Am heutigen E-ten …

… erzähl ich Euch man nochmal eine Hausgeschichte:

Es war einmal ein altes Haus, das hatte eine alte, alte Badestube. Bad1

Aber die jungen (ha! JUNGEN…) Leute, die nun in dem alten Haus wohnten, denen gefiel die alte Badestube nicht mehr so richtig. Und es hub an ein hämmern und ein bohren …Bad2

Es wurde eingerissen und wieder aufgebaut, und darüber verging ein Herbst und es wurde fast schon Winter- es war im Jahre 2008-

Bad3

Und irgendwann war es dann fertig- und es sah gut aus! (was Geschmackssache ist!!)

Bad5        IMGP3016

Aber eines fehlte, und das war der Spruch zum Bade- denn die junge (ha! Naja…) Frau hatte in einem Laden (im internet) wunderhübsche kleine Buchstabenfliesen erblickt, und die sollten unbedingt im neuen Bade sein- doch es fanden sich die passenden Worte nicht. Alles, was ihr einfiel, war zu lang für den Platz, den es gab (- denn sie war sehr geschwätzig) Was sollte sie nur tun, die Zeit drängte, denn die Fliesen mußten bestellt werden! Also tat sie, was sie immer tat, wenn sie nicht weiter wußte- Ihr wißt es schon, die Ihr öfter hier lest! Also jetzt alle- im Chor: Sie fragte im BookCrossing-Forum – Genaaaaaaaau. Und es wurde ihr geholfen:

Bad6Und das war denn auch schon die Geschichte von der Bad-Renovierung in der Villa Fjonka.

(Und wer nicht weiß, was der E-te ist,. der lese die Kommentare im Adventskalender-Beitrag von vorgestern)

Was lange währt….

Vielleicht erinnert sich noch Jemand außer ParadizeApple, der fleißigen: wir wollten ja unseren Treppenaufgang etwas abtrennen, damit nicht sämtliche Ofenwärme nach oben gen 1. Stock entfleucht, sondern auch etwas im sonst winterlich klamm werdenden Vorflur ankommt.

Der Dicke hatte es geschafft, uns unsere ersten, günstigen Pläne zu durchkreuzen.

Also mussten wir neue, teurere machen, deren Durchführung nun bis fast zum nächsten Winter gedauert hat- aber jetzt!!!

Ohne Licht dahinter…:

…und mit:

Ist Plexiglas, war sauteuer (weil’s in der Größe schlecht zu kriegen ist und etwas schwierig zu montieren war – Stundenlohn….!) Aber uns gefällt’s. Und wenn’s denn auch noch nützt, was es tun wird, dann vergessen wir mal ganz fix den schnöden Mammon und freuen uns an dem hübschen Anblick!

Der Ritter

Ein Fundstück habe ich vor ein paar Tagen wieder einmal bewußt wahrgenommen- im Grunde eines der ersten, wenn nicht sogar das erste hier im Hause.
Denn noch bevor Volker und ich hier einziehen wollten, haben wir einige Räume neu gestrichen. Darunter auch den Flur. Und im Flur, gleich neben dem Lichtschalter, wohnt ein kleiner Ritter!

Nun war Volker dabei, dort zu streichen, und irgendwann, ich war woanders im Gange, fiel mir siedendheiß ein- ich hatte gar nicht gesagt, daß er doch unbedingt den Ritter aussparen müsse, das wäre doch unschön, den zuzustreichen.
Ich also raus, und ohweh! Volker war schon weiter als gedacht! Er wird doch nicht….
nein, er hatte natürlich nicht, so gut hätte ich ihn eigentlich kennen können, daß er schön um den Ritter herumgemalt hatte!
Oder war es genau andersherum gewesen? War Volker hergestürzt und hatte vergessen … und war ganz erleichtert, daß ich nicht….? Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Aber daß wir Beide froh waren, daß wir gleich getickt hatten.- daran erinnere ich mich noch ganz genau 🙂

Und als ich vor jetzt vielleicht 2 Jahren die Raufaser im Flur abgerissen habe- da hab ich natürlich den kleinen Ritter ausgespart, logisch! Ein bißchen lädiert sieht er aus nach den vielen Jahren- aber wir werden ja Alle nicht jünger, gell???

Damals…

Das ehrenWORT kommt diesmal von mir

Übrigens: beim Bild oben links ist leider auch beim anklicken-vergrößern die Jahreszahl nicht lesbar. Ist 1981.

Obwohl ich Euch ja schon mit einer ganzen Artikelserie zur Geschichte meines Hauses malträtiert habe, finde ich persönlich es doch überraschend interessant, mal alles auf einem Bild angucken zu köönnen. Nur schade, daß ich keinerlei Fotos von all den jahren vor 1957 habe, sind ja doch fast 40 Jahre, und ich wüsste schon gern, wie das haus im Bau oder frisch als Neubau ausgesehen hat…

Ein typischer Fjonk

An unserer Wintergartentüre haben wir schon seit Frühjahr ein kleines Problem: die Tür hat eine Gummidichtung, und ich habe noch eine zusätzliche in den Rahmen geklebt, weil sich das ganze etwas verzogen hatte und dadurch ein kleiner Spalt entstanden war. Nun klebten diese beiden Dichtungen an einer Stelle beim öffnen aneinander, und langsam, aber sicher löste sich dadurch die Türdichtung aus ihrer Falz.

Erste Maßnahme von Herrn und Frau F. bei solchen Sachen: ignorieren. Vielleicht gehts ja von allein weg…

Klappte nicht. Bis vorletzte Woche waren’s schon an die 30cm, die bei jeden türöffnen aneinanderklebten. Der Herr hatte schon mehrfach angemerkt „Da müssen wir mal was tun!“, ich hatte schon ein paarmal gesagt „Ja, stimmt!“- aber, verdammt noch eins- das hatte auch nicht geholfen.

Also bin ich eines energiereichen Tages zur Tat geschritten und habe beide Dichtungen mit Tesa beklebt. Das hat geholfen, wie sollten auch die ollen Dichtungen weiter aneinanderkleben, wenn 2 Tesa-Lagen sie daran hindern?

Allerdings war selbst mir klar, daß wahrscheinlich die Hilfe nur von kurzer Dauer sein würde. Eigentlich hatte ich vorgehabt, die selbstangeklebte Rahmendichtung abzulösen und zu ersetzen, aber das war daran gescheitert, daß sie nicht nur an der Türdichtung, sondern auch da, wo sie es sollte, nämlich am Rahmen, bombenfest klebt.

Zwei Tage nach meiner Tesa-Aktion kam Besuch vom Michelmann. Der Michelmann ist ein ganz besonderer Mensch. Einer der bewundernswerten Sorte insofern, daß er ALLES kann. Dachdecken, verputzen, Fenstereinbauen, Drainagelegen, Mausefallen bauen, tollen Garten anlegen, Auto schrauben, egal, was: der Michelmann kann das.

Und dieser Michelmann geht also mit mir raus in den Garten und so ganz nebenher, im raustreten aus der Wintergartentüre, sagt er einen Satz, der dazu führt, daß ich mir vor den Kopf haue, mit den Augen rolle, stöhne und in den Keller renne- aber alles erst, als der Michelmann schon wieder weg ist, denn die Blöße mag ich mir in dem Moment nicht geben.

Der Michelmann sagt nämlich angesichts der unter dem Tesa noch sichtbaren Klebe-Dichtungs-Reste:
„Da gehört mal Gummipflege drauf“
Sprach’s und hat’s auch schon wieder vergessen, sowas läuft bei so Einem ganz nebenher…..

In mir allerdings arbeitete es. So lange, bis der Michelmann wieder weg war und ich – ich erwähnte es ja schon- endlich stöhnen, mir vor den Kopf schlagen, mit den Augen rollen und sagen konnte „Ja, kann denn das wahr sein?????“
Dann lief ich in den Keller, holte die dort friedlich herumstehende Buddel mit Gummipflege, zog den Tesa von den Dichtungen, besprühte sie mit der Gummipflege – und seitdem ist Ruhe….

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Übrigens:

Dem Herrn hab ich’s auch erzählt. Ich sagte: „Ist Dir eigentlich aufgefallen, daß die Dichtungen an der Wintergartentür nicht mehr kleben? Letzt‘ war doch der Michelmann da-“ An dieser Stelle wurde ich vom Herrn mit einem halb gestöhnten, halb ausgerufenen „GUMMIPFLEGE!“ unterbrochen.
Mein fragender Blick sprach wohl Bände. Der Herr lachte und sagte: „Du sagts „Türdichtung“ und „Michelmann“- und schon fällt’s mir ein! Aber vorher die ganze Zeit nicht, da hatte ich nur gedacht, wir müssen die auswechseln“

Das kleine Gespenst

Es war einmal eine Fjonka, die hatte plötzlich mehr Zimmer für sich als sie je hätte brauchen können: die letzte WG-Mitbewohnerin war ausgezogen, und es begab sich, daß die Fjonka alleine wohnte, wo sonst zwei Menschen gelebt hatten. So überlegte sie, was sie nun gerne anders hätte als zuvor, und was ihr einfiel war, daß es doch nett sein müsste, nicht mehr direkt zur Straße hin zu schlafen. Sie besichtigte die ihr fast neuen Zimmer, die sie zuvor immer nur als Gast betreten hatte und beschloß: ja, in dem kleinen Zimmer ist gut schlafen.

Doch so, wie es war, mochte sie das Zimmerchen nicht leiden: eine Längswand holzgetäfelt, der Rest weiß gestrichen- so recht gemütlich wollte das nicht aussehen. Andererseits war’s zu klein, um anders als ausschließlich als Nachtgemach bewohnt zu werden- und so beschloß die Fjonka, die es es Nachts gerne ruhig und dunkel hat, es sich recht behaglich zu machen. Sie ging in den Farbenladen und ließ sich ein dunkles, aber warmes Blau mischen. Als Wandfarbe und als Lack. Damit strich sie die Wand, die Tür und die Klappe zum Dachboden, und sie sah, daß es gut war.

Die Fjonka zog ein. Sie schlief gut. Aber es fehlte etwas. Und als sie so auf die dunkle Wand schaute, da schien es ihr, als sei die Nacht doch nicht nur zum schlafen da…. und am nächsten Abend, kurz nach dem einschlafen, da sah sie es:

Seither wachte des Nachts ein kleines Gespenst über ihren Schlaf, und es dauerte nicht lang, da hatte es sich ein paar Freunde eingeladen:  Hexen und Fledermäuse tanzen unter Sternen durch die Luft, Geister blicken aus Ecken und Winkeln herab und es erschienen Schriften an der Wand!  Trotz alledem ließ es sich trefflich nächtigen in der kleinen, blauen Höhle.

     

Als der Herr einzog, änderte sich dann wieder alles- das Gespensterzimmer war dauerhaft einfach zu klein für zwei Menschen, und so zogen der Herr und die Fjonka in ein anderes Zimmer um.
Seither dürfen Gäste dem kleinen Gespenst Gesellschaft leisten, und bisher hat noch Jeder tief und fest geschlafen und ist gut ausgeruht aufgewacht- darauf legen das kleine Gespenst und seine Freunde auch großen Wert!

Und manchmal, wenn sie ganz schlecht schlafen kann, dann geht auch die Fjonka wieder in ihr altes, kleines, blaues Schlafstübchen und liegt ruhig, dunkel und geborgen in ihrer Höhle und läßt sich vom kleinen Gespenst in den Schlaf lächeln…

(Dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag)

  …to be continued…

2000

(… dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag...)

1999 ist nicht besonderes passiert, erst im Jahr 2000 ging es mit renovieren weiter: In den 70ern war das Haus zum letzten Mal gestrichen worden, damals mit ganz normaler Farbe, die nun abzublättern begann. (Wobei begann stark untertrieben ist, wie man unten sieht)

Ich hatte in einem Freilichtmuseum in Norwegen lange mit einem Maler und Restaurateur gesprochen, und dieser Mann hat mir nicht nur erklärt, wieso das so ist (altes Haus, alte Werkstoffe, neue, kunststoffhaltige Farbe – verträgt sich nicht, blättert), sondern mich auch auf eine deutsche Farben-Firma gebracht (die sehr bekannt ist- aber MIR nicht *g*), Keim. Die stellen Silikatfarben her- und das sind Farben auf mineralischer Basis, die sich mit dem Putz verbinden und daher nicht abblättern. Und auch nicht so schnell grün werden, was ja in unserem Klima hier auch ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Nun musste noch ein Maler in der Umgebung gefunden werde, der sich mit diesen Farben auskennt und Zeit und Lust hat, sich mit meinem Haus zu befassen.

Das erwies sich als schwierig. Fachleute bekam ich über die Firma selbst genannt, aber offenbar hatten einige es nicht nötig, sich an mein Haus zu begeben. Ich bekam aufschlußreiche Angebote- man wollte zum Teil mehr als doppelt so viel Geld als ich nachher bezahlt habe. Hier habe ich erstmals gelernt, daß das offenbar eine übliche Art ist, sich aus dem Rennen um einen Auftrag selbst rauszukatapultieren, ohne „Nein“ zu sagen. Dämlich, ich kann mich da immer noch drüber aufregen- was ist so schlimm an einem „Tut mir leid, ich bin voll“ oder „M+++ ist mir zu weit vom Schuß“?

Egal, letztlich fand sich ein Einmannbetrieb, es konnte losgehn. Erst wurde die alte Farbe abgefräst, dann gab’s weiße Grundierung und schließlich die neuausgesuchten Farben. Ich kann Euch sagen, ich war ängstlich ohne Ende- was, wenn die auf kleinen Stückchen ausprobierten Farben letztlich nicht gefallen würden?  Und würde es möglich sein, die aufgeputzen Strukturen zu erhalten? (nein, im ersten Stock ist kein Fachwerk, und auch die Holzverkleidung des Giebels: nur Fake…)

Aber alles ging gut – ich mag die Farben, und sogar der abgeschnittene Wein hat die Radikalkur nicht übelgenommen und ist neu hochgewachsen…

Inzwischen ist die Farbe ja auch schon wieder 12 Jahre drauf.
Boah.
Hätte man mich bis vor 3 Minuten gefragt, hätte ich gesagt „Na, das mit dem anstreichen ….das ist… so 6, 7  Jahre her, vielleicht….“ Näääääh, Kinners, watt die Zeit rennt!!! 😉

In den feuchtesten Ecken ist es doch grün geworden- aber nur dort. Und die gemauerten Fensterbänke- die wollten von Anfang an nicht, da hat das mit der mineralischen Verbindung nicht funktioniert. Aber sonst bin ich mit der Farbe wirklich sehr zufrieden.

… to be continued…

Nochmal 1998

(…dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag...)

Ich hatte ja bereits geschrieben, daß zwischen Grundrenovierung und Fertigstellung des Wintergartens einige Zeit vergangen ist. Es ist aber auch Baudreck im Wohnzimmer gelandet, denn schließlich wurde ja die Innentüre zum Wintergarten verlegt. Ein guter Grund, hier mal mit renovieren loszulegen. Schließlich hatten wir vor dem Einzug nur eine Wand eben übergestrichen.

Nächste Bilderseite: Das obere Bild zeigt den „Vorher“-Zustand, links die später versetzte Türe.

Links sieht man, daß uns fast die Wand entgegenkam, als der Putz über der Tür entfernt wurde- der Sturz, den man sehen kann, der musste gaaaaanz schnell erstmal eingezogen werden *gg*

Nächste Bilderseite: Tapeten runter, gestrichen, Böden geschliffen und neu versiegelt, Nische statt Türe links, Türe statt Wand rechts, Ofen leicht gedreht, damit vom neuen Sofaplatz aus auch das Flammenspiel sichtbar ist.

Und jede Menge mehr Platz, denn es braucht ja nun keinen „Gang“ hinterm Sofa mehr, damit man zur Wintergartentür gelangen kann. War ein Stück Arbeit, aber das hat sich gelohnt!!!

…to be continued…

Lange gerührt….

… habe ich damals in der Buchstabensuppe meiner Gedanken, um meiner Küchenwand eine Geschichte aus ineinander verschachtelten Worten zu verpassen. War richtig Arbeit, hat aber auch wirklich Spaß gemacht. Einen Ausschnitt gibt’s hier- oder am Montag beim ehrenWort

Und so sieht jetzt der Gesamteindruck aus. – Ist alles schon ein Weilchen her, und ich überlege derzeit angestrengt, wie ich meine gelbe Ecke samt Buchstabengeschichte über eine Renovierung wegretten kann. Nicht so leicht wird das.

1998

(…dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

Ja, das war ein Großprojekt, das es nun zu stemmen galt: der Wintergarten war seit wahrscheinlich Jahrzehnten ein Stiefkind gewesen. Die Heizkörper kaputtgefroren, das größte Loch in der Wand hatte ich zur Katzenklappe umfunktioniert- aber nun sollte etwas geschehen.

Das hat leider nicht so geklappt wie gedacht: die alten Risse sind trotz Stahl wiedergekommen, offenbar sackt der Grund weiter ab. Das ist ein echtes Problem, zumal bisher Niemand so recht weiß, was da los ist.

Im nächsten Bild sieht man so ganz nebenbei übrigens auch den neu aufgebauten Schuppenteil von der ersten Großaktion:

Diese Fenster waren, seit ich dort wohnte, überhaupt nicht mehr aufzumachen gewesen. Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich sie mit dem Schleifaufsatz eines kleinen Winkelschleifers geschliffen habe. Das sieht man heute noch, wenn man’s weiß…. ich hätte mir mal damals schon einen vernünftigen Schwingschleifer zulegen sollen! Aber immerhin habe ich nur eine der kleinen Scheiben bei der Aktion kaputtgemacht. Schön, denn sie sind aus altem, noch unregelmäßigem Glas. Und so sah’s dann aus, mit funkelnagelneuer Tür, so daß man seither direkt vom Haus in den Garten treten kann. Das war eine gute Idee!! Und Dach, Boden und Wände sind auch isoliert worden, so daß die neuen Heizkörper nicht wieder einfrieren werden.

to be continued….

1997

(…dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

1997 ist nicht viel passiert. Es war einfach kaum Kraft über. Aber unser Bad hab ich renovieren lassen, ich wollte gern eine Wanne. Im Nachhinein hätt‘ ich das lassen können- wenn 3x im Jahr ein Vollbad eingelassen wird, ist das schon viel. Aber sowas merkt man ja immer erst nachher…

Später kam dann noch passend eine Vorwandinstallation für Waschbecken und Toilette dazu, mit Holzabdeckplatte. Sieht schon gut aus- aber das wäre auch ohne Dusche-wegreißen gegangen.

Und die Törchen-Verwandlung? Das Törchen, das man da sieht, war, wie der ganze Zaun um den Vorgarten, leider total verrostet. Einzelne Teile brachen schon ab – ein Elend! Mit dem Törchen ging’s dann los: zum Schmied, entrosten, kaputte Teile ersetzen, verzinken, zurück- und dann hab ich’s gestrichen.  Auf  dem Bild sieht man „nachher- die Rückseite“ *g* Ich hab mich damals sehr gefreut: als ich das Teil wiederbekam, sah man zB, daß in den Blättern oben sogar Maserungen eingeritzt gewesen waren. In all dem Rost waren die nicht mehr sichtbar gewesen.

Inzwischen sind mehrere Zaunelemente renoviert, aber das ist so teuer, daß ich beschlossen habe, nur die Elemente an der Auffahrt herzurichten und den (größeren) Teil längs der Straße sich selbst zu überlassen.

…to be continued…

..Wandworte…

Diese hier habe ich mal irgendwo gelesen- ein Satz, der vorwärts und rückwärts gleich ist (hab schon wieder vergessen, wie sowas heißt) – und übersetzt sehr schön, nicht wie der olle „Neger im Regen …“ Und schon hatte sich wieder was im Kopf festgesetzt .

Das wollte einen Platz finden, an dem es zuhause sein konnte und nicht wieder vergessen würde. Und den hat es dann auch nach einigen Tagen gefunden:

Wieder ein kleiner Ort bei mir daheim, vor dem ich manchmal kurz stehenbleibe. Gucke nach oben, lese, denke- und mache weiter mit meinem Tag. Ich mag sowas ja.

1996

(…dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

Auch 1996 haben wir noch einiges geschafft:

  • es sind alle alten Holzböden geschliffen und versiegelt worden (Eigenarbeit mit Hilfe)
  • Ich habe von der hinteren Regenrinne aus einen unterirdischen Abfluß zum Teich gegraben und verlegt
  • Stunden um Stunden hab ich einen Graben von links nach rechts durchs Staudenbeet gebuddelt, spatentief jede Handvoll Erde einzeln durchgeguckt, jede Staude, jede Rose draußen gehabt und die Wurzeln durchsucht- um den Giersch loszuwerden. Und ich kann sagen: es ist dauerhaft gelungen- etwas, wovon ich immer wieder lese: das geht nicht. Doch, es geht! Man muß nur sorgfältig genug sein, und es darf kein größerer Strauch/ Baum mit seinen Wurzeln im Wege sein.
  • Dann gabs noch eine weitere größere Aktion: neue Fenster. Alte, undichte, einscheibige 70er Drehkippfenster aus Tropenholz mussten weichen, und danach hatte das Haus wieder ein Gesicht

Es gab aber auch eine Umbesetzung. Volker zog aus, Mo zog ein. Zuvor hatte Volker in seinem Elternhaus die Wohnung, in der Oma gelebt hatte, renoviert. Hier konnte ich mich für seine viele Arbeit bei mir am Haus etwas revanchieren. Wir haben Böden gegossen, Wände abgerissen, Balken abgezogen und neu gestrichen undundund.

Das Jahr endete mit dem schlimmsten, was passieren konnte: Volker ist nur wenige Monate nach seinem Umzug bei einem Unfall gestorben.

…to be continued…

1995

(… dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag…)

Historische Dokumente…. ich habe einige Seiten meines „Haus-Albums“ eingescannt, damit ich auch virtuell mal so eine Art Bau-Tagebuch vorführen kann. Schließlich gucke ich ja auch in allen anderen Blogs, die ich so entdecke, wenn die Leute Häuser renovieren! Damals habe ich an Computer nicht mal gedacht- wer hätte ahnen können, welche Möglichkeiten es selbst für Laien wie mich keine 20 Jahre später geben würde, allen Menschen, die es interessiert, zu zeigen, was wir so am Haus machen! Damals habe ich also Ringordner angeschafft und Fotos eingeklebt- schön händisch mit verschiedenen Tinten beschriftet. Ich guck’s heute immer noch und immer wieder gern an, und nun könnt Ihr mitgucken- zumindest die Seiten, die die Bauerei direkt betreffen:1994, im Dezember,  sind wir in dieses Haus eingezogen. Wir, das waren mein bester Freund Volker und ich im Haupthaus und Tanja, die allererste Mieterin, im Anbau- ein echter Glücksgriff, denn in der ersten Zeit, der der großen Renoviererei 1995, hat sie nicht nur ertragen (Lärm zB und daß wochenlang ein Graben vor ihrer Haustür längslief und vieles mehr), sondern sie hat auch noch geholfen an unseren action-Wochenenden. Und Kuchen gebacken. Und wir sind heute noch befreundet 🙂

Erstes großes Vorhaben: der Anbau, ehemaliger Stall und vom Vorbesitzer zwar als Wohnung ausgebaut, aber nicht ganz fertiggestellt, sollte isoliert werden. Dafür aber musste erst einmal ein Teil vom Schuppen, der angebaut ist, abgebaut werden. Dann haben wir den Graben ausgehoben, das Fundament geschüttet und schließlich wurde isoliert und aufgemauert. Dabei war meine Aufgabe, jeden Abend genügend Mauersteine für den nächsten Tag aufs Gerüst zu tragen- und ich hab damals meist bis 22 Uhr  gearbeitet – nicht „auf Tanke“, wie ich erst schrieb, sondern noch „bei die Mürwikers“, im Behindertenwohnheim. Logisch, Luc, danke für den Hinweis- schließlich hab ich erst 1997 (oder 98??) auffe Tanke zu arbeiten begonnen…. also abends um halb elf auf dem Gerüst rumgeturnt. Heute lieg‘ ich um die Zeit oft schon in den Rotkarierten….

Wenn man die „vorher“-Bilder anguckt, sieht man noch mehr Rückstände: im Hof lagen Regenrohre, da es keine unterirdischen Abflußrohre gab- das haben wir dann gleich mitgemacht. Und wer genau hinschaut, sieht ein winziges Abwasserrohr, das im Fallrohr in der Ecke zwischen Haupthaus und Anbau mündet- das ist das Wasserrohr, das aus der Spüle der oberen Küche AUSSEN abfloß. Dieses Fallrohr sollte weg, also musste erstmal der Abfluß nach innen verlegt werden….

Dann, als alles fertiggemauert war, konnten wir den Schuppen wieder anbauen- wie gut, daß Volker Tischler war – im Leben hätt‘ ich das sonst nicht hingekriegt. Und schon war das erste Jahr fast vorbei…

…to be continued….

Historisches neu aufgelegt…

Sorry, Leute, aber das muß jetzt sein- und zwar wegen des Links gaaaaanz unten in diesem Bericht- der geht nämlich in der echten „alten homepage“ nicht mehr und ich kann diese nicht mehr editieren. Aber im Thread, zu dem derLink führt, stehen noch einige (mir) wichtige Ergänzungen. Also bekommt Ihr jetzt uralte Geschichten zu lesen.- und unten den funktionierenden neuen Link.

19.1.2006
Heute ist mal wieder einer von „diesen Tagen“.
Frust.
In letzter Zeit gings ganz gut vorwärts:
       
Aber: Am Dienstag nächster Woche sollen die Dachpfannen kommen – und seit 2 Tagen schneit es.
Toll.

Jedesmal, wenns am Dach poltert, hab ich Bange, einer der Dachdecker purzelt gerade runter….
Gestern sind sie denne auch gar nicht erst gekommen, heute schon.

Aber nach Mittag haben sie dann vernünftigerweise aufgegeben.
Und warum Frust?
Weil ich in diesen Tagen auch nix richtig schaffe, denn ich will, bevor das neue Fenster reinkommt, die Gaube tapetenfrei haben, und diese 3 qm (wenn überhaupt) sind die 3 gräßlichsten , die ich je gekratzt habe.
3x naß gemacht.
Immer millimeterweise weitergekommen.
 
Gestern im Keller noch Tapetenablöser gefunden.
Heute mit dem probiert.
Jetzt kam ich immerhin ZENTIMETERweise weiter *seufz*.
Dabei sinds nur 2-3 Lagen, aber die haben es in sich. Gehen ausschließlich einzeln runter, und auch das nur unter heftiger Gegenwehr.
Jetzt bin ich aber soweit durch.
 
Und hab mich erstmal in die Badewanne gelegt zur Belohnung *g*

18 Uhr.
Frau soll den Tag nicht vor dem Abend schimpfen:
nach Wanne und essen „nur mal kurz“ das Fenster vom Keller mit Dämmstoff versehen. Hüpfe also über das Mäuerchen, das den Öl- vom restlichen Keller trennt – und bin bis zum Hintern naßgespritzt…….
das Ende vom Lied: 1 Stunde Arbeitseinsatz, 12 20-l-Eimer Wasser rausgeschöpft und Rückenschmerzen.
Na toll!!!!

20.1.
Wieder 18 Uhr – oh, what a day…… Tag nachlesen

Und damit bin ich jetzt eigentlich ziemlich weit vorn in der Berichterstattung über die Renoviererei bei mir im Haus. Aber erst nach dem schreiben dieses Beitrags kam mir die Idee, auch mal die noch älteren Geschichten vor zu kramen

…und das beginnt dort…