Froschbiß? Neeee!!!

Er blüht!!! Der, so dachte ich, Froschbiß. Obwohl die Blätter ein wenig anders ausgesehen hatten als auf den Fotos, aber nuja, büschen anders heißt ja nichts. Oder?

Jetzt blüht er, erstens, und zweitens hat der Herr F. eine neue App für unsere Wandertour auf sein Fairphone geladen: Pl@ntNet. Da hat er dieses Foto gemacht und gesucht, eigentlich nur zum testen – und gefunden, daß es das schwimmende Froschkraut gibt. Und das sieht nicht nur ähnlich aus, sondern halt wirklich genau so 🙂 Hab ich mir den Namen beim Einkauf falsch gemerkt!

Außerdem ist es auf der roten Liste als stark gefährdet aufgeführt – doppelt schön, daß es nun bei mir wachsen darf. Vielleicht ja so gut, daß ichs später mal teilen und verbreiten kann!? Wer weiß?

Das Foto ist übrigens von vorgestern – gestern hatte sich die Blütenzahl bereits verdreifacht!!!

Noch’n Neuer

Hab ich doch glatt vergessen, zu erwähnen, daß ich auf Diebestour war…

An der St.Jürgen-Treppe in Flensburg ist eine sehr schöne, wilde Gartenanlage – und da blühen viele Storchenschnäbel, deren eine Sorte mir unlängst ins Auge stach. Da sie dort viele, viele Quadratmeter bedeckt, habe ich mich fast gar nicht geschämt, ein winziges Pflänzchen ganz am Wegesrand abzupulen und mitzunehmen, und tatsächlich: es blüht schon!

Naja, SCHON… die letzte Blüte hab ich noch erwischt, 6 Stück gab es!

Also sind es nun, vergaß ich keinen, wilde Dreizehn, die sich bei mir tummeln!

Ach, noch was: die Amsel, der ich letztlich fast den Schwanz abgeschnitten hatte, ist eine Singdrossel 😉 Das Nest ist gleich neben einem oft begangenen Weg, den ich jetzt nur noch mit geradeaus gerichtetem Kopf, aber scharf einknickendem Blick begehe. Ich bilde mir ein, sie guckt schon weniger panisch….. – jedenfalls habe ich mit diesem scharf eingeknickten Blick genau gesehen, daß die Brust cremefarben mit braunen Tupfen ist. Und einmal, als das Nest leer war (und ich noch dachte, Frau Amsel säße dort) bin ich gucken gegangen und habe vier sehr hübsche, grün-türkisfarbene Eier gesehen. Es freut mich sehr, daß die Drosselsche so tapfer ist, denn der Gemahl hat uns in diesem Jahr so ausgiebig und schön besungen, daß ich an weiteren Gesangstalenten, die da heranwachsen, sehr interessiert bin 🙂

 

Neulinge

Eigentlich ist er ja voll, der Garten. Voll mit Storchschnäbeln, Akeleien, Porzellanblümchen, Walderdbeeren, Japananemonen, Bergflockenblumen und was da sonst noch so an sich wohlfühlenden Pflanzen wächst (Giersch zum Beispiel, aber auch Buchen oder die bei allen Insekten hochangesehene Schneebeere….)

Trotzdem muß ich ab und an nochmal einem Lockruf folgen – diesmal habe ich den Emaillebottich, dem meine Sumpfdotterblume entwachsen war, neu bepflanzt. Nun also wohnen eine Schwanenblume und ein Froschbiss dort – wer kann solchen Namen schon widerstehen???

Außerdem hatte ich ja im letzten Jahr Platz für die Saatmischung gemacht, die ich zum Eintritt in den Naturgarten eV bekommen hatte. Dies Jahr passiert da mehr als im letzten: Der Hornklee ist wieder da, und ein Taubenkropf-Leimkraut, das ich von nun an (falls ichs mir merken kann) mit seinem viel hüscheren Zweitnamen „Knirrkohl“ ansprechen werde, blüht als Neuling und viele andere lassen noch mit geschlossenen Knospen auf ihre Identifizierung warten.

Hornklee

Knirrkohl 🙂

noch unidentifiziert….

aber geht bald auf. Und dann….. dann wird es mir seinen Namen offenbaren!

A propos Naturgarten ev: mein Garten wird demnächst

  1. Ziel einer Exkursion sein, im Juli,  und 2. Testgarten für ein Vorhaben des Vereins, nämlich aufgrund von bestimmten Kriterien Gärten (deren Besitzer dies wünschen) als Naturgarten einzustufen – oder eben nicht – so daß man anhand dieser „Zertifizierung“ sehen kann: wo stehe ich in meinem Wunsch, den Garten naturfreundlich zu gestalten und was gäbe es noch zu verbessern? Ich bin sehr gespannt, denn ich kenne die neugeschaffenen Kriterien ja nicht und habe auch bisher immer nur so ganz für mich und mit kleinen Mitteln gemacht, was ich so dachte. Mal sehn, was die Experten nun dazu zu sagen haben werden.

Auf beides bin ich sehr gespannt 🙂


Eine Woche später (12.6. hat sich die Blüte geöffnet – diese Pflanze sieht man oft am Straßenrand, „was besonderes“ ist sie nicht – trotzdem (oder gerade deshalb, es gibt viele, die ähnlich aussehen) habe ich lange gesucht und bin zum Schluß gekommen, daß es wohl das Gemeine Ferkelkraut ist, das da so sparrelig herumsteht. In meinem Pflanzenführer ists nicht zu finden, und auch das Netz hat lang gebraucht, bis es mir den Namen offenbart hat …

…und heute habe ich eine winzige, abr trotzdem am pelzigen Hinterleib weiß-schwarz gestreifte Wildbiene ausgiebig naschen sehen.

Ganz klein und sehr unscheinbar gleich daneben wächst etwas sehr niedliches, das ich zuvor noch nie gesehen habe. Das aber liegt laut Pflanzenführer wohl eher an mir als am weißen Labkraut – das ist nämlich sehr häufig, heißt es.

 

 

 

 

 

 

 

Garten und Co

Dieser Frühling hat es in sich:

im Februar, als Winterlinge und Co herauskommen wollten, war alles patschnaß. Wirklich patschnaß – noch nie war unsere Auffahrt länger schlammig. Jetzt schon: das Wasser stand wochenlang, bei jedem Schritt quatschte es unter den Füßen.

Dann kam der März. Ein herrlicher März, sonnig, trocken, warm – zu warm. Alle Pflanzen riefen „Hurra! Frühling!“, auch Biens stimmten ein, die Vögel jubilierten, alle stellten sich auf „Explosion“ und Vermehrung ein – zu früh.

Schlagartig sanken die Temperaturen, der ganze April war kalt mit teils heftigem Frost, stürmisch und trocken, und auch jetzt noch gibt es Nachtfröste (erst heute nacht wieder), und die Tage sind – Ausnahmen wie den Sonntag ausgenommen- mit kaum mal zweistelligen Temperaturen viel zu kalt.  Die Folge: wenig Regen und ständiger Wind haben die Böden ausgetrocknet, auch im Teich ist nur wenig Wasser. Die Stauden im Garten kümmern – als Beispiel: um diese Zeit sind die Akeleien normalerweise mindestens knie- bis oberschenkelhoch – jetzt ragen die höchsten Knospen nur gerade bis Mitte Wade auf. Die Pflanzen verzögern die Blüte, solange es geht – aber es geht halt nur begrenzt. Unsere Kirschbäume blühen jetzt, sie scheinen unbeeindruckt – andere Obstbäume haben heftige Schäden, eine „richtige“ Obstblüte wird das wohl nicht, obwohl ich lange dachte, wir hier seien weniger betroffen, weil wir später dran sind und die Knospen noch nicht so weit waren, als es so stark fror. Ich glaube, das hat getäuscht.

Der Raps steht seit letzter Woche in Vollblüte, aber nach wie vor kommen die Bienen selten dazu, sich ihren Teil zu holen – zu kalt. Ich fürchte, selbst wenn sie unterwegs sind, wird es nicht allzuviel geben: wo die Böden vom Wind ausgetrocknet sind, da honigen auch die Blüten nicht.

Unbeeindruckt zeigen sich Diejenigen, von denen ich mir wünschte, daß sich dieses Mistwetter kräftig auswirken würde, beeindruckt Die, denen ich Alles Gute wünsche – so isses im Garten halt manchmal….

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Beim fotografieren kam mir dann noch eine gute Idee: wenn Iris und Sumpfdotterblume im trockenen stehen, dann doch auch die Iris-Ableger, die mir seit letztem Jahr ein Dorn im Auge sind (ich möchte nicht, daß der ganze Teich mit Iris zuwuchert) Und so holte ich mir meinen Spaten und habe mühsam am Steilhang zum Teich zwei Iris-Kloben ausgebuddelt. Diese Sorte Iris, die Sumpfschwertlilie, hat ein unglaublich verstricktes Wurzelwerk, man kriegt sie eigentlich nur als Ganzes aus dem Boden, und das ist sogar bei erst zwei Jahre alten, im Durchmesser vielleicht 20cm messenden Ablegern schon richtig schwer. Und dann habe ich auch gleich noch eine der Weiden rausgegraben, die sich nach dem Christian-Bruch aus in den Teich gefallenen Ästen dort bewurzelt und ausgetrieben haben. Das war ungleich leichter.

Na, das ist doch mal was gutes dieses seltsamen Frühjahrs, auch wenn Weide und Iris mir da nicht zustimmen werden.

Will wer was…

…für die Bienen tun? Klar! In allen Zeitungen werden sie derzeit gehypt, modern sind sie! Jeder mag Bienen, fragt man in die Gegend, wenn nicht „persönlich“, dann doch als Prinzip, sozusagen 😉 Prima, eigentlich!

Dann gucke ich in die Vorgärten und sehe: Kiesaufschüttungen. Pflastersteine. Möblierung. „Pflegeleichtes“ Gestrüpp ohne Blüten.

Dann lausche ich ins Dorf und höre: Kettensägen.
Gekappte Großbäume überall, gekappte Linden, Buchen, Birken gar! Baumtod auf Raten, weil diese Baumarten das nicht abkönnen.

Dann schnuppere ich und rieche: nichts. Sofern nicht grad Gülle gefahren wird. Weil da kein Heu trocknet, keine Blüten in die Nacht duften.

Dabei wäre es so leicht! Pflegeleicht sogar – einfach alles ein wenig in Ruhe lassen. Wachsen lassen. Nicht mehr wöchentlich den Rasen mähen, sondern zweimal im Jahr. Da wachsen dann an manchen Orten auch Brennesseln. Oder Disteln. Aber genau über die freuen sich die Bienen (Schmetterlinge/ Vögel/ Käfer/ ……….) Und die zweimal sind natürlich etwas aufwändiger, ersparen aber unzählige andere Male! Ich zB mache es so, daß ich die Plätze mähe, an denen ich sitzen oder liegen möchte und deren Zuwegungen. Der Rest ist in meinem Garten hohes Gras (weil: dunkel, unter den großen, ungekappten Buchen)
Auch die Staudenbeete kann man ruhig in Ruhe lassen, gucken: welche Pflanze mag diesen Ort – die wächst. Die anderen, die man dauernd schützen oder nachpflanzen müsste – gehen lassen. Die, die bleiben, sind allermeistens prima für die Insekten, weil es robuste, unkomplizierte Sorten sind, die oft ungefüllte und nektarbietende Blüten haben.
Belohnt wird der faule Gärtner durch große Blütenfelder – ich mache das seit Jahren so (seit wir die Bienen haben fällt deutlich weniger Zeit zum zupfen und rupfen ab). In meinen Staudenbeeten ist das wichtigste und arbeitsintensivste, einmal im Jahr von den Rändern her den Giersch dran zu hindern, hineinzuwachsen. Ansonsten merke ich, wenn mir etwas so nicht mehr taugt und mache dann erst was. Im letzten Jahr habe ich zB ein riesiges Asternfeld ausgegraben, weil die Astern an dieser Stelle eh selten zur Blüte kamen, aber alles andere verdrängten. Nun werde ich sehen, wer sich den Platz erobert, der dadurch frei geworden ist. Da überall Saat ist und Zwiebeln eh, siehts bereits jetzt nicht mehr leer aus. Und immer, wenn ich so rumlaufe, zupfe ich hier, da und dort Grasbüschelchen aus. Achja, und an einigen Stellen muß ich dicke Laubschichten entfernen. Die dünnen auf den größten Flächen dürfen bleiben. Das wars.
Dann noch drauf achten, daß irgendwo ein Reisighaufen rumliegt (und liegenbleibt, mit Nachschub immer mal) , und sollte man einen Baum oder Strauch pflanzen, sich vorher informieren: wer paßt und ist möglichst noch insektenfuttertauglich. Schon hat man zwar keinen Gottweißwie anspruchsvollen Naturgarten mit X unterschiedlichen Biotopen für jedes einzelne Insekt – aber doch einen Garten, der vielen Insekten und Vögeln und Pflanzen und Kleinsäugetieren Heimat bietet.

Das ist dann gar nicht so viel arbeitsintensiver als ein Kiesschüttgutvorgarten mit Gabiolen oÄ: wenn der nicht nach ein bis zwei Jahren nur noch verwahrlost aussehen soll, muß man Laub einsammeln, Unkraut zupfen, was gegen Grünalgen tun (will heißen: Dampfreiniger oder Giftspritze) Als Minimum. Wenn das viele Menschen merken und es wagen würden, ihren Garten unordentlich sein zu lassen, dann gäbe es ein wenig Hoffnung für die derzeit massiv einbrechende Insekten- und Vogelpopulation auf unseren Dörfern. Und auch die Bienen müssten wir Imker nicht, wie in den letzten Jahren immer öfter, zwischen Raps und Linde mit Zuckerwasserfütterungen am Leben halten, weil sie mangels Blütenangebot sonst verhungern würden. Und das wiederum müsste doch Ansporn sein für all Die, die wenn nicht die gehypten Bienen, dann doch Igel, Fledermäuse oder zumindest niedliche Eichhörnchen und buntschillernde Schmetterlinge wieder öfter hüpfen und flattern sehen wollen!?
Und stellt Euch vor, dann würde auch noch die Landwirtschaft umgestellt oder zumindest würden endlich die Subventionen auf andere Füße gestellt (nicht nach Fläche, sondern nach Qualität zB)

Hoffen und harren hält manchen zum Narren, ich weiß. Aber träumen muß erlaubt sein, wenn ich demnächst, wenn der Frühling richtig kommt, wieder meinen Bienen zuschaue, hier und da ein Vogelnest entdecke, vielleicht ja sogar mal wieder einen Molch oder einen Kolibrischwärmer sehe und abends die Fledermäuse ums erleuchtete Wohnzimmerfenster flitzen……. ich jedenfalls versuche, meinen Garten so zu gestalten, daß möglichst viel davon noch möglichst lange zu sehen sein wird.

 

 

Lösung des naturkundlichen Rätsels

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Die Hasel ists, die da blüht! Hier seht Ihr beide Blütenarten an einem Zweig: die auffälligen männlichen Pollenspender und die unscheinbaren, obwohl doch eigentlich knallroten weiblichen Blütchen. „Zweihäusig“ nennt man das, wenn eine Pflanze männlich und weiblich zugleich ist. Wardawas hat mich korrigiert, völlig zu Recht: die Hasel ist einhäusig getrenntgeschlechtlich – in einem Haus (auf einer Pflanze) leben beide Geschlechter.

Naturkundliches Rätsel

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Na? Was ist das??

Tipp: Ich habe es heute zum allerersten Mal selbst bewußt gesehen (also nicht nur auf einem Foto), obwohl es oft zu sehen ist 🙂

Biens und ein wichtiger Gartentipp *seufz*

spielen dieser Tage bei windstillen, wolkigen 18° nochmal Sommer:

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richtig was los da!!

Die Futterzargen waren noch drauf (leer), weil noch so viele Bienen da drin sitzen. Seit vorgestern sind sie aber wech.

Wir sind durch mit unseren Bienen: gefüttert, jeweils nur einmal (!) behandelt gegen Varroen mit sagenhaften Ergebnisse von bisher dauerhaft nur 0-2 Varroen/ Tag, und alle drei Völker tragen ordentlich Pollen ein und wirken kräftig und vital 🙂

Vielleicht haben wir ja mal Glück und bringen drei kräftige Völker ins nächste Frühjahr mit!?

Die Kringelchen, die auf weniger Waben sitzen, weil sie nicht mehr bauen mochten, platzen schier aus den Nähten. Wahrscheinlich hätten sie im August, nach/ bei der ersten Futtergabe, wieder gebaut – aber da ist ja der Wabenabriss, der uns daran hindert, ein weiteres Rähmchen einzuhängen. Da müssen sie jetzt also durch. Das Mondvolk hat die wenigsten Bienen, aber ich denke/ hoffe: genügend, um durchzukommen.

P.S. noch ein Tipp von der (nun ein wenig erfahreneren) Gärtnerin: Nie, aber auch wirklich nie!!! Odermennig im Herbst umpflanzen, ohne vorher die Triebe zu kappen. Zumindest nicht, wenn man nicht eh vorhat, sich noch am selben Tag eine schicke Kurzhaarfrisur schneiden zu lassen. Die überaus klettigen, kugeligen Samen bilden nämlich heftige Klumpen in den Haaren, die nur mit viel Geduld, geopferten Haaren und Schmerzen zu entfernen sind. Weil die Triebe nämlich A lang sind und B sehr schön hin-und herpendeln und C die Samen sehr locker sitzen – alles in allem natürlich eine prima Taktik, mit der der Odermennig sich da verbreitet. Aber nuja, in der halben Stunde, die ich mit rausziepfen verbracht habe, hat sich meine Bewunderung in Grenzen gehalten……. ich habe sehr geflucht!

Schnack

Ohjeohje! Ich hab die bösen Raupen wieder gesehen!

Ohjeohje! Ich hab die bösen Raupen wieder gesehen!

Wo? Schnell! Denen mach' ich den Garaus!

Wo? Schnell! Denen mach‘ ich den Garaus!

Achwas! Die sind dies' Jahr viel zu spät dran, die können uns nichts mehr anhaben! Entspann Dich!!

Achwas! Die sind dies‘ Jahr viel zu spät dran, die können uns nichts mehr anhaben! 🙂 Entspann Dich!!

(ICH bin übrigens auch zu spät dran – der Eisenhut hat in diesem Jahr so schön geblüht wie noch nie, weil die bösen Raupen eben so spät dran waren – aber jetzt ist er schon läääängst durch :-))

Freumich-Abend

Samstag Abend. Fahre nach der Arbeit in den Hof – sehe: ein Empfangskommittee! 🙂
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Allerdings rührt sich das erst nach Aufforderung, um mich zur Tür zu begleiten *g*
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Zweites Empfangskommittee im Garten 😉 Und ein Freumich dazu: wr gaaaaaaaaanz genau hinschaut kann sehen, daß die beiden Mirabellenbäumchen an der Grundstücksgrenze ordentlich beschnitten wurden. Dankeschön, Ihr BesucherInnen 🙂
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Die knotige Braunwurz wurde von vielen Raupen heimgesucht, es ist fast nichts über. Warum das unter „Freumich“ steht?
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Weil sie sie erst haben aussamen lassen, bevor sie zu fressen begannen!
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Biens gehts prima! Die Sternchen sind nicht drohnenbrütig, der Herr F. hat vormittags nachgeschaut. Warum sie wohl Drohnen gezogen haben? Eine Weiselzelle hat der Herr nicht entdeckt (um diese Jahreszeit basteln sich Biens manchmal eine neue Königin, wenn sie mit der alten aus irgendwelchen Gründen nicht zufrieden sind) Große Brutnester hat er bei ihnen gesehen, und auch beim Mondvolk (die Kringelchen haben den Verdunster drauf, aber auch sie tragen Pollen ein)

Und wer genau guckt, sieht: auch die Kirschbäume sind fachkundig beschnitten 🙂
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… und dann hab ich noch glücklicherweise ein extrem unattraktiv wirkendes Buch mit dem überaus dämlichen Namen „Spaß mit den Zaubertanten“ zu lesen begonnen. Es lohnt sich: ein wenig ists wie früher, als mein Vater mit Fips und Kasper, den beiden Handpuppen, mit mir spielte – da passierten auch immer völlig unglaubliche Dinge, Gegenstände bekamen Leben und alles war haarscharf so, daß es aber vielleicht doch stimmen könnte *g* So auch hier. Und dann in diesem netten, altmodischen Tonfall geschrieben, den es in den peppigen Kinderbüchern heutzutage nicht mehr gibt.
P1110701Als letztes Highlight dann noch die mir vertraute Büchereitechnik (keine Bange, es ist ein ausgemustertes Büchereibuch!) mit Stempelzettel und Kartenhalter. Ach, wie gern wollte ich als Kind in der Bücherei arbeiten! Und warum? Weil man da immer Bücherstapel stempeln durfte!!!! 🙂

Jetzt aber noch schnell den Wermutstropfen: in der Mittagspause hab ich den Fehler gemacht, meinen ersten Macchiato zu trinken seit ich die Brecherei hatte – und nun ist mir wieder schlecht. Also weiter warten….

Und jetzt ab, raus in die Sonne, den jetzt begonnenen Urlaub genießen, bevor tatsächlich die angekündigten Gewitter kommen!!!!

Freumich-Abend 🙂

Vögelein wollen nicht rebloggen. Deshalb: Dschungel

Das Äppelken hat einen VIEL besseren Fotoapparat und unendliche Geduld. Das hat zur Folge, daß sie wunderbare Fotos von den Meisentassen-Vögeln machen konnte (und auch überhaupt, aber das nur nebenher). Leider funktioniert aber seit einiger Zeit das rebloggen bei wordpress wieder nicht, deshalb kann ich alle, die das interessiert, nur bitten, doch mal zu klicken. Und zwar hierhin, wenn Ihr den Specht mal ordentlich betrachten möchtet, dahin, wenn Ihr jedes einzelne Kohlmeisenfederchen sehen wollt und da, wenn Ihr insgesamt mal gucken möchtet, was das Äppelken so für Bilder macht (sie hat ja auch in den letzten Jahren u.a. viel in unserem Garten fotografiert, auch Blumen und so.)

Zum anfixen gibts einen Dschungel, ein von ihr, die eher Details aufs Korn nimmt, eher ungewohntes Foto. Ich war aber ganz fasziniert, weil ich unseren Garten so noch nie gesehen hatte – und es ist unser Garten!!!

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Kleinvieh

KleinviehVerpackung geht auch ganz ohne Müll sehr gekonnt! Das beweist mein Garten.

Ich zeig's Euch mal!

Ich zeig’s Euch mal!

Gut verpackt, materialsparend und ökologisch:

Gut verpackt, materialsparend und ökologisch:

... dieser hier hat seine Verpackung schon abgestreift....

… dieser hier hat seine Verpackung schon abgestreift….

… und wird dann in Bälde so aussehen

Und weil nirgends steht, daß nur Menschen einfach nachhaltig besser leben, reiche ich dies mit einem Augenzwinkern einfach mal bei EINAB ein….

 

Umzug

zu groß für den Pott geworden

zu groß für den Pott geworden

... und SCHWER!!!

… und SCHWER!!!

Neue Heimat

Neue Heimat

Und guckt mal, wie groß die jetzt schon sind!!!

Und guckt mal, wie groß die jetzt schon sind!!! 10.5. und…

...gerade eben. Guten Morgen!

…gerade eben. Guten Morgen!

 

 

Auf die Plätze….

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Sonne: vom Schuppen heruntergeholt, um die Kringelbeute bemalen zu können (als Schablone benutzt)

Die Flora steht in den Startlöchern. Gestern, am eisekalten, aber zeitweise sonnigen und immer windstillen Sonntag sind wir raus gegangen.

Die Zierjohannisbeeren, das Geißblatt, der Holunder haben nicht nur Blatttknospen, sondern schon kleine Blattzacken vorgeschoben. Die Mirabelle zeigt weiße Tupfen, sie will blühen. Krokusse werden täglich mehr, Winterlinge und Schneeglöckchen auch. Auf der Koppel, über die wir mit dem Dicken liefen, blühen an geschützten Stellen schon wieder die kleinen, lila Taubnesseln, die den Bienen im Herbst die roten Pollenkeile auf den Rücken zauberten. Die Vögel singen, die Buchfinken sind im Hochzeitskleid.

Erster Tagesordnungspunkt: Bienen wiegen (um zu sehen, ob noch genügend Winterfutter drin ist) Da wir kaum glauben konnten, was wir wogen (nämlich daß seit September kaum ein Gewichtsverlust zu protokollieren ist), haben wir bei zwei Völkern kurz den Deckel gelupft und gesehen: überall Futterkränze. Okay. Haben unsere Bienen offenbar nicht getan, was überall besprochen wird: durchgebrütet nämlich und dadurch viel Futter verbraucht. Außerdem haben wir, gerade noch rechtzeitig, die Sternchenbeute umgestellt. Einzelne Bienen kamen etwas später aus den Beuten, die tapferen – wahrscheinlich um Wasser zu holen, ein gefährlicher Job bei diesen Temperaturen, aber Wasser ist nötig, will man als Bien brüten.

Wir wollten das Insektenhotel, aus dem immer mehr Elemente herausbrechen/-fallen, renovieren und dafür reinholen. Aber viele Bambusröhrchen sind fein säuberlich zugemauert, auch einige Baumscheibenlöcher (gelernt: Stirnholz ist eigentlich nicht so geeignet, lieber seitlich einbohren. Aber ein paar Muttis haben es doch gewagt, in ausfransenderen, die zarten Flügel gefährdenden Stirnholzlöchern ihre Brut zu plazieren…) und zwei Lehmlöcher sind geschlossen worden. Also haben wir das doch lieber hängenlassen.

Frau Tonari ruft zur Rostparade. Verlinken kann ich erst abends – wenn Ihr das lest, bin ich auffe Arbeit. Der Zahn der Zeit nagt an der Sonne, siehe Bild oben. Auch bei ihr gilt „Der Lack ist ab!“, aber ich finde, es steht ihr ganz gut. Sie wird auch schon kräftiger, trotz Rost 😉 Wo sie durch die Wolken kommt, wirkt es kurzfristig frühlingshaft warm, aber insgesamt ruft zwar die Natur laut „FRÜHLING!!!“, aber der läßt sich Zeit – wir kommen kaum über den Gefrierpunkt hinaus.