, Regen den Tag bestimmt – schon seh ich sie (ähm – also – nachdem ich die halbe Seite runtergescrollt habe, immer mit suchendem Blick)

Sogar die vier Punkte sind gut zu erkennen, deretwegen es sonnenklar ist, daß es sich nur um die

Vierfleck-Höhlenschlupfwespe (Diphyus quadripunctorius)

handeln kann. Und auch die bei diesem Weibchen vorbildlich ausgeprägten weißen Stellen an den Fühlern sind auf meinem Foto prima zu erkennen. Die Insekten findet man häufig an Waldrändern, Lichtungen und Hecken. Und Fensterrahmen 😉

Nach der Paarung im Sommer sterben die Männchen, während sich die befruchteten Weibchen zum Überwintern in Gruppen von bis zu 100 Tieren zusammenfinden und frostfreie Höhlen, Stollen, Felsspalten und Baumhöhlen aufsuchen. Die Weibchen verlassen im Frühjahr ihre Winterschlafplätze und legen ihre Eier in Schmetterlingsraupen ab.

sagt Wikipedia, und weiter:

Es wird pro Schmetterlingsraupe ein Ei abgelegt. Die Larven der Vierfleck-Höhlenschlupfwespe schlüpfen erst nach der Verpuppung der Raupe und fressen ihren Wirt im Kokon auf. Der Parasit verlässt die Schmetterlingspuppe als ausgewachsene Schlupfwespe.

Die Vierfleck-Höhlenschlupfwespe wurde vom Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V. zum „Höhlentier 2017“ gekürt

Ohje, kurze Zeit später verfliegt die Euphorie: haben die Tiere auf den Referenzseiten nicht eine viel dickere Taille???? Nochmal die Bild-Suche bemühen, dann: dochdoch, auf anderen Bildern hat diese Wespe genauso eine Wespentaille wie mein Exemplar. Also doch *SchweißvonderStirnwisch*