Schmuck!

Man sieht es nicht, es sei denn, man kennt den Garten gut – aber ist das nicht oft so, wenn „Erhaltungsarbeiten“ erledigt wurden?

In disem Fall hat der Herr F. viele Stunden gestrichen, und es duftet wieder auf dem Grundstück: die Rückseite vom Schuppen ist frisch geteert

Und weil wir ihn jetzt auch schon über zehn Jahre da stehen haben und der Unterbau zu bröckeln begonnen hatte, haben wir den Regenwassertank vorn am Rasen gehabt, ordentlich geplanscht (Sprich: uralten Schlamm und Algen rausgespült), hinterm Tank geteert, den Unterbau neu aufgesetzt, den Tank wieder angeschlossen, samt Überlauf – und auch der Einlauf musste neu „Umbaut“ werden, weil das Regenrohr viel kleiner ist als die Öffnung im Tank. Das alte OSB-Provisorium ist mir beim abbauen zwischen den Fingern zerbröselt. Nun noch die Bambusmatte neu befestigen (mit der sieht der Tank hübscher aus und ist ein wenig dunkler – was die Algen drin hoffentlich in Schach hält) – und schon sieht Alles aus, als wäre nix passiert – nur schöner 🙂

FERTIG geworden aber isses nicht. Die Hofseite ist noch nicht gestrichen, und auch die Buchenteer-Stufen (siehe Link oben) sind noch nicht neu gestrichen. Weil ich aber auch noch immer nüscht kann, streichen ist eine der Sachen, die meinen Ellbogen in Windeseile wieder streiken lassen. Damit hats ja überhaupt im Frühling begonnen: daß ich die Balken am Wintergarten teeren wollte, bzw das auch ca ne Stunde lang begonnen hatte. Danach fing der Ellbogen an zu spinnen – und wurde immer schlimmer, bis ich irgendwann doch zur Doc gegangen bin und die Manschette bekam. Seither wirds besser – aber laaaaaaaaaaangsaaaaaaaam. Es ist zum kotzen, dabei hab ich LUST, was zu tun.

Egal.

Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr, und die Gartenseite ist fertig, sieht hübsch aus und duftet köstlich !! 🙂

 

Gartenbilanz 2021

Was für ein Mistwetter, da draußen!
Zeit für eine Garten-Bilanz, finde ich, und hier ist meine:

Der (letzten Winter ausgebaggerte, an einer Seite abgeflachte und von umgebendem Schneebeergebüsch befreite) Teich ist schon eingewachsener und bewohnter als vermutet: drei Molcharten, Frösche von Frühjahr bis Herbst, viele trinkende und badende Vögel, Wasserläufer, -schnecken und -käfer, Libellen (gesehen hab ich vier unterschiedliche, zwe davon allerdings nur einmal), dazu der Bewuchs ringsum – es wird!

Die neue Wegeführung dahinter gefällt uns gut, und auch die vom Bagger plattgewalzten Bereiche sind neu ergrünt. Die Pflanzen von der Archegärtnerei sind (im Gegensatz zu sonstwo gekaufter Ware) samt und sonders super angewachsen. Ich hoffe, sie vermehren sich ebenso gut.

So viel zum Teich *gg* Hier ist noch ein Foto aus der Blütezeit der Bachbunge, Veronica beccabunga:

Erfreulich ist auch, daß die 2018 und 2019 in Angriff genommene Silbergoldnesselvertreibung besser geglückt ist als befürchtet. Da heißts von nun an „dranbleiben“ denn von allen Grundstücksgrenzen drängt die SiGoNe nach, und es gibt auch noch Orte im Garten, an denen sie weiter wächst – weil ich schlicht und einfach nach wie vor nur sehr begrenzt zupfen und ausreißen kann. (Dasselbe gilt für die Schneebeere, nur daß die von unten und nicht von den Seiten kommt)

Weniger erfreulich ist, daß drei neue Plagen den Garten heimsuchen: nach dem Bagger kam ein Gras, das nicht nur oberirdische meterlange Ausläufer bildet, sondern sich auch nach oben hin aufmacht, alles zu ersticken, das nicht schnell genug über Kniehöhe wächst (das im Teich-Film gezrigte ist dasselbe, bloß, daß es da nicht HOCH sondern WEIT geht, weil nix zum festhalten in die Höhe da ist). Da hab ich schon viel beibleiben müssen, damit auch anderes die Chance hat, zu wachsen. Zweitens breitet sich der Weißklee stark aus, und drittens möchte die Quecke hier wohnen.
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird…. ich hoffe ein wenig darauf, daß vor allem dieses Gras ein Pionier ist, dessen Zeit ich aktiv verkürzen kann, indem ich Platz für anderes freihalte, das das Gras später allein in Schach halten kann. Abwarten. Bei Weißklee und Quecke hab ich wenig Hoffnung. Da hilft nur, sie dort, wo sie erst in den Anfängen sind, konsequent zu entfernen, schätze ich. Da, wo sie schon Fuß gefasst haben bleibt nur, die Beete zu „verteidigen“

Mädesüß

Mein Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist ein noch kleiner Ableger der großen Pflanze an der Entwässerungsau hinterm Haus. Zur rechten Zeit hab ich kein aussagekräftiges Foto hingekriegt, und jetzt ists zu spät. Es hat winzige, weiße Blüten, an denen sich unzählige ebenso winzige Fliegen, dazu Käfer und anderes Getier tummeln. Interessant ist, was Wikipedia zum typischen Vorkommen sagt (da gibts auch ein gutes Foto!):

Pflanzensoziologisch ist das Echte Mädesüß die Verbandscharakterart des Filipendulion (Mädesüß-Fluren), kommt aber auch in anderen Molinietalia-Gesellschaften (Nasswiesen, nasse Hochstaudenfluren) vor, außerdem in Convolvuletalia-Gesellschaften (nitrophytische Uferstaudengesellschaften nasser Standorte) sowie im Alno-Ulmion (Hartholzauwälder).

Die blütenreiche Vegetation wird typischerweise aus dem namensgebenden Mädesüß und Arten wie Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Echter Baldrian (Valeriana officinalis), Sumpfziest (Stachys palustris), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), Große Brennnessel (Urtica dioica), Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) gebildet. Ferner zählen Echter Beinwell (Symphytum officinale), Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und gelegentlich die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) zur Begleitflora.

Quelle: Wikipedia

Am Teich möchten Sumpfiris und die Brennessel, dürfen aber nicht ;-), außerdem habe ich bisher ja schon Blutweiderich und Sumpfstorchschnabel in direkter Nähe, nämlich beim Wasserrohr, gepflanzt. Der Beinwell war dort (wurde mit weggebaggert, steht aber an mehreren anderen Stellen) und wird sicherlich wiederkommen. Wasserdost steht auch in der Nähe, mal abwarten, ob er von allein dazukommt.

Hier ist eine Liste weiterer passender Arten

Da werde ich mich mal umtun…. es muß doch dem Giersch beizukommen sein 😉

Totengräber samt Milben, aber….

….. nein, die Milben sind keine Parasiten! Sie sind (dem Totengräber) sogar sehr nützlich: wenn er auf einem Tierkadaver ankommt, den er als Nest für seine Larven als geeignet befindet, dann flitzen nämlich diese Milben von ihrem Taxi runter, um sich über Fliegeneier herzumachen – und Fliegenlarven sind scharfe Konkurrenz für so einen Totengräber. Sie entwickeln sich sehr schnell und könnten ihm seine Kinderwiege, den kleinen Leichnam eines Maulwurfs, einer Maus, eines Vogels…. streitigmachen. So schnell gräbt kein Käfer….

Außerdem kann ein Totengräber den Leichengeruch „seines“ Tieres verändern, so daß andere Nahrungskonkurrenten nicht so schnell aufmerksam werden!

Das kann man hier nachhören, der Link führt zu einer kurzen Folge eines Podcasts, in dem Mark Benecke allerhand spannendes über den „Duft des Todes“ berichtet, u.a. eben auch vom Totengräber. (Danke, teff!!)

Und all das wäre mir entgangen, hätte nicht der Herr F. im August diesen kleinen Käfer im Garten eingefangen, um ihn mir zu zeigen!! Daß es ein Totengräber ist, wusste ich (wieso? Keine Ahnung, aber ich wusste es *g*) Den ganzen Rest hab ich mir ergoogelt oder eben von teff „nachgeliefert“ bekommen, die beim betrachten des Kleinen grad bei uns war. Dieser hier ist übrigens ein GEMEINER Totengräber (Nicrophorus vespillo), zu erkennen ist das an den roten Fühlerenden.

Geschützt: Nachbarn

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Irgendwann war mal Sommer …

… und wenn es richtig warm war, im Juni schon, aber auch bis August, sah ich im Teich mehrfach eine Art dicken Wurm, vielleicht (der größte) 10, 15cm lang, sich schlängeln.

Ein Blutegel???

Leider hab ich kein besseres Foto hingekriegt, ihn aber (im Kescher) besser betrachten können.

KEIN Blutegel, sondern ein Pferdeegel (Haemopis sanguisuga)

Lebensraum des Pferdeegels sind stehende sowie langsam fließende Gewässer. Die Art kommt in ganz Europa sowie in Nordafrika vor. Sie saugt kein Blut, hierfür ist die Bezahnung des Kiefers (zwei Reihen von je 14 Zähnchen) zu schwach. Stattdessen ernährt sich der Pferdeegel von verschiedenen Wassertieren, die er verschlingt. Zum Beutespektrum zählen etwa Insektenlarven, Würmer, Fischbrut sowie Laich und Larven von Amphibien. Zwischen den Mahlzeiten können lange Phasen ohne Nahrungsaufnahme überdauert werden.

Die Tiere bewegen sich sowohl kriechend fort – unter Zuhilfenahme ihrer beiden Saugnäpfe an den Körperenden – als auch frei schwimmend mit Schlängelbewegungen. Manchmal verlassen Pferdeegel das Gewässer. In feuchter Erde in Ufernähe werden Eikokons abgelegt. Diese sind bis zu einem Zentimeter groß. (…)

Sowohl der deutschsprachige als auch der aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete wissenschaftliche Name sind irreführend. Haemopis sanguisuga bedeutet so viel wie „blutgieriger Blutsauger“, obwohl die Art nicht zu den ektoparasitischen, blutsaugenden Egeln gehört. Die Bezeichnung „Pferdeegel“ beruht auf einer Verwechslung mit dem im Mittelmeerraum beheimateten Rossegel (Limnatis nilotica). Dieser kann an Viehtränken in die Nasenhöhlen, den Rachen und die Speiseröhre von Rindern, Pferden etc. eindringen und sich dort festsetzen.

Wikipedia

Wie schafft es so ein Tier wohl von einem Gewässer in ein anderes? Als Ei?

Flatterkleinchen

Anfang September tummeln sich, sobald die Sonne rauskommt, winzigkleine Gestalten auf den Rainfarnblüten

Näher ran:

Noch näher

Wieder half obsidentify: Anthophila fabriciana, ein kleiner Falter aus der Familie der Spreizflügelfalter, sitzt manchmal auch auf Senfblüten. Gar nicht so leicht, ein wenig über den Winzling herauszufinden, aber dann:

Kleiner tagaktiver Nachtfalter der meist in größerer Anzahl an geeigneten Nektarpflanzen zu finden ist. Falter der ersten Generation (Mai/Juni) sah ich bislang noch nicht, die der zweiten Generation haben nach meinen Beobachtung eine Vorliebe für Blüten des Rainfarns.
Die Raupen bauen sich ein typisches, tütenförmiges Wohngespinst mit einem Blatt ihrer Futterpflanze.

naturspaziergang

Mondvogel

Juli bis 31.August: Derzeit gibts viele Raupen des Mondvogels Phalera bucephala, wir konnten sie in verschiedenen Altersstufen angucken, die letzte sah schon so aus, als wolle sie sich bald verpuppen – und laut Insektenbox wird sie das auch sehr bald tun. Im Link sieht man übrigens auch, warum der Schmetterling „Mondvogel“ heißt:

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Wikipedia sagt noch: mit angelegten Flügeln sieht dieser Falter einem gebrochenen Zweig verblüffend ähnlich, am ehesten einem Birkenzweig. Aha. Da er ein nachtfalter ist, werde ich das wohl eher nicht verifizieren können – obwohl: vielleicht kommt ja mal einer ins Wohnzimmer: sie fliegen wohl Lichtquellen an

So schnell kanns gehn: :-)

Heute ein Tag wie ein Geschenk:

Die Sonne strahlt, über 20 Grad. Während tags zuvor beide Arme taten, als könne ich spätestens übermorgen garnichts mehr tun, haben sie sich über Nacht verabredet, Ruhe zu geben. Ich hab sogar den Kompost umgesetzt (Grasbüschel zupfen oder Stauden abknipsen ist übel, schaufeln geht. Jedenfalls heute)

De ole Mann ist aus dem Krankenhaus zurück, ich hatte frei und KEINEN EINZIGEN TERMIN und habe ganz viel gelesen zwischen dem Tun. Der Sonnenwachsschmelzer schmolz die letzten Waben des Jahres ein, und gegen Abend sah ich dann auch noch erstmals eine große, rotleibige Libelle hinten am Teich.

Aufgetankt, gefühlt richtig viel

🙂

Was los ist

Kurzform:

  1. Teff und GrafOlaf sind wieder wech.
  2. Seit letzter Woche hab ich nun ne Ellbogenmanschette für die Knochenhautentzündung Ellbogen rechts
  3. De ole Mann kommt heute wieder aus dem Krankenhaus. Oder morgen (ja, er war notfallmäßig drin)
  4. Im Garten gibts himmelblaue Blattkäfer

Langform:

  1. War schön, ich aber sehr k.o. und schlapp. Aber das ist ja inzwischen fast normal UND GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!!
  2. Tut ordentlich weh, ist rechts. Wahrscheinlich Folge der monatelangen Überlastung wg. der FrozenShoulder links. Weil jetzt rechts schmerzhafter ist als links tu ich mehr mit links, was dazu führt, daß die Schulter wieder mehr schmerzt. Aber die Manschatte hilft, es scheint langsam besser zu werden. Auch diese ganze Schmerzsache GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!! Fitneßstudio ist wieder gestrichen, schmerzt sowas von – also werde ich weiterhin schlapp sein – Teufelskreis
  3. Erster Altenheimanruf 3 Uhr nachts (nicht rangegangen), zweiter 6 Uhr. Rangegangen. Ein Vormittag großer Sorge und vieler Telefonate, denn eine Not-OP war nötig: Nabelbruch. Die letzte Narkose hatte ja schlimme Nebenwirkungen gehabt…. aber alles ging gut, de ole Mann ist fit und völlig bei sich, gestern war ich auch zu Besuch. Großes Glück, daß schnell reagiert wurde: der Nabelbruch hatte eine Darmschlinge eingequetscht, wäre die abgestorben, wäre das sehr bös‘ ausgegangen
  4. Das ist laut obsidentify der himmelblaue Blattkäfer(Chrysolina coerulans) (Ich hab noch paar mehr Fotos, aber man war sich 100% sicher…) Larven und Käfer leben von Minzen. Passt ja.
  5. Insgesamt finde ich, daß es endlich mal alles wieder dauerhaft ruhig und (schmerzmäßig) besser werden dürfte. Langsam hab ich nur noch wenige Kraftreserven über, kommt mir vor. Ich versuche, Ressourcen zu finden, es klappt nur bedingt: Der Besuch hat ein wenig aufgetankt. Garten – geht wieder kaum, was zu tun, und zum rumsitzen ists zu kalt und feucht. Arbeit macht Freude, ist aber körperlich auch richtig grenzwertig. Auch de ole Lüüd gehören, obschon auch zu den Kraftzehrern, zu den Ressourcen. Die Freude bei beiden, wenn sie mich sehen. Auch, daß sie oft und deutlich äußern, daß sie froh sind, daß wir alle da sind. Doch insgesamt neigt die Waagschale sich gen „schlapp und überfordert“. Daß es, schon allein auch wegen Corona, so vielen Menschen so geht, das machts nicht besser. Hilft höchstens insofern als ich mir sage: nein, Du stellst Dich nicht an, es ist wirklich alles sehr kräfteraubend seit langer Zeit.

Grünader-Weißling

Seltsamer Kohlweißling….oder isses gar keiner??

Nee, das ist keiner!!!

KLEIN ist der!

…und es ist ein Grünader-Weißling (Pieris napi)

Zum Lebensraum des Rapsweißlings gehören feuchte, grasige Orte mit etwas Schatten, Waldränder, Baumhecken, Fettwiesen und bewaldete Flusstäler. Die späteren Generationen erweitern ihren Einzugsbereich bei der Suche nach alternativen Futterpflanzen in trockenere, aber blütenreiche Lagen.

Der Generationsverlauf variiert mit Lokalität, Höhe und Saison. In Nordeuropa werden zwei bis drei Generationen von April bis Anfang September beobachtet.

Zu den Futterpflanzen der Raupe gehören Schaumkrautarten (Cardamine), aber auch verschiedene Arten von Kresse wie Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale), Senfe(Sinapis) und Knoblauch (Allium sativum).

sagt Wikipedia.

Schaumkraut – ein winziger Restbestand blüht in manchen Jahren am Rande der Kuhkoppel, wo der Dünger wohl nicht hinkommt. Ich will versuchen, ob es am Teichrand wachsen mag. Aber noch habe ich keine Saat. Senfe gibts in den Blühflächen; der Grünader-Weißling wird auch Rapsweißling genannt, aber es ist wohl nichtmal sicher, ob die Raupen auch am Raps gedeihen…. na, jedenfalls wohnt der Erwachsene alljährlich in unserem Garten.

News

1.: da wo bisher mein Computer stand, siehts jetzt so aus:

auch nicht wirklich *g* – auch das rechte Fenster ist ausgetauscht! Aber so sieht man das vorher-nachher gut.

2. das bleibt wohl ein Weilchen so. Die neuen Fenster bringen büschen was mit sich, es paßt nix so recht, und es müssen Rigipsplatten etc bemüht werden – und das heißt: im Grunde ists sinnvoll, dann auch gleich zu streichen. Und wo der erste Durchgang (die Fenster letztes Jahr) fix und reibungslos drin waren, ist jetzt nicht nur in diesem Zimmer ein wenig der Wurm drin: die Terrassentür für den Mieter ist falsch geliefert worden, das heißt: nochmal 8-10 Wochen Wartezeit auf die Ersatztür. Und die Sache mit dem streichen, wenn (wahrscheinlich Ende der Woche) die restlichen Arbeiten im Arbeitszimmer fertig sind, ist auch sowas:

3. mein Körper will nicht, wie ich will 😦 Derzeit ist der rechte Ellbogen so schmerzhaft, daß sämtliches Krafttraining nicht machbar ist, darunter leidet dann wieder der Rest. Es ist zum mäusemelken, eindreiviertel Jahr schlage ich mich jetzt schon mit dem ganzen Sch*** und seinen Folgen rum, und ein Ende ist nicht wirklich absehbar. Arzttermin ist anberaumt.

Tier No 234 an Pflanze No 296 *g*

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Habe eine wunderbare neue App, kostenlos und googlefrei, entdeckt: obsidentify

Mit ihrer Hilfe hab ich auch dieses Kerlchen identifizieren können, das leider nicht recht typisch aussieht: „meiner“ ist wesentlich kontrastärmer gezeichnet als das „normale“ Exemplar. Ich hab mich deshalb in einer Signalgruppe mit lauter BiologiestudentInnen und „BestimmerInnen“ unterschiedlicher Fachgebiete nochmal vergewissert: es ist wohl tatsächlich der Brennesselzünsler, Anania hortulata.

Die Blüte, an der er sitzt, ist eine der Nicht-Naßfüßler-Pflanzen, die ich neu erwarb: eine nickende Distel Carduus nutans, die schon mehrere Blüten ausgebildet hat. Ich hoffe, sie sät sich aus, denn nach der Blüte stirbt sie ab.


Was die App angeht: die Fachleute warnen ein wenig, man muß sie wohl eher als Anhaltspunkt nutzen als ihr vorbehaltlos zu glauben, UND man muß unbedingt das Bestimmungsobjekt vorher groß und mittig im Bild justieren, sonst klappts nicht. Aber mir langen Anhaltspunkte ja oft, und die paar Male, die ichs getestet hab, hat sie gut funktioniert.

Was die Überschrift angeht: ich hatte lange nicht mehr geguckt, wie viele Tiere und Pflanzen ich denn eigentlcih bislang einigermaßen sicher in meinem Garten bestimmen konnte – und war überrascht! 🙂

Uiuiuiuiuiuiui!!!

Bin ganz aufgeregt, immer noch!

Denn vor einer halben Stunde bin ich rausgegangen, um zu gucken, wie der Wasserstand am Teich aussieht (es hat den ganzen Tag immer wieder heftig geregnet) Steh ich da so rum mit dem großen Schirm überm Kopf, kommt von der anderen Teichseite ein großer, zierlicher, grauer Vogel mit weißer Unterseite, langem, spitzem Schnabel und langen Beinen angeflogen. Will sich offenbar auf den Holunderstamm im Teich setzen, sieht mich aber, flattert ungeschickt, um sich noch umdrehen zu können und fliegt dann schimpfend (Wi – wi – wi) weg, wobei ich noch oben eine auffallende weiße Stelle am Bürzel sehen kann (der Restschwanz sah dunkel aus)

Foto aus Wikipedia, GNU-Lizenz, G.M.Garg

Ich nix wie rein und im Vogel-Buch gesucht. Dann mit ersten Ideen ins Netz, weitergeguckt – Letztlich bin ich am Waldwasserläufer hängengeblieben. Wegen der Optik, des im Buch extra erwähnten auffallenden weißen Bürzels im Flug, und weil ich folgendes las:

Er brütet in Skandinavien und Rußland, kommt aber bereits nach 2 Monaten in die Migrations- und Überwinterungsgebiete – und die sind eben auch hier, in Nord-Ost-Deutschland. Und dort findet man ihn dann auch an kleinsten Gewässern, wie Gräben und Tümpeln, meist alleine.

Kann das sein???? Mir war nicht klar, daß Vögel mit Stelzbeinen überhaupt irgendwie mitten im Land im Garten zu finden sein können, ich hab solche immer mit „Nordsee“ in Verbindung gebracht … Sollte es hier Menschen mit belastbarem Vogelwissen geben, dann wäre ich interessiert an einem Feedback, denn trotz der Infos, die ich las, kann ich immer noch fast nicht den eigenen Augen trauen, so kurz und überraschend war die Begegnung!

parasite

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14.7.: Stellt Euch vor, daß diese Fliege so klein ist, daß ich sie ohne das rote Vieh auf dem Rücken garnicht wahrgenommen hätte, gut getarnt auf den farblich ähnlichen, auch schon kleinen Pastinakblüten. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie klein der Parasit ist. Eine Milbe? Oder gibt es so kleine Zecken???

Und wenns ein wenig gruslig sein soll, dann stellt Euch mal vor, wie groß eine Zecke an Eurem Rücken wäre, wäre sie in einem ähnlichen Größenverhältnis zu Euch wie dieser Parasit zur Fliege ist….

*schauder*

Zum grünen Tierchen: Für eine Fliege hats zu lange Fühler. Für eine Blattlaus passt mE der Körperbau nicht. Aber eine Signalgruppe konnte helfen: es handelt sich um eine Wanze, wohl die zweipunktige Wiesenwanze (Closterotomus norwegicus)

Und weiß wer, was DAS für ein Monsterchen sein könnte:

Ich hatte nicht die winzigste Idee, wo oder wie ich suchen könnte…. aber auch da gabs Hilfe: es ist die PUPPE eines asiatischen Marienkäfers!!!