Von innen….

Das Bienenzimmer war ja nicht immer Bienenzimmer.

Als Folgä und ich hier einzogen, da wurde dieses Zimmer ersteinmal seines. Zusammen mit dem Gespensterzimmer. Das war sein Schlafzimmer.

Links wären die Fenster zu sehen… noch ist die Wand vertäfelt. Und das Fensterchen hat Gelbglas.

Als Folgä auszog, zog Mo ein. Das wurden ihre Zimmer. Nach ihrem Auszug dann begann der langsame Abstieg zum Lagerraum, unterbrochen von mehreren Versuchen, das Zimmer zumindest für Gäste ein wenig gemütlich zu machen. Das zog damals schon so eine Kettenreaktion nach sich *klick*

2011, nach diesem Versuch. Durchaus ne hübsche Ecke. Nie genutzt…

Wie man sieht: zwischendurch irgendwann haben wir eine Wand ent-holzt, und das Fensterchen bekam normales Glas. Ich hatte mich in diesem Zimmer zuvor immer wie in einer Sauna gefühlt, und so dachte ich, daß ichs vielleicht eher nutzen würde, wenn weniger Holz an den Wänden sei. Schöner isses, definitiv – aber dazu geführt, daß das Zimmer häufiger genutzt wird hat es nicht. Ebensowenig die Sitzecke. Irgendwann wuchs das Bienen-Equipment an, das Sofa wurde eh nicht benutzt – Sperrmüll.

Seitdem ist der Raum immer mehr zum Lagerraum geworden.

Von innen. Vorher.

In der nächsten Diashow sind die Fenster schon drin, aber die Laibung fehlt noch. Die wird nun auch hell und glatt statt aus vielen winzigen Holzstückchen zusammengesetzt zu bleiben.

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Und so sieht das jetzt aus, man beachte auch die neue Fensterbank

So einen Ausblick muß man doch nutzen, oder? Zumal dort spätnachmittags die Sonne reinscheint, wenn unten schon keine mehr ist! Und hier kommen nun die Sessel und der Couchtisch aus dem grünen Zimmer ins Spiel. Erste Versuche sehen schon ganz gemütlich aus…

…. bis man die Kamera ein wenig schwenkt…..

*seufz*

Bienenzimmer wird das bleiben – aber fest steht: es müssen andere Möbel ran. Solche, bei denen Türen schließbar sind, um das optische Chaos ein wenig einzudämmen. Wir sind in der Überlegungsphase….

Tadaaaa: neue Fenster!!!

Um den Cliffhanger vom Ende der „Kettenreaktion“-Serie auflösen zu können, muß ich erstmal ein wenig ausholen.

Eifrige LeserInnen erinnern sich, daß ich im Januar berichtete, die Fenster des Bienenzimmers im Anbau seien nicht mehr zu retten. Und daß wir überlegten, dort Holz-Alufenster einbauen zu lassen.

So sah das damals aus. Von außen sah man eigentlich nix.

Es sei denn, man ging nah ran – uiuiui:

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Da musste was passieren, und nach längerem Hin und Her, einer langen Bestellzeit und zwei Tagen mit sehr netten Handwerkern im Haus ist wirklich Einiges passiert:

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Wir hatten uns entschlossen, die Sprossen zugunsten von mehr Licht wegzulassen. Ich hatte ein wenig Angst, wie das aussähe, aber wir fanden, der Anbau könne etwas mehr Moderne ertragen, der ist ja eh nicht so alt (ehemaliger Stall, in den 50ern aufgestockt, in den 80ern erst unten ausgebaut)

Unten im Parterre wohnt der Mieter, und wenn der dann mit neuen Fenstern dran ist, dann wird er sich freuen – der braucht da jedes My Licht!!! Aus demselben Grund sind die Fenster innen jetzt im selben RAL-Ton 9001 (leicht creme) gestrichen wie außen. Die Außenrahmen sind wie im Resthaus hellgrau.

Nochmal im Direktvergleich:

Vorher

Nachher, jetzt fertig mit Verkleidung des Türpfostens

Uns gefällt es nach kurzer Gewöh-nung richtig gut! 🙂 Eines schönen Tages zeige ich Euch dann auch noch 1. wie das jetzt von innen aussieht und 2. was die ersten Schritte einer für das Ende dieser Renovierung geplanten Bewohnbarmachung des Bienenzimmers sind – da kommen dann auch die Stühle und der Tisch aus dem grünen Zimmer, jetzt des Herrn Arbeitszimmer, ins Spiel…..

to be continued….

Kettenreaktion, die vierte.

…. aber auch ohne daß ich den Pinsel schwinge bleibt noch einiges zu tun……

Ich sag mal: wer kein Kassettendeck mehr hat, der braucht auch keine Kassetten mehr …. eigentlich …. Ich hatte vor einiger Zeit, es dürften nun auch schon wieder einige Jahre sein, schon Kassetten ausgemistet. Seither stand auf dem Fensterbrett ein Karton mit aussortierten Kassetten, die ich NUR NOCH EINMAL DURCHHÖREN hatte wollen. Seit Jahren. – Ab dafür!! Außerdem die zwei Kassettenregale mit Kassetten, von denen ich mich noch nicht trennen mochte. Was ich davon höre, existiert inzwischen als CD und auf dem Smartphone – ab dafür!

Ein wehmütiges letztes Foto der fast letzten Kassetten und des fast letzten Kassettenregals „vor dem Müll“

Mein kleines, selbstgebautes Kassettenregal hängt schon seit der Aktion damals im Arbeitszimmer und beherbergt Spitzer, Stempel, Tinten und solche Dinge, war jetzt aber noch nicht gesäubert worden. Das hab ich getan, ebenso wie das von Folgä gebaute Eck-CD-Regal, das auch dort oben hängt.

Nach wie vor gibt es einen Rest Mixkassetten. Und einige wenige andere, die aus erinnerungstechnischen Gründen nicht in den Müll können. Die sind jetzt im „Designregal“ rechts neben dem Fenster.

Die letzten und das letzte, Erinnerung an eine vergangene Zeit

Das habe ich bekommen, als vor zig Jahren eine Freundin IHRE Kassetten aussortiert hatte. Ein liebevoll selbstgebautes Teil, und wirklich hübsch. Ich brauche also doch wieder einen funktionierenden Kassettenrekorder!!!! Aber es muß einer sein, bei dem das hören auch taugt, nicht einer, der qualitativ so schlecht ist, daß er doch nur rumsteht. Mal sehn….

Nun war da noch die Ecke links neben des Herrn Schreibtisch (neu). Eine Resteecke. Das Betttabletttischchen (oh, was für ein Wort!!!!) stand da, obenauf meine Strickwolle, daneben Passepartout-Karton, den man bestimmt irgendwann nochmal brauchen kann (*seufz*) und das Puzzle, das wir irgendwann mal winters legen wollen. Auch diese Ecke hab ich aufgelöst, von (immerhin in diesem Raum wenigen) Asseln und Spinnweben befreit und die Sachen gesäubert. Dorthin würde super ein Schränkchen für die Reste der Stereoanlage passen, aber es steht nix rum, das sich anböte. Muß ich mal gucken, ob sich was kaufen läßt.

Für die Sessel und den runden Tisch wird es jetzt zu eng im grünen Zimmer, aber ehrlich gestanden haben wir sie dort auch nie genutzt, außer um ganz zu Beginn dem Mauski Gesellschaft zu leisten. Da gibt es Pläne, die noch nicht umgesetzt werden können.

Und warum können die Pläne noch nicht umgesetzt werden?

Weil es vor Beginn der Kettenreaktion eine richtige, echte Renovierung gegeben hat. Mit Bestellung von Material, mit Handwerkern, mit einer richtigen Änderung des Gesichts des Hauses….. von der ich noch garnicht berichtet habe, weil sie noch nicht ganz abgeschlossen ist…….. Cliffhanger!!  *gg*

Aber die Reihe „Kettenreaktion“ betrachte ich trotzdem jetzt erstmal als abgeschlossen. PUH!! Das war anstrengend, und ich bin gespannt, wie sich die Maßnahmen gegen die Wohnungszumüllung und – verdreckung bewähren werden!

Kettenreaktion, die dritte

Ich ging in den Keller.

Und das war tatsächlich eine fatale Entscheidung. Denn dort stand das kleine Regal – und zwar ganz in der Ecke, hinter dem Luftentfeuchter, eingekeilt zwischen Wand und Mittelschrank. Obenauf drei Planen, die ich letzten Herbst dort geparkt hatte, als sich herausgestellt hatte, daß im Schuppen die Mäuse dran nagen.

Also runter die Planen, zur Seite den Entfeuchter – und feststellen, daß dieses kleine Regal seit dem Großreinemachen nach dem Wasserschaden am Hl. Abend 2014 nicht mehr angesehen worden war.

Ebenso die Ecke, in der es stand.

Wer sich jetzt erinnert, was ich über die gefühlten Tausende von Asselleichen schrieb, die ich alle paar Wochen aus dem Keller sauge, der weiß, daß ich keine schöne nächste halbe Stunde hatte *schauder* Gefühlte MILLIONEN Asselleichen, zusammen mit zähen, alten Spinnweben und – man kann es anders nicht sagen – Dreck waren zu beseitigen, bevor überhaupt dran zu denken war, das Regälchen zu leeren (ach, da war der Karton mit den lang gesuchten mittelgroßen Nägeln also, von denen ich sicher gewesen war, noch eine Menge da zu haben….) und nach draußen zu tragen

Das Regälchen war übrigens nicht mehr zu retten (okay, im Keller hätte es auch die nächsten 20 Jahre noch stehen können, aber unten blättert das Furnier ab etc …. für die Wohnung taugt es leider nicht mehr) es steht jetzt draußen im Carport. Und wieder ist eine Drecksecke sauber. Naja, einigermaßen sauber. Und – wichtig – wieder ist eine Drecksecke begehbar und von zumüllbarem Krams gesäubert….. *triumphierenddieFaustindieLuftstößt*

Auf das erstgefundene Regälchen aber paßt tatsächlich der Scanner. Leider zeigte sich, daß die nun freie Wand, vorher hinter des Herrn Schreibtisch, aus unerfindlichen Gründen saudreckig ist. DAS kommt später, wenn die Malerin-Freundin wieder hier ist. Das Arbeitszimmer ist eh dran …. aber auch ohne daß ich den Pinsel schwinge bleibt noch einiges zu tun……

Allerdings schrie mein Rücken an diesem Punkt: „Wer zwei gelbe Karten ignoriert hat selbst schuld“ und zückte die rote …. Eine rote Karte läßt sich nicht ignorieren, und deshalb war für die nächsten anderthalb Tage Räum- und Putzpause. Schließlich will ja auch die Erwerbsarbeit getan sein, und dafür hat frau sich fitzuhalten…. *seufz*

Trotzdem war ich einigermaßen zufrieden: Vieles ist sauber, das schon sehr lange nichtmal mehr „einigermaßen okay“ gewesen war. Einige Ecken werden fortan wesentlich leichter sauberzuhalten sein, und Einiges ist aussortiert und kann deshalb nicht wieder einsauen. Und ich hab „was geschafft“, was ich eeeeeewig vor mir hergeschoben habe: die Fenster im Arbeitszimmer zu putzen…. *g*

Kettenreaktion, die zweite

Also gingen wir ins grüne Zimmer.

Dort zeigte sich, daß es eine Lösung für die Holztruhe gäbe: meine Stereoanlage, die in Zeiten von Smartphone und Bluetooth eh ein Rumsteherchen ist, könnte/ müsste weg. Dann könnte dorthin die Holztruhe (Kollateralnutzen: wieder eine Drecksecke beseitigt!) und der Schreibtisch vors Fenster. Der Herr F. meinte, er wisse eigentlich nicht wirklich, ob er dann dort arbeiten könne und werde, aber ein Versuch wäre schon gut. Ich fand das auch (schon weil mir klar war: sonst bleiben die Drecksecken….)

Also habe ich das Regal mit der Stereoanlage abgebaut: Kassettendeck, das von Luc ist, aber einen sehr dumpfen Sound hat und deshalb eh nie benutzt wird:weg. Receiver, der ebenfalls eh nie benutzt wird: weg. CD-Rekorder, den man nicht braucht, wenn man inzwischen alle LP und wichtige Mixkassetten auf CD gebrannt hat und neue nicht mehr dazukommen: weg. Nun stehen da, gesäubert (IGITT!!) CD-Spieler, Verstärker, die Lautsprecherkabel und die Lautsprecher. Ganz weg will ich die nicht haben, denn immerhin hab ich ja massig CDs, die ich (noch?) nicht ganz wegräumen mag. Diese Restanlage hat noch keinen neuen Platz gefunden.

die Reste der Stereoanlage stehen schon gesäubert vorn auf dem Sessel, als ich dran denke, ein Foto zu machen…. vorher war das Regal mit den Anlagenteilen rechts unter den Fotos in der Ecke.

Dann habe ich diese Drecksecke gesäubert. Wir haben die Holztruhe umgestellt. Ich habe diese Drecksecke gesäubert (wie schmutzig eine Heizung werden kann, wenn man nicht richtig rankommt….) Wir haben des Herrn F. Schreibtisch nach unten getragen.

Ich habe diese Drecksecke gesäubert:

Und ich habe überlegt: welches Möbel haben wir, das den Scanner tragen und in die Ecke passen könnte. Ich erinnerte mich an ein altes Regal, noch vom „Deutschen Herold“, dem Arbeitgeber meines Vaters (der inzwischen „Zurich Deutschland Herold“ heißt, und der Vater ist nun auch schon seit bummelig 25 Jahren in Rente) Geguckt (es stand dumm im Bienenzimmer rum und hatte keine Aufgabe). Geputzt. Hochgetragen.

Davon gabs doch noch ein zweites, ein wenig anders aufgeteilt!? Wäre doch schön, wenn die wieder zusammenstünden? Das 2. ist im Keller. Ich ging in den Keller.

Eine fatale Entscheidung ….. es folgt „Kettenreaktion, die dritte“ …..

Kettenreaktion.

Das hier ist das Arbeitszimmer. Wie man nicht sieht, ist es völlig sauber und aufgeräumt. Die Fenster sind frisch geputzt, die Arbeitsplatte ist abgeschliffen und neu geölt.

Wie das?

Seit vielen Monaten (eher Jahren, ehrlich gestanden) nervt die Arbeitsplatte. Da, wo immer die Hände liegen, war der Lack angegriffen und dadurch klebrig. Die Unterlage aus Papier hat nicht wirklich geholfen: zwar klebten die Hände nicht mehr, dafür aber das Papier an der Platte. Inzwischen kam dazu, daß man aus den Fenstern eigentlich garnicht mehr gucken konnte, denn seit längerem schon hatte ich mir immer gedacht „wenn ich das nächste Mal Fenster putze muß ich eh viel abräumen. Dann räume ich gleich alles ab und mache die Arbeitsplatte mit“ Das aber war ein so großes Hindernis gewesen, daß die Fenster inzwischen bummelig ein Jahr lang nicht mehr geputzt wurden….

Aber jetzt!

Tatsächlich hat die Aktion viele Stunden an mehreren Tagen gedauert, denn wenn schon, denn schon….. ich hab auch gleich die Magnetwände zum 1. Mal seit ihrem bestehen ganz leer gemacht, ausgemistet, abgewischt, neu bestückt (nein, ich sag jetzt nicht wie lang das her ist, guckt doch selber…. *rotwerd*), der ganze Kabelsalat war eklig dreckig und wurde gleich mitgesäubert undundund. Ich weiß schon, warum ich so lange gewartet habe…..

Außerdem war die Arbeitsplatte übers Eck, die eigentlich als des Herrn Arbeitsplatz gedacht war, von ihm nie benutzt worden. Das hat sie zur „all der Scheiß, von dem man nicht weiß, wohin damit“- Ablagefläche gemacht. Wie gesagt: wenn schon, denn schon: der Herr F. wurde vor Entscheidungen gestellt: solange die Aktion dauerte hatte er Überlegefrist: möchte er

  • den Arbeitsplatz jetzt doch nutzen?
  • wenn nicht, ihn evtl unten ins grüne Zimmer verlegen? (denn er sagte, er nutze ihn deshalb nicht, weil ich ihn dort zu sehr störe. (Er hat es taktvoller ausgedrückt, aber das ist die Quintessenz dessen, was er gesagt hat *g*)
  • oder möchte er alles belassen, wie es ist? Dann würde ich die Arbeitsplatte so verkürzen, daß Platz für die Unterschränke, den Drucker und sein Karton-Schubladenschränkchen ist – aber nicht für mehr. Eine Schmutz- und Zumüllecke weniger.

Gestern habe ich, nachdem das Hartöl auf der Platte gut getrocknet war, alles wieder zurückgeräumt.

„Na, hast Du Dir überlegt, was nun hier passieren soll?“, fragte ich?

Wer den Herrn F. kennt, kennt die Antwort … er hatte, war aber zu keiner Entscheidung gekommen. „Unten müsste dann ja auch die Holztruhe weg, da müssten wir ja erstmal gucken, wohin die kann“, sagte er. Also gingen wir ins grüne Zimmer.

Fatale Entscheidung, es folgt demnächst: „Kettenreaktion, die zweite“ …… *gg*

P.S. wer sich wundert, daß dies unter der Rubrik „renovieren“ eingeordnet ist, der ahnt nicht, wie viel Arbeit das ganze war/ noch wird. Fast hätte ich eine neue Rubrik „SANIEREN“ anlegen können….. *seufz*

Vernagelt

Also, jetzt nicht wirklich – aber verrammelt – und zugig, trotz guter Paßform…. ich hoffe, daß wir wie versprochen wirklich noch diese Woche die reparierten Fenster zurückkriegen….

und für oben sind Holz-Alufenster detailliert vermessen, besprochen, bestellt. Um die acht Wochen….

Fenster

Letzten Sommer hat die Malerfreundin gestreikt.

„Neee“, sagte sie, „da mach‘ ich jetzt nix mehr!“, und zeigte auf die Fensterrahmen und -flügel zweier Fenster und der Balkontür im Anbau. Irgendwie konnte ich es verstehen – an einigen Stellen ist das Holz inzwischen so morsch, daß man fast bis innen durchdrücken kann. „Du kannst ja mal einen Tischler fragen, aber ich tippe, da sind neue Fenster dran!“

Tja. Einen Tischler fragen – wahrscheinlich hat es sich inzwischen überall herumgesprochen, das mit der Handwerkermisere. Erst hörten wir es nur aus den großen Städten, aber inzwischen ist es hier angekommen: Handwerker sind fast nicht ranzukriegen. Und so wars auch mit dem ersten Tischler. Leere Versprechungen über lange Wochen (genauer mehrere Monate), bis ich aufgegeben habe. Dann mehrere angerufen, weil ich beispielsweise hörte „im November wieder anrufen, dann machen wir die Termine ab Februar“. Pfffft!. Der 5. oder 6. kam dann.

Die Fenster im Anbau sind Doppelfenster – man putzt also immer gleich VIER Scheiben pro Fenster. Sie sind Holzfenster aus den 80ern, noch vom Vorbesitzer, und wenn man bedenkt, daß sie mit wenigen Ausbesserungen nun fast 40 Jahre gehalten haben, sind sie qualitativ nicht schlecht. Aber nun sind halt die ersten durch – das bestätigte auch der Tischler (der im übrigen auch schon bei den „neuen Fenstern“ von ’96 wird reparieren müssen: da sind einige Wasserleisten durch)

Wir hatten im Vorfeld, während der langen Tischlersuche, schonmal zu fragen und lesen begonnen und sind der Meinung, daß wir Holz-Alufenster haben möchten. Außen Alu, innen Holz. Reine Holzfenster sind einfach zu arbeitsintensiv. Die Malerfreundin ist jedes Jahr dabei und trotzdem gammeln sie weg. Es ist wohl eine Mischung aus schlechtem Material und unserer Witterung hier:

  • Holz ist heutzutage schnell gewachsen und deshalb nicht mehr so widerstandsfähig. Außerdem bekommt es weniger Zeit zum trocknen, und selbst Lärche und Eiche halten längst nicht mehr „ein Leben lang“. Die Malerfreundin berichtet begeistert von 80 Jahre alten Fenstern, die sich zu renovieren noch lohnt – und ebenso genervt von den vielen, die keine 20 Jahre alt und im Grunde schon auf sind. Außerdem wird fast überall mit „Elefantenhaut“, einer dicken, widerstandsfähigen Lackschicht, gearbeitet. Solange die hält braucht man nichts zu tun, und das kann gut und gern 15 Jahre so sein. Aber ist erstmal die allererste kleine Stelle dran, gehts schnell: kleine Risse bilden Eintrittspforten für Feuchte, die unter die Elefantenhaut zieht und das Holz weggammeln läßt. Und anschleifen und -lackieren geht schlecht, weil die Haut 1. schlecht abgeht und sich 2. keine vernünftigen Übergänge schaffen lassen
  • Hier ists nunmal sehr feucht …. nicht gut fürs Holz.

Jedenfalls haben wir uns ein Angebot für Holz/Alufenster machen lassen. Wir werden älter, die Malerfreundin auch. Handwerker sind kaum zu kriegen. Wenn die neuen Fenster 15 Jahre alt sind und der Nerv losgeht, sind wir Ende 60. Sollten wir doch hier wohnen bleiben, müssen wir uns darauf einstellen. Da scheint Holz-Alu trotz des problematischen (weil in der Herstellung sehr energieintensiven und nicht sehr umweltfreundlichen) Aluminiums der beste Kompromiß, zumal das Alu bei den Fenstern, die uns angeboten wurden, immerhin zu rund 30% recycelt ist, wie man auf der Website, die wir uns mit dem Namen der Fensterfirma aus dem Angebot herausgesucht hatten, lesen kann.

Aber ich kaufe kein Fenster, ohne es gesehen zu haben. Musterfenster gabs beim Tischler – und da sahen wir dann auch sofort: nö! Die sind schön – für moderne Bauten. Profile, Griffe, Proportionen passen aber nicht zu unserem fast 100 Jahre altes Haus. Dann Hin und Her – gibts die nun auch „in schön“ oder doch nicht?

Heute Nachmittag ist Zweittermin – und vielleicht bestellen wir ja tatsächlich neue Fenster (und auch eine neue Balkontür) …. ich bin gespannt.

Naß von oben und von unten

Da ist er also, der langersehnte Regen. Seit Montag pladdert es, fisselt, nieselt oder schüttet. Dunkel ists dabei, und ich habs – unschwer zu erraten – schon wieder satt, obwohl mir klar ist: dieses Naß ist dringendst notwendig.

Naß ist es allerdings auch im Keller! Zwar nicht so wie damals, Heilig Abend 2014, aber mehrfach hatte sich seit dem Frühjahr eine Wasserlache um den Bodenablauf im Keller gebildet, so daß wir meinten, vorbeugende Maßnahmen treffen zu wollen. Angesichts immer häufigerer Starkregenfälle vielleicht nicht ganz unsinnig.

Also her mit dem Fachmann. Der Bodenablauf, irgendwann nachträglich eingebaut und sowieso eher höchster Punkt im Keller, sollte weg. Herr Sani(tär- und Heizungsbauer) meinte, der wird mit Silikon verklebt und gut is‘. Ich war skeptisch und äußerte das auch, aber beugte mich dem fachlichen Urteil. Mit dem Effekt, daß AUF der Silikonschicht wenige Wochen später, beim nächsten dolleren Regen, wieder Wasser stand. Also wieder angerufen.

Lange gedauert hat’s, aber jetzt war Herr Sani wieder da. Er hat den Bodenablauf rausgestemmt, den Boden drumrum geöffnet – und zu unserer Überraschung zeigte sich, daß alles gaaaaaaanz anders ist als gedacht.

Wir hatten immer gedacht, ein Rohr führe vom Bodenablauf zum Schacht mit der Treppe draußen, von dort werde das Wasser in den Ablauf im Hof geschickt. Jetzt stellte sich heraus: nix da! Offenbar läuft auch das Wasser, das in den Treppenschacht kommt, IN den Keller – und von dort UNTER dem ganzen Keller längs, (mit Abzweig nach oben zum Bodenablauf) Richtung „Böser-Mann-Schacht“  Ob es wirklich dortHIN läuft, bezweifle ich (meiner Meinung nach war der Schacht dafür einfach zu trocken), jedenfalls läuft das Wasser über ein Tonrohr irgendwohin Richtung Garten. Blöde, denn damit ist der Plan, das Wasser ganz grundsätzlich aus dem Keller auszusperren, dahin.

Nun ist erstmal ein Stopfen auf dem Bodenablaufsrohr, um das ganze mal einige Zeit beobachten zu können. Aber erst, nachdem wir ordentlich gespült hatten, um zu sehen, ob vielleicht das Problem in einer Verstopfung liegen könnte (was offenbar nicht so ist) Alles lief gut ab, trotz des leichten Gefälles vom Schacht aus in die falsche Richtung (nämlich in Richtung Keller) Sollte in den nächsten Wochen nichts auffälliges geschehen lautet der Plan: Bodenabfluß dichtmachen, Beton drüber, fertig.

Am Freitag kommt eh ein weiterer Handwerker, wegen des Sumpfkalkputzes im Keller, der ja auch schon länger neu soll. Der macht auch Kellersanierungen etc. – eine 2. Meinung schadet nie, ich werde ihm das auch mal zeigen….

 

Murphy schlägt zu.

Heute haben wir eine neue Duschabtrennung gekauft. Unsere alte ist 20 Jahre alt und die Dichtungen, mit denen sie auf dem Wannenrand aufsitzt, rissen nun immer schlimmer ab. Ein Reparaturversuch ist kläglich gescheitert, und so haben wir also eine neue eingeladen und sind guten Mutes heimgefahren

Und dann ging’s los.

Offenbar saß Murphy schon auf der Lauer.

  1. Zehn Minuten vergehen im Versuch herauszufinden, wie die Schiene abzukriegen ist, in die später die Duschwand eingeschoben werden wird (Bei der alten Wand gabs Angeln, ganz einfach…..) Immerhin kann ich in dieser Zeit die alte Halteschiene abmontieren und das Silikon abfräsen. Ist auch besser, wenn ich das währenddessen tu. Würde ich dabeisein, gäb’s erste Beziehungskrisen *g*
  2. Die eingefrästen Bohrlöcher in der Halteschiene liegen natürlich in anderen Abständen als die Dübellöcher, die von der vorherigen Duschwand vorhanden sind. Das hatten wir uns schon gedacht, läßt sich aber durch neue Bohrungen gut und schnell beheben
  3. Die mitgelieferten Schrauben sind viel zu lang, so tiefe Löcher gehn nicht in unsere Wand
  4.  Im Keller sind unendlich viele Schrauben in schön sortierten Kästchen in allen Größen und Dicken.
    Außer in 5×3.
    5×3 ist aber die einzige Größe, die paßt.
    Während ich dies schreibe, sucht der Herr F. im „Sammelsurium“-Kasten…. und wird fündig, hurra!!! Wir können also die Wand an die Wand schrauben.
  5. Was danach kommt, hat mit Murphy wenig zu tun, aber viel mit „Baumarkt-Ware“: Im Karton ist eine Montageanleitung, in der steht, was gebraucht wird. Und das ist unter anderem Silikon. Na, toll. Sowas wäre AUSSEN drauf nützlich, während man noch im Baumarkt ist. Will heißen: die Wand ist dran, duschen aber nicht möglich, denn im Vorrat sind Acryl, weiß und transparent und Silikon, grau. Nicht aber Silikon, weiß.

Beim nochmaligen durchlesen finde ich: sooo schlimm klingt das jetzt garnicht. Aber mitten im machen ists echt blöd, wenn sich dauernd neue Hürden auftun. Egal, nun ists so gut wie fertig. Nur noch vier Tage, dann kann ich SCHON wieder duschen *seufz*:  morgen ist Sonntag, am Montag hab ich keine Zeit, zum Baumarkt zu fahren, DI kann ich dann alles regeln, und Mittwoch wieder duschen (das Silikon muß einen Tag lang aushärten) …. wir haben ja nun den Luxus einer weiteren Dusche oben, aaaaaaber: Die Dusche oben benutze ich nur sehr ungern, weil ich keine Lust habe, sie nach jedem duschen trockenzuwischen. Und anders ist hartnäckigsten Kalkrändern nicht beizukommen, denn ich hatte den großen Fehler gemacht, Klarglas schön zu finden und einbauen zu lassen. NIE WIEDER!!!! Bei gemustertem Plastik (also, außen reliefartig) hat man bei ganz normalem säubern über 15 Jahre Ruhe, erst dann merkt man den Kalk optisch in den Ritzen zu den Rahmen. Ich hoffe, daß das auch bei dem neuen Modell wieder so sein wird.

Gesetz der Serie

Kaum ist das Plexiglas, das runtergekracht war, wieder angebracht (diesmal zur Absicherung zusätzlich mit 3 Schrauben), stellt sich (per Dachdeckeranruf) heraus, daß die feuchte Stelle, die der Mieter mir in seinem Wohnzimmer zeigt, durchaus nicht mit nur etwas Silikon zu beheben ist. Nein, wir werden ein neues Außenfensterbrett brauchen. Letzteres wird das gemauerte ersetzen müssen, das nach ca 20 Jahren nun Wasser geradezu aufsaugt statt es abzuhalten – und die Überschüsse in des Mieters Wand weiterleitet. Außerdem muß noch ein Teil des Balkontürrahmens ersetzt werden, weil auch der inzwischen saugt statt abhält… Und Dichtungen an mehreren Orten – nämlich zum Balkonboden hin und auch von den Fenstern zur Zinkverkleidung in den Arbeitszimmergauben. Der Dachdecker sagt: Tischlerarbeit, und der Tischler hat inzwischen ein Angebot estellt. Vorläufig haben wir als Notbehelf eine Folie in die Fenster geklemmt, bis zum Balkon runter gelegt, und dort mit Steinen beschwert. Damit nicht dauernd Wassernachschub geliefert wird….
Kein Wunder, daß die an sich schon länger eher suboptimalen Stellen genau in diesem Jahr problematisch werden: seit Wochen (oder sind es tatsächlich Monate? Nein, wohl nur gefühlt) war es nie länger als zwei Tage am Stück trocken. Und an den nassen Tagen SEHR naß: allein bisher schon 30% mehr Regen als sonst im ganzen Oktober, sagten sie im hiesigen Wetterbericht. Und der September war ja auch nasser als normal. Da trocknet nix ab.

A propos Silikon: in der Küche macht eben jetzt die Abdichtung der Holzarbeitsplatte zum Spülbecken hin schlapp. Außerdem sagten vor einigen Wochen die Gummilitzen an der Duschtrennwand im Bad „nö, uns reichts“. Meine Reparaturversuche sind gescheitert, also muß auch eine neue Duschtrennwand her, und der Klositz ist auch kaputt…. da hatten wir dann vorhin bereits einen gekauft – nur um daheim festzustellen, daß der schief zusammengebaut ist und wir ihn umtauschen müssen. Konnte man im Baumarkt nicht sehen, weil der (was für ein Schwachsinn, denn er war ja gut verstaut in einem Pappkarton, den wir zum nachschauen geöffnet hatten) nochmal extra eingeschweißt war 😦

Ich sag’s ja: wenn schon, denn schon…..

Nebenher macht das fernsehen Probleme: immer genau dann, wen ich 1x wöchentlich Vox gucken will, sagt Vox „no signal“. (Und auch manchmal zu anderen Zeiten, ebenso wie die anderen Sender dieser Gruppe, die uns aber wurscht sind) Zwischendrin, wenn man testet, läufts meist ganz normal. Ab und an passiert dasselbe mit dem NDR – pixelt, stottert oder gleich: schwarzer Bildschirm. Wäre es RICHTIG kaputt, könnte man den Reparateur rufen. So ists doof: wenn der kommt, funzt dann vielleicht grad alles, und liegen kanns von der Schüssel über die Anschlüsse bis hin zum Festplattenrekorder oder gar dem TV selbst an allem. Hmmmm. Nun hat der Herr F. vorgestern erstmal auf eigene Faust die Schüssel angeschaut, nachdem beim Test wieder die üblichen Sender nicht sendeten. Und siehe da: sie hatte am Empfänger einen grünen Überzug aus Algen – auch das ist wohl diesem patschnassen Jahr geschuldet. Den hat der Herr F. entfernt. Seither funktionieren erstmal alle Sender tadellos. Mal abwarten, ob’s Zufall ist oder so bleibt.

 

Repariert! No.1

Kennt Ihr das auch, diese Phasen des kaputtgehens? Bei uns ist gerade eine solche angebrochen. Dies hier allerdings ist eher eine verschleppte Reparatur: man freut sich ja in diesem Sommer, wenn das Thermometer warme Zeiten zeigt, aber dauerhafte 40°C seit dem Frühjahr? Hmmmm, da stimmt was nicht!

Jetzt ist der Sommer zuende, aber endlich hab ich mich aufgerafft zu tun, was ich seit langem wollte: unsere Wetterstation ab- und aufzuschrauben.

Natürlich (?) hab ich an Fotos erst gedacht, als es fast zu spät war, und man sieht das entscheidende nicht: hinterm Zifferblatt ist ein kleines Kästchen mit spiralförmiger Metallfeder, die sich ausdehnen und zusammenziehen soll. Die war, Spinnen, Asseln und Rost sei dank, fest. Im Haushalt gibts Tücher, alte Zahnbürsten und Puste, den Gästen sei Dank gab es Kriechöl, und schon bewegte sichs wieder. Nach nunmehr fast 14 Tagen kann ich sagen: tatsächlich, wir können nun wieder zuverlässig die Temperatur ablesen! 14 statt 40°C – erfreulich ist das nun nicht wirklich. Aber immerhin korrekt *g*

Derweil brachen uns reihenweise die Gartenstühle zusammen, kein Wunder bei diesem nassen Sommer. Zwei von dreien hat der Herr F. inzwischen wieder hingekriegt, mit dem dritten wissen wir noch nicht so recht. Aber davon ein anderes Mal.


Es gibt eine monatliche Sammlung von Reparatur-Anleitungen zum mitmachen, FixIt heißt sie, und ich werde dies dorthin verlinken. Hier ist eine Übersicht über all die Monats-Sammlungen, falls Jemand was reparieren möchte und Anleitungen sucht…: klick

Des Herrn Zimmer

Dies ist die Fortsetzung von hier

2006 bis 2007: noch wohnte ich allein im Haus, da habe ich – und hat der Herr F., immer, wenn er zu Besuch war – Tapeten abgekratzt, den Fußboden von den Faserplatten, die draufgeschraubt waren, befreit, die Leimfarbe unter den Tapeten abgekratzt …. der Herr F. bekam zum Geburtstag die renovierte Vitrine in der Rigipswand. Ich hatte, damit er’s auch merkt, ein großes Herz drumherum gemalt (das Bild ist leider nirgends auffindbar) und einen Pfeil aus brennenden Teelichtern auf dem Boden darauf zeigen lassen (man sieht sie noch auf dem Leimfarben-Kratz-Foto in der Nische stehen) – aber er hat es trotzdem nicht gemerkt, sich aber sehr über das Herz gefreut *gg*

Direkt nach dem „Umzug des Grauens“ im März 2007 (glaube ich) – aber der ist eine andere Geschichte, muß ich Euch unbedingt mal von erzählen!! – war das 1. freie Wochenende dem Bodenschleifen gewidmet. Flur und des Herrn zukünftiges Zimmer. All das sieht man in dieser Diashow:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und dann, als alles fertig war, konnten wir streichen und der Herr F. konnte sein Zimmer beziehen:

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Das mit dem Sofa musste sein, weil sein altes nach dem Umzug – muß feucht geworden sein – nicht mehr zu stinken aufhörte. Schwund ist immer….. aber ehrlich gestanden war das 50er-Jahre-Teil zwar hübsch, aber auch unbequem 😉

Ja, und damit ist endgültig Schluß mit dem tag „Umbau ’06“ – und, glaube ich, insgesamt mit den alten Renoviergeschichten….. ich denke, Alles ist jetzt hier im Blog zu finden. Und derzeit gibt es keine größeren Vorhaben, auch wenn hier und da schon wieder ein kleiner Renovierungsstau Fuß fassen will…..

Schlafzimmer

Dies ist die Fortsetzung von diesem Beitrag

Ich erinnere mich lebhaft:

  • Unendlich viel schleifen und streichen stand an, damit die Türen und ihre Rahmen nicht mehr dunkelbraun mit weiß waren und dicke, abplatzende Lackschichten verschwinden konnten (Jan/ Feb.2006)
  • „Das ist die schmutzigste Baustelle, auf der ich je gearbeitet habe“, sagte der helfende Freund. Klar – ich habe absolut nicht eingesehen, wieso ich auch noch täglich den neu entstandenen Baudreck wegmachen hätte sollen. Sysiphosarbeit…. aber normalerweise macht MAN das halt.
  • Unter dem Teppichboden fand sich ein tadelloser Holzboden, versiegelt mit einem so guten und harten Lack, daß ich einfach nur ein paar Teppichrückeitenreste abschaben musste- fertig
  • Schwieriger war die holzvertäfelte Wand. Ich hatte keine Lust auf Sauna-Look, aber vor dem grundieren und lackieren stand eine lange Zeit des fugenverschließens, um nachher, bei cremefarbenem Anstrich, nicht überall, dunkle Spalten, Risse und Löcher ansehen zu müssen.(Juni bis Nov. 2006 – alle Anstriche samt Spachtelei)
  • Und dann der große Tag: der Herr F. war länger nicht hiergewesen. Ich hatte still und heimlich das Schlafzimmer fertiggemacht, unsere Matratze nach oben geschleppt – und als er dann kam, der Herr, und erschöpft von der Tour München-Angeln sein müdes Haupt betten wollte – da stand er im kahlen Gespensterzimmer – DAS Gesicht ist erinnernswert, das sag‘ ich Euch *gggggggggggggg*  Ich führte ihn dann hinauf in unser neues Schlafgemach – schön war das und ich stolz wie Oskar! 🙂
  • Erst mit dem Umzug des Herrn F. ein halbes Jahr später wurde das Schlafzimmer dann auch möbliert: Bett, Nachtkästchen und Lampe sind seine. (April 2007)

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Mannmann, daß das auch schon wieder zehn Jahre her ist!!!

Ankleide

Ebenfalls 2006, nachdem das neue Dach fertig war, habe ich den kleinen, schrägen Raum hergerichtet, der zur Ankleide werden sollte. Auch da hatten die Mieter nicht Bescheid gegeben, daß es durchleckte 😦 Zum Glück war noch kein größerer Schaden entstanden, aber wie man so leben mag (zumal es auch im Wohnzimmer unterm Fenster einen riesigen feuchten Fleck gab) das verstehe ich einfach nicht.

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Da war schon was zu tun, damals *gg*…. aber es war auch ein echtes Fest, als dann zB die Bilder auf den Wänden zum Vorschein kamen. Und die Schufterei hat Spaß gemacht. Außer der Auskleidung der Abseiten *gg* Da hab ich gewartet, bis der herr F. zu Besuch war, zu 2. ging das leichter, mit messen, zuschneiden, kleben – im liegen… Wir haben sie mit Regalfolie versehen, weil sie nach hinten, zum Dach hin, allerhand große Spalten haben. Das Dach ist ja isoliert, aber den Staub will man ja nicht auf den Klamotten haben…
Lange Jahre hab ich gesagt: gern nochmal! Inzwischen denke ich anders, ich hätte derzeit die Kraft und Energie nicht, auch der Körper mag nicht mehr so mitmachen wie vor zwanzig Jahren.

Das Zimmerchen liegt neben dem Schlafzimmer und beherbergt nun mehrere Regale für unsere Kleidung. Und in den Abseiten sind Decken und solche Textilien, die nicht so oft benutzt werden.