Sieben von zwölf

Sommerlich ists bei uns erst wieder seit Donnerstag.
Während der Rest des Landes bei über 30° vor sich hin stöhnte, bekamen wir nur allmählich Temperaturen über 15°, es war düster und bewölkt. Dann die Wende, schöne 25°, bei denen ich – Cortison sei Dank – kreislaufmäßig Probleme bekam und in den zum Glück üppig vorhandenen Schatten floh.

Grasfrosch. Hätte der Herr F. ihn nicht hochgenommen, wäre er Kateropfer gewesen. 😦

Also berichte ich mal vom Donnerstag. Da wurde es nämlich offenbar auch den Tieren im Teich warm, und plötzlich gab es richtig viel zu sehen: die Pferdeegel – viele in verschiedenen Größen – schlängelten sich nah am Ufer, ein Dutzend Frösche – Grasfrösche und Teichfrösche – waren unterwegs, und irgendwann bin ich bis zu den Kniien im Teich gewesen, weil ich seltsame Wesen am Holunder, den wir als Froschsitz eingelegt haben, sah. Es waren die gestern gezeigten Libellenlarven. Aber da war noch mehr:

Gleich zwei verschiedene Molcharten (den Teichmolch konnte ich nicht einordnen, die Streifen haben mich verwirrt. Aber Obsidentify war sich zu 100% sicher!), jede Menge unterschiedliche Käfer, Rückenschwimmer (das sind übrigens Wanzen, es gibt sehr viele Arten, wahrscheinlich aber ist dies der „gemeine“ – Nononecta glauca) – uuuuuund – aber das ist sowas besonderes, das gibts später in einem Extra-Beitrag! Ich hoffe, Ihr könnt die Spannung ertragen, ich weiß, es ist FAST unmöglich! 😉

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Aber jetzt ist Samstag, der 25. – also zum Eigentlichen – dem Zwölftel-Blick. Es hat dann NICHT geregnet, auch nachts nicht. TRotzdem ist der Teich noch ganz gut zuwege. Bloß der Zwölftel-Blick….. das sieht gerad so aus:

rechts ist, unter Kornelkirschenzweigen, der Mirabellenstumpf zu ahnen. Waldziest, knotige Braunwurz und Lichtnelken sind so hoch geschossen, daß es aus dieser Perspektive kein Wasser und keinen Überblick gibt.

Also aufgerichtet, wie auch schon im Mai, und so sieht man was. Diese Fotos hab ich wieder größer gelassen, so daß Ihr beim anklicken besser gucken könnt.

Zwischen Binse und Krötenburg hat der Herr F. vor 10 Tagen gemäht. Zusätzlich hab ich grob gerupft, denn das Gras ist so dicht – da kann sonst nix anderes keimen. Am anderen Ufer – hier sieht’s aus wie direkt „hinter der Binse“ eine wollige Königskerze. Das, was direkt neben der Krötenburg hoch wächst, ist (neben Giersch) Odermennig.

…. und weiter rechts neben der Königskerze, das ist eine riesige Gänsedistel (höher als meine 1,59m). Im Teich liegt, von der Binse aus in die Mitte, ein Holunderstamm. Auf dem sitzen grad drei Frösche 🙂 Die tun gut daran, denn leider findet ElMauski Frösche superspannend. Der oben ist nicht der erste und nichtmal (seit gestern) der letzte, den wir gerettet haben. ER geht regelmäßig Patrouille. Meist platscht es nur, aber manchmal erwischt er halt doch einen. Das ist echt ätzend, aber, wie manche Tierschützys vorschlagen, den Teich einzuzäunen – keine Option für uns (über 2m hoch, mit „Dach“, sonst kommt der da drüber) El Mauski einzusperren erst recht nicht. Bisher hat nie eine Katze sich für Frösche interessiert. – Man kann nie so doof denken, wie es läuft….

Der Teich ist ein Quell ständiger Freude. Es blüht und summt – wir sitzen sehr oft auf den Stufen und gucken einfach vor uns hin. Toll!!! Vielen Dank, Froschland. – Ach, für MitleserInnen in Angeln: ich habe gehört, Froschland ist doch noch/ wieder aktiv, aber wohl jetzt erst ab 200qm Teichfläche ODER in besonderen Gegenden, zB solchen, wo Rotbauchunken wandern. Also, wer Kleingewässer hat und sanieren möchte, oder anlegen: anfragen.

Mähfreier Mai – ein Fazit

  • An allen Orten mit relativ magerem Boden und/ oder Schatten werde ich tatsächlich noch seltener mähen als zuvor, weil ich doch allerhand blühendes im Gras finden konnte, das es mit weniger Zeit nicht geschafft hätte. Einmal monatlich reicht hier aus, evtl zwischendurch mal die Wegesränder, zumindest in der Gierschwuchszeit. Damit man zeckenfrei durchlaufen kann und der Giersch ein wenig zurückgedrängt wird. Aber ansonsten dürfen Frühstücksplatz, Windschutz und die Wege darum herum von nun an gerne länger vor sich hin wachsen.
  • Hinten, frisch gemäht

    Definitiv gescheitert ist das Experiment hinten, gen Acker. Fett (sehr nährstoffreich), dazu feucht und ab mittags sonnig – all die Gräser, die extrem wüchsig sind, schießen dort. Das ist kontraproduktiv, wenn frau erstens diese Fläche nutzen und zweitens Blütenvielfalt fördern möchte. Die Gräser ersticken alles andere- war mein Eindruck und wurde hier von Fachleuten im Grunde bestätigt. Auf solchen Flächen ist häufigeres mähen, natürlich mit Abtransport des Mahdgutes, absolut sinnvoll.  Beim mähen am 28.5. musste ich auch rings um die Fläche wuchernde Gras-Ausläufer händisch aus den Beeten entfernen, das spare ich mir auch gern ab jetzt…

  • Irgendwas ist ja immer: leider habe ich in den fiesen Horsten (wahrscheinlich) des wolligen Honiggrases, die ich am Rande ausgerupft habe, auch fette Käfer(?)larven gefunden. Und beim mähen habe ich nur knapp mehrere Ölkäfer und sogar ein kleines Fröschlein umfahren können – manche mögen’s feucht….. Ich hoffe, sie Alle an Orte umgesetzt zu haben, die ihnen taugen und nicht allzu viele Andere übersehen zu haben. Trotzdem: es wird hinten häufiger gemäht
  • Weniger mähen werden wir aber auch die Fläche zwischen „hinten“ und Acker, im Foto gut zu sehen. Dort bildet sich gerade ein hoher Saum oder sowas in der Art: Karden, Storchschnäbel, Braunwurz ragen zwischen den fetten Gräsern auf. Wir werden „Freischneider 2-3x jährlich“ ausprobieren, fraglich ist noch, wie wir das Mahdgut von der Fläche kriegen werden, aber wenns trocken ist, geht das evtl sogar mit höchster Stufe Rasenmäher. Oder – wenn mein Arm irgendwann wieder mitmacht – es gibt ja auch noch den guten alten Fächerbesen.

Besser spät als nie: Mähfreier Mai

Im letzten Jahr hatte ich erstmals davon gelesen – zu spät. Also dachte ich mir: probierst Du es halt 2022.
Was?
Bei der Aktion „mähfreier Mai“ mitzumachen.

Warum?

Die Rasenfläche macht in den meisten Gärten 50 % oder mehr der Fläche aus, bietet aber keine ökologische Vielfalt. Um den starken Rückgang von Wildpflanzen und Insekten in Gärten und Landschaft aufzuhalten, kann eine andere Mähweise einen wertvollen Beitrag leisten. So kann jeder im eigenen Garten aktiv mit dazu beitragen, die Vielfalt von Blüten und ihren Bestäubern wieder zu erhöhen, ohne sich selbst in der Nutzung einzuschränken.

Geht das überhaupt?

Manche werden behaupten, dies sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein, jedoch beweisen Zahlen aus Großbritannien genau das Gegenteil. In England konnte mit dem Aufruf „NoMowMay“ die Menge an Nektar für bestäubende Insekten auf Rasenflächen um das zehnfache erhöht werden. Blütenbesucher finden somit weitaus mehr Nahrung! Von Monat zu Monat nimmt dann der Anteil blühender Wildpflanzen zu. Und das ganz ohne Neuansaat! Die Idee von „Mai Minus Mähen“ ist, die Mähintervalle zu strecken und Teile des Rasens nur noch einmal pro Monat zu mähen.

Die bunte Vielfalt wird sichtbar!

Es zeigt sich, dass die größte Blütendichte auf den monatlich gemähten Stücken entsteht, aus Pflanzen, die durch den Rückschnitt zu erneuter Blüte angeregt werden. Wird hier regelmäßig auf ca. 5 cm eingekürzt, blühen viele Kräuter und der Rasenmäher schafft den Aufwuchs ohne Schwierigkeiten. Auf nur ein bis zwei Mal jährlich gemähten Flächen entsteht neben den Gräsern eine größere Artenvielfalt mit höheren Wiesenblumen, wie z.B. Margeriten, Wiesensalbei und Wilder Möhre.

Wichtig ist, dass das Schnittgut nicht auf der Fläche liegen bleibt, sondern an anderer Stelle kompostiert oder als Mulch genutzt wird. Blühende Wiesenblumen bevorzugen einen mageren Standort, deshalb ist auch keine Düngung notwendig. Ganz ohne Kosten wird die Wiese immer schöner!

Durch gemähte Wege oder Ränder sieht der Garten immer noch gepflegt aus, und die Freude daran, die Rückkehr von Wildblumen und Bestäubern in den Garten zu erleben, lässt sich nicht bezahlen!

Deutsche Gartenbaugesellschaft 1822 e.V.

In diesem Jahr hab ich auch wieder zu spät dran gedacht, erst um und bei in der 2. Maiwoche – aber ich hatte noch nicht gemäht. Schließlich war es in diesem Jahr lange kalt – da war das für uns, die wir ja eh seltener mähen als Andere, einfach noch nicht nötig. Jetzt – ich schreibe dies am 14.5.- hätte ich normalerweise erstmals den Mäher geschwungen, denn so sieht das aus hier:

Kräuterrasen. Vergißmeinnicht, Ehrenpreis – und immer noch Schlüsselblumen! Einfach schön!

der Frühstücksplatz. „Geht noch“, wäre aber mit dran gewesen, hätte ich jetzt gemäht

Hinten. Gänseblümchen und Löwenzahn. Geht auch noch, aber….

Nicht, daß mich die Blüten stören – nein, die Gräser sind’s, die ich als übergriffig empfinde (in die Beete hinein und unordentlich büschelig hoch) – und da merkte ich jetzt deutlich, wie sehr selbst Leute wie ich von den langjährigen Seh-Gewohnheiten geprägt sind. Denn: der Rasenmäher schafft das, also warum ists schlimm, wenn die Gräser unterschiedlich hoch sind? Und die Beetränder muß ich eh immer wieder passen, wenn ich möchte, daß die Beete Beete bleiben.

Hier – „übergriffige“ Gräser an den Wegesrändern.

Schwierig…. Warum eigentlich?? 😉

Eigentlich mag ich auch den Anblick, wenn der Rasen frisch gemäht ist, während ringsum die Beete schier explodieren. Aber den hätte ich ja dann trotzdem einmal im Monat.
Meine Schulter ist eh dankbar für alles, was sie entlastet – und einen vibrierenden Rasenmäher mag sie ü-ber-haupt nicht!!
Mal ganz davon abgesehen, daß selteneres mähen auch Energie spart – mähfreier Mai für Geldbeutel und Energiewende und gegen Putin …. schließlich läuft der Mäher mit Benzin!
Also bin ich sehr gespannt, inwiefern ich den Restmai durchhalte. Und wie sich das aufs Mähverhalten im restlichen Jahr auswirken wird.

Na, wer schließt sich an? Man kann ja auch einen Monat lang vom 17. Mai bis 17. Juni nicht mähen… 😉

 

Gartenbilanz 2021

Was für ein Mistwetter, da draußen!
Zeit für eine Garten-Bilanz, finde ich, und hier ist meine:

Der (letzten Winter ausgebaggerte, an einer Seite abgeflachte und von umgebendem Schneebeergebüsch befreite) Teich ist schon eingewachsener und bewohnter als vermutet: drei Molcharten, Frösche von Frühjahr bis Herbst, viele trinkende und badende Vögel, Wasserläufer, -schnecken und -käfer, Libellen (gesehen hab ich vier unterschiedliche, zwe davon allerdings nur einmal), dazu der Bewuchs ringsum – es wird!

Die neue Wegeführung dahinter gefällt uns gut, und auch die vom Bagger plattgewalzten Bereiche sind neu ergrünt. Die Pflanzen von der Archegärtnerei sind (im Gegensatz zu sonstwo gekaufter Ware) samt und sonders super angewachsen. Ich hoffe, sie vermehren sich ebenso gut.

So viel zum Teich *gg* Hier ist noch ein Foto aus der Blütezeit der Bachbunge, Veronica beccabunga:

Erfreulich ist auch, daß die 2018 und 2019 in Angriff genommene Silbergoldnesselvertreibung besser geglückt ist als befürchtet. Da heißts von nun an „dranbleiben“ denn von allen Grundstücksgrenzen drängt die SiGoNe nach, und es gibt auch noch Orte im Garten, an denen sie weiter wächst – weil ich schlicht und einfach nach wie vor nur sehr begrenzt zupfen und ausreißen kann. (Dasselbe gilt für die Schneebeere, nur daß die von unten und nicht von den Seiten kommt)

Weniger erfreulich ist, daß drei neue Plagen den Garten heimsuchen: nach dem Bagger kam ein Gras, das nicht nur oberirdische meterlange Ausläufer bildet, sondern sich auch nach oben hin aufmacht, alles zu ersticken, das nicht schnell genug über Kniehöhe wächst (das im Teich-Film gezrigte ist dasselbe, bloß, daß es da nicht HOCH sondern WEIT geht, weil nix zum festhalten in die Höhe da ist). Da hab ich schon viel beibleiben müssen, damit auch anderes die Chance hat, zu wachsen. Zweitens breitet sich der Weißklee stark aus, und drittens möchte die Quecke hier wohnen.
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird…. ich hoffe ein wenig darauf, daß vor allem dieses Gras ein Pionier ist, dessen Zeit ich aktiv verkürzen kann, indem ich Platz für anderes freihalte, das das Gras später allein in Schach halten kann. Abwarten. Bei Weißklee und Quecke hab ich wenig Hoffnung. Da hilft nur, sie dort, wo sie erst in den Anfängen sind, konsequent zu entfernen, schätze ich. Da, wo sie schon Fuß gefasst haben bleibt nur, die Beete zu „verteidigen“

Mädesüß

Mein Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist ein noch kleiner Ableger der großen Pflanze an der Entwässerungsau hinterm Haus. Zur rechten Zeit hab ich kein aussagekräftiges Foto hingekriegt, und jetzt ists zu spät. Es hat winzige, weiße Blüten, an denen sich unzählige ebenso winzige Fliegen, dazu Käfer und anderes Getier tummeln. Interessant ist, was Wikipedia zum typischen Vorkommen sagt (da gibts auch ein gutes Foto!):

Pflanzensoziologisch ist das Echte Mädesüß die Verbandscharakterart des Filipendulion (Mädesüß-Fluren), kommt aber auch in anderen Molinietalia-Gesellschaften (Nasswiesen, nasse Hochstaudenfluren) vor, außerdem in Convolvuletalia-Gesellschaften (nitrophytische Uferstaudengesellschaften nasser Standorte) sowie im Alno-Ulmion (Hartholzauwälder).

Die blütenreiche Vegetation wird typischerweise aus dem namensgebenden Mädesüß und Arten wie Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Echter Baldrian (Valeriana officinalis), Sumpfziest (Stachys palustris), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), Große Brennnessel (Urtica dioica), Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) gebildet. Ferner zählen Echter Beinwell (Symphytum officinale), Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und gelegentlich die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) zur Begleitflora.

Quelle: Wikipedia

Am Teich möchten Sumpfiris und die Brennessel, dürfen aber nicht ;-), außerdem habe ich bisher ja schon Blutweiderich und Sumpfstorchschnabel in direkter Nähe, nämlich beim Wasserrohr, gepflanzt. Der Beinwell war dort (wurde mit weggebaggert, steht aber an mehreren anderen Stellen) und wird sicherlich wiederkommen. Wasserdost steht auch in der Nähe, mal abwarten, ob er von allein dazukommt.

Hier ist eine Liste weiterer passender Arten

Da werde ich mich mal umtun…. es muß doch dem Giersch beizukommen sein 😉

Gras-Sternmiere – oder: was macht eigentlich der Kräuterrasen?

Ein neu aufgeblühter Gast im Kräuterrasen ist diese winzige, zarte Pflanze:

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es ist die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), die in der Mischung enthalten ist. Ob sie bleiben wird, weiß ich nicht recht – vielleicht wirds ihr zu schattig sein. Abwarten. Die zarte, weiße auf zwei der drei Bilder, das ist sie.

Insgesamt ist viel, viel, viel unterschiedliches zu sehen – aber Blüten lassen auf sich warten. Momentan wirds, wie man auf dem einen Foto sehen kann, zart lila von den Braunellen. Ansonsten blühen Gänseblümchen und hier und da ein Reiherschnabel und, auf den Fotos noch nicht zu sehen, weil die einige Tage alt sind, dottergelb erste Hornkleeblüten.

Man darf also nach wie vor gespannt sein, was noch kommen mag. Im nächsten Frühjahr erwarte ich eine gelbe Schlüsselblumenfläche – eine hat dies Jahr schon geblüht, und es sind richtig viele kleine Rosetten zu sehen 🙂


Aussortiert, Tag 120: ein Fahrradsattel, gefunden beim suchen der Luftmatratze für den Teichtest *gg* -> Sozialladen (oder es meldet sich hier mal wieder Jemand, es ist ein neuer, leicht gepolstert, aber schmal (ich mochte lieber meinen alten, breiteren)

Gartenspaziergang, heute mal mit Ton :-)

Einmal hab ich mich versprochen: die allererste Ansaat ist das Saatpäckchen, das ich vom Naturgartenverein bekommen hatte, als Willkommensgeschenk beim Eintritt

An die den Garten nicht kennenden – ist so ein Filmchen aussagekräftig? Bekommt man einen besseren Eindruck als mit Fotos? Ich hab da echt einen blinden Fleck, ich kanns nicht mit Euren Augen betrachten.

Die ersten Nassfüße blühen!

Die Wiesenraute (Thalictrum??) sieht wirklich hübsch aus. Ich hoffe, daß sie sich vermehrt, denn so richtig wirkt sie in der Masse… und der Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre)? Nuja, pink ist nicht so meins, aber an diesem Standort ist ja auch wichtig, daß er sich mit dem Giersch arrangieren kann…

Was sonst?

Das Mädesüß, ein Ableger aus dem Knick, blüht auch, und ich eliminiere täglich eine Handvoll Sämlinge der gelben Iris. Die wollen wir ja auf Rat der Froschlandbiologin vom Teich fernhalten- Verlandungsgefahr. Auch Schneebeeren tauchen immer wieder auf, aber nicht mehr in solchen Massen. Und Brennesselsämlinge. Die jäte ich auch.

Das Beetstück der „Arche-Mischung“ und daneben hat sich fast schon zur Wiese gemausert 🙂

andere Perspektive mit mehr Überblick. Hübsch, finde ich 🙂

Wahrscheinlich beraten die Frösche grad, was das für ein seltsames, rötliches Tier sein mag, das täglich mehrfach laut rufend am Teichrand entlang patrouilliert…. El Mauski findet die Frösche nämlich hochspannend. Nervig, weil der echt laut und ausdauernd maut, jedesmal, wenn er da längs läuft *gg*

Einige Tiere konnte ich auch im Teich entdecken und bestimmen, aber ich habe derzeit selbst zum bloggen nicht allzuviel Lust, will zwischen Arbeit, Krankenhausbesuchen und Fitneßstudio (einmal wöchentlich schaffe ich, zweimal eher selten) einfach nur meine Ruhe haben. Aber Freundesbesuch ist da und gut, und jetzt ist hier sogar eine Couchsurferin! Mit Hund! (Der aber aus Rücksicht auf die Katzen mindestens zuerst, vielleicht auch die ganzen 2 Tage über im Haus angeleint bleibt, obwohl schon älter und katzenmeidend)


Aussortiert:

Tag 114: Wok-Pfanne mit Devkel und Zubehör. Will wer? (Allerdings nur an Selbstabholys 😉

Tag 115: Frittiergitter“sieb“ für Töpfe, nie gebraucht, vom Herrn

Tag 116, 1. Juli: Napfkucheneinsatz für 20er Springform. Wir haben zwei und brauchen eigentlich keine… mal sehn, wann ich die 2. auch aussortiere 😉

Neue Pflanzen. Einheimische. Folge eins: die nasse Füße mögen

Wir haben die Chance genutzt, daß wir Urlaub hatten und somit donnerstags nachmittags in die Ex-Archegärtnerei, jetzt Blütenmeer GmbH in Klappholz fahren konnten. Mein Wunsch: Bewuchs für den Teich und seine Ufer. Wasserpflanzen haben sie nicht. Aber Sumpfpflanzen, die mit wechselnden Wasserständen bei prinzipieller Feuchtigkeit zurechtkommen. Jetzt wohnen hier:

  • Zwei geflügelte Braunwurze (Scrophularia umbrosa) Wikipedia sagt: „Bei der Geflügelten Braunwurz handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 40 und 100 cm erreicht. Die Geflügelte Braunwurz wächst in Bach- und Grabenröhrichten, in feuchten Gebüschen und auch im fließenden Wasser. Sie bevorzugt meist tonige, oft kalkreiche Schlamm- und Lehmböden.“ Sie sitzen jetzt unterhalb der Giersch-Schwelle am Steilufer des Teichs:

    geflügelte Braunwurze

  • Zwei gelbe Wiesenrauten (Thalictum flavum): „Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt feuchte, nährstoffarme Böden wie an Gräben und Flachmooren.“, sagt Wikipedia. Die Gärtnerin sagte, sie kann auch mit schwererem Boden. Abwarten.
  • Zwei Sumpfschafgarben (Achilea ptarmica): „Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, wie zum Beispiel an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf.“. Da sie, wie mir erst nach dem Kauf eingefallen ist, es schon seit Jahren sogar vorn im Staudenbeet aushält, sollte sie es auch dort hinkriegen, wo es ihr eigentlich besser gefallen müsste: am sonnigen Zeil des Flachufers.

links Wiesenrauten, rechts Sumpfschafgarben, mittig dazwischen (links im rechten Oval) der Blutweiderich

  • Ein Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre) „Als Sumpfpflanze ist der Sumpf-Storchschnabel in Ufer- und Hochstaudenfluren an Gräben, Bächen und Teichen sowie auf feuchten bis nassen Wiesen zu finden.“, heißt es. Auch ihn hab ich an die schattigere, steile Uferseite unterhalb des Gierschrandes gepflanzt.

    Sumpfstorchschnabel

  • Ein Blutweiderich (Lythrum salicaria): „Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben. Er bevorzugt die tieferen Lagen und ist etwas wärmeliebend, kommt aber auch noch in mittleren Gebirgslagen vor. Die Standorte sind vor allem nasse oder wechselfeuchte, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche, Sumpfhumusböden…“ Das sollte klappen. Im feuchten Beet hinterm Hünengrab mochte er nicht sein, war wohl noch zu heiß und trocken. Er sitzt zwischen Sumpfschafgarben und Wiesenrauten.

Ich bin sehr gespannt 🙂 Die Fotos sind Memos für mich, wenns soweit ist, gibts gute, auf denen die Pflanzen erkennbar sind 😉


Aussortiert, Tag 102: eine runde „Tupper“schale -> Sozialladen

Tag 103: mehrere längliche Ex-Keksdosen, Plastik, als „Tupper“ aufgehoben -> gelber Sack

Tag 104, 19.6.: mehrere rechteckige „Tupper“dosen -> Sozialladen. So langsam muß ich mal dorthin, „abladen“ …. *g*

Teich-News

Das Projekt „amphibienfreundlicher Teich“ läßt sich richtig gut an.

Zwar graben wir fast täglich weitere Schneebeerentriebe aus, und deshalb wirkt der ganze Uferbereich noch immer reichlich baustellenhaft, aber:

  • erstmals in all den Jahren gibts seit Ende Mai ein Froschkonzert! Vorerst knarzt nur ein großer, die mindestens 5 kleinen Kollegen halten sich stimmlich zurück. Ob das alles dieselbe Art ist? Einige sind grün, andere braun. Wahrscheinlich ja, wahrscheinlich Teichfrösche.
  • eine neue Libelle hat sich blicken lassen, sehr wahrscheinlich handelt es sich um ein Plattbauch-Weibchen. Die Optik paßt jedenfalls, und was ich über das Verhalten las, auch: Erstbesiedler vegetationsloser besonnter Teiche, die auch gern sommers trockenfallen dürfen, Weibchen fliegt größere Strecken zur Erkundung neuer Lebensräume – da hat sie wohl einen gefunden *freu*

Das Foto hat der Herr F. in FL gemacht, aber „unsere“ sah ganz genau so aus

  • die erste Erdkröte seit drei Jahren sah ich auch. Das ist aber wohl eher dem feuchten Wetter als dem neugestalteten Teich geschuldet, trotzdem freuts mich.

Kuckuckslichtnelke

Nickendes Leimkraut

  • Die Beete außenrum machen sich auch. Nickendes Leimkraut und Kuckuckslichtnelke sind neu.
  • Vieles keimt und es ist zu ahnen, daß die neue Beet- und Wegführung schöner und funktionaler werden wird als zuvor. Außerdem ist es erstaunlich, wie gerne wir am Teich sitzen und über das unbewachsene, grünbealgte Naß gucken *g* Das muß was urzeitliches sein…. egal, jedenfalls ist es ein Gefühl von – „und sie sah, daß es gut war“ 😉

Da abgesehen vom Zuhause und dem Wetter trotz Urlaub grad nicht allzu viel gut ist (weder Lust noch Kopf, dazu irgendwas zu schreiben), ist das besonders erfreulich. Ich versuche, es zu genießen. Allzu gut gelingt mir, die ich eh eher aufs negative gepolt bin, das nicht, aber wenn der Frosch knarzt, wenn El Mauski jeden Tag aufs Neue laut maunzend beim um-den-Teich-laufen seine Überraschung über die diversen „platsch“ kundtut, wenn Elsa um uns herum tobt, wenn der Herr F. mir begeistert von seinen Abenteuern mit dem Kater erzählt – dann ist das doch immer wieder ein lächeln wert!

2 Stöckchen zeigen an, wie in je drei Tagen der Wasserstand gefallen ist

Hach – grüner Teich….

 

Teichrundgang

So langsam wird’s, und die Idee mit den Stufen finde ich ziemlich gut. Ich hoffe, die Sandbienen auch 😉

Ich freue mich schon drauf, wenn alles wieder grün wird. Obwohl viel „grün“ auch wieder Giersch sein wird…. aber ich versuche, ihn ein wenig vom neuen Hang entfernt zu halten. Mal sehn, inwieweit das möglich ist. Vielleicht hab ich ja eine Chance, weil der Oberboden zum größten Teil abgetragen ist!?

Pflanzen oder säen werde ich über die Grundmischung der Froschland-Biologin hinaus erst im nächsten Jahr. Ich schätze, wir werden noch sehr viele Schneebeerenreste ausbuddeln müssen, da lohnt das noch nicht.

Tiere säen: Mai-Langhornbiene

Sehr gefreut hatte ich mich im Winter, als dies bei mir ankam:

Ich hatte an die anderen drei Blätter unseres „Naturgarten-Regiogruppenvorstand-Kleeblatts“ den Link zu diesem Artikel verschickt – und die eine der drei Damen hat das zur Mai-Langhornbiene passende einheimische Saatgut der Zaunwicke besorgt und mir ein Tütchen davon zusammen mit dem Ausdruck des Artikels geschickt. 😃

Jetzt ist ausgesät, dann können nächstes Jahr hoffentlich in der Nähe ansässige Mai-Langhornbienen bei uns im Garten zum essen kommen 🙂 Ich habe einige Korkenzieherweiden oder -haselzweige aus einem Kompost in der Nachbarschaft gezogen und in die Lücke im Weidenzaun hinten gesteckt (nachmittags bis abends gut sonnig), damit die Wicken sich da hoffentlich gut drumwinden können.

Danke Dir R2*!!!! 🙂

*wir haben eine A., eine M. und zwei R.s im Regio-Kleeblatt

Ich habe übrigens FÜNF Tage osterfrei! 🙂 Das ist vor allem deshalb grandios, weil ich durchaus noch nicht so richtig gesund bin. Nach wie vor brennen die Augen, die Nebenhöhlen sind zu – jetzt hab ich nach dem vorösterlichen Heftigtag mit Nachwirkungen im gesamten Körper zu tun. Es ist zum Mäusemelken! Das halbe Jahr Nichtstunkönnen legt frau nicht einfach beiseite und macht weiter wie zuvor. Muskeln haben sich abgebaut, der Arm ist nach wie vor nicht voll benutzbar und beweglich, das strahlt natürlich in das gesamte System aus. Inzwischen denke ich, ich werde ganz sicher noch dieses ganze Jahr damit zu tun haben (KG läuft und hilft), wenns überhaupt je wie zuvor wird. Sollte das doofe Corona je zuende sein, werde ich sicher tun müssen, was ich nie tun wollte: gezielt Muskelaufbau im Fitnesstudio betreiben.


Aussortiert:

Tag 42, 1.4.: Eine Jogginghose vom Flohmarkt. Ich musste feststellen, daß mir gummierte Ecken auf den Beinaußenseiten so zuwider sind (haptisch. Wenn ich mit den Händen drankomme), daß ich die deshalb immer wieder ausziehe. Fehlkauf. Sozialladen.

Tag 43, 2.4.: Eine Gebrauchsanleitung für ein Telefon, das schon lange kaputt ist.

Tag 44, 3.4.: eine weitere Gebrauchsanweisung. Für ein weiteres Telefon, das auch schon kaputt ist (wie kann es angehen, daß man alle paar Jahre ein neues Telefon kaufen muß????)

 

Prämiert!

Letzte Woche ist die Plakette zur offiziellen Prämierung meines Gartens als Naturgarten hier angekommen. Aus diesem Anlaß hab ich dies hier (nämlich den Bericht über den Besuch der Testerinnen) nochmal gelesen, und: Dinge ändern sich 😉 Ist ja auch schon über drei Jahre her – die Anstösse, die ich an diesem Tag bekommen habe, wirken noch immer weiter.

Inzwischen ist die Schneebeere, von der ich damals meinte, sie behalten zu wollen, fast vollständig vom Grundstück verbannt – im Zuge der Teichsanierung. Schon vorher (gleich danach eigentlich, ernsthaft dann seit 2018) habe ich mit der Challenge begonnen, die Silber-Goldnessel in den Griff zu kriegen. Und tatsächlich, Stunden über Stunden vergingen damit und werden weiter vergehen – aber es zeichnet sich ab, daß es im Bereich des möglichen liegt!! Wenn ich dranbleibe, denn es wird vom Knick aus und von Nachbars her immer wieder massenhaft Ranken geben, die sich den Platz zurückerobern wollen. Naja, dranbleiben – das bin ich ja vom Giersch schon gewöhnt 😉

Aber jetzt mal so rein optisch – findet Ihr das Schild auch so häßlich? Die ganze Werbung oben und unten (jaja, Sponsoren …. ich finde, das ist Werbung!! *g*) Naja, ich hab ja eh keinen Platz , an dem ich das anbringen könnte – jedenfalls nicht so, daß man das auch lesen könnte….


Aussortiert

Tag 20, 9.3.: braucht Jemand einen Kalligraphie-Füller? Also, mit breiter, flacher, Spitze? Ich mag gern schön schreiben, aber tu es inzwischen so selten, daß mir die Tinte drin austrocknet. Wenn hier Niemand „hier“ ruft (ich kann ihn auch gern verschicken): Sozialladen

Tag 21, 10.3.: einen kleinen Stapel mit Aufklebern. Die sind tatsächlich immer noch aus TANKE-ZEITEN!! Da waren immer mal Aufkleberchen an TV-Zeitungen, und wenn wir die retourniert haben, hab ich mir ab und an so ein Aufkleber-Blatt abgemacht. Ebenso ab und an hab ich auch so einen Aufkleber irgendwo draufgeklebt – offenbar SEHR ab und an, wenn nach sieben jahren TIGER und insgesamt fast vier Jahren Bioladen immer noch welche über sind. Müll.

Tag 22, 11.3.: einen durchaus beachtlichen Stapel Papiere (beachtlich vor allem, wenn ich die ZEIT, die ich darauf verwendet habe, die auszusortieren, betrachte. Vor allem längst Auszüge aufgelöster Konten und Gehaltsabrechnungen längst gekündigter Arbeitsverhältnisse waren es. Es bleibt noch viel zu tun….) -> auf den Druckerpapierstapel; das ist alles einseitig bedrucktes Papier ….

DAMALS, als die Welt noch bunt war

… da konnten wir noch was im Garten tun, es gab FARBEN und DINGE. Seit Tagen ist das nun Vergangenheit. Sie fühlen sich an wie Monate. Schnee ist grausam, ich hasse diesen weißgrauen Himmel, die Sorgen, weil man ja fahren muß, das schippenmüssen – ach, ich finde ALLES an Schnee blöd, solange wie er fällt (wenn er nur liegt, dann gehts. Aber er fällt und fällt und ….) – deshalb Schlußausende, ich berichte von letztem Wochenende:

Freunde schenkten uns die großen Tannenstämme

Jetzt haben sie einen neuen Platz – der große Findling, der schräg dort lag, wurde ja zur Bank in der Sonne:

…und dort ist nun eine windfangender Durchgangsblockade aus zwei Reihen dicker Stämme entstanden (hier von hinten).

Wir hatten nämlich im letzten Jahr gemerkt, daß diese Ecke ein schöner Schattenplatz an heißen Tagen sein könnte – wenn bloß der Wind nicht so durch den Durchgang pfiffe. Mal gucken, ob’s langt. Und wenn nicht – stehendes Totholz ist immer gut, wenn auch Laubholz besser ist als Nadelholz:

  • Stehend wertvoller als liegend
  • dick (Stämme) wertvoller als dünn (Äste)
  • Besonnt wertvoller als schattig
  • Laubholz wertvoller als Nadelholz
  • Hartholz wertvoller als Weichholz

sind die Merksätze, also wäre ein Windfang aus dicken, stehenden Hartholzstämmen in der Sonne das beste, was man für Insekten totholzmäßig tun kann – aber es gibt natürlich auch Käfer, die lieber im schattigfeuchten Mulm liegender Asthaufen wohnen, die auf Nadelholz spezialisiert sind oder nur in Weichholz glücklich werden. Bloß eben in kleinerer Zahl 🙂 Insgesamt ist jedes bis zum Mulm und darüber hinaus an derselben Stelle bleibende Totholz ein Gewinn für die Tierwelt!
Was den Viechern wenig nützt ist zB der immer gern stolz angeführte Brennholzhaufen. Die drei Jahre, die das Brennholz im besten Fall draußen lagert, führen dazu, daß sich eine Tierwelt installiert – die dann größtenteils im Ofen landet 😦
So ein Käfer wohnt ja gern mal bis zu sieben Jahre als Ei und Larve im Totholz, bevor er für einige Wochen bis Monate sein erwachsenes Käferleben führt – und kann auch nicht flüchten, wenn „sein“ Stamm/ Scheit in den Ofen geworfen wird. Der Brennholzhaufen dient als Nistplatz für Vögel, auch Igel verkriechen sich mal drunter oder drin, im Winter Wespenköniginnen, Zitronenfalter oder Mäuse – aber er kann nur ein Unterschlupf sein, kein „richtiger“ Lebensraum.
„Unsere“ Stämme sind nun nach dem fällen schon 2x umgezogen – auch das kann durchaus heißen, daß Jemand „eingezogen“ war, der mit den neuen Verhältnissen nicht klarkommt. Vielleicht ists jetzt trockener, oder schattiger, oder…. aber wer von jetzt an einzieht, der darf bleiben! 🙂