Wind von Osten bringt nix gutes

5-10cm Pulverschnee über Nacht…. das ist okay, trotzdem werden wir mehrfach schippen müssen, denn es tost ein Oststurm – und der weht zwar den Acker fast frei, aber überall, wo Erhebungen sind, gibt es Verwehungen, so auch im Hof oder auf dem Bürgersteig. Am Acker weht es den Schnee zT haushoch, es ist ein echtes Schauspiel, dem aus dem Fenster zuzusehen.
Die Flensburger Freundin hat gestern angerufen und unser Treffen heute abgesagt, weil sie sich auf der spiegelglatten Straße nicht halten konnte und im fallen den Arm gebrochen hat! Hoffentlich schmerzt es nicht mehr so, Liebe – und fest gedrückte Daumen, daß keine OP sein muß!! Daraufhin hab ich mir meine unterschnallbaren Spikes wieder rausgesucht. Denn auch bei uns sind ungeräumte Bürgersteige und die nicht geräumten Nebenstraßen spiegelglatt, und sogar die Fahrspuren im Hof sind nicht ohne.

Aber offenbar wird hier nur noch wenig von oben nachkommen. Puh.

Für alle hier mitlesenden hoffe ich, daß Ihr glimpflicher durch diese Winterperiode kommt als die Freundin. Vielleicht sogar ebenso glimpflich wie wir hier bisher.

A, B, C …..

…die Katze lief im Schnee

Wer lief denn da so dicht mit dran?

Ach, das war wohl mein lieber Mann!?

A, B, C…

… die Katze piescht im Schnee!

….. und danach ist sie so schnell wieder drin gewesen, so schnell könnt Ihr garnicht gucken! Geölter Blitz! Trotz des Sonnenscheins, und sie war auch nicht zu bewegen, wieder mit rauszukommen! Die Spuren sind denn auch von El Mauski, der war morgens mit dem Herrn draußen.

Splitter zum Winter

Wir Menschen haben 250 Haare pro Quadratzentimeter auf dem Kopf. (…)Schon ein Hund kann – je nach Rasse – bis zu 9.000 Haare auf der gleichen Fläche haben. Biber (Castor fiber) sind dann mit ca. 35.000 Haaren pro Quadratzentimeter dabei – und ein Fischotter (Lutra lutra)wird wohl nie frieren, denn er wird von 60.000 bis 80.000 Haaren pro Quadratzentimeter Haut gewärmt!
Unglaublich, oder? So eine feine warme Fell-„Decke“ lässt einen jeden Winter überstehen…
Auch an die Haarmenge eines Bibers kommen wir nicht heran. So bleibt uns in den kommenden Herbst- und Winterwochen nur ein „so-tun-als-ob“. Die schlauen Strategien der Tiere stehen uns nicht offen. Aber wir können uns mit Wollsocken und einer Wollmütze behelfen, wenn uns kalt wird! Und dabei sollten wir dann auch immer ein „Dankeschön!“ an das Schaf richten, dessen Wolle wir da an der eigenen Haut tragen…

Aus dem Rundbrief „trotzdem glücklich verwildern“ der Wildnis-Werkstatt

Sabine tobt ums Haus

Der Thermokomposter ist abgedeckt. Die alte Birke am Wintergarteneck schwankt. Also, nicht die Äste meine ich jetzt, sondern der Stamm. Bei der Mirabelle in der Einfahrt könnte es sein, daß sie sich aus dem Boden hebeln läßt, so wie sie grad gegen ihre Wuchsrichtung gedrückt wird (und sie ist eh nicht mehr ganz fit), aber da würde nicht allzuviel passieren, schätze ich. Der Sturm kommt von Süden – eine sehr ungwöhnliche Richtung für uns, an die die Bäume nicht gewöhnt sind. Die Böen sind heftig, aber erst nach 16 Uhr soll es allmählich etwas weniger werden, vorher sogar noch zunehmen bis auf Christian-Niveau.

Ihr erinnert Euch? 2013? Christian?

Hier – so sah das danach bei uns aus: *klick*, und so ringsum *klack* (da müßt Ihr mal die einzelnen Artikel anklicken, das war schon echt beeindruckend!!)

Könnte ich jetzt an sowas glauben, würde ich ein paar Wünsche ins Universum/ Gebete zu einem Gott oder wasauchimmer schicken. Da mir diese Art Selbsthypnose aber (manchmal finde ich: leider) nicht zur Verfügung steht muß ich einfach hoffen, daß es bald Abend wird….


20:40 Uhr: das war nix mit 16 Uhr…. pünktlich gegen 17 Uhr wurde verkündet: ab 20 Uhr wirds RICHTIG dolle, und das ist es auch. Es heult und pfeift und tost. Bin gespannt, was ich morgen zu sehen bekomme, aber – toitoitoi – bisher gibts hier wohl nix schlimmeres, denn wäre einer der Bäume gekippt, würden wir’s mitkriegen.

Erst ab 22Uhr sollen die Windstärken langsam nachlassen…. und den Rest verfolgt Ihr ja sicher selbst in den nachrichten, bei so Einigen von Euch steht das schlimmste ja erst noch später bevor. Ich drücke allerseits die Daumen, daß nix passiert!

Wie war das noch?

Es ist April, oder??? 😉

Heute erstmals in der Frühlingssonne auf der Bank gesessen, ganz wie geplant. Die Bienen flogen eifrig…

Der Bewuchs wächst auch schon, sowohl in als auch vor der Mauer 🙂

… und zwischen Gelb- und Blasenflechte was seltsames. Blasenflechte? Stimmt, die hatten wir noch nicht: Blattförmige Blasenflechte….: Hypogymnia physodes

Anderthalb Stunden zuvor gab es Graupelschauer……

Knicktag

Ich hatte ihn ja schon angekündigt – und hier ist er: der Bericht vom „Knicktag“: 🙂

Der NABU hatte angekündigt, man werde über Knicks, ihre Geschichte, ihren Aufbau und die Pflege informiert und könne auch selbst lernen, wie das gehe mit der Knickpflege. Okay, hörte sich interessant an – angemeldet!

Das allererste ist einmal, daß ich lernen mußte: das, was wir hier als Knick kennen (und damit auch das, was Ihr im letzten Beitrag von mir vorgestellt bekommen habt)- das ist eigentlich gar keiner!

Ein echter Knick ist eine Art lebender Zaun auf einem Wall. Die 10-15 Jahre alten Äste/ Schößlinge werden zT mit Beil oder Hippe bis auf 25% Rest eingekerbt. Dieser Rest wird „geknickt“, also zur Seite gelegt (wobei er eigentlich gerade nicht knicken sollte, sondern einen heilen Bogen bilden, damit das Kambium, die nährstoffführende, lebende Schicht des Holzes, auf dem unbeschädigten Rest-Ast heil bleibt) Die Äste werden ein wenig verflochten und bleiben so. Besonders, wenn, wie es häufig immer noch „übrig“ und zu sehen ist, Dornenbüsche wie Schlehe oder Weißdorn gepflanzt wurden, kann ein solcher dichter Zaun auch Kühe und Ochsen dazu bringen, auf ihrer Weide zu bleiben – dauerhaft, also auch gleich nach dem knicken (wenn es ein älterer Knick ist). Und das war früher, vor der Erfindung des Stacheldrahts, der wichtigste Sinn der Knicks: einen lebendigen Weidezaun zu bilden

So könnte so ein Knick direkt nach dem legen aussehen, ein ganz anderes Bild als das, was wir normalerweise kennen:

Knick nach Knickpflege. Das Bild ist von Jürgen Golz, dem Seminarleiter. Er hat mir netterweise erlaubt, es hier zu zeigen 🙂 Er hat sich die alten Techniken übrigens in England beibringen lassen, weil es hier nur noch wenige alte Leute gibt, die sich erinnern, daß man zu ihren Kinderzeiten mal davon erzählt hat….

 

Knick nach Knickpflege, gewohntes Bild (Wikipedia, Reinhard Kraasch)

Inzwischen sind diese Techniken allerdings tatsächlich „verlorenes Wissen“, zumindest in Deutschland. Das, was ich „wusste“ und Euch im oben verlinkten Artikel vorstellte, ist sogar gesetzlicher Stand in der Knickpflegeverordnung, und wenn man einen Knick traditionell aufbauen und pflegen möchte, muß man sich erstmal an die untere Naturschutzbehörde wenden und um Erlaubnis bitten – denn wenn man, wie in der Verordnung vrogeschrieben, den Knick bodennah geschnitten hat ist es nicht erlaubt, Totholz dazulassen oder zwischendrin aufzubringen – und das geknickte Holz wirkt natürlich erstmal so, als hätte da Jemand Totholz gestapelt. Weshalb Jürgen Golz tatsächlich schon einmal bei der Naturschutzbehörde von einem Landwirt angezeigt wurde. – Da ist Gesprächsbedarf, natürlich!

Die Tiere freuen sich über einen „gelegten“ Knick: hier können sie weiter Schutz finden, anders als auf den kahlen Flächen, die im 1. Jahr nach dem „bodennahen absägen“ entstehen, das derzeit konform zur Knickpflegeverordnung praktiziert wird. Und bereits im Frühjahr darauf schießen Triebe aus den noch lebenden horizontalen Ästen, und es entsteht etwas, das unseren Augen wieder vertrauter ist.

Aber wie geht das nun, so eine Art Knick hinzukriegen?

Erstmal muß man sich das „Vorher“ betrachten. Will man die Äste nach rechts oder links legen? Wie viel Platz hat man? Wo stehen Überhälter – die großen Bäume, die alle 20-30m stehenbleiben sollten? Dann den Knick bearbeitbar machen.

„vorher“. Brombeeren und Co sind schon beseitigt, man sieht die ca vor 10 Jahren zum letzten Mal auf den Stock gesetzten Stubben und die Austriebe

Hier liegen schon mehrere. Rechts noch nicht versäubert, hinten und vorn eine fertige Lasche mit versäubertem Reststück. Man sieht: nicht ABgeknickt, aber es ist nur noch ein dünnes Holz über, das seitlich abgelegt wird.

So sieht das aus, wenn man das kann (ein weiteres Danke, auch das Bild ist von Jürgen, den man dort arbeiten sieht) sauberes arbeiten, „eben mal“ reinhauen und legen … dies ist aber kein Knick, sondern eher eine Flechthecke. Es fehlt der Wall.

Und so sieht das aus, wenn blutige Anfänger am Werk sind. *g* Wir „hobeln“ statt einmal zu hauen. Entweder der Ast ist immer noch zu dick, oder er bricht: zu doll gebogen, zu dünn der Rest … das macht irgendwann die Erfahrung, normalerweise soll man mit einem Hieb die 75% reinhauen und dann nur noch senkrecht runter die Lasche entstehen lassen ……

Nicht fertig, aber Übung beendet 😉 man muß sich „fertig“ so vorstellen, daß keine Äste mehr hochstehen, dafür aber viel mehr liegen, und das „auf Strecke“ . Wie im allerersten Bild halt …

Der Busch versorgt durch das übrige, lebende Kambium den gelegten Ast problemlos weiter, der schon im nächsten Frühjahr austreibt – dadurch wird das ganze viel dichter und bleibt sofort ein lebendiger Lebensraum.

Hier kann man erkennen, daß die Natur auch knicken kann 😉 aus dem dicken Windbruch wachsen, wie später beim Knick aus den gelegten Ästen, viele neue Triebe hoch. Ein Knick ist das nicht, dafür ist die Lasche viel zu hoch und natürlich macht man das nicht mit dicken Bäumen. Aber das Prinzip funktioniert sogar noch bei einem so dicken Stamm

Bei dem, was man heutzutage macht (alle 10-15 Jahre wird, was hochgewachsen war, bodennah abgeschnitten, zwischendurch nur in der Breite eingekürzt – siehe*), braucht der Knick einige Jahre, bis er wieder seine Funktionen erfüllen kann. Die sind heutzutage:

  1. Lebensraum, Nahrungsquelle, Brutgebiet für viele Tiere (interessant: bei Fledermausschützern gibt es Geräte, die die Flüge der Fledermäuse aufzeichnen. Und da sieht man dann genau, wie die Knicks verlaufen – weil die Fledermäuse bei ihren Flügen deren Verläufen folgen. In der Nähe der Knicks gibt es nämlich Insekten zu fangen – auf dem offenen Feld nicht!)
  2. Lebensraum für Pflanzen
  3. Erosionsschutz (man denke an die Sandstürme der letzten Jahre!!)
  4. halten von Feuchtigkeit (sehr wichtig in immer trockeneren Zeiten)
  5. und, sehr wichtig: Vernetzung von Lebensräumen! Ohne Knicks kommen die Tiere im landwirtschaftlich industriell genutzten Land nicht von Biotop zu Biotop, Bestände können sich nicht austauschen, Pflanzen- und Tierarten nicht verbreiten

Logisch, daß all das einige Jahre nicht mehr passiert, wenn sämtliches Holz bodennah abgeschnitten wird. Bei der traditionellen Art dagegen bleibt der Knick funktionell, und bereits im Frühjahr nach dem knicken gibt es auch wieder Blattmasse. Beim Erosionsschutz ist es sogar noch doppelt besser so wie’s früher war, denn selbst wenn der heutige „Knick“ hoch wächst, so ist er doch spätestens nach sechs, sieben Jahren wieder am Boden recht licht.


*Knickpflege aktuell: dieser Link ist interessant, weil sich, wie ich gestern erfuhr, der Knickpflegeerlaß zu 2014, meinem verlinkten Bericht, geändert hat: das mit der schrägen Neigung gilt nicht mehr, man darf/ soll zwischendurch, wenn der Knick zu breit wird, gerade hoch schneiden – aber erst ab einem Meter neben dem Knickfuß. Das schließt so dünne Heckchen wie im 2014er-Bericht gezeigt weiter aus. Sie gibt es aber trotzdem nach wie vor. Es soll aber ab 2020 endlich stärker kontrolliert und geahndet werden, immerhin.


So. Nun, liebe Leute „spread the words“ 😉 Es wäre doch toll, wenn unser gesetzlich geschütztes Knick-Netz nicht nur endlich wieder gesetzeskonform bewirtschaftet würde, sondern auch historisch und ökologisch richtiger!

 

 

4. Advent

…na klar – vom Äppelken!

2x werden wir noch waaaaach…. *träller* also, nicht daß ich die Weihnachtserwarterin wäre, aber die Bilder stimmten selbst mich ein wenig adventlich und weihnachtlich ein, sie kann’s einfach, die Apfelfrau! Dankeschön, übrigens!! 🙂

Ansonsten ists wenig weihnachtlich, am 21.12. wurde direkt nebenan sogar ein Storch gesichtet, und wir haben gestern bei bestem Sonnenschein wieder ein Stück Buchenhecke kahlgeschoren….

Dieses Stück hatte ich ziemlich genau vor 2 Jahren auf den Stock gesetzt.

Sieht schon wieder ganz gut aus, gell? Zum Glück können Buchen sowas ja ganz gut ab, wenn sie das schneiden prinzipiell gewöhnt sind.

Hier kommt mal ein Überblick, aber nur über das, was ich ab dem letzten Jahr geschnitten habe.

von vorn nach hinten: letztes Jahr/ jetzt/ noch garnicht auf den Stock gesetzt

Nun fehlt noch eine letzte Etappe. Ich hoffe, im nächsten Jahr ist das vor dann drei jahren geschnittene schon so weit, daß es der Spatzenhorde genügend Unterschlupf für den Winter bietet – denn das ist ja der Grund für die „Etappenschneiderei“: daßich den Spatzen, die sich dort im Winter viel aufhalten, nicht ihren Unterschlupf wegnehmen möchte.

Eigentlich hätte gestern übrigens der Baumpfleger kommen sollen, aber der Spacken hat uns versetzt 😦 – DAS ist übrigens ein guter und tief empfundener Wunsch für 2020: daß die Handwerker wieder zuverlässiger werden, bitte! So wie in diesem Jahr – das war einfach nur anstrengend. Warten, hinterhertelefonieren, versetzt werden …. nicht schön!!!

PS: er rief dann nachmittags noch an: ein plötzlicher Krankenhausfall in der Familie – okay …. das ist dann so.

Verwöhnt!!!!

Die Herren und Damen Amsel habe ich offenbar zu sehr verwöhnt – DAS kenne ich ja schon:

So bleibt ein Apfel lange liegen, nur wenn einige Tage kein Nachschub kommt, wird die Schale auch aufgepickt

aber DAS ist echt der Gipfel …. *ggg*

(Erkennbar? Das Kerngehäuse schwebt, ringsum freigepickt, am Stielansatz hängend mitten im freien Raum)

Ach, es ist einfach herrlich!

Am Montag nach den drei Prasselregen-Sturmtagen scheint die Sonne, der Wind hat einigermaßen nachgelassen, und es ist frühlingshaft warm. Die Vögel singen schon, die Winterlinge öffnen erstmals ihre Blüten, Krokusse spitzen schon farbig hervor (aber noch geschlossen), und nach drei Stunden draußen sehe ich so aus:

Komisch, in echt ist das alles immer viel doller *gg*

Und der Garten sieht so aus:

die Totholzhecke ist schon viel höher, dem Sturm sei Dank 😉

und viel länger ist sie auch, sie geht jetzt bis zum 3. Baum, soll aber noch länger werden. (Stand Ende 2018: Ende links, auf dem Foto hinter den Zweigen des Vordergrund-Buschs) Da die Nachbarn in Richtung „wir“ ihre Schmuddelecke haben (das ist okay, so haben wir unsere Ruhe, und ich würde sie an deren Stelle auch dorthin packen, so wie die Grundstücke liegen. Ich meine das also überhaupt nicht als Kritik, nur als „isso“), ist das hübscher für uns und eh besser für Tiere.

Weiter hinten dann erhöhe ich den kaum noch sichtbaren Wall mit den Grassoden – all dies (es ist über kniehoch) kommt nur aus…..

dem winzigen Stückchen, das man rechts braun liegen sieht und dem spatenbreiten Graben, der davon abgeht. Wo soll ich bloß mit all den Grassoden noch hin? (das ganze Dreieck zwischen Ende Graben, ausgehobener Dreiecksspitze und Blättern (die das jetzige Beet anzeigen) soll noch ausgehoben werden….)

Außerdem habe ich nur von diesem Streifen zwischen Wand und Weg drei Schubkarren (!) voller Blätter und Immergrün entfernt. Warum? Weil das ein bei uns rarer geschützt-sonniger Platz ist, den das Zeug sowas von überwuchert.

Endlich also mal wieder draußen, das erste Mal „so richtig“ in diesem Jahr. Unser Dicker kam auch zwischendurch dazu, guckte neugierig, was ich da rumgrusche und fegte im vollen Galopp quer durch den Garten. Und auch einige Bienen ließen sich sehen – die Kotblase drückt wohl ….

Zwischendurch wurde ich von einer Hunde-Gängerin angesprochen, sie hatte die Bienenstöcke im Garten gesehen – ob wir wohl Honig hätten? Ein netter Schnack übern Zaun, und sie möchte mehr wissen, wenn sie mal mehr Zeit hat.


Dienstag. Wunderbarerweise ist es heute ganz genauso schön draußen! Die Folge: jetzt, um 10 Uhr 14, bin ich schon ein wenig k.o. von vielen Karren voller weggefahrener Blätter aus dem Staudenbeet/ Vorgarten. A propos Blätter – da hadere ich ja seit Jahren schon mit mir…

Engel links, Teufel rechts (hier: Insektenliebhaberin links, Pflanzenliebhaberin rechts)

rechts: „los jetzt, Fjonka, diese Massen von Laub ersticken Dir jeden Winterling und Krokus, wenn Du die jetzt nicht wegmachst!“

links: „aber denk doch mal an all die Insekten, die jetzt da überwintern, denen Du den Garaus machst! Und außerdem können die Frühblüher das ab, die wachsen ja in der Natur auch im Wald, wo Niemand ihnen Laub wegharkt“

rechts: „okay, die schon, aber was ist mit all den Stauden, die Du ja extra an die Sonnenplätze gepflanzt hast – DIE sind das nicht gewöhnt!“

In diesem Jahr lautet der Kompromiß wie folgt: vorne, im „Sonnenbeet“ habe ich viele Karren voll mit Blättern und dicht sich hinlegenden Staudenresten zB von Iris und Montbretien entfernt, aber keine Stengel abgeknickt – wer das drüberharken übersteht (und das sind erstaunlich viele) darf samt evtl drin überwinternder Insektenlarven stehenbleiben. Alle anderen Beete sind eh Schattenbeete – da müssen die Pflanzen das abkönnen, wenn Laub draufliegt (UND dort liegt eh weniger Laub – vorne, zwischen den Buchenhecken, fängt sich das immer richtig heftig)

Jetzt also erstmal ein wenig schreiben, dann ein Käffchen in der Wintergartentüre (auch ein Kompromiß – da ists geschützt, jetzt sonnig und von hinten warm) und dann ab in den Graben 😉 Denn ab eins ists vorbei mit der Gartenfreude: nachmittags gibts anderweitig Programm ….

Es war einmal….

… ein großartiger Sommer. Hier ein paar Erinnerungsfotos *SEUFZ*

Kopf hoch…. der nächste Sommer kommt bestimmt!!!

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Boah ej —-

wat’n Sauwetter heute!

Prasselnder Regen bei Sturm, annähernd orkanstark. Nuja – ich hab gearbeitet von 7:30 bis 15 Uhr, muß jetzt nix mehr außer entspannen, und das ist bei Ofenwärme, SPIEGEL und (später) TV doch recht gemütlich….

Und Ihr so?

Futterstelle, Momentaufnahme

Täglich:

  • mehrere Blaumeisen
  • mehrere Kohlmeisen
  • Dora*
  • Feldsperlinge, eine ganze Horde
  • Haussperlinge, wechselnde Menge

An frostigen Tagen zusätzlich:

  • Buchfinken, meist 2-3
  • Zwei Distelfinken 🙂
  • ein Rotkehlchen

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*Dora: die Amseldame mit Ring hat inzwischen einen Namen

Seit kürzerer oder längerer Zeit vermißt:

  • Kleiber
  • Schwanzmeisen
  • Buntspecht
  • Eichhörnchen
  • Sumpfmeisen
  • und andere Finken – auch und vor allem die Grünfinken, die bis in den Frühsommer ständige Gäste waren, hab ich schon lange nicht mehr gesehen

Dompfaffen und mehr Buchfinken sind im Hof zu finden, da muß es noch richtig Schnee geben, daß die zur Futterstelle kommen