Irgendwann war mal Sommer …

… und wenn es richtig warm war, im Juni schon, aber auch bis August, sah ich im Teich mehrfach eine Art dicken Wurm, vielleicht (der größte) 10, 15cm lang, sich schlängeln.

Ein Blutegel???

Leider hab ich kein besseres Foto hingekriegt, ihn aber (im Kescher) besser betrachten können.

KEIN Blutegel, sondern ein Pferdeegel (Haemopis sanguisuga)

Lebensraum des Pferdeegels sind stehende sowie langsam fließende Gewässer. Die Art kommt in ganz Europa sowie in Nordafrika vor. Sie saugt kein Blut, hierfür ist die Bezahnung des Kiefers (zwei Reihen von je 14 Zähnchen) zu schwach. Stattdessen ernährt sich der Pferdeegel von verschiedenen Wassertieren, die er verschlingt. Zum Beutespektrum zählen etwa Insektenlarven, Würmer, Fischbrut sowie Laich und Larven von Amphibien. Zwischen den Mahlzeiten können lange Phasen ohne Nahrungsaufnahme überdauert werden.

Die Tiere bewegen sich sowohl kriechend fort – unter Zuhilfenahme ihrer beiden Saugnäpfe an den Körperenden – als auch frei schwimmend mit Schlängelbewegungen. Manchmal verlassen Pferdeegel das Gewässer. In feuchter Erde in Ufernähe werden Eikokons abgelegt. Diese sind bis zu einem Zentimeter groß. (…)

Sowohl der deutschsprachige als auch der aus dem Griechischen und Lateinischen abgeleitete wissenschaftliche Name sind irreführend. Haemopis sanguisuga bedeutet so viel wie „blutgieriger Blutsauger“, obwohl die Art nicht zu den ektoparasitischen, blutsaugenden Egeln gehört. Die Bezeichnung „Pferdeegel“ beruht auf einer Verwechslung mit dem im Mittelmeerraum beheimateten Rossegel (Limnatis nilotica). Dieser kann an Viehtränken in die Nasenhöhlen, den Rachen und die Speiseröhre von Rindern, Pferden etc. eindringen und sich dort festsetzen.

Wikipedia

Wie schafft es so ein Tier wohl von einem Gewässer in ein anderes? Als Ei?

Flatterkleinchen

Anfang September tummeln sich, sobald die Sonne rauskommt, winzigkleine Gestalten auf den Rainfarnblüten

Näher ran:

Noch näher

Wieder half obsidentify: Anthophila fabriciana, ein kleiner Falter aus der Familie der Spreizflügelfalter, sitzt manchmal auch auf Senfblüten. Gar nicht so leicht, ein wenig über den Winzling herauszufinden, aber dann:

Kleiner tagaktiver Nachtfalter der meist in größerer Anzahl an geeigneten Nektarpflanzen zu finden ist. Falter der ersten Generation (Mai/Juni) sah ich bislang noch nicht, die der zweiten Generation haben nach meinen Beobachtung eine Vorliebe für Blüten des Rainfarns.
Die Raupen bauen sich ein typisches, tütenförmiges Wohngespinst mit einem Blatt ihrer Futterpflanze.

naturspaziergang

Mondvogel

Juli bis 31.August: Derzeit gibts viele Raupen des Mondvogels Phalera bucephala, wir konnten sie in verschiedenen Altersstufen angucken, die letzte sah schon so aus, als wolle sie sich bald verpuppen – und laut Insektenbox wird sie das auch sehr bald tun. Im Link sieht man übrigens auch, warum der Schmetterling „Mondvogel“ heißt:

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Wikipedia sagt noch: mit angelegten Flügeln sieht dieser Falter einem gebrochenen Zweig verblüffend ähnlich, am ehesten einem Birkenzweig. Aha. Da er ein nachtfalter ist, werde ich das wohl eher nicht verifizieren können – obwohl: vielleicht kommt ja mal einer ins Wohnzimmer: sie fliegen wohl Lichtquellen an

Was los ist

Kurzform:

  1. Teff und GrafOlaf sind wieder wech.
  2. Seit letzter Woche hab ich nun ne Ellbogenmanschette für die Knochenhautentzündung Ellbogen rechts
  3. De ole Mann kommt heute wieder aus dem Krankenhaus. Oder morgen (ja, er war notfallmäßig drin)
  4. Im Garten gibts himmelblaue Blattkäfer

Langform:

  1. War schön, ich aber sehr k.o. und schlapp. Aber das ist ja inzwischen fast normal UND GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!!
  2. Tut ordentlich weh, ist rechts. Wahrscheinlich Folge der monatelangen Überlastung wg. der FrozenShoulder links. Weil jetzt rechts schmerzhafter ist als links tu ich mehr mit links, was dazu führt, daß die Schulter wieder mehr schmerzt. Aber die Manschatte hilft, es scheint langsam besser zu werden. Auch diese ganze Schmerzsache GEHT MIR SOWAS VON AUF DEN SACK!!!! Fitneßstudio ist wieder gestrichen, schmerzt sowas von – also werde ich weiterhin schlapp sein – Teufelskreis
  3. Erster Altenheimanruf 3 Uhr nachts (nicht rangegangen), zweiter 6 Uhr. Rangegangen. Ein Vormittag großer Sorge und vieler Telefonate, denn eine Not-OP war nötig: Nabelbruch. Die letzte Narkose hatte ja schlimme Nebenwirkungen gehabt…. aber alles ging gut, de ole Mann ist fit und völlig bei sich, gestern war ich auch zu Besuch. Großes Glück, daß schnell reagiert wurde: der Nabelbruch hatte eine Darmschlinge eingequetscht, wäre die abgestorben, wäre das sehr bös‘ ausgegangen
  4. Das ist laut obsidentify der himmelblaue Blattkäfer(Chrysolina coerulans) (Ich hab noch paar mehr Fotos, aber man war sich 100% sicher…) Larven und Käfer leben von Minzen. Passt ja.
  5. Insgesamt finde ich, daß es endlich mal alles wieder dauerhaft ruhig und (schmerzmäßig) besser werden dürfte. Langsam hab ich nur noch wenige Kraftreserven über, kommt mir vor. Ich versuche, Ressourcen zu finden, es klappt nur bedingt: Der Besuch hat ein wenig aufgetankt. Garten – geht wieder kaum, was zu tun, und zum rumsitzen ists zu kalt und feucht. Arbeit macht Freude, ist aber körperlich auch richtig grenzwertig. Auch de ole Lüüd gehören, obschon auch zu den Kraftzehrern, zu den Ressourcen. Die Freude bei beiden, wenn sie mich sehen. Auch, daß sie oft und deutlich äußern, daß sie froh sind, daß wir alle da sind. Doch insgesamt neigt die Waagschale sich gen „schlapp und überfordert“. Daß es, schon allein auch wegen Corona, so vielen Menschen so geht, das machts nicht besser. Hilft höchstens insofern als ich mir sage: nein, Du stellst Dich nicht an, es ist wirklich alles sehr kräfteraubend seit langer Zeit.

Grünader-Weißling

Seltsamer Kohlweißling….oder isses gar keiner??

Nee, das ist keiner!!!

KLEIN ist der!

…und es ist ein Grünader-Weißling (Pieris napi)

Zum Lebensraum des Rapsweißlings gehören feuchte, grasige Orte mit etwas Schatten, Waldränder, Baumhecken, Fettwiesen und bewaldete Flusstäler. Die späteren Generationen erweitern ihren Einzugsbereich bei der Suche nach alternativen Futterpflanzen in trockenere, aber blütenreiche Lagen.

Der Generationsverlauf variiert mit Lokalität, Höhe und Saison. In Nordeuropa werden zwei bis drei Generationen von April bis Anfang September beobachtet.

Zu den Futterpflanzen der Raupe gehören Schaumkrautarten (Cardamine), aber auch verschiedene Arten von Kresse wie Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale), Senfe(Sinapis) und Knoblauch (Allium sativum).

sagt Wikipedia.

Schaumkraut – ein winziger Restbestand blüht in manchen Jahren am Rande der Kuhkoppel, wo der Dünger wohl nicht hinkommt. Ich will versuchen, ob es am Teichrand wachsen mag. Aber noch habe ich keine Saat. Senfe gibts in den Blühflächen; der Grünader-Weißling wird auch Rapsweißling genannt, aber es ist wohl nichtmal sicher, ob die Raupen auch am Raps gedeihen…. na, jedenfalls wohnt der Erwachsene alljährlich in unserem Garten.

Tier No 234 an Pflanze No 296 *g*

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Habe eine wunderbare neue App, kostenlos und googlefrei, entdeckt: obsidentify

Mit ihrer Hilfe hab ich auch dieses Kerlchen identifizieren können, das leider nicht recht typisch aussieht: „meiner“ ist wesentlich kontrastärmer gezeichnet als das „normale“ Exemplar. Ich hab mich deshalb in einer Signalgruppe mit lauter BiologiestudentInnen und „BestimmerInnen“ unterschiedlicher Fachgebiete nochmal vergewissert: es ist wohl tatsächlich der Brennesselzünsler, Anania hortulata.

Die Blüte, an der er sitzt, ist eine der Nicht-Naßfüßler-Pflanzen, die ich neu erwarb: eine nickende Distel Carduus nutans, die schon mehrere Blüten ausgebildet hat. Ich hoffe, sie sät sich aus, denn nach der Blüte stirbt sie ab.


Was die App angeht: die Fachleute warnen ein wenig, man muß sie wohl eher als Anhaltspunkt nutzen als ihr vorbehaltlos zu glauben, UND man muß unbedingt das Bestimmungsobjekt vorher groß und mittig im Bild justieren, sonst klappts nicht. Aber mir langen Anhaltspunkte ja oft, und die paar Male, die ichs getestet hab, hat sie gut funktioniert.

Was die Überschrift angeht: ich hatte lange nicht mehr geguckt, wie viele Tiere und Pflanzen ich denn eigentlcih bislang einigermaßen sicher in meinem Garten bestimmen konnte – und war überrascht! 🙂

Uiuiuiuiuiuiui!!!

Bin ganz aufgeregt, immer noch!

Denn vor einer halben Stunde bin ich rausgegangen, um zu gucken, wie der Wasserstand am Teich aussieht (es hat den ganzen Tag immer wieder heftig geregnet) Steh ich da so rum mit dem großen Schirm überm Kopf, kommt von der anderen Teichseite ein großer, zierlicher, grauer Vogel mit weißer Unterseite, langem, spitzem Schnabel und langen Beinen angeflogen. Will sich offenbar auf den Holunderstamm im Teich setzen, sieht mich aber, flattert ungeschickt, um sich noch umdrehen zu können und fliegt dann schimpfend (Wi – wi – wi) weg, wobei ich noch oben eine auffallende weiße Stelle am Bürzel sehen kann (der Restschwanz sah dunkel aus)

Foto aus Wikipedia, GNU-Lizenz, G.M.Garg

Ich nix wie rein und im Vogel-Buch gesucht. Dann mit ersten Ideen ins Netz, weitergeguckt – Letztlich bin ich am Waldwasserläufer hängengeblieben. Wegen der Optik, des im Buch extra erwähnten auffallenden weißen Bürzels im Flug, und weil ich folgendes las:

Er brütet in Skandinavien und Rußland, kommt aber bereits nach 2 Monaten in die Migrations- und Überwinterungsgebiete – und die sind eben auch hier, in Nord-Ost-Deutschland. Und dort findet man ihn dann auch an kleinsten Gewässern, wie Gräben und Tümpeln, meist alleine.

Kann das sein???? Mir war nicht klar, daß Vögel mit Stelzbeinen überhaupt irgendwie mitten im Land im Garten zu finden sein können, ich hab solche immer mit „Nordsee“ in Verbindung gebracht … Sollte es hier Menschen mit belastbarem Vogelwissen geben, dann wäre ich interessiert an einem Feedback, denn trotz der Infos, die ich las, kann ich immer noch fast nicht den eigenen Augen trauen, so kurz und überraschend war die Begegnung!

parasite

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14.7.: Stellt Euch vor, daß diese Fliege so klein ist, daß ich sie ohne das rote Vieh auf dem Rücken garnicht wahrgenommen hätte, gut getarnt auf den farblich ähnlichen, auch schon kleinen Pastinakblüten. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie klein der Parasit ist. Eine Milbe? Oder gibt es so kleine Zecken???

Und wenns ein wenig gruslig sein soll, dann stellt Euch mal vor, wie groß eine Zecke an Eurem Rücken wäre, wäre sie in einem ähnlichen Größenverhältnis zu Euch wie dieser Parasit zur Fliege ist….

*schauder*

Zum grünen Tierchen: Für eine Fliege hats zu lange Fühler. Für eine Blattlaus passt mE der Körperbau nicht. Aber eine Signalgruppe konnte helfen: es handelt sich um eine Wanze, wohl die zweipunktige Wiesenwanze (Closterotomus norwegicus)

Und weiß wer, was DAS für ein Monsterchen sein könnte:

Ich hatte nicht die winzigste Idee, wo oder wie ich suchen könnte…. aber auch da gabs Hilfe: es ist die PUPPE eines asiatischen Marienkäfers!!!

Wenn der Name paßt – reloaded ;-)

Juli 2020 Dieser Kerl hat einen vielsagenden Namen

Na, wie heißt er wohl?

Richtig! Wie könnte ein schmalbrüstiger Bockkäfer mit vier Binden auf dem Rücken anders heißen als –

vierbindiger Schmalbock (Leptura quadrifasciata)

*gg*? Dies hier ist ein Mädchen. Sieht man sofort, gell? Sonst hätte sie ja auch nicht die gelben Fühlerenden….

Am 15. Juli 2021 nun haben wir mehrfach HERRN Schmalbock gesehen – und wo? Auf dem Teil der gefallenen Mirabelle, der am Frühstücksplatz steht:

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Die Imagines ernähren sich von Pollen und Blütenteilen. Man findet sie ab Mitte Juni bis August auf Doldenblüten und Totholz. Die Larven entwickeln sich xylobiont in Tot- bzw. Moderholz, bevorzugt im Holz von Weiden, aber auch in anderen Laubhölzern wie Eichen, Buchen, Birken, Erlen oder Hasel.

Wikipedia

Madame hatte sich nicht auf einer Doldenblüte niedergelassen, sondern auf einem Skabiosenblatt. Und der Herr kam vielleicht just AUS der Mirabelle, denn erst krabbelte er lange dort, dann hob er ab und drehte erst mehrere weiter werdende Kreise um das Holzteil, bevor er außer Sicht flog. Das mit dem Totholz und seiner Wichtigkeit im Garten muß ich nicht schon wieder hervorheben, oder? DREI JAHRE verbringt die Larve im Holz, bevor der Käfer herauskommt!

Und jetzt zackig:

alle, die noch keinen Totholzhaufen haben, sollen aufstehn! – Und einen anlegen. Los! Ich hab die richtige Musik zum arbeiten 😉

Nest

Ein echtes kleines Kunstwerk ist aus einer der Hofbuchen gefallen. Wunderschön! Es passt in meine Hand – und die ist nicht besonders groß. Und so liebevoll gemacht, mit den Flechten außen, den Halmen und dem Moos

Auf den zweiten Blick ist es leider auch noch hochmodern … innen, das gelbliche: Rockwolle. Außen, die weißen Flecken: Styropokügelchen. Und die weißlichen, langen Fasern oben am Rand: Plastik- nicht Grasfäden.

Zunächst denkt man da: vielleicht ein wenig schade, oder amüsant – aber im Grunde doch egal. Allerdings kann eine solche Konstruktion im schlimmsten Fall tödlich für die Küken werden: Plastik und Rockwolle sind zwar isolierend, stabil, warm – aber stauen auch Regen im Nest, der die Küken verklammen lassen kann.

Bei diesem Nestfragment sieht mans noch besser, jede Menge flauschiges Material – aber das könnte auch was natürliches sein, jedenfalls roch es beim ansengen nicht nach Plastik. Sieht aus wie Kapok – aber den gibts ja hier auch nicht in der Natur. Ich habe aber auch schon Nester gefunden, deren Außenaufbau zu mindestens der Hälfte aus durchsichtigem Plastik war. Da wirds dann wirklich schwierig…..

Aber wer baut denn überhaupt solche hübschen Nester?

Bei Nest eins konnte mir eine Naturgarten-Bekanntschaft in der Signal-Plaudergruppe helfen. Sie hatte nämlich in einer öffentlichen Bücherzelle (!) ein altes, aber sehr tolles Buch über Eier und Nester gefunden und schickte mir dies (ich habs recht groß gelassen, damit Ihrs anklicken und lesen könnt):


Aussortiert: da ich derzeit zeitlich eh schon überfordert mit meinem ganz normalen Leben bin, mache ich zwar weiter, die 365 Tage aber werden sich wohl weit über ein Jahr hinausziehen – ich mag mich neben Krankenhausbesuchen, Organisations-Telefon-Orgien, Fitneßstudio, Krankengymnastik und Arbeit nicht auch noch damit unter Druck setzen, Schränke und Schubladen auszuräumen, wenn draußen die Sonne lacht.

Waldgeißbart

Der Waldgeißbart (Arunculus dioicus) blüht, zumindest in meinem Garten, nur für wenige Tage – aber in dieser Zeit ist an den winzigen Blütchen der großen Blütenstände viel los!

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Ein Foto der Pflanze hab ich nicht hingekriegt *g*, aber im Netz gibts ja viele, wenn Ihr nicht wisst, wie so ein Waldgeißbart aussieht….

Weißstirn-Weißspanner

Am 20.7. (etwa) saß dieses kleine Falterchen im Rasen und ruhte sich so lange aus, daß ich die Knipse holen und Fotos machen konnte. Ich schätze, es ist wirklich ein weiblicher Cabera pusaria

Flugzeit, Optik und Habitat stimmen jedenfalls.

Kammschnake!?

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9.6.21: Ganz sicher bin ich nicht, ob mir da wirklich Ctenophora pectinicornis, die Kammschnake, weiblich, vor die Linse geflattert ist. Auf den einschlägigen Insektenseiten im Netz hat sie nicht diese halbtransparenten Flecken am Flügelende und wirkt kontrastreicher gezeichnet. Andererseits: auf den nicht so sicher richtigen Fotosammlungen in der Suchmaschine sind einige, bei denen man ähnlichere Exemplare sieht. Hm.

Zeit und Ort könnten hinhauen.


Aussortiert: Tag 117: Faltpappschachteln, Set -> hat ne Freundin brauchen können

Tag 118: Plastiktrinkbecher -> Sozialladen

Tag 119, 4.7.: Streichholzschachtelbild (ein selbstgemaltes, das ich auf/ mit einer Großstreichholzschachtel mal von einer Freundin bekam. Irgendwann ist die Reibfläche auf, dann hab ich nochmal das Bild auf ne andere Schachtel geklebt, und danach lags rum…) -> Papiermüll

Huch! Ein BÄR im Fjonk’schen Garten!

Habt Ihr gewusst, daß es eine ganze Schmetterlingsgruppe gibt, die BÄRENfalter oder -spinner heißen? Ich nicht. Ich dachte, ich hätte wieder einmal eine andere EULE gefunden, aber nix da – es ist ein

GELBER FLECKLEIBBÄR (Spilosoma lutea)

der da an der neuen Balkontüre saß und sich geduldig porträtieren ließ:

Er mag Gärten und Waldränder mit feuchter Luft, und die Raupen haben Glück, daß sie sich von solchen Pflanzen ernähren können, die auch heute noch an vielen Stellen wachsen: Brom- und Himbeeren, Brennesseln, Löwenzahn und anderen. Heikel finde ich ja, daß sie in Gespinsten auf dem Boden als Larve überwintern. Bei all den suchenden Amseln und Igeln, trampelnden Menschen und rollenden Schubkarren…. aber dieser hier hat offensichtlich auch das überstanden. Ein ausgesprochen hübsches Tier mit seinem cremefarbenen Pelzchen mit den schwarzen Applikationen 🙂


Aussortiert, Tag 111: ein halbes Küchenbuffetfach ist leer, weil ich mal sämtliche Plastikdosen rausgeräumt habe, geguckt, ob noch Deckel da sind, von jeder Größe höchstens zwei als sinnvoll zum aufbewahren erachtet habe und den Rest (je nach „recycelte Verpackung“ oder „extra irgendwann gekaufte Dose“ in den gelben Sack oder die Sozialladentüte gepackt habe. Zusätzlich zu den zuvor schon hier erwähnten waren es nochmal ein Viertel gelber Sack voll plus wenige in der Sozialladentüte.

Tag 112: Ferreroschachteln, 3 Stück, aus der Geschenkverpackungsschublade „die kann man doch nochmal bestimmt….“ ja. Sch***-Verpackungsmüll ists trotzdem, und die müssen nicht ewig hier rumstehen, weil sie vielleicht irgendwann mal….Gelber Sack

Tag 113, 28.6.: Ein Edelstahl-Schüssel-Set, 3 Stück ineinander, flach mit Anfaß“ohren“. Zu groß für Katzenfutter, zu klein und flach für Salat – für uns unnutzbar. Interessenten hier?? Sonst Sozialladen

Sowas außergewöhnlich aussehendes heißt „gemein“!?

15.6.21 Was ist DAS?? Da musste ich nicht lange suchen, war aber doch verwundert. Di sieht ja nun wirklich besonders aus, und ich meine noch nie zuvor so eine gesehen zu haben!

Aber was isses denn nun? Hier:

Die Gemeine Waldschwebfliege Volucella pellucens fliegt in einer Generation von Mai bis September. Die Imagines besuchen die Blüten einer breiten Palette von niedrig wachsenden Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Sie sitzen gern auf Blättern in der Sonne. Die Männchen sind gute Flieger, die bei Sonnenschein lange in etwa 2 m Höhe in der Luft schweben. Sie verteidigen ihr Territorium und verjagen männliche Artgenossen und andere Insekten.
Volucella-Weibchen lokalisieren die Nester ihrer Wirte anhand des Nestgeruchs mithilfe von Geruchsrezeptoren an den Fühlern. Die Weibchen legen etwa 60 Eier in die unterirdischen Nester von sozialen Faltenwespen. Bekannte Wirte sind die Deutsche Wespe Vespula germanica und die Gemeine Wespe Vespula vulgaris. Nach dem Schlüpfen leben die Larven von Volucella pellucens am Grund des Nests und ernähren sich von Abfall, toten und lebenden Wespenlarven. Zur Verpuppung verlassen die Volucella-Larven das Wespennest.

https://arthropodafotos.de

Seht Euch vor, Ihr Wespen – dies ist ein Mädchen, erkennbar an den voneinander getrennten Augen. Bald wird sie zur Tat schreiten und Eure Nester benutzen, um ihre Larven unterzubringen….. In anderen Quellen war zu lesen, daß sie auch bei Hummeln unterkommen und eher selten lebende Larven verzehren. Meist halten sie sich an Abfall und Tote.


Aussortiert:

Tag 105: Fellweste. Eine für mich angefertigte, gute und schöne in dunkelblauem Wildleder außen, innen Fell. Aber sie ist mir inzwischen zu klein. Wer hat Kinder??? So etwa Größe 34 könnte hinhauen -> Abnehmerin gefunden *freu*

Tag 106: Fellweste2, aber diesmal ne Baumarkt- Cordweste mit innen Polyesterfell, eigentlich auch zu groß und selbst geerbt. Sozialladen

Tag 107, 22.6.: „Deutschlandreise“ (Spiel). Sozialladen