Irgendwas ist immer….

Tags nachdem ich den letzten Ofen-Beitrag gepostet hatte, stellte sich eine unerwartete Komplikation ein:
direkt neben dem Loch, durch das später das Ofenrohr laufen wird, erschien beim aufstemmen ein altes Rohr mit Kabeln drin. Elektrik an einer Stelle, wo eigentlich keine sein sollte!
Also den Elektriker angerufen.
Schnell war klar: dieses Kabel wird nicht mehr genutzt. Aber trotzdem könnte es stromführend sein, und das geht nicht direkt neben einem Ofenrohr in der Wand, bei aller Dämmung nicht!

Eine Stunde lang hat der Elektriker gesucht, verfolgt, leider auch gehämmert – bis klar war: tatsächlich: da ist Strom drauf! Nun hat er das Kabel erstmal abgeklemmt und entfernt, später kommt er nochmal wieder (schließlich hat er eigentlich eine geplante Baustelle in Gang) und setzt eine Enddose an einer Stelle wo’s nicht stört. Heißt: ein Stück neuer Verputz auch im Flur. Nuja. Bin froh, daß der Mann immer so schnell kommt, wenns brennt 🙂  – Wer also eine Elektriker-Empfehlung des Hauses Fjonka möchte und im Umkreis Süderbrarup wohnt, der piepe 😉

Im Wohnzimmer geht derweil der Aufbau weiter, momentan wird die Unterkonstruktion für die Ofenbank gebaut, auch die Züge, die die nachher heizen, kommen jetzt dazu, wie man sieht. Oben sind die Wege schon grob zu sehen, die das Rauchgas nehmen wird. (Anklicken, da ists näher erklärt) Dabei werden sie durch Stein und Schamott geführt, den sie aufheizen. Ich bin gespannt, und ich lerne dazu. ZB hatte ich gedacht, daß die Rauchgaszüge in Rohren verlaufen. Stimmt nicht. Sind einfach ausgesparte Wege im Stein/ Schamott, die dem Rauchgas den Weg weisen.

Die armen Ofenbauer….

In meinem Haus habe ich eigentlich meist folgendes Problem: ich möchte ein Bild/ ein Regal … aufhängen, und Nagel/ Dübel….. kommen mir bei Belastung stante pede entgegen, zusammen mit bröckeligem Steinstaub… schlechte Wände halt. Und so hatte ich die Ofenbauer schon gewarnt, daß sie damit rechnen müssen, daß ihnen die halbe Wand entgegenkommt, wenn sie Löcher für die Flur-Belüftungsgitter  zu machen versuchen. Und sie eventuell Stürze einziehen müssen.

So sieht das normalerweise aus. Im Bestfall- immerhin bleibt der Dübel drin...

So sieht das normalerweise aus. Im Bestfall- immerhin bleibt der Dübel drin…

Heute nun war es so weit – sie wollten die Durchbrüche zum Flur machen. Und was?
Da, wo die besagten Löcher hinsollen, ist offenbar die einzige wirklich stabile Wand im Haus.
Und wirklich stabil heißt in diesem Fall wirklich stabil: nach klopfen höre ich bohren, fluchen, hämmern, schließlich wird der Schlagbohrer eingesetzt, um die Konturen des zu schlagenden Durchbruchs mit einem hübschen Lochmuster aus dicht aneinanderliegenden Bohrlöchern anzudeuten und dann die Steine dazwischen herauszuklopfen. Staub im ganzen Haus, erschöpfte Ofenbauer und ein geflohener Kater sind der Erfolg – immerhin aber auch zwei Löcher an den richtigen Stellen.P1080739

Danach wurde der Heizeinsatz aufgestellt, auch eine heftige Arbeit für einen Menschen, der vor einem halben Jahr noch einen üblen Bandscheibenvorfall hatte… aber das Dingen steht schließlich, oben auf den Ständern waagrecht ausgerichtet.

Da steht er also, der Neue...

Da steht er also, der Neue…

Dann haben sie den Schamott reingepackt, ein bißchen wie bei IKEA oder so – H15R muß oben rechts, aber erst L14. Wie, aber das paßt doch garnicht? „L14 oben hinter die Deckenplatte einschieben“, steht da. Okay, aber wie ist das gemeint? Und sollte nicht doch erst H14M hinten links vorne hin???? 😉 (Bezeichnungen frei erfunden, ebenso die Dialoge. So ähnlich wars aber durchaus….)

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Innenleben. hinten Extra-Zuluftlöcher und unten kein Rüttelgitter mehr.

Und wie immer – zum Schluß paßt es dann doch irgendwie. Feierabend für die armen Ofenbauer nach einem anstrengenden Tag.

 

Der Wiederaufbau hat begonnen

Gestern war ein besonderer Tag. Schon wieder *g*:

Seit JAHREN bin ich zum ersten Mal wieder so richtig ans tanzen gekommen, denn wir waren beim „Funk in den Mai“ in Torsballig. Rundum klasse: Mitten auf dem Land in Einzellage ein kleines Gehöft mit ausgebautem Schupf. Und in diesem Schupf finden seit einigen Jahren regelmäßig Konzerte statt, das ganze nennt sich: Land-Art Und dort nun trat Grand Slam auf. Vom ersten Stück an so richtig in die Beine gehend, da hat man schnell vergessen, wie wenig Leute da waren – anfangs sah es aus, als gucken grad mal doppelt so viele Leute zu wie auf der Bühne stehen ;-| aber dann kam doch noch was nach…. na, egal, die Jungs haben sich nicht verdrießen lassen und richtig gefetzt, und jetzt paßt dieses Stück sehr gut zu meiner 1.-Mai-Stimmung

Insgesamt war das ganze allerdings sehr viel fetziger, mit Hiphop-Einschlägen und hat einfach richtig viel Spaß gemacht. Wir 5 haben 3 CDs und eine LP gekauft….

Hier noch ein fetzigeres:

Und das könnt Ihr Euch jetzt um die Ohren wehen lassen, während Ihr Euch die neusten Ofenbilder anschaut:

Ich bin übrigens aufgewacht mit Schmerzen ü-ber-all: Kniie, Schultern, Rücken und vor allem Kopf. Auau!! Aber jetzt wirds schon besser, hatte wohl ein winziges Schleudertrauma, und die Knie sind auch gewöhnt, daß sie nach der Arbeit ausruhen und nicht noch 3 Stunden tanzen …. Der Lack ist ab, und dabei hab ich mich schon zurückgehalten und hab nicht richtig gefetzt; allerdings eher, weil das kleine, aber deutlich Ü-50-Publikum zwar durchaus für Angelner Verhältnisse ordentlich in Wallung war, aber dann doch zu klein, um richtig abzugehen. Und ich nicht auffallen mochte. Man gut… *g*

Alles kaputt!

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Alles kaputt jetzt… ohje …. das mit den „nur 20 cm“ bedeutet auch, daß wir nun gaaaaaanz vielleicht doch noch dran denken können, den Wohnzimmerfußboden nachträglich zu dämmen. Aber da es JETZT, wo das Loch schon da wäre, zeitlich nicht klappt, müssen wir mal sehen…. werden den Fachmann demnächst mal kontaktieren. Denn am selben Abend schon ist kein Loch mehr, wo ein Loch war. Bin ganz angetan, hätte nicht gedacht, daß das so schnell geht!

Aufgefüllt ist mit einem Tonkugel-Beton-Gemisch, das als Fundament und gleichzeitiog dämmend wirkt. In Lagen eingefüllt und mit Stampfer verdichtet, trocknet das jetzt. Wenn ichs richtig verstanden habe, kann es morgen schon die ersten, leichten Belastungen ab. Aber da wollen sie dann eh erstmal die Keramik-Teile verkleben. Die kommen dann als ganzes – also zB alle Ofendach-Teile zusammen verklebt – auf den Ofen drauf bzw an ihn dran.

Jui!

Das war ein spannender Tag, gestern. Denn nicht nur, daß sich im Wohnzimmer einiges tat, nein, nachmittags kam auch der ersehnte Anruf, und abends dann haben wir unser neues Bienenvolk abholen dürfen, übrigens ein Hochzeitsgeschenk von meinen Eltern! 🙂

Aber erstmal zum Ofen: (anklicken bringt Bildunterschriften)

In die Staubschutz“wand“ kam übrigens später noch ein T-förmiger Schlitz – ein Durchschlupf für den katz, der auch neugierig durchwischte- aber erst nachdem die unheimlichen, lauten Silhouetten hinter der Wand zuverlässig verschwunden waren *g*

Und jetzt Abenteuer Nr.2: Darf ich vorstellen: das Mondvolk!

Gestern abend um zehne ist es bei uns eingezogen, und jetzt sind wir gespannt, ob die erfahrenen Flugbienen bei uns bleiben oder zurückfliegen, denn – wer hätte gedacht, daß keine 2km Luftlinie entfernt, zwischen Ziegen und Hühnern Bienenvölker auf Dadantwaben stehen – und daß eines davon den Weg zu uns finden würde! Der junge Imker dort hat uns die Biens tags umgesetzt, und abends dann, als alle daheim waren, haben wir sie dort abgeholt.

Eben mal doppelt so viele Brutwaben wie bei den Sternchen, die erste Drohnenwabe wurde noch herausgeschnitten, auch Spielnäpfchen schon herausgebrochen (Spielnäpfchen: *klick*) – will heißen: demnächst werden wir dann unseren allerersten Ableger machen können (und müssen, wenn wir nicht wieder einen Schwarm haben wollen)

Momentan ist kaum mehr los als man oben im Bild sieht – es hat allerdings auch nichtmal 10° heute … immerhin haben wir schon einige Bienen gezielt zurückkommen sehen; wie man oben sieht, ist heute bei den Sternchen trotz Kälte sogar mehr los als sonst! Meine Vermutung: der Raps hat seit gestern ordentlich Blüten geöffmnet. Sternchens kennen sich bei uns aus und fliegen schon deutlich weiter, haben also den Raps entdeckt und tanzen „los, Leute! Nektar satt in 100m Luftlinie“ Seht zu!“, während das Mondvolk so weit noch garnicht gekommen ist, bei der Kälte. Keine Ahnung, obs so ist, aber für mich ists eine plausible Erklärung.

Nachtrag um halb vier: offenbar haut das hin, was ich mir so dachte: es wurde noch ein, zwei Grad wärmer, und jetzt kommen auch die Mondbienen mit Pollen an und fliegen kräftig, sogar jetzt kräftiger als die Sternchen (wie es ihrem Gesamtstatus entspricht)

Riegel vorgeschoben…

Endlich ist etwas getan, was schon seit einigen Jahren ansteht:
die Winterfenster des Wintergartens haben neue Befestigungen bekommen.

Im Wintergarten waren ja ursprünglich nur Einscheibenfenster, allerdings schöne zum hochziehen. Als der ganze kleine Anbau renoviert wurde war klar, daß da etwas geschehen musste, denn die alte Heizung dort drin war kaputtgefroren, und das würde unweigerlich jeder neuen auch pasieren – oder wir würden uns arm heizen an diesem kleinen Räumchen.

Hier sind Fotos von der Renovierung zu sehen: klick und klick

Die – neu angefertigten – Winterfenster, die dafür sorgen, daß der Raum auch winters benutzbar ist, waren mit jeweils vier besonderen Gewindeschrauben im Rahmen befestigt.
Das hat sich allerdings über die Jahre als sehr schwierig erwiesen: Gewinde vergnaddelten, die Gegenstücke im Balkenholz rutschten aus dem Holz, schließlich arbeitet der ganze Wintergarten und verzog sich immer mehr, so daß es immer schwieriger wurde, die Schrauben überhaupt noch in die Löcher zu bekommen- eine schlimme Frickelei jedes Jahr zweimal…. und jetzt war es also so weit: das erste Fenster wollte sich gar nicht mehr festschrauben lassen.
Also haben wir den Tischler gerufen, der sich das Elend anschaute – und gestern dann behoben hat:

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Das ganze

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Eine Angel. (Stift ist absichtlich nicht ganz drin, damit man ihn leichter rauskriegt)

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Riegel

Jedes Fenster ist nun an 2 Angeln befestigt (und also kann man die riesigen Flügel öffnen), und an der Gegenseite pressen 2 Riegel die Dichtungen an die Rahmen. Wir können nun also zum putzen die Fenster öffnen – oder, wenn wir sie im Sommer abmachen möchten, die Stifte aus den Angeln ziehen, die Fenster aus den Angeln heben und ins „Lager“ stellen. Der Herr F. meint, daß wir das sicher weiter tun – ich schätze mal, daß das bedeutet, daß die Fenster nun dauerhaft hängen werden 😉 Wenn man die 2, 3x jährlich, in denen man das auch bisher regelmäßig tat, die Außenfenster hochziehen will, um bei Wärme, aber Regen trotzdem fast draußen sitzen zu können, dann kann man das ja nun auch, ohne die Fenster ganz rauszuwuchten….
Im nächsten Jahr allerdings werden wir sie raushaben müssen: es musste gehobelt werden – und das bedeutet: es muß gestrichen werden …


Aussortiert: ein Reinigungsset für ich-hab-keine-Ahnung-was (1 Tuch, 2 harte Bürsten, ein weicher Pinsel und eine Plastikkarte mit mehreren unterschiedlich geformten ausgestanzten Löchern in einem großen Etui) … weder der Herr noch ich haben die allergeringste Ahnung, wofür das mal gewesen sein könnte. Die Zusammenhänge (Lagerort) deuten auf technisches Gerät. Den Pinsel aufgehoben für die Espressomaschine, die Bürsten zum Haare-aus-Bürsten-bürsten, den Rest wech.

Alles futsch!

Dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag

Die Firma, bei der ich meine allererste Homepage hatte, auf der ich den großen Umbau vom Haus dokumentiert hatte, scheint sich aufgelöst zu haben – alles weg! Die Fotos selbst habe ich noch, wenn auch in sehr klein – aber die Chronologie ist damit unwiederbringlich verloren, denn ich weiß absolut nicht mehr, wann das alles genau war. Schließlich hat das ganze lange gedauert: nachdem die alten Mieter aus dem Obergeschoß ausgezogen und es klar war, daß der Herr von München hierherkommen und einziehen würde, war auch klar, daß wir das Obergeschoß nach der Renovierung selbst würden bewohnen wollen. Mit den letzten Mietern hatte es sehr viel Streß gegeben, und wir hatten einen gemeinsamen Eingang, der mich zeitweise befürchten ließ, daß mir die Bude umgekrempelt ist, wenn ich heimkomme (was nie passiert ist, so schlimm war’s dann doch nicht. Aber allein der Gedanke an die Möglichkeit war schon schlimm, hatte ich in zehn Jahren vorher  nie auch nur dran gedacht)

Zuvor aber würde das Dach, das noch original von 1920 (oder von 1924? 1925? Ich habe in unterschiedlichen Papieren inzwischen 3 unterschiedliche Angaben zum Baujahr des Hauses…) war, neu gedeckt und dann auch gleich gedämmt werden. Schließlich zog es inzwischen Wasser. Als die Mieter raus waren, habe ich erst gesehen, wie doll. Sie hatten mir nie Bescheid gesagt, daß im Wohnzimmer in der Schräge ein riesiger nasser Fleck war, in der Umkleide mehrere – und der Holzfußboden in der ehemaligen Küche war nicht mehr zu retten, so schwarz war der zum Teil geowrden 😦

Die beiden Gauben müssten ebenfalls gedämmt und neu verkleidet werden. Ein uraltes Fenster würde ersetzt werden, ebenso ein Dachfenster, das – zum Glück nur in die Badewanne hinein – leckte und ein weiteres, das eher eine Dachluke als ein Fenster war.

Ja, das Obergeschoß war wirklich baulich nicht mehr in Schuß! Standard: 70er-Jahre, zum Teil darunter. Die Miete war denn auch sehr niedrig gewesen und es hatten sich trotzdem alle MieterInnen wohl dort gefühlt – auch die, mit denen es zum Schluß solchen Streß gab.

Los ging es dann mit dem Dach im Winter 2005/ 2006. Danach habe ich innen zu renovieren begonnen, mit Hilfe von einigen Bekannten sowie vom Herrn F. – wenn er zu Besuch war. Kurz vor seinem Umzug sind wir so gut wie fertig gewesen, ich erinnere mich noch, daß wir Ostern 2007 sein Zimmer geschliffen haben (den Boden) , und das muß (ganz genau wissen wir’s beide nicht mehr) kurz nach seinem Umzug gewesen sein.

However, ich werde also hier mal nach und nach die Fotos hochladen, zumindest zum Teil. Sie sind allerdings alle winzig, denn so brauchten wir sie für diese Homepage…

ach, wie schade, wenn sowas (die ganzen aktuellen Texte dazu) so verloren geht….

hier also der Beginn, eine Diashow vom Dachrenovieren, Dezember 2005 bis Februar 2006:

 

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Hier gehts weiter – innen

Mit Leben gefüllt

ist die neue Küche jetzt auch – das geht ja immer schnell, daß da wieder Unordnung herrscht und all der viele neugewonnene Platz dann auch schon wieder vollgestellt ist….

so sieht das nun aus- und was die Gewürzgläschen angeht:  bis ich irgendwas bezahlbares UND richtig schönes UND dahinpassendes UND beschriftbares UND ….. finde, bleibt das so. Uns gefällt’s und die Kochkünste sind so groß nicht, daß wir meinen, wir würden den Geschmacksverlust überhaupt nur bemerken…. . Für mich heißt es ja eh immer, egal worum’s geht: im Zweifel für die Optik 😉

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Jui!

Was lange währt…. oder so

Jedenfalls finden wir’s richtig schön, nur Bilder und Regal-Inhalt fehlen noch, denn erstmal ist dazu noch keine Zeit gewesen.

Aber schaut selbst:

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Wir haben nämlich jetzt kein Dreieck mehr, aber noch gelb- und ein Bord mit LED-Leuchten drunter, damit der Herr und der Paradiesapfel besser kochen können 😉 Oben aufs Bord sollen dann die Gewürze und Reis/ Nudeln und so.P1000515

Und, wie gesagt, Bilder kommen auch noch und unsere Küchenuhr. Aber erstmal ists auch so richtig schön 🙂

Neues ausse Küche?

Tja. Leider gibt es – nichts Neues ausse Küche. 😦

Daß das so ist, das liegt am Tischler. Diesen Tischler hatten wir schon mehrfach für unterschiedlichste Zwecke hier, und er war immer zuverlässig und hat gute Arbeit gemacht. Aber diesmal ist der Wurm drin.

Angefangen hat es damit, daß ich ihn anrufen wollte, weil ich einen Küchen-Plan hatte, den wir mit ihm besprechen wollten. Da war noch viiiiiiiel Zeit bis die Malerfreundin sich angekündigt hatte, es war November 2012. Wochenlang habe ich da versucht, ihn anzurufen- immer schaltete sich die Rufweiterleitung hörbar ein, aber dann kam ne Nachricht, er sei nicht erreichbar. Egal zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag…. schließlich war ich nahe am aufgeben und machte einen allerletzten Versuch- und hatte ihn dran. Er meinte, es habe elendige Probleme mit der Telefonanlage gegeben, ein Ameisenhaufen im Verteilerkasten hatte wohl alles lahmgelegt… nuja. War ja nicht so schlimm, nun konnte es ja losgehn, dachten wir.

Termin gemacht. Alles gut. Alles so weit besprochen, zweiten Termin gemacht, an dem er mit Elektriker und Kostenvoranschlag kommen wollte.

Wer kam nicht?

Klar, der Tischler. Und wieder war er nicht erreichbar. Diesmal anderthalb Wochen lang, auch er selbst meldete sich nicht. Inzwischen war’s zwei Wochen vor dem Termin, an dem das, was er machen sollte, fertig sein sollte (nämlich nächste Woche) Montags, so hatte ich mir vorgenommen, würde ich zu einem anderen Tischler gehen- das mit dem Elektriker hatten wir schon anders geregelt- da rief er samstags an. Und kam dann auch zum ausgemachten Termin mit vielen Entschuldigungen, wissend, daß er Mist gebaut hatte und mit zugegeben bedauerlichen privaten Gründen dafür. Obwohl ich trotzdem erwartet hätte, daß er zumindest mal Bescheid gibt, aber gut… Nun war abgemacht, daß er sich ranhält und wir nächste Woche trotzdem noch das kriegen, was wir wollen. Ende dieser Woche würde er sich melden. Das war vor einer Woche

Und jetzt ist Samstagabend, Ende der Woche. Wer sich nicht gemeldet hat ist: unser Tischler. Man darf gespannt bleiben…..

Und wieder die Küche

Inzwischen sind das gelbe Dreieck sowie die Unebenheiten der schlecht verputzten ehemaligen Tür unter Spachtelmassen begraben.

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Diese Spachtelstellen (und die anderen alle) sind unter viel Gefluche, weil der Schleifer einfach nicht am Staubsaugerrohr halten wollte, geschliffen und danach die ganzen Wände und die Decke grundiert worden.

da sieht man die Staubsauger-Schleifer-Kombi eins- etwas später wurde der Sauger gewechselt (in unserem Haushalt gab es bisher DREI. Jetzt noch ZWEI- dieser ist hinne ...

da sieht man die Staubsauger-Schleifer-Kombi eins- etwas später wurde der Sauger gewechselt (in unserem Haushalt gab es bisher DREI. Jetzt noch ZWEI- dieser, ein Erbstück von der Hansi-Oma, ist hinne …)

Mit Tiefengrund. Derweil habe ich (ja, ich hab auch was getan) die Paneelwand angeschliffen und vorgestrichen:

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Nun muß die Malerfreundin noch mit Acryl die Anschlüsse „verfugen“. Dann kann sie zu malern beginnen, danach kann ich die Paneele am Freitag end-streichen, und daaaaaannnnnn…., nächste Woche, wenn alles gut geht…..  *g* …..  jedenfalls werdet Ihr zum Thema „Küche“ eine Weile auf Neuigkeiten warten müssen, denn erst wenn alles fertig ist, werde ich Euch mehr zeigen. ;-p

Dreck und Müll …

… sind zum großen Teil schon wieder beseitigt, ab heute kann der Wiederaufbau starten – gestern gab’s noch Sauerei: Säcke voll alter Raufaser (nun aber endlich wirklich die letzte, glaube ich!!! Wie oft hab‘ ich das schon gedacht/ gesagt…. und immer gab’s doch noch irgendwo welche*g*)

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mein (selbstübernommener) Job: Müllfrau

und dann musste die Malerfreundin auch noch darunter alte Leimfarbe finden. Die hat sie mit viel Wasser als fiesen Schmier abgespachtelt,

unten: mit alter Leimfarbe. Oben: schon weggespachtelt

unten: mit alter Leimfarbe. Oben: schon weggespachtelt

und zum Glück sieht die hervorkommende Decke viel besser aus als befürchtet: im Gegensatz zum Wohnzimmer kamen uns überhaupt keine Putzplacken entgegen, die schlimmste Stelle ist diese:

...und das ist ja nun nicht wirklich schlimm *g*

…und das ist ja nun nicht wirklich schlimm *g*

Extra fürs Äppelken ;-)

Hab mal in den Annalen nachgeschaut: die letzte Küchenrenovierung war im Winter 2003, und vorher sah das nochmal gaaaaanz anders aus (nicht, was das Licht angeht, aber sonst), und -noch- viel- schlimmer *g* : es gab gar keine durchgehende Arbeitsfläche, und das Spülbecken hat selbst mich genervt: hatte man Spülwasser drin, gab’s keine Möglichkeit, vergessene Einweich-Reste auszuschütten. Das hab ich dann ja auch geändert.Küche2003

Die Lichtsituation dagegen war genauso wie jetzt. Hat mich allerdings auch noch nie gestört, bis heute nicht… *g*

Auf dem Foto sieht man übrigens die letztlich erwähnte, nun zugemauerte Tür hinter’m damaligen Herd. Das Bild ist nämlich mitten im renovieren gemacht, von vorher hatte ich keines. Aber außer der Mal-Situation ist alles wie vorher, das offene Chaos unterm Spülbecken, der gelbe-Sack-Ständer, die nichtvorhandene Arbeitsfläche…. man beachte übrigens schräg rechts unter der Wanduhr das, was man kaum erkennen kann- das sind Roskilde-Festival-Aufkleber samt allen Eintritts-Arm-Bänzeln, und oben in der Herdklappe hängt ne Karte mit der Hauptbühne drauf… das waren noch Zeiten….

Nur mal so, zur Info ;-)

So sieht unsere Küche aus. Seit einigen Jahren schon.
Guckt sie Euch nochmal gut an- ich mag sie ja, wie sie ist- abgesehen davon, daß sie eben auch schon sehr lange ist, wie sie ist- und deshalb ziemlich schmutzig.

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So also ist der derzeitige Zustand. Lasst Euch überraschen, ich tu’s auch 😉