Defensive

Wir verteidigen uns wacker gegen die grüne Hölle, die uns umgibt *gg

„Vorher“ war da kein Licht, wo jetzt die Lücke ist, sondern eine weitere Erle in Buschform

Allgäu-Saat, wo zuvor nichts als Walderdbeeren wucherten

und immerhin 17 Secondhandtöpfe mit einheimischen Stauden für den Tauschmarkt in Eckernförde (morgen, 14 bis 16 Uhr, NUR heimisches. Saat und Pflanzen. Ort: UIZ

Viel raus, wenig rein – die Devise bei Büchern und Pflanzen *gg* Allerdings müssen wir auch rigoros sein, sonst gibt’s überhaupt keine Sonne mehr und im Baumschatten Monokulturen aus (je nachdem) Giersch, Storchenschnäbeln, Hahnenfuß und der ollen Goldnessel

PS: diesen Beitrag hab ich schon letzte Woche geschrieben. Heute gießt es wie aus Kannen, der Herr F. ist krank und ich bin zwar wieder gut daheim angekommen, aber „durch“ mit diesem Tag

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Schub!

Der Gartentest hat mir einen Motivationsschub beschert 🙂

Letztes Jahr schon hatte ich ein kleines Stück Wegesrand von Giersch etc befreit (rechter unterer Bildrand zeigt das eine Ende davon) und wollte das ganze Jahr schon mein Beet hinterm Hügelgrab erweitern, damit ich einerseits leichter den Weg mähen kann und andererseits ein hübscheres Beet habe. Und jetzt hab ichs getan: Giersch und Goldnessel hatten die ganze Fläche bedeckt, und so habe ich gleich mein Versrechen eingehalten, die böse Nessel jedes jahr ein wenig weiter einzudämmen. Allerdings kann ich auch versprechen: in DEM Tempo gehts nicht weiter, denn was ich jetzt im Garten noch so an Goldnessel-Flächen habe ist nicht potentielle Beetfläche sondern in Gebüschen, zwischen Wurzeln, Steinen, Holzhaufen etc – also wesentlich schwieriger wegzumachen. Na, aber immerhin: etwas ist getan. Bis zum späten Frühling werde ich noch nichts pflanzen, um zu sehen, ob ich nicht Wurzeln vergessen hatte, die ich so leicht noch entfernen kann.

Faux-pas

Für das „neue Gebüsch“ hatte ich uA zwei Kreten bestellt – und mich schon bei Abholung über deren Baum-Form gewundert, weil ich eher buschigen Wuchs erwartet hatte. Jetzt tragen die „Kreten“ erstmals Früchte:

zwei Kilo, saftige, leckere Zwetschgen…….

Der Kuchen ist prima, aber nuja… der Standort ist reichlich blöd für Zwetschgenbäume, viel zu dunkel und eng und dann zum ernten: über dem Teich-Steihang. Schlecht!
Schiefgegangen sein muß das schon bei der Baumschule, bei dem die Gebüsch-Pflanzen bestellt worden waren, die „meine“ Gärtnerei nicht vorrätig hatte, denn dort hatten sie schon ein Schild um, auf dem stand, sie seien Kreten. Tja.

Nun warte ich noch auf die ersten Kornelkirschen. Rita vom Naturgartenverein hat mir gesagt, bei ihrer Kornelkirsche habe es sechs Jahre bis zur ersten Blüte gedauert, insofern gibts noch Hoffnung. Die Sträucher sind schon größer als ich …

Mein Garten als Testobjekt

Letzten Sonntag war es soweit: Zwei Frauen vom Naturgartenverein kamen mittags an, um meinen Garten auf Herz und Nieren zu prüfen – wie weit ist er auf dem Weg zum Naturgarten, und was kann ich noch ändern/ besser machen? Aber auch (denn mein Garten dient als Testgarten): sind die Kriterien, die man im Verein ausgearbeitet hat, stimmig? Ist der Bewertungsbogen verständlich? Ist die Prüfung so umsetzbar? Auch darum ging es, und so hatte ich nachher einen Feedbackbogen auszufüllen.

Um es gleich vorwegzunehmen: das Ergebnis für unseren Garten war besser als gedacht! Gäbe es die Prämierung genau nach den Kriterien, die jetzt getestet werden, dann hätte ich eine silberne Plakette bekommen, wenn – ja, wenn nicht die Silber-Goldnessel wäre….. Hier das ist sie, die Übeltäterin:

Hübsches Laub, bei Hummeln beliebte Blüte im Frühjahr, ABER sie ist nicht nur ein Neophyt*, sondern auch noch einer von der schwarzen Liste der INVASIVEN Neophyten, das heißt, sie verdrängt agressiv heimische Pflanzen. Und damit ist sie ein k.o-Kriterium für einen Naturgarten: wo ein invasiver Neophyt wächst, da ist kein Naturgarten.

Eigentlich.

Denn zum Glück ist man sich über dieses Totschlagkriterium noch nicht ganz einig, vielleicht hat mein Garten also doch noch eine Chance auf seine silberne Plakette. Die Frage ist nämlich: wenn, wie bei mir, man den Garten schon voll mit dieser Pflanze übernommen hat und sie auch nicht eben mal auszupfbar ist (was bei mir so ist, weil die Nessel flächendeckend überall dazwischen ist, auch in Gebüschen etc) – ist es dann nicht zu hart, dem ansonsten bemühten Gartenbesitzer mit dieser einen Sache jede Chance auf die Prämierung zu nehmen?

Ich hab da auch noch die kanadische Goldrute, die ist auch so ein invasiver Neophyt. Aber die ist insofern nicht so ein Problem, als ich sie entfernen kann und werde (stattdessen kommt dann die heimische Goldrute in den Garten, die ist eh angenehmer zu haben, weil sie keine Wurzelausläufer bildet)

Aber was braucht denn so ein Garten eigentlich, um sich als Naturgarten zu qualifizieren? Beispiele seht Ihr in diesen drei Fotos (Anklicken, um zu sehen was jeweils Pluspunkte gab)

 

Kurz zusammengefasst

  • über 50% heimische Pflanzen
  • keine Chemie (egal ob zB Gartenmittelchen, kesseldruckimprägnierte Hölzer oder Kunstdünger) und kein Torf
  • regionale und Recyclingmaterialien für Bauten
  • tierfreundlich muß er sein (insektenfreundliche Beleuchtung – möglichst wenig und wenn „warmweiß“ ist hier ein guter Anhaltspunkt; Ausstiegshilfen aus Kellerschächten, Wasserkübeln etc; Nisthilfen für Insekten und Vögel; kein Mähroboter; Regenwassernutzung;  keine Wasserpumpen; Totholz; Frühblüher; durchgängig Blühendes für Insekten…. )
  • möglichst viele Wände, Wege und Dächer begrünt, Flächen nicht versiegelt
  • hohe Tierartenvielfalt

Wobei dies KANN-Kriterien sind, die (kleiner aufgedröselt, oben das ist ja nur eine grobe Zusammenfassung: es gab zwei engbeschriebene Seiten dazu) mit Punkten jeweils von 0-4 bewertet werden. Die werden dann nachher zusammengezählt – und mein Garten landete dabei dann mit 68 Punkten im Silber-Mittelfeld 🙂

Wir haben dafür um die vier Stunden im Garten verbracht, zT besichtigend, zT sitzend und besprechend – es war hochspannend für mich und sehr schön. Wir haben einige Anregungen bekommen (und geben können). Und ich habe zu meiner Freude festgestellt, daß ich verdammt viel schon selbst gewußt und beherzigt habe in den Jahren mit meinem Garten.
Was auch klar wurde: mein Fokus liegt durchaus darauf, Tieren eine Heimat zu geben – und ich weiß, daß gerade die Larven, Maden, Raupen etc dazu auf heimische Pflanzen angewiesen sind. Trotzdem werde ich einige Neophyten nicht aus meinem Garten werfen. ZB ist die Schneebeere so ein Kandidat, zum Glück nicht invasiv, aber eben nicht heimisch. Sie bietet aber Nektar, wenn’s nicht mehr viel gibt ringsum (jetzt!!), und sie ist in meinem Garten ein wichtiges, weil abgrenzendes und Sichtschutz bietendes Gebüsch.
Was ich aber vermehrt tun werde: bei Neupflanzungen nicht nur auf Insektenfreundlichkeit achten, sondern auch auf Früchte (für Vögel im Winter) und einheimische Arten (für „Baby-“ und seltene Insekten) Und bei „Einbauten“ mehr auf die Materialien achten. ZB wärmeimprägnierte Hölzer kaufen, auch wenn sie etwas teurer sind als kesseldruckimprägnierte, wo es unbehandelte nicht tun. Auch die Sache mit den regionalen Materialien muß ich mir nochmal genauer anschauen. Bisher hatte ich nicht viel gekauft – aber wenn, habe ich mich nie drum gekümmert, woher zB Kies, Hölzer oder die Steine kamen, die ich benutzt habe.

Nachtrag: wenige Tage später wurde entschieden, daß der Umgang mit den invasiven Neophyten zählt (aktives Zurückdrängen), nicht die Anwesenheit, da in fast jedem Garten welce gefunden wurden. Ich hab Silber!!!! 🙂

PS: falls Jemandem aufgefallen ist, daß ich hier dauernd zwischen „wir“ und „ich“ wechsele – das liegt einerseits daran, daß ich den Garten länger betreue als des Herrn und meine gemeinsame Zeit ist (fast doppelt so lang sogar) und andererseits daran, daß wir zwar viel gemeinsam drin machen, aber der Garten trotzdem „meins“ ist, so daß der Herr F. eher hilft, wenn ich allein nicht weiterkomme und ich bestimme, was geschieht (wenn auch bei größeren Dingen in Absprache mit ihm) Wobei des Herrn F. Interesse stetig im wachsen begriffen ist, was ich ziemlich klasse finde 🙂 Jedenfalls solange ich weiter bestimmen darf 😉


*Als Neobiota (Sing. Neobiont; von griechisch néos „neu“ und bíos „Leben“) bezeichnet man Arten und untergeordnete Taxa, die sich ohne oder mit menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren.[1][2] Neobiotische Pflanzen nennt man Neophyten (Sing. Neophyt), neobiotische Tiere Neozoen (Sing. Neozoon) und neobiotische Pilze Neomyceten (Sing. Neomycet). Diese drei Bezeichnungen sind vor allem im deutschsprachigen Raum gebräuchlich. Im Englischen werden vorwiegend zusammenfassende Bezeichnungen wie alien species (fremde Art) oder, bei verdrängenden Potenzen, invasive species (invasive Art) verwendet, ohne Unterscheidung zwischen Pflanzen, Tieren und Pilzen.

Quelle: Wikipedia

Gehört auch in die EINAB. Will Werbung machen für Naturgärten 🙂

So soll ein Garten sein, wenns nach mir geht. Ich mag ihn!!

(Anklicken oder über die Bilder fahren, um die Texte zu lesen)

(Anklicken oder über die Bilder fahren, um die Texte zu lesen)

Das jetzt ist die Zeit, in der ich meinen Garten einfach großartig finde, so wild und vor Kraft und Pflanzen und Tieren strotzend. Wenn ich da mittenmang sitze, dann gehöre ich in diese Welt 🙂

März.

So viele Nebeltage im März
so viele Frosttage im Mai

Bauernregel
Habe mitgezählt: Vier Frühnebeltage waren es bei uns und zwei, an denen sich der Nebel bis mittags hielt. Ganze Nebeltage gab es gar nicht. Werde im Mai mal kontrollieren.

Sonst: trotz des heftigen, kurzen Wintereinbruchs scheinen wir in diesem Jahr weiter zu sein mit dem Frühling als im letzten:

2011 gabs am 29.3. noch Winterlinge und Schneeglöckchen – in diesem Jahr sind sie bereits am 20. vollständig verblüht. Am 23. März schrieb ich von Krokusfeldern- an denen hatten wir in diesem Jahr nur eine kurze Freude: die Krokusblüte war extrem kurz und schon mit dem Wärmebeginn am 21.3. zuende: am 24. gab es nur noch einzelne Restblüten an den kühlsten Standorten zu besichtigen.

Dafür sind dies‘ Jahr Krokusse und Narzisse streng getrennt: meine allererste Osterglocke blühte am 22.3. auf, schon am 24. sind sie überall in Mengen zu sehen. Obwohl damit auch die Osterglocken früher dran sind als im letzten Jahr…

Die blauen Anemonen hab ich am 24.3. zum allerersten Mal gesehen, und die Sumpfdotterblumen, die ja im Januar schon trotzig geblüht hatten und dann erfroren waren, habe ihre Zweitblüte am selben Tag gestartet – Im März letzten Jahres sieht man davon noch nichts, erst Mitte April hatte ich Fotos von beiden- da allerdings in voller Blütenpracht- also sind sie insgesamt heuer ca. 2 Wochen früher dran.

Zu was so ein Blog nicht alles nutze ist….. *g*

Garten

Anklicken, um Texte lesen zu können.

 

Es grünt so grün….

Am Dienstag habe ich den allerersten Garten-Tag des Jahres eingelegt. Die Sonne schien, endlich einmal war es nicht nur mild, sondern auch trocken, und der Wind- der war nicht vorhanden- wunderbar. Erst einiges an Holz weggearbeitet, und dann Stauden abgeschnitten und im Garten rundgeguckt. Und siehe da, der benimmt sich, als sei es Anfang März: es grünt und sprießt überall!

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Also, für mich könnte das in jedem Jahr so sein, alles gut- wenn nur nicht die Gewißheit da wäre, daß der Winter sicherlich doch noch einmal zuschlagen wird – und die Bange, was dann all dem zarten Leben blühen mag….

Während schon die Blätter fallen

Ja, die Buchen lichten sich auch ohne Wind, die Bucheckern knallen zu Hunderten auf die Dächer und verstopfen die Dachrinnen – das ist jetzt unser Stück „goldener Herbst“ – für zurückgekommenen Sommer ist das eindeutig zu herbstlich. Und schön isses, ich genieße das! 🙂

Starkregen.

Dieser Sommer war geprägt vom Regen. Ja, er war– inzwischen ist es so herbstlich, daß die Herbstzeitlosen blühen, die Bucheckern fallen und die Luft, selbst wenn es, wie heute, mal sonnig ist, herbstlich klar und kühl ist.

Eine lange Trockenperiode gab es im späten Frühjahr, das ja, aber seitdem hat es so viel und stark geregnet, daß ich mit Fug und Recht sagen kann: sowas hab ich noch nicht gesehen:

Der Teich, sonst ein tiefer Krater mit etwas Wasser unten drin, ist so gefüllt wie noch nie-  wir können ahnen, wie es aussähe, würden wir eine Teichfolie installieren.

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Erstmals standen auf dem Hof  Lachen von Wasser, und in der letzten Woche fand ich mich splitterfasernackt mit Regenschirm auf dem Balkon wieder, um ein total verstopftes Fallrohr zu säubern.- Das ist ja an sich nichts so fürchterlich besonderes – nur war dieses Fallrohr vor dem „Schauer“ frisch gesäubert, und jetzt schaffte ich es kaum, einzelne Blätter/ Fasern etc rauszupulen, so viel war da mit einem solchen Druck binnen 10 Minuten Starkregen zusammengepreßt worden! Zum Glück funktioniert unsere kanalisation ganz gut, woanders kamen Gullydeckel hoch, und Gelting stand sogar hüfthoch unter Wasser! Auch das eine Premiere in der Zeit, in der ich hier wohne (das letzte Mal war’s wohl nach der Schneekatastrophe ’78/’79 so, als der Schnee schmolz)

Das alles ist nicht sehr schön, zumal mit dem Wetter auch eine ziemliche Kälte einherging, mehr als 17° hatten wir seit langen Wochen nicht mehr – wenn man von den 2 Tagen absieht, an denen wir unsere Varroabehandlung versucht hatten.

Und die Sonnenstunden liegen auch weit unter dem Durchschnitt.

Nun hoffe ich, daß ein schlechter Sommer durch einen guten Winter ausgeglichen wird. Und, falls da oben Jemand mitliest: GUT heißt: ohne Schnee, ohne Glatteis- kalt, sonnig, trocken!!! Und wenn ich davon nicht Alles haben kann, so bitte ich vordringlich um

NO SNOW

Neulich, im Garten

Ich komm ja zu nix im Moment…. aber ein paar Fotos hab ich gemacht, letzte Woche und gestern – so sieht das aus bei uns, wenn man bei 25° hinten auf der Decke liegt und mal ringsum fotografiert:

    und das sagt der Staudengarten:

 

Noch ’ne Mauer

Letzte Woche wollte ich unsere Einfahrt mähen. Den Randstreifen jedenfalls. Auf dem Bild hier unten ist er schon gemäht, aber trotzdem: angucken, das hat einen Grund *g*. Jedenfalls mäh ich so, und zum gefühlt (und wahrscheinlich auch wirklich) hundertundsiebten Mal gerate ich mit dem Mähermesser an einen der ein winziges Bißchen über den Boden herausragenden Steine.

„Kacke. Jetzt aber!!“ Denke ich, hole den Spaten, um diesen blöden Stein endlich auszubuddeln. Zwei Stunden später finde ich mich mit Rückenschmerzen und einer Schubkarre voll Gierschwurzeln, aber auch mit etwa zweieinhalb Metern neuer Mauer, neuem Beet und gestutzter Hecke wieder: an der Grundstücksgrenze entlang muß es wohl früher mal eine niedrige Natursteinmauer gegeben haben, die inzwischen bis auf die 2, 3 Steine, an denen sich der Rasenmäher aufhängte, völlig in Boden und Giersch versunken war

 

Alle diese Steine lagen im Boden!! (Die anderen Meter hab ich tags drauf ausgebuddelt, der Rest kommt dann später mal) Mein reifer Kompost ist so gut wie alle, alles in den Beeten – und wenn es denn mal regnen würde, würde ich auch noch ordentlich was sich-von-Giersch-nicht-unterkriegen-lassendes einpflanzen.

Dieser Geselle mit der netten Baskenmütze und dem entenschnabelähnlichen Mund hat einen Ehrenplatz bekommen, leider sieht man auf dem Foto nicht so gut, daß sogar kleine Augen-Knubbel an den richtigen Stellen sitzen.

Blaue Wochen

Jedes Jahr aufs Neue läutet bei mir im Staudengarten das verblühen des Scharbockskrauts die blauen Wochen ein: nun ist der ganze Staudengarten für einige Zeit in blau-lila Blüten getaucht … das endet zum Ende der Akeleienblüte, dann kommt Anderes dazu, aber jetzt:

 


Früher einmal fand ich das doof und hab erfolglos versucht, das mit der Anpflanzung Andersfarbener zu durchbrechen. Inzwischen finde ich’s schön (es ist ja nur für ’ne Zeit), und rupfe gnadenlos den orangenen Mohn aus, den Einzigen, der sich von allein reingeschummelt hat…. Aber keine Bange: nur im Staudengarten vorn, überall sonst darf er blühen. Und tut’s auch kräftig!!