Wölkchen – ein schönes Wort!!!! :-)

Tatsächlich haben wir, als wir in Mölln waren, die erste Fledermaus gesehen!

Es wird Zeit, nochmal drauf aufmerksam zu machen, was man tun kann, sollte man eine Fledermaus auf dem Boden finden! Für alle neuen LeserInnen hier: der unten verlinkte Beitrag wurde von mehreren FledermausexpertInnen gegengelesen, bevor er hier und später ähnlich in einer Zeitschrift veröffentlicht wurde. Die Infos stimmen also: *klick*

O’g’rillt is‘

11.3., Mittwoch

Beweisfoto 😉

Was die Bienen können, das können wir schon lange! Nämlich bei knapp 10° und Windstärke 7 im Halbschatten Essen holen und zubereiten.

Für uns die letzten Steaks aus dem Gefrierschrank, mit Kartoffelsalat, Senf und Brot (und bitteschön, alles bio und Kokosfaserrest-Grillkohle!! Nuja, Fertigkartoffelsalat… aber bio!! *gg*)

Für die Bienen den ersten Pollen des Jahres und sicherlich auch das ein oder andere Tröpfchen Nektar

Uns‘ Elsa war das ganze ein wenig unheimlich. Sie blieb in sicherem Abstand und guckte sich an, was die Verrückten da nun wieder veranstalten…

Die Restglut haben wir genutzt, um Brombeerranken aus dem Knick zu verbrennen, ebenso wie erste Sigone und Elfenblumenwurzeln aus den zwei große Fässern voll, die seit letztem Sommer vollgesammelt wurden und nach und nach entsorgt werden sollen sowie sonstiges Zeugs, das nur per verbrennen sicher aus dem Garten zu entfernen ist.Es ist ja immer wieder erstaunlich (wenn auch im Fall von Brennessel, Giersch, Sigone und Co nicht erfreulich), wie auch aus total tot aussehenden, seit Monaten im Trockenen liegenden Wurzel- oder gar Rankenstückchen voll lebensfähige Pflanzen sich in kürzester Zeit über den Garten hermachen, sobald sie Bodenkontakt bekommen …. aber gegen verbrennen kommen selbst die nicht an!!

Der Herr F. hat einen schönen Lungenzug voll Rauch genommen, als genau in dem Moment mal wieder der Wind drehte, als er grad zum glutentfachen direkt an der Brennschale saß und natürlich ordentlich tief eingeatmet hat, ohje, das hat gedauert, bis er sich ausgehustet hatte… und mir ist ein Schwall Rauch in die Kapuze geweht – bis ich das entfernt hatte und wieder einatmen konnte war ich fast schon erstickt. Aber sonst – schee war’s, und lecker auch.

JETZT WIRD FRÜHLING!!!!


Was ganz anderes: Empfehlung (ohne „gefällt mir“-Button, deshalb kann ichs auch in meinem neuen Menüpunkt nicht zeigen): dieser Text hier und auch das 1. eingebundene Video darin: *klick*

… Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Wie üblich: heute ist alles anders. Denn erst abends fiel mir so richtig auf, daß der große Abschlußstein neben (bzw auf dem Bild im verlinkten Beitrag noch eher UNTER, ganz links zu ahnen) dem „Kunstwerk“ schräg gen Weg sinkt. Der war aber nur zu richten, wenn das Kunstwerk entfernt wird, und da es nach den vielen Jahren nun eh in sich zusammenfällt, habe ich die Reste erst auf eine Schubkarre, dann nach hinten zur Totholzmauer gebracht, wo alles, was drin wohnt, sich jetzt zuende entwickeln und das Kunstwerk ganz abwickeln kann, sozusagen. Da ich wieder erst gegen Ende der Aktion ans Foto gedacht habe, gibt es nur eins mit halb abgeschnittenem Stein…*g*

Mit vereinten Kräften haben wir den Stein wieder aufgestellt. Tja, und wie das so ist – eins folgt aus dem anderen – nun liegen noch mehr Steine dumm rum, der Weg ist doch etwas tiefergelegt als zuvor (denn eine Stufe wollte ich nun auch wieder nicht mitten drin haben) der Rücken und des Herrn Ellbogen jammern in trauter Zweisamkeit, und Elsa ging derweil mehrfach rein und raus – durchs geöffnete Wohnzimmerfenster sowie durch die Klappe (zwar nur hinter mir her rein oder vor mir her raus, aber immerhin!!) und tollte während der ganzen Aktion fröhlich in der Nähe herum 🙂

Abends dann „Urlaubsprogramm“ pur: erst essen gehn, dann Kino 🙂

 

Erste Spontanaktion des Jahres….

8.3.: Im Blumenbeet hatte ich vor Wochen einen großen Aronstab ausgebuddelt (TIEFE Wurzeln!!), und gestern, nach all dem Regen, sah ich im Loch seitlich etwas graues – das sich als Findling entpuppte. Beim graben kam die Erinnerung zurück: damals, als aus dem vermoderten Holzstapel ein Beet wurde, hatte ich diesen Kerl liegenlassen. Der war für mich allein einfach zu groß und schwer. Aber jetzt sind wir ja zu zweit!

Das Loch, wo vorher der Brocken gewesen war

Eins ergab das andere – denn diesen Findling, dachte ich, könne man doch prima in die Mauer nach hinten einbauen – und schon lag eine Trockenmauer in Einzelsteinen und konnte erst wieder neu aufgesetzt werden, wenn der monsterschwere Block, der ganz unten schon fast im Boden versunken war, und den ich gestern noch beweglich gemacht hatte, bewegt IST – aus seinem ca 20cm versunkenen Bett hinaus hoch auf den Erdboden. Und 20 cm sind bei einem solchen Brocken VIEL!!!

Beim letzten erneuern der Mauer hatte ich dieses Riesending ausgespart. Aus gutem Grund. Aber jetzt wollte ichs wissen……

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Heute dann hab ich den Herrn F. dazu bewegen können, weiterzumachen. Wir beide waren schon von der gestrigen Aktion lädiert, obwohl das ja nach nicht viel aussieht: mein Rücken und des Herrn Ellbogen hatten uns gestern stoppen lassen, aber ich kann nicht gut aufschieben – weiß ich doch, daß die Motivation mit jedem Tag nachläßt, sich wieder dran zu geben. Und außerdem soll es die nächsten Tage wieder regnen! Also los jetzt:

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Leider kann ich nicht einfach die Mauer freilegen, indem der Humus von 50 Jahren weggeschaufelt wird. Denn dann würde man durch einen 30cm tiefen Graben nach hinten laufen *gg* Dies ist der Kompromiß ;-), denn die 2. Möglichkeit wäre, die ganze Mauer samt zweifellos unter der Erde verborgenem Weg freizulegen und alles „höherzulegen“ – und das will ich mir/uns nicht antun

Wir sind übrigens keineswegs fertig geworden: hier sieht man das noch vorhandene „Steinelager“, alles aus der freigemachten Lücke.

Die müssen noch sinnvoll verbaut werden, aber das ist 1. mit viel „Versuch und Irrtum“ verbunden (denn keiner der Steine hat verlegefreundliche, gerade Kanten) und 2. mit viel Wuchterei. Wie gesagt: die sind viel schwerer als sie aussehen…. Der Herr F. hat sich geweigert, heute weiterzumachen. Ich bin zwar unwirsch, mein Rücken aber schreit „Bravo“ *g*

Eine andere „Baustelle“ hat derweil der Mieter beseitigt: all das Gestrüpp aus der Tabula rasa-Aktion ist gehäckselt und auf dem Wall zu Nachbars hin verklappt:

Zu Erinnerung: DAS war das gewesen….

Es wird….. und da wir ja jetzt Urlaub haben, können wir uns wunderbar Rücken und Ellbogen kaputtmachen – bis wir wieder arbeiten müssen, wird es sich schon zurechtgeruckelt haben …..  *seufz* Nein, kleiner Scherz – so war das eigentlich nicht gedacht – aber diese Nacht war eigentlich genauso Sch*** wie VOR dem Besuch bei Ostheopathin/Orthopädin! Mist. Und deshalb hör ich jetzt auch zu tippen auf und mache meine „LWS-Entlastungs-Übung“, gefolgt von „Hüftbeuger strecken“ *augenroll*

Versteh Einer….

…. daß (nur bei mir??) in diesem Jahr die Freude über Krokusse, Märzenbecher, Schneeglöckchen und Co nicht so recht aufkommen mag. Selbst daß zum allerersten Mal die Kornelkirschen so doll blühen, daß man’s auch sieht, ohne nach den einzelnen versprengten Blüten zu suchen, entlockt mir nur ein leises „ui“.

Braucht’s vielleicht doch den verhassten Winter, um sich so richtig zu freuen, daß die Frühlingsboten da sind? (Bei uns hat es die ganze Zeit über bislang kaum mal einen kleinen Nachtfrost gegeben, tags lagen die Werte zwei oder drei Tage lang mal um 0°C, weniger gabs nicht) Oder liegts dran, daß der Gedanke „und wenn jetzt noch ein Wintereinbruch kommt, dann stirbt das alles“ so präsent ist? Oder liegt es daran, daß es zwar permanent (zu) warm ist (seit Wochen pendeln die Temperaturen zwischen 4 und 11°C), aber niemals die Sonne scheint – so daß all die Pracht kaum genossen werden kann?

Jedenfalls möchte ich jeder Meise, jeder Krähe mit Nistmaterial am liebsten persönlich den Schnabel leeren, jeder Osterglocke zurufen: „DIE KNOSPE NOCH NICHT ÖFFNEN!!!

Wie gehts Euch mit diesem vorgezogenen Frühling?

Brrrrrrrrrr – unbritisch

Kalt ist es geworden! Nachts frierts ordentlich, und tags – wolkig und 5° ist nicht grad, was frau sich so wünscht.

Aber da ich eh diese Woche Überstunden schiebe, ists nicht so schlimm…. hoffen wir mal auf Ostern!

Vorteil: da sich keine Biene draußen blicken läßt, konnte ich heute die schon voll bebrütete Drohnenwabe, die wir letzte Woche dem Mondvolk geklaut haben, den Vögeln zum auspicken hinhängen. Es ist gut zu erkennen, welcher Vogel älter, welcher Frischling ist 😉 die alten erinnern sich genau, die jüngeren sind scheu, sitzen erstmal und gucken zu und tun sich dann schwer, sich an der Wabe festzuhalten.

Bisher sind dagewesen: Kohl- und Blaumeisen, Hausspatz und – Frau Specht, die ich seit Wochen nicht am Futterplatz gesehen hatte!

Leise rieselt….

… nein, nicht der Schnee *gg*

Es rieseln weiße Blütenblätter der Mirabellen! Schon jetzt! In der Nacht zum 1.4. hat es heftig gefroren, seitdem ist kein Halten mehr.

Und auf dem Weg zum Frauen-Doko-Turnier am letzten Wochenende sah ich auf einem Feld tatsächlich Raps, der schon Knospen hat, die sich gelb zu färben begannen. Ob der den Frost überstanden hat? Auf den anderen, „normalen“ Feldern beginnt der Raps sich aus den Rosetten zu erheben, auch das viel zu früh! Ich finds toll (wie ich alles toll finde, was mit Wärme und Sonnenschein zu tun hat), aber für die Insekten taugt das nicht! Mal sehn, wie das sich weiterentwickelt.

Mit den Hummeln – das ist nicht so einfach! Erstmal das grundsätzliche: man darf Hummeln nicht der Natur entnehmen! Also bin ich halb-brav. Ich gucke nur in meinem Garten, in dem sie eh fliegen. Und ich schaue natürlich, ob sie gerade auf Nistplatzsuche sind. Das kann man recht leicht erkennen: Hummelköniginnen, die suchen, fliegen dicht über dem Erdboden langsam herum und setzten sich immer wieder hin, kriechen hier unter ein Blatt, dort in einen Spalt….. weil sie eben nach einer geeigneten Höhlung suchen. So eine Hummel muß erstmal gefunden werden, dann auch gefangen – was auch nicht so leicht ist. Oft sehe ich welche an Blüten, aber da weiß ich dann ja nicht: stärkt sie sich zur weiteren Suche – oder hat sie schon ein Nest! Solche Hummeln möchte ich nicht beim Aufbau ihres Nestes behindern, auch nicht für die 20 Minuten, die einem Fang folgen: ich fange sie in einem Filmröllchen (zum Glück hab ich von denen noch einige, Ihr wißt schon, diese schwarzen, in denen früher, als man noch Filme in Fotoapparate einlegen musste, die Filme aufbewahrt wurden ….), dann gehts ab zum Nistkasten. Rein läuft Frau Königin von allein, schließlich möchte sie raus aus dem Röhrchen – dann schnell ein Klötzchen vor den Eingang. Zwanzig Minuten wird sie zwangsinhaftiert, um sich im Kasten umgucken zu können und hoffentlich festzustellen: „Och, das wäre ja geradezu i-de-al für meine Nachkommenschaft hier!!“ Dann weg mit dem Klötzchen – und bisher geschah nach wenigen Minuten dies:

Aber dann – stracks Abflug, weg!

Würde der Kasten gefallen, würde die dicke Königin sich auf ihn einfliegen: in immer größer werdenden Kreisen um ihn herum fliegen, um ihn wiederfinden zu können.

Drei Versuche hatten wir bislang, aber keine Königin mochte den Kasten annehmen. Nuja, ich habe bereits von Anderen mitgekriegt „die siebte blieb“. Oder auch nicht.

Wenn nicht, bleibt ein Trost: bei den langen Verfolgungsjagden zickzack durch den Garten habe ich gelernt, was Hummelköniginnen gefällt: Erdlöcher. Oder Spalten zwischen Steinen. Böschungen. Auch meine Totholzhecke vom letzten Jahr, die schon ein wenig zusammengesackt ist und unten mit angewehtem Laub bedeckt. Da drin suchen sie auch nach geeigneten Höhlungen, vorzugsweise dort, wo die Chance am kleinsten ist (das Gestrüpp am dichtesten liegt), aber auch der Schutz am größten, sollte sich eine Kuhle finden, die groß genug ist. Also werde ich gezielter gucken können, um vielleicht doch endlich mal den Eingang zu einem natürlichen Nest zu finden.

Aber noch haben wir Zeit – bisher waren wenige Hummeln unterwegs, doch ich habe auch schon eine mit Pollenhöschen gesehen. Die hat schon ein Nest mit Brut irgendwo angelegt, sonst bräuchte sie keine Pollen zu sammeln.

Abwarten und weiter gucken….

 

Wo????

Hier jedenfalls nicht!

Was?

Sonne.

Herrlicher Frühling, Sonnenschein, 14° scholl es aus den Nachrichten – überall, bloß nicht bei uns: diesige Wolken, kalter Wind, 8°, so ists hier.

Aber die Frühlingsboten häufen sich:

  • heute sah ich Herrn und Frau Stockente wieder, die alljährlich um diese Zeit auf unserem Teich offenbar um die 14 Tage Urlaub machen 😉 Denn vorher und nachher sind sie niemals zu sehen.
  • Lerchensporn, Buschwindröschen, Lungenkraut, drei (DREI!! Wieder eines mehr!! Es geht rasant vorwärts mit der Ausbreitung ;-)) Leberblümchen, Osterglocken, Mirabelle, Weiden – alle blühen um die Wette und warten vergebens auf Bienen, Hummeln und Co
  • gestern: der erste Zitronenfalter in den 3-5 Sekunden Sonne, die immerhin hier und da noch zwischen den Wolken vorspitzten (heute: exakt 0 Sekunden Sonnenschein bis jetzt!!)
  • und ein Zaunkönig huschte mit Nistmaterial im Schnabel in meine Totholzhecke an der Grundstücksgrenze (das ältere Stück; das neue ist noch zu dünn und ungeschützt für so eine Zaunkönigsnestkugel, schätze ich)

Ich habe den Kompost versetzt. Für diese körperliche Arbeit war’s „warm“ genug, aber holla, jetzt schmerzen mit wieder die Hände…. leider hat sich das auch auffe Arbeit, neu, nicht geändert; scheint eine bleibende Schwachstelle zu sein und der erste echte Dauerschmerz (außer meinen Bauchweh. aber die hab ich schon so lange, die zählen gar nicht!!). Mist, denn Hände brauchts nun mal, die kann man nicht mal eben an freien Tagen schön schonen

Diesmal hab ichs aber hingekriegt, ohne Kröten oder Mäuse zu morden: die untersten 20cm Komposterde hab ich vorsichtshalber mit Schaufel statt Forke hochgenommen.

Aber nun sagt mal: wo ist „überall“? Ist bei Euch die angekündigte frühlingshafte Sonne mit zweistelligen Temperaturen angekommen?

Bombylius major

Da denkt man ja gleich an eine Hummel („Bombus“), aber nein, der klangvolle Name gehört zu einem Hautflügler aus der Familie der Wollschweber, dem großen Wollschweber, und der hat es sich an der Hauswand gemütlich gemacht:

Wieder ein neues Tier für meine Liste – und wieder eine Erstsichtung 🙂

Nicht neu, aber eine Freude auch diese dicke Dame, auch sie hat sich an der Hauswand ausgeruht:

Dunkle Erdhummel

Und was gabs noch an diesem ersten (eigentlich zweiten, aber samstags hab ich gearbeitet und nicht viel davon gehabt) echten Frühlingstag letzten Sonntag? Einen Zitronenfalter, ein Tagpfauenauge und einen nicht zu stoppenden Herrn F., der samstags gesägt hatte und sonntags Holz spaltete …. und spaltete…. und spaltete…. zwischendurch konnte ich ihn noch dazu bringen, mit mir zusammen die Wäscheleine neu aufzuspannen (Achtung, BesucherInnen über 1,90m: die spannt sich jetzt über den Weg *gg*) und die Bienen durchzuschauen, aber das wißt Ihr ja schon. Derweil habe ich unter den Walderdbeeren gewütet, die im letzten Jahr vom niedlich-leckerfrüchtigen Bodendecker zur alleserstickenden Matte geworden waren und abends auch noch dafür gesorgt, daß die Brennesseln nicht in die Liegewiese wachsen. Um diese Jahreszeit kann man die wunderbar samt Wurzelausläufern einfach rausziehen, sehr befriedigende Arbeit, diese langen Wurzeln meterweit zu verfolgen … und wech …. außerhalb dürfen sie gern wachsen, sind ja sehr beliebte Nahrungspflanzen für viele Tiere, zum Beispiel auch für den hier unten: Aber der ist im Bestand eh nicht gefährdet, weil er davon profitiert, daß in unserer überdüngten Landschaft die Brennesseln als stickstoffliebende Stauden supergut leben. Deshalb mach ich mir auch keinen Kopf, ob ich ein paar mehr davon wegzupfe oder ein paar weniger. Hier kann, wer mag, Interessantes zur Brennessel und „ihren“ Tieren lesen: *klick*

Zwischendurch ein Käffchen hier, ein Essen da, ein kleiner Schnack – und dann wieder meditatives spalten oder zupfen *gg*

Ein Tag, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann – nur mein Rücken fand den offenbar nicht so gelungen *gg* – aber weet’s wat? Dor kanns nix bi moken – echool! Ick bin tofreedn 🙂

 

Garten und Co

Dieser Frühling hat es in sich:

im Februar, als Winterlinge und Co herauskommen wollten, war alles patschnaß. Wirklich patschnaß – noch nie war unsere Auffahrt länger schlammig. Jetzt schon: das Wasser stand wochenlang, bei jedem Schritt quatschte es unter den Füßen.

Dann kam der März. Ein herrlicher März, sonnig, trocken, warm – zu warm. Alle Pflanzen riefen „Hurra! Frühling!“, auch Biens stimmten ein, die Vögel jubilierten, alle stellten sich auf „Explosion“ und Vermehrung ein – zu früh.

Schlagartig sanken die Temperaturen, der ganze April war kalt mit teils heftigem Frost, stürmisch und trocken, und auch jetzt noch gibt es Nachtfröste (erst heute nacht wieder), und die Tage sind – Ausnahmen wie den Sonntag ausgenommen- mit kaum mal zweistelligen Temperaturen viel zu kalt.  Die Folge: wenig Regen und ständiger Wind haben die Böden ausgetrocknet, auch im Teich ist nur wenig Wasser. Die Stauden im Garten kümmern – als Beispiel: um diese Zeit sind die Akeleien normalerweise mindestens knie- bis oberschenkelhoch – jetzt ragen die höchsten Knospen nur gerade bis Mitte Wade auf. Die Pflanzen verzögern die Blüte, solange es geht – aber es geht halt nur begrenzt. Unsere Kirschbäume blühen jetzt, sie scheinen unbeeindruckt – andere Obstbäume haben heftige Schäden, eine „richtige“ Obstblüte wird das wohl nicht, obwohl ich lange dachte, wir hier seien weniger betroffen, weil wir später dran sind und die Knospen noch nicht so weit waren, als es so stark fror. Ich glaube, das hat getäuscht.

Der Raps steht seit letzter Woche in Vollblüte, aber nach wie vor kommen die Bienen selten dazu, sich ihren Teil zu holen – zu kalt. Ich fürchte, selbst wenn sie unterwegs sind, wird es nicht allzuviel geben: wo die Böden vom Wind ausgetrocknet sind, da honigen auch die Blüten nicht.

Unbeeindruckt zeigen sich Diejenigen, von denen ich mir wünschte, daß sich dieses Mistwetter kräftig auswirken würde, beeindruckt Die, denen ich Alles Gute wünsche – so isses im Garten halt manchmal….

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Beim fotografieren kam mir dann noch eine gute Idee: wenn Iris und Sumpfdotterblume im trockenen stehen, dann doch auch die Iris-Ableger, die mir seit letztem Jahr ein Dorn im Auge sind (ich möchte nicht, daß der ganze Teich mit Iris zuwuchert) Und so holte ich mir meinen Spaten und habe mühsam am Steilhang zum Teich zwei Iris-Kloben ausgebuddelt. Diese Sorte Iris, die Sumpfschwertlilie, hat ein unglaublich verstricktes Wurzelwerk, man kriegt sie eigentlich nur als Ganzes aus dem Boden, und das ist sogar bei erst zwei Jahre alten, im Durchmesser vielleicht 20cm messenden Ablegern schon richtig schwer. Und dann habe ich auch gleich noch eine der Weiden rausgegraben, die sich nach dem Christian-Bruch aus in den Teich gefallenen Ästen dort bewurzelt und ausgetrieben haben. Das war ungleich leichter.

Na, das ist doch mal was gutes dieses seltsamen Frühjahrs, auch wenn Weide und Iris mir da nicht zustimmen werden.

Im freien Fall

… sind die Temperaturen. Vor drei Tagen noch windstille 20° bei Sonnenschein, und jetzt? 8° und Sturm. Morgens war die Koppel weiß, es hatte gefroren in der Nacht.

April ….

Jetzt werden Biens sich freuen, große Vorräte gesammelt zu haben – frischen Pollen, damit die Ammenbienen etwas haben, um die Kleinen zu füttern und Nektar, um das Brutnest auf Temperatur halten zu können. Und ich bin froh, daß noch ein kleines Häufchen Brennholz im Schuppen bereitliegt. Für eine Woche „Frühlingsfeuerung“ etwa wird’s noch reichen ….

Dankeschön!!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Früh: schon jetzt dicke Narzissenknospen im Garten!

Irgendwie hat mein gestriger Beitrag wohl den richtigen Adressaten gefunden: heute vormittag ists genau so, wie wir uns das gestern noch gewünscht haben. Und so setze ich mich auch nur eben kurz hier an den Computer, denn eigentlich wirbele ich grad draußen ein wenig:

Karrenweise entferne ich halbmeterdicke, erstickende Laubschichten aus den Ecken, in die der Winterwind sie zu festen, nassen Lagen geweht hat. Buchenlaub verrottet nur sehr langsam und erstickt in solchen Mengen tatsächlich das Leben drunter. Wenn ich also möchte, daß nicht nur Goldnessel und andere Spezialisten überleben, muß ich ran…

Natürlich war mein Blick auch immer gen Bienen gerichtet, ich wartete sehnlichst auf ihr Erscheinen, aber Niemand läßt sich blicken, und so habe ich kurz meiner Neugierde nachgegeben und alle drei Deckel gelupft.

Am besten siehts beim Mondvolk aus. Da sitzen sie auf 4-5 Gassen dick auch oben auf den Oberträgern (und schützen damit ihre Brut). Bei Sternchen und Kringelchen sind die Bienen weniger zahlreich, aber „es lebt“, und überall sind auch Futtervorräte oben zu sehen, so daß ich jetzt hoffe, daß auch die beiden kleineren Völker genug Bienenmasse haben, um Brut aufzuziehen und sich für den Frühling zu stärken.

Mit diesen erfreulichen Nachrichten verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
die sonnen- und frischlufthungrige Gärtnerin*

Fjonka

*muß mich beeilen, langsam schieben sich schon die Schleier vor die Sonne, und für nachmittags ist Regen angesagt…..

PS Nach der Mittagspause: Bin grad über dies hier gestolpert: vor vier Jahren am 2.3. gab es erst einen einzigen Krokus! Jetzt ist vorn im Staudenbeet ein Krokusmeer – nicht nur die zarten Elfenkrokusse, sondern auch schon „normale“ lila und auch gelbe und weiße recken sich der Sonne entgegen, die durch den darübergelegten Schleier noch immer scheint. Und auch 3-5 Bienen lassen sich jetzt sehen (aber das ist nicht symbolisch gemeint, mehr sind’s tatsächlich nicht….. Schleiersonne mit kaltem Wind bei 7° ist halt doch noch nicht das Idealwetter)

 

In den Startlöchern

  • Krokusse,
  • Haseln,
  • Biens,
  • Weiden,
  • Kornelkirschen,
  • sogar die Narzissen schon –
  • und ich

Wir alle warten, daß wir endlich, endlich loslegen können.

Was fehlt uns?
SONNE fehlt uns!
Ich war vorhin kurz draußen, ein paar Staudenstengel schneiden. Bevor der Hagel runterdonnerte. Wäre die Sonne bei denselben Temperaturen draußen (und mit demselben Wind wie jetzt), dann wäre alles gut – aber sie ist nicht. Oder wenn, nur für wenige Minuten. Und so warten wir weiter – die Weiden schieben ihre noch weißen Kätzchen hervor, die Haseln blühen schon und sind enttäuscht, weil Biens nicht kommen, um Pollen zu naschen, die Krokusse lassen ihre Kelche zugeklappt, die Kornelkirschen ihre schon gelben Knospen geschlossen – und ich? Ich mache den Ofen an, damit mir warm wird und warte zusammen mit den anderen auf den ersten schönen Frühlingstag.