parasite

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14.7.: Stellt Euch vor, daß diese Fliege so klein ist, daß ich sie ohne das rote Vieh auf dem Rücken garnicht wahrgenommen hätte, gut getarnt auf den farblich ähnlichen, auch schon kleinen Pastinakblüten. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie klein der Parasit ist. Eine Milbe? Oder gibt es so kleine Zecken???

Und wenns ein wenig gruslig sein soll, dann stellt Euch mal vor, wie groß eine Zecke an Eurem Rücken wäre, wäre sie in einem ähnlichen Größenverhältnis zu Euch wie dieser Parasit zur Fliege ist….

*schauder*

Zum grünen Tierchen: Für eine Fliege hats zu lange Fühler. Für eine Blattlaus passt mE der Körperbau nicht. Aber eine Signalgruppe konnte helfen: es handelt sich um eine Wanze, wohl die zweipunktige Wiesenwanze (Closterotomus norwegicus)

Und weiß wer, was DAS für ein Monsterchen sein könnte:

Ich hatte nicht die winzigste Idee, wo oder wie ich suchen könnte…. aber auch da gabs Hilfe: es ist die PUPPE eines asiatischen Marienkäfers!!!

Gras-Sternmiere – oder: was macht eigentlich der Kräuterrasen?

Ein neu aufgeblühter Gast im Kräuterrasen ist diese winzige, zarte Pflanze:

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es ist die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), die in der Mischung enthalten ist. Ob sie bleiben wird, weiß ich nicht recht – vielleicht wirds ihr zu schattig sein. Abwarten. Die zarte, weiße auf zwei der drei Bilder, das ist sie.

Insgesamt ist viel, viel, viel unterschiedliches zu sehen – aber Blüten lassen auf sich warten. Momentan wirds, wie man auf dem einen Foto sehen kann, zart lila von den Braunellen. Ansonsten blühen Gänseblümchen und hier und da ein Reiherschnabel und, auf den Fotos noch nicht zu sehen, weil die einige Tage alt sind, dottergelb erste Hornkleeblüten.

Man darf also nach wie vor gespannt sein, was noch kommen mag. Im nächsten Frühjahr erwarte ich eine gelbe Schlüsselblumenfläche – eine hat dies Jahr schon geblüht, und es sind richtig viele kleine Rosetten zu sehen 🙂


Aussortiert, Tag 120: ein Fahrradsattel, gefunden beim suchen der Luftmatratze für den Teichtest *gg* -> Sozialladen (oder es meldet sich hier mal wieder Jemand, es ist ein neuer, leicht gepolstert, aber schmal (ich mochte lieber meinen alten, breiteren)

Wenn der Name paßt – reloaded ;-)

Juli 2020 Dieser Kerl hat einen vielsagenden Namen

Na, wie heißt er wohl?

Richtig! Wie könnte ein schmalbrüstiger Bockkäfer mit vier Binden auf dem Rücken anders heißen als –

vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata)

*gg*? Dies hier ist ein Mädchen. Sieht man sofort, gell? Sonst hätte sie ja auch nicht die gelben Fühlerenden….

Am 15. Juli 2021 nun haben wir mehrfach HERRN Schmalbock gesehen – und wo? Auf dem Teil der gefallenen Mirabelle, der am Frühstücksplatz steht:

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Die Imagines ernähren sich von Pollen und Blütenteilen. Man findet sie ab Mitte Juni bis August auf Doldenblüten und Totholz. Die Larven entwickeln sich xylobiont in Tot- bzw. Moderholz, bevorzugt im Holz von Weiden, aber auch in anderen Laubhölzern wie Eichen, Buchen, Birken, Erlen oder Hasel.

Wikipedia

Madame hatte sich nicht auf einer Doldenblüte niedergelassen, sondern auf einem Skabiosenblatt. Und der Herr kam vielleicht just AUS der Mirabelle, denn erst krabbelte er lange dort, dann hob er ab und drehte erst mehrere weiter werdende Kreise um das Holzteil, bevor er außer Sicht flog. Das mit dem Totholz und seiner Wichtigkeit im Garten muß ich nicht schon wieder hervorheben, oder? DREI JAHRE verbringt die Larve im Holz, bevor der Käfer herauskommt!

Und jetzt zackig:

alle, die noch keinen Totholzhaufen haben, sollen aufstehn! – Und einen anlegen. Los! Ich hab die richtige Musik zum arbeiten 😉

Baden

Im 26. Sommer seit Einzug war ich heute zum allerersten Mal im eigenen Teich baden. Mit Luftmatratze, um mich beim einsinken im tiefen Grund halten zu können.

Und nun weiß ich also auch endlich, wie tief der Teich an der tiefsten Stelle ist: derzeit ist genau über Hüfte Schluß 😉

Nest

Ein echtes kleines Kunstwerk ist aus einer der Hofbuchen gefallen. Wunderschön! Es passt in meine Hand – und die ist nicht besonders groß. Und so liebevoll gemacht, mit den Flechten außen, den Halmen und dem Moos

Auf den zweiten Blick ist es leider auch noch hochmodern … innen, das gelbliche: Rockwolle. Außen, die weißen Flecken: Styropokügelchen. Und die weißlichen, langen Fasern oben am Rand: Plastik- nicht Grasfäden.

Zunächst denkt man da: vielleicht ein wenig schade, oder amüsant – aber im Grunde doch egal. Allerdings kann eine solche Konstruktion im schlimmsten Fall tödlich für die Küken werden: Plastik und Rockwolle sind zwar isolierend, stabil, warm – aber stauen auch Regen im Nest, der die Küken verklammen lassen kann.

Bei diesem Nestfragment sieht mans noch besser, jede Menge flauschiges Material – aber das könnte auch was natürliches sein, jedenfalls roch es beim ansengen nicht nach Plastik. Sieht aus wie Kapok – aber den gibts ja hier auch nicht in der Natur. Ich habe aber auch schon Nester gefunden, deren Außenaufbau zu mindestens der Hälfte aus durchsichtigem Plastik war. Da wirds dann wirklich schwierig…..

Aber wer baut denn überhaupt solche hübschen Nester?

Bei Nest eins konnte mir eine Naturgarten-Bekanntschaft in der Signal-Plaudergruppe helfen. Sie hatte nämlich in einer öffentlichen Bücherzelle (!) ein altes, aber sehr tolles Buch über Eier und Nester gefunden und schickte mir dies (ich habs recht groß gelassen, damit Ihrs anklicken und lesen könnt):


Aussortiert: da ich derzeit zeitlich eh schon überfordert mit meinem ganz normalen Leben bin, mache ich zwar weiter, die 365 Tage aber werden sich wohl weit über ein Jahr hinausziehen – ich mag mich neben Krankenhausbesuchen, Organisations-Telefon-Orgien, Fitneßstudio, Krankengymnastik und Arbeit nicht auch noch damit unter Druck setzen, Schränke und Schubladen auszuräumen, wenn draußen die Sonne lacht.

Gartenspaziergang, heute mal mit Ton :-)

Einmal hab ich mich versprochen: die allererste Ansaat ist das Saatpäckchen, das ich vom Naturgartenverein bekommen hatte, als Willkommensgeschenk beim Eintritt

An die den Garten nicht kennenden – ist so ein Filmchen aussagekräftig? Bekommt man einen besseren Eindruck als mit Fotos? Ich hab da echt einen blinden Fleck, ich kanns nicht mit Euren Augen betrachten.

Waldgeißbart

Der Waldgeißbart (Arunculus dioicus) blüht, zumindest in meinem Garten, nur für wenige Tage – aber in dieser Zeit ist an den winzigen Blütchen der großen Blütenstände viel los!

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Ein Foto der Pflanze hab ich nicht hingekriegt *g*, aber im Netz gibts ja viele, wenn Ihr nicht wisst, wie so ein Waldgeißbart aussieht….

Kammschnake!?

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9.6.21: Ganz sicher bin ich nicht, ob mir da wirklich Ctenophora pectinicornis, die Kammschnake, weiblich, vor die Linse geflattert ist. Auf den einschlägigen Insektenseiten im Netz hat sie nicht diese halbtransparenten Flecken am Flügelende und wirkt kontrastreicher gezeichnet. Andererseits: auf den nicht so sicher richtigen Fotosammlungen in der Suchmaschine sind einige, bei denen man ähnlichere Exemplare sieht. Hm.

Zeit und Ort könnten hinhauen.


Aussortiert: Tag 117: Faltpappschachteln, Set -> hat ne Freundin brauchen können

Tag 118: Plastiktrinkbecher -> Sozialladen

Tag 119, 4.7.: Streichholzschachtelbild (ein selbstgemaltes, das ich auf/ mit einer Großstreichholzschachtel mal von einer Freundin bekam. Irgendwann ist die Reibfläche auf, dann hab ich nochmal das Bild auf ne andere Schachtel geklebt, und danach lags rum…) -> Papiermüll

Die ersten Nassfüße blühen!

Die Wiesenraute (Thalictrum??) sieht wirklich hübsch aus. Ich hoffe, daß sie sich vermehrt, denn so richtig wirkt sie in der Masse… und der Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre)? Nuja, pink ist nicht so meins, aber an diesem Standort ist ja auch wichtig, daß er sich mit dem Giersch arrangieren kann…

Was sonst?

Das Mädesüß, ein Ableger aus dem Knick, blüht auch, und ich eliminiere täglich eine Handvoll Sämlinge der gelben Iris. Die wollen wir ja auf Rat der Froschlandbiologin vom Teich fernhalten- Verlandungsgefahr. Auch Schneebeeren tauchen immer wieder auf, aber nicht mehr in solchen Massen. Und Brennesselsämlinge. Die jäte ich auch.

Das Beetstück der „Arche-Mischung“ und daneben hat sich fast schon zur Wiese gemausert 🙂

andere Perspektive mit mehr Überblick. Hübsch, finde ich 🙂

Wahrscheinlich beraten die Frösche grad, was das für ein seltsames, rötliches Tier sein mag, das täglich mehrfach laut rufend am Teichrand entlang patrouilliert…. El Mauski findet die Frösche nämlich hochspannend. Nervig, weil der echt laut und ausdauernd maut, jedesmal, wenn er da längs läuft *gg*

Einige Tiere konnte ich auch im Teich entdecken und bestimmen, aber ich habe derzeit selbst zum bloggen nicht allzuviel Lust, will zwischen Arbeit, Krankenhausbesuchen und Fitneßstudio (einmal wöchentlich schaffe ich, zweimal eher selten) einfach nur meine Ruhe haben. Aber Freundesbesuch ist da und gut, und jetzt ist hier sogar eine Couchsurferin! Mit Hund! (Der aber aus Rücksicht auf die Katzen mindestens zuerst, vielleicht auch die ganzen 2 Tage über im Haus angeleint bleibt, obwohl schon älter und katzenmeidend)


Aussortiert:

Tag 114: Wok-Pfanne mit Devkel und Zubehör. Will wer? (Allerdings nur an Selbstabholys 😉

Tag 115: Frittiergitter“sieb“ für Töpfe, nie gebraucht, vom Herrn

Tag 116, 1. Juli: Napfkucheneinsatz für 20er Springform. Wir haben zwei und brauchen eigentlich keine… mal sehn, wann ich die 2. auch aussortiere 😉

Huch! Ein BÄR im Fjonk’schen Garten!

Habt Ihr gewusst, daß es eine ganze Schmetterlingsgruppe gibt, die BÄRENfalter oder -spinner heißen? Ich nicht. Ich dachte, ich hätte wieder einmal eine andere EULE gefunden, aber nix da – es ist ein

GELBER FLECKLEIBBÄR (Spilosoma lutea)

der da an der neuen Balkontüre saß und sich geduldig porträtieren ließ:

Er mag Gärten und Waldränder mit feuchter Luft, und die Raupen haben Glück, daß sie sich von solchen Pflanzen ernähren können, die auch heute noch an vielen Stellen wachsen: Brom- und Himbeeren, Brennesseln, Löwenzahn und anderen. Heikel finde ich ja, daß sie in Gespinsten auf dem Boden als Larve überwintern. Bei all den suchenden Amseln und Igeln, trampelnden Menschen und rollenden Schubkarren…. aber dieser hier hat offensichtlich auch das überstanden. Ein ausgesprochen hübsches Tier mit seinem cremefarbenen Pelzchen mit den schwarzen Applikationen 🙂


Aussortiert, Tag 111: ein halbes Küchenbuffetfach ist leer, weil ich mal sämtliche Plastikdosen rausgeräumt habe, geguckt, ob noch Deckel da sind, von jeder Größe höchstens zwei als sinnvoll zum aufbewahren erachtet habe und den Rest (je nach „recycelte Verpackung“ oder „extra irgendwann gekaufte Dose“ in den gelben Sack oder die Sozialladentüte gepackt habe. Zusätzlich zu den zuvor schon hier erwähnten waren es nochmal ein Viertel gelber Sack voll plus wenige in der Sozialladentüte.

Tag 112: Ferreroschachteln, 3 Stück, aus der Geschenkverpackungsschublade „die kann man doch nochmal bestimmt….“ ja. Sch***-Verpackungsmüll ists trotzdem, und die müssen nicht ewig hier rumstehen, weil sie vielleicht irgendwann mal….Gelber Sack

Tag 113, 28.6.: Ein Edelstahl-Schüssel-Set, 3 Stück ineinander, flach mit Anfaß“ohren“. Zu groß für Katzenfutter, zu klein und flach für Salat – für uns unnutzbar. Interessenten hier?? Sonst Sozialladen

Sowas außergewöhnlich aussehendes heißt „gemein“!?

15.6.21 Was ist DAS?? Da musste ich nicht lange suchen, war aber doch verwundert. Di sieht ja nun wirklich besonders aus, und ich meine noch nie zuvor so eine gesehen zu haben!

Aber was isses denn nun? Hier:

Die Gemeine Waldschwebfliege Volucella pellucens fliegt in einer Generation von Mai bis September. Die Imagines besuchen die Blüten einer breiten Palette von niedrig wachsenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Sie sitzen gern auf Blättern in der Sonne. Die Männchen sind gute Flieger, die bei Sonnenschein lange in etwa 2 m Höhe in der Luft schweben. Sie verteidigen ihr Territorium und verjagen männliche Artgenossen und andere Insekten.
Volucella-Weibchen lokalisieren die Nester ihrer Wirte anhand des Nestgeruchs mithilfe von Geruchsrezeptoren an den Fühlern. Die Weibchen legen etwa 60 Eier in die unterirdischen Nester von sozialen Faltenwespen. Bekannte Wirte sind die Deutsche Wespe Vespula germanica und die Gemeine Wespe Vespula vulgaris. Nach dem Schlüpfen leben die Larven von Volucella pellucens am Grund des Nests und ernähren sich von Abfall, toten und lebenden Wespenlarven. Zur Verpuppung verlassen die Volucella-Larven das Wespennest.

https://arthropodafotos.de

Seht Euch vor, Ihr Wespen – dies ist ein Mädchen, erkennbar an den voneinander getrennten Augen. Bald wird sie zur Tat schreiten und Eure Nester benutzen, um ihre Larven unterzubringen….. In anderen Quellen war zu lesen, daß sie auch bei Hummeln unterkommen und eher selten lebende Larven verzehren. Meist halten sie sich an Abfall und Tote.


Aussortiert:

Tag 105: Fellweste. Eine für mich angefertigte, gute und schöne in dunkelblauem Wildleder außen, innen Fell. Aber sie ist mir inzwischen zu klein. Wer hat Kinder??? So etwa Größe 34 könnte hinhauen -> Abnehmerin gefunden *freu*

Tag 106: Fellweste2, aber diesmal ne Baumarkt- Cordweste mit innen Polyesterfell, eigentlich auch zu groß und selbst geerbt. Sozialladen

Tag 107, 22.6.: „Deutschlandreise“ (Spiel). Sozialladen

Neue Pflanzen. Einheimische. Folge eins: die nasse Füße mögen

Wir haben die Chance genutzt, daß wir Urlaub hatten und somit donnerstags nachmittags in die Ex-Archegärtnerei, jetzt Blütenmeer GmbH in Klappholz fahren konnten. Mein Wunsch: Bewuchs für den Teich und seine Ufer. Wasserpflanzen haben sie nicht. Aber Sumpfpflanzen, die mit wechselnden Wasserständen bei prinzipieller Feuchtigkeit zurechtkommen. Jetzt wohnen hier:

  • Zwei geflügelte Braunwurze (Scrophularia umbrosa) Wikipedia sagt: „Bei der Geflügelten Braunwurz handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 40 und 100 cm erreicht. Die Geflügelte Braunwurz wächst in Bach- und Grabenröhrichten, in feuchten Gebüschen und auch im fließenden Wasser. Sie bevorzugt meist tonige, oft kalkreiche Schlamm- und Lehmböden.“ Sie sitzen jetzt unterhalb der Giersch-Schwelle am Steilufer des Teichs:

    geflügelte Braunwurze

  • Zwei gelbe Wiesenrauten (Thalictum flavum): „Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt feuchte, nährstoffarme Böden wie an Gräben und Flachmooren.“, sagt Wikipedia. Die Gärtnerin sagte, sie kann auch mit schwererem Boden. Abwarten.
  • Zwei Sumpfschafgarben (Achilea ptarmica): „Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, wie zum Beispiel an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf.“. Da sie, wie mir erst nach dem Kauf eingefallen ist, es schon seit Jahren sogar vorn im Staudenbeet aushält, sollte sie es auch dort hinkriegen, wo es ihr eigentlich besser gefallen müsste: am sonnigen Zeil des Flachufers.

links Wiesenrauten, rechts Sumpfschafgarben, mittig dazwischen (links im rechten Oval) der Blutweiderich

  • Ein Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre) „Als Sumpfpflanze ist der Sumpf-Storchschnabel in Ufer- und Hochstaudenfluren an Gräben, Bächen und Teichen sowie auf feuchten bis nassen Wiesen zu finden.“, heißt es. Auch ihn hab ich an die schattigere, steile Uferseite unterhalb des Gierschrandes gepflanzt.

    Sumpfstorchschnabel

  • Ein Blutweiderich (Lythrum salicaria): „Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben. Er bevorzugt die tieferen Lagen und ist etwas wärmeliebend, kommt aber auch noch in mittleren Gebirgslagen vor. Die Standorte sind vor allem nasse oder wechselfeuchte, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche, Sumpfhumusböden…“ Das sollte klappen. Im feuchten Beet hinterm Hünengrab mochte er nicht sein, war wohl noch zu heiß und trocken. Er sitzt zwischen Sumpfschafgarben und Wiesenrauten.

Ich bin sehr gespannt 🙂 Die Fotos sind Memos für mich, wenns soweit ist, gibts gute, auf denen die Pflanzen erkennbar sind 😉


Aussortiert, Tag 102: eine runde „Tupper“schale -> Sozialladen

Tag 103: mehrere längliche Ex-Keksdosen, Plastik, als „Tupper“ aufgehoben -> gelber Sack

Tag 104, 19.6.: mehrere rechteckige „Tupper“dosen -> Sozialladen. So langsam muß ich mal dorthin, „abladen“ …. *g*

Lädierte Wespenbiene

9.5. Erst auf den Fotos war zu sehen, daß diese winzige (wahrscheinlich) Wespenbiene, (Nomada??) nur noch einen Fühler und einen sehr geschädigten Flügel hat.

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Wespenbienen sind Kuckucksbienen, d.h. sie leben parasitär. Die Mutter legt die Eier in Niströhren anderer Wildbienen, wo die Larve dann das eigentliche „Kind“ auffrisst und von dessen Proviant profitiert, um sich selbst bis zur Verpuppung entwickeln zu können. Die Wespenbienen sind dabei hochspeuialisiert und an jeweils eine Wildbienenart angepasst. Verschwindet diese, kann auch die Kuckucksbiene nicht überleben.

Diese Infos hab ich von hier

Es gibt auf der Seite auch die Portraits sehr vieler Wespenbienenarten anzuklicken, eine spannende Lektüre!

Teich-News

Das Projekt „amphibienfreundlicher Teich“ läßt sich richtig gut an.

Zwar graben wir fast täglich weitere Schneebeerentriebe aus, und deshalb wirkt der ganze Uferbereich noch immer reichlich baustellenhaft, aber:

  • erstmals in all den Jahren gibts seit Ende Mai ein Froschkonzert! Vorerst knarzt nur ein großer, die mindestens 5 kleinen Kollegen halten sich stimmlich zurück. Ob das alles dieselbe Art ist? Einige sind grün, andere braun. Wahrscheinlich ja, wahrscheinlich Teichfrösche.
  • eine neue Libelle hat sich blicken lassen, sehr wahrscheinlich handelt es sich um ein Plattbauch-Weibchen. Die Optik paßt jedenfalls, und was ich über das Verhalten las, auch: Erstbesiedler vegetationsloser besonnter Teiche, die auch gern sommers trockenfallen dürfen, Weibchen fliegt größere Strecken zur Erkundung neuer Lebensräume – da hat sie wohl einen gefunden *freu*

Das Foto hat der Herr F. in FL gemacht, aber „unsere“ sah ganz genau so aus

  • die erste Erdkröte seit drei Jahren sah ich auch. Das ist aber wohl eher dem feuchten Wetter als dem neugestalteten Teich geschuldet, trotzdem freuts mich.

Kuckuckslichtnelke

Nickendes Leimkraut

  • Die Beete außenrum machen sich auch. Nickendes Leimkraut und Kuckuckslichtnelke sind neu.
  • Vieles keimt und es ist zu ahnen, daß die neue Beet- und Wegführung schöner und funktionaler werden wird als zuvor. Außerdem ist es erstaunlich, wie gerne wir am Teich sitzen und über das unbewachsene, grünbealgte Naß gucken *g* Das muß was urzeitliches sein…. egal, jedenfalls ist es ein Gefühl von – „und sie sah, daß es gut war“ 😉

Da abgesehen vom Zuhause und dem Wetter trotz Urlaub grad nicht allzu viel gut ist (weder Lust noch Kopf, dazu irgendwas zu schreiben), ist das besonders erfreulich. Ich versuche, es zu genießen. Allzu gut gelingt mir, die ich eh eher aufs negative gepolt bin, das nicht, aber wenn der Frosch knarzt, wenn El Mauski jeden Tag aufs Neue laut maunzend beim um-den-Teich-laufen seine Überraschung über die diversen „platsch“ kundtut, wenn Elsa um uns herum tobt, wenn der Herr F. mir begeistert von seinen Abenteuern mit dem Kater erzählt – dann ist das doch immer wieder ein lächeln wert!

2 Stöckchen zeigen an, wie in je drei Tagen der Wasserstand gefallen ist

Hach – grüner Teich….

 

Ameisenbuntkäfer

25.5.: als ich nachsehen wollte, wie viel von ihrem Futter die Bienen  denn wohl schon eingetragen hätten, habe ich den Deckel vom Mondvolk hochgehoben und umgedreht und zwei winzige Tierchen beim Techtelmechtel gestört. Beide flitzten weg, ich packte den Deckjel schnell wieder drauf und flitzte gen Knipse.

Zurück, den Deckel wieder gelupft und dies gesehen:

Wie Sie sehen sehen Sie (fast) nichts

Etwas später hat der eine Kleine mir dann doch noch den Gefallen getan, sich woanders verstecken zu wollen:

DAS nenn ich mal leichtes bestimmen – es ist ein Ameisenbuntkäfer (Thanasimus formicarius). Das schnelle verstecken gehört wohl zu seinen wichtigen Eigenschaften – insofern: besten Dank fürs kurze posieren!!! 😉

Irritierend war erstmal: der Gute lebt in Nadelwäldern und von Borkenkäfern. Hmmmm…. dann fiel mir ein: wir haben doch im letzten Jahr von den Freunden Totholz von Tannen bekommen! Zwar nicht aus dem Wald, sondern ihrem Garten, aber offenbar reicht den Lütten auch wenig Nadelholz… Na, da müssen sich die Nachkommen dann wohl demnächst ein anderes Revier suchen. Sie haben ja zum Glück Flügel, und in den Nachbargärten steht hier und da noch ein angeschlagener Nadelbaum….