Nie „nie“ sagen, ich weiß… aber….

Als ich, etliche Jahre bevor ich ans bloggen auch nur gedacht habe, erstmals Fingerhandschuhe mit Klappen gestrickt habe, da habe ich danach gesagt:

„Doch, toll sind die – aber das tu‘ ich mir nie wieder an!!!“

Was ein Gefissel mit nur wenigen Maschen auf jeder Nadel, mit „aus dem Steg herausstricken“ hier, „verschränkt zusammen“ dort und „stillegen“ da. Und unendlich viele Fäden zum vernähen! Schrecklich!

Nun haben diese Handschuhe nach über 15 Jahren endgültig das zeitliche gesegnet. Ich hatte noch einen Reparaturversuch gestartet, in der Hoffnung, nur die Daumen neustricken zu können – aber damit bin ich kläglich gescheitert. Also habe ich mir wochenlang mit gekauften Fingerhandschuhen geholfen, mich aber die ganze Zeit nach meinen praktischen Klapphandschuhen zurückgesehnt. Zu kaufen gabs nirgends welche (alle Geschäfte sind ja eh auf „Sommer gepolt – klar, endlich ist der Winter da, da müssen sie Spaghettitops verkaufen….) – und letztlich hat die Sehnsucht die Erinnerung besiegt.

Also habe ich in der letzten Woche sehr, sehr oft „nie wieder“ seufzen müssen – aber jetzt! Jetzt!!!

Schaut nur!

Ich habe wirklich gelitten und geflucht, denn das 1. Muster, das ich mir aus dem Netz besorgt hatte, war (für mich) nicht nachstrickbar. Außerdem war nirgends eine vernünftige Größenangabe zu finden, so daß ich ins blaue stricken und testen musste, ob’s paßt, mit der Folge, daß ich 2x Teile der eh besch** zu strickenden Dinger wieder aufribbeln musste. Und auch jetzt ist zu konstatieren, daß die alten Handschuhe einfach besser gelungen waren, sowohl was die Passform als auch das stricken selbst angeht (ich hatte diesmal so einige „Löcher“ zu vernähen, wo „aus dem Steg herausstricken“ trotz aller Verschränkerei nicht so funktioniert hatte, wie ich mir das vorstelle). Aber gut, sie sind tragbar und warm und funktionell, und die paar Beulen und Wellen hier und da stören nur optisch.

Bittebitte, liebe Handschuhe, haltet wieder Eure 15 Jahre – denn:

Das tu‘ ich mir nie wieder an!!!!

😉

Wolle

Daß da wirklich was passiert und daß die Freude groß ist, das könnt Ihr hier mal angucken:

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Die beiden älteren Damen sind Deutsche, die anderen Syrerinnen, Afghaninnen und „Weißichnicht“ 😉 Diesmal waren fünf da; es sind wohl immer zwischen 3 und 8, das wechselt ja. Wenn man bedenkt, daß es diesen Handarbeitstreff erst seit etwa zwei Monaten gibt, finde ich das schon ganz beachtlich! Wer genau hinguckt, erkennt vielleicht schon etwas von seiner gespendeten Wolle: die junge Frau im gelben Pulli hat sich gleich die blaue Schal-Wolle mit Anleitung geschnappt und lernt jetzt linke Maschen; links, die Sockenwolle, die ist auch aus einem Spendenpaket, und Ronja mit Kopftuch hält zwar eine fertige Socke hoch, ist aber diejenige, der ich gerade mit Spendennadeln und Spendenwolle das Sockenstricken zeige. (mein Platz neben ihr ist gerade, fürs Foto, von der einen Ehrenamtlichen belegt)P1110376

Das hier zeige ich aus anderem Grund: diese Wolle hatte ich von meinem letztjährigen „Socken für die UnCon-Versteigerung“- Projekt über und letzte Woche mitgenommen. Jetzt wird sie ein Schal- und zuhause wurde ordentlich weitergestrickt!!!

Ich soll allen Spenderinnen ein ganz herzliches Dankeschön sagen; die Damen Flüchtlinge sind sprachlich noch nicht so weit, daß ich das gut erklären konnte

„friend gibt Wolle“ …. „Oh, gut! Alles??“ (Bezog sich auf die Menge) „Ja, alles!“ „Oh! Gut!!!“

aber die beiden deutschen Damen waren geradezu überwältigt von der vielen Wolle, den Nadeln – vor allem aber von der großen Hilfsbereitschaft. Ich musste ausgiebig erklären, und die hintere , die offenbar mit internet überhaupt nichts am Hut hat und die das Konzept „Forum“ und „Blog“ nicht kannte, staunte nicht schlecht, als ich erklärte, daß viele Pakete aus ganz Deutschland geschickt wurden!

DANKE!!! 🙂

Gesocks, neonbunt

IMG_0010[1]Im BookCrossing-Forum tauchte der Wunsch nach Sockenfotos auf – hier also ein Foto, das die BunteAmsel, Nicht-Ersteigerin aber Trägerin des Neongesocks, mir geschickt hat.

Zur Vorgeschichte:

Ich habe eine Kiste voller Socken-Restwolle von einer BookCrosserin gegen Portokosten bekommen können. Wir haben ja Socken in Massen *g*, aber letztlich macht es trotz Zickzackschal einfach mehr Spaß, „blind“ Socken zu stricken als aufpassend Zickzack – und so habe ich im Forum eine Versteigerung (inzwischen schon zwei, nebenher gesagt) für den guten Zweck, nämlich BookCrossing, veranstaltet. Diese Socken hier wurden zu einem geradezu grandiosen Preis ersteigert – und dann großzügig an die BunteAmsel, die auch mitgesteigert und ganz furchtbar kalte Füße hatte, vergeben. Die aber wusste bis gestern nichts davon und hat nun zu den Socken auch noch die Überraschung. Und ich (sowie der Ersteigerer) einen Riesenspaß an ihrer Freude darüber 🙂


Aussortiert: Eine Türgarderobe, die ich mal vonne Arbeit mitgebracht hatte, aber dann doch nicht brauchte, und ein LED-Teelicht mit Blume drauf, das dort abgeschrieben wurde , furchtbar kitschig ist, aber „sowas kann man doch nicht einfach wegwerfen“! (Jemand hatte sich aus der 4er-Packung zu 3 Euro (!) das eine  rausgeholt, das er/ sie offenbar nur brauchte. Mannmannmann! Sowas haben wir öfter *kopfschüttel* Natürlich können wir dann die unvollständige Packung nicht mehr verkaufen und müssen die abschreiben :-()

Beides fand beim Mitnehmtisch neue Besitzer

Elf Wörter müsst ihr sein!

Ein Adventspreisrätsel

An alle Strickenden da draußen (und ihre Angehörigen): pünktlich zum ersten Advent verschenke ich ein Päckchen mit 11 selbstgemachten Maschenmarkern. Aber nicht einfach so, ihr müsst schon was dafür tun.

10 von 11 Elfchen ;-)

10 von 11 Elfchen 😉

Nämlich dichten. „Die ist ja nicht ganz dicht!“ denkt jetzt die Eine oder der Andere bestimmt. Und da könnte was dran sein. Ursprünglich wollte ich Euch ein schönes Rätsel stellen, aber dank dem weltweiten Netz würde dann wohl nicht der kreativste Lösungsvorschlag gewinnen sondern die findigste Recherche. Langweilig, wa?

Die treuen Blogleser sind ja schon oft in den lyrischen Genuss einer Poesie gekommen, die ihre Kreativität aus dem Mangel (sowohl an verfügbaren Wörtern als auch an Platz) schöpft. Hier im Blog gibt’s keine Magnetwand mit einer Wörtersammlung für poetischen Lückentext wie in der Villa Fjonka, dafür haben wir andere Möglichkeiten.

Hier also die Aufgabe:

Bis zum Elften Zwölften Zwotausendvierzehn habt Ihr Zeit, in den Kommentaren ein Elfchen zu posten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Elfchen

Thema: „Wer hat dem Weihnachtsmann den Sack geklaut?“

Es ist erlaubt bzw. erwünscht, sich randläufig am Thema entlang zu lavieren bzw. es ad absurdum zu führen. Der Einsatz von Humor ist auch nicht verboten.

Ab dem Zwölften werden Fjonka und ich uns besprechen und darüber befinden, wer denn nun das schönste Elfchen erdacht hat.

Der oder die Siegerin wird dann in den Kommentaren gekürt und wenn es gut läuft, sollten die Elf bis Weihnachten im Briefkasten liegen.

Dann mal ran an die Tasten!

Euer Äppelken (gespannt wie’n Flitzebogen)

Zickzack – zackzack!!

Mit zackzack wird das nix, das sag‘ ich schonmal gleich *g* Bot sich nur so schön an als Titel.
Mein neues Strickprojekt geht laaaaangsam voran. Es verlangt nämlich Aufmerksamkeit, etwas, das ich jahrelang vermieden habe, indem ich blind strickbares wie Socken und Schlauchschals produzierte.
Dann kam unser Besuch in Nürnberg. Und das dortige Wollgeschäft. Und ich fand mich plötzlich, nach einer halben Stunde geistigen Ausnahmezustands, Gehirn zugewollt sozusagen, in der normalen Welt wieder. Mit einer Tüte, in der die teuerste Wolle meines Lebens lag (wer gibt für einen Schal im Rohbauzustand schon fast 70 Euro aus? Jedenfalls keine Fjonka. Normalerweise.) Und das Muster, um diese Wolle zu verstricken.

Und jetzt, Wochen später, sieht man immerhin, daß es im Bereich des möglichen liegt, daß aus der teuren Wolle (plus Muster plus Fjonk’schen Musterlesevermögens) einmal etwas wird, das so ähnlich aussieht wie das, was im Wolladen hängend mein Verhängnis wurde:

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Hier isser, der Beginn.

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Und das ist das Vorbild. Übrigens dieselbe Wolle, bloß andere Farbe.

Inzwischen, seit etwas erkennbar ist, ist das Muster nichtmal mehr wirklich schwierig zu stricken – aber bei jeder 2. Reihe muß gezählt werden, und das verträgt sich nicht wirklich gut mit meinen Strickgewohnheiten (vor dem TV und bei Besuch), so daß ich laaaaangsam vorankomme und nebenher dann doch noch wieder bereits am zweiten Paar Socken stricke:

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Derzeit: Herr F. wurde überredet, eine gewagte Wolle zu akzeptieren, damit ich beim stricken nicht einschlafe (am liebsten wären ihm uni-graue Socken. Gähn.)

Meine Sockenschublade quillt nach wie vor über, insofern gibt’s dieses Jahr nur „Fremdsocken“, und hoffentlich nicht allzu viele (weil, umso mehr Zeit verbringe ich mit dem Zackenschal)


Aussortiert: heute thematisch passend: einen Schlauchschal. Meinen ersten, der war 1. nicht so gelungen und 2. gefiel mir die Wolle eh nicht so richtig. Tatsächlich hat er schon eine Abnehmerin gefunden. Allerdings eine, die aus alten Wollsachen neue schneidert – heißt; er wird zerschnippelt. Naja, aber immerhin 😉

 

Es süchtelt wieder

Wem des Dicken Herbsthunger noch nicht genug Beweis war, dem zeige ich jetzt mal den endgültigen, hieb- und stichfesten und unangreifbaren Beweis für die Ankunft des Herbstes

P1050872…und das ist nur eine Momentaufnahme von dem, was ihr unten sehen könnt- meiner Strickproduktion seit Herbstbeginn.
Dies wird wohl, nach Socken- und Rundschaljahren, das Jahr des Drachenschwanzes *g*
Mal sehen, wie viele nachher bei mir „hängenbleiben“. Auch die Drachenschwänze kommen nämlich mit auf Weihnachtsmärkte. Hoffentlich sind sie danach dann auch ordentlich dezimiert, es werden ja sicher noch mehr … Wer einen haben oder zu Weihnachten verschenken mag:  Bestellungen werden gern entgegengenommen, so 20 Euro sollte einer wohl wert sein, meint Frau Weberin von nebenan. Nadel- (und damit Woll-) dicken von 4 bis 7 sind dabei, Farbwünsche- nur zu! Was tut frau nicht alles, damit sie nicht in Schals waten muß – sogar Blogwerbung ist dabei 😉

P1050871SchalUnd so sieht sowas dann
„an“ aus. Den ich da umliegen hab, das ist der oben links im Bild, die Teile sind nämlich „in echt“ nicht so gestreift, wie sie da wirken. Es sind mehr Farbverläufe, -übergänge.

Übrigens ist der, der auf dem Übersichtsfoto noch am Knäuel hängt, inzwischen fertig- und sogar schon verkauft!! 🙂

Ich stricke wieder an einem neuen- die Rosenfrau und das Äppelken wissen, was ich mit dem Stichwort „Bienenfleiß“ meine: nicht meine Strickerei, sondern die Wolle, die grad dran ist.

Was lange liegt…

… wird endlich genäht 😉
Und zwar sogar per Hand, aber nicht von mir (dann sähe das nämlich nicht so gut aus *g*)

P1050292Schön, gell? Paßt wie dafür gemacht. Und das ist es ja auch! Und, das konnten wir gestern bei „erst kurz annem“ Ofen und 12° so richtig würdigen: wenn man sich da anlehnt, ists jetzt noch viel kuschelig-wärmer im Rücken!! 🙂

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Inkonsequent

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Mein Vorsatz war gewesen: erst alle Restwolle verstricken! Vorher keine neue Wolle kaufen!

Bin ziemlich weit gediehen damit, aber dann lief mir ein Strickmuster über den Weg…. und dann auch noch diese Wolle, kuschelig-weich und mit schönem Farbverlauf…. und nun ist binnen zwei Abenden der erste selbstgestrickte Drachenschwanz fertiggeworden.

Beim ersten tragen auffe Arbeit ein durchschlagender Erfolg: war noch keine halbe Stunde da, da hatte ich schon 3 (DREI!) Leuten erklären müssen, wie’s geht  🙂

Und so geht’s:

  • 3 Maschen anschlagen. Glatt rechts stricken, die ganze Zeit über.
  • In jeder 2. Reihe die 2. und die 4. Masche verdoppeln.
  • Nach jedem 4. „Verdopplungsdurchgang“ in der Rückreihe 6 (bei den ersten 4 Zacken, danach 7) Maschen abketten.
  • Weiter so, bis der Drachenschwanz lange genug/ die Wolle alle/ die Lust aufgebraucht ist.
  • Alle Maschen abketten.

Wichtig ist, recht locker zu stricken. Ich zB habe für eine Wolle, für die Nadelstärke 5 angegeben ist, Nadeln 7 genommen, damit das ganze gut fällt.

Ich hab was geschenkt bekommen

Guckt mal, sind die nicht wunderschön?

P1040533Ich hab sie auf die Kissen gelegt, so wie sie da mal aufgenäht werden sollen- die Rosenfrau hat sie gestrickt, im Tausch gegen von mir gestrickte Socken (ja, da hab ich einen ziemlich guten Tausch gemacht, ich weiß *g*)

Jetzt muß ich noch nach Jemandem zum aufnähen suchen, ich tät‘ ja glatt den Paradiesapfel fragen, aber leiderleider… der nächste Besuch ist noch soooo lang hin, so lang mag ich nicht warten. Irgendjemand hier, der/ die „Hier“ ruft und dichter bei ist??

Widder wat feddich

Der Paradiesapfel hatte mir beim letzten Besuch unter anderem (sie bringt immer Möbelwagen voller Geschenke mit, schrecklich ist das!! *g*) ein Knäul von richtig guter Schurwolle mitgebracht, in buntesten Farben! Lange hatte ich keine Idee, was ich damit anstellen könnte- bis plötzlich auffe Arbeit anne Kasse eine Frau vor mir stand, die ein längsgestreiftes Dreieckstuch über den Schultern trug. Hab ich natürlich gleich bewundert- und gefragt, wie sie das denn wohl gemacht hat. Und dann hab ich mich drangegeben, und nun ist es fertig, mein neues Gestricksel:

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Der dunkle Rahmen drumrum ist aus einer Restwolle in Stäbchen gehäkelt und hat meiner Meinung nach dem ganzen sehr gut getan- vorher war’s mir irgendwie zu „aufgeregt“, aber jetzt mag ich’s. Nun muß ich bloß noch überlegen, wozu ich sowas quietschbuntes wohl tragen könnte 😉 Übrigens geht das ganz leicht: an einer Spitze anfangen, und alle 2 Reihen bloß an einer Seite eine Masche zunehmen (bei solch dicker Wolle- die Kundin hatte Strumpfwolle, da heißt’s: alle 2 Reihen ZWEI Maschen zunehmen.)

Einzige Schwierigkeit: einzuschätzen, wie lang so ein Knäul wohl reicht. Wäre ja doof, wenn man dann eine dünne und eine dicke Spitze hat, weil die Wolle nicht gelangt hat. Hat bei mir dazu geführt, daß ich einen Rest habe- und das Tuch nicht ganz so breit ist wie es hätte sein dürfen. Ich muß dann wohl statt zu knoten noch einen Knopf anbauen 😉

Nine,

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neun Mützen a la Apfelkasper sinds noch nicht, aber es ist schon die 2., die Ihr hier seht:  dasselbe Garn (1x Alpaca, 1x Farbverlauf-Socke, natürlich in anderer Farbe), nur mit doppeltem Faden, Maschenanschlag 106, Nadeln wieder 2,5 (Bündchen), 3,5 (Rest), Farbe 3-2-1-2-1-2 (Reihen) gegenläufig. Welche mögt Ihr lieber?

 

Schlumpfmütze a la Apfelkasper

Das Grundrezept ist vom Paradiesapfel (ja, ich weiß, immer mach ich Alles nach!!), aber mit meinem Dickschädel/ der etwas dünneren Wolle/ dem festeren stricken musste ich 20 Maschen mehr aufnehmen. Und das Muster ist, das sieht man ja, auch regelmäßiger und mit nur 2 Farben- immer 2 Reihen grau (wunderbares Rest-Alpaca), 1 Reihe Farbverlaufs-blau.

   Jetzt werde ich das Mützchen mal im täglichen Gebrauch testen und überlege, ein weiteres mit dem schönen Alpaca-Garn mit doppeltem Faden und dem Farbverlaufsgarn in rot zu machen. ZWEI Mützen kann sogar ich noch nutzen, mehr ist zu viel. Mal gucken….

Seit Jahren trage ich eine fishbone-blau, die ich mal auffe Tanke gefunden hatte (bin nun schon seit fast 5 Jahren nicht mehr dort)- diese Recycling-Mütze dürfte dann mal denn dritten Weg gehen: ab zu den Arbeitsklamotten.

Es wintert schon –

Für den Winterbeginn gibt es ja immer typische Vorzeichen: Blätter fallen, die ersten Fröste kommen, der Dicke hat Herbsthunger und legt sich einen dicken Pelz zu, die Autowerkstätten haben keine Termine frei, weil JedeR JETZT die Winterreifen draufkriegen will, es liegt Apfel- und Ofengeruch im Wohnzimmer, auffe Arbeit steigt der Kerzen-Verkauf – sowas halt. Daß der Winter dann auch wirklich in Gange ist, merkt man ganz deutlich an einem unverkennbaren Merkmal:

Ich stricke wieder.

Bettsocken für die älteste Freundin (sie wird dies‘ Jahr 81!!)

Mein derzeitiger Liebling, seit ich ihn fertig habe:

Aus der Restwolle davon ist dies geworden

Was das sein soll? Na, das!

Ein Fußwärmer für verfrorene Herren und Damen Fjonk! Schon ausprobiert- funzt!! *g*

Und 3 Paar Socken sind auch schon fertig, das 4. grad in Arbeit. Aber wenn ich anfange, hier alle Socken einzufotografieren, dann seht Ihr bald nix anderes mehr im Blog 😉 Ich hab mir nämlich allerfestestens vorgenommen, nun erstmal alle Woll-Reste aufzustricken, bevor es neue Wolle gibt- und das heißt ab jetzt: Socken, Socken, Socken……

Gefjonkter Wellenschal

Endlich!

Unsere zeitweilige Mitbewohnerin hat mich angesteckt, und so hab ich endlich etwas fertiggestrickt, das ich vor Moooooonaten begonnen hatte- ebenfalls unter ihrem Einfluß. Sie strickte so ein Teil, und mich hat’s gerissen, daß ich auch mal so ein Muster stricken können wollte… Anfangs isses SCHWIERIG. Später kann mans so nebenher, aber es ist mühsamer als „Rundschal simpel“, weil man spätestens alle 11 Maschen umdrehen muß. Und ganz zum Schluß ists nervig, weil man dann endlich fertig werden will, aber nochmal ne Ecke stricken muß, bei der man ständig auf die Anleitung gucken muß.

Mit anderen Worten: dies bleibt ein einmaliges Experiment.

Umso feiner, daß ichs fertig habe, und nun schaut hin (auch Titel und Fotos sind vom Paradiesapfel):
 

       

Nachtrag

Drei meiner Schals sind auf dem Markt verkauft worden, das ist ein schöner Erfolg für mich, über den ich mich richtig gefreut habe 🙂 Lustig ist, daß gerade der 100%-Polyacryl-Schal aus der TIGER-Bommelwolle, mit dem ich mich etwas schwergetan habe wegen der minderen Materialqualität, eine begeisterte Abnehmerin gefunden hat: erstens hat er ihr wohl richtig gut gefallen, und zweitens war sie froh über das Material, da sie keine Wolle verträgt.  Und WeberNachbarin ist bereit, auch zu anderen Märkten wieder Schals mitzunehmen. Ich freu mich!