Tierchen ….

Damit Elsa die Katzenklappe nutzt haben wir in den sauren Apfel gebissen und vor einigen Tagen das vor Wind und Kälte schützende Wolltuch vorerst wieder entfernt. Hat ja auch geklappt.

Heute morgen dann:

direkt vor der Katzenklappe, innen, Fellbüschel. Weiße und rötliche. Viele.

El Mauski machte eigentlich morgens einen normalen Eindruck, Wunden sind nicht zu finden. Jetzt aber, gegen Mittag, tigert er mit dünnem Gesicht, schrickt bei jedem Geräusch zusammen, mochte auch nicht gern raus.

Wir gehen davon aus, daß der Rotweiße mal wieder reingucken wollte (beim 1. Mal war dasebenfalls  bei entferntem Tuch gewesen, seither – Tuch davor – nicht mehr). Auf der Wildkamera war er zu sehen, aber die steht derzeit an anderm Ort, wo sie bisher auch Amseln, Spatzen, eine Meise und ein Rotkehlchen fotografierte, zeigt also nicht, ob er rein ging. Gut, daß wir einen wehrhaften Wachkater haben …. schlecht, daß er jetzt wieder keine Ruhe findet. Schlecht für Elsa, die deshalb auch keine findet – zum rausgehen braucht sie mauskilose Zeit, selbst wenn ich mit ihr zusammen raus will. Deshalb sitzen jetzt beide Menschen gaaaaaanz ruhig oben an ihren Computern: dann ist die Chance größer, daß auch El Mauski oben Ruhe findet. Bisher putzt er sich noch. Ich warte auf Meldung „kringelt sich ein, Schwanzspitze ist ruhig“ *gg*

Vorhin haben wir, hoffend, daß die Vögel sie annehmen und an den ausgesuchten Plätzen mehr Bruterfolg haben, zwei gekaufte Rauchschwalbennisthilfen im Carport angebracht, an den Stirnseiten direkt unterm Dach, damit Eichhorn, Katze und Co es schwerer haben. Außerdem einen Fledermauskasten außen am Carport oben, direkt da, wo’s ans Haus grenzt. Falls Jemand Nisthilfen braucht – die verlinkte Firma wird in Naturschutzkreisen wärmstens empfohlen.

Und da die Spatzen den Reisighaufen, der vom Baumpfleger auf der Wiese zwischengeparkt war, toll finden, hab ich den nicht „entsorgt“, sondern nur versetzt. Sollen sie gucken, ob sie die Stelle auch mögen. Der Garten wird immer mehr vom Garten zum kleinen Naturschutzgebiet *gg*, nicht ganz die Art „Naturgarten“, wie sie vom Verein propagiert wird, dafür ist er nicht ansehnlich genug – aber doch ein Naturgarten….

Die Schneeglöckchen erobern sich Orte zurück: dort, wo die Buchenhecke geschnitten ist, wuchern sie am Gehsteigrand – in den Jahren zuvor war da nie ein Schneeglöckchen, zu dunkel. Und auch die von Schneebeere freigeschnittenen Flächen sind gut bewachsen. Jetzt kommen langsam auch die Winterlinge, heute deutlich mehr als die einzelnen Vorreiter in den letzten Tagen – obwohl es heute deutlich kühler ist als letzte Woche.

Jetzt schreibe ich noch eine Ergänzung betr. „Kuschelturm“ zu meinem hoffentlich oft gelesenen Fledermausartikel. Bald kommen sie aus den Winterquartieren, dann wird das aktuell. Also schnell nochmal nachlesen, wie man Kranken oder verlorenen Babies oder…. helfen kann: hier

So. Meldung „Mauski entspannt im Sessel“ – los geht’s *gg*

Vernagelt

Also, jetzt nicht wirklich – aber verrammelt – und zugig, trotz guter Paßform…. ich hoffe, daß wir wie versprochen wirklich noch diese Woche die reparierten Fenster zurückkriegen….

und für oben sind Holz-Alufenster detailliert vermessen, besprochen, bestellt. Um die acht Wochen….

Knicktag

Ich hatte ihn ja schon angekündigt – und hier ist er: der Bericht vom „Knicktag“: 🙂

Der NABU hatte angekündigt, man werde über Knicks, ihre Geschichte, ihren Aufbau und die Pflege informiert und könne auch selbst lernen, wie das gehe mit der Knickpflege. Okay, hörte sich interessant an – angemeldet!

Das allererste ist einmal, daß ich lernen mußte: das, was wir hier als Knick kennen (und damit auch das, was Ihr im letzten Beitrag von mir vorgestellt bekommen habt)- das ist eigentlich gar keiner!

Ein echter Knick ist eine Art lebender Zaun auf einem Wall. Die 10-15 Jahre alten Äste/ Schößlinge werden zT mit Beil oder Hippe bis auf 25% Rest eingekerbt. Dieser Rest wird „geknickt“, also zur Seite gelegt (wobei er eigentlich gerade nicht knicken sollte, sondern einen heilen Bogen bilden, damit das Kambium, die nährstoffführende, lebende Schicht des Holzes, auf dem unbeschädigten Rest-Ast heil bleibt) Die Äste werden ein wenig verflochten und bleiben so. Besonders, wenn, wie es häufig immer noch „übrig“ und zu sehen ist, Dornenbüsche wier Schlehe oder Weißdorn gepflanzt wurden, kann ein solcher dichter Zaun auch Kühe und Ochsen dazu bringen, auf ihrer Weide zu bleiben – dauerhaft, also auch gleich nach dem knicken (wenn es ein älterer Knick ist)

So könnte so ein Knick direkt nach dem legen aussehen, ein ganz anderes Bild als das, was wir normalerweise kennen:

Knick nach Knickpflege. Das Bild ist von Jürgen Golz, dem Seminarleiter. Er hat mir netterweise erlaubt, es hier zu zeigen 🙂 Er hat sich die alten Techniken übrigens in England beibringen lassen, weil es hier nur noch wenige alte Leute gibt, die sich erinnern, daß man zu ihren Kinderzeiten mal davon erzählt hat….

 

Knick nach Knickpflege, gewohntes Bild (Wikipedia, Reinhard Kraasch)

Inzwischen sind diese Techniken allerdings tatsächlich „verlorenes Wissen“, zumindest in Deutschland. Das, was ich „wusste“ und Euch 2014 bzw im letzten Artikel vostellte ist sogar gesetzlicher Stand in der Knickpflegeverordnung, und wenn man einen Knick traditionell aufbauen und pflegen möchte, muß man sich erstmal an die untere Naturschutzbehörde wenden und um Erlaubnis bitten – denn wenn man, wie in der Verordnung erlaubt, den Knick bodennah geschnitten hat ist es nicht erlaubt, Totholz dazulassen oder zwischendrin aufzubringen – und das geknickte Holz wirkt natürlich erstmal so, als hätte da Jemand Totholz gestapelt – weshalb Jürgen Golz tatsächlich schon einmal bei der Naturschutzbehörde von einem Landwirt angezeigt wurde. – Da ist Gesprächsbedarf, natürlich!

Die Tiere freuen sich: in einem solchen Knick können sie weiter Schutz finden, anders als auf den kahlen Flächen, die im 1. Jahr nach dem „bodennahen absägen“ entstehen, das derzeit konform zur Knickpflegeverordnung praktiziert wird. Und bereits im Frühjahr darauf schießen Triebe aus den noch lebenden horizontalen Ästen, und es entsteht etwas, das unseren Augen wieder vertrauter ist.

Aber wie geht das nun, so eine Art Knick hinzukriegen?

Erstmal muß man sich das „Vorher“ betrachten. Will man die Äste nach rechts oder links legen? Wie viel Platz hat man? Wo stehen Überhälter – die großen Bäume, die alle 20-30m stehenbleiben sollten? Dann den Knick bearbeitbar machen.

„vorher“. Brombeeren und Co sind schon beseitigt, man sieht die ca vor 10 Jahren zum letzten Mal auf den Stock gesetzten Stubben und die Austriebe

Hier liegen schon mehrere. Rechts noch nicht versäubert, hinten und vorn eine fertige Lasche mit versäubertem Reststück. Man sieht: nicht ABgeknickt, aber es ist nur noch ein dünnes Holz über, das seitlich abgelegt wird.

So sieht das aus, wenn man das kann (ein weiteres Danke, auch das Bild ist von Jürgen, den man dort arbeiten sieht) sauberes arbeiten, „eben mal“ reinhauen und legen … dies ist aber kein Knick, sondern eher eine Flechthecke. Es fehlt der Wall.

Und so sieht das aus, wenn blutige Anfänger am Werk sind. *g* Wir „hobeln“ statt einmal zu hauen. Entweder der Ast ist immer noch zu dick, oder er bricht: zu doll gebogen, zu dünn der Rest … das macht irgendwann die Erfahrung, normalerweise soll man mit einem Hieb die 75% reinhauen und dann nur noch senkrecht runter die Lasche entstehen lassen ……

Nicht fertig, aber Übung beendet 😉 man muß sich „fertig“ so vorstellen, daß keine Äste mehr hochstehen, dafür aber viel mehr liegen, und das „auf Strecke“ . Wie im allerersten Bild halt …

Der Busch versorgt durch das übrige, lebende Kambium den gelegten Ast problemlos weiter, der schon im nächsten Frühjahr austreibt – dadurch wird das ganze viel dichter (und deshalb nach einiger Zeit besonders mit Dornensträuchern drin auch als Tier-Zaun geeignet, was früher auch eine Funktion war) und ein lebendiger Lebensraum auch gleich im nächsten Jahr wieder.

Hier kann man erkennen, daß die Natur auch knicken kann 😉 aus dem dicken Windbruch wachsen, wie später beim Knick aus den gelegten Ästen, viele neue Triebe hoch. Ein Knick ist das nicht, dafür ist die Lasche viel zu hoch und natürlich macht man das nicht mit dicken Bäumen. Aber das Prinzip funktioniert sogar noch bei einem so dicken Stamm

Bei dem, was man heutzutage macht (alle 10-15 Jahre wird, was hochgewachsen war, bodennah abgeschnitten, zwischendurch nur in der Breite eingekürzt – siehe*), braucht der Knick einige Jahre, bis er wieder seine Funktionen erfüllen kann. Die sind:

  1. Lebensraum, Nahrungsquelle, Brutgebiet für viele Tiere
  2. Lebensraum für Pflanzen
  3. Erosionsschutz (man denke an die Sandstürme der letzten Jahre!!)
  4. halten von Feuchtigkeit (sehr wichtig in immer trockeneren Zeiten)
  5. und, sehr wichtig: Vernetzung von Lebensräumen! Ohne Knicks kommen die Tiere im landwirtschaftlich industriell genutzten Land nicht von Biotop zu Biotop, Bestände können sich nicht austauschen, Pflanzen- und Tierarten nicht verbreiten

Logisch, daß all das einige Jahre nicht mehr passiert, wenn sämtliches Holz bodennah abgeschnitten wird. Bei der traditionellen Art dagegen bleibt der Knick funktionell, und bereits im Frühjahr nach dem knicken gibt es auch wieder Blattmasse. Beim Erosionsschutz ist es sogar noch doppelt besser so wie’s früher war, denn selbst wenn der heutige „Knick“ hoch wächst, so ist er doch spätestens nach sechs, sieben Jahren wieder am Boden recht licht.

*Knickpflege aktuell: dieser Link ist interessant, weil sich, wie ich gestern erfuhr, der Knickpflegeerlaß zu 2014 geändert hat: das mit der schrägen Neigung gilt nicht mehr, man darf/ soll zwischendurch, wenn der Knick zu breit wird, gerade hoch schneiden – aber erst ab einem Meter neben dem Knickfuß. Das schließt so dünne Heckchen wie im 2014er-Bericht gezeigt weiter aus. Sie gibt es aber trotzdem nach wie vor. Es soll aber ab 2020 endlich stärker kontrolliert und geahndet werden, immerhin.

So. Nun, liebe Leute „spread the words“ 😉 Es wäre doch toll, wenn unser gesetzlich geschütztes Knick-Netz nicht nur endlich wieder gesetzeskonform bewirtschaftet würde, sondern auch historisch und ökologisch richtiger!

 

 

Fenster

Letzten Sommer hat die Malerfreundin gestreikt.

„Neee“, sagte sie, „da mach‘ ich jetzt nix mehr!“, und zeigte auf die Fensterrahmen und -flügel zweier Fenster und der Balkontür im Anbau. Irgendwie konnte ich es verstehen – an einigen Stellen ist das Holz inzwischen so morsch, daß man fast bis innen durchdrücken kann. „Du kannst ja mal einen Tischler fragen, aber ich tippe, da sind neue Fenster dran!“

Tja. Einen Tischler fragen – wahrscheinlich hat es sich inzwischen überall herumgesprochen, das mit der Handwerkermisere. Erst hörten wir es nur aus den großen Städten, aber inzwischen ist es hier angekommen: Handwerker sind fast nicht ranzukriegen. Und so wars auch mit dem ersten Tischler. Leere Versprechungen über lange Wochen (genauer mehrere Monate), bis ich aufgegeben habe. Dann mehrere angerufen, weil ich beispielsweise hörte „im November wieder anrufen, dann machen wir die Termine ab Februar“. Pfffft!. Der 5. oder 6. kam dann.

Die Fenster im Anbau sind Doppelfenster – man putzt also immer gleich VIER Scheiben pro Fenster. Sie sind Holzfenster aus den 80ern, noch vom Vorbesitzer, und wenn man bedenkt, daß sie mit wenigen Ausbesserungen nun fast 40 Jahre gehalten haben, sind sie qualitativ nicht schlecht. Aber nun sind halt die ersten durch – das bestätigte auch der Tischler (der im übrigen auch schon bei den „neuen Fenstern“ von ’96 wird reparieren müssen: da sind einige Wasserleisten durch)

Wir hatten im Vorfeld, während der langen Tischlersuche, schonmal zu fragen und lesen begonnen und sind der Meinung, daß wir Holz-Alufenster haben möchten. Außen Alu, innen Holz. Reine Holzfenster sind einfach zu arbeitsintensiv. Die Malerfreundin ist jedes Jahr dabei und trotzdem gammeln sie weg. Es ist wohl eine Mischung aus schlechtem Material und unserer Witterung hier:

  • Holz ist heutzutage schnell gewachsen und deshalb nicht mehr so widerstandsfähig. Außerdem bekommt es weniger Zeit zum trocknen, und selbst Lärche und Eiche halten längst nicht mehr „ein Leben lang“. Die Malerfreundin berichtet begeistert von 80 Jahre alten Fenstern, die sich zu renovieren noch lohnt – und ebenso genervt von den vielen, die keine 20 Jahre alt und im Grunde schon auf sind. Außerdem wird fast überall mit „Elefantenhaut“, einer dicken, widerstandsfähigen Lackschicht, gearbeitet. Solange die hält braucht man nichts zu tun, und das kann gut und gern 15 Jahre so sein. Aber ist erstmal die allererste kleine Stelle dran, gehts schnell: kleine Risse bilden Eintrittspforten für Feuchte, die unter die Elefantenhaut zieht und das Holz weggammeln läßt. Und anschleifen und -lackieren geht schlecht, weil die Haut 1. schlecht abgeht und sich 2. keine vernünftigen Übergänge schaffen lassen
  • Hier ists nunmal sehr feucht …. nicht gut fürs Holz.

Jedenfalls haben wir uns ein Angebot für Holz/Alufenster machen lassen. Wir werden älter, die Malerfreundin auch. Handwerker sind kaum zu kriegen. Wenn die neuen Fenster 15 Jahre alt sind und der Nerv losgeht, sind wir Ende 60. Sollten wir doch hier wohnen bleiben, müssen wir uns darauf einstellen. Da scheint Holz-Alu trotz des problematischen (weil in der Herstellung sehr energieintensiven und nicht sehr umweltfreundlichen) Aluminiums der beste Kompromiß, zumal das Alu bei den Fenstern, die uns angeboten wurden, immerhin zu rund 30% recycelt ist, wie man auf der Website, die wir uns mit dem Namen der Fensterfirma aus dem Angebot herausgesucht hatten, lesen kann.

Aber ich kaufe kein Fenster, ohne es gesehen zu haben. Musterfenster gabs beim Tischler – und da sahen wir dann auch sofort: nö! Die sind schön – für moderne Bauten. Profile, Griffe, Proportionen passen aber nicht zu unserem fast 100 Jahre altes Haus. Dann Hin und Her – gibts die nun auch „in schön“ oder doch nicht?

Heute Nachmittag ist Zweittermin – und vielleicht bestellen wir ja tatsächlich neue Fenster (und auch eine neue Balkontür) …. ich bin gespannt.

4. Advent

…na klar – vom Äppelken!

2x werden wir noch waaaaach…. *träller* also, nicht daß ich die Weihnachtserwarterin wäre, aber die Bilder stimmten selbst mich ein wenig adventlich und weihnachtlich ein, sie kann’s einfach, die Apfelfrau! Dankeschön, übrigens!! 🙂

Ansonsten ists wenig weihnachtlich, am 21.12. wurde direkt nebenan sogar ein Storch gesichtet, und wir haben gestern bei bestem Sonnenschein wieder ein Stück Buchenhecke kahlgeschoren….

Dieses Stück hatte ich ziemlich genau vor 2 Jahren auf den Stock gesetzt.

Sieht schon wieder ganz gut aus, gell? Zum Glück können Buchen sowas ja ganz gut ab, wenn sie das schneiden prinzipiell gewöhnt sind.

Hier kommt mal ein Überblick, aber nur über das, was ich ab dem letzten Jahr geschnitten habe.

von vorn nach hinten: letztes Jahr/ jetzt/ noch garnicht auf den Stock gesetzt

Nun fehlt noch eine letzte Etappe. Ich hoffe, im nächsten Jahr ist das vor dann drei jahren geschnittene schon so weit, daß es der Spatzenhorde genügend Unterschlupf für den Winter bietet – denn das ist ja der Grund für die „Etappenschneiderei“: daßich den Spatzen, die sich dort im Winter viel aufhalten, nicht ihren Unterschlupf wegnehmen möchte.

Eigentlich hätte gestern übrigens der Baumpfleger kommen sollen, aber der Spacken hat uns versetzt 😦 – DAS ist übrigens ein guter und tief empfundener Wunsch für 2020: daß die Handwerker wieder zuverlässiger werden, bitte! So wie in diesem Jahr – das war einfach nur anstrengend. Warten, hinterhertelefonieren, versetzt werden …. nicht schön!!!

PS: er rief dann nachmittags noch an: ein plötzlicher Krankenhausfall in der Familie – okay …. das ist dann so.

Wildkamera, fast katzenlos

Igel!! 🙂

 

Suchbild 😉
Na!?

 

Marder? Nerz? Iltis? Am wahrscheinlichsten: Steinmarder

 

Großwild *gg*

Luzie

El Mauski ist allein, seit er zum 2. Mal verprügelt wurde, offenbar nicht mehr rausgegangen, auch Elsa haben wir nicht mehr mit der Kamera eingefangen. An der Platzierung müssen wir noch arbeiten, offenbar sollten wir die Kamera höher aufhängen, der Blitz reflektiert im Gras bei Nahaufnahmen zu doll, man siehts beim Luzie-Bild. Nur wegen ihrer starken schwarz-weiß-Kontraste können wir sie überhaupt identifizieren. Der Marder war auch näher dran, aber da war dann nur noch „länglich, flauschig, weiß“ zu sehen. Schade, weil man sonst sicher mehr über die genaue Art hätte sagen können.

Splitter

In einem 100% Baumwoll- T-shirt dürfen bis zu 3% Synthetik sein – undeklariert.

(Gelesen in einem Interview mit einer Frau, die Öko-Mode macht. Nicht selbst verifiziert)

Eingesät

Am 19.9. hab ich ihn endlich eingesät, meinen mähbaren Kräuterrasen. Und gewalzt. Nun heißt es abwarten.

Vorn, in dem wegen des längere Zeit dort gelagerten Sandes etwas kahlen Fleck, habe ich 2 Sorten Klappertopf gesät. Das ist ein Halbschmarotzer, der an Graswurzeln schmarotzt und dadurch, wenn er denn mal Fuß gefaßt hat, die Gräser ein wenig im Zaum hält. Allerdings braucht er zum keimen Frost und Schnee, und er ist ziemlich anspruchsvoll …. mal abwarten.

30.9. Überall Sämlinge!

Keine Ahnung, was da keimt, jedenfalls nix, was aus dem Kiesgemisch kommt, denn zumindest die am häufigsten zu findenden Keimlinge sehen unbekannt aus. Müssen wohl aus der Mischung sein 🙂 Und das ist drin:

Der Reiherschnabel hat gefiederte Blätter, sonst keins davon. Wird der wohl sein….. als Pionierpflanze muß er ja eh schnell sein, das paßt 😉

In den letzten zehn Tagen sind Bucheckern über Bucheckern gefallen – so heftig wars noch nie. Auf der Straße ist eine glitschige Schicht, und vom Bürgersteig und aus der Gosse haben wir in drei Etappen zehn hoch volle Schubkarren voller Bucheckern entfernt – und schon wieder liegen da welche…. natürlich werden auch die zarten Sämlinge von oben unter Beschuß genommen, und liegen danach im Dunklen. Einmal habe ich bereits vorsichtig abgerecht, und das werde ich sicherlich mindestens noch einmal tun. Wenn auch ungern, zu groß ist die Angst, die Kleinen kaputtzumachen.

Von den Katzen gibt es nicht viel neues. Oder vielleicht doch, dies: Elsa kann nun allein auch die widerständigere Magnetklappe zum Wintergarten bedienen. Wir müssen jetzt also höllisch aufpassen, wenn wir rein und raus gehen *gg* Und Mauski freut sich über ein Büschel Gras von draußen, das ich in einen alten Nachttopf gepflanzt habe, nachdem mir aufgefallen war, daß er immer wieder an einer Zimmerpflanze zu kauen versuchte. Sonst ist alles beim alten: Elsa schießt munter treppauf und treppab, Mauski beobachtet unser Tun aus sicherer Sofa-Ecke und bewegt sich nur zum Klo, zum fressen und mal auf ein anderes Plätzchen im grünen Zimmer. Meist haut er ab, wenn man sich neben ihn setzt, kommt später zurück, bleibt aber in Nicht-anfaß-Distanz. Jedes unbekannte Geräusch, jede heftige Bewegung erschreckt ihn, es ist wirklich schwer anzusehen. Wir hoffen auf Zeit und spielen – zaghaft macht er mit, im liegen oder sitzen, in seiner Sofaecke (ja, auch das war schon besser – das ist das schlimmste: daß wir RÜCKschritte sehen im Vergleich zu der Zeit, bevor er sich ins OG geflüchtet hatte) Und weil Mauski sich so wenig bewegt, sind seine Krallen so lang, daß er viel hängenbleibt. Auch das: doof für ihn.

Geduld, Fjonka, nur Geduld!!!!! 😉

 

 

Dürre???

Es regnet.

Seit ein paar Wochen wieder öfter, und doch war, als ich am Donnerstag heim kam von meiner Fortbildung, der Gartenteich schon wieder sehr geschrumpft. Seit gestern abend regnets nun andauernd, zeitweise auch stärker (übrigens auch Bucheckern, unglaublich – ein kleiner Windstoß und es prasselt nur so runter!!) – Zeit für einen Rückblick auf die große Dürre. War es wirklich sooooo schlimm? Mein Gefühl war ja immer „na, sooooo schlimm ist das doch nun auch wieder nicht“ – und doch nimmt zumindest meine Lieblingsbuche, von der ich ja schonmal geschrieben hatte, die Dürre offenbar übel. Hoffentlich nicht auf Dauer!
„Gefühlte Trockenheit“ ist wahrscheinlich ähnlich zuverlässig wie „gefühlte Temperatur“. Was also ist wirklich los gewesen?

Bei naturaufdembalkon geb es letztlich einen sehr interessanten Link dazu! Es gibt nämlich einen DÜRREMONITOR! Hier kann JedeR nachgucken, wie weit sein Heimatort von der Dürre seit letztem Jahr tatsächlich betroffen ist. Insgesamt ist spannend oder besser gesagt erschreckend, daß es in den meisten Teilen des Landes lange Zeiten über bis in Tiefen von 1,80m staubtrocken ist oder zumindest war. Heftig!

Dürre bezeichnet die Abweichung der Bodenfeuchte vom langjährigen Zustand im jeweiligen Monat (statistischer Vergleich mit dem Zeitraum 1951-2015), keine absolute Trockenheit.

Will heißen, die Bilder dort sind relativ und nicht absolut zu lesen. Das zur Einordnung, es macht es allerdings nicht besser….

Wenn man sich das nun für unsere Gegend anschaut, dann siehts recht gut aus eigentlich. Weiß bis gelb, egal ob für die oberen oder die tiefen Schichten, da stimmt mein Eindruck offenbar – aber es gibt auch einen Rückblick auf letztes Jahr, und da gibts im Winter auch bei uns knalliges „rot“ für „extreme Dürre“.

Na, es wird spannend zu sehen, wie das weitergeht. Eigentlich wünscht man sich jetzt viel Nasses von oben – aber ich persönlich tendiere trotzdem ganz egoistisch dazu, mir noch einen sonnigen Herbst zu wünschen und wenig weiß im Winter. Abwarten….

 

Repaircafé privé ;-)

Daß teff und der Graf bei ihrem alljährlichen Besuch unsere Kirschbäume schneiden ist fast schon Routine geworden inzwischen – was nicht bedeutet, daß wir es weniger zu schätzen wüssten.

Aber jetzt.

Im letzten Sommer kurz bevor teff und der Graf kamen waren meine Lieblingsgartenstühle dahingeschieden. Alurahmen, unverwüstlich, drauf Teak-Latten. Ich hatte immer gedacht, diese Latten seien geschraubt, und deshalb hatte ich mich gefreut: och, die sind einfach zu reparieren: Latten besorgt, reingeschraubt, fertig. Weit gefehlt…. denn die Latten sind nicht geschraubt, sondern genietet. Und schon waren meine Handwerkskünste ausgereizt.

Der Herr F. hatte vage Ideen, schließlich hatte teff von einem mysteriösen Werkzeug mit Namen „Nietenzange“ erzählt …. aber nuja… und so standen die Stühle und standen…. Es wurde Herbst, es wurde Winter…. fast wären sie sogar schon im Schrott gelandet, denn ich hasse das, wenn überall „irgendwann guck ich mal“- Zeug rumsteht, aber da hatte der Herr F. Protest eingelegt, also standen sie noch immer. Es wurde Frühling, es wurde Sommer – die Stühle standen…. und dann kam teff, und mit ihr – aber seht selbst:

 

Loch. Ohne Gewinde – nix da schrauben…

alle Bretter ab

Die Nieten müssen rausgebohrt werden.

dazu müssen erstmal die Köpfe weg

Da war doch noch…. ein alter Lattenrost! Super geeignet für die neuen Sitze 🙂

Latten sägen

scharfe Kanten abschleifen

Und da ist sie! Die Nietenzange!!!!
Genialerweise….

… gibt es so Dinger, mit denen dann auch gleich noch ein Gewinde mit reingemacht wird, so daß wir beim nächsten reparieren bequem schrauben können!!!!

nun müssen an den richtigen Stellen Löcher in die Latten. Figgeliensch!

Aber hat geklappt, Schrauben rein – und

Jippieh!!!! Stuhl 2 ging dann schnell…..

Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ab zur EiNab, vielleicht machen’s ja Einige nach, wenn sie erst wissen, daß es sowas wie eine NIETENZANGE gibt….

Buchen und Eiche und…

Letztens war wiedermal der Baumpfleger da, ein anderer diesmal, den wir beim Insektentag in Unewatt kennengelernt hatten. Er scheint uns die richtige (baumfreundliche) Einstellung zum Baumschnitt zu haben, macht außerdem Gartenanlage für naturnahe Gärten und Seminare, Exkursionen etc zum Thema Wildbienen und Wespen- und Hornissenumsiedlungen. Zum gucken, was wir uns vorstellen und was nötig sein könnte war er schon hier. Und sah diesen hier, den auch ich schon als möglichen Überltäter ausgemacht hatte:

Es ist der Riesenporling (Meripilus giganteus)

Das Auftreten dieses Schwächeparasiten deutet auf zersetzte Wurzeln hin und weist somit auf eine Gefährdung der Standsicherheit hin! Er zersetzt die Wurzeln zunächst von unten und bildet später eine intensive Weißfäule bis in den Stammfuß aus. Sofern bereits Vitalitätseinbußen in der Krone erkennbar werden ist von fortgeschrittener Wurzelzersetzung auszugehen!

Oberweiser

Ups. Allerdings befindet er sich am Fuße der noch in Vor-Blog-Zeiten abgetragenen Buche mit dem Druckzwiesel. Trotzdem müssen wir das im Auge behalten, denn diese Buche stand ja genau zwischen zwei anderen, ganz dicht, und wer weiß, ob der Porling nicht auch in deren Wurzeln übergeht!?

Ansonsten gilt es noch, bei den Nachbarn der brandkrustenpilzbefallenen gefällten Buche gut nachzusehen (alle fünf Jahre wurde uns empfohlen – sechs sind schon wieder rum, huschusch, ehe ichs bemerkt hatte), ein paar Pflegeschnitte sind nötig, und auch die Eiche mit den Sanddünen von den gefräßigen Käferlarven muß er sich genauer ansehen. Sowie leider auch meine Lieblingsbuche, die heftige Trockenschäden zeigt. Insgesamt haben die Buchen in diesem Jahr sehr kleine Blätter ausgetrieben und sehr viele Bucheckern bekommen. Die Kronen sind dadurch erheblich lichter als sonst. Da lag die Vermutung nahe, daß sie im letzten, trockenen Jahr gelitten haben, aber wir hatten gedacht, das sei eine vernünftige Reaktion: kleine Blätter verdunsten weniger, Eckern sichern den Nachschub, falls es doch schlimm werden sollte…

lichte Krone, oben kahle Zweige… nie war der Garten so sonnig wie in diesem Jahr, denn auch die anderen Buchen sind lichter als sonst. Mein Liebling sieht aber am schlechtesten aus.

Aber inzwischen habe ich schon mehrfach gelesen, daß Buchen üble Trockenschäden erlitten haben bis hin zum Tod, und auch bei meiner einen kann es durchaus sein, daß sie sich nicht wird erholen können. Die nächsten Jahre werden’s zeigen, aber erst einmal müssen wir gucken, ob es akute Gefahren abzuwenden gibt.

Das wird spannend ….. und hoffentlich nicht ZU schlimm….. am 5.10. gehts los mit genauer Begutachtung und ersten Taten.

Naß von oben und von unten

Da ist er also, der langersehnte Regen. Seit Montag pladdert es, fisselt, nieselt oder schüttet. Dunkel ists dabei, und ich habs – unschwer zu erraten – schon wieder satt, obwohl mir klar ist: dieses Naß ist dringendst notwendig.

Naß ist es allerdings auch im Keller! Zwar nicht so wie damals, Heilig Abend 2014, aber mehrfach hatte sich seit dem Frühjahr eine Wasserlache um den Bodenablauf im Keller gebildet, so daß wir meinten, vorbeugende Maßnahmen treffen zu wollen. Angesichts immer häufigerer Starkregenfälle vielleicht nicht ganz unsinnig.

Also her mit dem Fachmann. Der Bodenablauf, irgendwann nachträglich eingebaut und sowieso eher höchster Punkt im Keller, sollte weg. Herr Sani(tär- und Heizungsbauer) meinte, der wird mit Silikon verklebt und gut is‘. Ich war skeptisch und äußerte das auch, aber beugte mich dem fachlichen Urteil. Mit dem Effekt, daß AUF der Silikonschicht wenige Wochen später, beim nächsten dolleren Regen, wieder Wasser stand. Also wieder angerufen.

Lange gedauert hat’s, aber jetzt war Herr Sani wieder da. Er hat den Bodenablauf rausgestemmt, den Boden drumrum geöffnet – und zu unserer Überraschung zeigte sich, daß alles gaaaaaaanz anders ist als gedacht.

Wir hatten immer gedacht, ein Rohr führe vom Bodenablauf zum Schacht mit der Treppe draußen, von dort werde das Wasser in den Ablauf im Hof geschickt. Jetzt stellte sich heraus: nix da! Offenbar läuft auch das Wasser, das in den Treppenschacht kommt, IN den Keller – und von dort UNTER dem ganzen Keller längs, (mit Abzweig nach oben zum Bodenablauf) Richtung „Böser-Mann-Schacht“  Ob es wirklich dortHIN läuft, bezweifle ich (meiner Meinung nach war der Schacht dafür einfach zu trocken), jedenfalls läuft das Wasser über ein Tonrohr irgendwohin Richtung Garten. Blöde, denn damit ist der Plan, das Wasser ganz grundsätzlich aus dem Keller auszusperren, dahin.

Nun ist erstmal ein Stopfen auf dem Bodenablaufsrohr, um das ganze mal einige Zeit beobachten zu können. Aber erst, nachdem wir ordentlich gespült hatten, um zu sehen, ob vielleicht das Problem in einer Verstopfung liegen könnte (was offenbar nicht so ist) Alles lief gut ab, trotz des leichten Gefälles vom Schacht aus in die falsche Richtung (nämlich in Richtung Keller) Sollte in den nächsten Wochen nichts auffälliges geschehen lautet der Plan: Bodenabfluß dichtmachen, Beton drüber, fertig.

Am Freitag kommt eh ein weiterer Handwerker, wegen des Sumpfkalkputzes im Keller, der ja auch schon länger neu soll. Der macht auch Kellersanierungen etc. – eine 2. Meinung schadet nie, ich werde ihm das auch mal zeigen….

 

Wiese

Ganz sicher hab ich doch davon berichtet, daß ich vor zwei Jahren oder so begonnen hatte, die schattige, trockene Wiese unter den Buchen anders zu behandeln – aber ich finde es nicht wieder!

Also von vorn:

unser Garten hat ein Stück, das man wirklich zu nix gebrauchen kann :

  • es liegt direkt unter den großen Buchen gen Nachbars und ist damit sehr schattig
  • es ist abschüssig Richtung Frühstücksplatz und ist damit (und wegen der Buchen, die ihre Wurzeln drunter haben) recht trocken und schwer „be-sitz-bar“
  • es ist vom Bürgersteig aus voll einsehbar und
  • dort windet es eigentlich ständig

Viele Jahre lang hab ichs einfach mitgemäht, wann immer ich den Rasen mähte und schon was gewachsen war (also etwa 5-6x jährlich, das Gras wächst dort wegen all der Gegebenheiten recht langsam). Im Frühling sind dort botanische Krokusse, die ich in Etappen gepflanzt habe und Narzissen, danach nur noch Gras.

Irgendwann hab ich mir gedacht: „Warum mähst Du das eigentlich immer mit, es wird ja doch nicht begangen!?“, und habe seitdem nur noch 1-2x jährlich gemäht, wenn es Party gab (denn dazu taugt das Stück) und zum Herbst.

Das ist natürlich nix, wenn frau

  1. einen Naturgarten haben möchte und
  2. lernt, daß viele Schmetterlingspuppen an Gräsern überwintern oder Raupen an ihnen fressen

Also kam mit einem ziemlich tollen Artikel in unserer Mitgliedszeitschrift ein Drei-Stufen-Plan zum tragen. Drei Felder hatte nun die Wiese.

Oben das Feld ist gut für blühende Pflanzen, gemäht wird im Juli und im Oktober

Mittleres Feld : Mahd nur im Oktober, für die „neue Generation“ von Insekten und die „Auswanderer“ aus gemähten Bereichen

und im unteren Feld wird nur Mitte Juni gemäht, hier können Larven und erwachsene Insekten gut überwintern und die Larven sich bis zur Mahd entwickeln und schlüpfen.

Im letzten Jahr ist ab Juni allerdings fast nix gewachsen, Trockenheit sei Dank.

Juni 2018, VOR der 1. Mahd und der langen Trockenheit. Vorne, bis etwa Hinterkante Tisch, sind inzwischen Mauer und Kräuterrasen-Stück

Aber in diesem Jahr sieht man, wo die Felder sind – und Feld 3 ist etwas geschrumpft, zugunsten der Mauer mit Kräuterrasenbereich davor.

1.9.19 Dieselbe Perspektive, jetzt mit Rückseite der Mauer. Der Sand dahinter wird ja noch mähbarer Kräuterrasen, dahinter die drei Felder

Das ist natürlich alles ein Versuch im Miniaturformat – aber je mehr unterschiedliches im Garten, desto mehr Chancen für unterschiedliches, zu leben. Seit ich nur noch selten mähe und, wichtig, auch das Gemähte immer konsequent nach ein paar Tagen abstransportiere ist schon ein wenig was geschehen: es sind jetzt Gundermann, Ruprechtskraut und am Rand auch Veilchen in der Wiese, immerhin. Und seit die Gräser blühen sehe ich erst, wie viele verschiedene da sind!

Was schlecht ist: ich mähe bislang mit meinem normalen Rasenmäher, auf höchster Stufe. Damit häcksle ich allerdings auch Insekten mit…. aber mit Sense kann ich nicht. Ich habs versucht, das Gras ist zu zart. Ich krieg mit Sense nur Brennesseln und Giersch einigermaßen ab. Balkenmäher wäre gut, die gibts inzwischen auch für Handbetrieb. Aber da muß ich mich noch kundiger machen: gehen die auch für den Rest (Rasen)? Schön wäre auch, richtig sensen zu lernen – aber wo und wie???

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird 🙂

Prädikat: nicht lernfähig!

Gestern:
Gehe raus in den Garten. Die Sonne scheint, wie schön! Möchte mich ausruhen, diese erste Arbeitswoche nach drei Wochen „krank“ hat es in sich: gleich FÜNF Tage (normalerweise arbeite ich ja 3 oder 4), und dann ist der eigentlich freie Tag auch noch von zwei Stunden Arbeit unterbrochen, Notfall. Sowieso ist „ausruhen“ relativ: Termine und in diesen einen freien Tag gepacktes sind bereits erledigt oder warten noch.

Also einmal durch den Garten schlendern, dann schön mit dem Buch hinsetzen und die Sonne genießen!

Anderthalb Stunden später finde ich mich neben einem großen Haufen Ranken und Zweige wieder, der Rücken schmerzt, die Hände ebenso. Huch, was ist passiert?????

Bei meinem Gang war mir aufgefallen, daß die böse Sigone derzeit lange Ranken bildet und vom Tunu-Gebüsch aus auf dem Weg ist, Gebiete zurückzuerobern, aus denen ich sie bereits erfolgreich verbannt hatte. Das geht natürlich nicht, also weg mit den Ranken – und dann auch gleich samt der Wurzeln, von denen sie ausgehen. Zwei Meter entfernt. Mitten im Gebüsch. Da sind noch viel mehr…. und da…. und da….. und – was ist DAS!? Der Hartriegel hat Bodenabsenker gebildet, die schon Wurzeln getrieben haben …. das will ich da aber nicht, so hat das Pfaffenhütchen, das ich dorthin umgepflanzt hatte, keine Chance! Raus damit….

Tja. Heute und morgen arbeiten mit Händen, die nur schlecht greifen können und einem Rücken, der trotz Massage zwickt und zwackt.

Prädikat: nicht lernfähig!

Und jetzt setze ich mich mit meinem Zweitfrühstück GANZ IN RUHE IN DEN SONNIGEN GARTEN