Wölkchen – ein schönes Wort!!!! :-)

Tatsächlich haben wir, als wir in Mölln waren, die erste Fledermaus gesehen!

Es wird Zeit, nochmal drauf aufmerksam zu machen, was man tun kann, sollte man eine Fledermaus auf dem Boden finden! Für alle neuen LeserInnen hier: der unten verlinkte Beitrag wurde von mehreren FledermausexpertInnen gegengelesen, bevor er hier und später ähnlich in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde. Die Infos stimmen also: *klick*

O’g’rillt is‘

11.3., Mittwoch

Beweisfoto 😉

Was die Bienen können, das können wir schon lange! Nämlich bei knapp 10° und Windstärke 7 im Halbschatten Essen holen und zubereiten.

Für uns die letzten Steaks aus dem Gefrierschrank, mit Kartoffelsalat, Senf und Brot (und bitteschön, alles bio und Kokosfaserrest-Grillkohle!! Nuja, Fertigkartoffelsalat… aber bio!! *gg*)

Für die Bienen den ersten Pollen des Jahres und sicherlich auch das ein oder andere Tröpfchen Nektar

Uns‘ Elsa war das ganze ein wenig unheimlich. Sie blieb in sicherem Abstand und guckte sich an, was die Verrückten da nun wieder veranstalten…

Die Restglut haben wir genutzt, um Brombeerranken aus dem Knick zu verbrennen, ebenso wie erste Sigone und Elfenblumenwurzeln aus den zwei große Fässern voll, die seit letztem Sommer vollgesammelt wurden und nach und nach entsorgt werden sollen sowie sonstiges Zeugs, das nur per verbrennen sicher aus dem Garten zu entfernen ist.Es ist ja immer wieder erstaunlich (wenn auch im Fall von Brennessel, Giersch, Sigone und Co nicht erfreulich), wie auch aus total tot aussehenden, seit Monaten im Trockenen liegenden Wurzel- oder gar Rankenstückchen voll lebensfähige Pflanzen sich in kürzester Zeit über den Garten hermachen, sobald sie Bodenkontakt bekommen …. aber gegen verbrennen kommen selbst die nicht an!!

Der Herr F. hat einen schönen Lungenzug voll Rauch genommen, als genau in dem Moment mal wieder der Wind drehte, als er grad zum glutentfachen direkt an der Brennschale saß und natürlich ordentlich tief eingeatmet hat, ohje, das hat gedauert, bis er sich ausgehustet hatte… und mir ist ein Schwall Rauch in die Kapuze geweht – bis ich das entfernt hatte und wieder einatmen konnte war ich fast schon erstickt. Aber sonst – schee war’s, und lecker auch.

JETZT WIRD FRÜHLING!!!!


Was ganz anderes: Empfehlung (ohne „gefällt mir“-Button, deshalb kann ichs auch in meinem neuen Menüpunkt nicht zeigen): dieser Text hier und auch das 1. eingebundene Video darin: *klick*

… Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Wie üblich: heute ist alles anders. Denn erst abends fiel mir so richtig auf, daß der große Abschlußstein neben (bzw auf dem Bild im verlinkten Beitrag noch eher UNTER, ganz links zu ahnen) dem „Kunstwerk“ schräg gen Weg sinkt. Der war aber nur zu richten, wenn das Kunstwerk entfernt wird, und da es nach den vielen Jahren nun eh in sich zusammenfällt, habe ich die Reste erst auf eine Schubkarre, dann nach hinten zur Totholzmauer gebracht, wo alles, was drin wohnt, sich jetzt zuende entwickeln und das Kunstwerk ganz abwickeln kann, sozusagen. Da ich wieder erst gegen Ende der Aktion ans Foto gedacht habe, gibt es nur eins mit halb abgeschnittenem Stein…*g*

Mit vereinten Kräften haben wir den Stein wieder aufgestellt. Tja, und wie das so ist – eins folgt aus dem anderen – nun liegen noch mehr Steine dumm rum, der Weg ist doch etwas tiefergelegt als zuvor (denn eine Stufe wollte ich nun auch wieder nicht mitten drin haben) der Rücken und des Herrn Ellbogen jammern in trauter Zweisamkeit, und Elsa ging derweil mehrfach rein und raus – durchs geöffnete Wohnzimmerfenster sowie durch die Klappe (zwar nur hinter mir her rein oder vor mir her raus, aber immerhin!!) und tollte während der ganzen Aktion fröhlich in der Nähe herum 🙂

Abends dann „Urlaubsprogramm“ pur: erst essen gehn, dann Kino 🙂

 

Erste Spontanaktion des Jahres….

8.3.: Im Blumenbeet hatte ich vor Wochen einen großen Aronstab ausgebuddelt (TIEFE Wurzeln!!), und gestern, nach all dem Regen, sah ich im Loch seitlich etwas graues – das sich als Findling entpuppte. Beim graben kam die Erinnerung zurück: damals, als aus dem vermoderten Holzstapel ein Beet wurde, hatte ich diesen Kerl liegenlassen. Der war für mich allein einfach zu groß und schwer. Aber jetzt sind wir ja zu zweit!

Das Loch, wo vorher der Brocken gewesen war

Eins ergab das andere – denn diesen Findling, dachte ich, könne man doch prima in die Mauer nach hinten einbauen – und schon lag eine Trockenmauer in Einzelsteinen und konnte erst wieder neu aufgesetzt werden, wenn der monsterschwere Block, der ganz unten schon fast im Boden versunken war, und den ich gestern noch beweglich gemacht hatte, bewegt IST – aus seinem ca 20cm versunkenen Bett hinaus hoch auf den Erdboden. Und 20 cm sind bei einem solchen Brocken VIEL!!!

Beim letzten erneuern der Mauer hatte ich dieses Riesending ausgespart. Aus gutem Grund. Aber jetzt wollte ichs wissen……

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Heute dann hab ich den Herrn F. dazu bewegen können, weiterzumachen. Wir beide waren schon von der gestrigen Aktion lädiert, obwohl das ja nach nicht viel aussieht: mein Rücken und des Herrn Ellbogen hatten uns gestern stoppen lassen, aber ich kann nicht gut aufschieben – weiß ich doch, daß die Motivation mit jedem Tag nachläßt, sich wieder dran zu geben. Und außerdem soll es die nächsten Tage wieder regnen! Also los jetzt:

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Leider kann ich nicht einfach die Mauer freilegen, indem der Humus von 50 Jahren weggeschaufelt wird. Denn dann würde man durch einen 30cm tiefen Graben nach hinten laufen *gg* Dies ist der Kompromiß ;-), denn die 2. Möglichkeit wäre, die ganze Mauer samt zweifellos unter der Erde verborgenem Weg freizulegen und alles „höherzulegen“ – und das will ich mir/uns nicht antun

Wir sind übrigens keineswegs fertig geworden: hier sieht man das noch vorhandene „Steinelager“, alles aus der freigemachten Lücke.

Die müssen noch sinnvoll verbaut werden, aber das ist 1. mit viel „Versuch und Irrtum“ verbunden (denn keiner der Steine hat verlegefreundliche, gerade Kanten) und 2. mit viel Wuchterei. Wie gesagt: die sind viel schwerer als sie aussehen…. Der Herr F. hat sich geweigert, heute weiterzumachen. Ich bin zwar unwirsch, mein Rücken aber schreit „Bravo“ *g*

Eine andere „Baustelle“ hat derweil der Mieter beseitigt: all das Gestrüpp aus der Tabula rasa-Aktion ist gehäckselt und auf dem Wall zu Nachbars hin verklappt:

Zu Erinnerung: DAS war das gewesen….

Es wird….. und da wir ja jetzt Urlaub haben, können wir uns wunderbar Rücken und Ellbogen kaputtmachen – bis wir wieder arbeiten müssen, wird es sich schon zurechtgeruckelt haben …..  *seufz* Nein, kleiner Scherz – so war das eigentlich nicht gedacht – aber diese Nacht war eigentlich genauso Sch*** wie VOR dem Besuch bei Ostheopathin/Orthopädin! Mist. Und deshalb hör ich jetzt auch zu tippen auf und mache meine „LWS-Entlastungs-Übung“, gefolgt von „Hüftbeuger strecken“ *augenroll*

Hatte ich behauptet, es sei naß gewesen????

Der Wettergott belehrt mich eines besseren.

JETZT ist es naß!

So sah es bis gestern aus. Man wagte zu hoffen, der Wasserstand sänke ein wenig.

Dann kam die letzte Nacht, der heutige Morgen kam – und jetzt? Jetzt kam ich von der Arbeit und sah dies:

Jetzt ist das Abflußrohr unter Wasser! Da, wo ich das erste Foto machte, kann ich jetzt nicht mehr trocken stehen, daher der andere Blickwinkel….Es ist einfach nicht zu fassen, selbst das „neue“ Gebüsch steht mit den Füßen im Wasser, so hoch ist der Teich ! Derweil tost der Sturm, und die Wettervorhersagen geben kund: es bleibt stürmisch und – regnerisch.

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Wohin das noch führen soll, weiß ich nicht. Der Herr F. sagt, der Keller sei noch trocken. Ich wage nicht nachzusehen, ob das immer noch stimmt…..

Nass, Teil zwei

Mauski L’inspecteur begutachtet die übleren Folgen des Sauwetters der letzten Wochen:

hier habe ich bereits zwei solche Eimer voll Wasser aus dem Loch geschöpft (was natürlich NICHTS ändert, wenn das von überall nachdrückt, mich aber ein wenig beruhigt – ich habe etwas getan….)

Nur noch etwa ein bis zwei Zentimeter, dann ist die Bodenplatte naß. Das ganze Haus schwimmt offenbar, das muß Grundwasser sein. Steht uns bevor, was wir 2014 zu Heiligabend erleben mussten? Der Wetterbericht sagt in den nächsten 10 Tagen REGEN voraus.


Einen Tag später:

Der Maurer (der jetzt hier ist wg. anderer Dinge, es dröhnt grad durchs ganze Haus *gg*) hat mit einem Schwamm ALLES rausgeholt – was zeigte, daß der erste halbe Liter SOFORT aus einer bestimmten Richtung nachläuft. Erst danach steigt es allmählich wieder auf das alte Niveau, ohne eine Fließrichtung anzuzeigen (würde man ja sehen, wenns dann auch von dort sozusagen einsprudelte wie bei der ersten Ladung)

Inzwischen habe ich immerhin eine Telefonnummer für erste Erkundigungen (Jemand, der auf Bauschäden spezialisiert ist, der Neffe von Freunden)

 

Nass, Teil eins

Es ist schier unglaublich, wie viel Wasser in den letzten Wochen von oben herunterkam. Der monatelang so gut wie oder gar ganz ausgetrocknete Teich ist nun so voll, daß der Zulauf schon fast im Wasser steht – nur noch wenige Zentimeter sinds bis dahin – erstmals seit ich hier wohne ist der Teich SO voll!!

Draußen sind sämtliche Pfade, die wir nutzen, um mit den Katzen oder sonstwie durch den Garten zu gehen, sobald es zehn Minuten Regenpause gibt, schlammig-rutschig – erst recht seit der Holzaktion…. Aber heute morgen war es trocken! Also nix wie raus; Mauski L’inspecteur hat das mal mit mir begutachtet:

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Heute habe ich fünf oder sechs Schubkarren brennholzfähiger dünnerer Äste zum zersägen in den Hof geholt – Haufen zwei, rechter Teil, ist nun dezimiert. Danach war Mauski einkringelreif – DIE Chance, mit Elsa rauszugehen, denn tatsächlich schien inzwischen sogar die Sonne.

Die Dame war eigentlich viiiiiiel zu müüüüüüde, aber nach ein wenig Leckerli-Motivation meinerseits stand sie eh schon. Da kann man dann auch mit raus…. *gg*

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Wie man sieht, konnten wir die Zeit sogar für ein kleines Sonnenbad nutzen. Ich auf meiner schönen, neuen Mauerbank (so hatte ich mir das gedacht mit meinem Frühlingssonnenplätzchen, und es wächst schon richtig viel auf meinem Stück Kräuterrasen davor), Elsa malerisch eingerahmt von schon zu knospen beginnenden Zierjohannisbeerblüten auf dem Tunu 🙂

So macht das richtig Spaß mit den Katzen. Wenn Mauski laut maunzend durchs Geäst schnüffelt oder Elsa mir jedesmal freudig entgegenläuft, wenn ich mich hinhocke, wenn beide (einzeln natürlich *seufz*) immer in der Nähe sind und gucken und voller Abenteuerlust herumspringen – das ist einfach schön, da finde ich mich immer wieder mit einem lächeln im Gesicht wieder.

 

Versteh Einer….

…. daß (nur bei mir??) in diesem Jahr die Freude über Krokusse, Märzenbecher, Schneeglöckchen und Co nicht so recht aufkommen mag. Selbst daß zum allerersten Mal die Kornelkirschen so doll blühen, daß man’s auch sieht, ohne nach den einzelnen versprengten Blüten zu suchen, entlockt mir nur ein leises „ui“.

Braucht’s vielleicht doch den verhassten Winter, um sich so richtig zu freuen, daß die Frühlingsboten da sind? (Bei uns hat es die ganze Zeit über bislang kaum mal einen kleinen Nachtfrost gegeben, tags lagen die Werte zwei oder drei Tage lang mal um 0°C, weniger gabs nicht) Oder liegts dran, daß der Gedanke „und wenn jetzt noch ein Wintereinbruch kommt, dann stirbt das alles“ so präsent ist? Oder liegt es daran, daß es zwar permanent (zu) warm ist (seit Wochen pendeln die Temperaturen zwischen 4 und 11°C), aber niemals die Sonne scheint – so daß all die Pracht kaum genossen werden kann?

Jedenfalls möchte ich jeder Meise, jeder Krähe mit Nistmaterial am liebsten persönlich den Schnabel leeren, jeder Osterglocke zurufen: „DIE KNOSPE NOCH NICHT ÖFFNEN!!!

Wie gehts Euch mit diesem vorgezogenen Frühling?

Tabula rasa

Unser Mieter ist ein Sonnenanbeter – schwierig, wenn man eine Wohnung mit Terrasse mitten in einem Schattengarten hat! Und so bearbeitet er uns seit Jahren immer wieder, doch mal zumindest unsere schönste Buche zu fällen – aber da beißt er auf Granit!

Nun fließt in Südwestrichtung hinter unserem Grundstück, hin zur Kuhkoppel, ja eine kleine Entwässerungsau, und auf deren Böschung stehen so einige Erlen und Ahorne. Die gehören, das ist nicht ganz klar, entweder dem Kuhkoppeleigentümer oder dem Bodenverband. Beide hat der Mieter nun kontaktiert und die Erlaubnis bekommen, auf der Böschung Tabula rasa zu machen – und dazu hat er letzte Woche den Herrn F. angesprochen, denn das Holz wollen die Besitzer nicht haben – ob der Herr F. wohl mit ihm die Bäume kleinmachen will – er bekommt dafür Sonne, wir Wärme im Winter….

von oben (aus des Herrn Zimmer) geguckt

aus dem Küchenfenster – rechts des Mieters Terrasse

So sieht es jetzt noch aus, wenn man aus dem Fenster blickt – und tatsächlich bin ich nicht allzu unglücklich, denn das wird einiges an Licht geben, die Erlen sind sehr hoch geworden (wenn auch die höchste auf Nachbars Grundstück steht und insofern unfällbar ist, als man da ziemlich viel kaputtmachen könnte … )

10 Uhr 21 Nun sind die beiden also raus, der Herr F. sucht sein Werkzeug zusammen, und wir hoffen, daß der Regenradar recht hat, und es jetzt zu nässen aufhört.


mittendrin….

11:57 Fast alle Bäume liegen. Nur einer ist einfach zu gefährlich zum Nachbarn geneigt, da will der Herr F. vernünftigerweise nicht ran. Zwei fielen in die falsche Richtung, zu uns rüber, aber das war auch klar, so wie die geneigt waren – dagegen kommen Fjonka und Mieter am Seil nicht an. Einen konnten wir aber immerhin auf die Koppel rumziehen. Jetzt müssen wir erstmal aufhören (Termine), der Mieter will noch weitermachen. Handschuhe? Schnitthose? Helm? Hätte er alles vom Herrn F. haben können, will er nicht. Tja, er ist erwachsen…. hoffen wir mal, daß er gesund und munter ist, wenn wir heimkommen.


14:00 als wir wiederkamen, hatte der Mieter schon einen Kumpel rangeholt, der sich den gefährlichen Baum zutraute. Und die Stämme sind auch schon in Meterstücke gesägt. Prima.

wie man sieht….

… sieht man (fast) nix. Sind aber 7 oder 8 Bäume, 4 davon richtig groß, weg.

Jetzt muß noch jede Menge Kram von der Koppel über die Au auf unser Grundstück geschleppt werden. Sowohl die Stammstücke als auch das Buschholz, denn der Mieter hat „besenrein hinterlassen“ versprochen. Bis Anfang März, also haben wir da noch Zeit. Es soll ja Mitte der Woche endlich mal trocken werden. Mal sehn, ob’s stimmt, es wäre dringend nötig, jeder Schritt macht „quatsch, quatsch“, bis zum „platsch, platsch“ kann es nicht mehr lang dauern, und auch der Teich ist sehr, sehr voll….

Sabine tobt ums Haus

Der Thermokomposter ist abgedeckt. Die alte Birke am Wintergarteneck schwankt. Also, nicht die Äste meine ich jetzt, sondern der Stamm. Bei der Mirabelle in der Einfahrt könnte es sein, daß sie sich aus dem Boden hebeln läßt, so wie sie grad gegen ihre Wuchsrichtung gedrückt wird (und sie ist eh nicht mehr ganz fit), aber da würde nicht allzuviel passieren, schätze ich. Der Sturm kommt von Süden – eine sehr ungwöhnliche Richtung für uns, an die die Bäume nicht gewöhnt sind. Die Böen sind heftig, aber erst nach 16 Uhr soll es allmählich etwas weniger werden, vorher sogar noch zunehmen bis auf Christian-Niveau.

Ihr erinnert Euch? 2013? Christian?

Hier – so sah das danach bei uns aus: *klick*, und so ringsum *klack* (da müßt Ihr mal die einzelnen Artikel anklicken, das war schon echt beeindruckend!!)

Könnte ich jetzt an sowas glauben, würde ich ein paar Wünsche ins Universum/ Gebete zu einem Gott oder wasauchimmer schicken. Da mir diese Art Selbsthypnose aber (manchmal finde ich: leider) nicht zur Verfügung steht muß ich einfach hoffen, daß es bald Abend wird….


20:40 Uhr: das war nix mit 16 Uhr…. pünktlich gegen 17 Uhr wurde verkündet: ab 20 Uhr wirds RICHTIG dolle, und das ist es auch. Es heult und pfeift und tost. Bin gespannt, was ich morgen zu sehen bekomme, aber – toitoitoi – bisher gibts hier wohl nix schlimmeres, denn wäre einer der Bäume gekippt, würden wir’s mitkriegen.

Erst ab 22Uhr sollen die Windstärken langsam nachlassen…. und den Rest verfolgt Ihr ja sicher selbst in den nachrichten, bei so Einigen von Euch steht das schlimmste ja erst noch später bevor. Ich drücke allerseits die Daumen, daß nix passiert!

Uuaaaaah!

Furchtbarer Leichengeruch hing in den letzten 10 Tagen im Holzschupf, aber offenbar war die riesige tote Ratte, die ich gefunden hatte, nicht die Ursache – es stank immer weiter!

Jetzt hatten wir unser Holz restlos aufgebraucht. Endlich gab es die Chance, nach der Ursache des Gestanks zu forschen, denn nun konnten wir die große Palette, die unterm Holz liegt, anheben und wegstellen.

Unmengen Blätter, kleine Holzstückchen und lose Erde hab ich entsorgt – und drei (DREI!!) weitere große Ratten, von denen eine wohl relativ frisch war und so übelkeitserregend stank. Die anderen in unterschiedlichen Mumifizierungsstadien…. hej, was ist da denn los??? Daß sie sich zum sterben in sichere Ecken verziehen – okay. Aber wieso in offenbar nicht allzu großen Abständen immer genau dahin, wo schon stinkende Leichen liegen????

Und: in all den Jahren hab ich zuvor nur tote Ratten gefunden, die von einem der Kater hingerichtet worden waren, noch nie offenbar ohne Katzenzutun gestorbene, und dann gleich vier!? Ob einer der Nachbarn Gift gestreut hat? Ob ich das auch mal tun sollte?? Aber ich scheue mich, man darf’s ja nicht mehr, und dementsprechend gibt es auch kein vernünftiges (gut wirkendes UND aus den Fallen nicht verschleppbares) Gift mehr zu kaufen. Und was kann eine Ökotante UND Katzenbesitzerin in so einem Fall tun??

Boah, ej *schauder*

Und das war erst der Anfang: wenige Tage später haben wir

  • Mäuse in der Küche (die 1. konnte ich einfach beim Katzenfutternapf am Schwanz hochheben und,rauswerfen. Die 2. ist entkommen und geht auch nicht in die Lebendfallen….
  • Spulwürmer in der Elsa (inzwischen sind beide entwurmt)
  • kein Internet und Telefon mehr, wohl mindestens für 3 Tage, bis der nächste neue Router kommt. ..

Das alles an einem einzigen Tag, am Sonntagabend. Mir langts!!

PS heute, Mittwoch, noch kein Router da. Abends, so wie jetzt grad, kann ich mich über des Herrn Datentarif kurz einloggen, aber alles dauert eeeeewig… 😠 Und der Herr F. kann keine Heimarbeit machen. Kacke ist das!! Und das ist der 2. neue Router in einem halben Jahr jetzt!!!

Und El Mauski hat die 2. Maus nun schon zweimal gefangen… das eine Mal konnte sie beim „totspielen“ entkommen, beim 2. Mal ist er mit ihr rausgeflitzt – und 2 Minuten später wieder reingekommen. Jetzt aktuell – Liveberichterstattung 20:29 Uhr – versucht der Herr F., sie zu fangen, oder alternativ Mauski dazu zu bewegen, sie wieder einzufangen. Bisher vergeblich. Im grünen Zimmer poltert es, und Elsa, auf meinem Schoß, und ich lauschen gebannt den Flüchen!

20:31: der Herr F. konnte die Maus fangen und lebend nach draußen verfrachten!!!! 🐁

 

Wie war das noch?

Es ist April, oder??? 😉

Heute erstmals in der Frühlingssonne auf der Bank gesessen, ganz wie geplant. Die Bienen flogen eifrig…

Der Bewuchs wächst auch schon, sowohl in als auch vor der Mauer 🙂

… und zwischen Gelb- und Blasenflechte was seltsames. Blasenflechte? Stimmt, die hatten wir noch nicht: Blattförmige Blasenflechte….: Hypogymnia physodes

Anderthalb Stunden zuvor gab es Graupelschauer……

Tierchen ….

Damit Elsa die Katzenklappe nutzt haben wir in den sauren Apfel gebissen und vor einigen Tagen das vor Wind und Kälte schützende Wolltuch vorerst wieder entfernt. Hat ja auch geklappt.

Heute morgen dann:

direkt vor der Katzenklappe, innen, Fellbüschel. Weiße und rötliche. Viele.

El Mauski machte eigentlich morgens einen normalen Eindruck, Wunden sind nicht zu finden. Jetzt aber, gegen Mittag, tigert er mit dünnem Gesicht, schrickt bei jedem Geräusch zusammen, mochte auch nicht gern raus.

Wir gehen davon aus, daß der Rotweiße mal wieder reingucken wollte (beim 1. Mal war dasebenfalls  bei entferntem Tuch gewesen, seither – Tuch davor – nicht mehr). Auf der Wildkamera war er zu sehen, aber die steht derzeit an anderm Ort, wo sie bisher auch Amseln, Spatzen, eine Meise und ein Rotkehlchen fotografierte, zeigt also nicht, ob er rein ging. Gut, daß wir einen wehrhaften Wachkater haben …. schlecht, daß er jetzt wieder keine Ruhe findet. Schlecht für Elsa, die deshalb auch keine findet – zum rausgehen braucht sie mauskilose Zeit, selbst wenn ich mit ihr zusammen raus will. Deshalb sitzen jetzt beide Menschen gaaaaaanz ruhig oben an ihren Computern: dann ist die Chance größer, daß auch El Mauski oben Ruhe findet. Bisher putzt er sich noch. Ich warte auf Meldung „kringelt sich ein, Schwanzspitze ist ruhig“ *gg*

Vorhin haben wir, hoffend, daß die Vögel sie annehmen und an den ausgesuchten Plätzen mehr Bruterfolg haben, zwei gekaufte Rauchschwalbennisthilfen im Carport angebracht, an den Stirnseiten direkt unterm Dach, damit Eichhorn, Katze und Co es schwerer haben. Außerdem einen Fledermauskasten außen am Carport oben, direkt da, wo’s ans Haus grenzt. Falls Jemand Nisthilfen braucht – die verlinkte Firma wird in Naturschutzkreisen wärmstens empfohlen.

Und da die Spatzen den Reisighaufen, der vom Baumpfleger auf der Wiese zwischengeparkt war, toll finden, hab ich den nicht „entsorgt“, sondern nur versetzt. Sollen sie gucken, ob sie die Stelle auch mögen. Der Garten wird immer mehr vom Garten zum kleinen Naturschutzgebiet *gg*, nicht ganz die Art „Naturgarten“, wie sie vom Verein propagiert wird, dafür ist er nicht ansehnlich genug – aber doch ein Naturgarten….

Die Schneeglöckchen erobern sich Orte zurück: dort, wo die Buchenhecke geschnitten ist, wuchern sie am Gehsteigrand – in den Jahren zuvor war da nie ein Schneeglöckchen, zu dunkel. Und auch die von Schneebeere freigeschnittenen Flächen sind gut bewachsen. Jetzt kommen langsam auch die Winterlinge, heute deutlich mehr als die einzelnen Vorreiter in den letzten Tagen – obwohl es heute deutlich kühler ist als letzte Woche.

Jetzt schreibe ich noch eine Ergänzung betr. „Kuschelturm“ zu meinem hoffentlich oft gelesenen Fledermausartikel. Bald kommen sie aus den Winterquartieren, dann wird das aktuell. Also schnell nochmal nachlesen, wie man Kranken oder verlorenen Babies oder…. helfen kann: hier

So. Meldung „Mauski entspannt im Sessel“ – los geht’s *gg*

Vernagelt

Also, jetzt nicht wirklich – aber verrammelt – und zugig, trotz guter Paßform…. ich hoffe, daß wir wie versprochen wirklich noch diese Woche die reparierten Fenster zurückkriegen….

und für oben sind Holz-Alufenster detailliert vermessen, besprochen, bestellt. Um die acht Wochen….

Knicktag

Ich hatte ihn ja schon angekündigt – und hier ist er: der Bericht vom „Knicktag“: 🙂

Der NABU hatte angekündigt, man werde über Knicks, ihre Geschichte, ihren Aufbau und die Pflege informiert und könne auch selbst lernen, wie das gehe mit der Knickpflege. Okay, hörte sich interessant an – angemeldet!

Das allererste ist einmal, daß ich lernen mußte: das, was wir hier als Knick kennen (und damit auch das, was Ihr im letzten Beitrag von mir vorgestellt bekommen habt)- das ist eigentlich gar keiner!

Ein echter Knick ist eine Art lebender Zaun auf einem Wall. Die 10-15 Jahre alten Äste/ Schößlinge werden zT mit Beil oder Hippe bis auf 25% Rest eingekerbt. Dieser Rest wird „geknickt“, also zur Seite gelegt (wobei er eigentlich gerade nicht knicken sollte, sondern einen heilen Bogen bilden, damit das Kambium, die nährstoffführende, lebende Schicht des Holzes, auf dem unbeschädigten Rest-Ast heil bleibt) Die Äste werden ein wenig verflochten und bleiben so. Besonders, wenn, wie es häufig immer noch „übrig“ und zu sehen ist, Dornenbüsche wie Schlehe oder Weißdorn gepflanzt wurden, kann ein solcher dichter Zaun auch Kühe und Ochsen dazu bringen, auf ihrer Weide zu bleiben – dauerhaft, also auch gleich nach dem knicken (wenn es ein älterer Knick ist). Und das war früher, vor der Erfindung des Stacheldrahts, der wichtigste Sinn der Knicks: einen lebendigen Weidezaun zu bilden

So könnte so ein Knick direkt nach dem legen aussehen, ein ganz anderes Bild als das, was wir normalerweise kennen:

Knick nach Knickpflege. Das Bild ist von Jürgen Golz, dem Seminarleiter. Er hat mir netterweise erlaubt, es hier zu zeigen 🙂 Er hat sich die alten Techniken übrigens in England beibringen lassen, weil es hier nur noch wenige alte Leute gibt, die sich erinnern, daß man zu ihren Kinderzeiten mal davon erzählt hat….

 

Knick nach Knickpflege, gewohntes Bild (Wikipedia, Reinhard Kraasch)

Inzwischen sind diese Techniken allerdings tatsächlich „verlorenes Wissen“, zumindest in Deutschland. Das, was ich „wusste“ und Euch im oben verlinkten Artikel vorstellte, ist sogar gesetzlicher Stand in der Knickpflegeverordnung, und wenn man einen Knick traditionell aufbauen und pflegen möchte, muß man sich erstmal an die untere Naturschutzbehörde wenden und um Erlaubnis bitten – denn wenn man, wie in der Verordnung vrogeschrieben, den Knick bodennah geschnitten hat ist es nicht erlaubt, Totholz dazulassen oder zwischendrin aufzubringen – und das geknickte Holz wirkt natürlich erstmal so, als hätte da Jemand Totholz gestapelt. Weshalb Jürgen Golz tatsächlich schon einmal bei der Naturschutzbehörde von einem Landwirt angezeigt wurde. – Da ist Gesprächsbedarf, natürlich!

Die Tiere freuen sich über einen „gelegten“ Knick: hier können sie weiter Schutz finden, anders als auf den kahlen Flächen, die im 1. Jahr nach dem „bodennahen absägen“ entstehen, das derzeit konform zur Knickpflegeverordnung praktiziert wird. Und bereits im Frühjahr darauf schießen Triebe aus den noch lebenden horizontalen Ästen, und es entsteht etwas, das unseren Augen wieder vertrauter ist.

Aber wie geht das nun, so eine Art Knick hinzukriegen?

Erstmal muß man sich das „Vorher“ betrachten. Will man die Äste nach rechts oder links legen? Wie viel Platz hat man? Wo stehen Überhälter – die großen Bäume, die alle 20-30m stehenbleiben sollten? Dann den Knick bearbeitbar machen.

„vorher“. Brombeeren und Co sind schon beseitigt, man sieht die ca vor 10 Jahren zum letzten Mal auf den Stock gesetzten Stubben und die Austriebe

Hier liegen schon mehrere. Rechts noch nicht versäubert, hinten und vorn eine fertige Lasche mit versäubertem Reststück. Man sieht: nicht ABgeknickt, aber es ist nur noch ein dünnes Holz über, das seitlich abgelegt wird.

So sieht das aus, wenn man das kann (ein weiteres Danke, auch das Bild ist von Jürgen, den man dort arbeiten sieht) sauberes arbeiten, „eben mal“ reinhauen und legen … dies ist aber kein Knick, sondern eher eine Flechthecke. Es fehlt der Wall.

Und so sieht das aus, wenn blutige Anfänger am Werk sind. *g* Wir „hobeln“ statt einmal zu hauen. Entweder der Ast ist immer noch zu dick, oder er bricht: zu doll gebogen, zu dünn der Rest … das macht irgendwann die Erfahrung, normalerweise soll man mit einem Hieb die 75% reinhauen und dann nur noch senkrecht runter die Lasche entstehen lassen ……

Nicht fertig, aber Übung beendet 😉 man muß sich „fertig“ so vorstellen, daß keine Äste mehr hochstehen, dafür aber viel mehr liegen, und das „auf Strecke“ . Wie im allerersten Bild halt …

Der Busch versorgt durch das übrige, lebende Kambium den gelegten Ast problemlos weiter, der schon im nächsten Frühjahr austreibt – dadurch wird das ganze viel dichter und bleibt sofort ein lebendiger Lebensraum.

Hier kann man erkennen, daß die Natur auch knicken kann 😉 aus dem dicken Windbruch wachsen, wie später beim Knick aus den gelegten Ästen, viele neue Triebe hoch. Ein Knick ist das nicht, dafür ist die Lasche viel zu hoch und natürlich macht man das nicht mit dicken Bäumen. Aber das Prinzip funktioniert sogar noch bei einem so dicken Stamm

Bei dem, was man heutzutage macht (alle 10-15 Jahre wird, was hochgewachsen war, bodennah abgeschnitten, zwischendurch nur in der Breite eingekürzt – siehe*), braucht der Knick einige Jahre, bis er wieder seine Funktionen erfüllen kann. Die sind heutzutage:

  1. Lebensraum, Nahrungsquelle, Brutgebiet für viele Tiere (interessant: bei Fledermausschützern gibt es Geräte, die die Flüge der Fledermäuse aufzeichnen. Und da sieht man dann genau, wie die Knicks verlaufen – weil die Fledermäuse bei ihren Flügen deren Verläufen folgen. In der Nähe der Knicks gibt es nämlich Insekten zu fangen – auf dem offenen Feld nicht!)
  2. Lebensraum für Pflanzen
  3. Erosionsschutz (man denke an die Sandstürme der letzten Jahre!!)
  4. halten von Feuchtigkeit (sehr wichtig in immer trockeneren Zeiten)
  5. und, sehr wichtig: Vernetzung von Lebensräumen! Ohne Knicks kommen die Tiere im landwirtschaftlich industriell genutzten Land nicht von Biotop zu Biotop, Bestände können sich nicht austauschen, Pflanzen- und Tierarten nicht verbreiten

Logisch, daß all das einige Jahre nicht mehr passiert, wenn sämtliches Holz bodennah abgeschnitten wird. Bei der traditionellen Art dagegen bleibt der Knick funktionell, und bereits im Frühjahr nach dem knicken gibt es auch wieder Blattmasse. Beim Erosionsschutz ist es sogar noch doppelt besser so wie’s früher war, denn selbst wenn der heutige „Knick“ hoch wächst, so ist er doch spätestens nach sechs, sieben Jahren wieder am Boden recht licht.


*Knickpflege aktuell: dieser Link ist interessant, weil sich, wie ich gestern erfuhr, der Knickpflegeerlaß zu 2014, meinem verlinkten Bericht, geändert hat: das mit der schrägen Neigung gilt nicht mehr, man darf/ soll zwischendurch, wenn der Knick zu breit wird, gerade hoch schneiden – aber erst ab einem Meter neben dem Knickfuß. Das schließt so dünne Heckchen wie im 2014er-Bericht gezeigt weiter aus. Sie gibt es aber trotzdem nach wie vor. Es soll aber ab 2020 endlich stärker kontrolliert und geahndet werden, immerhin.


So. Nun, liebe Leute „spread the words“ 😉 Es wäre doch toll, wenn unser gesetzlich geschütztes Knick-Netz nicht nur endlich wieder gesetzeskonform bewirtschaftet würde, sondern auch historisch und ökologisch richtiger!