Hier, jetzt:

  • Je wärmer es ist, desto weniger Hunger hat der Dicke, aber da ich inzwischen weiß „Trockenfutter geht immer“ und insofern: „mäkelig, nicht krank“ mache ich mir keine Sorgen mehr. In der kühleren Zeit hat er dann auch wieder gefuttert auf Vorrat *g*
  • Bald haben wir Urlaub. Wir werden wandern gehen, im Allgäu. Ohne Gepäck, aber mit abendlichem Hotelzimmer. Ich freu mich sehr drauf 🙂
  • Im Blog: Sommerloch. Aber nicht ich trete kürzer, die Leserschaft tut’s. Derzeit täglich nur knapp über 50 Aufrufe (AUFRUFE, nicht LeserInnen). Nuja….
  • Wind. Gestern nicht, aber da war ich auffe Arbeit. Heute wieder. Aber immerhin, trotzdem, 20°. Gstern abend nache Arbeit gegrillt und Lagerfeuer gemacht, halb elf rein, aber eigentlich hätten wir auch noch länger sitzen können. Schön!!!
  • Der Schwarm scheint doch noch etwas vorzuhaben, endlich bauen sie (etwas): heute konnte ich von unten durchs Gitter sehen, daß mindestens eine Wabe „schon“ bis einige Zentimeter über den Boden gebaut ist. Aus den eingehängten Stiften in der Tasche haben sie sehr merkwürdige Gebilde gemacht, klein, aber weiselzellenartig. Wir haben beschlossen, daß wir sie einfach machen lassen und abwarten, was das wird. Währenddessen, bekommen sie das ausgetropfte Wabenwerk der Anderen als Futterstrom, zumindest, bis wir in Urlaub fahren.
  • Vorhin habe ich fast einer Amsel den Schwanz abgeschnitten… ja, ich weiß, daß jetzt keine Zeit ist, Hecken zu schneiden, aber das Gebüsch gen hinten hat so gewuchert, daß ichs trotzdem getan habe, um noch durchlaufen zu können. Und bei sowas bin ich eine „Don’t stop me now“ und kann mich schwer einbremsen. Das hatte zur Folge, daß ich plötzlich auch von oben klippte, und dann – auf Augenhöhe ein Nest, und Frau Amsel todesmutig noch drauf, obwohl die Klippschere um sie herum tanzte. Et hätt noch emmer jot jejange, vielleicht ist mir das ja jetzt eine Lehre. Vielleicht.
  • Derzeitiger Lieblingsplatz, wenn der Wind es zuläßt: hinten, mit Blick auf die Kuhkoppel
  • Noch zweimal arbeiten vor dem Urlaub, übrigens. Und wahrscheinlich beginnt für mich nach dem Urlaub das gemäßigte arbeitssuchen. Es wird nämlich immer doller, was „die da oben“ mit uns anstellen, und ich denke, umschuen macht inzwischen Sinn. Sollte also EineR der (sehr) nördlichen LeserInnen was hören/ lesen, was für mich in Frage käme – immer her damit. Danke.
  • Vorher Bewerbungen für ein Ausbildungsprogramm mit den Iraki fertigmachen. Wird wohl ihre einzige Chance sein (Sprache!!), denn dies geht ab A2-Niveau und ist mit vorbereitendem und begleitendem Sprachunterricht. Gastronomie und Hotelwesen auf Sylt….. habe (ich meine, berechtigte) Zweifel, denke aber, daß es trotzdem einen Versuch wert ist.
  • zum guten Schluß noch ein Getränketipp: wenn man den Salbei und Thymian, den man von der Freundin mitgenommen hat, um Erkältungshonig anzusetzen, aufgrund von Zutatenmangel über Nacht erstmal in ein Wasserglas stellt, am nächsten Tag dann verbraucht und nachmittags vergessen hat, daß das in dem Glas da Blumenwasser war und man es in dem Glauben, es sei Honigwasser, mit Apfelsaft auffüllt – dann schmeckt diese Apfelschorle extrem lecker würzig!

Schön, wenn …

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(gefunden im Hof hinter der „Galerie“ in Flensburg)

…. man durch frisch geputzte Fenster einen strahlend blauen Himmel ansehen kann!

…. endlich – nach zwei Jahren – mal wieder der Hang zur Au gemäht ist. Merke: nie wieder zwei Jahre warten! Hahnenfuß mit Ausläufern und Goldnesselranken, die durch riesige Brennesseln wuchern, machen das mähen zur schweißtreibenden Schwerstarbeit. Und die ersten Brombeerranken gab es auch schon…. zu zweit haben wir aber zumindest die eine Hälfte noch geschafft, bevor jetzt der Urlaub schon wieder vorbei ist

…. auch die Wiese herbstfertig ist (letzte Mahd für dieses Jahr)

… man nach getaner Arbeit noch einmal im ärmellosen Shirt draußen sitzen und lesen kann! Spätsommer…..

Der Freumich-Urlaub hat ebenso gut geendet wie begonnen. Und dazwischen war er – gut! 🙂

 

Dochdoch….

… der Urlaub läßt sich wirklich nicht lumpen, er will offenbar zum Freumichurlaub werden und entwickelt dabei ungeahnten Ehrgeiz: Sonnenschein satt, den wir Zeit haben zu genießen. Und dann waren wir heute noch durch Grödersby (einfach mal angucken), in Arnis Kaffeetrinken, dann in der Strandmanufaktur (DREI Kissen, eins zum schlafen für den Herrn F., zwei Draußenkissen mit sonst-Müll-LKWplane und Recyclingstoff, natürlich mit Seegrasfüllung – ein älteres Ehepaar im Kaufrausch *gg*)

Die Draußenkissen haben wir dann auch gleich sowohl am Strand (angenehmes Sitzgefühl) als auch daheim beim abendlichen grillen (stimmt, Herr Manufakteur – angenehm warmer Hintern!) getestet. Hübsch sind sie auch noch. Das Schlafkissen muß sich erst noch beweisen, riecht aber schonmal sehr angenehm – leicht nach Meer.

Morgen sollen wir mir Ab. zum Doc, er hat wieder leichte Schmerzen und deshalb eine Überweisung (na, toll, denkt Ihr jetzt – aber das ist in Flensburg, und wir nehmen A. gleich mit – so machen wir einen netten Tag draus und können ihnen gleich noch zeigen, wo ihre neue Schule ist), und am Freitag gehts endlich mal wieder nach Dänemark, mit Freunden. Wenn ich sehr viel Glück habe, finde ich eine neue Abreißhose (mit so einem Reißverschluß zum kurzehosedrausmachen). Eine ist kaputt, die andere fast, und hier hab ich mich schon dösig gesucht – entweder fieser Raschel-Kunststoff oder fast 200 Euro und dann in Einheitslänge zum selberkürzen (was ich bei dem Preis als echte Frechheit empfinde!)

Dochdoch. Guter Urlaub, Du! Bleib so!

PS 95, rief der Herr grad. Hä?, fragte ich –  Schnecken, meinte er, Schnecken…. Was er meint: eine kleine Mordrunde mit dem Spaten ergibt mal eben fast 100 Opfer- und er macht das allabendlich, ohne daß eine Dezimierung zu bemerken wäre….

Was’n los da?

  • Flohplage erfolgreich beendet (ich berichtete nicht, aus gutem Grund. *gg* Es war heftig….)
  • Alle drei Bienenvölker hatten Siruppfützen unten in der Gemüllschublade, d.h. daß Wabenstücke abgerissen sind, als die Biens beim auffüttern schnell viel Gewicht eingetragen haben. Mist! Jetzt frage ich mich: morgen wieder den Verdunster rein, oder doch lieber noch weiter füttern? Denn der Verdunster steht mindestens 10 Tage- und irgendwann wirds zum füttern zu spät. Muß ich mal mit dem Herrn F. durchsprechen.
  • Die Heizung ist an. Bei 13° in dunkelster Wolkenhülle bleibt nix anderes übrig. Die versprochene Wetterbesserung wird seit anderthalb Wochen immer wieder verschoben. Momentaner Stand: am Dienstag solls sonniger werden. (Vorher schon wärmer, aber 19° helfen bei Platzregen alle 2-3 Stunden, wahlweise auch mal Niesel für 2-3 Stunden auch nicht wirklich weiter) Ich hoffe auf Sonne am 21.8., ich möchte die für diesen Tag geplante Wattwanderung nach Oland mit an die 30 Flüchtlingen und an die 20 Lotsen nicht wieder als Erlebnis der ganz besonderen Art verbuchen müssen wie beim letzten Versuch
  • Morgen nach der Arbeit wollen wir zur Musik am Noor.  Die spielt zum Glück unter Dach, denn der angekündigte sonnige Sonntag wurde, wie erwähnt, schon längst ins Reich der Märchen verwiesen.
  • Nächste Woche kommt Besuch 🙂 Nina, der Wollwunderhund, mitsamt Frau- und Herrchen! Grund zur Freude 🙂
  • Und jetzt – ab auffe Arbeit! *wink*

Tj³s

…weiterhin unbeständig…

… das hören wir Tag für Tag in der Wettervorhersage.

Meteorologen auch ;-)

Meteorologen auch 😉

Aber mit ihrem „weiterhin unbeständig“ haben sie leider recht

Gestern, ich war auffe Arbeit, schien allerdings den ganzen Tag die Sonne, und ich sah sehnsüchtig nach draußen. Heute, ich habe frei, schüttet es, was der Himmel hergibt. Und wir sind auf ein Sommerfest eingeladen. Aber vielleicht ists dann ja auch wieder schön, wer weiß das schon?

Mal sehn, was es morgen so gibt – da sind wir am frühen Abend mit Al., Ab. und einem ihrer Freunde verabredet, um über den Brarupmarkt zu streifen….

Das Foto hab ich übrigens im wunderbaren Bönstruper Dormuseum gemacht – das es inzwischen nicht mehr gibt, las ich letztlich – unendlich schade!!!!!!

gut kirschenessen. Aber nicht mit dem Saft.

Anderthalb Kilo Marmelade, acht Flaschen Saft, genug über zum naschen (all die, die noch nicht ganz reif waren am letzten Donnerstag) und eine üble Brandblase am Knie von kochenden Saft, der drübergelaufen ist – das ist das Fazit der diesjährigen Sauerkirschernte.

Teff, Ihr könnt kommen – die beiden Bäumchen betteln geradezu darum, beschnitten zu werden 🙂

P.S.: Jetzt reifen Mirabellen und Stachelbeeren…


Menno: in der 2. Nacht ist die Blase, über Euro-groß, aufgegangen. AU! Vorher ois easy, jetzt Sch***! Natürlich ist Sonntag. Ab zur Notapotheke, Betaisodonna und Wundverband mitbekommen, tags gings gut ohne, aber abends drauf damit: AU!! Montag, also heute (jedenfalls wenn Ihr das lest) muß ich zur Arbeit – mal sehn, wie’s sich dann zeigt. Zur Not geh‘ ich zwischendurch mal zu einem Doc dort.

Sich sonnen….

…tun so Einige gern:

P1110663Der alte Kater läßt sich den Rücken brutzeln, solange er’s aushält

P1110671Tagpfauenauge, Bläuling, Aurorafalter, Zitronenfalter, Kohlweißling. Das war’s bisher an Schmetterlingen…

P1110673Die Margeriten sind extrem beliebt

P1110656hab ich so auch noch nie gesehen. Allerdings lieben auch die in diesem Jahr natürlich seeeeeehr überhandnehmenden Nacktschnecken sie. Guckt mal hin, an der einen Blüte sieht man das deutlich: keine Blütenblätter übrig *seufz*

Dabei habe ich schon massenmörderische Gemetzel unternommen… so richtig heftig ists tatsächlich erst seit anderthalb Wochen, davor sah ich Nacktschnecken – aber keine Schäden. Jetzt ändert sich das.

Quak

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Sonntag. Es ist dunkel und windig, aber piwarm. Nach zwei Stunden maulen entschließe ich mich, rauszugehen.

 

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Ein weiser Entschluß, denn kaum am Teich angekommen, plumpst es mehrfach….. und schon schleicht sich ein Lächeln ins Gesicht!

 

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Er hier kommt sogar extra näher, um mich genau zu betrachten…

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Sein Kollege meint, er sei unsichtbar,

 

und er ignoriert mich einfach

und dieser ignoriert mich einfach

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Dann folgen mehrere Stunden Arbeit in Weidentor, Staudenbeet und Co. Aber am schönsten sind doch immer die selbstausgesäten Ecken, wie diese hier mit einer stolzen Königskerze

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Leider klappt die Fotografiererei nicht, und so kann ich von all den schönen, zufälligen Farbkombis nur diese zeigen – lila Waldziest mit Frauenmantel (allerdings in echt deutlich hübscher)

Wieder im Haus, habe ich gesucht: offenbar habe ichs mit Grasfrosch  (dem ignoranten) und Teichfrosch (dem neugierigen und dem unsichtbaren) zu tun! Schön! Und eine Libellenlarve hab ich auch gesehen (zumindest vermute ich, daß es eine war)

… noch eine …

Außerdem hat es heute einen ganzen, vollständigen Tag lang nicht geregnet (jedenfalls nicht hier bei uns daheim), und ich habe meine Pläne „wegen Sonnenschein“ geändert, bin nach der Arbeit nicht zum Friseur gegangen, sondern sofort heimgefahren und habe dann – nach Kaffee und Bienengucken – bis halb neun draußen gesessen, im Sonnenschein, mit dem Kater auf dem Schoß, unter der laut summenden Linde, später mit dem Herrn F. neben mir. Gelesen, zwischendurch der Linde und dem wunderbaren Vogel gelauscht, der in diesem Jahr jeden Tag laut abwechslungsreichste Strophen singt und sich niemals sehen läß. Habe über die Koppel geschaut, dem alt werdenden Katertier die ersten kleinen Filzstellen an schwer putzbaren Stellen im Fell entfernt (gestern mit einem leichten Stich im Magen entdeckt, daß er sowas jetzt hat…), eine Bionade getrunken und mich wohlgefühlt (!)

Es war Sommer…

…und da das (ich hoffe, nur vorläufig) nun auch wieder vorbei ist, zeige ich gerne ein paar Fotos aus sonnigeren Tagen *seufz*

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Heute war übrigens Supersonnenschein mit „Ruhe vor dem Sturm“ angesagt – ab nachmittags solls gewittern – aber es ist schwülwarm und dabei wolkig. Nicht wirklich schön. Gestern allerdings hatten wir einen echten Urlaubsnachmittag: Arnis mit Freunden, wunderbar! Das „freie Café Arnis“ werde ich von nun an sicher öfter besuchen

HA! 14 Uhr, und die Wolken haben sich verzogen! Heiß, nicht mehr so schwül…. doch noch/ wieder Sommer heute! *freu*

Vögelein wollen nicht rebloggen. Deshalb: Dschungel

Das Äppelken hat einen VIEL besseren Fotoapparat und unendliche Geduld. Das hat zur Folge, daß sie wunderbare Fotos von den Meisentassen-Vögeln machen konnte (und auch überhaupt, aber das nur nebenher). Leider funktioniert aber seit einiger Zeit das rebloggen bei wordpress wieder nicht, deshalb kann ich alle, die das interessiert, nur bitten, doch mal zu klicken. Und zwar hierhin, wenn Ihr den Specht mal ordentlich betrachten möchtet, dahin, wenn Ihr jedes einzelne Kohlmeisenfederchen sehen wollt und da, wenn Ihr insgesamt mal gucken möchtet, was das Äppelken so für Bilder macht (sie hat ja auch in den letzten Jahren u.a. viel in unserem Garten fotografiert, auch Blumen und so.)

Zum anfixen gibts einen Dschungel, ein von ihr, die eher Details aufs Korn nimmt, eher ungewohntes Foto. Ich war aber ganz fasziniert, weil ich unseren Garten so noch nie gesehen hatte – und es ist unser Garten!!!

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Wasserfüße

Während der Rest der Republik in Regenfluten versinkt haben wir hier im äußersten Zipfelchen allerbestes Sommerwetter. Seit Tagen hat es um die 25° und der Planet gibt ALLES!

Heute nun der 1. Urlaubstag; mit der zeitweiligen Mitbewohnerin nasse Füße geholt – aber in guten Fluten, nämlich der Ostsee!

Der härtere Nachbar war schon ganz drin; mir langte es bei den Fußgelenken. Aber schön war’s! Danach der heiße Sand, dann barfuß durch Eckernförde, ein Cappuccino im Strandkorb und den Rest des Tages im Garten – das ist Sommer in Angeln!

Es soll vorerst so bleiben 🙂

Morgens, halb acht, in Angeln

Die Übeltäter. Nach einmal händewaschen mit draußen bereits abgespülten Händen ...

Die Übeltäter. Nach einmal händewaschen mit draußen bereits abgespülten Händen …

zehn nach sieben: halbwach. Irgendwas ist seltsam

viertel nach sieben: dreiviertelwach. Ich weiß, was seltsam ist: es rauscht!

eine Sekunde nach viertel nach sieben: hellwach an der Jalousie: oh-ohhhh! Es gießt! Die Straße ist ein Flüßchen. Was wohl die Regenrinnen machen? Schnell was überziehen, aber eigentlich kann nichts sein – habe doch in Anbetracht der Wettervorhersage erst gestern nachmittag alles durchgeschaut.

zwanzig nach sieben: im Arbeitszimmer. Gucke von oben auf die Anbau-Dachrinne, sehe Birkensamen und stehendes Wasser bis kurz unter Oberkante Dachrinne.

zehn nach acht: drei Fallrohrklappen sind gesäubert, vorher auch in weiser Voraussicht der Bodenabfluß im Kellerschacht, der auch dicht war. Um die Klappen zu säubern, mußten die ersten paar Tausend Birkensamen mit Pinzettenfingern aus einem winzigen Spalt herausoperiert werden, weil sich in der einen Nacht schon wieder eine  20-Zentimeter-Preßwurst aus den Dingern über dem Sieb in der Klappe gebildet hatte, so daß die nicht aufging. Das dauert. Blöderweise hatte ich vorher nicht die Tröpfchen genommen, die eine Viertelstunde vor dem Frühstück in die Frau gehören. Sitze am Computer, der Magen hängt auf halb acht, und tippe. Denke, daß ich nachher sicher wieder von überallher Berichte von 30° und Sonnenschein lesen werde, wenn ich den feedreader anwerfe.

Willkommen im Sommer 2015 in Angeln und einen wunderschönen guten Morgen…..

zwanzig nach acht: will frühstücken. Gehe die Treppe runter. Es gießt wieder. Gucke beiläufig aus dem Flurfenster – raaaaah! Wieso läuft da Wasser aus der Fallrohrklappe? Gucke raus. Es g-i-e-s-s-t. Bin schlauer als vorhin, gehe nur in Unterbüx und T-shirt raus. Die Fallrohrklappe ist – verstopft! Unten steht das Wasser im Kellerschacht! Gehe runter. Kriege das Gitter nicht ab. Gehe durch den Keller, hole den Eisenstab, den wir als Hebel dafür nutzen. Das Wasser kommt schon in den Keller. Aus der Kellertür kann ich jetzt nicht! Also außenrum. Hebele das Gitter auf , es platscht mir Wasser von oben auf den Kopf- warum fließt da nix ab, verdammte Axt!? Säubere alles, es fließt wenig. Zum Glück läßt der Regen etwas nach. Säubere die Fallrohrklappe, stelle die Leiter an – ah. es liegt am Übergang Dachrinne Haus/ Dachrinne Anbau. Der ist verstopft, deshalb platscht es oben raus. Säubere den. Säubere die Fallrohrklappe, in der natürlich sofort wieder der ganze Schmodder der oberen Dachrinne hängt, der beim entfernen der Verstopfung rausgeschossen ist. Gucke nach unten: doch, der Kellerschacht ist auch wasserfrei, es fließt also doch ab! PUH! Bin patschnaß. Gehe rein, hänge Klamotten/2 auf. Überlege, ob es wohl ganz Deutschland unter Wasser setzt, wenn ich jetzt auch noch unter die Dusche gehe. Mir ist kalt. Gehe duschen. Es gießt schon wieder.

Ach, schon neun Uhr? Jetzt gehe ich aber wirklich frühstücken. Hoffe ich. Bis gleich……

zwanzig vor zehn:  Fertig gefrühstückt. Es sieht so aus, als hätte ich die „Schwachstellen“ gefunden und beseitigt. Bisher trotz heftigster Gewitter-Platzregen keine weiteren Katastrophen. Jetzt heißt es nur regelmäßig kontrollieren, denn es ist ja nicht so, daß an der Birke kein Nachschub lauern würde …. Gut, ich hab heute frei, sonst wäre ein nasser Keller sicher gewesen

6/12

August

August

Was bei diesem Blick nicht hinhaut ist, zu zeigen, wie schön es im Staudengarten blüht. Man sieht immer nur grüne Wüste, irgendwie. Und schaue ich denselben Blick in natura an, dann sehe ich Montbretien, gelbe Stauden, Sigmarswurz, weiße Knöpfchen, Rosen, Frauenmantel…… Tja. Einen aber muß ich gesondert vorführen. Obwohl er eigentlich immer noch ziemlich spillerig ist, aber immerhin, es gibt mehrere Blüten. Mein Sommerflieder. Der gefühlt hunderzweiundsiebzigste Ableger einer Freundin, die gar nicht weiß, wie sie die Pracht im Zaum halten soll – und bei mir? Kümmern, weg. Aber dieser, an die weltallersonnigste Stelle gepflanzt, hält sich und wächst. Immerhin ein wenig.

Ha!!

Ha!!


Aussortiert: Wir HABEN nicht, aber wir WERDEN. Denn in zwei Haushalten, die zusammengeworfen wurden – vor immerhin auch schon über zehn Jahren – gab es drei Käsemesser. Und selbst unter der Annahme, daß eines davon mal irgendwann kaputt-,/verloren- oder sonstwohin geht, reicht dann immer noch eines als Ersatzkäsemesser aus. Aber welches soll nun aussortiert werden? Um das zu entscheiden, müssen wir nun erst einmal alle drei ausprobieren. Und das tun wir grad. Eines wird also ausscheiden und den weg zum Sozialladen antreten….

Idyll III

Abends, halb zehn, von des Herrn Zimmer aus fotografiert

Abends, halb zehn, von des Herrn Zimmer aus fotografiert

Wollen wir mal hoffen, daß es heute abend auch so idyllisch aussieht, denn heute kommen ganz viele BookCrosserInnen zum grillen, und da brauchen wir man schönes Wetter dazu! Die Vorhersagen meinen, das könnte was werden…. *freu*