Mal was nettes??

Gestern:

Ein Anfang – das Monstrum steht. Zumindest das Gerüst, sozusagen 😉

Endzustand, abends halb sechs – Man sieht schon: der steckt was weg! 🙂 (Ganz links schwer erkennbar: ein hoher Zargenturm….

Ha! Wenn DAS nicht ordentlich ist, jetzt! (Die Flecken sind nur auf der Linse, nicht „in echt“)

Aber es muß schon auch noch ordentlich was verstaut werden…. sechs Böden sind da noch, bin nicht sicher, ob wir nicht noch welche nachkaufen….

Dieser Zustand bleibt nun bis zum nächsten Wochenende unverändert, denn: *TUSCH*!!!

Tjüs!
Ich bin jetzt mal wech!!!!!
Mein Vorhaben ….. raus, nicht erreichbar für ganze zwei Tage, ganz alleine …. wenn Ihr dies lest, sitze ich schon im Zug. Das, so fand ich, hab ich echt nötig – und bin sehr gespannt darauf, wie es sich anfühlt!
Der Herr F. wird’s schon richten, sollte irgendwas sein.

*wink*

…und weiter geht’s … im Keller…

Jubiduuuu!!!

Im Keller ist PLATZ jetzt, und ORDNUNG!!!!

Der Herr F. hat eines Morgens fast ganz allein, bevor ich’s auch nur mitgekriegt hatte, das Regal oben ab- und unten wieder aufgebaut („eigentlich wollte ich nur mal gucken, was für Schrauberbits ich brauche….“*g*), und keine zwei Tage später hatte ich Alles wieder eingeräumt – außer ein paar Kisten. Die muß der Herr F. erstmal durchgucken – aussortieren ist Trumpf!! 😉

Auch ich hab dabei allerhand aussortiert. In den Schuppen ein wenig, aber das meiste davon in den Müll (zB sind alle Farbdosen und -eimer geprüft worden. Und Einiges war nicht mehr brauchbar). Wieder was wech. Eine Luftmatratze, die die Luft nicht mehr hält, Ersatzteile, von denen Niemand mehr weiß, wofür sie sind – lauter so Kram, der sich ansammelt: weg!!!

Jetzt ist im Keller weniger Zeugs, es gibt eine übersichtliche Ordnung, und sauberer ists auch. Wobei das sich da unten im Keller leider immer SEHR schnell ändert (ich sag nur: Asseln und Spinnen….)
Der kühlschrankgroße Gefrierschrank ist auch weg: nachdem im Amt kein Bedarf war hab ich ihn bei ebay eingestellt, und schon hat ihn Einer abgeholt- für die UkrainerInnen, die grad in seinem Ferienhaus wohnen. Gut!!

Und dann haben wir noch – nach ichweißnichtwievielen Jahren den Inhalt unserer beiden Werkzeugkästen rausgeholt, vergnaddelte Schraubenzieher, total verrostete Zangen und Doppeltes raussortiert, Alles zusammengeschmissen, die Kästen gesäubert und einen Kasten für „brauchen wir dauernd“ und den zweiten für „was man selten braucht“ wieder einsortiert. Beide Kästen gehen wieder zu und werden dadurch auch nicht mehr so schnell so dreckig werden. Herrlich!

Wieder was geschafft! 🙂 Das ist sooooo befriedigend, jetzt in diesen Keller gehen und dort etwas TUN zu können, ohne vorher umzuräumen, damit dafür überhaupt Platz ist.
Oder sich einfach nur umzusehen und den Platz zu bewundern und die Ordnung!!! 🙂

P.S. Warum DAS jetzt unter der Kategorie „renovieren und sanieren“ steht? Weil es 1. fast so viel Arbeit war als hätte man renoviert, und weil es 2. irgendwie noch zum renovieren gehört, als Folge des Heizungsumbaus.

Unheimlich!

Langsam fange ich an, mir selbst unheimlich zu werden, so von wegen Tatkraft und so….
Wieso?
PAX!
Hä?

Naja, vielleicht erinnert sich noch Jemand an das hier:

2020 hatten wir die ersten neuen Holz-Alu-Fenster bekommen, im Bienenzimmer. Auch schon wieder über zwei Jahre her. Und da schrieb ich: (mit dem Mauszeiger auf die Bilder gehn, dann sieht man, was ich schrieb…)

Tatsächlich hatten wir überlegt, was wir da tun könnten. Und uns gedacht: Ein SCHRANK muß her, aber einer, in dem man Beutenstapel, Eimerstapel und das ganze restliche Regalchaos unterbringt.
Da Bienenbeuten aber ganz seltsame Maße haben, gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

1. Maßanfertigung

2. IKEA

Und hier stockte das ganze. Für einen Bienenzimmerschrank kam Möglichkeit eins einfach nicht in Frage. Und Möglichkeit zwei?
Ich setzte mich an den Computer – und scheiterte am Schrankplaner von IKEA kläglich. Der war noch mit Flashplayer. Den aber gab es gar nicht mehr, und weder der Herr noch ich hatten ihn auf dem Computer: zu unsicher, sagte der Herr, das große Möbelhaus stellt das sicher bald um, das können Die sich nicht leisten, auf so ein veraltetes System zu setzen!

Das war’s für die nächsten zwei Jahre: ich HASSE es, mit solchen Tools rumzutun, und eigentlich hab ich auch keine Lust auf IKEA-Schrottmöbel und erst recht nicht aufs aufbauen!

Aber jetzt kam ich im Keller nicht weiter mit meiner Räumerei.
Es fehlte ein Regal.
Und da oben im Bienenzimmer – da steht eins, das da eh seit Jahren weg soll, zugunsten eines Schranks…..
also habe ich mich nochmal auf den Plan mit IKEA besonnen.
Aber verdammt – die ganze Messerei, zwei Jahre her, und der Zettel ist doch bestimmt verschütt ……
ich mag nicht….
na, ich kann ja mal suchen
– und?
Ein Griff, und der Zettel mit den Maßen war gefunden.
Das war ein Zeichen!!!
Den Herrn F. geschnappt, die halbfertige Planung beendet, BEVOR es zu ernsthaftem Streit kam (ich kann sowas nicht und bin dann schnell unausstehlich!!), zwei Tage später den Rest gemacht, schnell bestellt, bevor der Grusel über die Materialliste siegt (Spanplatte, Kunststoff, Papierfolie…..)
Demnächst zieht ein PAX-Schrank hier ein.

Ich habe schon begonnen, das Chaos zu verlagern:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Schrank wird von der Ecke bis zur Tür reichen. Und mir graut es vor dem Aufbau!!! Der Herr F. ist gut in sowas – aber ICH bin grauenhaft schlecht darin, und ich kann fürchterlich nörgelig werden, wenn sowas nicht schnell vorbei ist – und das wird es nicht sein! Verziehen werde ich mich aber auch nicht können, denn allein kann kein Mensch so ein Monstrum aufbauen ….. Ich sags ja, ich bin mir selbst grad unheimlich…..

Es geht voran

Nach wie vor bestimmt Tatkraft das neue Jahr:

Montag/ Dienstag: Die nächste Kellerecke, nicht ganz so lange unangerührt, ist von einem offenen Schrank „befreit“, der zuvor leergeräumt werden musste. Einiges konnte in den Müll.

Ausgeräumt

Ebendieser Schrank zog um: neben die Ecke zum Thermokeller (dort hatte ich „vor Pelletheizung“ das Wandregal abgebaut, das immer Alles an Farben und Lacken beherbergt hatte. Nun sollen in diesen Schrank Eimer, Schüsseln, Planen…  Dinge, denen Feuchtigkeit nichts anhaben kann, denn dieser Kellerraum ist leider etwas feucht.

Dann musste die Ecke gesäubert werden. Auf ihre neue Möblierung wartet sie noch.

Freitag dann, also gestern, morgens um halb zehn:

Heute bin ich mal richtig froh, daß wir hier keinen Feiertag haben, denn ich hab ne Menge Telefonate zu erledigen (und einige davon auch schon erfolgreich hinter mich gebracht), was alles nicht gegangen wäre, hätten wir Feiertag.
Außerdem hab ich schon Erkältungshonig angesetzt. Bin nämlich um halb acht aus dem Bett geworfen worden von sehr ungnädigen Stimmen im Flur. War dann etwas beunruhigt, so daß ich nicht mehr einschlafen konnte….. was war?
Der Herr F. hat den Kater geschimpft, weil der ’ne Maus im Flur fallenlassen hat. Es war also nur EINE Stimme, aber die war wegen Ärger plus Erkältung so fremd, daß ich von oben gedacht hatte, ich höre zwei streitende Leute…. *gg*
Die Waschmaschine läuft auch schon – und jetzt geh ich wieder runter und mach die erste Fuhre Abwasch…..

Nachmittags dann Termin 1 in der Abfolge mehrerer Termine, nach deren Ende das Wohnhaus der ole Lüüd endgültig in DES Nachbarn Hände übergeben wird, der es schon vor Jahren kaufte (Nießbrauch der olen Lüüd inbegriffen).
Er und seine Frau haben soooooo viel getan!
Als de ole Mann noch dort wohnte ging es schon los: von eben mal ’ne neue Glühbirne eindrehen über Schwellenbeseitigung, als de ole Mann den Rollator brauchte, Winterdienst, Mülltonnen vorziehen und „Hangelstangen“ für de rollatorverweigernde ole Fru anbringen bis zu täglichen(!) Viertelstunden bi de ole Fru (nach dem rechten sehen und schnacken), seit sie allein dort lebte und ganz allgemeinen „ein Auge haben“ bis zum Schluß. Ohne dies hätte de ole Fru niemals so lange daheim bleiben können, und sie war dankbar dafür!

Nun erweist dieser Nachbar noch de ole Mann und uns einen Riesendienst: nachdem wir Alles draußen haben, was de ole Mann oder wir noch haben möchten, brauchen wir keinen Trödler zu engagieren. Er hat angeboten, das Haus zu räumen. Weil er meint, dann könne er noch büschen drauf achten, ob es noch persönliche Dinge gibt, die dem ole Mann aufzubewahren lohnen könnte. Die würde er dann in einem der Schränke sammeln und erst entsorgen, wenn de ole Mann nicht mehr ist.

Wie klasse ist DAS denn?
SEHR klasse!!!

Derweil bin ich noch immer „in den Papieren“. Jetzt, da alles durchgesehen ist, folgt der mühsamere Teil: offenes klären.
Dafür braucht’s Unterschriften, Vollmachten, Stempel ……. nur ein Beispiel: wenn man die GEZ abmelden will, muß das Pflegeheim mit Stempel und Unterschrift bezeugen, daß der ole Mann dort wohnt…. Mannmann…

Und ein Gemeinschaftskonto kann nicht einfach auf den übrigen Menschen allein weiterlaufen. Nein, es muß ein ganz neues Konto eröffnet werden, und um dann das Geld darauf zu übertragen braucht’s Sterbeurkunde, Erbschein etc. Im Original – nix da mit „kann ich mailen“.. .. das empfinde ich schon fast als Schikane. Warum kann die Verstorbene bitteschön nicht nach Vorlage der Dokumente einfach als Mitinhaberin gelöscht werden?? 🤔😟
Ein Erbschein ist allerdings noch nicht aufgetaucht, also Anruf beim Bestatter: das ist normal. Wir werden in 4-6 Wochen automatisch Post vom Amtsgericht bekommen wg. Testamentseröffnung, und im Zuge dessen kommt dann der Erbschein. Pause also im Konten-Klärungs-Ablauf. Dafür kommt anderes: ich stoßé in den Papieren auf eine Sanitätshausrechnung, aus der hervorgeht, daß der Duschstuhl im Haus offenbar nur zur VErfügung gestellt wurde, also zurückgegeben werden muß. Also telefonieren und klären…. ja, isso. Okay.
Und so werkele ich vor mich hin – wie gesagt: eine sehr befriedigende Aufgabe, im Prinzip, aber.….

Das Räumen im Keller dagegen ist NUR fein, weil sich Chaos lichtet, Ordnung einkehrt und das säubern zwar echt eklig ist, aber auch wirklich sichtbar. Leider ist allerdings der Herr krank, und ich fühl mich angeschllagen (Rücken!! Schulter!!!), so daß seit Mitte der Woche „Räumstop“ herrscht. Aber die Lust ist noch da!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vielleicht geht ja 2023 als Jahr der Tat in die Annalen der Villa Fjonka ein 😉 Hätte was!

Den Winter überleben – Lektion fünf

Beitragsupcycling No 4 ….

In Lektion vier erwähnte ich ja schon, daß etwas fehlt. Und was leider dem dort gezeigten, sonst ja recht schönen Sitz-, Hör- und Leseplatz fehlt, das ist :

Feuer

ein ganz wichtiger Überlebens- und Wohlfühlfaktor!


was hier schlecht zu sehen ist, ist der Trick – anzuwenden nach solch besch****** Sommern wie diesem. Denn nur ein Ofen und ein Feuer nützen gar nix, wenn man das den ganzen Sommer über schon hatte, weil es da so kalt und naß war… dann wende man diesen Trick an:

Man schneide einen Apfel in Scheiben und lege ihn ins Wärmfach des Ofens- prompt durchzieht nach etwas Wartezeit ein wunderbarer Duft den Raum, und nach etwas längerer Wartezeit gibt’s angewärmte Apfelscheiben. Und ganz zum Schluß getrocknete Äpfel- hmmmmm!! Ein wirklich winterlicher Genuß! Und nur „richtig“ vom Ofen, nicht etwa aus der Bratröhre.

Wer also, wie ich, ein echter Wintermuffel ist, der besorge sich un-be-dingt einen Ofen!

2022: Leider ist genau das DER große Nachteil an unserem ansonsten ja wunderbaren neuen Kachelofen: Äpfel trocknen funktioniert nur bedingt und niemals so geruchsintensiv. Weil es an keiner Stelle so heiß wird wie im Wärmfach des Kaminofens. So trocknen die Äpfel zwar gesünder weil schonender – aber es duftet jetzt nicht mehr so gut bei uns.

Dafür gibts aber inzwischen eine Ofenbank. Die eigentlich der Herr F. unbedingt haben wollte. Nutznießer sind Andere….

😉

 

 

Den Winter überleben – Lektion vier

Beitrags-Upcycling, die dritte…. Diesmal lassen sich deutliche Veränderungen erkennen! Los geht’s:

Was hilft noch, dem Winter gute Seiten abzugewinnen?
Ganz klar etwas, das es dem Menschen ermöglicht, sich bei allem  kätzischen Beistand beim aussitzen nicht zu Tode zu langweilen – und das wären

Musik und Bücher

2022

2011

Geeignet sind hier vor allem Bücher, die spannend genug sind, das ganze Elend da draußen vergessen zu machen …. und Musik, die beruhigt, aber nicht einschläfert- Tom Waits, J.J.Cale, Little Feat – das ist typische Wintermusik.

Aber etwas fehlt hier noch…. wartet auf Lektion No5 *g* ….

Tja,  das mit der Musik hat sich verändert: Ihr seht zwar eine ordentlich gewachsene CD-Sammlung – aber die Musik meiner CDs höre ich inzwischen eigentlich nur noch über Bluetooth-Lautsprecher und -Radio. Bluetooth ist die neue Mixkassette, denn ich habe sämtliche CDs auf dem Handy und kann eine meiner Listen aussuchen. Das, was ich 2011 beschrieb, wäre jetzt die RUHE-Liste. Aber oft höre ich einfach eine „Mix all“
Was die Bücher bzw diesen Leseplatz angeht – er war und ist so gut wie unbenutzt, und das, obwohl der Sessel echt superbequem ist. Aber die Leselampe taugt nicht recht, die Ecke ist zu dunkel, der Blick fällt auf die Straße – Alles suboptimal, wenn frau nebenan ein kuscheliges Sofa stehen hat, das gut ausgeleuchtet und mit Blick ins Feuer dasteht.
Inzwischen ist „mein Zimmer“, dieses, dann ja auch noch Arbeitszimmer des Herrn F.. Aber das wäre so nicht gekommen, hätte ich es vorher viel und gern genutzt.
Irgendwann einmal wird der Sessel aber noch zu Ehren kommen, ich spüre das!!!!!

Lesen ist in diesem Winter übrigens schwierig. Ich kann mich auf wenige Bücher konzentrieren und sitze eher und viel vor der Glotze. Sendungen wie „Zwischen Tüll und Tränen“, „Leopard, Seebär und Co“, „Der Hundeprofi“ und „Kitchen impossible“ sind der Stoff, aus dem die heile Welt ist. Ihr dürft gern spotten – aber es ist so, diese Art Sendungen schaffen es, mich aus dem Gedankenkarussell herauszuholen und sind tröstlich. Wer hilft hat recht!!!

Schmetterling im Winter….

Jetzt, im Winter, ist es ziemlich gefahrlos, als Falter unterwegs zu sein: viele insektenfressende Vögel sind im Süden, die Fledermäuse und Igel in der Winterruhe, da lebt es sich gut.
Außerdem können die Männchen jetzt leichter zu den Weibchen finden. Das tun sie nämlich über Duftstoffe (die Weibchen DIESES Falters sind flügellos und sitzen also recht fest, wo sie sind). Im Winter ist da nicht viel, was ihre Lockstoffe überdecken könnte.
Aber wer ist es denn nun, den der Herr F. beim Holzreintragen direkt am Riegel der Schuppentür sitzen sah??
Wahrscheinlich ist es der kleine Frostspanner (Operophtera brumata)

„Wahrscheinlich“ deshalb, weil er vom Buchen-Frostspanner anhand von Fotos nicht zu unterscheiden ist, aber der Buchen-Frostspanner weniger häufig und meist eher in gebirgigen Lagen anzutreffen ist. Also gehen wir mal vom „kleinen“ aus….

Ihr Revier vergrößern tun diese Spanner durch die Raupen (denn das flugunfähige Weibchen legt seine Eier notgedrungen nur in engem Umkreis ab) Die Raupen nämlich spinnen frisch geschlüpft lange Fäden, seilen sich daran ab und werden dabei vom Wind verdriftet. Das tun viele Raupen und Larven, übrigens. Manche heften den Faden oben an, dann ist durch die Höhe des Absprungplatzes die Weite der Möglichkeit, zu wandern, abhängig. Andere nutzen ihren Faden wie ein Segel. Sie sind so klein und leicht, daß das funktioniert. Dann können die zurückgelegten Strecken ziemlich weit sein. Was genau davon die Raupe des kleinen Frostspanners tut, weiß ich nicht genau.

Frostspannerraupen können übrigens ganze Bäume kahlfressen, und da sie gern Obstlaub mögen, sind sie nicht allzu beliebt (bei Menschen). Aber die Raupen sind frühes Eiweißfutter für Meisen und Co., wer also Vögel im Garten mag und hütet, hat erstens weniger Probleme mit Großaufkommen und ist zweitens vielleicht milder gestimmt, sollte es doch mal einen Obstbaum treffen.

Nebenbei gemerkt GLAUBE ich, daß wir auch große Frostspanner haben – denn an meinem Geburtstag abends, als ich grad gar keine Zeit für Falterfotos hatte, waren bestimmt ein Dutzend Falter am Küchenfenster, die ich ähnlich wie diese hier in Erinnerung habe. Aber nuja – Erinnerung kann derbe täuschen.

Der kleine Herr Frostspanner ist das wahrscheinlich letzte Tier dieses Jahres und gleichzeitig das 290. auf meiner Liste!! 🙂

Den Winter überleben – Lektion drei

Weiter geht’s mit dem Upcycling alter Blogbeiträge 😉

Es gibt ja, ich habe es in der zweiten Lektion (die war damals über Adsventskalender, und da ich über unsere diesjährigen Exemplare schon geschrieben habe, hab ich sie ausgespart) schon angedeutet, noch eine zweite Sache, die es nur im Winter gibt und auf die zu freuen sich trotzdem wirklich lohnt- was ich denn auch kräftig tue! Jedes Jahr wieder ist es ein echtes Highlight, wenn der Postmann zweimal klingelt und ein riesengroßes M-Paket bringt, vollgepackt mit

Plätzchen

von des Herrn Mutter. Und das ist elf Jahre später noch immer so!!! 🙂

Diese Frau ist ein Phänomen! Moment mal, ich mach mal ’nen kleinen Teller zurecht mit einer winzigen Auswahl….

bitte sehr:

Also, nicht, daß jetzt irgendjemand dem Irrtum erliegt, das seien alle Sorten! Das mit der winzigen Auswahl stimmt ganz wörtlich, ich habe bloß 2 Keks Plätzchendosen geöffnet. Zwei von 5, und in allen sind immer nochmal mehrere andere Sorten! Und wer sich jetzt über das durchgestrichene Wort wundert: auch das ist ein böööööses Wort. Das merkt, wer es wagt, die Plätzchen mit diesem gar schröcklichen Wort zu bezeichnen- sofort protestiert der Herr F. aufs allerschärfste (auch im Ton- huh! Ich erbleiche schon, wenn ich nur dran denke!!) Kekse sind nämlich….. aber das soll er lieber selbst erklären. In jedem einzelnen Jahr seither hat die Frau Mama, inzwischen auch schon über 80 Jahre alt, angekündigt „Dies‘ Jahr back i aber nimmer so viele Sorten!“. Und jetzt, 2022, hat sie es leiderleider wirklich wahrgemacht! Noch immer gibt es VIELE Sorten, aber ausgerechnet zwei meiner liebsten sind (unter anderem) weggefallen. 

Jedenfalls schmecken die Plätzchen der Frau (inzwischen Schwieger-) Mama genau so köstlich wie sie aussehen und sind damit ein wesentlicher Grund, dem Winter nicht allzu gram zu sein!

Den Winter überleben – Lektion eins

Draußen wie drinnen: kalt.
Selbst wenn der Ofen bullert friert’s mich, der Rücken schmerzt, weil sich vor Kälte alles zusammenzieht.
Schätze, das kommt von innen.
Kann nicht, bitte, in dieser fiesen Zeit wenigstens mal länger die Sonne rauskommen?

Nein. Kann sie nicht. Aber ich brauche ein wenig Unterstützung, und die finde ich – gaaaaaanz treue LeserInnen werden sich VIELLEICHT erinnern – in alten Beiträgen. Vielleicht freut sich ja der oder die ein oder andere auch, alte FreundInnen wiederzusehen, denn seit 2011 – aus diesem Jahr ist die „Den Winter überleben“-Reihe – hat sich hier doch einiges verändert.

Genug der Vorrede, jetzt startet das Recycling 😉 Wenn ich Lust habe, streue ich hier und da einige Worte ein – in hübsch-warmem rot 😉


Statt zu jammern laufe ich durch die Wohnung und suche nach Hilfe. Was ist es, das (ja, es gibt Leute, die sowas behaupten) den Winter zu einer angenehmen Jahreszeit machen könnte? Gibt es sowas überhaupt? (Für mich, meine ich. Denn es gibt ja Leute, die sowas….)

Und ja.

Ich, gnadenlose Optimistin die ich bin, ich werde fündig! Sogar mehrfach! Und so startet also heute die Aktion „den Winter überleben“. Mit

Katzen

Denn meine Katzen sind es, die mir zeigen, wie man am besten damit umgeht, wenn es grau, feucht und kalt ist: man sitzt die ganze Jahreszeit einfach aus.

             

Was dabei wichtig ist: eine warme, weiche Unterlage (siehe Dicker). Und: eiskalte Füße werden wärmer, wenn man sie an warmen Stellen birgt (siehe Kilian) Achja, unsere lieben beiden Kater…. die zwei „Neuen“ wissen aber auch, wie man das macht mit dem Winter: Elsa liebt es, sich auf der Ofenbank zusammenzukringeln (natürlich nur, wenn die WARM ist), und ElMauski freut sich, daß dadurch Schöße für ihn frei sind….

Mensch kann sich ja nicht so gut den Umständen anpassen- erstens muß mensch arbeiten gehn, ok, aber zweitens kann mensch meist nicht 22 von 24 Stunden verschlafen. Ich jedenfalls nicht… aber wenn ich so meine Katzen betrachte, dann nehme ich mir fest vor, täglich für einige Minuten eine warme, weiche Unterlage zu suchen (Sofa??), meine kalten Füße warm zu bergen (Herr F.? Wärmflasche??) und vor mich hin zu dösen. Richtig. Sollte ich mal wieder tun…. tu ich jetzt! *wink*

Übung macht den Meister…. *gähn* 😉

Pellets

Pellets geliefert zu bekommen ist anders als Öl geliefert zu bekommen:

Mehrere Schläuche werden zusammengestöpselt, eine Maschine wird aufgestellt

Diese Maschine bekommt einen Sack drangestöpselt, und dann gehts los: mit viel Getöse werden vier Tonnen Pellets in den Keller gepumpt. Der Sack ist für Staub, denn Luft wird gleichzeitig abgesaugt. Und die ist staubig.

Die Schläuche passen mal eben durchs Fensterchen. Aber sie passen.

Was leider nicht so richtig passt: der Tank sollte 6 Tonnen fassen, aber mit den bestellten vier war er rappelvoll! Der Fahrer erklärte, daß das Tankgestell ausfahrbar ist, für sechs Tonnen hätte es 2,20 m Raumhöhe gebraucht. Okay, ich kanns sehen, er hat recht – aber der Heizungsbauer hat doch gemessen!? Mit vier Tonnen kommen wir wahrscheinlich nicht übers Jahr, sondern müssen im Winter nachtanken.

Gesprächsbedarf, aber nu‘ isses eh durch, wird sich nicht mehr viel ändern lassen, und ich hab eh Anderes genug, das mir im Kopf rumschwirrt. Gelutschte Drops können warten.


Nebenbei bemerkt: sämtliche Wetter-Seiten, Radare etc sind sich sicher, daß es hier schon den ganzen Morgen trocken ist. Ich bin seit halb sieben hoch, und es schneit unentwegt. Das Wetter hält sich einfach nicht dran, was der Radar sagt, es ist zum mäusemelken!!! 😦

Dochdoch, es gibt wieder einen…. oder zwei…. oder drei…..

Was?
Leute, es ist der 1. Dezember! Natürlich ADVENTSKALENDER!!! 🙂

No1 kommt von der Mama – ein Märchenadventskalender! Na, wer findet die meisten?

No2 ist unser  – des Herrn F. und meiner – Päckchenkalender. JedeR darf 12 Päckle öffnen, und hier stehen sie bereit!

Und No3 kommt vom Äppelken! Das hat nämlich hier, in Deutschland(!) einen gefunden, bei dem -taraaaaa- die Bildchen hinter den Türchen zum Kontext vorn drauf passen! Hyggelig isser auch noch, bloß schwierig zu knipsen ;-):

Der finnische Pfadfinderkalender vom letzten Jahr bleibt also für später einmal in der Schublade. Auch hier werde ich versuchen, so zu öffnen, daß ich die Türchen wieder schließen kann. Zum wiederverwenden. Es kommt die Zeit des Adventskalenderdarbens, bestimmt! Dann hab ich Vorrat!! 🙂

Zwölf von zwölf

Ein richtiger, echter Herbsttag beendet diesen Jahresblick.
Heute ist November pur düster, Regen, trüb (nach wie vor: der Kopf freut sich über jeden Tropfen, das Herz will Sonne….)

Viel, viel zu trocken war auch der Herbst. Der Teich dürstet nach Regennachschub. Die Binse müsste um diese Jahreszeit im Wasser stehen! – Kannst machen nix.

Erstaunlich: auf den Fotos wirkt der Garten weit weniger trist als in echt. Und unten ist zu sehen: immer noch blüht es draußen, die gefleckte Taubnessel hat sich das auch durch die Frostnächte nicht nehmen lassen.

Damit endet diese Zwölftel-Serie. Ich habe keine gute Idee, welcher Blick fürs nächste Jahr interessant sein könnte. Also gibts wohl vorerst keine Zwölftel. Es sei denn, von Euch hat Jemand einen Wunsch, welcher Gartenteil übers Jahr verfolgt werden sollte.

Im Dezember wird es noch eine Galerie zum betrachten des Jahreslaufs geben.

Raus und rein

Baustelle neben dem Tunu

Es war ja schon länger mein Wunsch – nun ists Anfang November geschehen:

die große Forsythie neben dem Tunu haben wir ausgebuddelt (sprich: hat der Herr F. ausgebuddelt – ich habe dekorativ herumgestanden und immerhin Kompost rangeschafft)

Letztlich hätte ich vier unterschiedlich große Forsythien zu vergeben gehabt (so groß war diese eine inzwischen), aber – man weiß ja: zu nix nütze undsoweiter…. also sind die auf dem Lagerfeuerhaufen gelandet.

Beim graben gab es eine nicht so schöne Überraschung:

Forsythien haben recht wenige und leicht zu entfernende Wurzeln. Diese hier hatte aber doch einen großen Umfang, oben wie unten

Obwohl es in der letzten Zeit doch wieder hier und da, zT auch ordentlich, geregnet hatte, war die Erde so ab 10 cm Tiefe fast staubtrocken.
Da fehlt noch allerhand Niederschlag….

Insgesamt wird ja der Frühling immer als DIE Pflanzzeit gepriesen – aber für Stauden und besonders für Gehölze ist der Herbst – Oktober bis Dezember – sogar die bessere Zeit: sie sind eh in Ruhe, und sie über unseren meist ja doch eher milden Winter mehr Zeit, sich einzuwurzeln als im Frühjahr, wo sie treiben und wachsen wollen. Außerdem gibt es im Herbst/ Winter mehr Feuchtigkeit, von denen die kleinen Sträucher/ Bäume dann profitieren können. Wenn es, in unseren Zeiten viel schneller und viel länger als noch vor wenigen Jahren, dann trocken wird, sind sie schon eingewurzelt und können das besser wegstecken.

Da liegt das grösste Stück

Na, und jetzt durfte „der Neue“ einziehen – ein kleiner Strauch noch, der viel Platz bekommen hat, sich – hoffentlich gut auch unter der großen Buche – zu entfalten.

Der Herr F. hat ein ausreichendes Loch gegraben, wir haben den Kompost mit Erde vermischt, den Strauch aus dem Topf gepult (viele Wurzeln!! Um den rauszukriegen, musste unten eine Lage Wurzeln abgeschnitten werden. Aber so kann er sich dann gut nach unten ausbreiten. Man soll ja auch den Ballen auseinanderziehen – der hier war aber so eng und „nur noch Wurzeln“, daß das gar nicht möglich war), den Kerl eingesetzt, Kompost-Erdgemisch gut drumherum verteilt, festgetreten und ordentlich angegossen.
Seitdem hat es immer wieder geregnet, so daß er gut versorgt sein müsste.

Fertig!

Der Neue

Auf dem „fertig“-Bild sieht man, daß man fast nichts sieht 😉 Der Strauch ist halt noch klein, hat aber mehrere Stämmchen und reicht mir immerhin bis fast zur Schulter.

Und was ist es nun?

Es ist der schon angekündigte Faulbaum, Rhamnus frangula, ein Insekten- und Vogelernährer: 13 Raupenarten fressen an ihm, 35 Vogelarten mögen die Früchte, und auch Kleinsäuger wie die Haselmaus fressen die Früchte gerne (die für Menschen übrigens giftig sind)

Zitronenfalterraupen mögen übrigens ausschließlich Kreuzdornlaub – ohne Kreuzdorne (zu denen auch der Faulbaum gehört) kein Zitronenfalter. Da bei uns nur wenige Kreuzdornarten überhaupt vorkommen, ist der Faulbaum DIE Futterpflanze für Zitronenfalter!

Außerdem isser hübsch! Und unserer hat ganz offensichtlich in diesem Sommer schon geblüht.

Woher ich das weiß?

Hier, bitteschön:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im momentan also leider nicht mehr so dichten Gebüsch stehen nun also der große Zierjohannisbeerstrauch, zwei Stachelbeeren, das Pfaffenhütchen aus dem Hof, ein Zierbusch, den ich immer noch nicht bestimmen konnte und ein Faulbaum. Ich bin gespannt, wie schnell es wieder zuwächst!
Das von der Gespinstmotte so geplagte Pfaffenhütchen hat übrigens leuchtende Früchte und sieht jetzt wieder richtig gut aus.

Zum Schluß noch ein weiterer Tipp für Kauf- und Pflanzwillige: wurzelnackte Sträucher und Bäume haben es viel leichter als solche im Topf!

Leider wird inzwischen fast alles im Topf angeboten. Das verbraucht Riesenmengen von Bodensubstrat und Plastikcontainern und der Transport ist aufwändiger. Die Container müssen ständig gegossen und gedüngt werden. Ich habe selbst im Verkauf gearbeitet und bin bei den sommerlichen Gießorgien fast verrückt geworden. Etwas Wind reicht auch im Herbst, um die Töpfe auszutrocknen. Sind die Nährstoffe aufgebraucht, sieht die Pflanze sofort mickrig aus, sie kann sie sich ja nicht selbst im Boden erschließen. „Wurzelnackte“ Gehölze haben viel besser entwickelte Wurzeln und sind viel kräftiger im Wuchs. Aber es gibt sie kaum noch oder eben nur in dieser Jahreszeit.

(Andrea Stolz, in einem Text für unseren Naturgartenvereins-Rundbrief)

Und übrigens: billiger ists auch noch, wurzelnackt zu kaufen!

Ich hatte meinen Faulbaum denn auch wurzelnackt bestellt, aber als ich ihn abgeholt habe, kam die Baumschulmitarbeiterin an und berichtete freudestrahlend, ich habe die „bessere“ Topfware bekommen, das sei falsch geliefert worden, aber der (niedrigere) Preis gelte natürlich.
Tja.

Schrieb ich „Riesenraum“?

Gerade mal geht noch die Tür zum Thermokeller auf

…denn der Pelletstank ist wirklich, wirklich groß. Da unten werden noch die Schläuche, die die Pellets in die Heizung blasen, angeschlossen.

Hier werden später beim befüllen die Schläuche von draußen angekoppelt

Wenigstens kommt man jetzt gut zur Wasseruhr, und man kann auch (knapp) von jeder Seite drumrum, um an die Wände ranzukommen, falls nötig.

Puh, ist DAS ein Monster!!! 😳