Neue Pflanzen. Einheimische. Folge eins: die nasse Füße mögen

Wir haben die Chance genutzt, daß wir Urlaub hatten und somit donnerstags nachmittags in die Ex-Archegärtnerei, jetzt Blütenmeer GmbH in Klappholz fahren konnten. Mein Wunsch: Bewuchs für den Teich und seine Ufer. Wasserpflanzen haben sie nicht. Aber Sumpfpflanzen, die mit wechselnden Wasserständen bei prinzipieller Feuchtigkeit zurechtkommen. Jetzt wohnen hier:

  • Zwei geflügelte Braunwurze (Scrophularia umbrosa) Wikipedia sagt: „Bei der Geflügelten Braunwurz handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 40 und 100 cm erreicht. Die Geflügelte Braunwurz wächst in Bach- und Grabenröhrichten, in feuchten Gebüschen und auch im fließenden Wasser. Sie bevorzugt meist tonige, oft kalkreiche Schlamm- und Lehmböden.“ Sie sitzen jetzt unterhalb der Giersch-Schwelle am Steilufer des Teichs:

    geflügelte Braunwurze

  • Zwei gelbe Wiesenrauten (Thalictum flavum): „Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt feuchte, nährstoffarme Böden wie an Gräben und Flachmooren.“, sagt Wikipedia. Die Gärtnerin sagte, sie kann auch mit schwererem Boden. Abwarten.
  • Zwei Sumpfschafgarben (Achilea ptarmica): „Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, wie zum Beispiel an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf.“. Da sie, wie mir erst nach dem Kauf eingefallen ist, es schon seit Jahren sogar vorn im Staudenbeet aushält, sollte sie es auch dort hinkriegen, wo es ihr eigentlich besser gefallen müsste: am sonnigen Zeil des Flachufers.

links Wiesenrauten, rechts Sumpfschafgarben, mittig dazwischen (links im rechten Oval) der Blutweiderich

  • Ein Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre) „Als Sumpfpflanze ist der Sumpf-Storchschnabel in Ufer- und Hochstaudenfluren an Gräben, Bächen und Teichen sowie auf feuchten bis nassen Wiesen zu finden.“, heißt es. Auch ihn hab ich an die schattigere, steile Uferseite unterhalb des Gierschrandes gepflanzt.

    Sumpfstorchschnabel

  • Ein Blutweiderich (Lythrum salicaria): „Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben. Er bevorzugt die tieferen Lagen und ist etwas wärmeliebend, kommt aber auch noch in mittleren Gebirgslagen vor. Die Standorte sind vor allem nasse oder wechselfeuchte, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche, Sumpfhumusböden…“ Das sollte klappen. Im feuchten Beet hinterm Hünengrab mochte er nicht sein, war wohl noch zu heiß und trocken. Er sitzt zwischen Sumpfschafgarben und Wiesenrauten.

Ich bin sehr gespannt 🙂 Die Fotos sind Memos für mich, wenns soweit ist, gibts gute, auf denen die Pflanzen erkennbar sind 😉


Aussortiert, Tag 102: eine runde „Tupper“schale -> Sozialladen

Tag 103: mehrere längliche Ex-Keksdosen, Plastik, als „Tupper“ aufgehoben -> gelber Sack

Tag 104, 19.6.: mehrere rechteckige „Tupper“dosen -> Sozialladen. So langsam muß ich mal dorthin, „abladen“ …. *g*

Lädierte Wespenbiene

9.5. Erst auf den Fotos war zu sehen, daß diese winzige (wahrscheinlich) Wespenbiene, (Nomada??) nur noch einen Fühler und einen sehr geschädigten Flügel hat.

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Wespenbienen sind Kuckucksbienen, d.h. sie leben parasitär. Die Mutter legt die Eier in Niströhren anderer Wildbienen, wo die Larve dann das eigentliche „Kind“ auffrisst und von dessen Proviant profitiert, um sich selbst bis zur Verpuppung entwickeln zu können. Die Wespenbienen sind dabei hochspeuialisiert und an jeweils eine Wildbienenart angepasst. Verschwindet diese, kann auch die Kuckucksbiene nicht überleben.

Diese Infos hab ich von hier

Es gibt auf der Seite auch die Portraits sehr vieler Wespenbienenarten anzuklicken, eine spannende Lektüre!

Teich-News

Das Projekt „amphibienfreundlicher Teich“ läßt sich richtig gut an.

Zwar graben wir fast täglich weitere Schneebeerentriebe aus, und deshalb wirkt der ganze Uferbereich noch immer reichlich baustellenhaft, aber:

  • erstmals in all den Jahren gibts seit Ende Mai ein Froschkonzert! Vorerst knarzt nur ein großer, die mindestens 5 kleinen Kollegen halten sich stimmlich zurück. Ob das alles dieselbe Art ist? Einige sind grün, andere braun. Wahrscheinlich ja, wahrscheinlich Teichfrösche.
  • eine neue Libelle hat sich blicken lassen, sehr wahrscheinlich handelt es sich um ein Plattbauch-Weibchen. Die Optik paßt jedenfalls, und was ich über das Verhalten las, auch: Erstbesiedler vegetationsloser besonnter Teiche, die auch gern sommers trockenfallen dürfen, Weibchen fliegt größere Strecken zur Erkundung neuer Lebensräume – da hat sie wohl einen gefunden *freu*

Das Foto hat der Herr F. in FL gemacht, aber „unsere“ sah ganz genau so aus

  • die erste Erdkröte seit drei Jahren sah ich auch. Das ist aber wohl eher dem feuchten Wetter als dem neugestalteten Teich geschuldet, trotzdem freuts mich.

Kuckuckslichtnelke

Nickendes Leimkraut

  • Die Beete außenrum machen sich auch. Nickendes Leimkraut und Kuckuckslichtnelke sind neu.
  • Vieles keimt und es ist zu ahnen, daß die neue Beet- und Wegführung schöner und funktionaler werden wird als zuvor. Außerdem ist es erstaunlich, wie gerne wir am Teich sitzen und über das unbewachsene, grünbealgte Naß gucken *g* Das muß was urzeitliches sein…. egal, jedenfalls ist es ein Gefühl von – „und sie sah, daß es gut war“ 😉

Da abgesehen vom Zuhause und dem Wetter trotz Urlaub grad nicht allzu viel gut ist (weder Lust noch Kopf, dazu irgendwas zu schreiben), ist das besonders erfreulich. Ich versuche, es zu genießen. Allzu gut gelingt mir, die ich eh eher aufs negative gepolt bin, das nicht, aber wenn der Frosch knarzt, wenn El Mauski jeden Tag aufs Neue laut maunzend beim um-den-Teich-laufen seine Überraschung über die diversen „platsch“ kundtut, wenn Elsa um uns herum tobt, wenn der Herr F. mir begeistert von seinen Abenteuern mit dem Kater erzählt – dann ist das doch immer wieder ein lächeln wert!

2 Stöckchen zeigen an, wie in je drei Tagen der Wasserstand gefallen ist

Hach – grüner Teich….

 

Ameisenbuntkäfer

25.5.: als ich nachsehen wollte, wie viel von ihrem Futter die Bienen  denn wohl schon eingetragen hätten, habe ich den Deckel vom Mondvolk hochgehoben und umgedreht und zwei winzige Tierchen beim Techtelmechtel gestört. Beide flitzten weg, ich packte den Deckjel schnell wieder drauf und flitzte gen Knipse.

Zurück, den Deckel wieder gelupft und dies gesehen:

Wie Sie sehen sehen Sie (fast) nichts

Etwas später hat der eine Kleine mir dann doch noch den Gefallen getan, sich woanders verstecken zu wollen:

DAS nenn ich mal leichtes bestimmen – es ist ein Ameisenbuntkäfer (Thanasimus formicarius). Das schnelle verstecken gehört wohl zu seinen wichtigen Eigenschaften – insofern: besten Dank fürs kurze posieren!!! 😉

Irritierend war erstmal: der Gute lebt in Nadelwäldern und von Borkenkäfern. Hmmmm…. dann fiel mir ein: wir haben doch im letzten Jahr von den Freunden Totholz von Tannen bekommen! Zwar nicht aus dem Wald, sondern ihrem Garten, aber offenbar reicht den Lütten auch wenig Nadelholz… Na, da müssen sich die Nachkommen dann wohl demnächst ein anderes Revier suchen. Sie haben ja zum Glück Flügel, und in den Nachbargärten steht hier und da noch ein angeschlagener Nadelbaum….

Gefunden:

Zwei schöne Gartenstühle (samt „zu verschenken“-Schild, am Straßenrand) Dankeschön! Und eine grüne Flasche, voll mit Modder, spatentief unter der Rasenfläche, die zum Beet wurde hinterm Teich – und natürlich so am Rand, daß ich ein Stück mehr umgraben musste als gewollt. Eine heutige Flasche ist halb so schwer und hätte das jahrzehntelange liegen und jetzt das draufstoßen mit dem Spaten und ausgegrabenwerden sicherlich nicht unzersplittert überstanden. Das wird mal ein Tropfkerzenständer.

Pfeileule.

4.5. Aber welche bloß? Überall steht: Die Falter der Erlen-Pfeileule (Acronicta cuspis), der Pfeileule (Acronicta psi) sowie die Falter der Dreizack-Pfeileule (Acronicta tridens) sind sich sehr ähnlich und nur per Genitalbestimmung oder Zucht (die Raupen sehen sehr verschieden aus) zu unterscheiden.

Die eine ist auf der roten Liste, die zweite gilt als gefährdet, die dritte nicht. Soso….


Aussortiert: Tag 96: eine Brieftasche, war mal ein Werbegeschenk, ist aber garnicht schlecht – bloß: Isch brauche keine Brieftasche…. -> Sozialladen

Tag 97: eine Arbeitshose, Loch im Knie, lag auf dem „noch zum malern oder so“-Stapel, aber da ich erheblich weniger schlank bin als noch vor 2 Jahren -> Restmüll

Tag 98,, 27.5.: eine Jeans, dito. Die geht aber vorher noch zum fleddern-> Teile in die Flickenkiste, Rest Restmüll

Aufgeben ist keine Option

…weder für winzigste Schneebeerästchen, die unverzagt Triebe treiben noch für mich, die ich leicht verzagt sowohl solche Stibbelchen ausgrabe als auch meterlange Wurzeln, die im Bestfall ganz rausgeholt werden können, oft aber irgendwann im Laufe der Verfolgung tief im Grund abbrechen.

Muß denn ausgerechnet dieses Frühjahr so feucht sein? Im letzten Jahr wäre sicher vieles einfach vertrocknet….

Andererseits nötigt mir diese Lebenskraft, der große unbedingte Wille, weiterzuleben, immer wieder Bewunderung ab, manchmal (wie bei diesem kleinen Pflänzchen) tut es geradezu weh, es dem sicheren Tod in der Müllverbrennungsanlage zu überantworten.


Aussortiert: Tag 88: NOCH eine Bedien-CD, in Unterlagen gefunden

Tag 89: die dazugehörigen Unterlagen -> Altpapier, dicker Stapel (zumindest was zweiseitig bedruckt war, der Rest zum „noch-bedruckbares-Papier“-Stapel. Aber nicht viel, das meiste war schon doppelt genutzt. (Telefonrechnungen)

Tag 90: … und weitere Installations-CDs – hört das NIE auf????

Tag 91: Wärmepflaster. Abgelaufen 2014 – da habe selbst ICH Bange, daß es mir eher die haut verätzt als gegen Rückenschmerzen hilft…. -> Müll

Tag 92: eine Packung Heilerde. Mag helfen, ist aber dermaßen eklig … *g*  ->Kompost und Papiermüll

Vögel füttern – nochmal.

Ihr erinnert Euch an den Beitrag zu diesem Artikel aus dem NABU-Heft?

In der 4. Auflage seines Buches „Wildvögel füttern – aber richtig“, das ich – in der 3. Auflage – hier auch schon empfohlen habe, geht er auf diese Thematik ein und gibt Entwarnung: er gibt eine ganz andere Erklärung für Nestlinge mit Futterbrocken in der Kehle:

Der Schlund vitaler Jungvögel, so Berthold, ist so weit, daß er auch große Futterbrocken verträgt, ja, man mit der Pinzette mit Brocken fast bis in den Magen kommt, ohne den Vogel zu schädigen. Außerdem schleudern sie nicht genehmes Futter in hohem Bogen weg – was VogelpäpplerInnen wohl oft erleben können. Allerdings kümmern schwächere Küken von Vögeln, die „auf Vorrat“ viele Eier legen (zB Meisen), wenn die Futtersituation nicht toll ist, und sterben dann recht langsam. (Auskühlen, Trägheit, Verdauungsstopp) Diese Vögelchen sind dann selbst im Wärmeschrank mit bestem Futter nicht mehr zu retten. Sollte sich in der letzten Zeit dieses sterbens die Futtersituation verbessern, füttern die Eltern auch diese Küken, solange die „sperren“, was sie bis zum Schluß tun. Die Küken können aber in dieser Lage kein Futter mehr schlucken und verdauen (auch keine kleinen Saaten, btw). Sie sterben MIT Futter in der Kehle, aber nicht AM Futter in der Kehle.

So Peter Berthold also in seinem Buch, sofern das stimmt, was mir als autorisiertes Zitat „über Eck“ gegeben wurde und was ich hier sinngemäß wiedergebe.

Nun möge sich JedeR seine eigene Meinung bilden……

 

 

Sandbiene?

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22.4. Vielleicht ist es ja die offenbar häufigste Art der Sandbienen, die seit vielleicht anderthalb Wochen überall herumfliegt und dazu noch einigermaßen ähnlich aussieht, nämlich die Andrena bicolor? Ich weiß es nicht, aber ich freue mich über die Dutzende kleinen Tierchen, die eifrig überall sind, wo ein wenig Sonne zu sehen ist.

Hier gibt es einen Kalender der Flugzeiten, der aber um diese Jahreszeit nicht allzu dolle weiterhilft, weil offenbar jetzt die Hoch-Zeit der Wildbienen ist.


Aussortiert:

Tag 76: ein paar Ketten. Also ohne Anhänger, nur diese silbrigen Teile.

Tag 77: ein Schmuckständer. Da Teile abgebrochen sind, kommt der in den Müll

Tag 78, 7.5.: Eine Kette „mit“, mit Anhänger nämlich. Ich mag den, er erinnert mich an Schulzeiten, ich bekam ihn von Senol geschenkt, auch das weiß ich noch. Und es ist kein Plastikschund. Aber naja, Schmuck…. ich sagte es schon. Ich füge mal ein Foto bei, vielleicht gibts ja auch da  (und für die Silberketten) AbnehmerInnen!? Ich würde mich wirklich freuen, scheut Euch nicht, immer Bescheid zu geben, wenn irgendetwas Euch anlacht!!!

Wo Katz‘ und Igel sich gute Nacht sagen

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Dieser kleine Kerl hat, wie man auf dem nächsten Bild sieht, eine „Hungerfalte“ – also der Stachler, nicht der Kater, der hat eher eine kleine Wampe 😉

Deshalb haben wir den Igel wohl auch einmal am Tage gesehen – ich hatte just einen Spontankauf getätigt, gefriergetrocknete Mehlwürmer, und hab ihm, weil auch ich (inzwischen) weiß, daß tags zu sehende Igel meist nichts gutes bedeuten, eine Handvoll davon gegeben. Sonst sah er für mich gut aus. Ein HInweis in der Signal-Gruppe veranlasste mich zum nachhaken, die Kamera und ein Tellerchen Katzenfutter wurden aufgestellt. Leider hat er nur die Mehlwürmer gefressen, nicht das gute Futter – und Mehlwürmer, getrocknet, sind – das hab ich jetzt gelernt – nicht gut für Igel, zumindest nicht VIELE davon. Na gut. Die Vögel mögen sie übrigens nicht. Ich werfe jetzt abends ein paar wenige fürs Igelchen hin, bis sie alle sind, ansonsten muß er sich allein helfen. Richtig schlecht sieht er ja nicht aus, und wenn er das Futter nicht mag….

Noch ein „Beifang“ aus der Wildkamera: Herr Dompfaff dreht sich, so daß alle Seiten zu betrachten sind 🙂

Aussortiert:

Tag 70, 29.4.: Foto-CDs. Nachdem ich Fotos abgespeichert habe.-> Recyclinghof

Tag 71, 30.4.: ein Feuerlöscher. Über 20 Jahre alt, wird im Ernstfall vermutlich nicht funktionieren -> zum Recyclinghof

Tag 72, 1.5.: Anti-Flecken-Spray (damit man drüberstreichen kann, Bau-Chemie, sozusagen) -> Sondermüll

Teichrundgang

So langsam wird’s, und die Idee mit den Stufen finde ich ziemlich gut. Ich hoffe, die Sandbienen auch 😉

Ich freue mich schon drauf, wenn alles wieder grün wird. Obwohl viel „grün“ auch wieder Giersch sein wird…. aber ich versuche, ihn ein wenig vom neuen Hang entfernt zu halten. Mal sehn, inwieweit das möglich ist. Vielleicht hab ich ja eine Chance, weil der Oberboden zum größten Teil abgetragen ist!?

Pflanzen oder säen werde ich über die Grundmischung der Froschland-Biologin hinaus erst im nächsten Jahr. Ich schätze, wir werden noch sehr viele Schneebeerenreste ausbuddeln müssen, da lohnt das noch nicht.

Bergmolch!?

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17.4. Diesen kleinen Kerl hab ich gefunden, als ich ein Polster vom Rasen-Steinbrech Saxifraga rosacea, das einfach zu groß geworden war, verkleinert habe. Nach den Fotos habe’ich ihn natürlich sofort wieder dorthinein gesetzt.

Aber kann es wirklich ein Bergmolch sein?

Ja. Denn hier ganz oben gibt es ein isoliertes Vorkommen dieser sonst im Süden beheimateten Tiere, sagt Wikipedia.

Wegen der fleckenlosen Unterseite zusammen mit der granulierten Haut kann es eigentlich wirklich nur der Bergmolch Ichthyosaura alpestris sein. Das wäre, falls ich richtig bestimme, die 3. Art Molch hier im Garten!


Aussortiert: UPS…. keine Vorräte mehr. Mal in die Abseite am Arbeitszimmer geguckt und

Tag 59, ein Tastentelefon. Das ist SO alt, ich weiß garnicht mehr. Warum steht das da, zur Hölle???

Tag 60, Kopfhörer. ?????????

Tag 61, 20.4.: ein Telekom-MODEM. HÄH???? Das kommt weg, da kann der Herr F. aufheben wollen, so viel er will (denn daran liegts oft, daß er Einspruch erhebt, weil man dieses oder jenes Kabel oder Gerät nochmal aufheben sollte, FALLS ……) Und da muß auch noch mehr weg, da drin ist alles voll mit Kabeln, Tastaturen, Mäusen…..

Es geht voran

Was wäre ich ohne Garten? Wohl ein furchtbar unausgeglichener, unzufriedener Mensch, denn der Garten gibt so viel an Kraft, an Adrenalin- und Langeweilevertreibung, an Freude!

Dieser Samstag jedenfalls war ein wettermäßig viel schönerer Tag als angesagt, und – es ist vorhergesagt, daß es der letzte sonnig-warme (wenn man 9° als warm nimmt) Tag für die nächste Zeit bleiben soll. Wir haben ihn genutzt:

Erst haben wir stundenlang, bis die Brenntonne (die von unten noch immer etwas wenig Luft bekommt) nicht mehr mitgemacht hat, Schneebeerzweige und – wurzeln verbrannt, parallel und danach habe ich das Beet und das zukünftige Amphibienversteck weiter vorangetrieben. Das, was HINTER dem Beet und dem Rasen dahinter so erdig-dunkel ist, war richtig anstrengend umzugraben. Denn dort war der 30-Tonner mehrfach drübergewalzt mit seinen riesigen Raupen. Verdichtet ohne Ende…. Ich hoffe, jetzt kommen die ansonsten in jedem Spatenstich mehrfach, hier garnicht vertretenen Regenwürmer, um das ganze urbar zu machen …. noch vielleicht 3-4qm, dann ist es da hinten alles so, wie es soll und kann sich begrünen. Man erkennt die kleinen weißen Zettel im vorderen Beet? Ich habe Wildpflanzensaaten bestellt und jeweils halb in Töpfe, halb dort ausgesät, hoffend, daß irgendwas sich zeigt…. mit Saat hab ich ja sonst nie so viel Glück. Mal gucken.

Der Herr F. hat derweil das Schneebeerenmikado weitergespielt. Auf diesem Bild kann man die Ausmaße besser erkennen als beim letzten. Kraterlandschaft in Angeln .

Ich würde gern mitspielen, denn neben „unglaublich anstrengend“ ist es auch unglaublich befriedigend, wieder ein meterlanges Wurzelstück herausziehen zu kölnnen oder einen ganzen Wurzelstock freigegraben zu haben – aber meine Schulter sagt sehr deutlich: NÖ!! DAS nicht!, also stehe ich immer mal daneben und bejubele DEN meterlangen Ausläufer, den der Herr grad rauszieht oder DAS winzige Stück Ast, das sich schon heftig bewurzelt hat und nach oben weiße Triebe schießt, jetzt aber NICHT Urahn des nächsten Invasivneophytengebüschs wird. Der Herr F. ist ein Held!!!! 🙂

Ein schönes Abendbild mit Frühblühern noch, und jetzt ist es, wie angekündigt, wieder grau und kalt für die nächste Zeit, wir sitzen vor dem Ofen und erinnern uns an diesen wunderbaren Tag! Zum Glück ist der nächste Band „A-Gruppe“ (Arne Dahl) noch genau vor dem Kälteeinbruch angekommen!


Aussortiert, Tag 45, 4.4.: und munter weiter: eine Gebrauchsanleitung für ein Handy, das schon dem Recycling zugeführt wurde -> Altpapier

Tiere säen: Mai-Langhornbiene

Sehr gefreut hatte ich mich im Winter, als dies bei mir ankam:

Ich hatte an die anderen drei Blätter unseres „Naturgarten-Regiogruppenvorstand-Kleeblatts“ den Link zu diesem Artikel verschickt – und die eine der drei Damen hat das zur Mai-Langhornbiene passende einheimische Saatgut der Zaunwicke besorgt und mir ein Tütchen davon zusammen mit dem Ausdruck des Artikels geschickt. 😃

Jetzt ist ausgesät, dann können nächstes Jahr hoffentlich in der Nähe ansässige Mai-Langhornbienen bei uns im Garten zum essen kommen 🙂 Ich habe einige Korkenzieherweiden oder -haselzweige aus einem Kompost in der Nachbarschaft gezogen und in die Lücke im Weidenzaun hinten gesteckt (nachmittags bis abends gut sonnig), damit die Wicken sich da hoffentlich gut drumwinden können.

Danke Dir R2*!!!! 🙂

*wir haben eine A., eine M. und zwei R.s im Regio-Kleeblatt

Ich habe übrigens FÜNF Tage osterfrei! 🙂 Das ist vor allem deshalb grandios, weil ich durchaus noch nicht so richtig gesund bin. Nach wie vor brennen die Augen, die Nebenhöhlen sind zu – jetzt hab ich nach dem vorösterlichen Heftigtag mit Nachwirkungen im gesamten Körper zu tun. Es ist zum Mäusemelken! Das halbe Jahr Nichtstunkönnen legt frau nicht einfach beiseite und macht weiter wie zuvor. Muskeln haben sich abgebaut, der Arm ist nach wie vor nicht voll benutzbar und beweglich, das strahlt natürlich in das gesamte System aus. Inzwischen denke ich, ich werde ganz sicher noch dieses ganze Jahr damit zu tun haben (KG läuft und hilft), wenns überhaupt je wie zuvor wird. Sollte das doofe Corona je zuende sein, werde ich sicher tun müssen, was ich nie tun wollte: gezielt Muskelaufbau im Fitnesstudio betreiben.


Aussortiert:

Tag 42, 1.4.: Eine Jogginghose vom Flohmarkt. Ich musste feststellen, daß mir gummierte Ecken auf den Beinaußenseiten so zuwider sind (haptisch. Wenn ich mit den Händen drankomme), daß ich die deshalb immer wieder ausziehe. Fehlkauf. Sozialladen.

Tag 43, 2.4.: Eine Gebrauchsanleitung für ein Telefon, das schon lange kaputt ist.

Tag 44, 3.4.: eine weitere Gebrauchsanweisung. Für ein weiteres Telefon, das auch schon kaputt ist (wie kann es angehen, daß man alle paar Jahre ein neues Telefon kaufen muß????)