El Mauski will auch einen Beitrag leisten

Der Kerle bringt uns die unterschiedlichsten Mäuse – er meint wohl, daß die Tierliste in wichtigen Bereichen unvollständig ist.
Trotzdem sind wir nicht allzu glücklich über seinen Eifer. Wir hätten die Tiere lieber lebend – aber nicht frei in der Stube…🥴 Ich schätze, wir müssen ihm beibringen, sie im Wintergarten in einen Eimer zu schmeißen und dann Bescheid zu geben (schließlich sollen die armen Viecher ja nicht lange hungern müssen)

Das ist eine Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Waldmäuse sind überwiegend nachtaktiv und klettern gut. Die tiefen Erdbaue haben zwei Eingänge und eine Nest- und eine Vorratskammer. Die Nester werden im Winter von mehreren Tieren bewohnt. Waldmäuse sind Allesfresser

Das ist eine Zwergspitzmaus (Sorex minutus)

Die Zwergspitzmaus ist eines der kleinsten landlebenden Säugetiere Europas. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 42 bis 66 mm, die Schwanzlänge 35 bis 46 mm und das Gewicht 2,6 bis 5,9 g. Die Oberseite und die Flanken sind einfarbig braun, die Unterseite ist grau.

Das ist eine Hausspitzmaus. (Crocidura russula) 

Hausspitzmäuse leben fast ausschließlich in Siedlungsgebieten von Menschen. Dieses Tierchen lebte zumindest, war quicklebendig und schwer einzufangen – ElMauski hatte es im Wintergarten freigelassen….

Spitzmäuse sind übrigens eigentlich gar keine Mäuse. Sie gehören nicht zu den Nagetieren sondern zu den Insektenfressern!

Zäh

Heute bekamen wir vom Heizungsbauer Bescheid, daß die Lieferung des Warmwassermoduls lapidar ohne Begründung oder auch nur Entschuldigung seitens der Herstellerfirma von KW 38 auf KW 45 verschoben wurde.

Die Firma, die den Öltank abbaut, hätte am Freitag kommen, der Umbau Dienstag losgehn sollen – abbestellt.

Man darf gespannt sein, was in KW 45 passiert…. ursprünglich hatte es Ende Juni losgehen sollen, jetzt sind wir bei Mitte November, denn erfahrungsgemäß, so der Heizungsbauer schon ganz zu Anfang, bedeute bei den Lieferterminen „Woche xy“ immer „ENDE Woche xy“


Ansonsten gehts weiterhin besser. Die Schmerzen sind da und gleich. Aber die Lebensenergie kommt wieder. Heute hab ich eine Tarte gebacken, und eben sind wir ein Stück gegangen, als der Regen eine Pause machte. Nicht viel? Für mich schon, denn ich habs nicht nur getan, weil „man ja in die Hufe kommen muß“, sondern weil es mir in den Kopf kam und ich dann eben einfach so aufgestanden bin und es getan habe.
Selbstverständlichkeiten, die für mich einige Wochen lang keine mehr waren. (Es waren nur einige Wochen. Aber mir kamen die gruslig und ewig lang vor)

Elsa ist wieder ganz normal. Kein hinken mehr, keine Angst. Und ein Fortschritt aus der Sommerzeit mit offenen Türen hat sich gehalten: mehrfach schon hat EineR von uns sie gerufen, aber Madame kam nicht. Hat es aber offenbar gehört – und kam wenige Minuten später *polterpolter* durch beide Klappen ganz allein rein.
Wird sie allerdings nicht gerufen, wagt sie das nach wie vor nicht. Trotzdem: wieder ein kleiner, neuere Schritt in die richtige Richtung!

Zehn von zwölf

Na,wie geht’s dem Teich?

Hat wieder Wasser, aber der Pegel fällt täglich sichtlich. Jedenfalls bis gestern abend. Jetzt wird er wieder steigen, denn es soll die ganze nächste Woche über ordentlich regnen.

Der Findling links lag nach dem Regen kurz im Wasser, fast zugedeckt sogar (Ihr erinnert Euch an die Vorher-Nachher-Fotos?)… jetzt isser wieder am Teichrand.

Momentan würde ich mal auf ca 5-10cm Wasser „über Teichgrundmodder“ schätzen, mehr nicht.

Was sonst?

Der Herbst ist da. Nicht nur kalendarisch, sondern spürbar. Wenn die Sonne scheint, brennt sie- aber geh mal in den Schatten: sofort ists richtig kalt. Der Wein an der Hauswand wird rot, Blätter fallen … ja, es ist Herbst.

Wir haben schon ziemlich viel von unserer To Do-Liste abgearbeitet, dafür ist Neues nachgerückt, das ich zu notieren vergessen hatte. Nuja….

mir gehts deutlich besser, seit ich von der Hausärztin einen Vitamincocktail plus ein neues Medikament verschrieben bekommen habe, das mich besser schlafen lässt und die Schmerzwahrnehmung verändert. Seine volle Wirkung soll das nach ca 10 Tagen entfalten, aber den Einfluß auf den Schlaf hatte es ab Nacht eins. Mein Problem war ja nicht, nicht schlafen zu können, sondern, daß der Schlaf nicht erholsam war und ich oft aufwachte. Ersteres hat sich sehr gebessert.
Nichtsdestotrotz bin ich nicht wirklich glücklich damit, ständig Medikamente zu nehmen und tröste mich damit, daß auch diese frozen shoulder irgendwann auftauen wird. Und dann…..

Glatter Nimrod

WIE winzig dieses Tierchen ist erkennt man, wenn man weiß, daß der Hintergrund des Bildes – Haut ist! DASS es so winzig ist, erklärt sich dadurch, daß es ein Baby ist. Eine Nymphe einer sehr kleinen Wanze nämlich, und die ist mit bis zu 4,5mm auch nicht grad ein Riese…. die Wanze heißt Deraeocoris lutescens, einer der deutschen Namen lautet – glatter Nimrod.

Sie lebt auf Laubbäumen und saugt dort an Blattläusen, die Eier aber versenkt das Weibchen tief in den Wirtsbaum-Wurzeln.

Urlaub

Unser Resturlaub. Eineinhalb Wochen.
Eigentlich hatte ich im Kopf, mal wieder zu den Eltern zu fahren – keine Chance, denn:
Ich bin fix und fertig, so ganz allgemein. Letzte Woche habe ich alles ab von Arbeit (und das waren nur zwei Nachmittage) abgesagt. Schon der Gedanke, zur ole Fru zu fahren, nur so als Beispiel und eigentlich ja nix dolles, trieb mir die Tränen in die Augen – ich war (bin??) unsäglich erschöpft!
Die Hausärztin ist ab Montag aus dem Urlaub zurück, ich werde mir einen Termin holen, so geht das einfach nicht weiter.
Seit ich vor ein paar Tagen auf Ansage der KG das Schmerzmittel verdoppelt habe, gehts etwas besser. Dabei hab ich gar nicht das Gefühl, so gruslig dolle Schmerzen zu haben – aber das schlechte schlafen, das damit einhergeht, daß ständig was wehtut, scheint auszureichen. Nach fast zwei Jahren Schmerzen bin ich einfach mürbe, jede zusätzliche Belastung ist einfach nicht drin.
Allerdings gibt es trotzdem einen langen TO DO-Zettel für den Urlaub.

Einiges ist „nur“ lang aufgeschoben und nötig, Anderes MUSS getan sein, und so haben wir zB gestern schon den restlichen Keller ausgeräumt (ich hatte schon ein wenig begonnen), denn es soll übernächste Woche das letzte Teil der Heizung kommen (fix ists allerdings noch nicht, nur anvisiert) Deshalb ist auch der Punkt mit den „ÖLABNEHMERN“ ein Muss – bisher gestaltet sich’s zäh, für die etwa 1000L Rest-Öl Jd zu finden: entweder die Leute haben keine Ölheizung oder schon den Tank voll. Am Montag werde ich mal mit dem Bürgermeister telefonieren….

aber erstmal wird der ebenfalls letzte Woche abgesagte Termin mit dem ole Mann nachgeholt. Der Herr F. kommt nach längerer Zeit mal wieder mit. Allein das entlastet mich innerlich sehr, denn so kann ich mich zwischendurch mal gedanklich ausklinken. Den ole Mann besuchen heißt nämlich auch, sich in den Stunden, die man dort verbringt, unablässig zuquatschen zu lassen. Das ist hochanstrengend, denn de ole Mann fordert Feedback ein, auch wenn er dieselbe Geschichte zum 32. oder 37. Mal erzählt. Man kann ihn nicht einfach reden lassen, man muß antworten….

Wir haben aber auch schönes vor – zB einen Abend mit ladypark und ihrem Mann. Wir haben uns sehr lange nicht gesehen, darauf freue ich mich.

Na, mal sehn, was zum Ende des Urlaubs geschafft ist – oder ob nur ich geschafft bin …

Ein Bienchen

9. Juli Dieses Tier ist eine Gemeine Löcherbiene (Heriades truncorum)

Löcherbiene an Margerite

Was braucht eine gemeine Löcherbiene, um sich wohlzufühlen? Eigentlich nicht viel:

  • Korbblüter zur Ernährung (Zum Beispiel Margeriten, Sonnenblumen, Schafgarbe, Wegwarte….) An andere Pflanzen gehen sie nämlich nicht.
  • Totholz oder auch hohle Pflanzenstängel zum anlegen ihrer Niströhren. Sie gehen auch in Nisthilfen
  • Bäume für Baumharz zum verschließen der Niströhren

WEil sie relativ anspruchslos sind, sind die gemeinen Löcherbienen häufig zu finden. Sie fallen halt bloß nicht auf, sind ja so klein…. Sie fliegen von Mitte Juni bis Mitte September – ich bin spät dran, das Foto lag lange im Mailfach bereit! Falls Ihr noch suchen wollt in Euren Gärten oder Parks, dann beeilt Euch….

Kleinvieh – im Internet

Es ist ja inzwischen selbst bei so alten Schachteln wie mir normal, eigentlich fast immer im Internet zu sein.

Für mich bedeutet das: ZU HAUSE fast immer im Internet sein. Ich habe zwar ein Smartphone, aber ohne Mobildatentarif, und so bin ich nur daheim oder dort im Netz, wo es ein kostenloses WLAN zur Nutzung gibt. Das ist eigentlich hauptsächlich so, um mich vor mir selbst zu schützen 😉
Ich will nicht ständig präsent sein, will auch mal unerreichbar sein, und sei es nur hinten im Garten, wo das WLAN nicht hin reicht. Und ich kenne mich gut genug, um zu wissen, daß das nicht klappt, wenn ich „drin“ sein KANN.

Außerdem sind wir „nur“ mit Computer oder Handy im Internet. Unser Fernseher zB ist nicht internetfähig – kein Amazon- oder Netflix oÄ-Abo, gucken nach Ausstrahlungszeitpunkt oder nach Aufnahme per Festplattenrekorder. Und auch Internetradio gibts bei uns nicht.

Ich will jetzt nicht über BigBrother oÄ raisonieren, obwohl die Gründe, sowas nicht zu haben, durchaus auch damit zu tun haben.
Ich will ein paar Anstöße zum umweltgerechten, energiesparenden Umgang mit Internet geben. Denn Viele im Umfeld nutzen das Internet noch ganz anders und viel mehr als ich:

  • Musik hören
  • Filme gucken
  • Amazon-oder Netflix oÄ-TV
  • Podcasts hören

Außer Amazon/ Netflix etc tun wir das alles auch, der Unterschied ist nur: wir STREAMEN nicht (bzw nur, wenn alle Jubeljahre mal bei Youtube was angeguckt wird). Und – ich weiß das erst seit einigen Wochen so richtig – das ist, was den Energieverbrauch und damit die Umwelt angeht, ein großer Unterschied. Denn streamen verbraucht viel Energie. Unterschiedlich viel Energie…..:

Eine Studie des Umweltbundesamts kommt zu dem Ergebnis, dass Übertragungen über das Glasfasernetz am klimafreundlichsten sind: Wer darüber eine Stunde lang Serien in HD-Qualität streamt, verursacht nur 2 Gramm CO2e-Emissionen. Ein Breitbandanschluss über Kupferkabel (VDSL) kommt auf die doppelte Menge.
Auch das Mobilfunknetz macht einen enormen Unterschied: Der Studie zufolge produziert 5G etwa fünf Gramm CO2 die Stunde, 4G 13 Gramm und das noch immer genutzte 3G-Netz (UMTS) 90 Gramm – auch diese Daten beziehen sich auf eine Stunde Videostreaming in HD-Qualität..

(Dies ist ein kurzer Auszug aus einem dieses Thema sehr ausführlich behandelnden Beitrag auf Utopia.de. Hier ist der Link zum ganzen Beitrag: *klick*)

Die gute Nachricht: Jeder kann auf ziemlich einfache Art den Energieverbrauch drücken!

Kurze Zusammenfassung:

  • Streamen über WLAN ist energiesparender als über Mobilfunk.
  • Musik kann man zB auch herunterladen, statt sie immer neu zu streamen, das ist dann viel energieeffizienter. Wir haben zB unsere ganzen CDs auf dem handy und hören sie oft übers bluetooth-Radio per App „Vanilla Music“. Guter Sound dort, wo wir sind, kein ständiges laufen zur Anlage, und – und das ist für mich der ursprüngliche Grund, das toll zu finden, der mit „Kleinvieh“ ÜBERHAUPT nichts zu tun hat: ich habe einen „Mix all“ aus sämtlichen Titeln meiner sämtlichen CDs – für mich, die ich schon immer Mixkassetten liebe, eine super Sache!
  • Podcasts lade ich auch runter. Dann kann ich sie zB auch im Zug oder auf dem Weg zur Arbeit hören, ganz ohne Internet und Datenverbrauch.
  • Dasselbe gilt für Filme. Wir laden uns gern Verpasstes aus den Mediatheken herunter, um dann irgendwann den USB-Stick an den Fernseher zu heften und die Filme anzusehen. Das geht mit unserem „neuen“ nämlich.
  • Bei meinen einzigen Streamereien, bei Youtube, habe ich einen anderen Tipp aus dem Beitrag beherzigt: ich habe die Qualität der Filmchen heruntergesetzt, das geht, indem man im Filmchen auf das Rad-Symbol (Einstellungen) drückt. Dort ist nämlich standardmäßig die höchste Auflösung eingestellt. Die braucht aber kein Mensch, um beispielsweise Simon’s Cat anzusehen.
  • Und wer aber nun doch gern nebenbei gestreamte Musik hört, sollte das lieber nicht auf youtube tun, denn dort werden ja immer auch die Filmchen mitgeliefert – das verbraucht natürlich viel mehr Energie als nur den Sound zu streamen

Solche Tipps wie „abschalten, was nicht genutzt wird“ oder „Apps im Handy nicht im Hintergrund laufen lassen“ und „nicht genutzte Apps löschen, weil die durch Updates trotzdem immer wieder Energie verbrauchen“ kommen noch hilfreich zum Schluß dazu 😉

Ich bin ja eher hintendran, was Technik-Affinität und -Nutzung angeht, deshalb hat es mich nicht erstaunt, so wenig zu wissen, als ich vor ein paar Wochen über das Thema stolperte. Ich hatte mich immer damit begnügt, des Herrn Worte zu glauben, und die lauteten „besser downloaden als streamen“. Also hab ich das gemacht, fertig.

Was mich allerdings schon überrascht hat, ist, daß sowohl im BookCrossing-Forum als auch im „echten“ Umfeld auch Diejenigen, die viel mehr solche Angebote nutzen, zum großen Teil diese Dinge nicht gewusst haben. Deshalb kam ich denn auch darauf, diesen Beitrag hier zu schreiben – es ist ja immer schön, wenn man ziemlich einfach wieder was zum besseren ändern kann!

In diesem Sinne: viel Spaß!! 🙂

Vorher und nachher

Gestern im Garten. Um elf war ich nochmal draußen, denn angekündigt war, daß ab mittags der seit Wochen ersehnte Regen fallen sollte

Nach Wochen ohne Regen knistert das vertrocknete Gras beim drüberlaufen. Auf den graslosen Pfaden staubt es bei jedem Schritt.

Leichte Restfeuchte im Moder ganz unten – die Amseln suchen sich geflohene Insekten mitten im Teich. Ringsum ist noch ein wenig grünes zu finden. Zu blühen schaffen nur noch Wegwarte, Nachtkerze, Odermennig und Gänseblümchen in diesem Bereich. Selbst der Klee lässt schlapp die Blätter verkrümpfeln.

Dann fing es an zu regnen.

Das ist am nächsten Morgen, heute, nach der ersten Regenphase, die von 13 Uhr gestern bis ca Mitternacht gedauert hat. Man beachte als Marker den Zulauf oben mittig im Bild, den Froschsitz ein Stück vor der Simse und/ oder den Ast rechts neben dem Zulauf.

Verrückt, das!

 

Taghaft

Wiedermal ein hübscher Name, finde ich. Hört sich an wie eine der Wundergestalten aus den Muminbüchern, ein Cousin vom Hamsa Toft oder so… aber weit gefehlt, die Taghafte sind eine ganze Familie von winzigkleinen Insekten, die allesamt von Blattläusen leben, sowohl als Larven als auch als erwachsene Tiere.

Der, der mir hier vor die kamera kam, ist ein gefleckter Taghaft, Micromus variegatus

Das Foto ist leider schlecht, das Tier zu klein für meinen Apparat. Unter obigem Link ist ein tolles Bild….

Schön ist, daß es eine ganze Gruppe dieser Tierchen gibt- die Verwandten mit deutschen Namen heißen ähnlich bezaubernd, nämlich

Staubhafte
und Fanghafte.

Diese Namen lösen bei mir ungewohnte Anfälle von Phantasie aus… ich muß mir unbedingt mal wieder die Mumin-Bücher vorholen! 🙂

Timing: unterirdisch.

Pech haben wir. Sind voll in die Lieferkettenabriß-Inflations-hamster-Pandemie-Sanktions-Fallen gestolpert mit unserem Vorhaben, uns eine neue Heizung anzuschaffen.

Dabei war außer Pandemie noch nichts von all dem zu spüren, als wir losgelegt haben – aber bis wir uns informiert und entschieden hatten, der Energieberater Zeit, der Heizungsbauer ein Angebot geschrieben hatte – war alles anders.

Und so telefoniere ich jetzt alle paar Wochen mit dem Heizungsbauer. Ursprünglicher Liefertermin war Ende Juni gewesen, inzwischen sind, nach und nach, Kessel, Schläuche, Tank etc geliefert worden. Die Genehmigung für die Förderung ist lange schon da. Was nach wie vor fehlt ist das Frischwassermodul. Und eine Heizung ohne Warmwasserbereitung nützt auch nicht wirklich.

Währenddessen kommt der Herbst näher. Wir haben noch ca 1500 Liter Öl im Tank, und wissen nicht, ob wir besser noch tanken sollten.
Und – Inflation und Engpässen sei Dank – die Leute hamstern Pellets.
Will sagen: wo noch vor drei, vier Wochen „nur“ die Preise stiegen ist jetzt keine Ware mehr vorhanden. Das allerdings haben wir erst vor einigen Tagen kapiert, als ich mal gucken wollte, wie denn inzwischen die Preise so sind…..
Mit Not habe ich gerade eben einen Lieferanten in der Nähe gefunden, der noch eine Sorte regionaler, zertifizierter Pellets in Säcken auf Lager hat UND (gegen Gebühr natürlich, aber nicht ZU viel) hierher liefert und habe kurzerhand eine Palette bestellt. Noch haben wir keine Auftragsbestätigung, aber es ist ja auch Sonntag….

Natürlich wollen wir normalerweise keine Sackware (15kg in Plastiksäcken – geht GARNICHT, eigentlich, und wir kriegen ja einen Tank, so daß wir einblasen lassen können), aber die Lieferzeiten sind so lang, die Verfügbarkeit ist so ungewiß, daß wir für den Übergang ganz froh sind, zur Not  was hier zu haben.. Die Preise sind eh astronomisch.

Ganz schön heftig, das alles….. bin gespannt, wie das noch weitergeht.

Flüchtling??

Noch immer kein Tropfen Regen.

Vor einigen Tagen landete dieses Tier auf meinem Bein:

Ich war ratlos. Ein Käfer? Eine Wanze? Aber irgendwie sah es seltsam aus. Also ab damit zu obsidentify, und dann wurde schnell klar: es ist ein alter Bekannter, den wir bloß SO noch nie sahen: ein Rückenschwimmer ists, eine Wasserwanze, die man sonst nur im Wasser und dort von unten sieht.

Aber offenbar können sie gut und weit fliegen und tun das im Herbst auch öfter, ua um neue Gewässer zu erschließen.

Ich schätze mal, daß es diesem hier zu trocken wurde bei uns, und daß er flüchtete. Hoffentlich findet er ein schönes, nasses Plätzchen…..

Auflösung

Der Herr F. sitzt auf seiner Draußendecke und ruft mich.

„Guck mal – was kann denn DAS sein??“

Da das Tier kleiner ist als hier (etwa 3 cm) seht Ihr mehr als wir sahen… hmmm…. keine Ahnung, aber etwas später:

Das sieht doch anders aus….!? Jetzt kam ich drauf: ein Schmetterling, der wohl grad ausgeschlüpft ist und dabei, seine Flügel zu entfalten. Und tatsächlich, keine 10 Minuten hat es gedauert bis zum letzten Bild!

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Es ist ein Ampfer-Wurzelbohrer (Triodia sylvina), ein Tier, das ich „fertig“ 2018 schonmal gezeigt hatte

Beide Exemplare sind wohl männlich, die Weibchen sind eher braun, heißt es auf den einschlägigen Seiten. Die Larven entwickeln sich zwei Jahre lang beim fressen an Ampfer- oder Malvengewächsen, die Falter fliegen nur 3-4 Monate lang.

Die Kommentatorinnen, die vermuteten, es sei ein Spanner, lagen so schlecht übrigens nicht: die Frostspanner-Weibchen sehen so ähnlich aus, die haben verkümmerte Flügel. Und die des Frühlings-Kreuzflügels – auch eine Spanner-Art haben sogar gar keine!

Neues Totholz – neuer Käfer :-)

Mitte 2020, meine ich, bekamen wir von Freunden Nadelholzstämme. Einige stehen, andere liegen an anderen Stellen, Diversität ist Trumpf. Soweit, so gut. Wir hatten ja schonmal den Ameisenbuntkäfer gefunden, der eigentlich in Nadelwäldern lebt, da war ich ja schon verwundert gewesen – und dann erfreut.

Und jetzt sahen wir, Ende Juli, mehrfach einen prächtigen Käfer, den Rothalsbock, Stictoleptura rubra

Jetzt endlich bin ich dazu gekommen, den mal zu bestimmen. Und siehe da, auch er braucht Nadelholz:

Die Larven des Rothalsbocks ernähren sich xylobiont von totem Nadelholz, bevorzugt von Fichten und Kiefern. Die Weibchen legen ihre Eier an Stubben und totem Rundholz ab. Die Larven entwickeln sich in zwei Jahren im Holz und verpuppen sich nah am Holzrand. Man findet sie in Holz, welches Kontakt zum Erdboden hat, also z. B. Holzpfählen oder -zäunen. Sie können an Holzhäusern großen Schaden anrichten. (Wikipedia)

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Bevor jetzt Alle Panik kriegen, die einen Käfer und einen Holzbau im Garten haben: die Larven brauchen Holz mit Erdkontakt, das feucht ist. Vernünftiger Bautenschutz hilft also 😉

Und wenn sich jemand ob des Namens wundert: das Weibchen ist sehr rot, nicht nur, aber auch am „Hals“ – dies ist ein männliches Tier.

Neun von zwölf

Wie man sieht sieht man nix. Zur Orientierung: links die Eidechsenburg, zwischen den Blättern auf ca 13 Uhr einige Findlinge, die unterm Einlaufrohr liegen.

Hier zwar nicht der Zwölftel-Blickwinkel, aber einer, bei dem Ihr was erkennen könnt – erstaunlicherweise gibt es nach wie vor eine winzige Wasserfläche nach Wochen ohne Regen – außer einem einzigen vorletzte Woche nachts

Morgen soll es regnen. Allerdings war erst die Rede von 7mm mit 90% Wahrscheinlichkeit, jetzt heißts 0,9mm mit 60%….wer jetzt noch nicht kapieren will, daß wir’s verbockt haben, der möge viel Freude an seinen Scheuklappen haben.

Sehr, sehr viel ist sehr, sehr trocken, geradezu VERtrocknet. Was hält sich noch außerhalb der immer noch feuchten Hänge zum Teich und zur (ausgetrockneten) Au??
Rainfarn. Skabiosen. Wilde Möhre. Wegwarte. Fette Henne. Johanniskraut. Wasserdost. Gänseblümchen. Weißklee. Nachtkerze. Moschusmalve.

Fällt Euch was auf?
Richtig.
Alles heimische Pflanzen…..


Was sonst?

Das Haus glich in den letzten Tagen einem Sanatorium:

Nina, der alte Hund, hatte einen Abszeß – sehr schmerzhaft, und besorgniserregend, besonders BEVOR klar war, daß es „nur“ das ist. Bei uralten Tieren denkt man ja übles, wenn sie plötzlich lethargisch wirken, schlecht fressen, winseln….

Der Herr F. ist mit üblen Kopfweh krankgeschrieben

Ich bin mit Magendarm krankgeschrieben

Und die Gastmenschen litten an Schlafmangel wegen des Hundes, mit allen Begleiterscheinungen.

Aber Nina ist wieder wohlauf, desgleichen ihre Menschen. Des Herrn Kopfweh sind besser, ebenso meine Malaise (mir ist nach wie vor öfters übel, und ich bin MÜDE, aber sonst geht das)