Hitzewelle

Diese jetzt ist so heftig, daß ich mir wirklich Sorgen um die Bäume mache.

Die Büsche zeigen’s deutlicher: Sämtliche Holunder bis auf einen sind letztes Jahr schon geschädigt gewesen und knicken jetzt ganz ein (2 halbtot, die anderen ganz), und jetzt läßt auch das Pfaffenhütchen die Blätter hängen 😦

Der Staudengarten knistert beim durchlaufen: die Blätter der Stauden sind größtenteils so trocken, daß sie wie Herbstlaub unter den Schritten zerbrechen.

Große, erfreuliche Ausnahmen:

  • die gelbe, einheimische große Fetthenne , als winziger Ableger vor 3 oder 4 Jahren in der Geltinger Birk geklaut habe, blüht nicht nur schön, sondern hat auch gleich mehrere Kinder – muß ausgesät haben, denn die sitzen neben der Einfahrt und unter der Birke (so ziemlich der trockendste Ort im Staudenbeet) Und ja, ich weiß, Ableger ziehen verboten – Naturschutzgebiet. War auch bloß ein Ästchen, das sich auf den Weg vorgewagt hatte. Wäre eh zertrampelt worden)
  • die anderen fetten Hennen: die einheimische rote große Fetthenne, (Hylotelephium telephium subsp. telephium) und eine Zuchtsorte
  • der Rainfarn
  • der Oregano
  • die Bergamottminze (Mentha piperita var.citrata)
  • Stachelnüßchen
  • der Wasserdost (zumindest, wo er nicht in der prallen Sonne steht. Wobei – an den noch etwas feuchten Plätzen halten sich auch ein paar andere wacker: Gartengamander, Eisenhut, Storchschnabel, Beifuß und sogar Kornblume )
  • der Odermennig
  • die Nachtkerze
  • die wilde Möhre
  • der Mauerpfeffer
  • die Montbretie
  • die gelbe Skabiose
  • die Japananemone

Beim klebrigem Salbei bin ich nicht sicher – hab ihn zweimal gegossen, weil ich so begeistert war, daß er jetzt, im 3. Jahr, endlich Blüten ansetzte – und er steht SEHR schattig.

Purpur-Fetthenne (Hylotelephium telephium subsp. telephium)

Große Fetthenne (Hylotelephium telephium subsp. maximum)

Habt Ihr noch Tipps für (möglichst heimische ), auch in der Sonne trockenresistente Stauden? Ich werde vorn sukzessive darauf umstellen, denn dort müsste ich sonst in jedem Jahr immer wieder gießen, und das will ich nicht Bisher hatte ich immer wohlgetan, keine Pflanzen, die „sonnig“ mögen, anzupflanzen, denn selbst vorn ist am frühen Nachmittag die Sonne weg, hinten kommt sie dann überhaupt erst an. Aber in den letzten Jahren ist 1. der Garten sonniger geworden (Fall der Mirabelle, Kahlschlag des Mieters im Knick) und 2. das Wetter so viel trockener, daß doch manche der Pflanzen, die sonst prächtig wuchsen, jetzt einknicken oder immerhin umgepflanzt werden mussten. Bestes Beispiel ist die große Sterndolde, eine meiner Lieblinge. Hatte mehrere im letzten Herbst versetzt, weil sie nach dem Fall der Mirabelle immer mehr kümmerten – und dann kam der Mieter, und nun muß ich sie an beiden(!) auseinanderliegenden(!) schattig-feuchten Stellen, die ich ausgesucht hatte, dauernd gießen, weil die jetzt trocken-sonnig sind *seufz*. Aber ich habe gesehen: sie hat sich an einer Stelle, wo man immer um einen Kirschbaum herumlaufen muß, um sie überhaupt sehen zu können, selbst ausgesät – und dort steht sie sehr groß und prächtig!

Sommers

Im Sommer schreit der Garten ununterbrochen

TU WAS!!!!

Ich tu ja, lieber Garten, ich tu ja!
Will heißen: ich zupfe einhändig; ich mähe die ebenen Flächen, wenn der Herr F. mir den Rasenmäher anmacht; ich schnipple mir der kleinen Einhand-Zange …. Das darf ich auch, in Maßen – ich soll sogar, der Arm soll in Bewegung bleiben. Manchmal allerdings merke ich die Grenzen erst nachher. Wenn sie schon überschritten sind. Au.

Der Herr F. tut auch, mehr denn je. Aber er muß ja „nebenher“ auch noch arbeiten und ganz allein die Bienen und den vielen Honig passen, und außerdem ist er sehr gut im auswählen, worauf er grad Lust hat. Und so wartet manches, das ich als sehr dringlich empfinde, seit Wochen (zum Beispiel das mähen der Knickböschung), anderes wird täglich getan, bringt aber nicht allzuviel Effekt, sag ich mal so (Bärlauchsamensammeln zum Beispiel)

Der Garten sagt dann

Ich kann auch anders!

Und das stimmt.
Was er nämlich kann ist: explodieren.
Jetzt, nach (und während) Regen und Sturm ist aus unserem wunderschönen Frühsommergarten einer geworden, in dem man die Wege manchmal kaum benutzen kann.
Von den Seiten drängeln: Schneebeere. Giersch, der noch nicht gemäht ist. Fingerhüte, Stockrosen, Margeriten und Glockenblumen, die halb umgeweht sind.
Von oben hängen tief: Weide, Linde, Holunder, Geißblatt, regenschwer.

Auch in den Beeten legen sich die höheren naß auf die niedrigeren Pflanzen, die schon samenden, die eigentlich längst abgeschnitten gehörten auf die niedrigen, kleinen, die gern blühen wollen würden, bekämen sie denn etwas Luft. Und Diejenigen, die die Alleinherrschaft anstreben hindere ich nur unzureichend daran, ihren Weg zu machen.

Spannend ist dabei: Im Prinzip ist das jedes Jahr so. Jedes Jahr um diese Zeit weiß ich garnicht, wo ich anfangen und aufhören soll. Jedes Jahr denke ich „Mensch, sieht das alles zerfleddert aus! Vor zwei Wochen wars doch noch so schön!!“ Jedes Jahr kommt der Vogelschutz in Konflikt mit dem Gefühl, daß man jetzt aber doch mal die Hecke vom Bürgersteig wegschneiden sollte.
Und jedes Jahr wieder kommt das alles völlig überraschend: nach der wunderbaren und entspannten Frühlings- und Frühsommerzeit, in der frau noch überlegte, was sie denn evtl in diesem Jahr mal neues anlegen und tun könnte (okay, letzteres nicht in diesem Jahr) kommt der Sommer, der Garten explodiert und frau reagiert nur noch.

Natürlich ist es dies Jahr etwas extremer, und ich bin sehr gespannt, ob sich mein Ausfall bös‘ rächen wird (durch Giersch mitten in den Beeten zum Beispiel, durch Brombeerranken im Garten statt nur im Knick, durch das endgültige verschwinden der unter Pflanzenmassen begrabenen Kleinstauden, oder durch die Rückkehr der Sigone in schon befreit geglaubte Zonen), oder ob der Garten nachsichtig lächeln und sich mit der wilden Natur einigen wird, daß es ganz so schlimm ja nun nicht kommen muß.
Und vielleicht, gaaaaanz vielleicht schicken die zwei uns ja sogar ein paar Pflanzen und Tiere, die nie gekommen wären, hätte ich gewirbelt, gezupft und geschnitten wie sonst auch.

Wer weiß?

 

Draußen

Ein Eichhörnchen ist aufgetaucht! Mehrfach haben wir um den Birkenstamm „guckguck“ gespielt. Ein rotes ist es, sehr wuschelig und ordentlich dick.


Unterm Pfaffenhütchen sind Wespen im Boden. Ich hatte dort einen Storchschnabel ausgezupft, hörte lautes summen, war aber zu dämlich, wegzugehen. Die Tiere waren sehr gnädig, ich habe nur einen Stich abgekriegt, und keine hat mich verfolgt. Es herrscht reger Betrieb, trotzdem ist es mir nicht gelungen, ein Foto zu machen, auf dem eine Wespe zu sehen ist…. verdammte Auslöserverzögerung!!


Eine Goldwespe hab ich aber „erwischt“. Die sind normalerweise ununterbrochen in Bewegung, aber diese hat es mir gestattet, Fotos zu machen:

Gemeine Goldwespe (Chrysis ignita)

Später dann noch eine weitere Art, leider nicht so geduldig, daher nur ein nicht so gutes Bild:

Blaue Goldwespe (Trichrysis cyanea)

Über die blaue Goldwespe gibt es eine Geschichte mit Bildern aus einer Niströhre hier zu sehen und zu lesen


Die Sonne strahlt. Es soll in dieser Woche bis 28° warm werden. Ich versuche das zu würdigen, statt an die armen KollegInnen zu denken, die nun schon die 5. Woche meine Arbeit mit tun müssen


Das Steinhummelnest scheint sich gut zu entwickeln. Ich schaue täglich vorbei, und hätte ich kein Stöckchen hingesteckt, würde ichs täglich nicht wiederfinden. Oder ich würde lauschen. Immer etwa 5 Sekunden kann ich jede Hummel hören, bevor sie sichtbar wird und losfliegt. SSSSSSSSSSSS …. vielleicht machen sie sich warm!? Das Nest liegt in völligem Schatten im mittleren Wiesenabschnitt, der Eingang noch dazu verborgen unter einem Grasbüschel


Vielleicht sollte man mal an den Strand fahren!?


Elsa genießt es sehr, daß sie so viel Gesellschaft hat. Der Boden bebt, wenn sie an mir vorbeirast. Am liebsten würde sie nur gemeinsam unterwegs sein, aber ich bin oft nur in der Waagrechten zu finden….


Mittsommer ist schon vorbei, und noch erst einmal haben wir bis zum Dunkel draußen gesessen. Vorher. Zu k.o. bin ich seither von den schlechten Nächten, zu lange dauert es, bis es Abend wird. Gestern abend sollte das anders werden, der Vorsatz war gefaßt, überhaupt erst gegen acht die Grillkohle anzuzünden. Bis wir dann mit essen fertig sind, ist die Sonne hinter der Kuhkoppel versunken, und es wird klamm – eine gute Zeit, ein Feuer zu machen. Es ist ja ein Verbrechen, solche Abende nicht zu nutzen!


Während ich versucht bin, einen Balkenmäher zu kaufen oder doch 2x jährlich zu leihen (Stichwort „Mietgeräteservice“) wächst der Herr F. über sich hinaus. Er, der jetzt seit Wochen klaglos Alles allein macht und – was den Garten angeht – ebenso klaglos meine Anweisungen Vorschläge ausführt, stellt sich mit der Sense hin und schafft es, den ersten Wiesenteil zu sensen – etwas, an dem ich scheitere. Ich kann nur Giersch und Brennesseln sensen.


Freunde bringen „übrige“ Nadelholzstämme. Vorerst geparkt haben sie sie – aber jetzt finde ich, daß das eigentlich richtig gut aussieht, und stehendes Totholz ist ja eh nicht so viel bei uns … ich suche nach einer besseren Ecke, eine Idee hab ich schon. Wenn ich dann erst wieder tragen kann….


Wenn der Wind schwach ist und die Sonne scheint, dann duften die Bienen herrlich! Das Gemisch aus Wachs, Nektar, Propolis und – Biene eben *g* ist ein ganz besonderer Duft. Und nicht nur Biens aromatisieren die Lüfte: weiter hinten schicken die Weiden blumige Geruchswolken los, manchmal auch der Holunder. Zwischendurch immer mal ein Hauch „Draußen-Kuh“. Jeden einzelnen dieser Düfte mag ich sehr, zusammen bilden sie das Geruchsportrait unseres Gartens.

Nur mal schnell:

…finde die Buche… 🙂

  • es ist das herrlichste Wetter der Welt,
  • am Morgen hab ich ein Steinhummelnest gefunden (in der Wiese, am Rand, im Boden, so gut geschützt, daß ich aus purem Zufall gestern drauf gestoßen bin, aber heute erst SICHER klarmachen konnte: ja, ist eins. Pollitas fliegen ein und Nichtpollitas aus *freu*
  • und seit heute haben wir Urlaub

 

Jetzt fehlt mir noch zweierlei zum Glück:

  • mögen bitte Schulter, Arm und Rücken sich sehr schnell erholen! Ich habe mir gestern einfach schonmal KG-Termine geholt, in der Hoffnung, daß ich, wenn ich MO zum Doc gehe, eh welche verschrieben bekomme. Aber sonst bezahle ich sie auch selbst, ich will nicht mehr, daß das so weht tut!
  • und dann sollen alle drei Bienenvölker heute zeigen, daß sie okay sind (das Mondvolk möge bitte wieder Brut haben, die Kringelchen sollten am besten nicht schwärmen wollen, und das Sonnenvolk möge weitermachen wie nach beim letzten gucken)

Und jetzt: nix wie raus!!!

 

Heute find ich garnix! Aber der Urlaub war fein.

Habe gleich drei interessante Viecher aufgenommen, aber meint Ihr, daß ich auch nur eines davon irgendwo auffinden könnte, zum bestimmen, meine ich? Nö. Nix da.

Bei diesem hier bin ich trotz des Legestachels etc über „irgendeine vielleicht Schlupf- Wespe“ nicht hinausgekommen. EDIT 3/20 Ja, Schlupfwespe. Unterart „Cryptinae“

Dann dieser Kerl. Eigentlich eindeutig ein Bockkäfer. Aber ich finde nirgends einen Bockkäfer, der so aussieht….

Oder sie. Sieht doch total gut aus, so ein aussagekräftiges Foto, und dann der auffällige Punkt…. den ungefähr 7 Arten Schlupfwespen haben, aber keine davon hat die Restzeichnung wie „meine“ hier

Ich bin frustriert, Leute!!!!! (Und wer was weiß: gerne!!!!)

Das Wetter ist auch nicht dolle, dauernd Schauer, zu viele, als daß es mich nicht, zusammen mit dem stürmischen Wind, immer wieder ins Haus triebe – aber zu wenig Wasser für den Garten. Überhaupt, das Wetter: wir hatten hier wohl auch 30°, als wir von Donnerstag bis Sonntag in Lübeck waren. Aber es war die ganze Zeit dabei stürmisch, nix da „Linde honigt und Insekten sind glücklich“. Das hat natürlich den Boden total ausgetrocknet, und jetzt stürmts bei 17° (SIEBZEHN!!) weiter, und das bißchen Schauer dazwischen weht gleich weg. Der Rest der Republik schwitzt, und unsere Wetteraussichten lauten: morgen bis SA dann – noch ’n Grad weniger, und weiterhin Sturm. Na toll! Und dann dieser Bestimmungsfrust, Menno! Das sind übrigens alles Fotos aus dem Urlaub, da hatten wir nämlich die meiste Zeit Superwetter, das will ja auch mal gesagt sein, und deshalb natürlich ü-ber-haupt keine Zeit für Bestimmungsrecherche. Insgesamt war der Urlaub einfach nur entspannend und schön. Ein paar Impressionen?

Bitte:

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Es summt

Bei weiterhin fast 30° hat sich der wilde Wein entschlossen, nach dem Regen seine Blüten zu öffnen. Die ganze Hauswand summt – ICH würde da einen Hitzschlag kriegen, aber Biens, Hummels, Wesps und Co sagen „Ui, lecker, und so schön warm hier!!“ *g*

Außerdem summt es, das aber auch schon 2 Tage vor dem Regen, in den Schneebeeren. Wollte ich einen „echten“ Naturgarten haben, müssten die weg, es sind Neophyten, und sie vergrößern, wo sie können, ihr Gebiet. Ich möchte aber den späten Nektar (sie blühen bis in den Oktober hinein – normalerweise) nicht missen, also dürfen sie bleiben. Prinzipiell sehe ich, je länger ich mich damit befasse, den Sinn des förderns von heimischen Pflanzen bis hin zur Entfernung der Neophyten immer mehr ein. Trotzdem gibt es eben für mich Ausnahmen. Solche, die ich leider(!) nicht entfernen KANN (Silber-Goldnessel), aber einzudämmen versuche. Und eben die Schneebeere und den einen, kümmerlichen Sommerflieder vorn – die WILL ich nicht wegmachen – obwohl ich den Sommerflieder nicht ersetzen werde, sollte auch er, wie seine Vorgänger, das Zeitliche segnen

Bei Biens kann man derzeit wieder richtig gut sehen, daß Bienenvölker sehr unterschiedliche Charaktere haben:

Wie man sieht: die Kringelchen sind sehr viel hitze – empfindlicher als die anderen beiden Völker. Seit 2 Wochen schon ist die Front fast ständig voller Bienen, inzwischen hat sich auch ein Bienenbart gebildet. Die anderen sammeln sich nur in den allerheißesten Stunden und ein wenig gen Nacht draußen – und das, obwohl das Mondvolk, da es gegen die Varroen den Verdunster drin hat, auch noch viel schlechter belüftet ist: wenn behandelt wird, ist der Boden unten mittels Gemüllschublade verschlossen. Bei den anderen ist da unten bloß ein luftiges Gitter. Die Kringelchen sind auch die unruhigsten mit den meisten manchmal patzigen Wächterinnen. Das Sonnenvolk dagegen ist superfriedlich, aber offenbar mag es keine Blattläuse abernten – es hatte hellen Blüten- statt dunklen Waldhonig.

Immer wieder spannend, unsere Bienchen.

Mein größtes Fragezeichen im Kopf betrifft die in diesem Jahr ü-ber-haupt nicht vorhandene Schwarmstimmung. Obwohl zumindest Mond- und Sonnenvolk schier aus den Nähten platzten, das Wetter gepaßt hat und wir nicht allzu viel geschröpft haben, gab es zum 2. Mal in Folge keine Ansätze von Schwarmlust. Letztes Jahr haben wir’s auf das superschlechte Wetter zurückgeführt (wie könnte ein geschwärmtes Volk überleben, das kaum mal die Chance hat, rauszufliegen und Nektar zu sammeln?) In diesem Jahr hab ich keine Idee…. Da sich die Kringelchen sehr gut von der Kalkbrut erholt haben, werden wir voraussichtlich 3 SEHR starke Völker einwintern können, von denen noch dazu bisher 2 kaum Varroen haben (was sich allerdings schnell ändern kann, wir halten ein Auge drauf!)

Heute nachmittag

Donner.

Dann eine Regenwand, eine Stunde lang. Fontänen aus den Gullys, die Autos bis zur Oberkante Reifen im Wasser, ihre Bugwellen bis knapp vor die Ladentür.

Gerade rechtzeitig wurde es weniger, bevor das Wasser in den Laden kam. Eine Stunde später wieder Hitze und Sonne, die Straßen trocken – als wäre nix gewesen

Ich war natürlich gespannt, ob hier auch was angekommen war.

Und es war: es gibt wieder eine erwähnenswerte Wasserfläche im Teich, und auch bis unter die Bäume ist die Feuchte vorgedrungen. Außerdem deutliche Fließspuren in den Schuppen und auf den Wegen sowie total verstopfte Fallrohre (die jetzt schon wieder sauber sind) Mit anderen Worten: es ist VIEL runtergekommen. Aber als ich heimkam war es wieder sonnig und warm, draußen sitzen bis eben – herrlich!!

 

30°- Marke geknackt

Jetzt also auch wir…. und es soll noch heißer werden – und länger so bleiben.

Wollte heute eigentlich nach der Arbeit zur Schlei, büschen schwimmen, lesen, Strand – war mir einfach zu heiß! Um 19:30 Uhr immer noch 29°C! Auffe Arbeit ist die Hitze inzwischen auch im Laden angekommen (keine Klimaanlage). Wenn ICH eine feuchte Stirn habe, das heißt schon was. Und heute hatte ich zeitweise an der Kasse eine.

Biens wandern aus *g* – diekce Bienetrauben hängen außen an den Kästen. Blöd beim Mondvolk, das wir ja als einziges (weil die anderen weit unter der Schadschwelle, die im Juli bei 10 Milben/ Tag liegt, waren) gerade mit dem Verdunster behandeln. Und wenn die Tierchen draußen hängen, kriegen sie natürlich keine Ameisensäure ab. Aber die meisten Milben sind ja in der Brut, und die kann nicht flüchten ….

Dem Dicken geb ich zwischenndurch immer mal 2 oder 3 Trockenfutterbröckchen mit ordentlich Wasser. Dann schlabbert er nämlich das Wasser weg, und das tut ihm merklich gut, dem alten Kerl. Von allein trinkt er trotzdem nicht viel.

Ich überlege, mir morgen wieder das Zelt im Garten aufzubauen. Denn inzwischen ist es oben im 1. Stock ganz schön warm und kühlt auch nachts nicht mehr so recht ab. Kein Wunder, denn wenn ich jetzt die Fenster öffne, kommt ebenso warme Luft wie sie drin ist, rein. Soll nachts nicht unter 20° gehen, das war bis letzte Nacht noch anders, da kühlte es nachts noch ab.

Heute bin ich erstmals an der „es ist einfach zu warm“ – Grenze angekommen. Nuja, jetzt weiß ich das wenigstens auch, daß es diese Grenze gibt *gg*

Trocken und sonnig…..

ist es ja bekanntermaßen hier oben in diesem Jahr schon ziemlich lange. Aber WIE lange denn eigentlich genau genau hier bei uns? Diese Frage trieb uns gestern abend um. Im Netz hab ich dazu nirgends was finden können, aber ich hab ja noch mein Tagwerk….. und in dem skizziere ich immer auch kurz das Wetter. Die letzten „Regen-Strichlein“ gab es am 21. Juni. Aber das waren ein paar nieselige Minuten mehrfach am Tag, dasselbe am 18. und am 19.6 ein halber Tag Landregen, immerhin, wenn ich mich recht entsinne. Danach gab es dann auch wieder Wasser im Teich, der 1000-L-Tank war etwa halbvoll. Davor ein fetter Platzregen Ende Mai – und das war’s: von Anfang Mai bis jetzt.

Nicht immer war es sonnig, es gab Wind und Wolken – aber kein Naß. Und so weit die Trends tragen (16 Tage) ist auch keines in Sicht: 20% Wahrscheinlichkeit von 0.7l/qm ist schon das dollste, das uns vorhergesagt wird.
Inzwischen sind 2 Büsche tot (die sehen auch nicht so aus, als ob sie von unten wieder ausschlagen würden), allen Holundern trocknen die Blätter am Busch ein und die Kirschen werfen Ballast in Form von langen, stackeligen Trieben ab. ERstaunlicherweise sind in der Au immer noch kleine Pfützen und auch der Teich hat seinen nassen Flecken behalten – da kommt uns der ununterbrochene Regen des letzten Jahres zugute, das Grundwasser steht noch recht hoch offenbar. An vielen Stellen sind Risse im Boden, da sacken die Wühlmausgänge ab, merkt man, wenn man mit dem Fuß mal nachbohrt. Mal sehn, was geschieht, wenn es wieder regnet…. sowas wie in diesem Jahr gab es noch nicht, seit ich hier wohne – sowas wie im letzten aber auch nicht…… Mir tun die Pflanzen leid, ja. Aber ich selbst blühe bei so einem Wetter auf! Ich schlendere viertelstundenweise von drin nach draußen, die Temperaturen sind irgendwo immer im Wohlfühlbereich; ich lese, gucke Garten, putze auch mal Fenster oder sauge durch, die Gelenke tun nicht weh, die Schultern sinken entspannt nach unten, weil sie sich nicht im Dauerfrösteln verkrampfen müssen – das ist mein Wetter!

Die Insektentränke erfreut sich regen Besuchs- und wieder finde ich neue Tiere. Außer den „normalen“ Wespen sind da auch andere. Habe sie in der Insektenlupe fotografiert und werde mal sehen, was sich herausfinden läßt.

Und jetzt stürze ich mich in den Trubel: bin mit einer Freundin in Westerholz verabredet, direkt neben dem malleähnlichsten Strand Angelns 😉 , Langballigau. Normalerweise kriegt mich da an sonnigen Feriensonntagen Niemand hin, aber es sind besondere Umstände…. und nur so 2-3 Stunden…. *g*
Nehme meinen Bikini mit, da kann ich nix werden mit „Nackedei schwimmen“, da gibt es keine ruhigen Strandstückchen, an dem das keinen schert. Nichtsdestotrotz: ich freu mich auf Freundin, Wasser, Strand und auf Wellengeplätscher (falls das bei dem Kindergeschrei zu hören sein sollte, aber egal)

 

Was vom Teiche übrig blieb….

Das ist unser Teich letzten November

Ich erinnere mal daran, daß er voll war wie nie, daß die Schneebeeren am hinteren Rand „bis zu den Knien“ im Wasser standen, daß sogar der Weg nach hinten zeitweise geflutet war. Monatelang.

Das ist unser Teich jetzt

Unten mittig, da wo’s etwas grün ist, holen die Bienen ihr Wasser. Selbst diese kleinen Wesen kommen nicht in Gefahr, dabei zu ertrinken…… fraglich ist, ob die Krebsscheren und die anderen Wasserpflanzen das überleben werden. Abwarten….

Inzwischen versagen langsam aber sicher die von mir letzlich noch gepriesenen Trockenheitsstrategien , Vieles läßt die Blätter hängen, auch im Schatten – und sogar der Giersch ist schlapp – auch etwas, das ich in fast 25 Jahren noch nicht erlebt habe.

Derweil tost der Wind. Der Sommergenuß ist leider dadurch sehr getrübt. Die Brandgefahr wächst – am Dienstag soll es etwas Regen geben, danach: trocken und wieder heiß, soweit die Prognosen reichen…. ich bin wirklich gespannt, wie der Garten damit zurechtkommt….

Wo mer widder Sommer hann…..

Großartig ist das: nach 14 Tagen „kalt“ ist der Sommer zurück! Ein echtes Sommermärchen – ich brauche dazu absolut keinen Fußball! Ist ja auch eh durch, der Fußball hier bei „uns“ – wenn ich das 1. Mal „public viewen“ gehe (weil ich mit 2-4 Stunden Wartezeit meine neuen Brillengläser eingebaut bekommen sollte, das paate ideal!), dann scheiden „wir“ gleich mal aus – ich muß sagen, das hat mir Spaß gemacht! Also, das public viewen, mit all den heftigen Reaktionen ringsum – nicht das ausscheiden. Ich hätte gern nochmal public geviewt 😉 Aber ansonsten ist mir das mit dem Fußball eher egal. Bei herrlichen windstill-sonnigen 25° noch abends um 19 Uhr würden mich eh keine zehn Pferde ins Haus vor die Glotze bringen!

Ja, aber die Flora leidet!, rufen jetzt sicher die Rasensprenger, die Gemüsegießer, die Baumarktsaisonpflanzenkäufer und Gießkannenschlepper!

Ich antworte entspannt aus dem Liegestuhl: „Tjaaaaa, liebe Leute, das ist wohl wahr – auch mein Rasen ist gelb. Aber wieso sollte mich das stören? Sobald es feuchter wird, wird er wieder ergrünen – es ist einfach seine Art, mit Trockenheit umzugehen.

Ohnehin wird es in meinem Garten nicht so schnell kritisch, wenn es trocken ist wie in vielen anderen. Das liegt einerseits dran, daß da viel Schatten ist – einen anderen Anteil hat aber durchaus mein Wirken dort: wo flächendeckend kaum kahler Boden zu sehen ist, da dauert es unter der schützenden Blätter-, Bodendecker- oder Mulchschicht lange, bis keine Feuchte mehr im Boden ist. Und auch viele der Pflanzen haben ihre Strategien – sie werden ja auch nicht dauernd umgepflanzt, ihren Nachbarn entrissen oder kommen frisch aus Gewächshäusern mit Beregnung und Düngung in den Gartenboden, und so haben sie Zeit, sich an die Verhältnisse anzupassen.

Die einen lassen die Blätter erbärmlich hängen. So sparen sie Naß, werden aber auch nicht so stark von der Sonne ausgedörrt – und schützen selbst den Boden unter sich zusätzlich vor der Austrocknung. Sobald die gnadenlose Sonne weg ist, sind sie aber schon dabei, sich wieder aufzurichten. Und morgens, mit dem winzigen Rest Nachtfeuchte, den es (noch) gibt, stehen sie ordentlich stramm. Die Storchenschnäbel machen es so, auch die Sterndolde oder die Knöteriche.

Sterndolde, in Aufrichtung begriffen

Andere bleiben einfach klein. Viel niedriger als sonst sind zB die Margeriten, der Wasserdost oder der Odermennig. So müssen sie nicht so viel Masse mit dem lebensnotwendigen Naß versorgen und können trotzdem Blüten ausbilden.

Manchen scheint das Wetter schlicht egal zu sein. Frauenmantel, Pfefferminze oder Weidenröschen benehmen sich ganz genau so, als wäre es normal-kühl-wechselhaft-stürmisch-naß – alles wurscht. Man steht, blüht, wächst. So oder so.

Es gibt aber auch die, die dieses Wetter genauso genießen wie ich. Der Eisenhut beispielsweise steht stramm und hat grooooße Knospenrispen. Oder die fette Henne, die Bartnelken, der Oregano – ich glaube, die freuen sich richtig! Und wenn Ihr Euch mal die Straßenränder anschaut, dann seht Ihr: die sind in diesem Jahr bunt wie sonst nie bei uns im nassen, kühlen Schleswig-Holstein. Da blühen Königskerzen, Weidenröschen und alle möglichen anderen, die’s abkönnen mit denen um die Wette, die sonst nicht oder viel spärlicher zum blühen kommen. So wie Schafgarbe, Kamille oder die kleineren, gelben Kleesorten, Wicken und die unterschiedlichsten Sauerampferarten.

Und, zurück in den Garten, für den Notfall hat der Regen, den es in den kalten Tagen gegeben hat, ja den Wassertank aufgefüllt. Dem heimische-Saaten-Beet helfe ich da schonmal, die sind ja alle noch so klein…. oder die frischgepflanzten Heimischen im Hof – die bekommen auch mal einen Guß. Denn so ein ganz klein wenig Unterstützung dürfen die Kleinen schon beanspruchen, sie können ja nix dafür, daß der Sommer zurück ist….

die Kleinen dürfen alle paar Tage mal Tank-Wasser kosten.

Ganz einzelne jedoch leiden wirklich. Zum Beispiel das an der Giebelwand rankende Immergrün:

Darf ich ehrlich sein?

Es ist eh am falschen Platz, denn eigentlich ists ein bodendeckender Schattenliebhaber, und es nimmt den Pflanzen, die den brauchen (wie zB Lavendel oder einigen Sedum-Sorten), den raren sandigen Trockensonnenplatz dort an der Hauswand. Außerdem ist es eine heftig rankende Sorte, die, statt zumindest die kahlen unteren Regionen des Weins zu begrünen, sich dorthin schlingt, bloß um dann nach vorn zu fallen und alles, was da unten die Sonne genießen möchte, zu ersticken. Aber ich kriege es da einfach nicht weg, weil es so mit dem wilden Wein verwachsen ist. Sollte es jetzt den Platz freigeben, ich wäre nicht traurig drum, so fies sich das lesen mag – immerhin verdurstet hier Jemand langsam. Aber eigentlich bin ich ziemlich überzeugt davon, daß auch dieser erbärmliche Anblick nicht von Dauer sein wird – zumindest von unten wird wahrscheinlich frisch gestärkt das Immergrün immer wieder grünen, sobald der nächste Regen gefallen ist…..

Wie doof!!!

Da scheint die Sonne, aber es gibt null Chance zum draußensein abseits von harter Arbeit, und die mach‘ ich vor der Erwerbsarbeit man besser nicht….. Weil: es stürmt heftig.

Nicht nur doof für mich, überhaupt ists in den letzten 14 Tagen nicht mehr so dolle für Alle:

uns Menschen fehlt die Sonne, und der Wind nervt – den Pflanzen fehlt das Wasser, denn trotz tagelanger Wolkendüsternis gibt es keinen Regen.
Bzw KAUM Regen: als wir am Wochenende mitten in einem riesigen offenen Garten waren, da kam ein Sturzregen samt Gewitter. Und als wir dann aufs Erdbeerfeld wollten, da hatte es sich richtig eingeregnet…. erst als wir wieder daheim waren – da hört es wieder zu regnen auf…. aber sowas ist ein Tropfen auf den heißen Stein – und wenn es dann schon dunkle 17° hat, dann kanns doch bitte auch gleich regnen, oder?

Die Linden stehen in voller Blüte- einen ganzen Monat früher als normalerweise!!!! Biens sind in eiliger Emsigkeit unterwegs, unter den Linden summt es heftig – aber viel Nektar kommt offenbar trotzdem nicht zusammen, denn eben hab ich mal reingelugt: die äußeren Honigwaben sind nach wie vor nichtmal ausgebaut. Man muß aber in der Flugschneise ordentlich aufpassen, sonst knallen einem die Bienen an den Kopf, die in einem Wahnsinnstempo unterwegs und dort keine Hindernisse gewöhnt sind. Ich brauche so ein Warnschild!!!! *ggg*

Ein Zwetschgenbaum scheint zu sterben- er hatte ordentlich geblüht, auch Früchte angesetzt – und seit einer Woche wurden erst alle Blätter schlapp, jetzt auch gelb, die Früchte schrumpeln – das sieht nicht gut aus! Der zweite steht wie eine Eins. Wühlmäuse? Die Trockenheit? Ich weiß es nicht.

Hier, jetzt:

  • Je wärmer es ist, desto weniger Hunger hat der Dicke, aber da ich inzwischen weiß „Trockenfutter geht immer“ und insofern: „mäkelig, nicht krank“ mache ich mir keine Sorgen mehr. In der kühleren Zeit hat er dann auch wieder gefuttert auf Vorrat *g*
  • Bald haben wir Urlaub. Wir werden wandern gehen, im Allgäu. Ohne Gepäck, aber mit abendlichem Hotelzimmer. Ich freu mich sehr drauf 🙂
  • Im Blog: Sommerloch. Aber nicht ich trete kürzer, die Leserschaft tut’s. Derzeit täglich nur knapp über 50 Aufrufe (AUFRUFE, nicht LeserInnen). Nuja….
  • Wind. Gestern nicht, aber da war ich auffe Arbeit. Heute wieder. Aber immerhin, trotzdem, 20°. Gstern abend nache Arbeit gegrillt und Lagerfeuer gemacht, halb elf rein, aber eigentlich hätten wir auch noch länger sitzen können. Schön!!!
  • Der Schwarm scheint doch noch etwas vorzuhaben, endlich bauen sie (etwas): heute konnte ich von unten durchs Gitter sehen, daß mindestens eine Wabe „schon“ bis einige Zentimeter über den Boden gebaut ist. Aus den eingehängten Stiften in der Tasche haben sie sehr merkwürdige Gebilde gemacht, klein, aber weiselzellenartig. Wir haben beschlossen, daß wir sie einfach machen lassen und abwarten, was das wird. Währenddessen, bekommen sie das ausgetropfte Wabenwerk der Anderen als Futterstrom, zumindest, bis wir in Urlaub fahren.
  • Vorhin habe ich fast einer Amsel den Schwanz abgeschnitten… ja, ich weiß, daß jetzt keine Zeit ist, Hecken zu schneiden, aber das Gebüsch gen hinten hat so gewuchert, daß ichs trotzdem getan habe, um noch durchlaufen zu können. Und bei sowas bin ich eine „Don’t stop me now“ und kann mich schwer einbremsen. Das hatte zur Folge, daß ich plötzlich auch von oben klippte, und dann – auf Augenhöhe ein Nest, und Frau Amsel todesmutig noch drauf, obwohl die Klippschere um sie herum tanzte. Et hätt noch emmer jot jejange, vielleicht ist mir das ja jetzt eine Lehre. Vielleicht.
  • Derzeitiger Lieblingsplatz, wenn der Wind es zuläßt: hinten, mit Blick auf die Kuhkoppel
  • Noch zweimal arbeiten vor dem Urlaub, übrigens. Und wahrscheinlich beginnt für mich nach dem Urlaub das gemäßigte arbeitssuchen. Es wird nämlich immer doller, was „die da oben“ mit uns anstellen, und ich denke, umschuen macht inzwischen Sinn. Sollte also EineR der (sehr) nördlichen LeserInnen was hören/ lesen, was für mich in Frage käme – immer her damit. Danke.
  • Vorher Bewerbungen für ein Ausbildungsprogramm mit den Iraki fertigmachen. Wird wohl ihre einzige Chance sein (Sprache!!), denn dies geht ab A2-Niveau und ist mit vorbereitendem und begleitendem Sprachunterricht. Gastronomie und Hotelwesen auf Sylt….. habe (ich meine, berechtigte) Zweifel, denke aber, daß es trotzdem einen Versuch wert ist.
  • zum guten Schluß noch ein Getränketipp: wenn man den Salbei und Thymian, den man von der Freundin mitgenommen hat, um Erkältungshonig anzusetzen, aufgrund von Zutatenmangel über Nacht erstmal in ein Wasserglas stellt, am nächsten Tag dann verbraucht und nachmittags vergessen hat, daß das in dem Glas da Blumenwasser war und man es in dem Glauben, es sei Honigwasser, mit Apfelsaft auffüllt – dann schmeckt diese Apfelschorle extrem lecker würzig!