Gartenbilanz 2021

Was für ein Mistwetter, da draußen!
Zeit für eine Garten-Bilanz, finde ich, und hier ist meine:

Der (letzten Winter ausgebaggerte, an einer Seite abgeflachte und von umgebendem Schneebeergebüsch befreite) Teich ist schon eingewachsener und bewohnter als vermutet: drei Molcharten, Frösche von Frühjahr bis Herbst, viele trinkende und badende Vögel, Wasserläufer, -schnecken und -käfer, Libellen (gesehen hab ich vier unterschiedliche, zwe davon allerdings nur einmal), dazu der Bewuchs ringsum – es wird!

Die neue Wegeführung dahinter gefällt uns gut, und auch die vom Bagger plattgewalzten Bereiche sind neu ergrünt. Die Pflanzen von der Archegärtnerei sind (im Gegensatz zu sonstwo gekaufter Ware) samt und sonders super angewachsen. Ich hoffe, sie vermehren sich ebenso gut.

So viel zum Teich *gg* Hier ist noch ein Foto aus der Blütezeit der Bachbunge, Veronica beccabunga:

Erfreulich ist auch, daß die 2018 und 2019 in Angriff genommene Silbergoldnesselvertreibung besser geglückt ist als befürchtet. Da heißts von nun an „dranbleiben“ denn von allen Grundstücksgrenzen drängt die SiGoNe nach, und es gibt auch noch Orte im Garten, an denen sie weiter wächst – weil ich schlicht und einfach nach wie vor nur sehr begrenzt zupfen und ausreißen kann. (Dasselbe gilt für die Schneebeere, nur daß die von unten und nicht von den Seiten kommt)

Weniger erfreulich ist, daß drei neue Plagen den Garten heimsuchen: nach dem Bagger kam ein Gras, das nicht nur oberirdische meterlange Ausläufer bildet, sondern sich auch nach oben hin aufmacht, alles zu ersticken, das nicht schnell genug über Kniehöhe wächst (das im Teich-Film gezrigte ist dasselbe, bloß, daß es da nicht HOCH sondern WEIT geht, weil nix zum festhalten in die Höhe da ist). Da hab ich schon viel beibleiben müssen, damit auch anderes die Chance hat, zu wachsen. Zweitens breitet sich der Weißklee stark aus, und drittens möchte die Quecke hier wohnen.
Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird…. ich hoffe ein wenig darauf, daß vor allem dieses Gras ein Pionier ist, dessen Zeit ich aktiv verkürzen kann, indem ich Platz für anderes freihalte, das das Gras später allein in Schach halten kann. Abwarten. Bei Weißklee und Quecke hab ich wenig Hoffnung. Da hilft nur, sie dort, wo sie erst in den Anfängen sind, konsequent zu entfernen, schätze ich. Da, wo sie schon Fuß gefasst haben bleibt nur, die Beete zu „verteidigen“

Mädesüß

Mein Mädesüß (Filipendula ulmaria) ist ein noch kleiner Ableger der großen Pflanze an der Entwässerungsau hinterm Haus. Zur rechten Zeit hab ich kein aussagekräftiges Foto hingekriegt, und jetzt ists zu spät. Es hat winzige, weiße Blüten, an denen sich unzählige ebenso winzige Fliegen, dazu Käfer und anderes Getier tummeln. Interessant ist, was Wikipedia zum typischen Vorkommen sagt (da gibts auch ein gutes Foto!):

Pflanzensoziologisch ist das Echte Mädesüß die Verbandscharakterart des Filipendulion (Mädesüß-Fluren), kommt aber auch in anderen Molinietalia-Gesellschaften (Nasswiesen, nasse Hochstaudenfluren) vor, außerdem in Convolvuletalia-Gesellschaften (nitrophytische Uferstaudengesellschaften nasser Standorte) sowie im Alno-Ulmion (Hartholzauwälder).

Die blütenreiche Vegetation wird typischerweise aus dem namensgebenden Mädesüß und Arten wie Wasserdost (Eupatorium cannabinum), Echter Baldrian (Valeriana officinalis), Sumpfziest (Stachys palustris), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris), Große Brennnessel (Urtica dioica), Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) gebildet. Ferner zählen Echter Beinwell (Symphytum officinale), Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre), Zottiges Weidenröschen (Epilobium hirsutum) und gelegentlich die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) zur Begleitflora.

Quelle: Wikipedia

Am Teich möchten Sumpfiris und die Brennessel, dürfen aber nicht ;-), außerdem habe ich bisher ja schon Blutweiderich und Sumpfstorchschnabel in direkter Nähe, nämlich beim Wasserrohr, gepflanzt. Der Beinwell war dort (wurde mit weggebaggert, steht aber an mehreren anderen Stellen) und wird sicherlich wiederkommen. Wasserdost steht auch in der Nähe, mal abwarten, ob er von allein dazukommt.

Hier ist eine Liste weiterer passender Arten

Da werde ich mich mal umtun…. es muß doch dem Giersch beizukommen sein 😉

Gras-Sternmiere – oder: was macht eigentlich der Kräuterrasen?

Ein neu aufgeblühter Gast im Kräuterrasen ist diese winzige, zarte Pflanze:

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es ist die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea), die in der Mischung enthalten ist. Ob sie bleiben wird, weiß ich nicht recht – vielleicht wirds ihr zu schattig sein. Abwarten. Die zarte, weiße auf zwei der drei Bilder, das ist sie.

Insgesamt ist viel, viel, viel unterschiedliches zu sehen – aber Blüten lassen auf sich warten. Momentan wirds, wie man auf dem einen Foto sehen kann, zart lila von den Braunellen. Ansonsten blühen Gänseblümchen und hier und da ein Reiherschnabel und, auf den Fotos noch nicht zu sehen, weil die einige Tage alt sind, dottergelb erste Hornkleeblüten.

Man darf also nach wie vor gespannt sein, was noch kommen mag. Im nächsten Frühjahr erwarte ich eine gelbe Schlüsselblumenfläche – eine hat dies Jahr schon geblüht, und es sind richtig viele kleine Rosetten zu sehen 🙂


Aussortiert, Tag 120: ein Fahrradsattel, gefunden beim suchen der Luftmatratze für den Teichtest *gg* -> Sozialladen (oder es meldet sich hier mal wieder Jemand, es ist ein neuer, leicht gepolstert, aber schmal (ich mochte lieber meinen alten, breiteren)

Gartenspaziergang, heute mal mit Ton :-)

Einmal hab ich mich versprochen: die allererste Ansaat ist das Saatpäckchen, das ich vom Naturgartenverein bekommen hatte, als Willkommensgeschenk beim Eintritt

An die den Garten nicht kennenden – ist so ein Filmchen aussagekräftig? Bekommt man einen besseren Eindruck als mit Fotos? Ich hab da echt einen blinden Fleck, ich kanns nicht mit Euren Augen betrachten.

Die ersten Nassfüße blühen!

Die Wiesenraute (Thalictrum??) sieht wirklich hübsch aus. Ich hoffe, daß sie sich vermehrt, denn so richtig wirkt sie in der Masse… und der Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre)? Nuja, pink ist nicht so meins, aber an diesem Standort ist ja auch wichtig, daß er sich mit dem Giersch arrangieren kann…

Was sonst?

Das Mädesüß, ein Ableger aus dem Knick, blüht auch, und ich eliminiere täglich eine Handvoll Sämlinge der gelben Iris. Die wollen wir ja auf Rat der Froschlandbiologin vom Teich fernhalten- Verlandungsgefahr. Auch Schneebeeren tauchen immer wieder auf, aber nicht mehr in solchen Massen. Und Brennesselsämlinge. Die jäte ich auch.

Das Beetstück der „Arche-Mischung“ und daneben hat sich fast schon zur Wiese gemausert 🙂

andere Perspektive mit mehr Überblick. Hübsch, finde ich 🙂

Wahrscheinlich beraten die Frösche grad, was das für ein seltsames, rötliches Tier sein mag, das täglich mehrfach laut rufend am Teichrand entlang patrouilliert…. El Mauski findet die Frösche nämlich hochspannend. Nervig, weil der echt laut und ausdauernd maut, jedesmal, wenn er da längs läuft *gg*

Einige Tiere konnte ich auch im Teich entdecken und bestimmen, aber ich habe derzeit selbst zum bloggen nicht allzuviel Lust, will zwischen Arbeit, Krankenhausbesuchen und Fitneßstudio (einmal wöchentlich schaffe ich, zweimal eher selten) einfach nur meine Ruhe haben. Aber Freundesbesuch ist da und gut, und jetzt ist hier sogar eine Couchsurferin! Mit Hund! (Der aber aus Rücksicht auf die Katzen mindestens zuerst, vielleicht auch die ganzen 2 Tage über im Haus angeleint bleibt, obwohl schon älter und katzenmeidend)


Aussortiert:

Tag 114: Wok-Pfanne mit Devkel und Zubehör. Will wer? (Allerdings nur an Selbstabholys 😉

Tag 115: Frittiergitter“sieb“ für Töpfe, nie gebraucht, vom Herrn

Tag 116, 1. Juli: Napfkucheneinsatz für 20er Springform. Wir haben zwei und brauchen eigentlich keine… mal sehn, wann ich die 2. auch aussortiere 😉

Neue Pflanzen. Einheimische. Folge eins: die nasse Füße mögen

Wir haben die Chance genutzt, daß wir Urlaub hatten und somit donnerstags nachmittags in die Ex-Archegärtnerei, jetzt Blütenmeer GmbH in Klappholz fahren konnten. Mein Wunsch: Bewuchs für den Teich und seine Ufer. Wasserpflanzen haben sie nicht. Aber Sumpfpflanzen, die mit wechselnden Wasserständen bei prinzipieller Feuchtigkeit zurechtkommen. Jetzt wohnen hier:

  • Zwei geflügelte Braunwurze (Scrophularia umbrosa) Wikipedia sagt: „Bei der Geflügelten Braunwurz handelt es sich um eine ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 40 und 100 cm erreicht. Die Geflügelte Braunwurz wächst in Bach- und Grabenröhrichten, in feuchten Gebüschen und auch im fließenden Wasser. Sie bevorzugt meist tonige, oft kalkreiche Schlamm- und Lehmböden.“ Sie sitzen jetzt unterhalb der Giersch-Schwelle am Steilufer des Teichs:

    geflügelte Braunwurze

  • Zwei gelbe Wiesenrauten (Thalictum flavum): „Die Gelbe Wiesenraute bevorzugt feuchte, nährstoffarme Böden wie an Gräben und Flachmooren.“, sagt Wikipedia. Die Gärtnerin sagte, sie kann auch mit schwererem Boden. Abwarten.
  • Zwei Sumpfschafgarben (Achilea ptarmica): „Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, wie zum Beispiel an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf.“. Da sie, wie mir erst nach dem Kauf eingefallen ist, es schon seit Jahren sogar vorn im Staudenbeet aushält, sollte sie es auch dort hinkriegen, wo es ihr eigentlich besser gefallen müsste: am sonnigen Zeil des Flachufers.

links Wiesenrauten, rechts Sumpfschafgarben, mittig dazwischen (links im rechten Oval) der Blutweiderich

  • Ein Sumpfstorchschnabel (Geranium palustre) „Als Sumpfpflanze ist der Sumpf-Storchschnabel in Ufer- und Hochstaudenfluren an Gräben, Bächen und Teichen sowie auf feuchten bis nassen Wiesen zu finden.“, heißt es. Auch ihn hab ich an die schattigere, steile Uferseite unterhalb des Gierschrandes gepflanzt.

    Sumpfstorchschnabel

  • Ein Blutweiderich (Lythrum salicaria): „Gewöhnlicher Blutweiderich wächst an feuchten Standorten häufig und verbreitet in Röhrichten und Sümpfen, an Ufern von Seen und Weihern, Flüssen, Bächen und Kanälen sowie in Gräben. Er bevorzugt die tieferen Lagen und ist etwas wärmeliebend, kommt aber auch noch in mittleren Gebirgslagen vor. Die Standorte sind vor allem nasse oder wechselfeuchte, zeitweise überschwemmte, nährstoffreiche, Sumpfhumusböden…“ Das sollte klappen. Im feuchten Beet hinterm Hünengrab mochte er nicht sein, war wohl noch zu heiß und trocken. Er sitzt zwischen Sumpfschafgarben und Wiesenrauten.

Ich bin sehr gespannt 🙂 Die Fotos sind Memos für mich, wenns soweit ist, gibts gute, auf denen die Pflanzen erkennbar sind 😉


Aussortiert, Tag 102: eine runde „Tupper“schale -> Sozialladen

Tag 103: mehrere längliche Ex-Keksdosen, Plastik, als „Tupper“ aufgehoben -> gelber Sack

Tag 104, 19.6.: mehrere rechteckige „Tupper“dosen -> Sozialladen. So langsam muß ich mal dorthin, „abladen“ …. *g*

Teich-News

Das Projekt „amphibienfreundlicher Teich“ läßt sich richtig gut an.

Zwar graben wir fast täglich weitere Schneebeerentriebe aus, und deshalb wirkt der ganze Uferbereich noch immer reichlich baustellenhaft, aber:

  • erstmals in all den Jahren gibts seit Ende Mai ein Froschkonzert! Vorerst knarzt nur ein großer, die mindestens 5 kleinen Kollegen halten sich stimmlich zurück. Ob das alles dieselbe Art ist? Einige sind grün, andere braun. Wahrscheinlich ja, wahrscheinlich Teichfrösche.
  • eine neue Libelle hat sich blicken lassen, sehr wahrscheinlich handelt es sich um ein Plattbauch-Weibchen. Die Optik paßt jedenfalls, und was ich über das Verhalten las, auch: Erstbesiedler vegetationsloser besonnter Teiche, die auch gern sommers trockenfallen dürfen, Weibchen fliegt größere Strecken zur Erkundung neuer Lebensräume – da hat sie wohl einen gefunden *freu*

Das Foto hat der Herr F. in FL gemacht, aber „unsere“ sah ganz genau so aus

  • die erste Erdkröte seit drei Jahren sah ich auch. Das ist aber wohl eher dem feuchten Wetter als dem neugestalteten Teich geschuldet, trotzdem freuts mich.

Kuckuckslichtnelke

Nickendes Leimkraut

  • Die Beete außenrum machen sich auch. Nickendes Leimkraut und Kuckuckslichtnelke sind neu.
  • Vieles keimt und es ist zu ahnen, daß die neue Beet- und Wegführung schöner und funktionaler werden wird als zuvor. Außerdem ist es erstaunlich, wie gerne wir am Teich sitzen und über das unbewachsene, grünbealgte Naß gucken *g* Das muß was urzeitliches sein…. egal, jedenfalls ist es ein Gefühl von – „und sie sah, daß es gut war“ 😉

Da abgesehen vom Zuhause und dem Wetter trotz Urlaub grad nicht allzu viel gut ist (weder Lust noch Kopf, dazu irgendwas zu schreiben), ist das besonders erfreulich. Ich versuche, es zu genießen. Allzu gut gelingt mir, die ich eh eher aufs negative gepolt bin, das nicht, aber wenn der Frosch knarzt, wenn El Mauski jeden Tag aufs Neue laut maunzend beim um-den-Teich-laufen seine Überraschung über die diversen „platsch“ kundtut, wenn Elsa um uns herum tobt, wenn der Herr F. mir begeistert von seinen Abenteuern mit dem Kater erzählt – dann ist das doch immer wieder ein lächeln wert!

2 Stöckchen zeigen an, wie in je drei Tagen der Wasserstand gefallen ist

Hach – grüner Teich….

 

Teichrundgang

So langsam wird’s, und die Idee mit den Stufen finde ich ziemlich gut. Ich hoffe, die Sandbienen auch 😉

Ich freue mich schon drauf, wenn alles wieder grün wird. Obwohl viel „grün“ auch wieder Giersch sein wird…. aber ich versuche, ihn ein wenig vom neuen Hang entfernt zu halten. Mal sehn, inwieweit das möglich ist. Vielleicht hab ich ja eine Chance, weil der Oberboden zum größten Teil abgetragen ist!?

Pflanzen oder säen werde ich über die Grundmischung der Froschland-Biologin hinaus erst im nächsten Jahr. Ich schätze, wir werden noch sehr viele Schneebeerenreste ausbuddeln müssen, da lohnt das noch nicht.

Tiere säen: Mai-Langhornbiene

Sehr gefreut hatte ich mich im Winter, als dies bei mir ankam:

Ich hatte an die anderen drei Blätter unseres „Naturgarten-Regiogruppenvorstand-Kleeblatts“ den Link zu diesem Artikel verschickt – und die eine der drei Damen hat das zur Mai-Langhornbiene passende einheimische Saatgut der Zaunwicke besorgt und mir ein Tütchen davon zusammen mit dem Ausdruck des Artikels geschickt. 😃

Jetzt ist ausgesät, dann können nächstes Jahr hoffentlich in der Nähe ansässige Mai-Langhornbienen bei uns im Garten zum essen kommen 🙂 Ich habe einige Korkenzieherweiden oder -haselzweige aus einem Kompost in der Nachbarschaft gezogen und in die Lücke im Weidenzaun hinten gesteckt (nachmittags bis abends gut sonnig), damit die Wicken sich da hoffentlich gut drumwinden können.

Danke Dir R2*!!!! 🙂

*wir haben eine A., eine M. und zwei R.s im Regio-Kleeblatt

Ich habe übrigens FÜNF Tage osterfrei! 🙂 Das ist vor allem deshalb grandios, weil ich durchaus noch nicht so richtig gesund bin. Nach wie vor brennen die Augen, die Nebenhöhlen sind zu – jetzt hab ich nach dem vorösterlichen Heftigtag mit Nachwirkungen im gesamten Körper zu tun. Es ist zum Mäusemelken! Das halbe Jahr Nichtstunkönnen legt frau nicht einfach beiseite und macht weiter wie zuvor. Muskeln haben sich abgebaut, der Arm ist nach wie vor nicht voll benutzbar und beweglich, das strahlt natürlich in das gesamte System aus. Inzwischen denke ich, ich werde ganz sicher noch dieses ganze Jahr damit zu tun haben (KG läuft und hilft), wenns überhaupt je wie zuvor wird. Sollte das doofe Corona je zuende sein, werde ich sicher tun müssen, was ich nie tun wollte: gezielt Muskelaufbau im Fitnesstudio betreiben.


Aussortiert:

Tag 42, 1.4.: Eine Jogginghose vom Flohmarkt. Ich musste feststellen, daß mir gummierte Ecken auf den Beinaußenseiten so zuwider sind (haptisch. Wenn ich mit den Händen drankomme), daß ich die deshalb immer wieder ausziehe. Fehlkauf. Sozialladen.

Tag 43, 2.4.: Eine Gebrauchsanleitung für ein Telefon, das schon lange kaputt ist.

Tag 44, 3.4.: eine weitere Gebrauchsanweisung. Für ein weiteres Telefon, das auch schon kaputt ist (wie kann es angehen, daß man alle paar Jahre ein neues Telefon kaufen muß????)

 

Prämiert!

Letzte Woche ist die Plakette zur offiziellen Prämierung meines Gartens als Naturgarten hier angekommen. Aus diesem Anlaß hab ich dies hier (nämlich den Bericht über den Besuch der Testerinnen) nochmal gelesen, und: Dinge ändern sich 😉 Ist ja auch schon über drei Jahre her – die Anstösse, die ich an diesem Tag bekommen habe, wirken noch immer weiter.

Inzwischen ist die Schneebeere, von der ich damals meinte, sie behalten zu wollen, fast vollständig vom Grundstück verbannt – im Zuge der Teichsanierung. Schon vorher (gleich danach eigentlich, ernsthaft dann seit 2018) habe ich mit der Challenge begonnen, die Silber-Goldnessel in den Griff zu kriegen. Und tatsächlich, Stunden über Stunden vergingen damit und werden weiter vergehen – aber es zeichnet sich ab, daß es im Bereich des möglichen liegt!! Wenn ich dranbleibe, denn es wird vom Knick aus und von Nachbars her immer wieder massenhaft Ranken geben, die sich den Platz zurückerobern wollen. Naja, dranbleiben – das bin ich ja vom Giersch schon gewöhnt 😉

Aber jetzt mal so rein optisch – findet Ihr das Schild auch so häßlich? Die ganze Werbung oben und unten (jaja, Sponsoren …. ich finde, das ist Werbung!! *g*) Naja, ich hab ja eh keinen Platz , an dem ich das anbringen könnte – jedenfalls nicht so, daß man das auch lesen könnte….


Aussortiert

Tag 20, 9.3.: braucht Jemand einen Kalligraphie-Füller? Also, mit breiter, flacher, Spitze? Ich mag gern schön schreiben, aber tu es inzwischen so selten, daß mir die Tinte drin austrocknet. Wenn hier Niemand „hier“ ruft (ich kann ihn auch gern verschicken): Sozialladen

Tag 21, 10.3.: einen kleinen Stapel mit Aufklebern. Die sind tatsächlich immer noch aus TANKE-ZEITEN!! Da waren immer mal Aufkleberchen an TV-Zeitungen, und wenn wir die retourniert haben, hab ich mir ab und an so ein Aufkleber-Blatt abgemacht. Ebenso ab und an hab ich auch so einen Aufkleber irgendwo draufgeklebt – offenbar SEHR ab und an, wenn nach sieben jahren TIGER und insgesamt fast vier Jahren Bioladen immer noch welche über sind. Müll.

Tag 22, 11.3.: einen durchaus beachtlichen Stapel Papiere (beachtlich vor allem, wenn ich die ZEIT, die ich darauf verwendet habe, die auszusortieren, betrachte. Vor allem längst Auszüge aufgelöster Konten und Gehaltsabrechnungen längst gekündigter Arbeitsverhältnisse waren es. Es bleibt noch viel zu tun….) -> auf den Druckerpapierstapel; das ist alles einseitig bedrucktes Papier ….

DAMALS, als die Welt noch bunt war

… da konnten wir noch was im Garten tun, es gab FARBEN und DINGE. Seit Tagen ist das nun Vergangenheit. Sie fühlen sich an wie Monate. Schnee ist grausam, ich hasse diesen weißgrauen Himmel, die Sorgen, weil man ja fahren muß, das schippenmüssen – ach, ich finde ALLES an Schnee blöd, solange wie er fällt (wenn er nur liegt, dann gehts. Aber er fällt und fällt und ….) – deshalb Schlußausende, ich berichte von letztem Wochenende:

Freunde schenkten uns die großen Tannenstämme

Jetzt haben sie einen neuen Platz – der große Findling, der schräg dort lag, wurde ja zur Bank in der Sonne:

…und dort ist nun eine windfangender Durchgangsblockade aus zwei Reihen dicker Stämme entstanden (hier von hinten).

Wir hatten nämlich im letzten Jahr gemerkt, daß diese Ecke ein schöner Schattenplatz an heißen Tagen sein könnte – wenn bloß der Wind nicht so durch den Durchgang pfiffe. Mal gucken, ob’s langt. Und wenn nicht – stehendes Totholz ist immer gut, wenn auch Laubholz besser ist als Nadelholz:

  • Stehend wertvoller als liegend
  • dick (Stämme) wertvoller als dünn (Äste)
  • Besonnt wertvoller als schattig
  • Laubholz wertvoller als Nadelholz
  • Hartholz wertvoller als Weichholz

sind die Merksätze, also wäre ein Windfang aus dicken, stehenden Hartholzstämmen in der Sonne das beste, was man für Insekten totholzmäßig tun kann – aber es gibt natürlich auch Käfer, die lieber im schattigfeuchten Mulm liegender Asthaufen wohnen, die auf Nadelholz spezialisiert sind oder nur in Weichholz glücklich werden. Bloß eben in kleinerer Zahl 🙂 Insgesamt ist jedes bis zum Mulm und darüber hinaus an derselben Stelle bleibende Totholz ein Gewinn für die Tierwelt!
Was den Viechern wenig nützt ist zB der immer gern stolz angeführte Brennholzhaufen. Die drei Jahre, die das Brennholz im besten Fall draußen lagert, führen dazu, daß sich eine Tierwelt installiert – die dann größtenteils im Ofen landet 😦
So ein Käfer wohnt ja gern mal bis zu sieben Jahre als Ei und Larve im Totholz, bevor er für einige Wochen bis Monate sein erwachsenes Käferleben führt – und kann auch nicht flüchten, wenn „sein“ Stamm/ Scheit in den Ofen geworfen wird. Der Brennholzhaufen dient als Nistplatz für Vögel, auch Igel verkriechen sich mal drunter oder drin, im Winter Wespenköniginnen, Zitronenfalter oder Mäuse – aber er kann nur ein Unterschlupf sein, kein „richtiger“ Lebensraum.
„Unsere“ Stämme sind nun nach dem fällen schon 2x umgezogen – auch das kann durchaus heißen, daß Jemand „eingezogen“ war, der mit den neuen Verhältnissen nicht klarkommt. Vielleicht ists jetzt trockener, oder schattiger, oder…. aber wer von jetzt an einzieht, der darf bleiben! 🙂

Teichvergleich

Vergleich No.1. Vorher, links: Ich stehe neben den Kringelchen und blicke Richtung Kuhkoppel. Es ist Sommer 2020. rechts im Vordergrund Schneebeere (warum die weg soll? Sie ist ein invasiver Neophyt. Und das ist sie wirklich, auch in meinem Garten – sie schiebt sich mit Wurzelausläufern immer weiter vor, besonders seitdem seit dem Fall der Mirabelle mehr Licht in den Garten kommt. Und wo sie wächst, wächst nichts anderes. Außer Silbergoldnessel, dem anderen invasiven Neophyten) Im Teich die inzwischen riesige Sumpflilie. Nachher, rechts: Die ist weggebaggert, weil sie sonst den Teich völlig zum verlanden gebracht hätte. Und links daneben war eine Weide. Die raus sollte, weil die Biologin sagt: die schluckt, wenn sie größer wird, einfach zu viel Wasser für diesen Teich.


Vergleich No.2: Vom anderen Ufer aus. Rechts und links ragen Schneebeergebüsche ins Bild, gegenüber die grüne Wand – das ist das „neue Gebüsch“ Wo die Weide war, kann man gut erkennen, weil dort drunter Lehm ist – das ist kurz über dem Wasserpegel der helle Fleck am gegenüberliegenden Ufer.

Übrigens: der neue Editor ist nach wie vor ein Graus, ich habe STUNDEN gebraucht, um diesen Artikel hinzukriegen. Nach wie vor ist mir ein Rätsel, warum manche Bildvergleiche RIESIG (und deshalb auch etwas unscharf) sind, andere weiter unten eine vernünftige Größe haben. Aber prinzipiell finde ich für diesen Zweck dieses Schiebereglergimmick fein, also nutze ich dafür (und NUR dafür diese benutzerunfreundlichste aller mir bekannten Oberflächen trotzdem. Aber weiter mit dem Teich….


Vergleich No.3: Teich, trocken, von der Kuhkoppelseite aus fotografiert… hier sieht man, wie viel Schmodder da drin war, denn der Bagger hat den Teich nicht „tiefergelegt“. Alles, was jetzt an Tiefe dazugekommen ist, ist weniger an jahrzehntealten Blättern und Co. Wieder „vorher“ dominant: die Iris


Vergleich No.4: an diesem Ufer ist, außer Schneebeere, auch Boden weggekommen. Letzteres: Flachwasserbereich, um Fröschen die Möglichkeit zum laichen zu geben. Ersteres: Sonne, Licht = wärmer=amphibienfreundlicher. Deswegen wird an dieser Seite kein neues Gebüsch gepflanzt. Man kann, glaube ich, ganz gut erkennen, wie viel flacher das Ufer jetzt abfällt


Vergleich No.5: dasselbe Ufer, von unterhalb der Schneebeeren geknipst. (Die Iris bietet Orientierungshilfe) Insgesamt stelle ich fest, daß es für Jemanden, der den Garten nicht kennt, wahrscheinlich kaum möglich sein wird, meine Fotos und Beschreibungen zu verstehen. Ich hoffe, zumindest Denjenigen, die schonmal drin waren, eine Vorstellung ermöglichen zu können.


Vergleich No.6: Überblick

Was mir derzeit am meisten Sorge macht, ist allerdings der Nicht-Teich-Bereich. Da gibt es inzwischen leichte Fortschritte und Ideen, aber dazu ein anderes Mal. Nur eines: Der Herr F. war fleißig und hat eine teils knöchelhohe Schlammschicht dort, wo der Bagger stand und fuhr weggeschaufelt, die vorher entfernten Pflanzen sind wieder in der Erde – der Rest ist ZEIT und laaaangsames vorankommen, auch, weil ich nach wie vor längst nicht so kann, wie ich will. (Nur deshalb hab ich die Zeit, hier Blogbeiträge zusammenzufummeln, das ist ja immerhin was – aber anders wärs mir lieber)

 

Froschland war da

Gestern. Und zwar mit dem GROSSEN Bagger (weil ein kleiner in diesem Jahr nicht mehr zu kriegen war, und es MUSSTE ja in diesem Jahr noch geschehen – das Projekt läuft leider aus)

Daß der GROSSE Bagger käme, erfuhren wir einen Tag vorher, und ich gebe zu, daß ich nicht soooo gut geschlafen habe in der Nacht. Umso besser heute Nacht, ich war fix und fertig….

Aber seht selbst:

Damit das Monster (nicht 2m, sondern 3,20 breit – GROSSER Bagger….) überhaupt zum Teich kommt, mussten Hängemattenpfosten und zwei Weiden aus der Hecke mehr als geplant sowie einige Steine weichen. Findlinge, die wir zu 2. mit Not bewegen konnten, rollt der gaaaaanz vorsichtig mit einer kleinen Ecke der Schaufel

Das kleine Dingen, das schräg gen Bagger ragt – ist ein Hängemattenpfosten

2-3 Hapse mit der Schaufel, und ca 20qm Schneebeere verschwinden…. Zu diesem Zeitpunkt war ich zwischen aufsteigenden Tränen und gespannter Erwartung hin- und hergerissen und konnte nicht mitzählen. Fotos musste der Herr F. warten

Ein Haps Schneebeere wird durch die Luft geschwenkt, um ihn erstmal hinten abzulegen

Etwa 6 oder 7 Schaufeln Blättermodder hat der Bagger aus dem Teichgrund hervorgeholt. Der landete zum Schluß gut verteilt Ichweißauchnichtwo. Zwischendurch dachte ich, unser halbes Grundstück würde unter Modder und Aushub verschwinden, aber dann ist garnicht so viel übrig gewesen.

Hier kann man erahnen, wie gewaltig dieser Bagger ist

Ich möchte das Ergebnis gern dem „Vorher“ gegenüberstellen, aber dafür werde ich noch einige Zeit brauchen, wer es nicht abwarten kann, kann ja gern vorbeikommen und sich unsere Schlammwüste ansehen…. ;-|

Neinnein, soooo schlimm isses nicht! Ich habe genug Vorstellungsvermögen, um mir denken zu können, wie Teich und Böschung in ein, zwei Jahren aussehen werden. Was mir Sorgen macht, sind die plattgewalzten Strukturen, formerly known as „Beete“, mit tiefen Fahrspuren etc. Da fehlt mir noch die Idee, wie wir das wieder einigermaßen hinkriegen sollen *seufz* Aber kommt Wochenende, kommt Rat (hoffe ich)

Der Rest ist „Arbeit“, aber machbar. Und da – worüber ich mich eigentlich freue – auch die Schneebeere auf der anderen Teichseite mit weggekommen ist (Reste sind an allen Rändern da und fallen unter den Punkt „machbare Arbeit“) muß ich mir nun auch überlegen, was dieses Gebüsch ersetzen soll. Werde wohl einige Zeit über Pflanzlisten vom Naturgartenverein brüten…. Vieles wird zu hoch, ich brauche GEBÜSCH (höchstens 2-3m natürliche Wuchshöhe, struppig wachsend), keine weiteren Bäume, auch keine halbhohen oder solche, die dauernd zurückgeschnitten werden müssen. Tipps werden gern entgegengenommen, aber heimisch solls schon sein!!!

 

 

Teichspaziergang

Nach den ergiebigen Regenfällen der letzten Wochen zeige ich Euch mal den „vorher“- Zustand unseres Tümpels, bevor irgendwann der Bagger kommt….

Wir starten gleich rechts neben den Bienen – Ihr seht den Zufluß (Tonrohr) und rechts daneben die Stufen hinunter. Iris (mittig) und Weide (links) werden entfernt, weil sie sonst früher oder später den ganzen Tümpel überwuchern.

geht man wenige Schritte nach links, sieht man bis ganz über’n Teich 😉

wenige Schritte nach rechts: der „Ausstieg“ gegenüber. Was kahl wirkt zeigt nur, wie viel Sigone* ich schon entfernt habe – hauptsächlich „vor Schulter“, und auch in Mini-Portionen seitdem *seufz*

Nun sind wir auf der anderen Seite, überm „Ausstieg“ von eben. (Der Weg dorthin ist so dichtgewachsen, daß nix fotografierbar ist). Dieser Teil des Schneebeerengebüschs kommt weg (baggerbagger….), um mehr Licht und Wärme ans Wasser zu lassen – zugunsten der Amphibien

hier ist der Mirabellenrest am „anderen Ende“ des Schneebeergebüschs (ganz links im Bild sieht man die äußersten Schneebeerenausläufer) Ich hoffe, die Mirabelle darf bleiben – an Stelle der Schneebeeren soll ein Flachwasserbereich angelegt werden (wärmeres Wasser, in dem dann hoffentlich die vorhandenen Frösche auch mal laichen mögen).

Hier sieht man nochmal, daß ich fleißig war: die ganze jetzt noch immer kahle Fläche war bis zum letzten Jahr komplett mit Sigone vollgewuchert. Nur noch ca 20qm sind unangefasst.

Für mich gibt es noch viele offene Fragen – ich bin durchaus nicht sicher, daß nachher alles besser sein wird. Aber der Schneebeere werde ich allein nicht Herr, die Iris krieg ich auch nicht weg, ebenso die Weide – und daß die faulenden Blätter von über 20 Jahren (wahrscheinlich eher über 50 Jahren) rausgeholt werden – das kann auch nicht schlecht sein. Insofern….. ich bin SEHR gespannt!

*Sigone: *klick*

Aussaaten

Hier mal eine Auflistung, vor allem für mich zum Überblick-bewahren. Die Saatlisten, die man so nicht lesen kann, sind anklickbar und dann gut lesbar.


Fläche eins: Saattüte „Druiden“ , ausgesät Frühling ’19, glaube ich

2019

Blüte Jahr 1(2019):

Lein, Boretsch, Mohn, Koriander, Dill, Kornblume, wilde Malve, Phacelia, Schwarzkümmel, Färberkamille und Ringelblume

 

 

Blüte Jahr 2 – wird laufend ergänzt – (2020):

1.7.2020

Kleiner Wiesenknopf

Ringelblume, kleiner Wiesenknopf, Margerite, (Barbarakraut, Ackerstiefmütterchen – fortan sind in Klammern gesetzte Pflanzenarten da, aber nicht in der Tütenauflistung enthalten) Färberkamille, wilde Malve, Knirrkohl, wilde Möhre, großblütige Königskerze

An dieser Mischung hab ich Freude, denn nach der Enttäuschung über all den nicht-heimischen „Füllstoff“ im 1. Jahr sieht man jetzt: doch, da kommt viel Nettes!

Jahr 3 (2021) großbl. Königskerze, Knirrkohl, kl. Wiesenknopf, Labkraut (welches??), Johanniskraut,


Fläche zwei: Kräuterrasen (von Fa.Strickler) ausgesät im September 2019. Im April ’20 die allerersten beiden Blüten! Reiherschnabel – den es vorher in meinem Garten noch nicht gegeben hatte – und die gewöhnliche Vogelmiere, also nicht die Miere aus der Mischung

Blüte Jahr 1(2020): Reiherschnabel, (Vogelmiere), Gänseblümchen. Braunelle, (Pyrenäenstorchschnabel)

Blüte Jahr 2 (2021): Gänseblümchen, (Scilla bifolia – gesetzt im Sept.20),Wiesenschlüsselblume, Reiherschnabel, Baunelle, Grassternmiere, Gamander-Ehrenpreis


Fläche drei, Schattsaum (von Fa. Strickler), ausgesät August 2019. Im Mai erscheinen zaghafte erste Sämlinge. Noch kann ich nicht erkennen, was das wird. Vielleicht, wenn das so zaghaft bleibt, säe ich im Herbst nochmal nach….

1.7.2020

Blüte Jahr 1 (2020) inzwischen ist da doch so einiges zu sehen: wilde Möhre, Braunelle, Ruprechtskraut, rote Lichtnelke, (Wald-Ziest), knotige Braunwurz, Wirbeldost, (klebriger Salbei), (Haselwurz), rote Lichtnelke

Jahr 2 (2021):s.o.

 

 

 


Fläche vier, Arche-Saatgut, Probetütchen, von dem ich leider die Saatliste nicht mehr finde, ausgesät April 2018,

13.6.18

Juni 19

Jahr 6 (2021):… an der dominierenden wilden Rauke (Diplotaxis tenuifolia) habe ich einen Kohlweißling Eier ablegen sehen.

Blüte Jahr 2 (2019) Margerite, Rauke, wilde Malve, Rotklee, Hasenklee

Blüte Jahr 3 (2020): knotige Braunwurz, Margerite, Rauke, Weißgelbes(?)Labkraut, Rainkohl, Moschusmalve, weiße Lichtnelke, Wiesenflockenblume, Hasenklee, Färberkamille

Jahr 4 (2021) Braunwurz, Margerite, Rauke, Labkraut, Rainkohl, Moschusmalve, Wiesenflockenblume, Wiesenpastinak

 


Fläche fünf: Neben der Birke vorn am Staudengarten habe ich 2016 ein Saattütchen ausgesät, das ich vom Naturgarten eV bekommen hatte. 2017 habe ich Fotos gemacht von dem, was da schon kam: *klick*:

Blüte Jahr2 (2017): Knirrkohl, Ferkelkraut, weißes Labkraut, Hornklee. Alle die sind bis letztes jahr wiedergekommen, außerdem blüht die wilde Karde jährlich.

Jahr 5 (2020): Knirrkohl, Hornklee, Wiesen- oder weißes Labkraut, echtes Leinkraut, wilde Karde, Moschusmalve, Natternkopf (EINER, winzig – aber da!!!!),

Jahr 6 (2021): s. 2020, weiße Lichtnelke


Fläche sechs: rund um den Teich 2021, Frühjahr, Fettwiesenmischung Rieger-Hoffmann plus einige Einjährige. Zusammensetzung R-H: 70% Gräser, 30% Blumen, und zwar

Achillea millefolium, Schafgarbe
Anthriscus sylvestris, Wiesenkerbel
Centaurea cyanus, Kornblume
Centaurea jacea, Wiesenflockenblume
Crepis biennis, Wiesenpippau
Daucus carota, Wilde Möhre
Galium album, weißes Labkraut
Heracleum sphondylium, Wiesenbärenklau
Knautia arvensis, Ackerwitwenblume
Leucanthemum ircutianum/vulgare, Wiesenmargerite
Lychnis flos-cuculi, Kuckuckslichtnelke
Papaver dubium, Saatmohn 2021
Papaver rhoeas, Klatschmohn
Plantago lanceolata, Spitzwegerich 2021
Prunella vulgaris, gew. Braunelle
Rumex acetosa, Wiesensauerampfer
Scorzoneroides autumnalis, Herbstlöwenzahn
Silene dioica, rote Lichtnelke
Silene vulgaris, gewöhnliches Leimkraut
Tragopogon pratensis, Wiesenbocksbart
Trifolium pratense, Rotklee

außerdem dort, von allein: Bachbunge