Nie zuvor!!! :-)

Nie zuvor habe ich Mitte Oktober stundenlang nur in Unterbüx in der Sonne gesessen, während ringsum Blätter raschelnd im warmen Wind tanzen und die noch übrigen in den Bäumen vor einem strahlend blauem Himmel in allen Farben leuchten.

Seht Ihr die tanzenden Blätter? 🙂

Gestern haben wir unser Retro-bluetooth-Radio ins Fensterbrett gestellt und als Sahnehäubchen obenauf zu alldem auch noch gute Musik genossen, abends gegrillt und das wohl letzte Lagerfeuer des Jahres gemacht.

Alle (dringend nötigen) Arbeiten werden in die Morgen- oder späten Abendstunden oder, wie das schnippeln von Gemüse, nach draußen verlegt, denn es wäre Sünde, dieses Wetter nicht draußen zu nutzen!

Kein gelbgetrockneter Rasen, sondern jede Menge Blätter!

Lustiges Detail: nach über zwanzig Jahren wird erstmals klar, daß es Mitte Oktober erst ab 10:15, also nach der Frühstückszeit die schon niedrig stehende Sonne über die gegenüberliegenden Bäume und Häuser schafft. Haben wir noch nie zuvor drauf geachtet, war ja immer egal, denn im Oktober draußen frühstücken? Eh nicht möglich!

Auch heute nicht möglich: gute Musik nebenher. Der Nachbarsjunge hat dröhnende Hiphopbässe laufen. Da kann unser Radio nicht mithalten, obwohl des Nachbarn Fenster geschlossen ist. Ich fühle mich an meine 18plus-Zeiten erinnert, bloß daß damals in ebenso ohrenbetäubender Lautstärke Led Zeppelin und Co liefen *gg* Aber mit Hiphop kann ich gut leben. Wie ungeheuer gut, daß er nicht Techno hört! Das hätte uns schon aus dem Garten vertrieben, oder wir hätten „böse alte Nachbarn“ spielen müssen, eine Rolle, die uns nicht liegt.

 

 

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Der Sommer ist zurück!

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*..und wech, raus zu den sonnigen 24°*

Heute:

Ofen angemacht, zum ersten Mal wieder.
12°, es gießt und stürmt, aber in meiner (Wohnzimmer-)Höhle ists jetzt kuschelig warm.

Wo war das noch gleich, Herr F.? Ravensburg? Ulm?

 

Sebastian

Wir sind grad mittendrin in Sturmtief Sebastian. Orankartige Böen bis 115 km/h sind angesagt. Das bei voller Belaubung der Bäume und wochenlang aufgeweichtem Boden, außerdem seit zwei Stunden Starkregen.

Hab schon etwas Schiß.

Krank sein hilft da: seit heute Nacht Halsweh, brennende Augen, zitterig – Erkältungsbeginn. Wie gesagt, das hilft, weil man mit seinem Körper beschäftigt ist und weniger zum unken kommt. Bisher hätt noch alles jotjejange, auch auf dem (wegen „kränklich“ verfrühten) Heimweg vonne Arbeit waren noch keine gekippten Bäume oder abgedeckten Dächer zu sehen.

Warten wir’s ab…. ich geh jetzt aufs Sofa.

Herbstwärme

Gestern war’s toll: warm, sonnig und wenig Wind. Um diese Jahreszeit ist unser Garten allerdings selbst bei solchem Premiumwetter kaum nutzbar. Das Laub ist zu großen Teilen noch an den Bäumen, und die Sonne steht zu niedrig, um durch die Lücken zu scheinen. Gestern nun hab ich im Hof Holz gespalten, und da fiel mir auf: dort, im Hof, war es richtig windstill, während im Garten das kleine Windchen kalt wehte, und die Sonne schien um die Mittagszeit durch eine Lücke zwischen Birke und Nachbarshaus – also gab es eine Premiere: in über zwanzig Jahren Villa Fjonka hab ich noch nie im Hof Kaffee getrunken. Aber jetzt, mit dem Herrn F. im Schlepptau. Und dem Katzenkratzbaum als einhändig zu transportierendem Tassentisch 😉 Das fand der Dicke spannend und hat ausgiebig gekratzt – schade, daß ich die catcam vergessen habe, und auch die normale Knipse liegt brav auf dem Tisch rum…. deshalb gibt’s nur eine gemalte Katze als Illustration – aber eine sehr schöne. p1110712Letztlich entdeckt auf der Treppe neben der Dänischen Bibliothek in Flensburg. Ich kann schonmal verraten: sie blickt sich zu einer weißen Zweitkatze um – aber die gibt es hier erst ein anderes mal zu sehen 🙂

Heute ist der Spaß mit dem Wunderwetter vorbei, es windet kräftig und die Wolkendecke ist dicht. Aber vielleicht soll nachmittags wieder die Sonne hervorkommen. Schön wär’s ja, denn eigentlich wollte ich Quitten sammeln gehen. Für Quittenbrot. Die Zeit ist reif, das merke ich schon daran, wie häufig seit 14 Tagen mein Bericht vom Quittenbrot ohne Zucker aufgerufen wird…

 

Herbst, golden.

Ein Geschenk zum Herbstanfang läßt mich nach wie vor jedesmal schmunzeln, wenn ich dran vorbei komme. Von unserer neuen Putzfee :-)

Ein Geschenk zum Herbstanfang läßt mich nach wie vor jedesmal schmunzeln, wenn ich dran vorbei komme. Von unserer neuen Putzfee 🙂

Herbstsonne hinterm Perückenstrauchblatt. Schön!

Herbstsonne hinterm Perückenstrauchblatt. Schön!

Das mit dem „goldenen Herbst“ ist allerdings jetzt vorbei. Regen, Sturm… eben richtiger Herbst. Der goldene kann  gern nochmal vorbeigucken! Er ist herzlich willkommen!!


Zum Thema Ab.: leider war’s dann doch nicht so konkret. Vorgestellt bei der Flüchtlingshilfe, aber derzeit wäre es ein „er kann kommen und eigentlich ist immer Irgendwer da, der schon helfen wird“ Das wiederum scheint weder dem Mann, mit dem wir sprachen noch mir besonders sinnvoll, es sollte schon eine feste Person sein. Die aber muß erst noch gefunden werden. Morgen sei Ehrenamtsmesse, es gäbe bereits 30 angemeldete Gespräche mit neuen Hilfswilligen, und die wollen erfahrungsgemäß, was ihnen in der Flüchtlingshilfe in FL (aufgrund der Strukturen) oft nicht geboten werden kann: einen festen Platz, ein festes Projekt. Nun gibt es ein festes Projekt: Ab. *gg* Insofern ist der junge Mann zuversichtlich, morgen etwas vermitteln zu können. Er meldet sich.

Abwarten.

Meditatives wurzelbuddeln

Heute hab ichs wiedermal geschafft:

bin – Wetter: windstill, eben zu kalt zum sitzen, wolkig mit Sonnendurchbrüchen – durch den Garten geschlendert, um mich dann anderthalb Stunden später mit solchen Händen

so schrumpelig sind sie allerdings immer....

so schrumpelig sind sie allerdings immer….

und diesem Ergebnis

p1110727

vor dem hintersten Beet wiederzufinden ….

Fast alles, was da liegt, ist Pfefferminze. Aber kein noch so blutiger Gartenanfänger (und schon gar keine gierschgewohnte Fjonka) kann sich einbilden, daß diese anderthalb Stunden und diese Rhizomberge nun irgendwie bewirken würden, daß im nächsten Jahr merklich weniger Pfefferminze alles andere überwuchert – schließlich muß man nur mal eine kleine Schaufel fünf Zentimeter tiefer als ich gewirkt habe in den Boden stecken – um ein Geflecht weißer Pfefferminzrhizome freizulegen, das völlig unbeeindruckt von meinem wüten darauf wartet, im nächsten Jahr ordentlich auszutreiben *g*

Was soll’s – nichts macht den Kopf so leer wie wurzelbuddeln im flow, nichts ist so befriedigend wie ein Berg entfernter Rhizome – und ein wenig Luft bekommen die anderen Pflanzen ja doch….

Vor unserem Urlaubswochenende habe ich übrigens noch fix die Kreten von meinem Bäumchen geerntet – höchste Zeit:

die Farbe? Habe mal wieder meine Knipse nicht verstanden, offenbar...

die Farbe? Habe mal wieder meine Knipse nicht verstanden, offenbar…

Lecker Marmelade von immerhin 750g (nach entfernen der Kerne)

Und jetzt:

p1110732

 

9/12

P1110266Welch ein Unterschied zum letzten Monat!

Inzwischen gab es die hier typischen Herbststürme, diesmal allerdings verbunden mit sehr untypischen Temperaturen (bis 14°C!), und unsere Hauswand ist dementsprechend kahl.

Im Garten blühen noch Astern, allerdings sind sie ziemlich angeschlagen. Auch die Herbstzeitlosen sind jetzt durch, die Blütenblätter liegen schlaff am Boden.

So schön!!!

Was für ein Tag, der heutige 🙂

  • ich konnte gut schlafen (in den letzten paar Wochen wieder eine seltene Freude)
  • als ich aufwachte, sah ich schon durch die Rollospalten: es sonnt!
  • aufgestanden – oho! Eingeschlafen bei Sturm und Regen, jetzt (und den ganzen Tag über) herrlicher Sonnenschein und blauer Himmel
  • Biens fliegen und sammeln Pollen, wir machen den Garten winterfest – ein paar Regenrinnen geleert, den Gartenschlauch abmontiert, den Wassertank auf „Winter“ umgestellt – sowas halt
  • nachmittags dann los, wir sind spazierengelaufen, durch Wald und Feld (nicht allzu weit, aber doch) und haben uns Faulück angeguckt (demnächst auf IHREM Schupfen-Blog: ein neuer Dorfspaziergang!! *gg*) Wirklich schön, im November bei milden 14° ohne Wind in der Sonne – sehr fein!
  • nach etwa drei Stunden wurde es dann merklich kühler, weil die Sonne so langsam niedriger stand. Wir sind dann weitergefahren zu den drei Irakern (Überraschung!!)
  • Und da waren wir bis eben, und das war ungemein fröhlich, entspannt und nett. Wir haben arabisch gelernt 😉 (Ani whe Ente – Ich und du, Ente dschamil: Du hübsch – an den Herrn. Ente dschamile: Du hübsch – an die Dame….daß das arabische „Du“ hier, im deutschen, ein Federvieh bedeutet hat für allerhand witzige Wortspiele gesorgt) Aber wir haben auch durchaus ernsthaft am deutschlernen interessierte Männer erlebt, die mehr gelernt (und auch zT aufgeschrieben) haben als wir. Ich hatte die welcomegrooves ausgedruckt und als CD mit, aber leiderleider: das CD-Gerät, das ich dot stehen sah war nur ein Kassettengerät! Trotzdem hat auch der Ausdruck schon Anklang gefunden, und bis Dienstag hab ich das locker noch auf Kassette gezogen, dann können sie auch ohne Kurs oder uns an ihrer Aussprache arbeiten. Wir haben Tee getrunken (Tee = Chai – egal, was für Tee) und Wasser (aber das Wort dafür hab ich schon wieder vergessen). Für großes Erstaunen hat gesorgt, daß es hier Schnee geben kann (HERE? In *am A*** der Welt*???????? Really here????) und Eis. Und daß wir 30° als heiß empfinden. Ich – ICH, die ich früher den Spitznamen „Frostbeule“ trug – saß in der Stube nachher im T-shirt und schwitzte, so warm hatten die drei es da…. und daß es heute mit 14° viiiiiel zu warm war für November, das konnten sie kaum glauben (normal colder? 5 or 0° – SO cold?) Sehr schwierig ist übrigens für Iraki die Aussprache des Ü (Ö geht, Ä ist kein Problem) Das mußten wir bei jedem neuen Wort mit ü wieder neu üben. Uben? ÜÜÜÜÜÜÜÜben uuuuuben  sag üüüüüüü   üüüü? Ja, that’s it, ü! Üben!!!

Ein schöner Herbst-Sonntag, das – einziger Wermutstropfen: immer noch – seit Wochen jetzt schon – ist mir immer wieder koddrig und übel. So auch leider heute den halben Tag lang. Aber nuja, irgendwas ist immer….

Gähnen…

...und das werde ich dann wohl auch mal ein Weilchen tun...

…und das werde ich dann wohl auch mal ein Weilchen tun…

… ist die Äußerung, die mir derzeit am häufigsten über die Lippen kommt. Und wer (außer wenn Lohnarbeit ansteht) hauptsächlich gähnt, dem fallen nicht unbedingt die Blogthemen zu. Was soll man auch schreiben, wenn man die Tage zwischen Sofa und Küchentisch, zwischen Buch und Essen vorbeigehen läßt?

Nieselregen, der seit über einer Woche fast ununterbrochen aus grauen, tiefhängenden Wolken sprüht, hat die Sache nicht besser gemacht –  zwar war ich die Tage schon wieder ein Weilchen im Garten (der Dunst hing höher, es kam sogar mal kurz die Sonne raus, und ich habe ordentlich Stauden abgeschnitten sowie den Strauch-Efeu* eingesetzt, den ich vom Herrn F. zum Geburtstag bekommen hatte), aber danach kamen auch schon wieder die nächsten tieferhängenden Wolken und Nebel zogen auf…. dann blieb es zwar ein Weilchen trocken, und warm auch mit 12-14°, aber an allen meinen Frei-Tagen war es dabei stockfinster-zugezogen. Und an denen, an denen ich arbeitete: goldener Herbst. Pechfjonka.

Seit anderthalb Wochen ist die Tageslichtlampe wieder in Gebrauch. Aber noch wirkt da nichts, und bis es so weit ist, halte ich dann wohl besser einfach mal die Klappe! 😉

Also – bis in Bälde denne! (Wobei, ich kenn’s ja schon: immer, wenn ich bisher angekündigt hatte, daß da jetzt mal ein Weilchen nix passiert – dann floß mir danach prompt wieder die Feder über; man wird sehen *g*)

Diesen Beitrag habe ich am 18. Oktober verfasst – seitdem ist so viel passiert**, daß ich ihn immer wieder vor mir hergeschoben habe – ich vermute also, daß Ihr auch nun weiterhin keine Blog-Pause bekommen werdet *ggggg*


*wen der Strauch-Efeu interessiert, der sollte auf der verlinkten Seite herunterscrollen bis zu den Fragen von Kunden! Da stehen die entscheidenden Hinweise, die auch uns bewogen haben, diese ganz besondere Pflanze in den Garten aufzunehmen!

** naja, „passiert“ 😉 was man so „passiert“ nennt. Aber immerhin immer wieder was, das aus mir raus ins Blog wollte. Und mehr muß auch garnicht „passieren“, meiner unerheblichen Meinung nach – mir reicht das so durchaus aus.

 

8/12

Momentan reicht ein Monatsabstand garnicht aus, um zu zeigen, was gerade geschieht. Deshalb habe ich mal einige Bilder zwischengeschoben 🙂 – Mauszeiger über das Bild fahren = Datum sehen können. Das letzte ist gleichzeitig das Zwölftelbild, man sieht: es blüht fast nix – eine Sorte Herbstzeitlose, 2 Sorten Astern (die anderen noch (noch!!) nicht, wer weiß, ob sie’s überhaupt noch bis zur Blüte schaffen)  Edit: das mit dem „nichts“ stimmt eigentlich nur aus dieser Perspektive. Gestern kamen wir mal über‘ n Gehweg ran ans Haus, und da sah es recht bunt aus: der Schlangenkopf blüht noch immer, einzelne Mädchenaugen, cremefarbene „keineAhnungwiedie heißen“ haben sich sogar versamt und es gibt noch eine dritte, weiße Aster, die auch blüht.

Ein Zwischen-Bild fehlt leider – ich habe meinen Rucksack samt Fotoapparat, auf dem das noch war, auffe Arbeit vergessen. Ich werde es „die Tage“ noch einfügen, wer also nochmal gucken mag, der möge das tun 🙂

Edit: falsch erinnert- kein weiteres Bild auf dem Apparat, der inzwischen wieder im Hause ist.


Aussortiert: zwei Decken, waren unten als „Maler-Decken“, nicht schön, deshalb für Sozialladen und Co. ungeeignet, aber noch nicht verunreinigt. Und dann habe ich mitgekriegt, daß meine Bauchtanzlehrerin Handtücher, Decken, Boxen für die „Puszta-Hunde“ sammelt, über die auch sie ihren Zweithund bekommen hat. Man mag von solchen Weitweg-Tierrettungsaktionen denken, was man will (ich persönlich denke, daß unsere Tierheime hier voll genug sind und zumindest GELDspenden hier mehr erreichen können, weil sie nicht in Reisekosten gehen), aber ich finde schon prima, daß die Leute sich so engagieren – meine Decken werden dort jedenfalls ein sinnvolles Zweitleben führen können 🙂 Außerdem tun diese Leute auch etwas für Hunde dort in Ungarn. Siehe hier. Falls also doch Jemand meint, Geld geben zu wollen…. bittesehr 😉

Das wollten wir schon seit drei Jahren…

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Wir sind beide fix und fertig, dabei hat der Herr F. mehr Kondition und Kraft bewiesen als ich. Da wir das Teil auf den Acker hinten haben fallen lassen, mussten wir aber auch heute gleich alles wegschaffen. Schließlich kommt der Bauer sicher bald und will den Acker umbrechen….

Warum wir das seit drei Jahren verschieben? Damals sagte uns der Baumpfleger, daß diese Erle ziemlich am Ende sei, und seither wollten wir sie im Winter, wenns mal alles hartgefroren ist, fällen. Aber entweder war es nicht gefroren (und dann hätten wir dem Bauern seine frische Saat kaputtgemacht, der säte in 2 von 3 Jahren nämlich immer schon im Herbst Korn ein), oder es war so viel Schnee, daß wir keine Meinung hatten, anzufangen. Jetzt also den Urlaub nutzen und zwischen Ernte und Aussaat schnell fällen, den Baum. Und tatsächlich hatte die Erle ja auch schon einen großen, sehr morschen Kern – so morsch und humushaltig, daß ich in das unterste Stück (außer dem Stumpf), zu sehen auf dem letzten Bild, gleich eine Hängeglockenblume eingepflanzt habe *g* Der Rest wird Brennholz.

Das ganze war wirklich harte Arbeit – wir haben ja nur eine kleine Elektro-Kettensäge, und da ist es ganz schön schwierig, die dicken Stammteile überhaupt durchgesägt zu kriegen. Und Unmengen kleine Äste abzuknipsen gab es auch, obwohl diese Erle, vorher betrachtet, im Vergleich zu ihren Nachbarn eigentlich nur ein kleiner, schmaler Stecken mit sehr wenigen Ästen war.

Aber jetzt ists geschafft, und morgen – am letzten Urlaubstag des Herrn F. (ich habe noch zwei hintendran) machen wir gaaaaaaanz sutje. Ist schon beschlossen!

7/12

September

September

Vorgestern – ja, vorgestern, da war noch einmal Spätsommer. In Eckernförde saß ich mit a im Windschatten am Strand in der Sonne, im T-shirt. (Raus aus dem Windschatten, und man wünschte sich sofort die Vließjacke plus Mütze – aber auch nur direkt am Wasser. wo der Wind weiße Schaumkrönchen auf die sonst so ruhige Ostsee pfiff)

Abends dann das Letzter-Abend-Essen mit teff und dem Grafen – wie schnell so eine Woche vorbeigeht…. – als wir aus dem Restaurant kommen, ist es schon stockfinster, aber noch einmal kann man im Innen-Dreß ohne Frösteleien zum Parkplatz laufen, ein Spätsommerabend.

Gestern dann musste ich mir eine Regenlücke suchen, um das Foto zu machen. Und der Ofen ist an. Man sieht erste rötliche Schimmer an den Weinblättern am Haus, Montbretien und Strandastern sind die Blumen der Stunde – und natürlich der Schlangenkopf, dem ich das ausbreiten nicht mehr verwehren mag, seit ich sehe, wie unsere Bienen jede Sonnenminute nutzen, um sich in seine Blütenköpfe zu zwängen.

P1110150Bei unseren beiden Pflegevölkern arbeitet der Nassenheider Verdunster. Im Liegenvolk merkt man, daß es bitter nötig ist: 89/120/ 310 sind die an den ersten 3 Tagen gezählten toten Milben. Sonnen-und Mondvolk brauchen keine weitere Behandlung; jetzt, nach Ende der „Wartezeit“, waren mal keine, mal eine Milbe tot in der Windelschublade. Bei den Sternchen sind wir unsicher. Es fielen täglich 3-4 Milben; wir sind noch uneins, ob wir ihnen bei diesen Zahlen eine Zweitbehandlung zumuten sollen. Ansonsten scheint es allen Bienen recht gut zu gehen. Das Sonnenvolk ist das kleinste, aber ich denke, es ist groß genug, daß es den Winter wird schaffen können, sofern Frau Königin fit bleibt – aber das ist ja eh immer die Grundvoraussetzung für alles…. Ende des Monats werden wir zur Sicherheit nochmal wiegen, aber eigentlich sollten alle Völker genug Futter haben um gut und satt den Winter zu überstehen, selbst wenn es ein langer, kalter werden sollte.

Menno!

Irgendwie war es ja klar. Aber trotzdem muß ich jetzt mal jammern:

Einer der helleren Momente. Seht Ihr die Regen-Schnüre?

Einer der helleren Momente. Seht Ihr die Regen-Schnüre?

nach einem schlechten Sommer gab es pünktlich an unserem 1. gemeinsamen Urlaubstag (das Wochenende war ja noch recht gut) den angekündigten Temperatursturz gen Herbst, und jetzt haben wir unseren Sommerurlaub, den wir aus beiderbetrieblichen Gründen erst jetzt nehmen konnten, bei Regen, Sturm, dunklen Wolken. Okay, das wäre den ganzen Sommer weitgehend so gewesen – aber jetzt hats auch noch unter 15°. Da bringen mir auch Wolkenlücken nichts

Der Vorteil: auch lang aufgeschobene Dinge wie Keller saugen, ein Regalbrett nachstreichen, Bilder aufhängen werden jetzt erledigt. Der Nachteil: sie werden unmotiviert und k.o. erledigt (außer dem Bilderhängen, darüber konnte ich mich freuen). Den 2. Tag sitzen wir schon drin (gestern und heute kein Fuß vor der Tür) und selbst zu Draußen-Dingen, die man tun KÖNNTE (wie Stadtbummeln) kann ich mich bei dem Wetter einfach nicht aufraffen. Unsere Besucher tragen es tapfer (sind im Moment zB in Husum) und lassen sich nicht verdrießen. Ich mich schon.

Bis vorhin gabs noch einen superspannenden „Rizzoli/Isles“ zum Trost. Den hab ich jetzt auch ausgelesen, und jetzt muß ich zusehen, daß ich mich für morgen aus der wetterpassigen Stimmung raushole und aufraffe, sonst werde ich unleidlich. Das kenn ich schon – mehr als 2 Tage Sturm Schlechtwetter plus nix zu tun und keine Lust sind fatal….

Hat wer ’ne gute Idee für morgen? Ich hab schon Veranstaltungshinweise gewälzt, aber alles, was reizt, ist nächstes Wochenende …

Die Wettervorhersagen sagen: es bleibt so.


Aussortiert: als hätten wir nicht vorgestern Schrott weggebracht – da steht wieder ein Eimer voll, den ich beim kellersaugen aussortiert habe und den wir nun wegbringen müssen….