Im freien Fall

… sind die Temperaturen. Vor drei Tagen noch windstille 20° bei Sonnenschein, und jetzt? 8° und Sturm. Morgens war die Koppel weiß, es hatte gefroren in der Nacht.

April ….

Jetzt werden Biens sich freuen, große Vorräte gesammelt zu haben – frischen Pollen, damit die Ammenbienen etwas haben, um die Kleinen zu füttern und Nektar, um das Brutnest auf Temperatur halten zu können. Und ich bin froh, daß noch ein kleines Häufchen Brennholz im Schuppen bereitliegt. Für eine Woche „Frühlingsfeuerung“ etwa wird’s noch reichen ….

Kleinvieh

Ein relativ neues Thema (für mich) ist Plastikvermeidung beim Kleiderkauf. Neu deshalb, weil es bisher nie schwierig gewesen war, ein Unterhemd, ein T-shirt, eine Jeans oder eine Unterbüx zu kaufen – bzw, es war schwierig, aber aus anderen Gründen (Paßform, Farbe…. Geschmacksfragen halt). Erschwerend kommt nun neu hinzu, daß es kaum noch möglich ist, ein Kleidungsstück ohne Mikrofaser-/Elasthan- /Polyacrylanteil zu kaufen. Die letzte Jeans habe ich gezwungenermaßen mit Stretch-(also Plastik-) anteil gekauft; ich war durch X Läden, und es gab keine Nur-Baumwoll-Jeans, die mir auch nur ansatzweise gepaßt hätte. Auch der Unterhemdenkauf hat sich vor Jahren schon schwierig gestaltet: Mikrofaser überall, und die mag ich nichtmal anfassen, geschweige denn überziehen!! Ich habe dann einen großen Stapel gekauft, als ich welche aus 100% Baumwolle fand, nehme aber an, daß das Problem nicht kleiner geworden ist, wenn ich in zwei oder drei Jahren wieder los muß, um Ersatz zu beschaffen (ewig hält auch Baumwolle nicht) Und auch Unterbüxen machen inzwischen nicht mehr nur ihrer Form wegen Probleme, sondern auch noch, weil sie aus reiner Baumwolle sein sollen. Die Plastikanteile sind nämlich nicht nur deshalb problematisch, weil sie das recyceln der Stoffe und das kompostieren erschweren, sondern auch, weil mittlerweile 35% des Mikroplastik, das sich in unseren Meeren tummelt, aus Textilien stammt, wie ich las.
Mir ist durchaus klar, daß auch Baumwolle nicht unproblematisch ist (ich sag nur: Herbizide!! Wasserverbrauch!!!) Möchte frau aber auch noch bio kaufen, wird der Kleiderkauf schier unmöglich: vor Ort „geht nicht wegen gibt’s nicht“, im Netz mag ich nicht, denn ich möchte anprobieren, und gefallen tut mir eh das meiste, was da angeboten wird, nicht.Aber es gibt noch ein anderes Problem: nämlich, daß ein kleiner Kunstfaseranteil die Sachen deutlich haltbarer macht, ohne diesen Anteil aber, weil inzwischen offenbar „exklusiv“, sehr teuer.  Diese Problematik hat sich in diesem Beispiel für den Herrn F. gezeigt:
vor nichtmal anderthalb Jahren hat er viel Geld in gute Naturfaserkleidung gesteckt: einen horrend teuren Schurwoll-Pulli, und ebenso überteuerte teure reine-Wolle-Socken, mehrere Paare. Letztere waren schön, waren bequem, alles gut. Aber dann – waren sie nach kürzester Zeit am kaputtgehen! Die Socken haben nicht mal ein Vierteljahr gehalten, dann hatten sie riesige Löcher, unstopfbar. Und der Pulli bekam nach gerade mal einem Jahr des Nicht-Dauertragens fadenscheinige Stellen an beiden Ellbogen.

Immerhin haben wir eine Lösung für Letztere gefunden:

Die Socken aber sind im Müll 😦 Und ehrlich gestanden bin ich wirklich nicht sicher, ob ich bereit bin, für mich etwas so teures zu kaufen, das dann so kurz nur tragbar ist. Denn erstens habe ich gern Dinge lange um mich, zweitens bin ich ein absoluter Einkaufsmuffel, und drittens tut es mir einfach leid um die in großen Teilen ja noch guten Sachen. Da ich aber selbst nicht nähen kann und will, gebe ich auch so schon Zeit und Geld dran, Sachen zum flicken zu bringen. Das nach so kurzer Tragezeit bei so teuren Dingen wie diesem Pulli zu tun, das widerstrebt mir sehr.

Letztens habe ich mir aber dann doch eine Reine-Wolle-Filzjacke gekauft, für viel Geld, von Ivanhoe. Man darf gespannt sein, wie lange die hält – allerdings „fürchte“ ich, lange *gg* – weil sie sehr hübsch ist, aber längst nicht so warm, wie ich von Filz erwartet hatte. Und schon neige ich dazu, meine Notkauf-Plastik-Fleecejacken mehr zu tragen als die gute Wolljacke…. Notkauf, weil es seit Jahren nirgends mehr Sweatshirtjacken (aus Baumwolle) ohne Kapuze gibt und meine alten auf waren.

 

Des Herrn Zimmer

Dies ist die Fortsetzung von hier

2006 bis 2007: noch wohnte ich allein im Haus, da habe ich – und hat der Herr F., immer, wenn er zu Besuch war – Tapeten abgekratzt, den Fußboden von den Faserplatten, die draufgeschraubt waren, befreit, die Leimfarbe unter den Tapeten abgekratzt …. der Herr F. bekam zum Geburtstag die renovierte Vitrine in der Rigipswand. Ich hatte, damit er’s auch merkt, ein großes Herz drumherum gemalt (das Bild ist leider nirgends auffindbar) und einen Pfeil aus brennenden Teelichtern auf dem Boden darauf zeigen lassen (man sieht sie noch auf dem Leimfarben-Kratz-Foto in der Nische stehen) – aber er hat es trotzdem nicht gemerkt, sich aber sehr über das Herz gefreut *gg*

Direkt nach dem „Umzug des Grauens“ im März 2007 (glaube ich) – aber der ist eine andere Geschichte, muß ich Euch unbedingt mal von erzählen!! – war das 1. freie Wochenende dem Bodenschleifen gewidmet. Flur und des Herrn zukünftiges Zimmer. All das sieht man in dieser Diashow:

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Und dann, als alles fertig war, konnten wir streichen und der Herr F. konnte sein Zimmer beziehen:

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Das mit dem Sofa musste sein, weil sein altes nach dem Umzug – muß feucht geworden sein – nicht mehr zu stinken aufhörte. Schwund ist immer….. aber ehrlich gestanden war das 50er-Jahre-Teil zwar hübsch, aber auch unbequem 😉

Ja, und damit ist endgültig Schluß mit dem tag „Umbau ’06“ – und, glaube ich, insgesamt mit den alten Renoviergeschichten….. ich denke, Alles ist jetzt hier im Blog zu finden. Und derzeit gibt es keine größeren Vorhaben, auch wenn hier und da schon wieder ein kleiner Renovierungsstau Fuß fassen will…..

Dankeschön!!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Irgendwie hat mein gestriger Beitrag wohl den richtigen Adressaten gefunden: heute vormittag ists genau so, wie wir uns das gestern noch gewünscht haben. Und so setze ich mich auch nur eben kurz hier an den Computer, denn eigentlich wirbele ich grad draußen ein wenig:

Karrenweise entferne ich halbmeterdicke, erstickende Laubschichten aus den Ecken, in die der Winterwind sie zu festen, nassen Lagen geweht hat. Buchenlaub verrottet nur sehr langsam und erstickt in solchen Mengen tatsächlich das Leben drunter. Wenn ich also möchte, daß nicht nur Goldnessel und andere Spezialisten überleben, muß ich ran…

Natürlich war mein Blick auch immer gen Bienen gerichtet, ich wartete sehnlichst auf ihr Erscheinen, aber Niemand läßt sich blicken, und so habe ich kurz meiner Neugierde nachgegeben und alle drei Deckel gelupft.

Am besten siehts beim Mondvolk aus. Da sitzen sie auf 4-5 Gassen dick auch oben auf den Oberträgern (und schützen damit ihre Brut). Bei Sternchen und Kringelchen sind die Bienen weniger zahlreich, aber „es lebt“, und überall sind auch Futtervorräte oben zu sehen, so daß ich jetzt hoffe, daß auch die beiden kleineren Völker genug Bienenmasse haben, um Brut aufzuziehen und sich für den Frühling zu stärken.

Mit diesen erfreulichen Nachrichten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
die sonnen- und frischlufthungrige Gärtnerin*

Fjonka

*muß mich beeilen, langsam schieben sich schon die Schleier vor die Sonne, und für nachmittags ist Regen angesagt…..

PS Nach der Mittagspause: Bin grad über dies hier gestolpert: vor vier Jahren am 2.3. gab es erst einen einzigen Krokus! Jetzt ist vorn im Staudenbeet ein Krokusmeer – nicht nur die zarten Elfenkrokusse, sondern auch schon „normale“ lila und auch gelbe und weiße recken sich der Sonne entgegen, die durch den darübergelegten Schleier noch immer scheint. Und auch 3-5 Bienen lassen sich jetzt sehen (aber das ist nicht symbolisch gemeint, mehr sind’s tatsächlich nicht….. Schleiersonne mit kaltem Wind bei 7° ist halt doch noch nicht das Idealwetter)

 

In den Startlöchern

  • Krokusse,
  • Haseln,
  • Biens,
  • Weiden,
  • Kornelkirschen,
  • sogar die Narzissen schon –
  • und ich

Wir alle warten, daß wir endlich, endlich loslegen können.

Was fehlt uns?
SONNE fehlt uns!
Ich war vorhin kurz draußen, ein paar Staudenstengel schneiden. Bevor der Hagel runterdonnerte. Wäre die Sonne bei denselben Temperaturen draußen (und mit demselben Wind wie jetzt), dann wäre alles gut – aber sie ist nicht. Oder wenn, nur für wenige Minuten. Und so warten wir weiter – die Weiden schieben ihre noch weißen Kätzchen hervor, die Haseln blühen schon und sind enttäuscht, weil Biens nicht kommen, um Pollen zu naschen, die Krokusse lassen ihre Kelche zugeklappt, die Kornelkirschen ihre schon gelben Knospen geschlossen – und ich? Ich mache den Ofen an, damit mir warm wird und warte zusammen mit den anderen auf den ersten schönen Frühlingstag.

Schlafzimmer

Dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag

Ich erinnere mich lebhaft:

  • Unendlich viel schleifen und streichen stand an, damit die Türen und ihre Rahmen nicht mehr dunkelbraun mit weiß waren und dicke, abplatzende Lackschichten verschwinden konnten (Jan/ Feb.2006)
  • „Das ist die schmutzigste Baustelle, auf der ich je gearbeitet habe“, sagte der helfende Freund. Klar – ich habe absolut nicht eingesehen, wieso ich auch noch täglich den neu entstandenen Baudreck wegmachen hätte sollen. Sysiphosarbeit…. aber normalerweise macht MAN das halt.
  • Unter dem Teppichboden fand sich ein tadelloser Holzboden, versiegelt mit einem so guten und harten Lack, daß ich einfach nur ein paar Teppichrückeitenreste abschaben musste- fertig
  • Schwieriger war die holzvertäfelte Wand. Ich hatte keine Lust auf Sauna-Look, aber vor dem grundieren und lackieren stand eine lange Zeit des fugenverschließens, um nachher, bei cremefarbenem Anstrich, nicht überall, dunkle Spalten, Risse und Löcher ansehen zu müssen.(Juni bis Nov. 2006 – alle Anstriche samt Spachtelei)
  • Und dann der große Tag: der Herr F. war länger nicht hiergewesen. Ich hatte still und heimlich das Schlafzimmer fertiggemacht, unsere Matratze nach oben geschleppt – und als er dann kam, der Herr, und erschöpft von der Tour München-Angeln sein müdes Haupt betten wollte – da stand er im kahlen Gespensterzimmer – DAS Gesicht ist erinnernswert, das sag‘ ich Euch *gggggggggggggg*  Ich führte ihn dann hinauf in unser neues Schlafgemach – schön war das und ich stolz wie Oskar! 🙂
  • Erst mit dem Umzug des Herrn F. ein halbes Jahr später wurde das Schlafzimmer dann auch möbliert: Bett, Nachtkästchen und Lampe sind seine. (April 2007)

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Mannmann, daß das auch schon wieder zehn Jahre her ist!!!

Schnelle Antwort

wir danken Ihnen für die Anregung bezüglich der neuen Mitgliedsausweise, diese nicht aus Plastik sondern aus Pappe zu verwenden.

Hinsichtlich der Verwendung unserer Mitgliedsausweise hat sich im Laufe der vergangenen Jahre gezeigt, dass Pappausweise leider nicht so haltbar sind. Gerade bei unseren vielen ehrenamtlichen Gassigängern ist es früher vermehrt dazu gekommen, dass die Ausweise nach einigen Wochen der Benutzung erneuert werden mussten. Und dies mehrmals im Jahr. So haben wir bereits vor einigen Jahren auf Mitgliedsausweise umgestellt, die wir zum Schutz mit einer Folie laminiert haben. Dies hat sich in der alltäglichen Praxis bisher recht gut bewährt.

Natürlich müssen wir Ihnen Recht geben, dass gerade in der heutigen Zeit Plastikmüll ein großes Problem darstellt. Ganz auf eine wasserabweisende Schutzschicht werden wir jedoch vermutlich nicht verzichten können. Somit haben wir uns derzeit für diese Variante der Mitgliedsausweise entschieden, welche auch reißfest und witterungsbeständig ist. Dies ist bei Pappausweisen leider nicht gegeben.

Auf jeden Fall werden wir Ihren Hinweis gern nochmals als Thema in unserer nächsten Vorstandssitzung mit aufgreifen.

In der Hoffnung auf ein ganz klein wenig Verständnis verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen

Das Team vom Tierschutz Flensburg und Umgebung e.V.

Ladypark, die (könnt Ihr in den Kommentaren von gestern nachlesen) auch geschrieben hatte, hat dieselbe Antwort bekommen, was mich hoffen läßt, daß man dort noch mehr Schreiben dieser Art bekommen hat.

Erstmal freut es mich natürlich, daß man sich mit dem Thema nochmal beschäftigen wird. Dann: ich kann die Argumentation verstehen; ich selber habe noch einen unlaminierten Papp-Ausweis, seit über 20 Jahren, den ich aber auch noch nie gebraucht habe. Ich überlege, zu antworten und denke jetzt natürlich sofort an diese praktischen, kleinen Ausweishüllen, die es zu kaufen gibt. Kurz gesucht, und sofort für etwas über 10 Cent fündig geworden, vielleicht geht’s bei etwas mehr suchen auch noch günstiger… Die sind zwar auch aus Plastik, könnten aber J-A-H-R-E halten, wenn man die Gassigeher und Andere, die den Ausweis öfter nutzen, bäte, so eine Hülle zu nutzen. Wäre doch auch eine schöne Akton, so eine Hülle dem nächsten (Papp-)-Jahresausweis beizulegen, und dabei gleich auf die Nachhaltigkeit hinzuweisen. Oder hat Jemand eine noch bessere Idee, die für kleines Geld und kleine Arbeit praktikabel sein könnte?

Kleinvieh

KleinviehHeute kam Post vom Tierschutzverein. Beiliegend ein neuer Ausweis, gültig für ein Jahr, mit Erklärung. Den sollte man abziehen und doppelseitig zusammenkleben. Okay. Aber: im Gegensatz zum früheren, dauerhaften Stück Pappe ist dies nun für jedes Mitglied jährlich ein Plastik-Klebedings!

Ich war „not amused“ und habe eine Mail geschrieben:

Hallo, liebe Leute vom Tierheim,

ich hätte da eine Anregung/ Bitte bzgl des neuen Ausweises:
könntet Ihr den nicht ab dem nächsten Jahr wieder ganz normal aus Papier/ Pappe machen? Unbeschichtet, ohne Klebe und Plastik?

Jeder kleine Beitrag zur Plastik-Ersparnis ist wichtig, und wenn ich denke, jedes Jahr wieder ein Plastikteil mehr in der Tasche zu haben – und all die anderen Mitglieder auch – das dann zum Anfang des neuen Jahres einfach weggeworfen wird….. das finde ich schon schade, verglichen mit dem alten, dauerhaften und aus Pappe bestehenden Ausweis.
Tierschutz und Naturschutz gehen schließlich Hand in Hand, stimmt’s? 🙂

Gruß

Bin gespannt auf die Reaktion (und hoffe, überhaupt eine zu bekommen)

 

Exposé ’94

Als ich vor über zwanzig Jahren auf Haus-Suche war, da war da noch nix mit Internet, virtuellen Rundgängen, Fotos etc.
Ich habe Anzeigen gewälzt. DIE Anzeige, auf die hin ich damals letztlich die Villa Fjonka gekauft habe, war diese:
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Ich rief also den Makler an, bekam einen Termin und dort(!) dieses Exposé. Herausgeschnitten habe ich einzig Adressen und Kontaktdaten:expose1994
Er zeigte mir noch ein weiteres Exposé eines anderen Hauses, das er für evtl auch okay für mich erachtet hatte, und dann konnte ich mit den zwei Zetteln wieder heim.

Erschreckend ist, wie wenig der Infos im Exposé der Wahrheit entsprechen:

  • 2 Ferienwohnungen? Nein, beide fest vermietet.
  • 1991 angebaut? Blödsinn. Der vorhandene Stall wurde zur Wohnung ausgebaut.
  • 3/4 unterklellert? Nein, nur zwei Räume und der Flur des Haupthauses sind unterkellert.
  • Drei Küchenzeilen? Quatsch! In allen Küchen gab es einzelne Uralt-Möbel.
  • Parkettfußböden? Nicht vorhanden! Es sind Dielenböden.
  • Und das Foto? Fast hätte ich anhand des Exposés, nicht zuletzt auch, weil das Haus auf dem Foto einfach scheußlich aussieht (die Frontalansicht in der dunkelsten Woche des Jahres, wenn der wilde Wein dunkelrot ist), den Besichtigungstermin abgesagt!

Der weitere Ablauf: anrufen, sagen, daß man gucken möchte, Termin bekommen, zu beiden Häusern fahren, sich von den Besitzern herumführen lassen.

Dann war klar: das 2. Haus kommt absolut nicht in Frage, dieses schon. Den Rest habe ich mit dem Besitzer gemacht, den Makler habe ich nicht mehr zu Gesicht bekommen.

So also war damals das häuserkaufen….. heute geht das irgendwie anders, scheint mir 😉

Pappschnee

… liegt. Gestern abend gings los mit Schneeregen, pünktlich nach unserem Fischmarkt-Ausflug mit vier Irakern.
War kalt, aber nett, und wir haben uns in einer Bäckerei bei heißer Schokolade gründlich wieder aufgewärmt.
Jetzt also kommt der Winter doch noch. In den nächsten Tagen ist Dauerfrost angesagt. Es ist schon wunderlich: Du guckst raus, es gibt keine Farben mehr – und prompt sinkt das Stimmungsbarometer in tiefe Tiefen. Dabei war in den letzten Tagen auch nichts tolles zu sehen: es war stockfinster wegen Hoch- und zeitweise gleichzeitig auch Tiefnebel. Und der Himmel hängt jetzt höher. Aber dieses weiß, das macht mir zu schaffen, und es liegt nicht an der Rutsch-Angst, denn Angst ist nicht zu spüren. Tja, ich hab ja inzwischen einen ganz gut gefüllten Werkzeugkasten (spricht’s und dreht die Tageslichtlampe auf)

 

Geschafft…..

…zu vergessen, Fotos zu machen 😦

Mein Garten ist nämlich um einige Kilo Gestrüpp leichter – den Flieder zu Nachbars rüber habe ich „entwildwuchst“, zumindest in die Richtungen, in die Wildwuchs nicht so willkommen ist. Und eine monströse Stachelbeere, die seit immerhin 20 Jahren (seit ich hier wohne) keine Schere mehr gesehen hatte, gestutzt. In den ersten fünfzehn Jahren war die eh eher bemitleidens- oder bewundernswert, je nach Sichtweise: Mitleid hatte sie verdient, weil sie im tiefsten Schatten stand, Bewunderung, weil sie weiterlebte. Sogar Beeren hatte, kleine, die aber nie reif wurden.

Dann fiel die Mirabelle. Licht kam an Stellen, die sonst keines sahen, so auch zur Stachelbeere. Sie dankte es mit vielen neuen Zweigen, ja sogar mit Stachelbeeren, dunklen (also wahrscheinlich Josta), die reif wurden und schmeckten. Jedes Jahr dachte ich mir „die müsste ich aber langsam mal schneiden“ – und jedes Jahr hab ichs nicht getan, weil ich nicht so die Obst-Schneide-Expertin bin und deshalb nicht richtig weiß, wie.

Obwohl ich sicher weiß, daß der Winter nun eigentlich nicht die richtige Zeit ist, habe ich sie nun geschnitten – einfach deshalb, weil ich jetzt beser erkennen kann: was ist neues Holz, was altes, und wo steht was wie. Meine allgemeine Erfahrung mit Pflanzen ist eh: solange man genug stehenläßt, sind sie nicht nachhaltig böse drum. Und genug stehenlassen hab ich. Das, was nun noch steht, wird mehr Licht haben. Ob ich im nächsten Jahr viele Stachelbeeren haben werde, weiß ich noch nicht, denn ich habe altes und neues stehen lassen, so, daß sich möglichst nichts gegenseitig behindert. Und so kann die alte, tapfere Stachelbeere nun schauen, was sie draus macht – mir kommts ja nicht auf großen Ertrag an….
Was sie in den letzten Jahren auch getan hat: per Absenker viele kleine neue Stachelbeerbüsche im Umkreis von ca 2 Metern geschaffen. Einige hab ich stehenlassen, andere (die zu dicht bei oder zu nah am Weg waren) nicht. Alle hab ich von der Mutterpflanze getrennt. Man darf gespannt sein, was geschieht. Black Box Gardening vom feinsten. Braucht Jemand einen widerstandsfähigen, kleinen Josta-Busch? Ich hätte da welche…..

Wenn das mit dem Wetter so weitergeht (Hochnebel, düster, aber windstill, relativ warm und trocken), dann geht’s morgen weiter. Das Staudenbeet will ein wenig freier werden von Blattschichten. Damit ich Schneeglöckchen, Krokus und Co auch sehen kann, wenn sie herausspitzen. Trotzig werde ich diesmal kein schlechtes Gewissen haben. Hab ich mir jedenfalls vorgenommen *g*

 

Ankleide

Ebenfalls 2006, nachdem das neue Dach fertig war, habe ich den kleinen, schrägen Raum hergerichtet, der zur Ankleide werden sollte. Auch da hatten die Mieter nicht Bescheid gegeben, daß es durchleckte 😦 Zum Glück war noch kein größerer Schaden entstanden, aber wie man so leben mag (zumal es auch im Wohnzimmer unterm Fenster einen riesigen feuchten Fleck gab) das verstehe ich einfach nicht.

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Da war schon was zu tun, damals *gg*…. aber es war auch ein echtes Fest, als dann zB die Bilder auf den Wänden zum Vorschein kamen. Und die Schufterei hat Spaß gemacht. Außer der Auskleidung der Abseiten *gg* Da hab ich gewartet, bis der herr F. zu Besuch war, zu 2. ging das leichter, mit messen, zuschneiden, kleben – im liegen… Wir haben sie mit Regalfolie versehen, weil sie nach hinten, zum Dach hin, allerhand große Spalten haben. Das Dach ist ja isoliert, aber den Staub will man ja nicht auf den Klamotten haben…
Lange Jahre hab ich gesagt: gern nochmal! Inzwischen denke ich anders, ich hätte derzeit die Kraft und Energie nicht, auch der Körper mag nicht mehr so mitmachen wie vor zwanzig Jahren.

Das Zimmerchen liegt neben dem Schlafzimmer und beherbergt nun mehrere Regale für unsere Kleidung. Und in den Abseiten sind Decken und solche Textilien, die nicht so oft benutzt werden.

Arbeitszimmer

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Ein Kommentar zu den letzten Magnetworten hat mich lang in meinem Blog suchen lassen – worauf ich festgestellt habe, daß ich ein begonnenes Projekt nicht weitergeführt hatte: meine leider nicht mehr vorhandene Uralt-homepage, die ich gestartet hatte, um Verwandten und Freunden zeigen zu können, was wir gerade im Haus so tun, in dies Blog zu überführen.
Damals, 2006, waren die Mieter in der Dachgeschoßwohnung ausgezogen, der Herr F. war in den Startlöchern, aus München hierher zu kommen, und das Dach war neu, samt Isolierung, Fenstern und Lattung. Im verlinkten Beitrag kann man sich anschauen, was da schon alles passiert war.

Jetzt hieß es, die Wohnung zu renovieren. Das war viel Arbeit, denn sie war „Stand 70er-Jahre“, und wir hatten vor, viel selber zu machen. Der Herr F. war dabei, wenn seine freien Wochenenden es zuließen, ich verbrachte freie Tage und Stunden mit Stemmeisen, Spachtel, Schleifpapier und Farbe.

Hier ist erstmal die Verwandlung der Mieter-Küche in das jetzige Arbeitszimmer zu sehen. Daß die Bilderqualität so schlecht ist liegt daran, daß ich zum Hochladezeit-sparen die Fotos extrem verkleinert hatte. Und die großen Varianten nicht aufgehoben. Jetzt finde ich das sehr schade 😦

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