Verwöhnt!!!!

Die Herren und Damen Amsel habe ich offenbar zu sehr verwöhnt – DAS kenne ich ja schon:

So bleibt ein Apfel lange liegen, nur wenn einige Tage kein Nachschub kommt, wird die Schale auch aufgepickt

aber DAS ist echt der Gipfel …. *ggg*

(Erkennbar? Das Kerngehäuse schwebt, ringsum freigepickt, am Stielansatz hängend mitten im freien Raum)

Gleichung ohne Unbekannte

Februar + sonnig + Sonnabend vormittag auf dem Dorf = Kettensägendröhnen aus allen Richtungen.

Ach, es ist einfach herrlich!

Am Montag nach den drei Prasselregen-Sturmtagen scheint die Sonne, der Wind hat einigermaßen nachgelassen, und es ist frühlingshaft warm. Die Vögel singen schon, die Winterlinge öffnen erstmals ihre Blüten, Krokusse spitzen schon farbig hervor (aber noch geschlossen), und nach drei Stunden draußen sehe ich so aus:

Komisch, in echt ist das alles immer viel doller *gg*

Und der Garten sieht so aus:

die Totholzhecke ist schon viel höher, dem Sturm sei Dank 😉

und viel länger ist sie auch, sie geht jetzt bis zum 3. Baum, soll aber noch länger werden. (Stand Ende 2018: Ende links, auf dem Foto hinter den Zweigen des Vordergrund-Buschs) Da die Nachbarn in Richtung „wir“ ihre Schmuddelecke haben (das ist okay, so haben wir unsere Ruhe, und ich würde sie an deren Stelle auch dorthin packen, so wie die Grundstücke liegen. Ich meine das also überhaupt nicht als Kritik, nur als „isso“), ist das hübscher für uns und eh besser für Tiere.

Weiter hinten dann erhöhe ich den kaum noch sichtbaren Wall mit den Grassoden – all dies (es ist über kniehoch) kommt nur aus…..

dem winzigen Stückchen, das man rechts braun liegen sieht und dem spatenbreiten Graben, der davon abgeht. Wo soll ich bloß mit all den Grassoden noch hin? (das ganze Dreieck zwischen Ende Graben, ausgehobener Dreiecksspitze und Blättern (die das jetzige Beet anzeigen) soll noch ausgehoben werden….)

Außerdem habe ich nur von diesem Streifen zwischen Wand und Weg drei Schubkarren (!) voller Blätter und Immergrün entfernt. Warum? Weil das ein bei uns rarer geschützt-sonniger Platz ist, den das Zeug sowas von überwuchert.

Endlich also mal wieder draußen, das erste Mal „so richtig“ in diesem Jahr. Unser Dicker kam auch zwischendurch dazu, guckte neugierig, was ich da rumgrusche und fegte im vollen Galopp quer durch den Garten. Und auch einige Bienen ließen sich sehen – die Kotblase drückt wohl ….

Zwischendurch wurde ich von einer Hunde-Gängerin angesprochen, sie hatte die Bienenstöcke im Garten gesehen – ob wir wohl Honig hätten? Ein netter Schnack übern Zaun, und sie möchte mehr wissen, wenn sie mal mehr Zeit hat.


Dienstag. Wunderbarerweise ist es heute ganz genauso schön draußen! Die Folge: jetzt, um 10 Uhr 14, bin ich schon ein wenig k.o. von vielen Karren voller weggefahrener Blätter aus dem Staudenbeet/ Vorgarten. A propos Blätter – da hadere ich ja seit Jahren schon mit mir…

Engel links, Teufel rechts (hier: Insektenliebhaberin links, Pflanzenliebhaberin rechts)

rechts: „los jetzt, Fjonka, diese Massen von Laub ersticken Dir jeden Winterling und Krokus, wenn Du die jetzt nicht wegmachst!“

links: „aber denk doch mal an all die Insekten, die jetzt da überwintern, denen Du den Garaus machst! Und außerdem können die Frühblüher das ab, die wachsen ja in der Natur auch im Wald, wo Niemand ihnen Laub wegharkt“

rechts: „okay, die schon, aber was ist mit all den Stauden, die Du ja extra an die Sonnenplätze gepflanzt hast – DIE sind das nicht gewöhnt!“

In diesem Jahr lautet der Kompromiß wie folgt: vorne, im „Sonnenbeet“ habe ich viele Karren voll mit Blättern und dicht sich hinlegenden Staudenresten zB von Iris und Montbretien entfernt, aber keine Stengel abgeknickt – wer das drüberharken übersteht (und das sind erstaunlich viele) darf samt evtl drin überwinternder Insektenlarven stehenbleiben. Alle anderen Beete sind eh Schattenbeete – da müssen die Pflanzen das abkönnen, wenn Laub draufliegt (UND dort liegt eh weniger Laub – vorne, zwischen den Buchenhecken, fängt sich das immer richtig heftig)

Jetzt also erstmal ein wenig schreiben, dann ein Käffchen in der Wintergartentüre (auch ein Kompromiß – da ists geschützt, jetzt sonnig und von hinten warm) und dann ab in den Graben 😉 Denn ab eins ists vorbei mit der Gartenfreude: nachmittags gibts anderweitig Programm ….

Es war einmal….

… ein großartiger Sommer. Hier ein paar Erinnerungsfotos *SEUFZ*

Kopf hoch…. der nächste Sommer kommt bestimmt!!!

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Boah ej —-

wat’n Sauwetter heute!

Prasselnder Regen bei Sturm, annähernd orkanstark. Nuja – ich hab gearbeitet von 7:30 bis 15 Uhr, muß jetzt nix mehr außer entspannen, und das ist bei Ofenwärme, SPIEGEL und (später) TV doch recht gemütlich….

Und Ihr so?

Futterstelle, Momentaufnahme

Täglich:

  • mehrere Blaumeisen
  • mehrere Kohlmeisen
  • Dora*
  • Feldsperlinge, eine ganze Horde
  • Haussperlinge, wechselnde Menge

An frostigen Tagen zusätzlich:

  • Buchfinken, meist 2-3
  • Zwei Distelfinken 🙂
  • ein Rotkehlchen

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*Dora: die Amseldame mit Ring hat inzwischen einen Namen

Seit kürzerer oder längerer Zeit vermißt:

  • Kleiber
  • Schwanzmeisen
  • Buntspecht
  • Eichhörnchen
  • Sumpfmeisen
  • und andere Finken – auch und vor allem die Grünfinken, die bis in den Frühsommer ständige Gäste waren, hab ich schon lange nicht mehr gesehen

Dompfaffen und mehr Buchfinken sind im Hof zu finden, da muß es noch richtig Schnee geben, daß die zur Futterstelle kommen

 

Zu früh!,

rief ich nachmittags den beiden gelben Krokussen zu, die aus der Wiese leuchteten.

Sie haben nicht auf mich gehört, und jetzt? Jetzt werden sie im frisch gefallenen Schnee versinken, dem ersten in diesem Jahr für uns.

Abend –

bei Eutin gefunden

Gestern abend wollte ich zu Bett, habe aber nochmal kurz das Fenster geöffnet, um frische Luft in das Ofenwarm zu lassen. Diese Luft war so klar und kalt und gut, daß ich mich angezogen habe und rausgegangen bin.
Draußen war es sternenklar und dunkel.
Letzteres allerdings erst, als ich ein gutes Stück gelaufen war, raus aus dem Dorf – die Lichtverschmutzung ist groß: an der Hauptstraße Peitschenlampen, im „Neubaugebiet“ aus den 80ern (glaube ich) kleine, grelle Straßenlaternen. Dazu Bewegungsmelder, übrige Weihnachtsbeleuchtung, Hauslampen und natürlich das Licht, das aus Fenstern fällt. Letzteres das einzige mit Nutzen, denn auf dem ganzen Weg hin und zurück bin ich nicht einem Menschen begegnet. Und ich selbst hätte es lieber dunkel gehabt.
Dann stand ich also draußen, in der kalten, klaren Luft, Blick nach oben, und bewunderte die unzähligen Sterne. Auch die Milchstraße war gut zu erkennen. Kein Wind wehte, es war still und dunkel – wunderschön! Eine ganze Weile stand ich und guckte, bis der Nacken zu schmerzen begann.
Also drehte ich um und ging zurück nach Hause. Ich sinnierte grad so vor mich hin, wie schön es doch wäre, wenn die neue Arbeit so angenehm bliebe, wie sie begonnen hat, da schoß eine Sternschnuppe vor mir über den Himmel.

……..Tiefes durchatmen……

Genauso passiert! Und heute morgen ist es richtig arg neblig.

Ergänzung: ich finde es traurig, daß Dunkelheit immer mehr als Bedrohung und immer weniger als Erholung empfunden wird. Dabei braucht der menschliche Körper sie, ganz zu schweigen von Tieren und Pflanzen, für die die Lichtverschmutzung zur echten Bedrohung geworden ist (Insekten, die die Orientierung verlieren; Winterruher, die zur Unzeit aktiv werden; Pflanzen, die die Jahreszeiten nicht mehr gut auseinanderhalten können; …..)
Die energiesparenden LED tun das ihre dazu, seither gibt es nachweislich noch mehr Beleuchtung draußen – kost‘ ja nix…..

Musik, passend und einfach gut.

Jetzt hätte ich ja fast „ohne Worte“ das einfach so veröffentlicht, aber dazu bin ich doch zu geschwätzig *gg* Also:

Die Platte ist auch eine meiner Klassiker, hab ich schon eeeeeeeeeeewig (Teenager-Zeiten, kurz nach „der Offenbarung“), und das Stück das beste, finde ich. Ich mag ja diese Südstaaten-Klänge, sofern sie nicht allzu klischeehaft- langweilig sind, und das ist hier definitiv nicht der Fall.

Was sonst?

Ja, es ist tatsächlich ganz schön kalt, Schnee ist (noch) nicht dabei, soll aber noch kommen, und ab morgen gehts wieder zur Arbeit. Genau zwei Wochen, ich habe mir fest vorgenommen, sie entspannt anzugehen , was schwierig wird, ich kenne mich – wenn die Arbeit schreit „HIER!HIER!HIER!!!!“, dann fällt es mir schwer, nicht in den Flitzmodus zu fallen. Aber es gibt zwei gute Gründe

  1. mein rechter Arm (der das feudeln gestern übelgenommen hat, jedenfalls das Daumengelenk – obwohl ich nur das „nachwischen“ mit Pflegemittel übernommen hatte)
  2. allzuviel mehr schaffe ich im Flitzmodus auch nicht (Stimmt nicht ganz, aber nuja. „Allzuviel“ ist ein dehnbarer Begriff)

Heute aber gibt es Besuch und Honig-Walnuß-Tarte, die schon soweit wie möglich vorbereitet ist. Ich bin gespannt, es ist ein Erstling.

Erneut:

Im Februar Schnee und Eis
macht den Sommer heiß

(Bauernregel)

2013 hatte ich das, nach dem heftigen damaligen Winter, schonmal voller Hoffnung gepostet.

Damals folgte der wirklich grandiose Sommer dann sofort – 2014….. 2013 war der Sommer (ich les‘ grad Blog-Archiv)  eher durchwachsen……

Hoffen und harren hält manchen zum Narren

aber ich hab ja auch noch nicht die Bauernregel zu Schnee und Eis bis Mitte März gefunden *seufz*

P.S.: als ich dies schrieb, war ich im Archiv Ende Juni angelangt. Offenbar kam der heiße Sommer DANACH doch noch, von Juli bis September konnte man nicht klagen –

die Hoffnung stirbt zuletzt

 

 

Es zieht!

Seit vorgestern habe ich wenn ich aus der Wohnzimmertür in den Flur trete, immer das Bedürfnis mal nachschauen zu müssen, ob nicht irgendwo ein Fentser offensteht, so frisch und kalt ist die Luft im Flur. Ist aber nicht, sind nur die Ritzen und Spalten ….. sogar der dicke Flurvorhang bewegt sich (und der hängt nichtmal direkt neben der Türe oder so), und hier oben am Computer zieht’s auch – die gaube ist zwar neu aufgebaut und isoliert, aber es sind alte Fenster drin. Meist merkt man das nicht. Jetzt, bei Sturm mit orkanartigen Böen aus Osten, dabei Dauerfrost, ist das heftig.

Heute soll der Sturm allmählich nachlassen (die Schneeschauer sind gestern mittag abgezogen), und ab morgen sollen die Plusgrade sich wieder durchsetzen. UND SONNE!

Vielleicht haben Biens dann endlich mal die Chance, frischen Pollen zu suchen für die Brut, die hoffentlich in den Völkern aufgezogen wird.

Umschwung

Den dritten Tag in Folge haben wir jetzt plötzlich Plusgrade, bis zu 9 davon, ein echter Wetterumschwung. Der allerdings einhergeht mit dichtem Nebel mit (an 2 von 3 Tagen) Regen, und für mich ist heute der 3. Tag, in Folge, an dem ich nächtens gegen 5 Uhr mit Kopfweh aufgewacht bin. Gestern sind diese Kopfweh auch nach der 2. Tablette nicht weggegangen, mit (leichtem) Schmerz bin ich zu Bett gegangen, mit stärkerem wieder aufgewacht.

Sonntags lichtete sich der Nebel kurz, wir dachten „AUF!!“ und fuhren zur Holnisspitze – schon in Sörup wurde der Nebel dicker und dicker, und auch an der See, wo wir wegen des immer dort pustenden Windes fest mit Sonne rechneten, konnten wir das Wasser vom etwa 100m davon entfernten Café aus läääängst nicht mehr sehen.

Das also ist unser Frühlingsbeginn (von dem im TV und Radio in den letzten Tagen dauernd geschwärmt wurde) – wie war das? Seit Juni Regenregenregenregen? Es geht genau so weiter!

Als die eine Woche klarer, sonniger Frost war, da sahen wir im TV „unseren“ Biokistenbauern. Er konnte viele Hektar Kartoffeln nicht ernten, weil er wegen des Matsches nicht aufs Feld konnte und hoffte nun, einiges im Frühjahr noch herausholen zu können. Dann kamen bis -10°, DANACH erst der Schnee und jetzt wieder Regenregenregen. Ich schätze, das wird nix – und es fragt sich, wie das mit den ersten Frühjahrssaaten werden soll.

In Angeln ist ja eh nur so viel Landwirtschaftsfläche, weil unendlich viel drainiert wurde. Bei diesen Regenfluten jetzt sieht man auf sehr vielen Silageflächen (WIESE kann man das ja nicht nennen, was da ohne eine einzige Blüte außer Löwenzahn, wenn überhaupt, grünt) seit letztem Sommer viel davon:

Normalerweise wächst das nur in ein paar sumpfigen Senken, um die herum gelandwirtschaftet wird

Ich wünsche mir mindestens vier trockene und sonnige Wochen am Stück, damit sich alles mal wieder etwas regenerieren kann!!!!

Und morgen liest dann mal wieder etwas erfreuliches, wer das vermißt haben sollte! 🙂

Weichendes weiß weckt Wünsche

Wunsch 1: der nach FARBEN

Wunsch 2: möge das böse Reh fürderhin fernbleiben (oder sich brav von Gras statt von Blütenknospen nähren)

Wunsch 3: MEHR DAVON

Wunsch 4: NOCH mehr!!!!

Wunsch 3 und 4 betreffend: mehr davon war im ganzen Garten nicht zu entdecken…….

Schon vorbei.

Heute Nacht sind mehrere Zentimeter Neuschnee, matschig, gefallen. Zusätzlich nebelt es und jetzt strömt der Regen, ohne bisher den Schnee zum tauen zu bringen
So hatte ich das nicht gemeint mit der Freude am fließenden Wasser draußen.

Ich mach‘ mir heute einen „Buch-vor’m-Ofen“-Tag und hoffe, daß es morgen wieder besser wird

Heute viele Wolken und gebietsweise Regen, zur Ostsee hin mitunter Schnee. Im Verlauf Auflockerungen, zum Abend hin neuer Regen. Höchstwerte 4 bis 8 Grad. In der Nacht wechselnde bis starke Bewölkung und gelegentlich schauerartiger Regen, im später teils mit Schnee vermischt. Tiefstwerte 3 bis 1 Grad.

Quelle: NDR.de

*seufz*

(P.S.: „im später„????? *augenroll*)

 

Glucks

Gluckern – was für ein schönes Wort!

Erst recht: wie schön, wenn Du draußen im Schnee in der Sonne sitzt und Du, sobald mal die Autogeräusche verstummen und die Spatzen eine kurze Tschilpspause einlegen, hörst, wie es in allen Dachrinnen gluckert und gluckst!

Eine halbe Stunde hab ich das eben getan: in Fellweste und dicker Jacke, bei etwa 7°C (PLUS!) und anfangs mit dem Dicken dabei, der um mich herumwuselte* und sogar ausprobieren musste, ob denn wohl die Schneedecke auf dem Kellerschacht trägt (tut sie nicht, das halb versunkene Bein mußte danach ausgiebig geschüttelt werden, ich habe einiges davon abgekriegt *g*)


*ich bilde mir ein, daß die Schmerztröpfchen wirken: definitiv sieht des Dicken Fell besser aus (ich nehme an, daß es ihm leichter fällt, sich zu putzen), und er läuft auch die Treppe wieder leichter hoch. Ob es Zufall ist, daß er abends wieder mit bei uns am Fußende liegt oder darauf zurückzuführen, daß es ihm zuvor vielleicht wehgetan hat, wenn die Matratze sich dauernd bewegte, bleibt unklar. Es war natürlich auch extrem blödes Wetter, um Veränderungen zu sehen, denn bei der hohen Schneedecke ist der Dicke sogar manchmal wieder lieber aufs Katzenklo gegangen als raus. Wir werden das weiter im Auge behalten.