Augustblüher

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das sind „die Neuen“, ansonsten gibts Japananemone, roten Staudenknöterich (zumindest da, wo’s nicht GANZ so trocken ist), Veronikareste, Skabiosenreste, Buddleia, Montbretien, Oreganoreste, Bergamottminze, Fette Hennen, Nachtkerzenreste, unermüdliche Storchschnäbel da, wo’s nicht ganz so trocken ist – das wars auch fast, glaub ich.

Übrigens haben kurz vor dem bißchen Regen in den letzten 2 Tagen auch wackere TRockenkünstler wie das Leinkraut die Segel gestrichen

Die Königskerzen lassen schon lang die Blätter hängen wo nicht gegossen wurde (also an den meisten Stellen) ebenso wie knotige Braunwurz oder das Zimbelkraut – „Trocken-Tipps“ von Euch, die mich in Kommentaren und Mails erreichten. So unterschiedlich ist das!!

Vieles aber beginnt selbst nach den paar Tropfen jetzt schon wieder damit, sich zu berappeln. Die „Hängenlasser“ sind ja meist nicht tot, sondern sehen nur so aus. 😉

Aussaaten

Hier mal eine Auflistung, vor allem für mich zum Überblick-bewahren. Die Saatlisten, die man so nicht lesen kann, sind anklickbar und dann gut lesbar.


Fläche eins: Saattüte „Druiden“ , ausgesät Frühling ’19, glaube ich

2019

Blüte Jahr 1(2019):

Lein, Boretsch, Mohn, Koriander, Dill, Kornblume, wilde Malve, Phacelia, Schwarzkümmel, Färberkamille und Ringelblume

 

 

Blüte Jahr 2 – wird laufend ergänzt – (2020):

1.7.2020

Kleiner Wiesenknopf

Ringelblume, kleiner Wiesenknopf, Margerite, (Barbarakraut, Ackerstiefmütterchen – fortan sind in Klammern gesetzte Pflanzenarten da, aber nicht in der Tütenauflistung enthalten) Färberkamille, wilde Malve, Knirrkohl, wilde Möhre, großblütige Königskerze

An dieser Mischung hab ich Freude, denn nach der Enttäuschung über all den nicht-heimischen „Füllstoff“ im 1. Jahr sieht man jetzt: doch, da kommt viel Nettes!


Fläche zwei: Kräuterrasen (von Fa.Strickler) ausgesät im September 2019. Im April ’20 die allerersten beiden Blüten! Reiherschnabel – den es vorher in meinem Garten noch nicht gegeben hatte – und die gewöhnliche Vogelmiere, also nicht die Miere aus der Mischung

Blüte Jahr 1(2020): Reiherschnabel, (Vogelmiere), Gänseblümchen. Braunelle, (Pyrenäenstorchschnabel)


Fläche drei, Schattsaum (von Fa. Strickler), ausgesät August 2019. Im Mai erscheinen zaghafte erste Sämlinge. Noch kann ich nicht erkennen, was das wird. Vielleicht, wenn das so zaghaft bleibt, säe ich im Herbst nochmal nach….

1.7.2020

Blüte Jahr 1 (2020) – wird laufend ergänzt inzwischen ist da doch so einiges zu sehen: wilde Möhre, Braunelle, Ruprechtskraut, rote Lichtnelke, (Wald-Ziest), knotige Braunwurz, Wirbeldost

 

 

 


Fläche vier, Saum aus NRW, Tütchen von der Mama bekommen und ausgesät April 2020 – ach Menno – beliebtes Katzenklo….. aber Mitte Mai sehe ich: doch, da kommt was. Aber im August schauts dann doch aus, als ists bloß eine versprengte Knoblauchrauke. Abwarten, die Katzen jedenfalls gehn jetzt nicht mehr dorthin, wahrscheinlich weil gleich daneben im Boden ein großes Wespennest ist…

 

 

 

 

 


Fläche fünf, Arche-Saatgut, Probetütchen, von dem ich leider die Saatliste nicht mehr finde, ausgesät April 2018,

13.6.18

Juni 19

… an der dominierenden wilden Rauke (Diplotaxis tenuifolia) habe ich einen Kohlweißling Eier ablegen sehen.

Blüte Jahr 2 (2019) Margerite, Rauke, wilde Malve, Rotklee, Hasenklee

Blüte Jahr 3 (2020): knotige Braunwurz, Margerite, Rauke, Weißgelbes(?)Labkraut, Rainkohl, Moschusmalve, weiße Lichtnelke, Wiesenflockenblume, Hasenklee, Färberkamille

 

 

 


Fläche sechs: Neben der Birke vorn am Staudengarten habe ich 2016 ein Saattütchen ausgesät, das ich vom Naturgarten eV bekommen hatte. 2017 habe ich Fotos gemacht von dem, was da schon kam: *klick*:

Blüte Jahr2 (2017): Knirrkohl, Ferkelkraut, weißes Labkraut, Hornklee. Alle die sind bis letztes jahr wiedergekommen, außerdem blüht die wilde Karde jährlich.

Jahr 5 (2020): Knirrkohl, Hornklee, Wiesen- oder weißes Labkraut, echtes Leinkraut, Natternkopf, Hornklee, wilde Karde, Moschusmalve, Natternkopf (EINER, winzig – aber da!!!!)


Fläche7: hinten, nach dem entfernen der Bergamottminze. Zwei blütenmeer2020-Tüten eigesät am 1.10.2020

Hitzewelle

Diese jetzt ist so heftig, daß ich mir wirklich Sorgen um die Bäume mache.

Die Büsche zeigen’s deutlicher: Sämtliche Holunder bis auf einen sind letztes Jahr schon geschädigt gewesen und knicken jetzt ganz ein (2 halbtot, die anderen ganz), und jetzt läßt auch das Pfaffenhütchen die Blätter hängen 😦

Der Staudengarten knistert beim durchlaufen: die Blätter der Stauden sind größtenteils so trocken, daß sie wie Herbstlaub unter den Schritten zerbrechen.

Große, erfreuliche Ausnahmen:

  • die gelbe, einheimische große Fetthenne , als winziger Ableger vor 3 oder 4 Jahren in der Geltinger Birk geklaut habe, blüht nicht nur schön, sondern hat auch gleich mehrere Kinder – muß ausgesät haben, denn die sitzen neben der Einfahrt und unter der Birke (so ziemlich der trockendste Ort im Staudenbeet) Und ja, ich weiß, Ableger ziehen verboten – Naturschutzgebiet. War auch bloß ein Ästchen, das sich auf den Weg vorgewagt hatte. Wäre eh zertrampelt worden)
  • die anderen fetten Hennen: die einheimische rote große Fetthenne, (Hylotelephium telephium subsp. telephium) und eine Zuchtsorte
  • der Rainfarn
  • der Oregano
  • die Bergamottminze (Mentha piperita var.citrata)
  • Stachelnüßchen
  • der Wasserdost (zumindest, wo er nicht in der prallen Sonne steht. Wobei – an den noch etwas feuchten Plätzen halten sich auch ein paar andere wacker: Gartengamander, Eisenhut, Storchschnabel, Beifuß und sogar Kornblume )
  • der Odermennig
  • die Nachtkerze
  • die wilde Möhre
  • der Mauerpfeffer
  • die Montbretie
  • die gelbe Skabiose
  • die Japananemone

Beim klebrigem Salbei bin ich nicht sicher – hab ihn zweimal gegossen, weil ich so begeistert war, daß er jetzt, im 3. Jahr, endlich Blüten ansetzte – und er steht SEHR schattig.

Purpur-Fetthenne (Hylotelephium telephium subsp. telephium)

Große Fetthenne (Hylotelephium telephium subsp. maximum)

Habt Ihr noch Tipps für (möglichst heimische ), auch in der Sonne trockenresistente Stauden? Ich werde vorn sukzessive darauf umstellen, denn dort müsste ich sonst in jedem Jahr immer wieder gießen, und das will ich nicht Bisher hatte ich immer wohlgetan, keine Pflanzen, die „sonnig“ mögen, anzupflanzen, denn selbst vorn ist am frühen Nachmittag die Sonne weg, hinten kommt sie dann überhaupt erst an. Aber in den letzten Jahren ist 1. der Garten sonniger geworden (Fall der Mirabelle, Kahlschlag des Mieters im Knick) und 2. das Wetter so viel trockener, daß doch manche der Pflanzen, die sonst prächtig wuchsen, jetzt einknicken oder immerhin umgepflanzt werden mussten. Bestes Beispiel ist die große Sterndolde, eine meiner Lieblinge. Hatte mehrere im letzten Herbst versetzt, weil sie nach dem Fall der Mirabelle immer mehr kümmerten – und dann kam der Mieter, und nun muß ich sie an beiden(!) auseinanderliegenden(!) schattig-feuchten Stellen, die ich ausgesucht hatte, dauernd gießen, weil die jetzt trocken-sonnig sind *seufz*. Aber ich habe gesehen: sie hat sich an einer Stelle, wo man immer um einen Kirschbaum herumlaufen muß, um sie überhaupt sehen zu können, selbst ausgesät – und dort steht sie sehr groß und prächtig!

Auf den zweiten Blick

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Es ist die Acker-Wicke (Vicia hirsuta), die unscheinbarste unserer einheimischen Wicken. Aber von nahem betrachtet doch eine Hübsche, die obendrein viel Nektar in ihren kleinen Blüten trägt (sagt zumindest Wikipedia – ich habe noch nicht viel Andrang feststellen können …) Eine kalkmeidende Pflanze, die auf Äckern, aber auch Wiesen wächst und sich bei mir von ganz allein eingefunden hat, seit die Wiese seltener gemäht wird.

Wer kennt einen Vogel, auf den diese Beschreibung paßt?

  • Größe: (viel) kleiner als Amsel, größer als Kohlmeise. Eher Richtung Grauschnäpper oder Grasmücke (also, nur die Größe!!)
  • Optik: mittelbraun, Braunton eher gräulich; Brust bis Mitte Bauch wie ein viereckiger Latz rostrot. Im Flug sieht man helleres aufblitzen
  • Gestalt: schlank, eher wie eine Grasmücke (definitiv kein Rotkehlchen!!)
  • Schnabel: Insektenfresser (schmal, länglich, spitz. Kein „Finkenschnabel“)

Ein Bluthänfling ist es auch nicht, das haben wir abgeglichen.

Zweimal haben wir das Vögelchen jetzt schon gesehen, aber immer nur ohne Fernglas in der Nähe und nicht nah genug, um mehr sagen zu können als: sowas hab ich ja vorher noch nie gesehen 😉

Gern auch vagere Ideen schreiben, wir haben schon in den unterschiedlichen Büchern und Apps gesucht, aber nichts passt, und jetzt haben wir keine Ideen mehr, nach was wir suchen könnten

Bestimmt falsch bestimmt….

Seit einiger Zeit breitet sich im Garten ein Gras aus, das mir überhaupt nicht gefallen mag. Es hat sehr dicke Ansätze ganz unten, so daß es sich nach dem mähen unangenehm an den Füßen anfühlt (sogar mit Schuhen) es verdrängt andere, zartere Gräser, und die dicken Triebe legen sich seitlich flach hin, so daß der Mäher sie nicht gut erwischt und es sich schon deshalb gut ausbreiten kann.

Am 13.5. habe ich die ersten Blüten gesehen und mich an der Bestimmung versucht. Dabei bin ich zuerst auf die falsche Spur geraten: es kann eigentlich nur der Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis) sein, dachte ich.

Blütenstand

Beim nachlesen über dieses Gras kam mir ein Gedanke: Seit einigen Jahren mähe ich weniger. Der Rasen darf länger stehen, vor allem aber die Wiese wird anders behandelt als zuvor, mit nur einmaligem bis zweimaligem Schnitt. Kann es damit zusammenhängen, daß der Fuchschsschwanz sich so stark ausbreitet? Denn ich lese:

Der Wiesen-Fuchsschwanz ist ein (…) Obergras mit hohem Futterwert (Weidefutter und Heu). (…) Obergräser sind hochwüchsige, an blühenden und auch nichtblühenden Halmtrieben reiche Gräser, die teilweise unter für sie günstigen Verhältnissen die übrigen Wiesenpflanzen unterdrücken sollen. Sie sollen die Masse des Wiesenheus bringen. Diese Gräser eignen sich meist nicht zur dauerhaften Beweidung.

Wikipedia

Aha. Viel beweiden (also auch mähen) mag er nicht, und er soll sogar unterdrücken…. na, toll!

Am Ackerrand wurde gepflügt, Da sieht man gut die unterirdischen Ausläufer 😦

Und dann steht da noch (das habe ich zusammengefaßt und verkürzt):

Der Wiesen-Fuchsschwanz wird von Rostpilzen befallen. Deren auftreten scheint klimatisch bedingt zu sein, kann aber durch die Bewirtschaftung besonders Mulchen beeinflusst werden.

Nun lasse ich ja keinen Grasschnitt mehr liegen (zumindest nicht länger), weil ich ja nicht möchte, daß NOCH mehr Nährstoffe in den Garten kommen, aber Blätter und Co mulchen ja trotzdem. Leider wird aus dem Artikel nicht klar, ob mulchen gut oder schlecht für den Pilz ist…. jedenfalls scheint es dem Wiesen-Fuchsschwanz sehr gut zu gefallen bei mir. Da wird wohl nur „abfinden“ übrigbleiben, schätze ich. Sonst habe ich keine Idee. Vielleicht wird er irgendwann genauso plötzlich wieder weniger wie er jetzt mehr wird 😦

Aber tatsächlich war das die falsche Spur! Denn am 27.5. sah ich plötzlich, daß direkt aus den graugrünen Gräsern „nochmal“ andere Ähren herauskamen, und dann guckte ich NOCH genauer hin und musste feststellen: der Wiesenfuchsschwanz wächst direkt dazwischen, aber der borstige Übeltäter ist anders. Ich suchte und suchte, aber alle ähnlichen Gräser waren dann irgendwie doch nicht ähnlich *gg* Letztlich landete ich beim wolligen Honiggras (Holcus lanatus) Aber so richtig genau so sieht es auch wieder nicht aus….und mit den Bestimmungsmerkmalen komme ich nicht klar. Wir haben dann mal plantnet befragt, die Pflanzenbestimmungs-App. Die gab als allerersten Vorschlag tatasächlich das wollige Honiggras heraus, und die Fotos, die man dort sah, ließen mich glauben, daß ich nun vielleicht doch weiß, wer das fiese Gras ist. Immerhin wäre es dann eines OHNE Ausläufer. Ist ja auch schon was.

Oder es ist doch was anderes. Ich weiß es doch auch nicht…. *seufz*

Das mit den Gräsern scheint mir ähnlich schwierig wie die Sache mit den Wildbienen oder den Pilzen oder…. *gg*

Auch schön: letztens sah ich erstmals im Garten eine strahlend hellblaue, kleine Libelle. Ui, schön, dachte ich, das wird leicht werden 🙂

Weit gefehlt…. nur mal so als ein einziges Beispiel ein Zitat aus einer Libellen – Seite

Eventuell gehören Sie ja zu denjenigen, welche bereits bei mir nachgefragt oder in anderen Foren ein Foto einer Gemeinen Becherjungfer hoch geladen haben, um die Art bestimmen zu lassen. Als Antwort kommen dann Sätze wie: aufgrund der fehlenden „Coenagrion-Naht“ und den relativ weit voneinander getrennten Humeral- und Antehumeralstreifen handelt es sich um die Gemeine Becherjungfer. In der Regel bedanken Sie sich für die korrekte Bestimmung, haben aber gar nicht verstanden um welche Merkmale es denn nun eigentlich geht und stellen ein paar Tage später erneut ein Foto einer Becherjungfer ein.

Wenn Sie diesen Artikel lesen und sich die Grafik genau ansehen, werden Sie in der Lage sein, die Frage „Becherjungfer oder Azurjungfer?“ zu beantworten. Falls nicht, freue ich mich über jeden Hinweis, an welcher Stelle ich nachbessern sollte.

(libellenwissen.de)

Die Grafik ist eine wirklich tolle* – aber soll ich dann als Nachbesserungswunsch schreiben „aber bitte, wie kann ich die denn unterscheiden, wenn ich gar nicht nah genug rankomme, um zu sehen, ob diese winzigen Tierchen überhaupt irgendeine Naht haben“? 🙂

Tja…. So viel zum Thema „Banause im Garten“ *g*


*bitte verstehe mich Niemand falsch – ich finde die WIRKLICH toll, und ich amüsiere mich hier über meine eigene hoffnungsfrohe und ziemlich naive Zuversicht, nicht über den Libellenfachmann, der sich solche Mühe mit seiner schönen Seite gibt!!!!!

„Kleine Lage“

Hier ist alles wenig erfreulich. Ich kann im Grunde froh sein, daß wir unseren Urlaub canceln mussten, denn meine Schulter ist Sch***, so daß ich daran eh keine wirkliche Freude gehabt hätte. Außerdem ist der geerntete Honig so zäh, daß er nicht richtig fließt und wir recht hilflos vor der Pracht stehen, weil wir nicht wissen, wie wir sie vom Wachs trennen und später in die Gläser kriegen sollen (seit zwei Tagen bullert im Bienenzimmer die Heizung, denn warmer Honig ist dünnflüssiger. Einiges haben wir damit auch rausgekriegt aus dem Wachs, aber heute werden wir den Rest wohl aufgeben), und nun hat sich auch noch der Kater wieder übel geprügelt, mitsamt Wunde an der Backe.
Schon wieder!
Ich dachte, die beiden haben das immerhin so weit geklärt, daß sie sich nicht mehr verletzen!
Richtig gucken konnten wir noch nicht, und jetzt hat er sich irgendwohin verzogen- keine Ahnung, wohin, er ist nicht aufzufinden 😦
Wenn der Wurm drin ist, dann richtig.

Immerhin, das Wetter ist toll! (DAS bei Regen und Sturm wäre gleich nochmal viel schlimmer zu ertragen)
Und ich habe gestern eine ganze Ladung einheimischer Pflanzen bei der Arche-Gärtnerei (die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die hiesigen Pflanzenarten am Leben zu halten und zu verbreiten) abgeholt. In Etappen pflanze ich sie jetzt langsam ein (2 Stück, dann reichts wieder für einen halben Tag für die Schulter) und gieße morgens und abends fein brav.

Je 2x habe ich

Allium vineale, Weinberglauch
Allium scorodoprasum, Schlangenlauch
Caltha palustris, Sumpfdotterblume (für die Emailleschüssel eine, für den Teich die andere)
Clinopodium vulgare, Wirbeldost
Echium vulgare, Natternkopf (durch den Kahlschlag ists jetzt so sonnig hinten, daß ichs einfach mal ausprobiere…)
Primula veris, Wiesenschlüsselblume (soll in die Wiese)

Gestern konnte ich nachmittags nochmal ein wenig schlafen, und die heutige Nacht war eigentlich völlig okay, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich trotzdem insgesamt erstens sehr k.o. und zweitens recht geknickt.

Eigentlich möchte ich nur dies von der Welt

…aber die Richtung ist eher diese

Taubnesseln (und ein Bienen-P.S.)

Sie sind wirklich tolle Pflanzen für einen Naturgarten: Hummeln lieben sie, auch Schmetterlinge und Bienen gehn gern ran, es ist je nach Art ganz unterschiedlich. Hübsch sind sie, bleiben relativ niedrig und geben einen schönen Bodendecker.
Erstmal die eine, die immer schon hier war, die sich auch in Knicks behauptet und die durchsetzungsstark ist (will heißen: lieber nur in Ecken pflanzen, wo es nicht stört, wenn sie sich ordentlich ausbreitet. Durch Wurzelausläufer) Sie wird in guten Jahren auch mal kniehoch und ist damit die größte Derer, die in meinem Garten stehen: Lamium album, die weiße Taubnessel:

Die Weiße Taubnessel wächst am Weg- und Wiesenrand sowie in Gräben, Hecken und auf Schuttplätzen. Sie gedeiht besonders auf stickstoffreichem Böden. Nach Ellenberg ist die Weiße Taubnessel eine Halblichtpflanze, ein Frischezeiger, an übermäßig stickstoffreichen Standorten wachsend und ist in Mitteleuropa eine Verbandscharakterart der Klettenfluren (Arction lappae).

(Wikipedia) Ich kann all diese Aussagen nur bestätigen *gg* Mein Garten ist offenbar ein Superstandort für diese Pflanze. 🙂

Dann gibt es, seit vor drei Jahren plötzlich überall welche standen, auch in meinem Garten nun diese hier, die purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum) Die lieben auch unsere Bienen, besonders, wenn sie im Herbst noch einmal auf dem Acker zur Blüte ansetzt. Dann kommen Biens mit roten Pfeilen auf dem Rücken nach Hause *gg* In meinem Garten ist die Lütte – nur wenige Zentimeter hoch – (noch?) sehr verhalten unterwegs. Sie mag es sonniger, scheint mir, denn an Straßenbanketten ist sie in großen Placken zu sehen.

 

Nicht mehr so beliebt bei mir, wohl aber bei den Hummeln ist die Silber-Goldnessel (persönlicher Spitzname „Sigone“), Lamium argentatum. Die treibt, wie sattsam bekannt, lange oberirdische Ausläufer, die sie an jedem Knotenpunkt sofort bewurzelt *seufz* Und sie rankt auch in Büsche, Stubben etc, so daß sie gern auch schöne Gartenelemente verdeckend zuwächst, wenn frau nicht aufpaßt.

Ich bin fast selbst erstaunt, aus wie weiten Teilen des Gartens ich sie in relativ kurzer Zeit nun doch schon fast vollständig verbannen konnte. (Das will ich, weil sie ein invasiver Neophyt ist – also ein Zuwanderer, der andere, heimische Arten verdrängt)

Als Ersatz hatte ich die heimische Art bekommen, die gewöhnliche Goldnessel Lamium galeobdolon

Es sieht aus, als reißt sie ganz schön das Maul auf – aber von allen Taubnesseln ist sie derzeit am verhaltensten unterwegs. Das soll sie aber auch anders können, aber sie soll wohl nicht so heftig sein/ werden wie die Sigone…. sie ist aber auch mit langen Ranken unterwegs, mal gucken, wie sie sich so entwickelt…..

Last not least die zweite, die ich als Sigonen-Ersatz bekam, die gefleckte Taubnessel Lamium maculatum

Wie man sieht fühlt die sich bei mir SEHR wohl und ist auf Expansionskurs. So sehr, daß ich sie, so gut mir dieser große Flecken im Bild gefällt, nach der Blüte umsiedeln werde, an eine oder mehrere noch auszusuchende Stelle(n), wo sie keine zarteren Pflänzchen unterbuttern kann.

Ich mag die Taubnesseln, weil sie einzeln ganz unscheinbar, aber in der Menge dann richtig hübsch sind. Weil sie sich selbst etwas zurücknehmen und dabei andere, auffälligere Blumen so gut beim strahlen unterstützen. Weil sie tolle Insektennahrung bieten. Weil sie in Dürrezeiten stramm stehenbleiben und den Boden unter sich gut schützen. Und weil ich sie so mag, tut es mir schon auch leid, wenn ich auf Sigonenjagd bin und die zähen, willensstarken Ranken so unerbittlich samt Wurzeln herausreiße. Aber es kommt anderen, zarteren Pflanzen und dem ganzen Garten zugute.

P.S. Gestern beim Mondvolk. Nochmal ne Wabe mit Stiften zu- und eine total krumme (die alte Futterwabe, die mit Wildbau verbaut hinterm Trennschied gewesen war) entnommen – und was? In DER waren jetzt Stifte und kleine Maden!? Kann es wohl sein, daß sie sich tatsächlich eine neue Königin gebastelt hatten, die wieauchimmer nach ihrem Hochzeitsflug HINTERS Trennschied gekommen ist, dort geblieben ist und dort zu legen begonnen hat? Wie blöd kann’s denn laufen, bitte??? Wenn es so sein sollte, dann müsste sie jetzt mitten im Volk sein, durchs abfegen. Oder – Murphy’s law – wir haben sie bei der Aktion aus Versehen umgebracht und haben jetzt das Problem, das vorher nicht dagewesen war. SEUFZ!!

 

Ein Einwanderer….

… ist dieses hübsche, kleine Blümchen

Es ist das behaarte Schaumkraut, Cardamine hirsuta, und in meinen Garten ist es in zwei Töpfchen mit einheimischen Pflanzen, die eine Naturgartenvereins-Bekannte mir letztes Jahr mitgebracht hatte, eingewandert. Das kleine Kraut ist in ganz Europa verbreitet, inzwischen durch Verschleppung sogar fast weltweit. Es braucht allerdings offene Böden, also muß es gucken, ob es in meinem Garten genug Nischen findet, um sich auszusäen.

Habs nochmal von oben fotografiert, sieht ein wenig verwirrend aus, aber besser gings nicht. Immerhin sieht man die Rosettenform und die Art der Blätter. Das Pflänzchen ist wirklich KLEIN, samt Blüte, die es stolz hoch hinauf reckt, vielleicht 7-8 cm …

P.S. Anfang Mai sehe ich: die Samenstände rckt es höher hinaus, jetzt ists sicherlich 10, vielleicht gar 15cm hoch….

Schon fast vorbei …

… ist die in diesem Jahr für meinen Garten wirklich üppige Blüte des Silberblatts, Lunnaria annia.

Ein einziges schönes Bild habe ich hingekriegt:

und die, die ich eigentlich hätte zeigen wollen, wurden alle mehrfach nix (Licht!!), nämlich eine ganze größere Gruppe dieser Hübschen, incl. der allerersten weißen mittendrin! Die Silberblätter sind Abkömmlinge derer, die hier schon wuchsen, als ich hier einzog (’94) und kommen alljährlich wieder, immer nur wenige, aber doch. In diesem Jahr habe ich wohl endlich kapiert, wieso: sie stehen an den beiden so ziemlich trockensten Plätzen im Garten. Ich werde also versuchen, Saat hinten oder am Hünengrab auszubringen. Vielleicht bekomme ich dann eine größere Poulation, mal gucken.

Einheimisch sind die Silberblätter allerdings nicht. Sie zählen zu den Neophyten. Aber nicht zu den „bösen“ invasiven!

Momentan gibt es viel zu berichten. Fast ZU viel – täglich ein Blogartikel, und dann muß ich jetzt auch noch Zuflucht zu „mehrere Sachen auf einmal“ nehmen 😉

Zum Beispiel hier, der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) –

Der hier sieht aus wie ganz frisch geschlüpft – und das kann auch durchaus sein, denn die Raupe verpuppt sich etwa im Juli und verbring den Winter als Puppe. In der ersten Wärmeperiode im Frühling schlüpft der Falter. Ich bin froh, daß ich viel von der Knoblauchsrauke, die sich in den letzten beiden Jahren hier vermehrt, stehenlassen hab – denn die beiden gehören zusammen: Knoblauchsrauke und Wiesenschaumkraut sind die Lieblingsspeisen der Raupe – und Wiesenschaumkraut gibt es ja so gut wie garnicht mehr hier im Industrielandwirtschaftsland Schleswig-Holstein

Ein tolles „Unkraut“, das sich so hübsch mit Tulpen-Eyecatcher, Akelei, Sigone und Giersch arrangiert 🙂

Und: ES REGNET! Gestern 16:30 die ersten Tropfen seit März!

Osterimpressionen

Tatsächlich blühen die allerersten beiden Blumen im Kräuterrasen! Das rosafarbene ist, wie vermutet, der Reiherschnabel (Erodium cicutarium) aus dem Tütchen. Das weiße ist die Vogelmiere (Stellaria media). Die ist überall, also auch dort *g*  Es sind unglaublich viele Sämlinge, verschiedene, zu sehen. Ich meine, Braunelle zu erkennen, was mich freuen würde, denn die fehlt mir schon lange im Garten. Ich hab sie nur an einem winzigen Fleck im Staudengarten-Beet-Weg. Da hat sie sich selbst hingesetzt und breitet sich jährlich um vielleicht einen Zentimeter aus *gg* Dann gibts einen neuen Käfer zu bewundern. Schokolinus Osterius, der Oster-Schokokäfer. Er hatte sich in der Mauer versteckt…. Und was ist das da rechts?  Das da rechts zeigt exemplarisch, wie der Herr F. kocht. Liebevoll und langsam…. hier ist er dabei, jedes einzelne Bärlauchblatt abzuwaschen und zum abtropfen aufzuschichten …. als ich reinkam und das sah, MUSSTE ich einfach ein Foto machen! 😉 Das Pesto ist superlecker, aber wenn ich da länger zusähe, bekäme ich ein Magengeschwür. Muß ich aber nicht, zum Glück *gg*

Was zeigt das nächste Foto? Das zeigt die beiden Els Sekunden NACHDEM sie freundlich genäselt haben. Wieder war ich zu spät…. Das haben sie übrigens auch gestern wieder getan – nur wenige Minuten nachdem Elsa vor lauter Angst wiedermal einen Haufen unter sich gelassen hatte: sie war in den Anbau gelaufen, etwas später war El Mauski reingekommen und auch dorthin gegangen. Und als der Herr gucken ging, Minuten später, saß Elsa aufs Bett gekauert in der hintersten Ecke und El Mauski kam dem Herrn F. von unterm Bett entgegen und wirkte verstört. Was genau vorgefallen ist, wissen wir ja nicht, aber es roch nicht gut, und als El Mauski und Elsa wieder glücklich getrennt und woanders waren und ich gucken ging, fand ich auf dem Bett in der Ecke, wo Elsa gekauert hatte, das Häufchen 😦 Ach je.

Tags zuvor hatte es Spot on gegeben, weil El Mauski mehrere fette Zecken angeschleppt hatte. Schon von den vorherigen Katzen kannten wir es, daß sie das völlig unterschiedlich wegstecken. Hier wieder eine Überraschung: El Mauski, das nervöse Hemd, hat sich kein bißchen dran gestört, daß ihm das Fell zwischen den Schultern auseinandergepult und das nasse Zeug draufgetropft wurde. Er fraß einfach weiter. Dagegen die sonst ja schön anfaßbare Elsa (ich kann sie inzwischen einfach von des Herrn Knien auf meinen Schoß heben – platsch, bleibt sie liegen und schnurrt. Zum Beispiel): Panik im Blick, und nix wie weg! Nicht mal ihr Futter konnte sie wieder vorlocken, und einige Zeit durfte keiner von uns sie anfassen. Den ganzen Tag über blieb sie schreckhaft und wirkte angeschlagen.

Dann noch die wilden Tierchen. Rotschopfige Pelzbiene (Fotos), Ölkäfer, Zitronenfalter, Kleinen Fuchs, Acker-, Stein-, Erdhummel gibts derzeit häufig zu sehen. Sonne auch. Wir haben angegrillt und ein Osterfeuer gemacht, außerdem die Bienen durchgeguckt und die Honigräume aufgesetzt, denn der Raps beginnt schon zu blühen. Viel zu früh mal wieder, höchstens die Kringelchen sind schon so weit. Die anderen Völker sind noch nicht stark genug, um ordentlich Honig einzutragen, und ihre Brutnester sind lückig. Es hat nachts ja ordentlich gefroren, und wenn dann zu wenig Bienenmasse da ist, um das Brutnest warmzuhalten, dann stirbt da schon die ein oder andere Made…. aber wir sind ja nicht auf riesigen Honigertrag angewiesen, solange die Völker gesund und munter sind ist alles gut. Und abends fliegen die Fledermäuse. Anja, die Fledermauspäpplerin, schrieb,

bei den Nachtfaltern und Fluginsekten schaut es wohl leider aktuell nicht so gut aus. (…) Überall fallen die Fledis abgemagert vom Himmel und schaffen es nicht mehr in ihre Quartiere.

Wir haben noch keine gefunden. Die, die wir sehen, sausen vor dem erleuchteten Fenster hin und her – wie jedes Jahr. Sie wissen halt: wo hell, da Insekten. Hoffen wir, daß es genügend für sie sind. Ich hoffe doch – wozu haben wir denn schließlich einen schönen Naturgarten??

Reibung erzeugt…

Nein. In diesem Fall nicht Wärme, sondern Wunden:

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Der Baumpfleger war da. Unter anderem hat er dieses Stück Ast hinterlassen: hier wuchsen zwei Äste überkreuz zu dicht aneinander und rieben/drückten sich dadurch ab einer bestimmten Dicke dauernd aneinander Der Ast ist statt normal rund an den Seiten flach-breit gewachsen und hat dabei charakteristische Ohren gebildet. Die Innenseite ist wie ausgehöhlt – eingepaßt war der andere Ast. Gleichzeitig hat die Buche von außen die Stelle zu überwallen begonnen, die sie von innen abzuschotten versucht.. Daraus werden dann (vielleicht) im Laufe vieler Jahre zwei Äste, die aussehen, als gingen sie in einen einzigen über, mit gemeinsamer Rinde – und sich ein Stück weiter wieder teilen.

Es gab noch ein sehr viel größeres Beispielstück, sagt der Herr F.. Der Baumpfleger hatte gebeten, es als Anschauungsmaterial mitnehmen zu dürfen (er macht auch Infostände und Vorträge), und leider hat der Herr F. versäumt, es zuvor zu fotografieren. Na, vielleicht sehen wir es ja bei den nächsten Insektentagen in Unewatt, da wird der Baumpfleger auch wieder einen Stand haben, wo er als solcher und auch als Wespenumsiedler und Wildbienenschützer auftritt.

Tintlinge.

Aber sind es überzuckerte Tintlinge? Oder Weidentintlinge? Auf Totholz der alten Weide im Knick jedenfalls gedeiht diese Ansiedlung prächtig!

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Tintlinge heißen übrigens so, weil ihre Hüte im Alter schwarzwerdend „zerfließen“, und daraus früher eine dokumentenechte Tinte gewonnen wurde – sicherlich sehr zum Ärger der Pilze, denn in dieser Flüssigkeit sind ihre Sporen!

Die Tintlinge werden zur Gattung Coprinus gerechnet, aber das stimmt so auch wieder nicht, denn

In mehreren DNA-Analysen offenbarte sich (…), dass die Tintlinge polyphyletisch sind, also Arten enthalten, die jeweils näher mit anderen Pilzgruppen verwandt sind als untereinander. Teilweise gehören diese Gattungen sogar zu unterschiedlichen Familien. Scott A. Redhead et al. schlugen deshalb eine Aufteilung in vier Gattungen (Coprinus, Coprinellus, Coprinopsis und Parasola) vor, wobei nur ein kleiner Teil der ursprünglichen Arten in Coprinus verbleibt. Die Familie der Tintlingartigen (Coprinaceae), deren Typusgattung Coprinus ist und die nur noch einen Bruchteil der restlichen Arten enthält, muss deshalb in Faserlingsverwandte (Psathyrellaceae) umbenannt werden, weil Coprinus innerhalb der Champignonverwandten (Agaricaceae) steht.

Wikipedia

Jetzt bin ich vollends verwirrt und weiß nicht, wohin ich diese kleinen Pilze in meiner Liste schreiben soll *gg*

Pilze, vom Auskenner benamst :-)

Netterweise hat Bibo einen Auskenner auf meine Pilze angesetzt, und das ist dabei rausgekommen (Zitate aus dem Kommentar zum Originalartikel)

Das ist schon was „besseres“: Ich halte das für einen Erdmuschel-Seitling oder Erdmuscheling (Hohenbuehelia petalodes). Allerdings mit der Einschränkung, dass ich, da ich das Bild nicht vergrößern kann, ihn auch nicht genauer ansehen kann.

Samtfuß-Rüblinge (Flammulina velutipes)in verschiedenen Altersstadien, es ist also alles eine Art. und genau diesen Pilz habe ich heute als „Weißling“ gefunden, d. h., der Pilz ist schneeweiß. Ist eine sehr seltene Farbvariante …

Dies zeigt einen Winter-Helmling (Mycena tintinnabulum – hoffentlich hab ich den richtig geschrieben… ).

Das Foto zeigt eine Striegelige Tramete (Trametes hirsuta), noch recht jung. Du erkennst sie daran, dass sie so ein wenig filzig aussieht.

Das ist auch eine Tramete im Jugendstadium. Welche genau, kann ich nicht sagen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und bename sie mit Buckel-Tramete (Trametes gibbosa).

Die Trameten und die Helmlinge sind ungenießbar bis leicht giftig. Den Erdmuscheling kann man essen, wenn man am verhungern ist; die Samtfüße dagegen sind ausgesprochen lecker.

Zitatende.

Ich danke sehr herzlich!!

Den Name der Samtfuß-Rüblinge finde ich zumindest was den Fuß betrifft selbsterklärend ;.) Man erkennt ja besonders bei den lütten selbst auf dem Foto, wie samtig der Stiel aussieht! Und auch Winter-Helmling – logo. Das Kerlchen hat einen Helm, und es kommt im Winter raus…. daß ich die Tramete immerhin als solche erkannt habe, das macht mich fast ein wenig stolz, schließlich sehen Seitlinge ua auch nicht so GANZ anders aus. Daß das weiße Zeug allerdings AUCH eine Tramete ist – ja, lieber Himmel, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen!!!

Daß ich den eigentlich ja charakteristischen Trichter des Muschelings nicht erkannt habe liegt an der gemeinen Art dieser Pilze – bei „meiner“ Pilzsuchmaschine waren alle Erdmuschelinge weiß, und das „Hauptbild“, das erscheint, zeigt auch noch den Pilz eher von unten – man sieht den Trichter nicht. … Im Text steht, daß sie auch braun sein können, aber ich klicke ja nicht jeden einzelnen noch so anders aussehenden Pilz an… Ähnlich die striegelige Tramete. Wenn ich mit ihrem Namen die Bildersuche im Netz anschmeiße, dann sieht man auch diese gestreift-bräunlichen, aber bei der Pilzsuchmaschine nicht. Den Winter-Helmling dagegen hätte ich durchaus finden können, aber auch der ist auf der „Übersichtsseite“ mit einem eher farblosen Exemplar vertreten…

Ich glaube, ich sollte meine Pilzbestimmungsbemühungen einstellen, das hat wenig Zweck, wenn man so ahnungslos ist wie ich es bin.

Na, umso schöner, wenn ich dann jetzt trotzdem wieder ein wenig mehr weiß, nochmal danke an Bibo und den Auskenner Thomas Pruß 🙂

Wie war das noch?

Es ist April, oder??? 😉

Heute erstmals in der Frühlingssonne auf der Bank gesessen, ganz wie geplant. Die Bienen flogen eifrig…

Der Bewuchs wächst auch schon, sowohl in als auch vor der Mauer 🙂

… und zwischen Gelb- und Blasenflechte was seltsames. Blasenflechte? Stimmt, die hatten wir noch nicht: Blattförmige Blasenflechte….: Hypogymnia physodes

Anderthalb Stunden zuvor gab es Graupelschauer……